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Wer lange läuft, der ist hier richtig!

Laufberichte

Staffelmarathon in der schönen Landeshauptstadt Düsseldorf

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Endlich konnte ich meine Lauffreunde vom LSV Porz von einem Marathon-Staffelstart in meiner Heimatstadt Düsseldorf überzeugen. Vier Teilnehmer sollten sich die Strecke von 42,2 km teilen. Schon ein halbes Jahr vorher hatten wir die Mannschaft zusammen. Am letzten Sonntag war es dann endlich soweit. Start war am Joseph-Beuys-Ufer, direkt am Rhein. Bis 8.00 Uhr konnte man dort noch ganz entspannt parken. Dann wurde die komplette Innenstadt für Autos gesperrt.

Leider hatten wir zwei Tage vor dem Start eine Absage von einem Teilnehmer unserer Mannschaft. Wir suchten Ersatz, was in der knappen Zeit wirklich nicht einfach war. Zum Glück erklärte sich mein Bruder bereit mitzulaufen. Ich musste ihn als Düsseldorfer aber davon abhalten, mit einem „Fortuna Düsseldorf“ T-Shirt zu laufen. Schließlich starteten wir ja für einen KÖLNER Verein. Ich selbst war gerade nach einer schweren Verletzung wieder genesen und hoffte auf einen schnellen und schmerzfreien Lauf.

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An der Tonhalle, unterhalb der Oberkassler Brücke trafen wir uns und verfolgten zunächst den Marathonstart. Wir trafen einige schnelle „Laufmonster“ aus Köln und wir wünschten uns gegenseitig Glück.

Dann ging es auch für die Staffeln los. Stefan, unser erster Läufer wurde auf die Reise geschickt. Die ersten 10 km führten rund um den Nordpark, leider mit Kopfsteinpflaster, vorbei am Stadion, zurück zum Rheinufer und über die Oberkassler Brücke. Hier in dem schönen Stadtteil Oberkassel wartete schon Petra mit der Kölner Fahne, und Ralf übernahm die nächsten 11,5 km. Schön, dass uns Petra so hervorragend unterstützte!

Sieben Kilometer lief Ralf nun durch Oberkassel, dann über die Brücke zurück bis nach Derendorf. Mein Bruder Peter und ich warteten derweil schon am nächsten Wechselpunkt. Und dann kam Ralf auch schon angeflogen. Petra und Stefan waren mittlerweile nach einem schnellen Walk über die Oberkassler Brücke auch am zweiten Wechselpunkt angekommen. Peter, der eigentlich Rennradfahrer ist und nur selten läuft, machte seine Aufgabe richtig gut. Während er durch die nächsten Düsseldorfer Stadtteile lief, gingen wir alle ganz entspannt zum letzten Wechselpunkt, der nur ca. 300m entfernt war.

Endlich durfte auch ich auf die Strecke. Wir lagen gut in der Zeit. Meine ersten Kilometer führten mich durch die Innenstadt Richtung Hafen nach Bilk, dem Studentenviertel Düsseldorfs. Ich überholte viele Marathonläufer, die am Rande ihrer Kräfte waren. Noch vor 2 Wochen war ich in Wien selbst 42,2 km unterwegs gewesen, und ich konnte den Läufern nachfühlen, wie es ihnen ging. Ich lief so schnell es ging. Würde mein Bein halten? Für die Staffel musste ich auf jeden Fall durchhalten. Und dann sah ich auch schon die Prachtstraße Düsseldorfs. Die letzten Kilometer führten über die berühmte Königsallee bis zum Ziel am Rheinufer, ganz in der Nähe des Schlossturms, dem Wahrzeichen Düsseldorfs.

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Der Lohn für unsere tolle Zeit von 3:36:24 Stunden waren 4 Medaillen, die als Puzzle zusammengesetzt das Panorama von Düsseldorf zeigten.

Wir feierten noch gemeinsam in der Altstadt. Nur das Altbier wollte außer meinem Bruder Peter keiner trinken…

Beim nächsten Düsseldorfer Staffellauf sind wir bestimmt wieder dabei.

News

Wallenborn Sporthopädie: Neue Frage – neues Glück

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Die Wallenborn Sporthopädie lobt auch in 2015 bzw. für den Time & Voice Lauf Cup Köln im Rahmen eines regelmäßigen Gewinnspiels für alle interessierten Sportler und Aktiven wieder einen Gutschein über eine Laktatleistungs-Diagnostik im Wert von über 100 Euro aus. Dazu sollte folgende Frage bis zum Stichtag 1. Juni 2015 per Mail korrekt beantwortet werden:

Mindestens zwei Mal im Jahr testet die Wallenborn Sporthopädie GmbH die Ausdauerleistungsfähigkeit der Lizenzspieler und Nachwuchsmannschaften des 1. FC Köln.

Seit wie vielen Jahren arbeitet der 1. FC Köln mit den Experten aus Köln–Deutz zusammen?

Die Lösung des Rätsels findet sich wie immer relativ leicht beim Durchstöbern der Geißbockecho-Artikel der letzten Jahre auf der Homepage des Deutzer Fachbetriebs. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und das notwendige Glück bei unserem Quiz.

Der Gewinner des Rätsels wird wie immer aus allen Zuschriften mit der richtigen Lösung ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Benachrichtigung erfolgt Anfang Juni 2015 wie gewohnt an dieser Stelle sowie parallel per Mail. Wir danken der Wallenborn Sporthopädie für die freundliche Unterstützung.

Und das erwartet den Gewinner unseres Gewinnspiels im Rahmen einer Basis-Leistungsdiagnostik:

  • Sport-Anamnese
  • Körperfettmessung
  • Stufentest (Ergometer oder Laufband)
  • Laktatanalyse und Herzfrequenzmessung
  • Ausführliches Auswertungsgespräch
  • Schriftliche Auswertung: umfasst Interpretation der Ergebnisse, Aufzeigen der Trainingsbereiche und Empfehlungen zum Training sowie Überreichen eines exemplarischen Wochentrainingsplans

2013-05-29-002.jpgDer Sponsor: Die Wallenborn Sporthopädie ist ein traditionsreiches Kölner Unternehmen, das sich seit der Gründung 1930 kontinuierlich weiterentwickelt hat. Früh spezialisierte man sich auf orthopädische Maßschuhe und hochwertige Einlagenversorgungen. Mit der Eröffnung des Diagnostik- und Trainingszentrums 2002 wurden weitere Gesundheitsdienstleistungen in das Angebot aufgenommen. Unter der Leitung von Diplom-Sportwissenschaftler Marc Humpert werden Sportlern aller Leistungsklassen professionell durchgeführte Leistungsdiagnostiken und Bewegungsanalysen angeboten. Eine Online-Trainingsbetreuung rundet das Produktspektrum der Kölner Trainingsexperten ab.

News

Top-Athleten neben Breitensportlern in der Töpferstadt Frechen

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Nachmeldungen bei Startunterlagenabholung bei Intersport Drucks (Samstag) und bis kurz vor den Starts der einzelnen Wettbewerbe möglich

Wenn am kommenden Sonntag der Startschuss zum 9. Raiba Frühlingslauf fällt, wird nicht nur Breitensport geboten. Denn unter die erwarteten 1.500 Teilnehmerinen und Teilnehmer mischen sich alljährlich einige Top-Athleten aus der Region.

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„Der Raiba-Frühlingslauf ist mit seinen verschiedenen Wettbewerben ganz klar auf alle Läufer ausgerichtet. Im Vordergrund stehen natürlich die Breitensportler aller Altersklassen“, sagt Holger Wesseln von der Agentur pulsschlag, der den Volkslauf in der Töpferstadt gemeinsam mit der TS Frechen um den Vorsitzenden Hans Günter Eilenberger ausrichtet. „Doch auch ambitionierte Läufer und Top-Athleten starten alljährlich vor dem Frechener Rathaus. Dadurch bieten wir allen Zuschauern eine sympathische Mischung aus Spitzen- und Breitensport.“

Zahlreiche Top-Läufer geben sich bei der 9. Auflage des Raiba-Frühlingslauf über den anspruchsvollen City-Parcours durch die Töpferstadt die Ehre. Angeführt wird die Riege der Top-Athleten beim 10 Kilometer-Wettbewerb von der Vorjahressiegerin Annabel Diawuoh und dem amtierenden Westdeutschen Altersklassenmeister Dirk Heuschen (Rhein-Berg Runners). Auf der 5-Kilometer-Distanz trifft Streckenrekordhalter Marc Fricke (Rhein-Berg Runners) auf den Sieger des Jahres 2013, Paul Schmiejka (Intersport Drucks). Bei den Frauen zählt Ronja Jaeger (Laufsport Bunert Köln) auf der kürzeren Strecke zu den Favoritinnen.

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Bei schönem Wetter rechnet Organisator Holger Wesseln, der mit seiner Event-Agentur pulsschlag zahlreiche Laufevents in Köln und dem Umland, darunter auch den Staffelmarathon Pulheim, den Altstadtlauf und den Ringelauf ausrichtet, mit mehr als 1.500 Läufern. Wer sich noch anmelden möchte kann das in allen Disziplinen bis kurz vor dem Start tun. Das Organisationsteam von pulsschlag empfiehlt aber sich bereits am Samstag bei Intersport Drucks in Frechen das Startticket zu sichern, um am Sonntag entspannt in die Wettbewerbe zu gehen.“

Intersport Drucks beherbergt am kommenden Samstag in seinen Räumlichkeiten in der Europaallee die Nachmeldestelle. In der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr können sich in dem Sporthaus Kurzentschlossene für die 9. Auflage des Volkslaufs nachmelden. Gleichzeitig können sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Intersport Drucks ihre Startunterlagen abholen und Ummeldungen vornehmen. Am Sonntag befindet sich das Orga-Büro im Start- und Zielbereich auf dem Rathausvorplatz. Meldungen werden ab 8.00 Uhr bis kurz vor den einzelnen Wettkämpfen angenommen. Um 9.45 Uhr beginnt das Sportprogramm mit dem Bambini-Lauf. Die Erwachsenen starten in verschiedenen Disziplinen ab 10.30 Uhr.

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Holger Wesseln und das Organisationsteam bieten nach dem Vorjahreserfolg wieder eine Wertung für Dreier-Teams an. Herren-, Damen- und Mixedteams müssen aus drei unterschiedlichen Läufern bestehen. Dabei gibt es keine Altersklasseneinteilung, so dass Erwachsene und Kinder gemeinsam in einem Team starten können.

Neu im Angebot ist ein Sonderpreis für das größte Team des Schüler-Cups. Die AOK des Rhein-Erft-Kreises prämiert in diesem Jahr erstmalig als Namensgeber die größte Teilnehmergruppe des 1,8 km-Schüler-Cups. Zu gewinnen gibt es 200 Euro für die Vereins-, Schul- oder Klassenkasse.

Ebenfalls seine Premiere feiert beim Frechener Frühlingslauf der „Früh Sport Sprint-Cup“. pulsschlag-Agenturpartner Früh Kölsch belohnt hier die schnellste Frau oder den schnellsten Mann auf den letzten 50 Metern mit zwei Siegerpaketen.

Pressemitteilung von Stephan Flock

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Monstermix in Motion

Auch die Laufmonster sind natürlich beim Run in der Stadt des Bartmannkruges – für einige mehr oder weniger vor der Haustüre – vertreten. Mindestens acht Sportler gehen in zwei Dreier-Teams sowie bei zwei Einzelstarts über 10 km auf die große Runde, die bei der Langstrecke zweimal durchlaufen werden darf. Und Daniel Fink sowie besonders Altmeister Manfred Claaßen in seiner neuen Klasse M75 dürfen sich mit guten Zeiten durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen vorderen Platz in der Altersklassenwertung machen.

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Katja Hinze, nach ihrer 100 km-Premiere in Biel im Juni 2014 erst seit Januar dieses Jahres frischgebackene Mutter, Guido Soethout und Harald Gläßer haben als Mixed Team genau so einen Titel zu verteidigen wie Marcel Mithöfer, Lukas Schommers und Kai Engelhardt als Vorjahressieger in der Männer-Konkurrenz. Da ist Spannung schon vorprogrammiert. Und das wieder einmal in Teams mit einer Altersspanne von über 40 Jahren.

News

Man(n) kann auch in den USA siegen

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Martin Koller gewinnt den Diablo Trail Challenge über 10 km

Erst eine Woche zuvor wurde Martin Koller von den Rhein-Berg Runners Deutscher M45 – Halbmarathonmeister in Husum. Dass Mo Farah und Galen Rupp nicht überall sein können, nutzte er unmittelbar danach bei einer Dienstreise in die USA zu einem Start über 10 km beim „Diablo Trail Challenge“. Extrem auf und ab, durch Bachläufe und über Single-Trails führte die interessante Strecke durch einen schönen State Park. Es wurde aber nichts aus dem angedachten Wochenend-Genusslauf, da ein anderer Starter schon vor dem Start seine vermeintliche Sieger-Show abzog. Als er dann auch unterwegs glaubte, seinen Sieg zu sichern, indem er ihm immer wieder „vor den Füßen rumlief“, half nur einen Gang hoch zu schalten, um das Rennen am Ende vor ihm zu gewinnen.

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Severinslauf in Köln – Souveräner Sieg für Rhein-Berg Runner Pascal Meißner

Am vergangenen Sonntag wurde zum 31. Mal der traditionsreiche Severinslauf in Köln ausgetragen. Neben dem Köln-Marathon ist die Laufveranstaltung mittlerweile eine der bedeutendsten in Köln. Wie in jedem Jahr nahmen wieder mehr als 1.000 Teilnehmer an dem zehn Kilometer langen Lauf durch das Severinsviertel teil. Pascal Meißner bot dabei eine super Leistung. Mit zwei Minuten Vorsprung gewann er souverän in 32:13 Min. vor Marian Bunte und Roman Kemmerling.

Pressemitteilung von Silke Schäpers

Laufberichte

Teufelsley: Auf der Suche nach Höhenmetern

2015-04-28_00001.jpgAls Kölner bzw. Frechener ist man bekanntlich topographisch, zumindest was die Möglichkeiten des profilierten Laufens betrifft, nicht gerade bevorzugt. So muss man zwangsläufig auf die umliegenden Mittelgebirge bzw Höhenzüge ausweichen, wenn man sich bergtechnich zumindest etwas auf die angepeilten Ziele im Sommer vorbereiten will. Der Volkslauf rund um die Teufelsley in Hönningen an der oberen Ahr stand schon lange auf meinem persönlichen Laufkalender für 2015. Aufbruch in Frechen war am Samstag um 15:30 pünklich mit Beginn der Bundesligakonferenz.

Zur Halbzeit kam ich am Veranstaltungsort an. Ich traf auf Lutz und Joe, die ebenfalls beide die längste von drei angebotenen Distanzen in Angriff nehmen wollten. Joe war nach seinem erfolgreichen Marathon vor Wochenfrist hoch motiviert. Hinzu kam die gute Erinnerung an die „Teufelsley“ aus 2013, wo er schon einmal auf dem Treppchen stand. Lutz und ich waren ohne jegliche Streckenkenntnis, wagten daher keine Zeitprognosen und wollten abwarten, was unsere Beine so drauf hatten.

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Pünktlich um 17:30 Uhr wurden zeitgleich die Läufer auf die 10 km und 16 km-Strecken geschickt. Vom Start weg ging es erst durch das Ahr-Eifel-Dorf Hönningen. Am Ortsrand verließen wir den Asphalt und liefen fortan auf Wald- und Feldwegen mehr oder weniger steil bergauf. Die 10 km-Läufer verabschidenten bei km 5 und liefen von dort aus dem Ziel entgegen. Für uns ging es nur unterbrochen von einem kurzen Gefälle bis ziemlich genau zur 10 km-Marke stetig bergauf. Dementsprechend zog sich das recht kleine Läuferfeld auch schnell auseinander.

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Da ich mir das Höhenprofil vorher angeschaut hatte , wusste ich, dass es die letzen 6 Kilometer ausschließlich bergab gehen würden. So war also das Schlimmste überstanden und ich konnte einen kurzen Augenblick am höchsten Punkt der Strecke die Ausicht über die Eifel genießen. Ab hier hieß es bergab möglichst wenig abzustoppen, um zügig ins Ahrtal zurück zu kommen. Dort ging es erst wieder einmal quer durch den Ort bis zum Ziel am Sportplatz. Jeder Läufer wurde beim Zieleinlauf mit Namen begrüßt. Ich blickte schnell in das zufriedene Siegergesicht von Joe. Er hatte tatsächlich nur sechs Tage nach dem Bonn-Marathon diesen Lauf mit 1,5 Minuten Vorsprung gewonnen. Lutz war sich sicher, seine AK gewonnen zu haben und ich war zufrieden, dass ich sowohl flüssig bergauf als auch bergab gekommen war. Nach dem Duschen hing auch schon die Ergebnisliste aus, und ich konnte mich noch über Platz 2 in meiner AK freuen (Platz 11 Gesamt).

Da der Veranstalter eine Siegerehrung aller Alterskassen bis Platz Drei angekündigt hatte, wollte ich diese freundliche Geste nicht ausschlagen und verweilte noch bis auch ich (wie fast jeder der Teilnehmer) eine Flasche Ahr Rotwein entgegen nehmen dürften. Hatte ich erwähnt, dass das Startgeld bei dieser liebevoll, aber auch recht perfekt organisierten Veranstaltung gerade mal 5 € betrug und grundsätzlich keine Nachmeldegebühr erhoben wird? So leerten sich zwar das kleine Festzelt am Sportlerheim in Hönningen an diesem Samstag gegen 20:30 Uhr, doch blickte man ringsrum in lauter zufriedene Gesichter. Lutz versprach spontan seine Rückkehr im Jahr 2016 .

Veranstalter/Ergebnisse

Laufberichte

31. Severinslauf: Altersklassen-Erfolge im Abo

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So schnell kann ein Laufmonster sein… In nur 37 Minuten fuhr der Verfasser nach dem Metrogroup Marathon vom Simon-Gatzweiler-Platz in Düsseldorf auf direktem Weg zum 31. Severinslauf, dem traditionellen Südstadt-Event in Köln. Und das sogar unter Berücksichtigung eines an diesem Tag erwartungsgemäß beschränkten Parkplatz-Angebotes am Ubierring bzw. in der Bannmeile des Events rund um den Chlodwigplatz und die Severinstorburg. Die beiden unterschiedlichen Rhein-Metropolen sportlich zu verbinden ist ein durchaus ernstzunehmender Anspruch. An diesem Sonntag klappte es monstermäßig zumindest auf Amateur-Ebene. Erst kürzlich konnten Düsseldorfs Race-Director Jan Winschermann und Markus Frisch vom RheinEnergie Köln Marathon ein Agreement erzielen, die Metropolregion Rheinland zukünftig gemeinsam und vor allem besser lauftechnisch zu vermarkten.

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Für den Marathon in Düsseldorf kam dies in diesem Jahr allerdings zu spät oder wurde nicht richtig an die Sportler herangetragen. 10% weniger Starter und aufgrund finanzieller Engpässe keine Favoriten bzw. Afrikaner am Start und vor allem im Ziel bescherten dem Lauf in der Landeshauptstadt ein Abgleiten ins Niemandsland der Langstrecken-Events. Bei den nationalen Hoffnungsträgern André Pollmächer und Manuel Stöckert (mit seinem Marathon-Debüt) lief es ebenfalls nicht rund. Beide stiegen wegen individueller Probleme vorzeitig aus. Immerhin war für die Laufmonster erneut der Weg frei zum Gewinn der Teamwertung in 8:20:10 Stunden durch Raphael, Manuel und Thomas. Und selbst die zweite Mannschaft mit Moritz, Markus und Harald lieferte mit 8:55:30 Stunden ein hervorragendes Ergebnis ab. Spätestens anlässlich der traditionellen Helferparty inkl. Mannschafts-Siegerehrung wird dies dann auch angemessen gewürdigt. Dafür steht Don Raphael Igrisianu als Leader der Laufmonster mit seinem Namen.

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In Düsseldorf wie in der Kölner Südstadt erfreuten sich die Veranstalter am vermeintlich guten Wetter, das allerdings beim Severinslauf nur bis kurz nach dem Start hielt und während des Rennens und der Siegerehrung allen Beteiligten eine unfreiwillige Duscheinheit spendierte. Dem Lauf an sich und den Ergebnissen tat dies jedoch keinen Abbruch, wurden in dem von Pascal Meißner und Nadja Gaus in 32:13 bzw. 36:49 min. angeführten über 900 Teilnehmer zählenden Feld durch die Bank gute Ergebnisse erzielt. Leider gibt es aufgrund der Selbst-Teilnahme (übrigens der ersten seit zehn Jahren) hier fast nur Fotos von der Siegerehrung, die dann durch eine zweite Schauer-Einlage schneller als gedacht beendet wurde und den Severinskirchplatz viel früher als sonst verwaisen ließ.

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Trotz allem konnten tolle Einzel-Leistungen der Laufmonster gefeiert werden. Guido lief sozusagen in seinem Wohnzimmer in 44:31 min. auf Platz zwei seiner Altersklasse M60, Tanja rannte monstergemäß und vor allem zeitgleich auf den dritten Rang in der extra für Sie geschaffenen Klasse W40. Dafür erhielten beide Wertgutscheine der Sponsoren. Leider lief die Siegerehrung auf bzw. vor der viel zu knapp bemessenen Bühne insgesamt ein wenig chaotisch ab, weil man partout alle Altersklassen-Gewinner gleichzeitig nach vorne bitten musste. Schade, aber wegen Platzmangel unvermeidlich. Doch die ausgiebige Ehrung gehört hier schon seit Jahren zum Programm und tut der Tradition rund um die Severinstorburg letztlich keinen Abbruch.

Fotos aus Düsseldorf/Ergebnisse

Fotos aus der Südstadt/Team Talanx/Ergebnisse

News

Erfolgreiches Marathon-Wochenende für TVR-Läufer

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Persönliche Bestzeiten für Remshagen, Kirchner, Rossa und Roggemann

Endlich unter 2:35. Das erhoffte Ziel schaffte Torben Kirchner vom TV Refrath running team beim Haspa-Marathon in Hamburg. Nach 2:34:48 Stunden hatte er als 60. im Feld von 14.743 Marathonläufer die Ziellinie erreicht. „Ich fühlte mich bei der Hälfte nach 1:16:02 super. Die Beine wurden erst ab km 35 schwer, aber ich habe bis zum letzten Meter gekämpft“ berichtet der Leverkusener Polizist. Der 4. Platz der Deutschen Polizei-Meisterschaften im Einzel und die Silbermedaille mit der Mannschaft im NRW-Auswahlteam waren die zusätzliche Belohnung für zwölf Wochen intensive Vorbereitung.

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Auch Doris Remshagen war nach ihrer 10 km Bestzeit vor Wochenfrist in Lippetal gut gerüstet. Die perfekten Laufbedingungen nutzte die 47jährige Langstrecklerin aus Overath, um ihren Hausrekord zu verbessern. Nach sehr gleichmäßigem Rennverlauf mit 1:40:41 h nach 21,1 km gelang ihre Mission sub 3:30 h deutlich: mit 3:25:49 Stunden belegte die TVR-Läuferin als 138. Frau (von 3.355) den 20. Platz in ihrer Altersklasse W45.

In Düsseldorf war Andreas Rossa beim Metrogroup-Marathon dabei. Der Bergisch Gladbacher verbesserte seine persönliche Bestzeit wie Doris Remshagen um 3 Minuten. In 3:23:07 Stunden lief der 42jährige als 348. (71. M45) von 2.652 Finisher direkt am Rheinufer ins Ziel.

Jan Roggemann hatte zum Rock’n Roll Marathon nach Madrid eine weitere Anreise. Doch die hat sich für den 27jährigen Polizisten gelohnt. Sein Ziel war es, die 3-Stunden-Marke zu unterbieten. Dies gelang Jan Roggemann mit 2:57:42 Stunden als 248. von über 12.000 Teilnehmern klar. Ob er im Ziel noch Rock’n Roll tanzen konnte, ist eher unwahrscheinlich …

Platz 1-2-3 für TVR-Oldies beim Severinslauf

Bei der 31. Auflage des Severinslaufes in der Kölner Südstadt waren Reinhardt Feindt (3. M65/47:17), Gerhard Krüger (2. M75/53:36) und Werner Christophel (1 .M80/52:53) bei der Siegerehrung auf dem Treppchen.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

News

Laufmonster in DUS mal wieder ganz vorne

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Alle sechs Laufmonster beim Metrogroup Marathon Düsseldorf mit besten Zeiten im Ziel! Von 2:44:56 bis 3:04:01 Stunden lauteten die fantastischen Ergebnisse der schnellen Laufenthusiasten in der Landeshauptstadt. Kollege Markus Schmitz meldete entgegenkommenderweise noch am Morgen um und komplettierte das zweite Team.

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+++ Raphael mit einmaliger Performance auf Platz 16 gesamt +++ Manuel und Thomas lange Zeit im Parallelflug +++ Harald im Schlepptau von Marathon-Freund Burkhard Schöne

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+++ Markus viele Kilometer im Windschatten von Moritz +++ Markus knapp unter drei Stunden +++ Moritz spielt seine Routine mit einem schnelleren zweiten Split aus +++ Harald muss am Ende abreißen lassen.

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Trotz und alledem: Tolle Zeiten, tolle Stimmung, gutes Ergebnis. Darauf können und dürfen alle Finisher stolz sein. Auch wenn einige sich vielleicht etwas mehr erhofft haben, es hat halt am Ende nicht sollen sein. Die Mannschafts-Gesamtleistung ist in diesem speziellen Fall höher zu bewerten als alles andere! Die Laufmonster sind stolz auf die sechs Helden von Düsseldorf, die es in der Teamwertung ganz nach vorne geschafft haben. Der Fotograf ist es jedenfalls.

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Klasse! Super Leistung! Und es geht immer weiter. Auf diesem Team-Erfolg können und werden wir schon am nächsten Wochenende aufsetzen. Doch nun zunächst einmal gute Regeneration. Das war jedoch natürlich noch längst nicht alles. Mehr Geschichten aus der Stadt der Langstrecken-Superlative – mit einem Marathon wie gemacht für die Laufmonster – folgen sicherlich in Kürze.

Ergebnisse/Fotos

Ergebnisse der Laufmonster:

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News

Düsseldorf Marathon: Die Top Five der Laufmonster

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Jan Winschermann, Race-Director des Metrogroup Marathon Düsseldorf, hatte aufgrund der Wetterkapriolen im Nachhinein ein Einsehen mit den schnellen Finishern des letzten Jahres. Anlässlich der Team-Siegerehrung im Rahmen der Helferparty Ende Mai versprach er allen Läufern mit einer Zielzeit von unter drei Stunden einen Freistart bei der nächsten Auflage. Da hatte sich der Auftritt vieler Cracks bei einem Marathon-Lauf mit Regen von der ersten bis zur letzten Minute doch noch gelohnt. In diesem Jahr ist witterungstechnisch mit Temperaturen um die 18 Grad und dem einen oder anderen Regenguss zu rechnen, also mehr oder weniger idealen Bedingungen. Immerhin gab es in der Rheinmetropole auch schon mal Hochsommer mit 30 Grad und wolkenlosem Himmel.

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Fünf Laufmonster sind jedenfalls bestmöglich präpariert, um in der Stadt des Altbieres und des Löwensenfes zu bestehen. Dabei steht für Thomas Essmann, Harald Gläßer, Raphael Igrisianu, Moritz Kufferath und Manuel Skopnik nicht nur die bekannte Teamwertung im Vordergrund. Die beiden Erstgenannten laufen zudem zugunsten eines Projektes zum besseren Kopfschutz von Kindern im Straßenverkehr und damit für den guten Zweck. Mit der Sparkasse Neuss ist ausgehandelt, dass die Bank jede Minute, die Thomas und Harald unter einer vereinbarten Zielzeit bleiben, mit einem Geldbetrag vergütet. So kommen hoffentlich zahlreiche Fahrradhelme zur Unterstützung des Jugendhilfezentrums Raphaelshaus in Dormagen zusammen. Die klassische Zielzeit-Wette soll zu einem Erlös von bis zu 1.000 Euro führen. Demnach ist im doppelten Sinne mit einem schnellen Rennen zu rechnen.

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Don Marathon Raphael Igrisianu ist seit einigen Jahren auf schnelle Zeiten abonniert. Der mehrfache Marathon-Gesamtsieger (u.a. zweimal auf Zypern) geht immer topmotiviert in seine Rennen und ist aus eigenen Stücken zum bekannt schnellen Düsseldorf-Team der Laufmonster gestoßen. Die Frage ist, ob er vielleicht sogar seine immerhin bei Dauerregen erzielte Bestmarke von 2:41:19 Stunden aus dem Vorjahr angreifen kann. Auch die Herausforderung der 2:40er-Schallmauer steht bei ihm sicherlich im Raum. Vollzählig werden die Top Five allerdings erst durch Manuel, den deutschen Marathon Mannschaftsmeister 2014 und Moritz, den Sieger des diesjährigen Königsforst Marathon. Ein illustres Team, das einiges bewerkstelligen könnte und hoffentlich wieder für einen Laufmonster-Festtag sorgen wird.

Den dazugehörigen Fotoservice gibt es ab 8.45 Uhr im roten Startblock, natürlich zum Start um 9 Uhr und bei km 7 bzw. 19 (auf der Oberkasseler Brücke).

Alle Fotos aus 2014 inklusive der Mannschafts- und Team-Siegerehrung

Laufberichte

Genuss pur für Naturliebhaber: der Weiltalwegmarathon

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Einer Empfehlung folgend hatte ich mich schon vor längerem zum Weiltalweg Landschaftsmarathon am 19. April angemeldet. Der Weiltalweg soll einer der schönsten Wanderwege Deutschlands sein und dies kann ich jetzt bestätigen. Sonntag früh um Viertel nach 5 klingelte der Wecker, die Tasche war gepackt, halb 6 gings los nach Weilburg im Taunus. Im Auto wurde mir angezeigt, dass es nur 4 Grad kalt war, aber es war sonniges Wetter angesagt, zwar kühl aber sicher trocken, optimales Laufwetter also.

Kurz nach 7 Uhr fuhr ich in das verschlafene Weilburg ein, wo man bereits im Städtchen von Ordnern zu den Marathon-Parkplätzen geleitet wurde. Es roch nach einer super Organisation. Ab halb 8 Uhr fuhren uns die Shuttle Busse von Weilburg nach Schmitten-Arnoldshain, wo der Start des Marathons sein sollte. An der Bushaltestelle traf ich Edwin Roth aus Dünnwald mit Frau, wir sollten uns später noch wiedertreffen. Aus dem Bus konnte man schon Teile der Strecke sehen, am Waldrand im Halbschatten entlang der Weil, die Vorfreude auf den Lauf wuchs.

In Schmitten-Arnoldshain erhielten alle Läufer ihre Startunterlagen, in einer Turnhalle konnte man sich umziehen, die Kleiderbeutel abgeben und im Warmen auf den Start warten. Pünktlich um 9.30 gab der Bürgermeister den Startschuss und los gings auf die wunderschöne Strecke des Weiltalweges. Es galt 574 Höhenmeter bergauf zu bewältigen und 937 Höhenmeter bergab als Wiedergutmachung. Das Verhältnis gefiel mir gut. Die idyllischen Route führte über Neuweilnau, Rod an der Weil, Audenschmiede, Weilmünster, Freienfels bis zur Mündung der Weil in die Lahn in Weilburg. Gleich nach dem Start in Arnoldshain führte die Laufstrecke einige Kilometer bergab, hier konnte ich mich richtig schön einlaufen, ließ einfach rollen. Bald schon sind wir mitten in einer wunderschönen Landschaft mit Wald- und Wiesenwegen, ständig begleitet von dem idyllischen Flüsschen Weil, welches sich so bis zum Ziel neben uns her winden sollte.

Nach ca. 6 km beginnt der erste Anstieg über ca. 2 km, bis km 10 sollten sich immer wieder Anstiege mit schönen Bergab-Passagen abwechseln. Nur selten war es richtig steil, dass selbst ich Flachländer nur ganz selten mal kurz wandern musste, um Kraft zu sparen, aber ansonsten durchlaufen konnte. Wer hätte das gedacht? Ich nicht.

An den Verpflegungsstellen alle 5 km gab es Wasser und Apfelschorle, später auch Bananen und Cola. Der Lauf ging für mich kurzweilig weiter, bei km 25 schrie plötzlich jemand hinter mir „Laufmonster, lauf“ – ein Lauffreund vom Brüder-Grimm-Lauf und 7GebirgsMarathon – Schöne Grüße von dieser Stelle aus an Viktor Maul aus Oberursel: Du wärst auch ein super Laufmonster und danke für die tolle Laufempfehlung.

2015-04-19_00802.jpgImmer mal wieder feuerten uns Zuschauer in den Dörfern durch die wir liefen an – nicht ganz so wie beim Hermannslauf, aber durchaus vergleichbar. Während der Naturpassagen hatten wir Läufer dann wieder unsere Ruhe. Ab Weilmünster führte der Laufweg über die ehemalige Bahnstrecke Grävenwiesbach – Weilburg. Wunderschön und ein echtes Highlight war der alte Bahnhof von Weilmünster – einfach nur idyllisch und schön.

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Für mich lief es einfach gut, keine Probleme, nette Gespräche zwischendurch beim Laufen, ich brach nicht ein wie sonst schon mal, ich empfand den Lauf als kurzweilig und einfach schön, selbst am Ende, als die Strecke aus dem Wald auf die Landstraße führte und die km 41 und 42 bei Gegenwind stur geradeaus gelaufen werden mussten, habe ich mich einfach nur gefreut, dass es unter 4 Stunden klappen würde – und zwar in 3:44 Stunden, 9. Frau Gesamt, 3. oder laut Ergebnisliste inzwischen 2. Platz Altersklasse, 5:24 Minuten im Schnitt pro Kilometer – das laufe ich im Training nicht oder nur selten. Ich muss wohl öfter mal länger laufen…

Unterm Strich ein perfekter Lauftag für mich. Im Ziel angekommen wurden wir mit alkoholfreiem Bier, Apfelschorle, Obst etc. begrüßt, die Sonne schien, es war inzwischen schön warm, so dass man sich nicht gleich warm anziehen musste, sondern einfach den Lauf noch schön ausklingen lassen und mit neuen und alten Bekannten den Lauf besprechen konnte. Edwin traf ich beim Warten auf die Siegerehrung wieder, er ist 1. in der M60 geworden, meinen Glückwunsch noch einmal von hier aus

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Zusammen mit Silke Kaliner, die den Lauf in 3:18 Stunden gewonnen hat – ganz herzlichen Glückwunsch und großen Respekt von dieser Stelle aus – ging es zur Siegerehrung der W45. Neben der Urkunde erhielt ich ein Holzbrettchen des Weiltalwegmarathons 2015. Es wird einen Ehrenplatz bei mir bekommen.

Selbst die Fahrt mit dem Auto nach Köln zurück war dann eigentlich nicht mehr schlimm, euphorisch, wenn auch hungrig und müde ging es bei Sonnenschein nach Hause.

Übrigens: Viele Eindrücke der Bahntrassenradwege rund um Weilburg und Weilmünster gibt es auf der Seite von Karl und Alexander Schlemmer. Danke für die Bildverwendung.

Bericht auf Laufticker

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