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Lauf Cups im Rheinland

Kerpener Stadtlauf würfelt Cup-Wertung durcheinander

Sebastian Meurer und Eva Offermann gewinnen Hauptlauf – Aprilwetter zum Traditionstermin

Nach zwei Läufen könnte die Spannung im Rhein-Erft Akademie-Cup größer kaum sein. Sebastian Meurer und Fahd Mellouk kämpften während der 10 km-Distanz des Kerpener Stadtlaufes nicht nur um die Führung im Rennen, sondern auch um selbige in der Gesamtwertung des Cups. Bei typischem Aprilwetter – mit Sonne und Wolken im Wechsel bei unterkühlten Temperaturen, aber ohne die Hagelabreibung wie vor Jahresfrist – ging der Hauptlauf ab 14.30 Uhr über die Bühne.

Auf den ersten Kilometern liefen die Kontrahenten, die sich schnell von einer Verfolgergruppe absetzen konnten, noch zusammen. Doch auf der zweiten Runde zog Meurer bereits das Tempo an und der für den Dürener TV startenden Mellouk konnte nicht mehr folgen. Bei den Frauen finishte Eva Offermann vom TV Konzen in 37:51 min. im vorderen Feld bzw. noch unter den Top 20 overall. 226 erfolgreiche Starter sorgten wie immer für einen respektabel besetzten Startbereich. Über 5 km konnten durch Daniel Singbeil (15:38) bzw. Susanne Schulze (18:25) die bereits seit vielen Jahren bestehenden Streckenrekorde verbessert werden.

Ergebnisse/Fotos

Gesamtwertung des Rhein-Erft Akademie-Cups

Frauen:

1. Michaela Nicht (37 Punkte)
2. Annette Hoffmann-Lenz/Annette Reiser (33 Punkte)
4. Alexandra Arendt (29 Punkte)
5. Gabriele Bochem (23 Punkte)

Männer:

1. Sebastian Meurer/Fahd Mellouk (37 Punkte)
3. Maciek Miereczko/Konrad Götte (20 Punkte)
5. Daniel Singbeil/Joe Körbs (19 Punkte)

Laufberichte

Untrainiert geht auch: Bonn Marathon 2017

Ein kleiner Rückblick auf einen quälend schönen Lauftag

Am 2. April startete der Bonn Marathon bei herrlichem Sonnenschein mit insgesamt ca. 13.000 Teilnehmern in den verschiedensten Wettbewerben (inkl. Halbmarathon, Staffeln, Handbikern und Inlinern). An dem Tag passte so ziemlich alles, was für einen Läufer wichtig sein kann: Anreise völlig unproblematisch, weitflächiges Marathon-Areal mit großzügigem Platz zur Startnummer-Abholung, entspannter Atmosphäre vor und nach dem Lauf, tolle Unterstützung der sonnenverwöhnten Zuschauer, unfassbar reichhaltige Verpflegung im Marathon-Dorf nach dem Lauf und ausreichende Duschmöglichkeiten mit warmen Wasser (nicht unwichtig).

Was sich für mich persönlich aus sportlicher Sicht schwierig gestalten sollte, war die Tatsache, dass ich völlig untrainiert an den Start ging, da ich wochenlang mal wieder wegen Erkältungs-Wehwehchen ausfiel. Aber egal, angemeldet war angemeldet! Finishen hieß unter diesen Umständen das Ziel! Und wie das dann so ist, wenn man völlig erwartungslos an den Start geht: Es läuft dann manchmal ziemlich ordentlich.

Noch vor dem Start konnte ich unsere Laufmonster-Freunde Manfred Claaßen und Carsten Anders begrüßen und wir starteten gemeinsam auf die 42,195 km-Distanz. Nach der Hälfte des Laufs war ich aufgrund des tollen Wetters, der zahlreichen Zuschauer und des überraschend guten Starts etwas zu euphorisch und peilte mal eben so eine Zielzeit von ca. 3:20 Stunden an. Was untrainiert schon ganz schön flott wäre. Das Anfangstempo wurde mir dann natürlich ab km 32 zum Verhängnis und der vielzitierte „Mann mit dem Hammer“ sollte mich schon dort erwischen und nicht erst ab der 35-km-Marke. Dort stand anfeuernd Laufmonster-Kollege Kay-Uwe Seiferth, der meine abgekämpfte, vor sich hin taumelnde Performance sicherlich erschreckt warnahm.

Von dort an quälte ich mich regelrecht Richtung Ziellinie, die dann nach 3:25:23 Stunden passiert wurde. Auch wenn die letzte Stunde des Laufs alles andere als schön für mich war, so war ich letztlich zufrieden, mal ebenso einen Marathon absolviert zu haben.

Manfred und Carsten sah ich nach dem Lauf zwar nicht mehr, die beiden waren aber sicherlich ebenso zufrieden und können vielleicht ähnlich Positives von diesem gut organisierten Lauf berichten. Mein Fazit: Ich komme wieder – dann vielleicht mit einer Marathon-Vorbereitung im Gepäck!

News

André Rinke und Simon Dahl schnell auf Paderborner Pflaster

Paderborner OsterlaufRefrather Läufer überraschen mit Topzeiten beim Paderborner Osterlauf – Kenianer Kimeli rennt aktuelle Weltjahresbestzeit

Die äußeren Bedingungen waren bescheiden beim ältesten deutschen Straßenlauf in Paderborn. Bei Wind und Regen prognostizierte auch Moderator Wolf-Dieter Poschmann ein taktisches Rennen. Doch er wurde bei der 71. Auflage mit fast 4.000 Finishern auf der 10 km Distanz mit einem erlesenen Feld von internationalen Topläufern eines Besseren belehrt. Entgegen allen Erwartungen verbesserte völlig überraschend Benard Kimeli den 24 Jahre alten Streckenrekord von Carsten Eich von 27:47 auf unglaubliche 27:18 min. Der Kenianer lief in seinem ersten Rennen auf europäischem Boden sogar die aktuelle Weltjahresbestzeit.

Das dichte Feld der internationalen Teilnehmer nutzten auch die drei Schnellsten Läufer vom TV Refrath running team für großartige Ergebnisse über 10 km. Allen voran André Rinke, der seine Zeit von vor zwei Wochen gleich um über eine Minute als 37. im Gesamtfeld auf starke 32:19 min. verbesserte. Er wechselte sich unterwegs mit Teamkollege Simon Dahl immer wieder ab und Beide durchliefen die 5 km Marke bei 16:12 Minuten. Nur wenige Sekunden nach Rinke finishte Simon Dahl als 40. im internationalen Feld mit 32:27 Minuten. Damit war der 1,92 m große Läufer so schnell wie seit vier Jahren nicht mehr.

David Ranftler, derzeit noch mit großem Trainingsrückstand durch Abschluss seiner Masterarbeit, konnte als dritter TVRler mit 34:03 min. noch nicht sein wahres Potential zeigen. Doch seine Leistung reichte für eine sehr gute Mannschaftszeit von 1:38:49 Stunden. Damit setzen sich die Refrather nicht nur die Spitze der Kreis- sondern vor der Aachener TG auch auf Rang eins der 2017er Landesbestenliste. Einen sehr starken Wettkampf lief auch Lisa Jaschke aus Bergisch Gladbach. Die Freundin von Simon Dahl zeigte im Trikot des TuS Deuz als 26. im Gesamteinlauf mit 37:50 min. einen deutlichen Formanstieg. Im 5 km Lauf finishte Heiko Wilmes in 18:06 min als 2. der M45 Klasse.

Alle Ergebnisse

Alexander Dworreck

Bestzeiten beim Stadtlauf in Kerpen – Dritter Platz für Frank Weber

Bei frischen sechs Grad und mäßigem Wind verbesserten Natalie Hoffmann-Lenz (1. W45) und Alexander Dworeck (5. M40) ihre persönlichen Bestzeiten in der Kolpingstadt deutlich. Alexander pulverisierte seine bisherig „PB“ von 42:04 auf nun 40:07 min. und Natalie von 43:25 auf 42:18 min. Vielstarter Heiko Willmes zeigte sich von der Senioren-WM in Südkorea gut erholt und lief als 3. der M45 gute 37:18 min. Auf der 5 km Distanz sah Streckenmoderator Jochen Baumhof, dass sich sein Athlet Frank Weber aussichtsreich im fünfköpfigen Verfolgerfeld aufhielt. Der diesjährige Deutsche Senioren-Hallenmeister über 800 Meter spielte im Endspurt seine Klasse aus und ließ als Dritter im Gesamteinlauf mit starken 17:52 min. deutlich jüngere Konkurrenz hinter sich. Nach langer Wettkampfpause finishte Martin Groos als Sieger der M60 nach 23:04 min

Kevin Kaderka Dritter beim 1. Osterlauf in Köln

Wenige Tage nach den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften lief M35-Läufer Kevin Kaderka als Dritter nach 6,6 km in 24:43 min in Ziel am Kölner Stadion. Auf den etwas zu kurzen 10 km liefen Andreas Rossa (3. M45) 41:11 min., Reinhard Feindt (1. M65) 46:33 min. und Beate Gebehart (1. W55) 47:05 min.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

News

Gelungene Osterlauf Premiere

Fast 1.000 Anmeldungen am Ostersamstag – Veranstaltungskonzept soll in 2018 weiterentwickelt werden

Der Osterlauf Köln blickt auf eine gelungene Premiere. Gemeinsam mit den Zuschauern feierten am Ostersamstag die Teilnehmer an der Jahnwiese vor dem RheinEnergieStadion die erste Auflage des neuen Kölner Volkslaufes. 972 Starterinnen und Starter hatten sich angemeldet, um an den Start zu gehen. Trotz eines Fehlers bei der Streckenlegung, der die offizielle Distanz beim 10-Kilometer-Lauf um 166 Meter verkürzte, ließen sich die Läufer ihre gute Stimmung nicht nehmen und trugen so ihren Teil zu einer gelungenen Premiere bei. Im kommenden Jahr findet der Osterlauf Köln am Ostersamstag (31. März 2018) statt.

„Seit 16 Jahren organisieren wir Laufveranstaltungen, aber das ist uns noch nie passiert. Durch ein Missverständnis war unsere offiziell vermessene Strecke leider zu kurz. Das ist ein Fehler, den wir kein zweites Mal machen“, verspricht Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur pulsschlag in Köln erfolgreich City-Läufe, wie den Sparda-Bank Altstadtlauf und den Pax Bank Stadionlauf ausrichtet. „Wir dürfen uns dennoch über eine tolle Erstveranstaltung freuen und bedanken uns bei den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der Osterlauf Köln hat großes Entwicklungspotenzial. Zum einen bietet die Veranstaltung der Running-Community eine wunderschöne und schnelle Strecke zum Genießen. Und zum anderen haben wir mit dem Ostersamstag einen perfekten Termin für einen neuen Kölner Lauf gefunden. Wir freuen uns daher auf die kommenden Jahre.“

Der Premieren-Sieg beim 10-Kilometer-Hauptrennen ging in einem spannenden Finale an Kaspars Briska. Der Lette, der zur Zeit auf Besuch in der Domstadt weilt, lieferte sich mit dem Schotten Nikki Johnstone auf der schnellen Strecke ein beeindruckendes Duell. Erst auf den letzten Metern rund um die Jahnwiese setzte sich Briska von seinem Rivalen ab und gewann in der Siegerzeit von 30:51 Minuten. Johnstone (30:57 min.) lief nur sechs Sekunden später ins Ziel und blieb auf der verkürzten Distanz ebenfalls unter der 31-Minuten-Marke. Dritter wurde Clemens Bleistein von der LG Stadtwerke München (31:30 min.). Bei den Frauen gewann Jana Soethout, die nach längerer Pause mit einer Zeit von 36:10 Minuten ein Ausrufezeichen setzte. Zweite wurde Greta Fischer (39:40 min.) vor Eszter Varga (41:59 min.).

Ergebnisse

Pressemitteilung des Veranstalters

Deutsche Meisterschaft

Alle Runners mit Podestplätzen bei DM

Martin Koller wird Vizemeister und zwei Mannschaften der Grünen holen Silber und Bronze – Team gibt den Extra-Kick

Nach der Vergabe der Deutschen Halbmarathon Meisterschaft 2017 an den HAJ Hannover Marathon, durch den Deutschen Leichtathletik-Verband, fand die Austragung am Sonntag, den 9. April, auf der flachen und schnellen Strecke im Rahmen des Hannover Marathons statt. Auch die äußeren Bedingungen boten den Athleten am Wettkampftag günstige Voraussetzung für gute Ergebnisse und schnelle Zeiten.

Bei den Deutschen Topathleten gab es eine kleine Überraschung in der Männerwertung. Favorit Hendrik Pfeiffer belegte in 1:05:09 Stunden mit 12 Sekunden Rückstand Platz 2 hinter Philipp Baar, der in 1:04:57 Stunden den Titel holte und seinen bisher größten Erfolg feiern konnte. Den 3. Platz belegte Andreas Straßner mit einer Zeit von 1:06:00 Stunden.
Sabrina Mockenhaupt holte sich mit einer überzeugenden Vorstellung und einer Zeit von 1:10:54 Stunden ihren 43. DM-Titel. Anja Scherl lief mit 14 Sekunden Rückstand und einer persönlichen Bestleistung in 1:11:10 Std. auf Platz 2. Den 3. Platz belegte Corinna Harrer mit 1:14:28 Std.

Da eine Deutsche Meisterschaft im Langstreckenbereich in der Regel nicht ohne die Rhein-Berg Runners stattfindet, waren die Grünen auch in Hannover vertreten. Mit Marc Fricke, Alexander Hörniß, Frank Schröder, Rene Grass, Martin Koller und Thomas Sambale reisten gleich sechs Läufer in die Landeshauptstadt Niedersachsens. Die sechs Starter stellten für die Mannschaftswertungen in den Klassen M40/45 und M50/55 jeweils ein Team. Da keine Ersatzläufer dabei waren, war das Finish von jedem notwendig, um in die Wertungen zu gelangen. Neben der Hoffnung auf ein oder zwei Podestplätze mit den Teams war durchaus auch ein Einzeltitel im Bereich des Möglichen. Dafür musste an diesem Tag aber alles passen.

Am Tag des Rennens wurde ein frühzeitiger Treffpunkt vereinbart, zwecks Aufnahme eines Team-Fotos und eines gemeinsamen Warm-Ups. Für leichte Beunruhigung sorgte die Tatsache, dass sich zum vereinbarten Zeitpunkt nur fünf Teamkollegen eingefunden haben. Marc Fricke, der mit der Bahn am Renntag anreiste, informierte die Kollegen, dass sein Zug wegen eines Oberleitungsschadens nicht in Hannover halten kann.

Mit gemeinschaftlicher Organisation schaffte man es aber noch rechtzeitig am Startbereich die Startnummern auf Brust und Rücken des grünen Wettkampfshirts Frickes anzubringen. Ein optimales Aufwärmen war leider nicht mehr möglich und in der Aufregung versäumte es Fricke auch ausreichend vor dem Wettkampf zu trinken. Aus dem Grund nahm Fricke unüblicherweise nach 10 km von der Wasserversorgung am Verpflegungsstand Gebrauch. Unglücklicherweise wurde ihm das zum Verhängnis, denn anschließend bekam er Magenprobleme, die ihn dazu zwangen auf der Strecke bei km 13 stehen zu bleiben.

Als kurze Zeit später Vereinskollege Koller an ihm vorbeilief, wurde Fricke noch einmal bewusst, dass für die Teamwertung kein Ersatzläufer unterwegs war und das Erreichen der Ziellinie notwendig war, um sein Team in die Wertung zu bringen. Also setzte Fricke den Weg auf der Strecke fort und konnte, nachdem er bei km 10 noch eine Durchgangszeit von 34:43 min. und einer Pace von 3:28 min/km hatte, gegen Rennende nur noch eine Geschwindigkeit von knapp unter 4 min/km halten. Immerhin erreichte Fricke mit einer Gesamtpace von 3:44 min/km und gelangte damit auch noch unter die Top 10 in seiner Altersklasse. Mit seiner Zielzeit von 1:18:54 Stunden belegte er Platz 8.

Teamkollege Alexander Hörniß überquerte die 10 km-Marke nach 37:28 min. und einer Pace von 3:45 min/km. Seine Geschwindigkeit reduzierte sich in der zweiten Hälfte auch leicht, aber mit einer Gesamtpace von 3:48 min/km reichte es im Ziel zu einem sehr guten Ergebnis mit einer Zeit von 1:20:16 Stunden. Dem dritten Läufer des M40/45 Teams, Frank Schröder, gelang es nach einer Durchgangszeit von 36:21 min. sein Tempo, das bei 3:38 min/km lag, auch in der 2. Hälfte annähernd zu halten. Schröder wurde dafür mit einem Top 10 Platz belohnt. Die Zielzeit von 1:17:03 Stunden bedeutete für ihn nicht nur Platz 9 in seiner Altersklasse – es gelang ihm sogar noch eine neue persönliche Bestleistung zu erreichen. Für ihn gab es daher in Hannover doppelten Grund zur Freude.

Auf gutem Weg zu einer neuen Bestzeit war in Hannover auch Rene Grass, nachdem er die 10 km-Marke in 39:34 min. überquerte und das Tempo danach zunächst ebenfalls halten konnte. Leider verlief das Ende des Rennens dann unglücklich, denn genau bei km 18,5 setzten plötzlich starke Seitenstiche ein, die ein Weiterlaufen zunächst unmöglich machten. Aber ebenso wie bei Vereinskollege Fricke war der Gedanke in dem Moment bei seinem Team, denn ohne Zielankunft war die Aussicht auf einen Teamerfolg nicht gegeben. Also setzte auch Grass das Rennen fort, versuchte die letzten 2,6 km so gut es ging weiterzulaufen und schaffte es zumindest in einem Tempo von ca. 4:30 min/km durchzulaufen. Die Uhr zeigte im Ziel dann 1:26:12 Stunden Laufzeit an, die Hoffnung auf einen Podestplatz war damit zumindest noch nicht begraben.

Der zweite M50/55-Läufer, Thomas Sambale, lief ein ähnliches Rennen wie Kollege Hörniß. Die Geschwindigkeit nach Halbzeit verlangsamte sich, nachdem bei Sambale die Uhr eine Durchgangszeit von 37:49 min. und eine Pace von 3:45 min/km anzeigte. Mit einer Gesamtpace von 3:50 min/km erreichte er eine Zielzeit von 1:21:00 Stunden, die ihn ebenfalls mit einem Platz in den Top 10 belohnte. Sambale belegte Platz 9 in seiner Altersklasse.

Der dritte Läufer des M50/55-Teams, Martin Koller, trug mit seinem Ergebnis maßgeblich zum Team-Erfolg bei. Koller überquerte die 10 km- Marke nach 35:11 min. und einer beeindruckenden Pace von 3:31 min/km. Die hohe Geschwindigkeit konnte Koller zwar in Hälfte zwei ebenfalls nicht halten, aber mit einer immer noch sehr schnellen Gesamtpace von 3:34 min/km erreichte er eine hervorragende Zielzeit von 1:15:11 Stunden.

Im Zielbereich wurde jeder nachfolgende Läufer von den Teamkollegen erwartet und beglückwünscht, entweder zu den tollen Leistungen oder dazu, dass trotz Problemen das Rennen gefinisht wurde. Nun begann zunächst das Warten auf die Ergebnisse.

Das erste offizielle Ergebnis konnte bereits im Hotel mit großer Freude vernommen werden. Martin Koller wurde bei den Einzelwertungen auf Platz 2 gelistet. Somit stand für ihn der Titel des Vizemeisters fest – die erste Medaille hatten die Runners in der Tasche.

Die offiziellen Ergebnisse der Teamwertung wurden erst im Rathaus, wo die Siegerehrungen stattfanden, bekannt. Den Aushängen konnte die Truppe entnehmen, dass Team 40/45 mit Platz 2 Silber gewonnen hat und Team 50/55 mit Platz 3 Bronze. Die Freude war riesengroß, denn damit stand fest, dass sämtliche Teilnehmer einen Podestplatz erreicht hatten und eine Medaille mit nach Hause nehmen konnten. Eine Ausnahme gab es, denn Martin Koller durfte sich mit dem zusätzlichen Einzeltitel doppelt dekorieren.

Trainer Lothar Pöhlitz wurde bereits aus Hannover ausführlich über alles informiert. Ihm gilt ein besonderer Dank des gesamten Teams. Denn für das Projekt „Halbmarathon DM“ tüftelte Pöhlitz nicht nur die Trainingspläne für die Gesamtvorbereitung und die Endphase aus, auch bei den Trainingseinheiten wurde immer wieder auf die Einzelnen eingegangen. Zu guter Letzt fehlte auch die mentale Unterstützung nicht. Der Erfolg gebührt ihm ebenso wie seinen Schützlingen.

Die Rhein-Berg Runners freuen sich, die Region und den Rheinisch-Bergischen Kreis in Hannover würdig vertreten zu haben. Für den Erfolg war an diesem Wochenende das Team der Extra-Kick, gemäß dem Motto „Einer für alle – Alle für einen“.

Pressemitteilung von Rene Grass

Deutsche Meisterschaft

Halbmarathon DM-Titel für die TVR-Damen

Das TV Refrath running team gewinnt schon wieder Gold-Silber-Bronze

Innerhalb von nur fünf Wochen starteten Läufer vom TV Refrath bei einer Deutschen Meisterschaft. Nach erfolgreicher Teilnahme mit vielen Medaillenplätzen bei der Senioren Hallen-DM in Erfurt und den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften in Löningen starteten sieben TVRler am letzten Sonntag bei den ersten Titelkämpfen auf der Straße. In Hannover wurden die Halbmarathon-Meisterschaften innerhalb des HAJ Marathons ausgetragen. Bei einem Starterfeld von über 700 Läufern war eine Prognose weder in der Einzel- noch in der Mannschaftswertung möglich. Zielzeiten und Renntaktik hatte TVR-Coach Jochen Baumhof seinen vier Damen und drei Herren mit auf den Weg gegeben. Dann es wurde ziemlich warm auf dem fast schattenlosen Rundkurs durch die niedersächsische Hauptstadt.

Wie in Löningen holen sich die TVR-Damen wieder Mannschaftsgold – Silbermedaille für Antje Wietscher und Bronze für Carola Rentergent

Mit kontrollierten und trotzdem couragierten Rennverläufen trumpften die TVR-Damen in der Altersklasse W50 und älter erneut auf. Eine große Überraschung war der Bronzemedaille in der Einzelwertung W50 für die Neu-Refratherin Carola Rentergent. Die Zonserin hielt ihre Konkurrenz in Schach und lief als Dritte starke 1:34:12 std. Nur wenig später kam Doris Remshagen auf Platz sechs nach 1:36:06 std vor Antje Wietscher ins Ziel. Die Leichlingerin lag zwar mit 1:37:01 std etwas hinter ihren Möglichkeiten, aber ihre Deutsche Vizemeisterschaft war trotzdem nicht gefährdet. Den wiederholt starken Auftritt der TVR-Seniorinnen komplettierte Beate Gebehart. Die Bergisch Gladbacherin war mit 1:42:46 std als 9. der W55 so schnell wie seit vier Jahren nicht.

Vasilis Nonas läuft nur knapp über 1:20 Stunden

Nach einer Serie von Infekten zurückgeworfen, konnte Vasilis Nonas endlich mal starten. Der gebürtige Grieche kam mit der zunehmenden Wärme gut zurecht und lief sogar die zweite Hälfte schneller als die ersten 10,5 km. Nonas finishte als 30. der Altersklasse M35 nach 1:20:26 Stunden. Mit Kevin Kaderka (33. M35/1:24:53), der vor Jahresfrist vom Kölner TVR (Rodenkirchen) zum TVR nach Refrath wechselte, und Markus Zentner (40.M35/1:34:00) belegte der TV Refrath in der AK M35 den sechsten Platz in der Mannschaftswertung.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

News

In einem Monat: 28. Hander Volkslauf

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Zwischen Köln, Leverkusen und Bergisch Gladbach erstreckt sich der weitläufige Diepeschrather Wald mit vielen landschaftlichen Highlights. Vorbei an den schönsten Ecken dieses Naherholungsgebietes verläuft der Parcours des traditionellen Hander Volkslaufes, der in diesem Jahr bereits zum 28. Mal ausgetragen wird und sich damit auch unaufhörlich der magischen 30 als Jubiläumsmarke nähert. Immer wieder fein organisiert, mit Start und Ziel aller Läufe – Schülerlauf über 1.200 Meter, 3 bzw. 10 km – am geräumigen und mit Gastronomie ausgestatteten Vereinsheim des austragenden SV Blau-Weiß Hand, bieten sich vor allem nach den Läufen zahlreiche Möglichkeiten zur weiteren Tagesplanung. Von der Siegerehrung über ein leckeres Mittagessen bis hin zum gemütlichen Spaziergang – hier ist alles möglich.

Pressemitteilung des Veranstalters

Start und Ziel des beliebten Volkslaufs ist das Vereinsgelände des SV Blau-Weiß Hand. Geprägt ist die Veranstaltung nicht nur durch sportliche Herausforderungen, sondern auch durch das Gemeinschaftserlebnis auf den landschaftlich schönen Strecken und ein vielseitiges Rahmenprogramm.

Zur Auswahl stehen drei Strecken durch den Diepeschrather Wald:
• 1,2 km für die jüngsten Teilnehmer (Schülerlauf)
• 3 km für Walker und Läufer
• 10 km für Walker und Läufer

Beim Schülerlauf (1,2 km) und beim 10-km-Lauf werden die Zeiten nach Altersklasse gemessen. Der 3-km-Lauf verzichtet auf eine Zeitmessung. Hier geht es vor allem um den Spaß an der Bewegung. Diese Distanz ist auch ideal für Gruppen geeignet.

Jeder Teilnehmer wird nach dem Lauf mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die Gesamtsieger werden mit einem Pokal geehrt.

Auf dem Vereinsgelände ist für das leibliche Wohl gesorgt. Beispielsweise mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränken zu günstigen Preisen. Kinder werden auf Wunsch in der vereinseigenen Sporthalle betreut.

Wer sich für Tennis und Bogensport interessiert, kann sich auf entsprechende Schnupperangebote freuen.

Der Lauf wird seit 1986 jährlich mit einer einzigen Unterbrechung ausgetragen. Viele ehrenamtliche Helfer aus dem Lauftreff Paffrath gewährleisten den reibungslosen Ablauf und ein gutes Gelingen. Jeder Kilometer der Strecke durch den Diepeschrather Wald ist markiert. Radfahrer und Streckenposten tragen zur Sicherheit bei. Um den Gesundheitsdienst kümmert sich das DRK.

Die Technik AG der Integrierten Gesamtschule Paffrath unterstützt den Lauf mit Musik und technischem Know-how.

SV Blau-Weiß Hand e.V. | Franz-Heider-Straße 25 | 51469 Bergisch Gladbach

News

Laufmonster auf Kurs VIVA-West

Zwei Laufmonster sind seit Jahresbeginn in verschiedenen Funktionen auf Kurs zum 5. VIVA-West-Marathon am 21.05.2017. Manuel Skopnik als Pace-Maker und Sabine Fischer als Laufbotschafterin. Manuel, als gebürtiger Ruhri, hat schon mehrmals an diesem Marathon teilgenommen, in der aktuellen Version und in seinen Vorgänger-Varianten. In diesem Jahr wird er als Zug-Läufer alle die ins Ziel führen, die die 3 Stunden-Marke knacken wollen. Diese Aufgabe hat er schon mehrfach beim Köln Marathon übernommen und offensichtlich so souverän gelöst, dass er vom Veranstalter angesprochen wurde, auch im Ruhrgebiet die Pace zu machen.

Sabine nimmt im Mai beim Jubiläumslauf ihren siebten Marathon in Angriff und versucht vorher in Köln kräftig die Werbetrommel zu rühren. Mal sehen, wie viele Rheinländer ihr in den Pott folgen werden. Bei Laufmonstern ist der Lauf schon jetzt sehr beliebt. Denn es gibt einige, die an diesem Traditionslauf bereits teilgenommen und sogar das Alterklassentreppchen bestiegen haben, wie z. B. Manni Claaßen, der in diesem Jahr sein persönliches Jubiläum in Angriff nehmen möchte.

Wir hoffen, dass uns noch einige folgen werden, getreu dem Motto „Go (VIVA) West“

Lauf Cups im Rheinland

Laufmonster starten erfolgreich in Lauf-Cup

Der Korschenbroicher Citylauf bildet den Auftakt zum Rhein-Kreis-Neuss-Cup, einer Laufserie mit insgesamt 5 Läufen. Von diesen 5 Läufen kommen 3 Läufe in die Wertung. Dabei gibt es nur drei Wertungsklassen: jung, mittel und alt. In Korschenbroich gingen schon zwei Laufmonster an den Start, vielleicht werden es noch mehr. Harald Gläßer, der den Cup schon mehrfach mit einem Podestplatz abgeschlossen hat und Novizin Sabine Fischer. Beide konnten Platz 2 in ihren Altersklassen erreichen und waren mit sich zufrieden; Harald in 37:53, Sabine in 48:14. Für den Cup zählt allerdings die Platzierung im Gesamtklassement getrennt nach Geschlecht. Dort wurden für die Beiden 7 bzw. 21 Punkte angeschrieben – ein guter Start.

Der City-Lauf ist hervorragend organisiert und nur ein Teil einer riesigen Laufveranstaltung mit 10 verschiedenen Rennen, die alle auf zwei unterschiedlichen Runden durch die Korschenbroicher Altstadt führen. Dabei täuscht der Begriff Altstadt. Zwar sind die Runden verwinkelt wie in einer mittelalterlichen Stadt, aber die Häuser meist jünger als die Läufer im Feld. Für einen 10 km-Lauf müssen zwei kleine Runden (etwa 1km) und 6 etwas längere Runden gelaufen werden. Da verliert man schon mal den Überblick.

So habe ich in der falschen Annahme, es kommen noch 2 Runden versucht am geschlossenen Wasserstand noch einen Becher zu ergattern, was nicht ganz einfach war und vielleicht einen Platz gekostet hat. Dafür hört man auf der gesamten Strecke den Moderator. So konnte ich immer mitverfolgen, wo Harald gerade war. Denn als Siegläufer (Korschenbroicher Waldlauf) wurde er mehrfach vorgestellt. Da war ich dann auch froh, dass er endlich im Ziel war und es bei einer Überrundung geblieben war. Das Überrunden macht es zusätzlich schwierig den Überblick zu bewahren. Schön ist die Stimmung an der Strecke. Auf jedem Meter stehen Zuschauer, die die Teilnehmer unermüdlich anfeuern.

Ergebnisse/Veranstalter

News

André Rinke im Elitefeld beim Citylauf in Korschenbroich

Beim 29. Korschenbroicher Citylauf im Norden von Mönchengladbach tummelten sich insgesamt fast 4.000 Teilnehmer, davon im Elitefeld der Herren 44 Laufasse aus 20 Nationen. Dieses hochklassige Rennen nutzte André Rinke vom TV Refrath für seinen Formaufbau. Mit 33:24 min. und als 30. im Zieleinlauf steigerte der 25jährige seine Jahresbestzeit um gut eine halbe Minute. Es gewann Roman Prodius aus Moldavien (29:27) vor Graham Rush aus Großbrittanien (29:31), Ibrahim Ezzaydouni aus Spanien (29:33) und dem Marokkaner Mostafa Benslimane (29:45). Rinkes nächster Start steht beim Paderborner Osterlauf auf dem Plan. TVR-Coach Jochen Baumhof wird mit seinen Schnellsten zum ältesten Straßenlauf Deutschlands nach Ostwestfalen fahren. Denn auch Simon Dahl und David Ranftler werden im Weltklassefeld am Start sein.

TVRler starten bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Hannover

Zwei Mannschaften sind für das kommende Wochenende bei der DM HM in der niedersächsischen Hauptstadt gemeldet. In der Seniorenklasse W50 und älter starten Doris Remshagen, Carola Rentergent (beide W50), die in Korschenbroich als 2. der W50 in 43:21 min. einen letzten Test absolvierte, Beate Gebehart (W55) und Antje Wietscher (60), die auch auf den langen Straßendistanzen durchaus Medaillenchancen hat. In der Männerklasse M35 fällt leider der stärkste TVRler Manuel Skopnik mit einer Muskelverletzung aus. Es starten Vasilis Nonas, Kevin Kaderka und Markus Zentner.

Natalie Hoffmann-Lenz über Rom nach Düsseldorf

Sightseeing und ein gutes Training verband Natalie Hoffmann-Lenz beim Maratona di Roma. Sie lief wie mit TVR-Trainer Jochen Baumhof im Vorfeld besprochen sehr ruhig an und steigerte sich erst ab km 30 Richtung Wettkampftempo, dass sie beim METRO Marathon Ende April in Düsseldorf anpeilt. In Rom finishte die Brühlerin nach 3:38:56 Stunden und überholte in der zweiten Hälfte nicht weniger als 440 Frauen. „So ein kurzweiliges Training mit Aufholjagd macht besonders viel Spaß“ sagte sie nach ihrem Lauf.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

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