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Untrainiert geht auch: Bonn Marathon 2017

Ein kleiner Rückblick auf einen quälend schönen Lauftag

Am 2. April startete der Bonn Marathon bei herrlichem Sonnenschein mit insgesamt ca. 13.000 Teilnehmern in den verschiedensten Wettbewerben (inkl. Halbmarathon, Staffeln, Handbikern und Inlinern). An dem Tag passte so ziemlich alles, was für einen Läufer wichtig sein kann: Anreise völlig unproblematisch, weitflächiges Marathon-Areal mit großzügigem Platz zur Startnummer-Abholung, entspannter Atmosphäre vor und nach dem Lauf, tolle Unterstützung der sonnenverwöhnten Zuschauer, unfassbar reichhaltige Verpflegung im Marathon-Dorf nach dem Lauf und ausreichende Duschmöglichkeiten mit warmen Wasser (nicht unwichtig).

Was sich für mich persönlich aus sportlicher Sicht schwierig gestalten sollte, war die Tatsache, dass ich völlig untrainiert an den Start ging, da ich wochenlang mal wieder wegen Erkältungs-Wehwehchen ausfiel. Aber egal, angemeldet war angemeldet! Finishen hieß unter diesen Umständen das Ziel! Und wie das dann so ist, wenn man völlig erwartungslos an den Start geht: Es läuft dann manchmal ziemlich ordentlich.

Noch vor dem Start konnte ich unsere Laufmonster-Freunde Manfred Claaßen und Carsten Anders begrüßen und wir starteten gemeinsam auf die 42,195 km-Distanz. Nach der Hälfte des Laufs war ich aufgrund des tollen Wetters, der zahlreichen Zuschauer und des überraschend guten Starts etwas zu euphorisch und peilte mal eben so eine Zielzeit von ca. 3:20 Stunden an. Was untrainiert schon ganz schön flott wäre. Das Anfangstempo wurde mir dann natürlich ab km 32 zum Verhängnis und der vielzitierte „Mann mit dem Hammer“ sollte mich schon dort erwischen und nicht erst ab der 35-km-Marke. Dort stand anfeuernd Laufmonster-Kollege Kay-Uwe Seiferth, der meine abgekämpfte, vor sich hin taumelnde Performance sicherlich erschreckt warnahm.

Von dort an quälte ich mich regelrecht Richtung Ziellinie, die dann nach 3:25:23 Stunden passiert wurde. Auch wenn die letzte Stunde des Laufs alles andere als schön für mich war, so war ich letztlich zufrieden, mal ebenso einen Marathon absolviert zu haben.

Manfred und Carsten sah ich nach dem Lauf zwar nicht mehr, die beiden waren aber sicherlich ebenso zufrieden und können vielleicht ähnlich Positives von diesem gut organisierten Lauf berichten. Mein Fazit: Ich komme wieder – dann vielleicht mit einer Marathon-Vorbereitung im Gepäck!


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