Wenn die Sonne vom Himmel fällt…
…ist Bergisch Gladbacher Stadtlauf. Zum mittlerweile 21. Mal seit 1996. Die Kreisstädter hatten wieder ein derartiges Glück mit dem Wetter, dass es schon schwer fällt, die wenigen Rennen mit bedecktem Himmel oder gar Regen zusammenzubekommen. 2008 war es ganz mies, 2001 aus der Erinnerung auch, aber sonst – meist strahlendes blau ganz oben und leuchtende Farben unten im Gewusel der Großstadt. Ein unveränderter Drei-Runden-Parcours, den man aufgrund der bekannten Ecken, Kanten, fiesen Steigungen und meist ungewollten, durch Baustellen bedingten Engpässen, bereits seit vielen Jahren zu den Klassikern der rheinischen Laufszene zählen darf. Die aktuelle Auflage stand all den bekannten positiven Eigenschaften, die den Run zur Eröffnung des Stadtfestes seit jeher ausmachen, in nichts nach. Viele Einheimische und Breitensportler schnüren oft nur einmal im Jahr die Schuhe, um an dem kultigen Event, das über die lange Zeitspanne von zwanzig Jahren nichts von seinem Flair eingebüßt hat, teilzunehmen. Dazu kommen seit je her viele ambitionierte Vereinsläufer, aus deren Reihen sich meist der Sieger und die Platzierten rekrutieren. So auch in 2016.
Wie immer pünktlich um 19.30 Uhr ging es auf dem Konrad-Adenauer-Platz los. Die schräg einfallende Sonne spielte bereits seit Stunden mit den Fassaden der City, die zum Teil lange Schatten auf die Strecke und die zahlreichen Zuschauer warfen – und die im Verlauf der etwas über dreißg Minuten, bis der Sieger ins Ziel einlief, schnell immer länger wurden. Man kann und darf sich der Masse an Menschen, die vor allem auf den ersten Metern bis zur ersten scharfen Doppelkurve vor dem Rathaus schiere Kinetik ausstrahlen, auf keinen Fall entgegenstellen. Man würde überrannt. 589 spätere erfolgreiche Finisher meisterten die erste „Schikane“ der selektiven Strecke mit Bravour und enormem Drive.
Nach der ca. einen km langen Einführungsrunde hatte sich das riesige Starterfeld etwas entzerrt und man kann bereits einzelne Gruppen ausmachen, die sich vor allem an der Spitze zunächst belauern. Gerade bei einer auf den ersten Blick fast homogenen Gruppe wie der zur 21. Auflage. Wobei der spätere Sieger Andreas Beulertz (32:22) schon mächtig Druck machte. Pascal Meissner (32:57), Rainer Gardeweg (33:09), Arthur Ralenovsky (33:13) und Lukas Schommers (33:58) bildeten noch eine relativ kompakte Phalanx, die jedoch nicht unbedingt im von den Moderatoren vermuteten Rekordtempo bereits nach etwas über drei Minuten erneut am Zuschauerspalier entlang rauschte. Dahinter liefen Manuel Skopnik (35:01), Sebastian Linden (35:09) und Manuel Wöhrmann (35:35) einzeln über weite Strecken einsame Rennen gegen die Uhr, bevor einige Sekunden später eine Gruppe der an diesem Abend sehr erfolgreichen Rhein-Berg Runners die Massen passierte.
Bei den Frauen hatte Alexandra Tiegel (TV Refrath) von Beginn an die besten Karten auf den Sieg und konnte das Tempo ob der nicht folgenden Konkurrenz und guter männlicher Begleitung entsprechend dosieren. In 38:24 min. lief Sie einen überlegenen Start-Ziel-Sieg heraus. Dafür lieferten sich Asteria Wagner (40:22) und Marianne Froning (40:24) einen beherzten Fight, der trotzdem im Ziel mit einem freundschaftlichen Handschlag unmittelbar ad acta gelegt wurde. Podium ist Podium und in Bergisch Gladbach dürfen wie immer die ersten Sechs die Ovationen der Zuschauer entgegen nehmen. Auch die zahlreichen Altersklassen-Platzierten durften sich über Pokale und den Applaus des Publikums freuen. Herauszuheben sind hier vor allem Birgit Lennartz als Siegerin der W50 in 43:06 min. nebst Beate Gebehart, die in 45:34 min. die W55 gewann.
Die Männer lieferten insbesondere mit Heiko Wilmes (1. M45/36:18), Andreas Mück (1. M50/38:21), Markus Heisig (1. der M55 in 42:07), Martin Groos (43:21/1. M60), Georg Gellert aus Bonn (44:24 und 1. M65), Hans Frößler (49:10/1. M70) und vor allem dem einzigen Laufmonster an diesem Tag – Manfred Claassen (1. M75 in 49:36) – extrem starke AK-Resultate ab. Zielzeiten jenseits der 40 Minuten fielen dabei zwangsläufig in eine Phase zunehmender Dunkelheit, der man tatsächlich nur noch mit lichtstarkem Foto-Equipment trotzen konnte. Eine anspruchsvolle Veranstaltung wie der Bergisch Gladbacher Stadtlauf erfordert natürlich auch in allen technischen Belangen gute Voraussetzungen. Dazu kamen quasi wie bestellt beste Witterung, angenehme Temperaturen, tolle Stimmung und eine perfekte Organisation – so kann und soll es weitergehen mit dem Stadtlauf in Bergisch Gladbach – nächstes Jahr am 8. September und damit hoffentlich mit drei Minuten mehr Restlicht im Zieleinlauf. Und wie gehabt wieder mit einer Einführungsrunde als Genusslauf über drei Kilometer, die eine Stunde vor dem Hauptlauf gestartet wird.

Schneller Parcours an der Alster für die 10 km DM
Das Riesenfeld von 4.859 Läufern ist für den 23. Barmer GEK Altsterlauf in Hamburg am kommenden Sonntag gemeldet. Gestartet wird wie oft bei großen Veranstaltungen dual. Denn rund 700 Langstreckler aller Altersklassen sind alleine bei den Deutschen Straßenlauf-Meisterschaften dabei. Auf einem sehr attraktiven und schnellen Rundkurs geht es um die Binnenalster. Vom TV Refrath running team wollen André Rinke und Simon Dahl bei hoffentlich guten Laufwetter ihre Jahresbestzeiten angreifen. „Ich traue beiden eine Zeit von 32 min. zu. Wenn alles gut läuft, auch darunter“, hofft auch TVR Coach Jochen Baumhof, der natürlich die Form seiner Schützlinge kennt.
Hinter dem dritten Mann Torben Kirchner steht noch ein Fragezeichen, weil die Dienstpläne über seinen Start entscheiden. Aus dem vollen Training für den Essen-Marathon ist auch der frühere Refrather Daniel Schmidt für deinen Verein TuRa Remscheid Süd am Start. Er pflegt nach wie vor die Bande zu seinen früheren Vereinskollegen. Auch die Bergisch Gladbacherin Lisa Jaschke ist in Hamburg dabei. Sie startet erstmals für ihren neuen Verein TuS Deuz. Die Refrather und der befreundete Verein aus dem Siegerland haben zusammen ein Hotel gebucht.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof – Foto: Axel Randow
Noch bis 11. September Startplatz für den Run of Colours sichern
Am Sonntag, den 11. September 2016, endet die Anmeldefrist für den 8. Run of Colours. Am 17. September startet Kölns größte Laufveranstaltung für mehr Vielfalt im Rheinauhafen. Ob jung, alt, sportlich ambitioniert oder Laufanfänger/In, jeder darf mitmachen. Zum ersten Mal wird auch ein 15-köpfiges Laufteam vom 1. FC Köln teilnehmen.
Hennes ist auch dabei
Erstmals schickt der 1. FC Köln ein eigenes Team zum Run of Colours. Nachdem der Bundesligist bereits beim Come-Together-Cup und dem Christopher Street Day vertreten war, kann der Club auch bei Kölns größter Laufveranstaltung für mehr Vielfalt nicht fehlen. „Wir sind begeistert und freuen uns riesig über die Unterstützung“, so Pressesprecher Erik Sauer über die Zusage des Erstligisten. „Der Run of Colours ist eine wichtige Institution in Köln. Wir freuen uns, mit einem FC-Team beim Run of Colours zu starten und die Aidshilfe Köln zu unterstützen,“ so Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1.FC Köln. Sowohl auf der 5 km- als auch auf der 10 km-Strecke werden die Geißböcke starten.
Jetzt anmelden und dabei sein
Auf der Veranstaltungs-Webseite kann man sich nach wie vor anmelden. Die Anmeldegebühr beträgt 18 Euro. Für Spendenläufer/Innen entfällt die Startgebühr, wenn sie mindestens 25 Euro sammeln und an den Start gehen. Für Gruppen über 20 Starter/Innen gelten gesonderte Preise. Der 5 km-Lauf startet um 16 Uhr, der Lauf über zehn Kilometer beginnt am 17. September um 17.30 Uhr. Alle Teilnehmer/Innen, die sich bis zum 11. September anmelden, erhalten eine personalisierte Startnummer. Nachmeldungen sind am Eventtag bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Start möglich.
Pressemitteilung von Erik Sauer
Tiegel und Kaufmann mit starken Zeiten auf der Kö
Es war ein regenreicher Tag in Düsseldorf beim Stadtwerke Halbmarathon. Trotz des bescheidenen Wetters waren rund 4.000 Läufer auf diversen Strecken am Start. Auch Läufer vom TV Refrath running team waren auf der Kö dabei. Sehr erfolgreich die TVR-Damen: Alexandra Tiegel lief als Gesamt-Vierte von 286 Frauen nach 10 km ins Ziel und gewann ihr Altersklasse W30 in starken 38:42 min. – neue Jahresbestzeit. Das schaffte auch Anja Kaufmann, die sich gleich um zwei Minuten auf 41:42 min. steigerte – Platz 11 gesamt und 2. der W45 für die Lindlarerin. Ihre 16jährige Tochter Hannah im Trikot der LAZ Puma pulverisierte ihren Hausrekord als 5. im Zieleinlauf auf hervorragende 38:56 min. Freuen durfte sich auch Beate Gebehart über ihren AK-Sieg in der W55. Die Bergisch Gladbacherin gewann in 46:44 min.
André Rinke ganz knapp hinter dem Sieger
Nur Mittelstreckenspezialist Maximilan Thorwirth von der SFD Düsseldorf lag zwei Sekunden vor André Rinke im knappen Zieleinlauf. Die leider etwas zu kurze Strecke über 5 km war der perfekte Abschluss der Vorbereitung des 25jährigen vor den Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Hamburg. Von knapp 400 Finishern lief der Refrather glänzende 15:13 min. und wurde zusammen mit Arnim Grote (3./15:38) vom USC Bochum geehrt. Im erstmals ausgetragenen Halbmarathon lief es bei Torben Kirchner leider nicht gut. Bereits nach drei km merkte er, dass es nicht sein Tag war. Er nahm das Tempo raus und lief trotzdem mit 1:18:27 Stunden für 21,1 km auf den neunten Rang. Achim Fuchshuber (M45) schaffte die Distanz in 1:58:34.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Lukas Schommers gewinnt Kölner Friedenslauf
Führung im Kölner Jugend Cup 2016
Der Kölner Friedenslauf geht auf Initiativen zurück, die sich Anfang der 80er Jahre das Ziel gesetzt haben, atomare Nachrüstung auf friedlichem Wege zu verhindern. Aus den von der Kölner Initiative „Sportler/innen für Frieden“ organisierten Sportveranstaltungen, entstand mit dem Grundgedanken einer friedlichen und verbindenden Laufveranstaltung, der „Kölner Friedenslauf“. Der Kölner Friedenslauf wurde 1988 erstmals veranstaltet.
Die TFG Köln-Nippes e.V. lud am vergangenen Samstag zur 27. Auflage der Laufveranstaltung, die mit 5 und 10 km-Strecken Bestandteil der Kölner Laufserie „Time & Voice Lauf Cup“ ist. Der erstmals ausgetragene Jugend-Cup über die 5 Km-Distanz führt dabei die Kölner Nachwuchsläufer in einer Wertung zusammen.
Die 5 und 10 km-Strecken sind DLV-vermessen und führen als Wendepunktstrecken von Köln-Riehl in Richtung Süden entlang des Rheinufers und zurück.
Am Nachmittag zeigte das Thermometer zum Start des 5 km-Rennens am Rheinufer 29 Grad an. Lukas Schommers übernahm bei der hohen Temperatur direkt zu Beginn die Führung und absolvierte den ersten Abschnitt bereits mit einem Tempo vom 3:07 min/km. Mit jedem weiteren km konnte Schommers die Führung weiter ausbauen und überquerte bereits nach 15:56 Minuten die Ziellinie, mit einem sicheren Abstand von 1:07 Minuten zu Christian Müller von der CJD Frechen.
Lukas Schommers konnte zudem mit dem Sieg beim Friedenslauf seine Führung in der Jugendwertung des „Time & Voice Lauf Cup“ (Kölner Jugend Cup) weiter ausbauen.
Pressemitteilung von Rene Grass
In zwei Wochen: 28. Lauf „Rund um den Fühlinger See“
Von Läufern für Läufer – das ist das Motto der LLG80 und ihrer langlebigen Veranstaltung auf den ebenen und asphaltierten Wegen rund um die Regattabahn im Kölner Norden. Wer auf offiziell vermessenen und damit bestenlistentauglichen Strecken gute Zeiten laufen will, ist hier absolut richtig. So wie viele schnelle Läufer und sogar Laufmonster, die hier nicht wenige Bestmarken erzielen konnten. Daher sollte sich jeder ambtitionierte Runner den Termin in zwei Wochen vormerken. Und sich natürlich anmelden bei einem der rundesten Events Kölns. Unvergessen bleibt der 2. Platz von Kai über die Halbmarathondistanz im Jahre 2004 – als sogar in der Presse das geflügelte Wort von „einer der bestorganisierten Veranstaltungen des Rheinlands“ auftauchte – zu recht und natürlich mit einer bis heute gültigen Bestzeit. Es heißt nach wie vor – wer sich auf einen Herbstmarathon in Berlin, Köln oder Frankfurt vorbereitet, absolviert noch einmal die 5 oder 10 km am Anschlag oder rollt auf der Halbmarathondistanz für die Großevents ein. Heijo Fetten und viele Helfer begrüßen Euch gerne am Bootshaus direkt an der Strecke bzw. in zentraler Lage an der Regattabahn des Fühlinger Sees. Parkplätze sind bis zum Limit frei. Im Anschluss an den Halbmarathon gibt es noch die weithin bekannte Verlosung eines hochwertigen Fahrrads der Firma Pützfeld. Auch hier haben die Laufmonster schon einmal gewonnen – sage und schreibe im Gründungsjahr 2002.
27. Friedenslauf von der Sonne verwöhnt
Es war schon etwas ungewohnt, den Friedenslauf in seiner immerhin bereits 27. Auflage an einem Samstagnachmittag zu erleben, nachdem die gefühlt letzten zehn Auflagen jeweils an einem Sonntagmorgen entweder im September oder im Oktober stattgefunden haben – immer ausgerichtet an der Terminierung des Köln Marathons sowie anderer zum Teil mehrspartlicher Sportveranstaltungen, deren Strecken z.B. schon einmal vom Fühlinger See direkt am Riehler Rheinufer vorbei bis in die Altstadt führen können. Man könnte fast meinen, der Friedenslauf als kleine und familiäre Nischenveranstaltung ist lediglich ein Spielball der großen und mit zum Teil großzügigen Geldmitteln ausgestatteten Eventveranstaltungen – und in gewisser Hinsicht stimmt das auch. Dies ist jedoch aufgrund der begrenzten Ressourcen des Orga-Teams und der damit umso größeren logistischen Herausforderungen an einige wenige Ehrenamtliche quasi zwangsläufig.
Und die Stammklientel des kleinen und immer wieder feinen Volkslaufes – an diesem wunderbar sonnigen und warmen Septembernachmittag buchstäblich im schnell wandernden Schatten des großen Colonia-Hochhauses – dankt es den mit viel Herzblut zu Werke gehenden Machern mit ihrer Treue. Nicht umsonst sind die 5 und 10 km-Strecken zudem Bestandteil Kölner Laufserien – des Time & Voice Lauf Cups Köln, dessen Namenspatron alle Rennen zeitet, sowie des in diesem Jahr erstmals ausgetragenen Jugend-Cups über 5 km-Distanz, der die Nachwuchskräfte Kölns in einer Wertung zusammenführt. Und schon sind wir ganz schnell unmittelbar am Kern des Problems. Grundsätzliche parcourstechnische Mängel führten zu einer unfreiwilligen Streckenverkürzung für die Kurzdistanzler – wobei man den Grund noch nicht einmal in wie so oft fehlenden Streckenposten suchen muss, sondern an schlichtweg missverständlichen Markierungen auf der an Wegmarken nicht armen Rheinuferstrecke im Kölner Norden festmachen kann.
Lukas Schommers von den Rhein-Berg Runners war in etwas zu schnellen 15:56 min. trotzdem der einzig wahre Gewinner des 5 km-Rennens. Natürlich war er im Anschluss verständlicherweise nicht ganz glücklich. Sowohl mit sich als auch dem Rennverlauf, der nicht nur sein Potenzial, sondern auch das einiger zu recht frustierter Konkurrenten an diesem Tag nur unzureichend wiederspiegelte. Die Performance stimmte, aber die Rahmenbedingungen ließen zu wünschen übrig. Sei es wie es sei: Shit happens, wie auch der Rheinländer seit mittlerweile mehr als 20 Jahren zu sagen pflegt. Man stelle sich als Außenstehender aber nur einmal kurz die Freude eines Mark Krenzel vor, der es mit seinen höchstens zehn Jahren schaffte, in einem zugegebenermaßen limitierten Feld von etwas über 30 Startern in 20:57 min. als 3. im Gesamteinlauf zu reüssieren. Ebenso wie seine Mutter, der in 28:20 min. ein ebensolcher Erfolg beschieden war. Solche Resultate verwischen die Grenzen zwischen Breitensport und Ambition und verändern sie vor allem in Hinblick auf Unzulänglichkeiten in der Organisation hin zum Charme der Improvisation. Und diese Erfolge sagen viel mehr aus, wenn ihnen keiner der Beteiligten und Anwesenden „just in time“ widersprechen kann und will.
Wesentlich geordneter und sortierter, damit aber bei weitem nicht uninteressanter verlief der klassische 10 km-Lauf. Hier zeichnete sich früh ein Sieg von Florian Herr (Bunert Siegburg) ab, der in 35:31 mehr als zwei Minuten Vorsprung auf den Routinier Thomas Schneider (38:04 min.) herauslief und damit bei noch wärmeren Bedingungen sogar unter der Siegermarke des am Tag zuvor erstmals gestarteten Bergheimer Abendlaufs blieb. Der ebenfalls mehr als treue Friedensläufer Thomas Schneider durfte sich zudem nach dem zweiten Platz beim 28 km-Langdistanz-Testlauf im Rahmen des Kölner Halbmarathon binnen einer Woche über den zweiten Podestplatz in seiner mitterweile auch über zehnjährigen ambitionierten Laufkarriere freuen.
Claudia Maria Henneken kontrollierte in 42:30 min. das Damen-Feld und lief jederzeit unangefochten einem sicheren Sieg entgegen. Caterina Schneider (43:18) und Jola Basinski (45:31) vom TV Refrath vervollständigten bei den Frauen das Podium. Alle Gesamt-Sieger konnten sich wie bereits in den Vorjahren über hochwertige Gutscheine von Premiumsponsor Laufsport Bunert Köln freuen und werden diese wie gehabt zielgerichtet einzusetzen wissen. Die Gutscheine für die 5 km-Sieger konnten leider nicht zeitgerecht übergeben werden, liegen jedoch bei Spiritus Rector Dieter Grote zur Anforderung bereit. Nicht unerwähnt soll trotz der augenscheinlichen Unzulänglichkeiten vor allem in der ersten Hälfte des Veranstaltungstages bleiben, dass sich sogar prominente Gäste wie Gisela Butz (55:19) nebst Gatte Andreas (41:22) über die 10 km-Distanz erfolgreich in den Ergebnislisten verewigten. Nicht zu vergessen die Kids, die sich über einen 1 km erfolgreich im Pänz Cup bewiesen und auch über 500 Meter ganz starke, wenn auch nicht gezeitete Leistungen zeigten.
Abendlauf Bergheim: Premiere gelungen

Fast 700 Teilnehmer starten bei erster Auflage +++ Veranstaltungskonzept soll in 2017 weiterentwickelt werden +++ Begeisterte Zuschauer sehen spannende Rennen in der Kreisstadt
Der GVG Abendlauf Bergheim blickt auf eine gelungene Premiere. Gemeinsam mit den Teilnehmern und Zuschauern feierten am Freitagabend die Partner und Veranstalter nach dem Motto „Laufend den Sonnenuntergang genießen“ in der Kreisstadt die erste Auflage. Fast 700 Starterinnen und Starter, darunter 150 Bambini-Läufer, hatten sich angemeldet, um beim neuen Volkslauf in der Heimatstadt von Fußballstar Lukas Podolski an den Start zu gehen.
„Wir dürfen uns über eine tolle Erstveranstaltung freuen und bedanken uns bei der Kreisstadt Bergheim und unserem Titelsponsor GVG Rhein-Erft sowie allen Partnern und Helfern für die großartige Unterstützung. In der Kürze der Zeit ist es uns gelungen, einen interessanten Lauf zu organisieren“, weiß Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur pulsschlag in Köln erfolgreich City-Läufe, wie den Sparda Bank Altstadtlauf und den Pax Bank Stadionlauf ausrichtet. „Der GVG Abendlauf Bergheim hat großes Entwicklungspotenzial. Zum einen bietet die Veranstaltung der Running-Community eine wunderschöne Strecke zum Genießen. Und zum anderen finden wir in Bergheim beste Bedingungen vor. Wir freuen uns daher auf die kommenden Jahre.“
Bei dem kollektiven Run der Topstarter und Hobbyläufer schickte Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt die Running-Community auf die Strecke durch die Fußgängerzone und Bergheims Wahrzeichen Aachener Tor, am Kreishaus vorbei entlang der Erft und wieder zurück zum Start- und Zielbereich am Medio.Rhein.Erft. Veranstalter Holger Wesseln setzte auf ein „3 Läufe – 1 Start“- Konzept mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Volkslauf für Jedermann. Die drei Läufe fanden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer konnten spontan entscheiden, wie viele Runden sie absolvieren wollten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gab es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei war die 10-Kilometer-Distanz des Hauptrennens offiziell vermessen. Die Wertung des Schülerlaufs erfolgte automatisch nach der ersten Runde.

Der Premieren-Sieg beim 10-Kilometer-Hauptrennen ging an Florian Jüsten. Der Läufer vom Team Bunert – Der Kölner Laufladen gewann in der Siegerzeit von 36:17 Minuten vor Thomas Pfeffer (ASV Köln/36:21 Min.) und Läufer-Urgestein Carsten von Kuk (LT DSHS Köln/36:35 Min.). Bei den Frauen verwies Favoritin Claudia Schneider (LT DSHS Köln/40:44 Min.) ihre beiden Konkurrentinnen Annette Geiken (LG RWE Power/41:32 Min.) und Caro Loben (Run & Fun/44:05 Min.) auf die Plätze zwei und drei.
Titelsponsor GVG Rhein-Erft sowie Premium-Partner AOK und Stadtwerke Bergheim mit tollen Aktionen zur Premiere
Die GVG Rhein-Erft, die in diesem Jahr ihr 60. Firmenjubiläum feiert, übernahm bei der Premiere das Titelpatronat für den Bergheimer Abendlauf. Am Start standen wieder zahlreiche Teilnehmer des GVG-Laufteams, das mit seinen Starts Spendengelder für regionale Projekte sammelt. Anlässlich des 60-jährigen Firmen-Jubiläums sammelte das GVG-Laufteam auch in Bergheim laufend Spenden. Denn die GVG Rhein-Erft spendet bei allen Laufevents, bei dem sie als Sponsor auftritt, 60 Cent pro gelaufene Minute ihres GVG-Laufteams an eine soziale, caritative oder gemeinnützige Einrichtung im Rhein-Erft-Kreis. Beim Premieren-Lauf in der Kreisstadt unterstützten die Stadtwerke Bergheim die Jubiläumsaktion und verdoppelten die beim Abendlauf erlaufene Spendensumme.
Pressemitteilung des Veranstalters
Aufgepasst: Vormeldeschluss beim Rheinuferlauf
2. GVG-Rheinuferlauf in Wesseling am kommenden Samstag
Für alle Ausdauerfreunde aus dem Großraum Köln-Bonn-Aachen, Rhein-Erft-, Rhein-Sieg-Kreis und dem Bergischen Land: am zweiten September-Wochenende ist es soweit. Dann fällt um 13.30 Uhr der erste Startschuss direkt vor dem Rheinforum für den gemeinsamen 5 km und 10 km Wettbewerb. Den zweiten Startschuss gibt keine geringere als Ulrike Nasse-Meyfarth um 15 Uhr. Dann werden die Halbmarathonläufer auf die DLV-vermessene Laufstrecke geschickt. Die Wendepunktstrecken verlaufen entlang des Rheins Richtung Bonn und zurück. Dann könnt ihr testen, ob ihr schneller als die Containerschiffe seid.
Der Kurs ist flach und schnell. Das bewies im Vorjahr ASV-Crack Dominik Fabianowski, der die 21,1 km unter 70 Minuten lief. Der Halbmarathon, aber auch die 10 km sind die optimale Vorbereitung für den 20. Köln-Marathon am 2. Oktober. Der GVG Rheinuferlauf ist offizieller Testtermin. Für den 11. Rhein-Erft-Akademie-Cup können wichtige Punkte auf der Langdistanz gesammelt werden. Bunert – der Kölner Laufladen sponsert hochwertige Sachpreise für die drei Tagesschnellsten. Der/Die Sieger/in im Halbmarathon bekommen ein Paar Laufschuhe nach Wahl! Eine große Kuchentheke rundet den GVG-Rheinuferlauf ab. Der ASV Wesseling wünscht euch eine schnelle und staufreie Anreise über die A4 und die A555 und allen gutes Laufwetter.
Ihr könnt euch bis Sonntag, 4. September, online anmelden. Danach sind nur noch Nachmeldungen am Wettkampftag vor Ort möglich.
Ausschreibung, Infos, Online-Anmeldung beim ASV Wesseling
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Erfolgreiche Bahnlaufserie für Rhein-Berg Runners

Drei Kreismeistertitel und vier Bestzeiten
Bereits zum 34. Mal fand in Bergisch-Gladbach die vom TV Herkenrath ausgerichtete Bahnlaufserie statt. An drei aufeinander folgenden Donnerstagen konnten zwischen Strecken von 800 Meter bis zu 10.000 Meter gewählt werden. Zur diesjährigen Veranstaltung fanden sich auch einige Rhein-Berg Runners ein. In Vorbereitung auf die deutschen 10 Kilometer Meisterschaften am 11. September in Hamburg und diverse Halbmarathon- und Marathonläufe nutzten Silke Schäpers, Alexander Hörniß, Rene Grass, Pascal Meißner, Arthur Ralenovsky , Björn Müller und Lukas Schommers die gut organisierte Serie, um den Leistungsstand zu überprüfen.
Silke Schäpers konnte sich auf zweien von drei Läufen der großen Serie verbessern, auf der 5.000 Meter, wie auch auf der 10.000 Meter Strecke verbesserte sie Ihre Bahnbestzeiten auf 18:15 Minuten (5.000 m) bzw. 37:52 Minuten (10.000 m). Ein Sturz beim 3.000 Meter Rennen verhinderte um vier Sekunden die dritte Bestzeit. Kreismeisterin wurde sie trotzdem auf allen drei Strecken. Alexander Hörniß und Rene Grass befinden sich gerade in der Marathonvorbereitung und erzielten auf den Strecken 3.000 und 10.000 Meter sowie 5.000 Meter gute Ergebnisse. Hörniß lief 10:26 Minuten über 3.000 Meter und 38:19 Minuten über die 10.000 Meter Distanz. Rene Grass konnte auf der 5.000 Meter Strecke in 18.28 Minuten eine gute Zeit erzielen.
Ebenso wie Pascal Meißner, der als Vereinsschnellster nur 15:40 Minuten für die 5.000 Meter benötigte. Am Donnerstag zuvor liefen Meißner und Ralenovsky über die 3.000 Meter zeitgleich in 9:04 Minuten über die Ziellinie. Lukas Schommers verbesserte seine Zeit über 1.500 Meter auf 4:37 Minuten. Auf selber Strecke verfehlte Arthur Ralenovsky in 4:17 Minuten superknapp eine neue Bestzeit. Diese schaffte Björn Müller. Er lief über 5.000 Meter noch nie so schnell wie am zweiten Veranstaltungstag. Trotz großer Hitze kam er zum ersten Mal unter 20 Minuten, in 19:44 Minuten, ins Ziel.
Pressemitteilung des Vereins











