Vorne in den Altersklassen und der Mannschaftswertung
Donatuslauf als (fast) perfekte Saison-Eröffnung
Die Laufmonster waren bei der 12. Auflage des Donatuslaufes mit insgesamt acht Startern vertreten. Und das durch die Bank erfolgreich. Ein Beleg dafür, dass die unorthodoxe Laufgruppe auch nach mittlerweile 15 Jahren – Stichtag ist der 16. März – nichts von ihrem Charisma und ihrer Authentizität verloren hat. Sowohl einzeln als auch als Team wurden an einem schönen Märzsonntag zum wiederholten Male Ausrufezeichen in den Altersklassen- und Teamwertungen gesetzt. Mit immerhin nur 47 Punkten – für die Gesamtplätze sieben durch Manuel Skopnik (37:01), 17 durch Harald Gläßer (38:06) und 23 durch Thomas Essmann (39:21) über 10 km stehen sie auf Anhieb auf Platz drei der Mannschaftswertung. Da gab es in der Vergangenheit auch schon wesentlich schlechtere Starts in die Saison.
Lutz Schmalstieg konnte seine neue AK M60 beim diesjährigen Erftstädter März-Highlight in 43:03 Minuten auf Anhieb gewinnen. Die souveräne Art und Weise lässt auf Wiederholungen in der noch jungen Saison 2017 schließen. Gleiches gelang Sabine Fischer in 50:24 min. in der W55 und Manuel in der M45. Dazu kommen die Plätze zwei in der W50 durch Christiane Küttner (50:11) sowie der dritte Platz von Thomas in der M40. Schade, dass bei ihm erkältungs- sowie bei Dietmar Heil (41:11) verletzungsbedingt (noch) nicht mehr drin war. Parallel zu den 10 km-Finishern lief Daniel Fink in 1:36:51 Stunden als 22. des Halbmarathons in Ziel.
Rhein-Erft Akademie-Cup 2017 erfolgreich gestartet
Der Rhein-Erft Akademie-Cup ist die Laufserie im Rheinland, die die meisten Sportler erreicht und anspricht. Zu recht, bietet sie für alle ambitionierten Läufer doch auch in der mittlerweile 12. Auflage genügend lauf- und serienspezifische Anreize, um über eine ganze Saison mindestens viermal aus insgesamt sieben Möglichkeiten an den Start zu gehen. Dementsprechend groß war der Andrang zum 10 km Hauptlauf anlässlich des 13. Donatuslauf in Erftstadt-Liblar, der wie schon seit 12 Jahren auf dem Villerücken stattfindet und wie seit je her alle laufaffinen Serienläufer anzieht.
Mit einer auf den ersten Blick rekordverdächtigen Beteiligung nicht nur über die für die Laufserie relevanten 10 km ist der von Joe Körbs initiierte Rhein-Erft Akademie dabei in seine 12. Auflage gestartet. Beim traditionellen Donatuslauf gingen auf allen angebotenen Distanzen mehrere Hundert ambitionierte Sportler an den Start. Das Hauptaugenmerk lag dabei wie schon seit einigen Jahren auf dem 10 km-Hauptlauf, den Maciek Miereczko als mehrfacher Cup-Sieger wie schon im Jahr zuvor in neuer Streckenbestzeit von 33:00 Minuten gewinnen konnte. Der Antritt war offensichtlich die Ouvertüre zu einem neuerlichen Cup-Durchmarsch. Auf der selektiven und mit einigen heftigen Anstiegen gespickten Strecke lieferte er sich auf den ersten Kilometern einen beherzten Fight mit Daniel Singbeil, der natürlich auch nicht nur zum Schaulaufen angetreten war, aber letztlich mit 33:19 min. den Kürzeren zog. Dritter wurde Fahd Mellouk in 34:37 Minuten.
Bei den Frauen gewann Maike Schön in aufgrund der Streckencharakteristik nicht rekordverdächtigen 38:41 Minuten. Allerdings mit großem Vorsprung vor Michaela Nicht (42:17) von der austragenden LG Donatus Erftstadt sowie Natalie Hoffmann-Lenz vom TV Refrath in 43:25 Minuten. Hier ist unter Anleitung des Trainers Jochen Baumhof in Kürze sicherlich mit einer signifikanten Steigerung bzw. Verbesserung der Bestzeit zu rechnen. Spannend wird die Cup-Wertung definitiv erst nach dem Kerpener Stadtlauf am Ostermontag. Mal schauen, ob Maike Schön hier wieder antritt. Dem Cup bzw. der Serie wäre es zu wünschen.
Cross-DM: TV Refrath mit komplettem Medaillensatz
Zum dritten Mal starteten die besten Deutschen Mittel- und Langstreckenläufer in Löningen, um sich bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften in allen Altersklassen zu messen. Die Stadt im Kreis Cloppenburg hatte wieder alles professionell hergerichtet und konnte sogar ein perfektes Laufwetter bieten. Löningen ist für die TVR-Läufer ein gutes Pflaster bzw. eine gute Wiese, denn auf dem schnellen, aber kniffligen Parcours wurden schon 2011 und 2014 einige Medaillen und Titel gesammelt. Und auch in diesem Jahr kehrten die Schützlinge von TVR-Lauftrainer Jochen Baumhof erfolgreich heim – und zwar mit einem kompletten Medaillen-Satz.
TVR-Damen sind erstmals Deutsche Mannschafts-Meisterinnen
Natürlich haben sich die vier Seniorinnen Hoffnungen auf einen Platz auf dem Treppchen ausgerechnet. Aber dass der DM-Mannschaftstitel mit nur 24 Punkten vor dem TuS Griesheim (62) und dem LSF Münster (64) mit einem so großen Vorsprung gewonnen wurde, war dann doch überraschend. Karin Meuser, Antje Wietscher und Doris Remshagen waren auf den Punkt topp fit. Als Trio liefen sie die vier Runden über insgesamt 5,84 km fast immer gleichauf. Erst gut einen Kilometer vor dem Ziel zog W60-Titelverteidigerin Antje Wietscher das Tempo an und versuchte Conny Wagener (LC Eschenburg) noch einzufangen. Das gelang diesmal nicht und so wurde die Leichlingerin diesmal Vizemeisterin mit 10 s Rückstand in 26:06 min vor Gabriele Colette (26:26/LC Rehlingen). Karin Meuser hatte nach ihrem Pech in Erfurt eine Woche zuvor diesmal einen ganz starken Tag. Die Bergisch Gladbacherin überholte ihre Vereinskollegin mit einem fulminanten Schlusssprint noch und gewann völlig überraschend ihre erste Einzelmedaille. Als Dritte der W50 in 26:04 min. und mit Bronze dekoriert lag sie nur zwei Sekunden hinter Claudia Reimerling (26:02/SV Brackwede) und nur sieben Sekunden hinter der Deutschen Meisterin Bettina Bopp (25:57) aus dem Saarland. In toller Form präsentierte sich auch Doris Remshagen (26:16) als Vierte, als die Overatherin nur wenige Sekunden später ins Ziel lief. Die Vierte TVR-Läuferin Carola Rentergent kam nach einem Gerangel im Sand auf dem Volleyballfeld aus dem Tritt und fand nicht ihren gewohnten Rhythmus. Sie belegte in der W50 den 11. Rang in 27:27 min.
Starker Crosslauf von Frank Weber
Für den frischgebackenen Deutschen Meister der M50 über 800 Meter waren die zu laufenden 5,8 km als Mittelstrecke eine echte Herausforderung. Doch der Neu-Refrather lief munter im vorderen Verfolgerfeld mit und meisterte auch die für ihn harte dritte Runde. Mit einem lang gezogenen 350 Meter Endspurt lief Frank Weber im sehr starken Feld der Männerklasse M50 auf einen sehr guten 12. Platz. Mit 22:05 min. lag er nur eine Minute hinter dem Deutschen Meister Hardy Flum (21:01) von der LG Hohenfels. Mit Andreas Franssen (33./24:08) und Michael Jakob (38./24:47) belegte das TVR-Team am Ende den 8. Mannschaftsplatz. Bei seinem ersten Start bei einer Deutschen Meisterschaft kam Günter Lindemeier als 29. der M55 ins Ziel.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Siegerehrung des Time & Voice Lauf Cups 2016 am 21. Mai
Erneut anlässlich des GastRUNomie am 21. Mai im Kölner Stadtwald findet die Siegerehrung des Time & Voice Lauf Cups 2016 statt. Im herrlichen Biergarten des Club Astoria – mit Blick auf den Adenauerweiher und den angrenzenden Stadtwald. Punkt 15 Uhr treffen sich alle 78 erfolgreichen Finisher wie z.B. die Sieger Silke Schneider bzw. Florian Herr, aber auch alle Platzierten, nach der sechsten Auflage des Spendenlaufs zur feierlichen Würdigung der sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres.
Für die Sieger und Platzierten stehen hochwertige Preise von Bunert Köln und weiteren Sponsoren und Unterstützern bereit. Nach dem offiziellen Teil gibt es für alle Gäste wieder ein reichhaltiges Buffet des Club Astoria – gegen einen Obolus von 11 Euro. Die Anmeldung hierzu ist freigeschaltet. Das Organisationsteam freut sich wie bereits im letzten Jahr über zahlreiches Erscheinen – in einer der schönsten Locations in Köln mit hoffentlich gutem Wetter.
Vormerken: 28. Hander Volkslauf am 7. Mai
Zwischen Köln, Leverkusen und Bergisch Gladbach erstreckt sich der weitläufige Diepeschrather Wald mit vielen landschaftlichen Highlights. Vorbei an den schönsten Ecken dieses Naherholungsgebietes verläuft der Parcours des traditionellen Hander Volkslaufes, der in diesem Jahr bereits zum 28. Mal ausgetragen wird und sich damit auch unaufhörlich der magischen 30 als Jubiläumsmarke nähert. Immer wieder fein organisiert, mit Start und Ziel aller Läufe – Schülerlauf über 1.200 Meter, 3 bzw. 10 km – am geräumigen und mit Gastronomie ausgestatteten Vereinsheim des austragenden SV Blau-Weiß Hand, bieten sich vor allem nach den Läufen zahlreiche Möglichkeiten zur weiteren Tagesplanung. Von der Siegerehrung über ein leckeres Mittagessen bis hin zum gemütlichen Spaziergang – hier ist alles möglich.
SV Blau-Weiß Hand e.V. | Franz-Heider-Straße 25 | 51469 Bergisch Gladbach
Schnelle Zeiten für die Runners in Leverkusen
Bestes Teamergebnis im Rheinland und Bestzeit für Tesfu
Die 36. Auflage des Laufklassikers „Rund um das Bayerkreuz“ lockte erneut ein erstklassiges Läuferfeld in den Chempark nach Leverkusen. Die Bedingungen für die Teilnehmer der Laufveranstaltung waren bei Temperaturen um die 12°C angenehm, jedoch machte ein teils kräftiger Wind den Läuferinnen und Läufern zu schaffen. Auf dem 2,5 km langen flachen und schnellen Rundkurs wurden die Klassiker über 5 km und 10 km in verschiedenen Läufen ausgetragen.
Das Highlight bildet wie jedes Jahr der Elitelauf über 10 km mit einer Zielzeit von unter 40 Minuten. Sieger und Siegerin über die 5 km istanz waren Max Thorwirth von der SFD’75 Düsseldorf in 14:40 min, sowie Fiona Kierdorf von der TSG Bayer04 Leverkusen in 17:56 min. Auf der 10 Km-Strecke siegten Samuel Fitwi von der LG Vulkaneifen in 30:21 min. und Thea Heim von der LG Telis Finanz Regensburgin 34:45 min.
Im Feld der ca. 430 Starter über die 5 km-Distanz befand sich auch der Rhein-Berg Runner Lucas Hemkes, der sein erstes offizielles Straßenrennen für den Verein absolvierte und sogleich knapp an eine 15er Zeit heranlief. Mit einer Zielzeit von 16:08 Minuten konnte Hemkes einen glänzenden 5. Gesamtplatz belegen.
Mit Arthur Ralenovsky, Marc Fricke, Tesfagebriel Tesfu, Frank Schröder, Sebastian Linden, Norbert Schneider und Parvis Torbati absolvierten gleich 7 Läufer der Rhein-Berg Runners die Distanz über 10 Km, in einem Teilnehmerfeld von ca. 1.100 Startern. Mit den guten Einzelergebnissen der drei schnellsten Runners, Ralenovsky 33:50 min, Fricke 34:13 min. und Tesfu 34:59 min, belegten die Rhein-Berg Runners hinter den Teams der LG Vulkaneifel, OTB Osnabrück, Olympia ‚88 Berlin, Kieler TB, LSF Münster, sowie TUSEM Essen einen hervorragenden 7. Platz und stellten somit deutlich das beste teilnehmende Team aus dem Rheinland.
Neben der 33er und den 34er Zeiten wurden auch zwei 35er Zeiten erreicht, durch Frank Schröder in 35:04 min und Sebastian Linden in 35:38 min. Im Trikot der Grünen lief Urgestein Norbert Schneider nach 37:55 min. über die Ziellinie. Neuzugang Parvis Torbati, Altersklasse M50, absolvierte bedingt durch den Trainingsaufbau zurückhaltend sein erstes Rennen für die Runners. Im Wettbewerb über eine Zielzeit zwischen 40-50 min. lief Tarbati im vorderen Feld mit und erreichte eine Nettozeit von 42:03 min. Die besten Platzierungen in den Wertungen der Altersklassen erzielten Marc Fricke mit Platz 1 in der M40 und Frank Schröder mit Platz 2 in der M45.
Nach seinem ersten 10-Km Rennen vor einem Monat in Porz, bei der Tesfagebriel Tesfu mit einer Zeit von 35:45 min. debütierte, konnte Tesfu die Zeit bereits in Leverkusen deutlich unterbieten und mit 34:59 min. eine vorläufige Bestleistung erreichen.
Pressemitteilung von Rene Grass
Viel Wind in Leverkusen am Bayerkreuz
Der Kurs des Bayerlaufes ist bekannt schnell. Doch verhinderte ein zeitweise kräftiger Wind schnellere Zeiten für viele der rund 2.400 Teilnehmer bei der 36. Auflage des Frühjahrsklassikers am Chempark in Leverkusen. Das TV Refrath running team war wie jedes Jahr mit einem großen Aufgebot am Start. Es wären noch mehr TVRler dabei gewesen, aber Infekt bedingt haben einige vernünftigerweise auf einen Start verzichtet. Den Anfang machten die 5 km Läufer. Als schnellster TVRler lief Andreas Franssen (M50) eine 19:12 min als Testlauf für die Deutschen Cross-DM am kommenden Wochenende in Löningen. Auch Carola Rentergent wird dort für die W50-Mannschaft starten. Sie steigerte sich in Leverkusen auf sehr gute 20:56 min.
David Ranftler unter 34 Minuten – Manuel Skopnik so schnell wie lange nicht
Seinem zu hohen Anfangstempo musste André Rinke Tribut zollen. Der 26jährige stieg in der zweiten Runde aus. Somit war David Ranftler mit 33:57 min für 10 km Tagesschneller im TVR-Trikot. Der Student schreibt derzeit seine Masterarbeit in Hamburg und wird dann ab April wieder mehr Zeit fürs Training haben. Ein überraschend starkes Rennen lief Ultraspezialist Manuel Skopnik als Dritter der M45. 35:20 min. hatte der Bergisch Gladbacher schon lange nicht mehr auf der Uhr.
Flott unterwegs waren auch Heiko Wilmes (10. M45/37:17), Liam Condon (16. M45/38:42) und TVR-Neuzugang Kevin Kaderka (21. M35/38:46). Nur kurze Zeit später finishten Frederik Hartmann (21. M45/39:37) und Klaus Lieth (26. M45/40:27). Die beste AK-Platzierung erreichte jedoch Gerhard Krüger als 2. Der M75. Der 77jährige lief mit 56:05 min für die 10 km deutlich unter einer Stunde. Bei den TVR-Damen überzeugten Doris Remshagen (4.W50/43:56) und Natalie Hoffmann-Lenz bei ihrem ersten 10 km Lauf nur eine Sekunde später als 4.W45 in 43:57 min.
Weitere Ergebnisse Bayerlauf in Leverkusen
5 km: Alexander Dworeck (M40/20:23), Jola Basinski (W40/21:35), Damian Zehnpfennig (U23/21:22)
10 km: Tanja Causemann (4. W35/47:36), Claudia Feige (W45/52:24), Markus Heisig (8. M55/42:33), Günter Lindemeier (10. M55/42:57), Andreas Rossa (42. M40/42:18), Kerstin Skopnik (20. W40/57:08), Markus Zentner (31. M35/40:07).
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
DM Gold für Frank Weber und Antje Wietscher
Frank Weber wird über 800 Meter seiner Favoritenrolle gerecht
Mit einer pfeilschnellen letzten 200 Meter Runde in 30 Sekunden holte sich Frank Weber vom TV Refrath seine allererste DM Medaille bei den Deutschen Senioren Hallenmeisterschaften, die wie im Vorjahr in Erfurt ausgetragen wurden. Für den fast 51jährigen aus Dabringhausen war es ein Rennverlauf nach Maß. Denn ein hohes Anfangstempo hatte sich auch sein Coach Jochen Baumhof gewünscht, der mit Weber den „lucky punch“ speziell trainiert hat. Nach 400 Metern führte Roland Przybilla von der DJK Gütersloh mit einer 65,78 als Zwischenzeit. Frank Weber hielt sich an optimaler vierter Position und fühlte sich nach 600 Metern noch sehr locker.
So konnte er seine hohe Grundschnelligkeit auf der Gegengerade in der finalen vierten Runde ausspielen. Er überspurtete seine Konkurrenten Martin Wams (2./2:11,85) aus Hamburg, Roland Przybilla (2:12,40) und den Mitfavoriten Ulrich Pohl (2:12,59) vom OSC Damme und holte den Titel mit 2:10,64 min. als neuer Deutscher Meister der M50 mit fast zehn Metern Vorsprung. „Das war ein Rennen wie aus dem Bilderbuch“ so Jochen Baumhof, der Weber bereits 1990 als Trainer im TV Witzhelden entdeckt, aufgebaut und zum Jahreswechsel zum TVR geholt hat. So schließt sich der Kreis nach 27 Jahren.
Antje Wietscher hatte bei ihrem ersten Start über 800 Meter sehr viel Glück. Denn nach langem Bummeltempo mit der vielfachen Weltrekordlerin und Siegerin Lidia Zentner (2:52,36) wurde es für die Leichlingerin noch mal richtig eng. Mit nur 5-hundertstel Sekunden Vorsprung rettet sie sich ihre Bronzemedaille so gerade vor der von hinten heranstürmenden Rita Schubert aus Brandenburg: 2:54,96 zu 2:55:01 Sekunden. „Ich habe gar nicht gemerkt, dass Rita von hinten ran kam“ war Antje Wietscher völlig überrascht, dass es so eng war.
Antje Wietscher in 15 Hallenrunden zum neunten DM Titel
Nach dem Verzicht von Lidia Zenter, am gleichen Tag auch noch die 3000 Meter zu laufen, hat Antje Wietscher mit ihrem Trainer eine klare Marschroute zurechtgelegt: gleichmäßig schnelle 48er Runden, um die härteste Konkurrentin Gelinde Kolesa aus Ingolstadt zu zermürben. Spätestens nach 10 Runden war die Vorentscheidung gefallen, als Wietscher bereits 50 Meter Vorsprung hatte. Mit einer 43er Schlussrunde gewann die 60jährige vom TV Refrath die 3.000 Meter in Jahresbestzeit von 12:01,53 min. Erst 20 Sekunden später kam Kolesa ins Ziel. Der Plan war aufgegangen. Dieser DM Titel war bereits die 9. Goldmedaille bei Deutsche Meisterschaften für die sympathische Altersklassenläuferin Antje Wietscher.
Pech für Karin Meuser
Sie ist in der Form ihres Lebens und dann sowas. Der wunderbare Frühlingstag in Thüringen war für Karin Meuser fatal. Denn als Allergikerin hatte sie so stark mit Pollen zu kämpfen, dass sie nicht in der Lage war, ihr Potenial abzurufen. Über 800 Meter fehlten der W50Läuferin als undankbare Vierte läppische 4/10tel Sekunden zu Bronze. „Fit hätte sie Silber geholt“ ist Baumhof sich sicher. Auch der Versuch über 3.000 Meter, den Tag zu retten, endete mit einem Abbruch des Rennens. Auf der Heimreise richtete die Bergisch Gladbacherin aber wieder die Augen die Cross-DM auf kommenden Wochenende in Löningen und auf die Sommersaison. M55 Läufer Joachim Uebele, der einzige Sprinter im TVR, lief über 60 Meter in 8,72 Sekunden als 5. im Vorlauf und über 200 Meter als 17. Gesamt in 28:52 Sekunden nahe an seine Bestzeiten heran.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Königsforst: Neue Strecken – neu gesteckt
Endspurt für online-Vormeldung – Meldeschluss ist der 12. März
Bereits im letzten Sommer hat Organisationsleiter Jochen Baumhof alle Laufstrecken für den 43. Königsforst-Marathon am Sonntag, 19. März 2017 mit großem Zeitaufwand neu gesteckt. „Es ist nicht so einfach, einen Rundkurs durch eine Wohnsiedlung und ein großes Waldgebiet so zu vermessen, dass alle Distanzen über 1 km, 5 km, 10 km, Marathon und Halbmarathon die korrekte Streckenlänge haben und dazu Start und Ziel identisch sind“, erzählt der Abteilungsleiter des TV Refrath running teams.
Durch zwei Umstände gezwungen, musste er sich in den letzten sechs Wochen noch einmal mit dem zeitraubenden Thema beschäftigen. Zusammen mit DLV Streckenvermesser Detlev Ackermann aus Köln wurden noch einmal alle Laufstrecken ab Albertus-Magnus-Gymnasium in Teilen geändert. Denn der Alte Bahndamm nach Forsbach als geplante Alternative zum Radweg neben der Bensberger Str. kann viele hundert Meter nicht belaufen werden. Das hat gleich zwei Gründe: Forstarbeiten mit schwersten Waldmaschinen haben den bis dato topfebenen Belag teilweise so zerfurcht, dass ein normales Laufen, vor allem bei Nässe, unmöglich ist.
Zudem hat der Landschafts- und Artenschutz Bedenken angemeldet, da seit dem letzten Gutachten im besonders geschützten Habitat-Gebiet seltene Vögel nisten können. So ist lustigerweise der Uhu, in 2017 das Königsforst-Wappen, dort mehrfach gesichtet worden. In enger Abstimmung mit dem Kreis und dem Naturschutzbund wurden Lösungen gesucht und gefunden. Die überarbeiteten Rundkurse sind jetzt vielleicht noch attraktiver und führen zum großen Teil auf alten Pfaden. „Wir sind überzeugt, für die erwarteten rund 1.500 Teilnehmer aus ganz Deutschland und vielen Nachbarländern einen landschaftlich sehr reizvollen Königsforst-Marathon zu bieten“, ist Jochen Baumhof überzeugt.
Der Köfo-M bietet das volle Programm: 5 km – 10 km – 21,1 km – 42,2 km
Bisher sind fast 1.200 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Wie jedes Jahr ist der Halbmarathon der Renner. Aber auch die kurzen Distanzen und der Marathon-Klassiker werden bunte Startfelder sehen. Alle Infos und die Online-Meldung findet ihr hier. Wer noch nicht dabei ist: jetzt anmelden und sich vorfreuen.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Rhein-Berg Runners gründen Nachwuchs-Abteilung
Infoveranstaltung und Trainingsbeginn am 18. März
Nach ihrer Gründung im Sommer 2014 haben sich die Rhein-Berg Runners in der Region schon sehr gut in Szene gesetzt und als „Grüne“ einen Namen gemacht. Nun haben sie den Entschluss gefasst, eine Nachwuchsabteilung zu gründen und inzwischen bereits die personellen und logistischen Voraussetzungen für einen Start geschaffen.
Für interessierte Jugendliche ab 12 Jahren aus der Region Rhein-Berg/Bergisches Land soll jetzt ein vielseitiges Training im Sprint- und Laufbereich angeboten werden. Als lizenzierter Trainer (C-Lizenz) konnte mit Thorsten Wienecke (45) ein immer noch aktiver Läufer verpflichtet werden, der für eine optimale Betreuung des Nachwuchses unter Berücksichtigung der altersspezifischen Entwicklung sorgen wird. Als Bindeglied zu den Eltern und zur organisatorischen Unterstützung wurde als Team-Manager Michael Möller (51), ein ebenfalls langjähriger Läufer und Laufbetreuer, verpflichtet.
Unter Leitung des Trainers sollen zunächst zwei Trainingseinheiten angeboten werden: Donnerstags (in der Zeit von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr) im Milchborntal (Haus des Sports, Hardtweg 42, 51429 Bergisch Gladbach-Bensberg) ein kombiniertes Lauf- und Athletiktraining in den dort geeigneten Räumlichkeiten und dem angrenzenden Gelände und Samstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr parallel zu den erwachsenen Läuferinnen und Läufern der Rhein-Berg Runners in der BELKAW-Arena in Bergisch Gladbach. Darüber hinaus ist auch an „Hausaufgaben“ gedacht, damit Leistungsfortschritte erkennbar werden.
Die Verantwortlichen der Nachwuchsabteilung können bei ihrer Arbeit auf die fachliche Unterstützung des Trainers unserer Erwachsenen Lothar Pöhlitz (langjährig-erfahrener Ex-Bundestrainer) bauen, der mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Die Rhein-Berg Runners hoffen viele interessierte Schüler und Jugendliche mit ihren Eltern zum Trainingsstart am Samstag, den 18. März 2017, 09:45 Uhr, in der Belkaw Arena, Paffrather Straße 133, 51465 Bergisch Gladbach begrüßen zu können. Dort soll das ganze Konzept vorgestellt werden. Anschließend werden die Fragen der Besucher vom Team und Verantwortlichen des Vorstands beantwortet und es startet ein erstes Trainingsprogramm.
Pressemitteilung von Rene Grass















