Lauf in den Mai – 14. Kirschblütenlauf am 30. April
Der erfolgreiche 43. Königsforst-Marathon ist Geschichte. Jetzt konzentriert sich das TV Refrath running team auf das nächste große Laufevent am letzten Sonntag im April. Da der Montag darauf frei ist, also heißt es erstmals: Lauf in den Mai beim Kirschblütenlauf.
Und wie immer ist für alle Altersgruppen vom Freizeit- bis zum Leistungsläufer was dabei. Freuen dürfen sich die Bambinis (500 Meter/Start 13.00 h) als auch alle Finisher der fünf 1.000 Meter Schülerläufe, mit den 10. Stadtmeisterschaften der Grundschulen, über eine gesponserte Medaille vom Bergisch Gladbacher Jugendreise-Unternehmen Youngstar Travel. Große Spannung herrscht auf dem Peter-Bürling-Platz immer kurz vor der Siegerehrung der Jahrgänge und der Mannschaftswertung. Den großen Pott für die beste Teilnehmerquote hatte im Vorjahr die KGS in der Auen mit 77,6 % als Schulsieger vor der Freien Waldorfschule Bergisch Gladbach mit 68,3 % und der GGS Kippekausen mit 58,6 %.
Teamwork – 5 und 10 km mit zusätzlicher Firmenwertung
Der Kirschblütenlauf ist mit nur 16 Höhenmetern pro Runde vermessen und schnell. Die Streckenrekorde liegen bei sehr schnellen 30:15 bzw. 35:07 min. Der Startschuss für die 5 km fällt vor der Filiale der Kreissparkasse Köln um 15.30 Uhr. Die 10 km Läufer gehen eine Stunde später auf den abwechslungsreichen Citylauf-Natur-Rundkurs. Schirmherr ist wieder Dr. Hermann-Josef Tebroke. Der sportliche Landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises startet die 10 km mit Wertung zur 3-Kreise-Laufserie, gefördert von der Sportstiftung der Kreissparkasse Köln, um 16.30 Uhr.
Erstmals ist das Porsche Zentrum Bensberg mit drei Teams dabei. Sie fordern die Vorjahressieger, das Bestattungsahus Koziol und die Polizei GL, heraus. Die Refrather hoffen auf rege Teilnahme rheinisch-bergischer und Kölner Firmen. Der Klettergarten K1 in Odenthal ist als Partner wieder dabei und sponsert die Gutscheine für alle Siegerteams. Am Hotspot Alter Traßweg machen die Refrather Sambatidas wieder mächtig Stimmung. Im Ziel werden alle Finisher mit Dextro Energy, Krombacher 0,0% und Äpfeln vom Frischecenter Breidohr versorgt.
Läuferparty mit leckeren Angeboten auf dem Peter-Bürling-Platz
TVR-Lauforganisator Jochen Baumhof rechnet wieder mit gut 1.200 Läufern und 2-3.000 Zuschauer auf der Einkaufsmeile Siebenmorgen in Refrath. Allen Läufern und Zuschauern wird ein umfangreiches Rahmenprogramm und kulinarische Angebote in der „Runners Lounge“ der Malteser Komturei und an der TVR-Kuchentheke geboten.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Fotos: Miriam Baumhof/Benze/Scheuermeyer
Erfolgreiche WM-Reise nach Südkorea
Heiko Wilmes gelangen drei Top 6-Platzierungen in fünf Tagen
Nicht gerade um die Ecke liegt Südkorea und die Stadt Daegu. Dort trafen sich insgesamt 4.336 Teilnehmer aus 75 Ländern zur Hallen-WM, die ergänzt wurden durch Wettbewerbe im Crosslauf und im Halbmarathon. Ein Läufer vom TV Refrath running team hat sich der internationalen Konkurrenz gestellt: Masterläufer Heiko Wilmes startete innerhalb von nur fünf Tagen drei Mal.
8 km Cross: Rennparcours auf dem Golfplatz
Vier Runden waren auf dem topfebenen Kurs eines Golfplatzes zu absolvieren. In Wilmes Altersklasse waren allein über 100 Teilnehmer in der AK M45 gemeldet. Durch einer Erkältung gehandicapt lief der frühere Radrennfahrer relativ verhalten an und arbeitete sich nach zwei Runden immer weiter nach vorne. Im Ziel nach 8 km lag er als Fünfter nur knapp hinter dem Viertplatzierten. Es gewann der Neuseeländer Jason Cameron vor Yevgeniy Medvenikov aus Kasachstan.
Persönliche Bestzeit über 3.000 Meter in der Halle
Vom Start weg legten die Topläufer der Weltmeisterschaften ein Höllentempo über 15 Hallenrunden vor. Heiko Wilmes lag nach 1.000 m auf Rang neun. Doch einige Konkurrenten mussten ihrem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen. So sicherte sich der 47jährige Refrather noch Platz sechs mit neuem Hausrekord von 10:13,87 min. Es gewann Frederic Gilbert aus Frankreich vor Musa Gwanzura aus Simbabwe.
Der härteste Halbmarathon ever
Was macht man, wenn einen Athleten eine fiese Erkältung erwischt? Ausruhen und schlafen. Nach einem Tag Ruhe mobilisierte Heiko Wilmes noch einmal alle Kräfte, um am letzten Tag der WM auf einem äußerst schwierigen Straßenkurs mit rund 400 Höhenmetern und zwei schweren Anstiegen die 21,1 km in Angriff zu nehmen. Insgesamt 700 Starter mit 80 direkten Konkurrenten in der M45 waren eine große Herausforderung morgens um 8 Uhr bei 8 Grad und leichtem Regen in Daegu. Dass Heiko Wilmes aus einem besonders harten Holz geschnitzt ist, hat der 1,92 m große Läufer schon oft bewiesen. Mit reiner Willenskraft schaffte er es, sich an einer starken Verfolgergruppe festzubeißen und mit einem fulminanten Endspurt in 1:21:56 Stunden auf den 5. Platz vorzuschieben. „Ich habe alles gegeben und bin überglücklich, auf dieser harten Strecke nur knapp über meiner persönlichen Bestzeit gelaufen zu sein“, berichtet der Seniorläufer von seiner erfolgreichen Mission. Nach seinem WM-Abenteuer in Südkorea gönnt sich Heiko Wilmes erst einmal gut drei Wochen Regeneration, damit er bis zum Start der Bahnsaison im Mai wieder fit ist.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
KölnTurm Treppenlauf zum fünften Mal am Start
Lauf-Event lockt am 23. Juli nicht nur harte Feuerwehrleute in den MediaPark Köln – 39 Etagen und 714 Stufen für Anfänger und Profis auf Kölns höchstes Bürogebäude
Im Juli steht ein absolutes Highlight im Kölner Lauf-Kalender 2017. Denn in knapp vier Monaten steigt am 23. Juli (Sonntag) im MediaPark die fünfte Auflage des „KölnTurm Treppenlaufs“. Laufbegeisterte Anfänger und Topläufer mit Kletterqualitäten haben dann wieder die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten 39 Etagen hoch über 714 Stufen im KölnTurm vertikal zu messen.
„Wir freuen uns, auch in 2017 dieses Highlight präsentieren zu können. Der KölnTurm Treppenlauf lockt nicht nur harte Feuerwehrleute in den MediaPark Köln – im Gegenteil, jeder kann den KölnTurm bezwingen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der den KölnTurm Treppenlauf gemeinsam mit seiner Kölner Agentur pulsschlag und dem Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. veranstaltet. „Im vergangenen Jahr hatten wir eine Finisherquote von 99 Prozent. Beim KölnTurm Treppenlauf bieten wir allen Startern, egal ob Anfänger oder ambitionierter Tower-Runner, ein Lauferlebnis in einer einzigartigen Location an.“
Bei der fünften Auflage gibt es wieder verschiedene Formate. Das Teilnehmerfeld hat ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau – vom Anfänger bis zum Weltrekordler ist alles dabei. Neben dem Wettbewerb für Feuerwehr-Teams bieten die Veranstalter Rennen für Einzelstarter und 2er-Teams an. Die Feuerwehr-Teams starten in Schutzkleidung mit und ohne Atemschutzgerät.
Der KölnTurm Treppenlauf ist Teil des Towerrunning Germany Cups. In der nationalen Serie werden über die gesamte Saison die besten Treppenläufer ermittelt. 2017 ist der KölnTurm Treppenlauf wieder Austragungsort der NRW-Landessportmeisterschaften. Diese sind offen für alle Teams der Berufsfeuerwehren aus Nordrhein-Westfalen.
Ein attraktives Rahmenprogramm mit Aktionen der Feuerwehr und Catering-Stände für Freunde und Familien runden das sportliche Geschehen im MediaPark ab. Im Startgeld inbegriffen sind eine elektronische Zeitmessung, eine umfangreiche Zielverpflegung und ein erfrischendes Früh Sport, eine Gratis-Ausgabe der aktuellen Laufzeitschrift laufen.de, sowie ein Online-Urkunden-Service mit persönlicher Laufzeit. Die Sieger erhalten hochwertige Sachpreise aus recyceltem Feuerwehrschlauch von Feuerwear. Das begehrte Treppenlauf-Shirt „KölnTurm-Bezwinger“ kann bei der Anmeldung hinzugebucht werden.
Alle Infos zum Lauf finden Interessierte hier. Anmeldeschluss ist der 16. Juli 2017.
Pressemitteilung des Veranstalters
TVR Läufer mischen beim Venloop mit
Natalie Hoffmann-Lenz läuft HM-Bestzeit und aufs Treppchen
Die Niederländer sind ein sportverrücktes Volk und schaffen es immer wieder auf besondere Weise sich selbst zu feiern. Seit Jahrzehnten ist „Hardloopen“ über 10 km und 21,1 km beliebt. Am letzten Sonntag waren bei der 12. Auflage des Venloops insgesamt rund 21.000 Läufer dabei, darunter 7.500 Halbmarathonis mit acht Läufern vom TV Refrath running team. Die 100.000 Einwohner-Stadt im grenznahen Venlo bot Läufern und den Zuschauermassen ein großartiges Rahmenprogramm mit Dutzenden von Musikbands. Mit den etwas zu warmen Temperaturen von knapp über 20 Grad kam TVR-Langstreckenspezialistin Natalie Hoffmann-Lenz gut zurecht. Die 45jährige aus Brühl verbesserte ihre Hausmarke auf starke 1:31:52 Stunden für die 21,1 km und wurde überraschend als Dritte der W45 geehrt. Für Antje Wietscher war der Start ein forcierter Trainingslauf. Sie lief planmäßig eine Zeit von 1:42:17 Stunden. Das es trotzdem zum AK-Sieg der W60 reichte, freute die Leichlingerin natürlich. Auch Doris Remshagen (6.W50/1:40:24) und Beate Gebehart (6.W55/1:44:51) platzierten sich in den Top Ten. Claudia Feige (W45) schaffte es mit 1:58:54 Stunden unter die Zwei-Stunden-Marke. Schnellster TVR-Läufer war Kevin Kaderka mit 1:28:24. Der Neu-Refrather lief auf dem Weg zur DM in Hannover mit gebremstem Einsatz. Dahinter kamen Andreas Rossa (1:32:39) und Michael Leiter ins Ziel.
Carola Rentergent kommt in Form
Beim Kölner Frühlingslauf lief Carola Rentergent ohne Zeitkontrolle mit 42:42 min. über 10 km eine starke Zeit. Als gesamt 6. gewann sie die Altersklasse W50 mit großem Vorsprung. „Carola kommt rechtzeitig für die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften am zweiten April-Sonntag in Form“ freut sich TVR-Coach Jochen Baumhof. Reinhard Feindt siegte mit 48:07 min. in der AK M60.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Am 1. April zündet die nächste Preisstufe
Kein Aprilscherz! Ab Samstag gelten höhere Tarife
Bis zum 31. März 2017 können sich interessierte Läufer noch die günstigen Frühbuchertarife sichern. Ab dem 1. April gelten dann neue Preise für die Wettbewerbe des RheinEnergieMarathon Köln. Der Marathonstartplatz kostet aktuell 75 Euro, ab April dann 85 Euro. Der Halbmarathontarif steigt von 48 auf 52 Euro.
Und der Staffelmarathon, bei dem sich 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, ist jetzt noch für 135 Euro zu haben und kostet in der nächsten Preisstufe 150 Euro.
Die Meldezahlen der 21. Auflage des Köln Marathon entwickeln sich weiterhin erfreulich: Für die 42 Kilometer-Distanz haben sich bisher 2.856 Teilnehmer angemeldet und damit 5 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für den Halbmarathon liegen 4.764 Meldungen vor. Dies bedeutet eine Steigerung um 4 Prozent.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
Mannschaftserfolg bei den westfälischen 10 km Meisterschaften
SG Wenden holt Gold und Silber bei den „Westfälischen“ in Münster
Einen großartigen Erfolg konnten die Athleten der SG Wenden bei den Westfälischen Straßenlaufmeisterschaften Mitte März über 10km in Münster feiern. Das Damenteam in der Besetzung Christl Dörschel (37:10), Daniela Wurm (37:19) und Katja Hinze-Thüs (40:14) gewannen den Mannschafts-Westfalentitel mit sieben Minuten Vorsprung vor dem Team des Tus Deuz. Die SG Männer konnten in der Besetzung Nils Schäfer (32:11), Marco Giese (32:49) und Fabian Jenne (33:14) den Vizetitel mit nur 33 Sekunden Rückstand hinter der LSF Münster erlaufen. Auch in der Einzelwertung gab es durch Christl Dörschel (2.) und Daniela Wurm (3.), sowie Nils Schäfer (2.) zahlreiche Gesamtpodestplätze.
Pressemitteilung von Andreas Thüs
Save the date – GastRUNomie am 21. Mai
Zum sechsten Mal geht es am 21. Mai rund im Stadtwald. Der GastRUNomie erwartet wieder viele Spendenläufer für den guten Zweck. Und ist mit der 10 km-Distanz erneut Bestandteil des Time & Voice Lauf Cups Köln. Weiterhin im Angebot: zwei Runden über 5 km. Mark Muijrers und die Gastgeber am Club Astoria freuen sich auf zahlreiche Starter, die nicht nur ihrer Gesundheit Gutes tun, sondern mit ihren Startgeldern – wie im Vorjahr – unmittelbar den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V. unterstützen.
Hier bis zum 31. März für 14 Euro anmelden/Anmeldung zur Siegerehrung des Lauf Cups für 2016
43. Königsforst Marathon: Der Umzug hat sich gelohnt
1.574 Läufer waren beim Königsforst Marathon dabei – viel Lob für das TV Refrath running team
Das Wetter war nach Sturm und Regen am Tag zuvor für alle überraschend trocken und läuferfreundlich. Und so kamen sie auch in Scharen zu einem der ältesten Marathonläufe Deutschlands, der sich in diesem Jahr mit einem neuen Konzept komplett neu aufgestellt hat. „Der Umzug von der BASt zum Albertus-Magnus-Gymnasium nach Bensberg war der richtige Schritt nach vorne“ resümiert Organisationsleiter Jochen Baumhof vom TV Refrath. Auch die Strecken wurden angepasst und teilweise neu gelegt. Die Läufer waren denn auch voll des Lobes und verzeihten die „Knubbeleien“ bei Startnummernaus- und Taschenabgabe. Mit diesen Erkenntnissen und vielen konstruktiven Vorschlägen werden für 2018 einige Dinge optimiert.
Fast 300 Nachmelder – Silke Schneider und Maciek Miereczko siegen
Die Vormeldezahlen lagen schon auf Rekordniveau, aber dass sich kurzfristig noch so viele Läufer am Samstag und Sonntag nachgemeldet haben, war schon erstaunlich. Darunter reihte sich auch Maciek Miereczko vom VfB Erftstadt ein. Der frühere 2:14 Marathon-Mann und polnische Spitzenläufer hat seit kurzem einen deutschen Pass und startet am 9. April bei der Halbmarathon DM in Hannover. Beim Köfo-M siegte er trotz der wellig-anspruchsvollen Strecke in sehr guten 1:11:41 Stunden vor Marian Bunte aus Köln (1:13:12), Thomas Rhyba (1:19:39) und Mario Fingerlos (1:19:46), der extra aus Mariazell/Österreich angereist war. Die Bonner Lehrerin Silke Schneider (Bunert – Siegburger Laufladen) gewann die Frauenwertung in 1.28:47 Stunden deutlich vor Jana Cornelius (1:31:58/Mach 3 Köln) und Kristina Roth (1:32:44/ASV Köln Triathlon).
Flotte Marathon-Siegerzeiten: unter 2:40 bzw. 3:00 Stunden
Den Streckenrekord der Damen hat auf vergleichbarer aber nicht identischer Streckenführung Birgit Lennartz mit 2:53:32 Stunden 1994 aufgestellt. In diesem Jahr hat es Susanne Schulze, Bunert – der Kölner Laufladen, nach Nicole Kresse 1997, als erst dritte Läuferin geschafft, im Königsforst die Schallmauer von drei Stunden zu unterbieten. Mit zwei fast gleichen Rundenzeiten auf dem 21,1 km langen Kurs finishte sie in sehr starken 2:56:23 Stunden. Auf die Plätze 2 und 3 kamen mit einigem Abstand die Sauerländerin Carmen Otto (3:19:49) und Kerstin Hötte (3:25:50) aus Aachen ins Ziel. Auch bei den Herren gab es den erwarteten Favoritensieg. Dominik Fabianowski vom ASV Köln lief praktisch in seinem Wohnzimmer mit 2:38:41 Stunden zwar nur einen flotten Trainingslauf, aber so schnell wie seit 1999 kein Köfo-M-Sieger mehr.
Der Rösrather will beim Metro-Marathon in Düsseldorf endlich unter 2:20 Stunden laufen. Der in München wohnende Bodo Banischewski (MRRC) ist gebürtig aus dem Bergisch Gladbacher Stadtteil Gierath. Er überholte nach defensiver Renntaktik den lange vor ihm laufenden Vorjahressieger Robert Wilms (2:49:59) von der SG Wenden und blieb mit 2:47:27 Stunden unter einem Viererschnitt pro Kilometer.
Klare Siege über 10 km für Julia Kümpers und Daniel Singbeil
Mit 301 Finisher über 10 km konnte der TV Refrath gegenüber 226 im Vorjahr so viele Teilnehmer wie nie zuvor verzeichnen. Auch die Siegerzeiten konnten sich sehen lassen: Daniel Singbeil, Bunert – der Kölner Laufladen, lief nach 33:41 min als Sieger deutlich vor Martin Worring (34:53) von der SG Tri Power Rhein Sieg ins Ziel. Die Bonnerin Julia Kümpers, HM-Schnellste im Vorjahr, gewann in 38:43 min. mit großem Vorsprung vor Claudia Schneider (42:28) vom Bunert Team aus Köln. Der Kölner Laufladen stellte auch die Tagessieger über 5 km: Florian Jüsten gewann in 17:30 min und Marianne Froning in 21:11 min.
Sehr gut kamen nicht nur die für den Königsforst-Marathon kreierte Finisher-Medaille mit dem Uhukopf an, sondern auch die drei zahmen Greife von der Greifvogelstation von Dirk Sindhu in Rösrath. Viele Läuferinnen und Läufer ließen sich mit dem Uhu Momo ablichten. Da schauten seine Greif-Kollegen, ein Turmfalke und ein Wüstenbussard etwas neidisch rüber. Als Unterstützung für die medizinische Versorgung verletzter Greife spendet der TV Refrath vom Erlös 1000,- Euro an den Verein, der alleine in diesem Winter über 100 verletzte und kranke Greifvögel versorgte und wieder in die Freiheit entließ.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Nordrhein-Meistertitel für Norbert Schneider
Rene Grass Marathon-Kreismeister Rhein-Berg
Der Langstreckenläufer der Rhein-Berg Runners, Norbert Schneider, konnte in seiner sehr langen und sehr erfolgreichen Karriere auch eine Reihe offizieller Titel feiern. Deutscher Meister, dreifacher Deutscher Vizemeister, fünffacher Westdeutscher Meister, dazu über 30 Kreismeistertitel von 1.500 Meter bis hin zum Marathon. Ein Titel blieb ihm allerdings bisher verwehrt. Der eines Nordrhein-Meisters in der Altersklasse über die 10 km-Distanz. Zweimal scheiterte er ganz knapp, 2013 und 2015 musste er sich mit 15 bzw. fünf Sekunden Rückstand und dem Vizetitel geschlagen geben.
Auch in diesem Jahr sah es nicht nach dem AK-Titel aus, denn ein Virus sorgte dafür, dass Schneider sich nicht optimal im Training auf die Meisterschaft vorbereiten konnte. Zudem ließen die Ergebnisse der absolvierten Wettkämpfe im Vorfeld auch keine große Hoffnung aufkommen. Als die Form allmählich zufriedenstellender wurde, zog sich Schneider noch eine Muskelverhärtung am linken Bein zu. Und das zwei Wochen vor der Meisterschaft. Also hieß es wieder pausieren und versuchen die Beschwerden mit täglichen Massagen zu lindern.
Zum Wettkampf hin wurde der Zustand des Beines besser, ob er aber die 10 km komplett würde laufen können, stand in den Sternen. Die Aussicht auf einen Erfolg verbesserte sich auch nicht mit einem Blick auf die Starterliste, in der mit Dirk Vogt-Krämer (SC Solingen) und Stefan Lorch (Tusem Essen) starke Konkurrenten in der M45 gelistet waren. Beide hatten zwei Wochen zuvor mit 35:45 min. bzw. 35:50 min. starke Zeiten in Leverkusen vorgelegt. Schneiders Zeit in Leverkusen betrug lediglich 37:56 min., selbst seine Jahresbestzeit von 36:29 min. war noch langsamer als Vogt-Krämers und Lorchs Marken. Gegen Stefan Lorch hatte Schneider vor zwei Jahren knapp verloren, nach dem dieser ihn 500 Meter vor dem Ziel noch überholte.
Dieses Jahr sollte es dann zumindest die Bronzemedaille werden, das hatte Schneider sich trotz der schlechten Ausgangslage vorgenommen. Also heftete er sich von Beginn des Rennens an die Fersen der Konkurrenten. Die Bedingungen waren nicht optimal, denn die Läufer sahen sich leichtem Regen und heftigem Wind ausgesetzt. Daher war taktisches Laufen angesagt. Ansonsten wäre das Projekt von vorneherein gescheitert.
Schneider fühlte sich dann im Rennen erstaunlich gut, auch wenn die Angst ihn im Hinterkopf begleitete, dass die Muskelverhärtung ein Problem werden könnte. Die 5 km-Marke passierten die drei Läufer in 17:50 min. und die Hälfte war somit bereits geschafft. Dann konnte Dirk Vogt-Krämer plötzlich das Tempo nicht mehr halten. Somit entwickelte sich ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Schneider und Lorch. Bei km 9 unternahm Schneider trotz Gegenwind einen Ausreißversuch, dem Lorch überraschenderweise nichts entgegensetzen konnte, er verlor Meter um Meter.
Bei km 9,5 plötzlich ein kleiner Schock für Schneider. Die linke Wade meldete sich. Doch Kämpfer Schneider biss auf den letzten 500 Metern, das Ziel vor Augen, auf die Zähne. Die Wade hielt dann auch die letzten Schritte und Schneider lief überglücklich über die Ziellinie. Die Strecke hätte keinen Meter länger sein dürfen. Die Zielzeit von 35:57 min. bedeutete für Schneider auch Jahresbestzeit. Stefan Lorch folgte in 36:05 min. vor Dirk Vogt-Krämer in 36:14 min. die somit die Plätze 2 und 3 belegten.
Für Schneider ging ein lang ersehnter Wunsch endlich in Erfüllung, obwohl er damit an diesem Tag am wenigstens gerechnet hatte. Seine Konkurrenten sicher ebenso wenig. Statt der erhofften Bronzemedaille durfte Schneider Gold mit nach Hause nehmen. Ein perfekter Tag!
Im Rahmen seiner Vorbereitung auf die Halbmarathon-Team-DM am 9. April und den Marathon in Düsseldorf Ende April, nahm Rhein-Berg Runner Rene Grass an der 43. Auflage des Königsforst-Marathons teil. Die lange Laufeinheit gestaltet sich auf den zwei Runden der Halbmarathondistanz sehr unterschiedlich. Während man sich auf der ersten Runde noch im großen Feld der Halbmarathonläufer bewegt, wird es auf der zweiten Runde sehr einsam. Die einzigen Menschen, denen man begegnet sind ein paar Spaziergänger und die Helfer an den Getränkestationen. So absolvierte Grass die Halbmarathonmarke auch etwas schneller als die zweite Runde. Die Durchgangszeit lag ungefähr bei 1:35 Stunden, die weitere Schleife absolvierte er langsamer, konnte aber im Verlauf der letzten 20 km noch sechs Läufer überholen. Die Gesamtzeit im Ziel lag bei 3:17:14 Stunden. und reichte zu Gesamtplatz 11 und Platz 1 in seiner Altersklasse.
Wie in den letzten Jahren wird im Rahmen des Marathonlaufes auch die Kreismeisterschaft des Kreises LVN-Oberberg integriert. Den Titel des Kreismeisters konnte sich Grass mit Platz 1 vor Stephan McGuire vom TV Refrath sichern.
Pressemitteilung von Rene Grass
Foto: Eventfotografie 24
Raiba-Frühlingslauf Frechen geht ins elfte Jahr
TS Frechen ehrt zum zweiten Mal den Frechener Stadtmeister – Bergwertung mit Samba-Beats am Herbertskaul – neue Homepage online
In rund zwei Monaten trifft sich zum elften Mal in Folge die regionale Laufgemeinde in Frechen vor den westlichen Toren Kölns. Denn am 7. Mai 2017 fällt der Startschuss für eine der schönsten und beliebtesten Laufveranstaltungen der Region: den Raiba-Frühlingslauf Frechen. Die Vorbereitungen für die elfte Ausgabe laufen bereits auf Hochtouren, denn einmal mehr will die TS Frechen mit ihrem 1. Vorsitzende Hans Günther Eilenberger an der Spitze den Sportbegeisterten der Region einen erlebnisreichen Lauf präsentieren.
„Im Vereinskalender der Stadt Frechen ist unser Frühlingslauf ein fester Bestandteil und wir sehen, dass diese Veranstaltung seit nunmehr elf Jahren angenommen wird. Wir sind stolz, dass viele Frechener Vereine auch außerhalb des Sports jedes Jahr teilnehmen“, freut sich Hans Günther Eilenberger, Vorsitzender der TS Frechen. „Wir erwarten Anfang Mai wieder eine volle Frechener Innenstadt und rechnen mit weit mehr als 1.500 Anmeldungen, mit denen wir im Anschluss gemeinsam mit der TS Frechen bei hoffentlich schönem Wetter im Start-Zielbereich vor dem Rathaus feiern werden.“
Sportliches Highlight für jeden Starter und jede Starterin ist in diesem Jahr die Bergwertung. Dabei werden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit erklettern. Am Ende werden die Sieger mit der schnellsten Zeit zum Bergmeister des Frechener Frühlingslaufs gekürt. Sambagruppen unterstützen die Läufer beim Kampf gegen den Berg mit motivierenden Rhythmen und Beats. Weiterer Höhepunkt ist die Frechener Stadtmeisterschaft im Rahmen des Frühlingslaufs. Hier ehrt die TS Frechen zum zweiten Mal den schnellsten Frechener und die schnellste Frechenerin im 10-Kilometer-Lauf.
Der Raiba-Frühlingslauf Frechen lockt seit mehr als zehn Jahren mit einem breitgefächerten Programm die Laufbegeisterten nicht nur aus dem Rhein-Erft-Kreis an. Von den Bambini über die Schüler bis zu den Erwachsenen ist alles am Start. Zudem wartet der Frühlingslauf mit einer der größten Walking-Veranstaltungen des Rheinlandes mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf.
Für alle Kinder einschließlich Jahrgang 2003 bieten die Veranstalter einen Schülerlauf an. Auch in diesem Jahr präsentiert die AOK wieder die größte angemeldete Gruppe mit 200 Euro für die Klassen- oder Vereinskasse.
Wer sich für das Frechener Laufhighlight anmelden möchte, findet auf der neugestalteten Internetseite des Veranstalters alle wichtigen Infos zur Anmeldung und Strecke. Meldeschluss ist der 30. April 2017.
Pressemitteilung von Stephan Flock












