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Laufmonster in Bedburg ganz groß

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Klasse-Ergebnisse der Laufmonster beim 14. Bedburger Citylauf bedeuten ein Abschmelzen des Punktekontos um 71 Zähler auf 169 – zu 240 vorher. Der Dürener TV ist in der Infraserv Knapsack-Teamwertung plötzlich wieder in Reichweite. Das Finale steigt definitiv am kommenden Samstag über den Halbmarathon beim ASV Wesseling. Und hier die Ergebnisse zum Genießen: Thomas Essmann 4. gesamt in 36:02, Harald Gläßer (7./37:14), Markus Schmitz (8./37:15), Tobias Sudmann (23./39:26), Andreas Thüs (24./39:42), Kay-Uwe Seiferth (31./40:55) und Lutz (46./42:49). Alle unter den Top 50!

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Alle Ergebnisse/Fotos

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In Bedburg läuft wie immer alles rund

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Der 14. Bedburger Citylauf läuft teilnehmermäßig zur Hochform auf – Miereczko und Schulze siegen über 10 km

Der Bedburger Citylauf hielt auch in seiner 14. Auflage, was bereits die bisherigen dreizehn Veranstaltungen versprachen und boten. Ambitionierte und breitensportliche Höchstleistungen vom Feinsten. Das Ganze wie immer unterfüttert mit einer feinen Orga auf der bekannt schnellen Strecke, auf der nicht wenige Läufer ihre persönlichen Straßen-Bestleistungen erzielen konnten.

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Maciek Miereczko wurde über 10 km seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und konnte seinen hartnäckigsten Konkurrenten Tobias Hibbe mit einer Tempoverschärfung nach der dritten Runde entscheidend distanzieren. Nach schnellen 32:03 Minuten überquerte er unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer mit fünf Sekunden Vorsprung die Ziellinie. Und sicherte sich weitere 20 Zähler in der Serienwertung, die er wie im Vorjahr mit der vollen Punktzahl abschließt.

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Susanne Schulze von den Rhein-Berg Runners trug sich erstmalig in die Siegerliste des traditionellen Laufs in der „Schloßstadt mit Herz“ ein und siegte bei den Frauen in 37:11 Minuten sogar auf dem 6. Gesamtplatz. Martina Schwanke auf dem zweiten Rang in 40:02 min. machte das eigentlich schon entschieden geglaubte Rennen um den Sieg im Rhein-Erft Akademie-Cup gegen eine an diesem Tag indisponierte Annette Geiken überraschend wieder spannend. Hier wird die Entscheidung in der Serie auf den am kommenden Wochenende stattfindenden letzten Lauf über die Halbmarathon-Distanz beim ASV Wesseling vertagt. Wobei Schwanke aktuell mit 73 zu 72 Punkten mit Rückenwind offensichtlich die besseren Karten hat, um ihren Erfolg aus 2013 zu wiederholen.

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In der Infraserv Knapsack-Teamwertung zum Cup konnten sowohl der Dürener TV als auch die Laufmonster durch gute Team-Leistungen ihre Positionen im Ranking sichern. Platz zwei und drei sind eigentlich fix, doch die beiden schnellen Teams trennen vor Wesseling nur noch acht Punkte (161 zu 169). Nichtsdestotrotz ist das Team-Resultat speziell der Laufmonster hervorragend, finishten doch sieben absolut ambitionierte Läufer sensationell schnell auf Top-Platzierungen und zum Teil sogar mit neuen persönlichen Bestzeiten. Und eliminierten ein wirklich sehr schlechtes Team-Ergebnis vom Beginn der Saison.

Alle Ergebnisse/Fotos

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Bedburger Citylauf: Mit doppelter Mannschaftsstärke zum Streichresultat

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Spannung im Rhein-Erft Akademie-Cup in der Einzel- und der Infraserv Knapsack-Teamwertung eigentlich nur noch auf dem Papier

Der VFB Erftstadt Multisport ist mit 48 Punkten in der Teamwertung durch und tritt schon gar nicht mehr in Mannschaftsstärke an, der Dürener TV liegt mit 161 ebenfalls scheinbar unangefochten auf dem zweiten Platz und die Laufmonster wollen aus 240 Zählern mit einem Streichresultat deutlich unter 200 kommen. Alles andere wäre ein Enttäuschung, nach dem nach einer langen Saison mit etlichen Ausfällen und Verletzungen endlich wieder ausreichend schnelle Läufer den Weg zum Bedburger Citylauf finden werden.

Thomas Essmann als Cup-Dritter des Vorjahres, Routinier Harald Gläßer, Kay-Uwe Seiferth, Andreas Thüs, Tobias Sudmann und Lutz Schmalstieg sind augenscheinlich alle in so guter Herbst-Form, dass sie zu dritt eine kleine zweistellige Platzierungssumme erreichen können. Und die doppelte Mannschaftsstärke gerantiert, dass notfalls der eine für den anderen helfend einspringen kann. So, wie es schon die ganze Saison hätte „laufen“ sollen. Freuen wir uns auf einen sportlich schönen Nachmittag und haken wir die holzigen Passagen des Jahres 2015 endgültig ab. Bedburg stand schon immer für Teamgeist und blickt nicht umsonst auf eine lange Laufmonster-Tradition zurück.

Annette Geiken und Maciek Miereczko müssen in der „Schloßstadt mit Herz“ hoffentlich nur noch antreten, um sich nach dem 10 km-Zieleinlauf als Gewinner der Einzelwertung feiern lassen zu können. Im sechsten von in diesem Jahr sieben Wertungsläufen kann morgen schon die Vorentscheidung fallen, wenn einige Konkurrenten schlichtweg nicht mehr starten. Auch in den Altersklassen werden die Weichen gestellt. Und der Bedburger TV hält natürlich auch für die Tagesschnellsten wieder etliche Preise und Wertungen wie die bekannte Stadtmeisterschaft bereit. Auch deshalb kommen wir morgen alle wieder gerne auf dem Marktplatz zusammen: um den 14. Bedburger Citylauf zusammen mit den zahlreichen Sportlern, Einheimischen und Zuschauern als September-Highlight der rheinischen Laufszene zu genießen.

Charity-Aktionen

Mr. 25 MINUTES zeigt sich spendabel

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Das ist nicht selbstverständlich und sehr großzügig. 25 MINUTES Köln/Friesenwall-Geschäftsführer Denis Rösler spendet – natürlich – 25 Euro für den guten Zweck, sprich dem Team Mercure Hotel Köln Belfortstrasse für den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V.. Als Gegenwert erhält er tolle Fotos vom Friedenslauf. Eine sehr schöne und nachahmenswerte Aktion. Sämtliche Spenden, die das sportliche Hotel-Team inkl. Fotograf Mike sammelt, gehen 1:1 an den guten Zweck. Wer ebenfalls seine Bilder aus Riehl gegen einen kleinen Obolus erhalten möchte, kann sie hier einsehen und direkt bei Mike bestellen.

Die Sportler selbst sind am 4. Oktober auf der Halbmarathon-Strecke und über 42,195 km aktiv und unterstützen die Marathon-Teilnehmer ab 11 Uhr mit einem lautstarken Hotspot auf Höhe der Kilometer-Marke 25 am Weißen Holunder in der Erftstrasse. Gäste des Holunders, Interessenten, Zuschauer und Marathon-Fans sind herzlich willkommen zum Anfeuern und Feiern. Sowie natürlich zum Spenden.
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Doris Remshagen bezwingt die Jungfrau in der Schweiz

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Es gibt in der heutigen Zeit ja viele Möglichkeiten in der Welt, Laufabenteuer zu erleben. Viele Events sind in den letzten Jahren national und international wie Pilze aus dem Boden geschossen. Kultstatus hat hingegen mit der 23. Auflage der Jungfrau-Marathon in der Schweiz. Eine Refrather Läuferin war am 12. September dabei, als um 9.00 Uhr der Startschuss in Interlaken fiel: Doris Remshagen. Sie hatte sich eine konservative Renntaktik vorgenommen, auch weil die berufsbedingt nicht so viele Trainingskilometer abspulen konnte, wie geplant.

Bei strahlenden Sonnenschein setzten sich 1000e Läufer aus aller Herren Länder auf der schönsten Marathon-Strecke der Welt, so der einhellige Tenor, in Bewegung. Doris Remshagen hatte sich eine Zeit sub 5:30 h vorgenommen und die phantastische Kulisse der Bergriesen zu genießen. Auch wenn sie nach der relativ flachen ersten Hälfte des Marathons noch nicht wusste, auf welche Herausforderung sie sich eingelassen hat. Mit wechselnden Szenarien mussten die Teilnehmer insgesamt 1829 Höhenmeter zwischen Start in Interlaken und dem Ziel der Kleinen Scheidegg auf fast 2100 m Höhe bewältigen. Als sie die 25 km-Marke in guten 1:58 Stunden passierte, war sie noch recht locker.

Aber dann kam sie: die WAND! Laufen? Unmöglich. Was folgte, waren die ersten Schritte im Wandermodus, trotz aller Vorbereitungen. Und selbst das geringe Tempo fühlte sich nach anaerober Arbeit an. 5 km weiter kam die Ortschaft Wengen. Endlich mal wieder ein längeres Stück im Laufschritt. Dort stand Vereinskollegin Antje Wietscher, die schweren Herzens wegen plötzlich aufgetretener Knieprobleme Tage zuvor vorsichtshalber nicht gestartet war, und feuerte die Overatherin an. Bis km 38 war wechselweise Laufen und Wandern angesagt.

Eine grandiose Ablenkung bot das berühmteste „Dreigestirn“ der Alpen: Eiger, Mönch und Jungfrau. Bei Kaiserwetter eine atemberaubende Kulisse. „Nur“ noch gut vier Kilometer. Die mussten fast alle im Gänsemarsch hoch, Staus inklusive. Zeit zum Genießen und Strapazen vergessen. Nach 5:16 Stunden war der Gipfel erreicht. Laufzeit und der 55. Platz (von 206 ) in der Altersklasse W45 war für Doris Remshagen nebensächlich. Was bleibt, ist ein unvergessliches Lauferlebnis.

Mehr Infos

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

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Persönlicher Fotoservice zum Friedenslauf gegen Spende

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Es gibt noch so einige Highlights beim Friedenslauf, über die es sich lohnen würde, zu berichten. Und vielleicht werden wir dies in Kürze auch tun. Doch das Schönste an Erinnerung sind doch wohl die Fotos der Veranstaltung in Riehl. Alle 768 Pics können ab sofort unter dem Sharelink
des Fotografen Mike Fresenborg betrachtet werden.

Wer sein persönliches Andenken an den Lauf erhalten möchte, kann die vollformatigen und hochauflösenden Bilder unter Angabe der Kennung im Link gegen eine freiwillige Spende für den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V. gerne zur freien Verfügung erhalten. Auch ein direkter Ausdruck 10×15 oder 13×18 bis DIN A3 ist nach Absprache möglich. DIN A3 als Posterdruck allerdings gegen Aufpreis.

Für Rückfragen, Bestellungen bzw. weitere Details wendet Euch einfach an Mike oder Kai. Hier erhaltet ihr z.B. die benötigten Kontodaten. Alle vor Übersendung der Fotos zu tätigenden Zahlungen bzw. Spenden für die Fotos gehen 1:1 an den Förderverein auf dem Gelände der Kölner Uniklinik. Wir danken den hoffentlich zahlreichen Interessenten und wünschen viel Spaß mit den Bildern.

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Mehr als 22.000 Meldungen für den 4. Oktober

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Für die Wettbewerbe des RheinEnergie Marathon Köln haben sich bisher 22.055 Teilnehmer angemeldet.

Auf den Marathon entfallen 5.406 und auf den Halbmarathon 12.541 Meldungen. Damit sind die Abschlussmeldezahlen der letzten Veranstaltung, welche gestern vor einem Jahr, sprich am 14. September 2014 stattfand, schon jetzt erreicht. Am Schulmarathon nehmen in diesem Jahr 1.659 Kinder und Jugendliche teil. Besonders erfreulich entwickeln sich die Firmenstaffeln: 2.448 Läufer beziehungsweise 612 Staffeln gehen bisher an den Start und bedeuten ein Plus von acht Prozent.

Bis zum 17. September gilt noch die aktuelle Preisstufe, dann folgt der letzte Preissprung. Der Marathonstartplatz kostet aktuell 77 Euro statt dann 99 Euro. Der Halbmarathon ist jetzt noch für 50 Euro zu haben und verteuert sich auf 59 Euro. Die Firmenstaffel, bei der sich vier Läufer die 42 Kilometer teilen, erhöht sich von 143 Euro auf 165 Euro.

Anmelden kann man sich hier.

Pressemitteilung von Jan Broniecki

Laufberichte

Run Winschoten 2015: 100 km im Feld der Weltelite

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Der Run Winschoten ist einer der traditionsreichsten 100 km-Straßenläufe und feierte in diesem Jahr seine 40. Austragung. Passend zu diesem Jubiläum wurden in der kleinen Stadt in der Provinz Groningen im Norden der Niederlande auch die Welt- und Europameisterschaften ausgetragen. Die Strecke verläuft auf einem 10 km Rundkurs durch das Zentrum und Wohngebiete und ist geprägt durch die gute Stimmung der feierfreudigen Niederländer, die den Run an vielen Stellen zu einer großen Partymeile machen.

Abgerundet wird das Angebot durch einen 50 Kilometer Lauf sowie eine 10x 10 km-Staffel. In diesem Jahr lag das Hauptaugenmerk aber ganz klar auf den 100 Kilometern, auch wenn über die halbe Distanz durch den Niederländer Harm Sengers ein neuer Landesrekord aufgestellt wurde.
Und auch wenn es mit den kurzfristig und kurzzeitig angedachten Überlegungen einer Staffelteilnahme der Laufmonster in diesem Jahr nichts wurde, machte ich mich auf den Weg, um sich über 100 km dem Feld der Weltelite zu stellen. Nachfolgend hier der persönliche Rennbericht:

Nach dem Frühjahr und dem Ausstieg bei der Deutschen Meisterschaft über 100 km war schnell klar, dass es mit der heimlich erträumten WM-Nominierung nichts werden würde und so gab es nachfolgend doch einige Zweifel, ob ich es in diesem Jahr nochmals über diese Distanz versuchen sollte. Letztlich entschied ich mich dafür, ich wollte das „DNF“ (did not finish) aus dem Frühjahr einfach nicht so stehen lassen. Schnell war auch klar, dass es Winschoten sein sollte. Wenn schon nicht im Nationalteam, dann wenigsten im offenen Lauf und in der parallel ausgetragenen Senioren-Weltmeisterschaft im Feld der Weltelite antreten und ein gutes Rennen abliefern.

Die Vorbereitung in den Sommermonaten verlief weitestgehend gut, nur ließ das durch die äußeren Bedingungen oft geringere Trainingstempo nicht immer Rückschlüsse auf die wirkliche Form zu. Die absolvierten Tests beim Monschau-Ultramarathon und bei kürzeren Rennen auf der Straße und bei der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie stimmten zuversichtlich, da sie trotz der in dieser Phase hohen Trainingsbelastung ordentliche Resultate sehen ließen.

Dennoch war ich mir bis zuletzt unklar über die Form und die daraus resultierende Renntaktik. Erst in den letzten sieben Tagen waren die Auswirkungen des zuvor eingeleiteten Taperings auch deutlich spürbar und die aus den Trainingswochen des Öfteren verspürten schweren Beine fühlten sich immer erholter und frischer an.

Die Wetterprognose mit 20-22° C und in Böen auffrischendem Wind sind für Jahreszeit und geografische Lage normal, auch wenn mir persönlich ein paar Grad weniger lieber gewesen wären. Aber so war ich froh, dass es zumindest relativ viele Wolken gab.

Am Vortag angereist, konnte ich in Ruhe die Startunterlagen abholen, die Flaggenparade der WM-Teilnehmer anschauen und mich auch mit den Mitgliedern des Nationalteams ein wenig austauschen, bevor ich dann wieder Richtung Hotel aufbrach, um zur Ruhe zu kommen. DLV-100 km Teamkapitän Michael Sommer lieh mir für das Rennen auch noch eines seiner aus zahlreichen Nationalmannschaftseinsätzen angesammelten Trikots, so dass ich anlässlich des Starts bei der Senioren-WM auch den Adler auf der Brust spazieren tragen konnte.

Neben den je vier Männern und Frauen des DLV-Nationalteams (der Deutsche Meister Carsten Stegner musste leider kurzfristig absagen) waren neben mir auch noch zahlreiche andere Deutsche in den Klassen der Senioren-WM am Start. Und das mit großem Erfolg, konnten doch neben Michael Sommer in der M50 auch Marion (W55) und Wolfgang (M60) Braun mit starken Zeiten den Titel eines Senioren-Weltmeisters erreichen.

Ich selbst ging mit dem festen Vorsatz ins Rennen, dieses auch zu beenden, selbst wenn es schlecht laufen und die angestrebten Zeiten in weite Ferne geraten sollten. So hatte ich mir auch fest vorgenommen, zwar ambitioniert aber ohne übergroßes Risiko die erste Hälfte des Rennens zu gestalten und dann so lange wie möglich das Lauftempo zu halten.
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Nach einer „Einrollrunde“ in knapp 45 Minuten steigerte ich langsam das Tempo und pendelte mich auf etwa eine Pace von 4:20 Min/km ein, so dass ich die folgenden Runden in 43er-Zeiten absolvieren konnte.

Leider konnte ich in diesem Bereich des Rennens nie in einer Gruppe laufen, die männlichen WM-Teilnehmer waren mehrheitlich voraus, an der in meinem Zeitbereich laufenden erweiterten Frauenspitze bildeten sich keine konstanten Gruppen. Immer wieder holte ich auch Läufer ein, die zu schnell angegangen waren, selbst überholt wurde ich in dieser Phase nur durch Jan Hendrik Hans, der die erste Runde noch vorsichtiger angegangen war und in dieser Phase mächtig Gas gab. Leider sah ich ihn ein paar Runden später wieder, denn er hatte mit Magenkrämpfen zu kämpfen und musste das Tempo deutlich reduzieren. Dennoch große Hochachtung, dass er sich ins Ziel kämpfte und so der deutschen Mannschaft als dritter und letzter verbliebener Läufer des Nationalteams (Moritz auf der Heide musste auf Grund einer im Vorfeld zugezogenen Verletzung nach 40 km aufgeben) ein Teamergebnis sicherte.

Bei mir lief es glücklicherweise weiterhin rund. Die abgegebene Eigenverpflegung konnte ich auf der zweiten Runde auch am Verpflegungsposten entdecken, der Verpflegungsplan (Gel bei km 15, 30, 45, 60, 70, 80 + je 300 ml Iso bei km 20, 30, 40, 50, 60, 70 und 80 sowie Gel-Chips für die Endphase, dazwischen Wasser nach Bedarf) klappte hervorragend.

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Die 50 km-Marke erreichte ich nach 3:38 Stunden und hatte mich eine Runde später bereits von Rang 137 nach der ersten Runde auf Rang 76 vorgearbeitet. Danach wurden die Beine langsam schwerer und ich gönnte mir in der Verpflegungszone während der Getränkeaufnahme auch ein paar Meter Geh-Tempo.

So litten die Rundenzeiten zwar etwas, aber gut versorgt konnte ich ansonsten weiterhin eine Pace von 4:45 Min/km durchlaufen. So hatte ich km 80 dann auch noch unterhalb der 6-Stunden Marke erreicht und war mir zu diesem Zeitpunkt sicher, ein sicheres Finish in einer guten Zeit zu erreichen. Kurzzeitig hatte ich auch Hoffnung auf einen Zielleinlauf unterhalb der 7:30 Stunden, aber letztlich war ich hochzufrieden, das aktuelle Tempo halten zu können, überholte ich in dieser Phase doch einige WM-Teilnehmer, denen es weitaus schlechter ging.

So erreichte ich das Ziel als 61. der Gesamtwertung aller Teilnehmer in einer Zeit von 7:32:08 Stunden, womit ich rund die Hälfte der männlichen WM-Finisher hinter mir lassen konnte. In der Senioren-WM meiner Altersklasse M35 erreichte ich einen 7. Platz von 18 Finishern.

Welt- und Europameister wurde der Schwede Jonas Buud vor dem Spanier Asier Cuevas und dem Italiener Giorgio Calcaterra. Bei den Frauen gewann die US-Amerikanerin Camille Herron.

Ein wenig Wehmut allein beim Anblick der Team-Ergebnisse: Bei einer Nominierung für die Team-Wertung durch den DLV (was als Perspektiv-Kader Athlet mit einer Vorleistung von 7:27 Stunden im Qualizeitraum über die sogenannte „Mannschaftsnorm“ theoretisch möglich gewesen wäre) hätte ich nach den kurzfristigen Ausfällen und Problemen im DLV Männer-Team und dem Rennverlauf nach mit meinem Ergebnis zu einer besseren Platzierung beitragen können.

Leider konnte ich bis zum Nominierungsstichtag und zum Meldeschluss zu wenig (aktuelle) Argumente vorweisen, um berücksichtigt zu werden und zudem waren die Ausfälle im Team zu diesem Zeitpunkt natürlich auch nicht absehbar. Bei „normalem“ Verlauf sind die fünf Nominierten vom Leistungsniveau sicher höher einzuschätzen, aber vor und während eines 100 km-Laufs kann eben viel passieren.

Trotzdem sehe ich für mich persönlich Winschoten als Erfolg an. Ich weiß nun, dass Kienbaum 2014 keine Eintagsfliege war und ich bei normaler Vorbereitung im Rahmen meiner Möglichkeiten ein gutes 100 km Rennen zeigen und ins Ziel bringen kann.

Darauf lässt sich aufbauen. Aber jetzt lege ich erst mal eine Woche die Füße hoch und dann werde ich mal schauen, ob ich Lust und Laune habe, ganz einfach mal wieder eine Runde locker zu joggen.

Ergebnisse:
Offener Lauf, Senioren WM der WMA (World Masters Athletics), WM Team-Wertung Männer

Fotos: Guido Gallenkamp

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Geschlossen starker Auftritt beim Stadtlauf

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Heimspiel für Rhein-Berg Runners in Bergisch Gladbach

Gleich mit 10 Aktiven gingen die Rhein-Berg Runners am vergangenen Freitag in den 10-Kilometer Hauptlauf des Bergisch Gladbacher Stadtlaufes. Bei optimalen Bedingungen wurde die starke Präsenz mit tollen Zeiten und dementsprechend guten Platzierungen unterstrichen. Silke Schäpers und Lisa Jaschke belegten hinter Sanaa Koubaa (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Alexandra Tiegel (TV Refrath) die Plätze 3 und 4. Bei den Männern standen sogar gleich drei Rhein-Berg Runner auf dem Podest. Marc Fricke ließ nur den beiden Läufern vom TSV Bayer 04 Leverkusen, Taher Belkorchi und Busadi Ottmann, den Vortritt und wurde ebenfalls Dritter, vor Simon Dahl und Arthur Ralenovsky.

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Als Altersklassen-Sieger wurden geehrt: Lisa Jaschke (1. WHK/37:59), Silke Schäpers (1. W45/37:39), Simon Dahl (1. MHK/32:19), Marc Fricke (1. M40/32:17) und Dirk Heuschen (1. M50/35:35). Auf den 2. AK-Platz lief Arthur Ralenovsky (2. MHK/33:38) und Dritte wurden: Rene Grass (3. M45/37:22) und Thomas Sambale (3. M50/36:21) Sebastian Linden wurde in 36:09 Minuten 4. seiner Altersklasse (MHK) und Tobias Hohagen (M30) in 39:51 Minuten Fünfter.

Pressemitteilung von Silke Schäpers

Fotos: Kai Engelhardt/Rhein-Berg Runners

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Teilnehmen: Pänzspendenlauf am Sonntag

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Am 20. September steigt im Rechtsrheinischen der Mülheimer Tag. Als sportlicher Programmpunkt wird im Rahmen des Veedelsfestes ein Kinderlauf über 1 km angeboten. Unter dem Namen Pänzspendenlauf Köln-Mülheim können hier zwischen Wiener Platz und Mülheimer Stadtgarten zusätzliche Punkte für den Pänz Cup im Time & Voice Lauf Cup Köln gesammelt werden. Innerhalb des Zusatzevents werden für jeden teilnehmenden Jugendlichen bis 15 Jahren zwei Euro Spenden für die Aktion Running für Kids bereitgestellt, die vom veranstaltenden Stadtbezirks-Sportverband 9 Köln-Mülheim übernommen werden. Die Gesamtsumme geht komplett an Peter Borsdorff, der den großen Scheck bei der Pänz-Siegerehrung im November an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Köln überreichen wird.

Start des Pänzspendenlaufes ist um 11 Uhr. Anmeldung über Time & Voice.

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