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Laufveranstaltung

Der Paralauf – ein besonderes Highlight

4. Paralauf für Menschen mit Förderbedarf beim 7. Vilkerather Viertelmarathon

Der Paralauf ist eine großartige Einlage zum Thema Integration. Über 30 Aktive mit unterschiedlichen Handicaps laufen oder rollen 15 Minuten lang mit großer Begeisterung und Beifall der Zuschauer auf einem 250 Meter Rundkurs am Sportplatz Zur Kaule in Overath-Vilkerath. Alleine 15 Schüler der LVR Schule am Königsforst in Rösrath haben bisher für die Veranstaltung in zwei Wochen gemeldet. Sie versammelten sich mit Schulleiter Jochen Kocjan und dem neuen sportlichen Leiter und Moderator des Viertelmarathons, Jochen Baumhof, zum Fotoshooting in der LVR Schule.

„Einige Kinder sind schon mehrfach dabei gewesen und dementsprechend voller Vorfreude, auch am 25. Juni starten zu dürfen“ sagt Schulleiter Kocjan. Der Paralauf ist eine Initiative von Overather Eltern und begeisterte Dietmar Hauptmann, Lauftreffleiter des Ausrichters SC Vilkerather, sofort. Auf einer 250 Meter Runde werden so viele Runden ohne Zeitdruck innerhalb von 15 min gelaufen wie möglich. Die Anzahl wird mit einem schönen Euro-Betrag multipliziert und einem sozialen und integrativen Zweck gespendet. Das ist nur durch das Engagement des Overather Lions Club möglich.

Zudem zahlen die Teilnehmer kein Startgeld und bekommen noch neben der Finishermedaille ein schickes Laufshirt mit dem Para-Logo als Erinnerung dazu geschenkt. Die drei größten Teams werden zudem mit Pokalen geehrt.

Lauf der krummen Strecken ist ein Vilkerather Markenzeichen

Der Overather Ortsteil Vilkerath lädt am 25. Juni zum siebten Mal zum Lauf der krummen Distanzen ein, präsentiert von der Firma Soennecken. Fünf flache Strecken entlang der Agger werden auf einem kurzweiligen Rundkurs angeboten: 500 Meter Bambinilauf (Start 9.30 h), 250 Meter Paralauf (9:50 h), 1.609 Meter Schülermeile (10:20 h), 5.274 Meter Achtelmarathon (11:30 h) und den Viertelmarathon über 10.548 Meter (12.30 h). Ein bunter Lauftag mit Musik, Moderation und Rahmenprogramm für die ganze Familie, von Läufern für Läufer. Rainer Deppe (MdL), Schirmherr seit der Erstauflage, nimmt sich nicht nur Zeit für den Startschuss, sondern überreicht auch die vielen Pokale. Diese werden vom neuen VVM-Partner gicom GmbH, einem international agierenden IT-Unternehmen in Overath, erstmalig gesponsert.

Alle Infos und die Online-Anmeldung

Viertelmarathon: 100% bergisch – 100% laufen – 100% Vilkerath

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

Challenge Championship

Weltmeister-Stammtisch im Holunder

An diesen Juni-Stammtisch im Weißen Holunder werden sich die anwesenden Laufmonster und Freunde sicherlich noch lange erinnern. Das Laufmonster Triathlon-Team war zum traditionellen Monatstermin schon wieder in der Heimat und natürlich persönlich vor Ort. Am 6. Juni und damit exakt einen Tag nach der Rückkehr aus Samorin in der Slowakei präsentierten Sabine Fischer, Boris Salewska und Lukas Schommer alias Luke Skyrunner allen Interessenten ihre Medaillen und Pokale vom WM-Coup drei Tage zuvor. Erzählungen und Anekdoten gab es gratis dazu. Noch einmal für die Geschichtsbücher: 4:34 Stunden benötigte das Trio für 1,9 km Schwimmen (Sabine), 90 km Radfahren (Boris) und 21,1 km Laufen (Lukas).

Bei starkem Andrang im Wirtschaftswunder – zwischenzeitlich waren sämtliche für den Stammtisch reservierten Sitzplätze vergeben – ließ Boris sogar eine Runde für alle springen, siehe Foto. Mittlerweile liegen alle Schnappschüsse dieses denkwürdigen Abends zur Ansicht vor. Die WM-Bilder von Winfried Schommers, der das Team u.a. am vergangenen Wochenende begleitet hatte, kommen hier.

Challenge Championship

Drei Sportler, drei Disziplinen, dritter Platz

Sonja Salewska zur Weltmeisterschaft in Samorin (Slowakei):

Drei Sportler, drei Disziplinen, heißes Wetter, Wahnsinnsaufregung und eine unglaubliche Stimmung: Das alles beinhaltete der Wettkampf der Weltmeisterschaft am 3. Juni 2017, bei dem sich die in vorangegangenen Challenges weltweit jeweils Top 3 qualifizieren konnten. So auch unsere Laufmonstergruppe letztes Jahr auf Mallorca nach dem sehr emotionalen und unfassbar spannenden Rennen. Es wurde bereits in Staffeln angereist, teils mit dem Flieger, teils mit dem Auto, denn das heilige Rennrad im Flieger, das schied aus.

Somit fuhren Winnie, Boris und ich über Nacht los, um den Rest der Truppe am nächsten Morgen in Bratislava zu begrüßen. Rennstreckenbesichtigungen aller drei Etappen inkl. der Wechselzonen sollten den letzten Schliff ergeben. Gesagt, getan, an zwei Tagen wurde geprobt, recherchiert, gecheckt, getestet und mit der Sicherheit im Nacken konnte der große Samstag also kommen. Es war jedem einzelnen klar, dass dies etwas ganz besonderes war – große, namhafte Athleten liefen uns über den Weg. Dies steigerte dann die Nervosität noch mal ein Stück.

Nun war der Tag also da, wir vor Ort, ergriffen von der Größe des xbionic-sphere Geländes. Strahlender Sonnenschein, 30 Grad. Um 10.30 Uhr fiel der Startschuss für unsere Schwimmerin Sabine Fischer. Wir, das unterstützende Orgateam voller Erwartung in der Wechselzone, wo wir auf die Übergabe des Staffelstabes zwischen Sabine und Boris warteten. Wir kalkulierten noch die Ankunftszeit von Sabine, die zum Abschluss eine beachtliche Laufstrecke zu absolvieren hatte. Doch vor der erwarteten Zeit von ca. 38 Minuten (auf Mallorca geschwommen) kam sie schon dynamisch um die Ecke gesprintet und hatte eine sensationelle Schwimmzeit (inkl. Lauf von ca. 600 Meter) von 34:11 min. absolviert. Großes Kino!

Boris, der auf Mallorca eine Zeit von 2:55 Stunden erreicht hatte, gab eine neue Zielzeit von 2:30 Stunden vor. So lief er also an uns jubelnden Supportern vorbei und nun hieß es, sich auf den Ticker zu verlassen, um die Splitzeiten zu verfolgen. Aber leider war wohl das Netz überlastet und so waren wir blind! Keine Chance, zum Verzweifeln. Also blieb uns nichts anderes übrig, als unsere eigene Stoppuhr zu verwenden, die wir natürlich nicht pünktlich gestartet hatten!

Unser Luke Skyrunner (Läufer Lukas Schommers) machte sich gegen 13.00 Uhr sichtlich aufgeregt zur Wechselzone. Keine Ahnung, wann denn nun Boris um die Ecke schießen würde. Jede Minute zog sich wie Kaugummi, die Sonne brannte vom Himmel, Triathleten schoben sich an uns vorbei und dann kam er endlich mit seinem Sprintgerät um die Ecke gesaust. Mit der avisierten Zielzeit von 2:32 Stunden im Gepäck konnte nun also die dritte und letzte Etappe von Lukas angegangen werden. Vom Wechselbereich konnten wir ihm von der Strecke aus mehrfach zujubeln, während er an uns vorbeirannte, kassierte er auch immer brav ein paar Konkurrenten.

Der Parcours brutal heiß – die Strecke ähnelte eher einem Crosslauf. Es ging sprichwörtlich über Stock und Stein, Rasen, Schotter, absolvierte er Runde um Runde. Wir hatten leider keine Ahnung, auf welcher Position das Team der Laufmonster sich befand und waren alle wahnsinnig angespannt. Somit machten wir uns langsam auf den Weg zum Zieleinlauf, um die ankommenden Staffeln zu zählen. Das allerdings glich einer kleinen Herausforderung. Zwischenzeitlich war der Ticker zurück und spuckte halbherzige Ergebnisse aus, damit konnte man auch nicht so wirklich arbeiten.

Boris und Sabine gingen auf die Rückseite des Zieleinlaufs, um Lukas dort gebührend zu empfangen. Die Spannung stieg, die Nerven lagen blank, endlich gab Winnie das Zeichen von der Tribüne oberhalb, dass er Lukas gesichtet hatte. Er lief in die Arena ein, überquerte das Ziel mit 1.22 und war so erschöpft, dass seine Teamkollegen erst einmal zur Hilfe eilten. Nach einer sehr kurzen Erholungsphase – wie gesagt, wir wussten immer noch nicht, wo das Team stand – versuchten wir anhand der Namen auf den Listen die Mixed Relays rauszupicken. Manchmal gar nicht so leicht mit den exotischen, zum Teil unaussprechlichen, weiblichen Vornamen. Eins jedoch war schon mal fix: von allen Staffeln hatte unser Team den 6. Gesamtplatz erreicht, top Leistung.

Unsere Athleten frischten sich im Verpflegungsdorf auf, wir, dass Supporterteam schauten immer wieder auf die Ergebnisse im Ticker. Leider war noch keine Aufteilung der unterschiedlichen Kategorien, also Men/Women/Mixed ersichtlich. Aber dann endlich nach gefühlten Stunden war es amtlich. Mit einer sensationellen Zielzeit von 4:34 Stunden hatte unser Mixedteam tatsächlich den Gesamtdritten gemacht.

Bitte noch mal auf der Zunge zergehen lassen – Dritter der Weltmeisterschaft. Unfassbar! Die Freude war groß, aber noch leicht verhalten, da man es erst richtig glauben wollte, wenn man den Pokal in der Hand hielt. Die Siegerehrung fand um 19.30 Uhr statt. Diese war richtig groß und professionell aufgezogen – mit ca. 500 bis 700 Zuschauern. Und dann war der große Wahnsinnsmoment da, Kloß im Hals, Freudentränen am Anschlag und dann kamen die Namen: Sabine Fischer, Boris Salewska und Lukas Schommers! Gänsehautmoment! Also ich muss sagen, dass es, auch nach Rücksprache mit den Supportern und den Sportlern, denen es ähnlich ging, tatsächlich dauert, bis man alles begreift.

Eines ist uns aber an diesem Wochenende klar geworden. Diesen Moment einzufrieren und anschließend mit voller Kraft voraus. Wir machen weiter! Wir haben bereits ein neues Event ins Auge gefasst. Sollte das klappen, werdet ihr davon erfahren. Mir bleibt nur wieder zu sagen, dass ich mit tollen Menschen einem wundervollen Ereignis beiwohnen durfte – ich danke jedem Einzelnen für die Unterstützung. Keep on racing…

Ergebnisse/Fotos

Challenge Championship

6. Platz Gesamt – 3. Platz Mixed – bei der WM

Unglaubliches historisches Ergebnis bei der Triathlon Championship im slowakischen Samorin. Sabine Fischer, Boris Salewska und Lukas Schommers machen den WM-Traum wahr und holen in 4:34:05 Stunden gegen starke Konkurrenz Bronze im Mixed Team bei den Meisterschaften der Challenge-Serie. Das schreit nach einer Pokal-Präsentation bereits am heutigen Abend zum Stammtisch. Und nach einigen Geschichten, die erzählt werden müssen.

Ergebnisse

Bahnlauf

Bahnsaison: Refrather Läufer kommen in Hochform

Das traditionellen Pfingstsportfest der LAZ Rhein-Sieg wurde von Siegburg auf die feine Anlage an der Hochschule in St. Augustin verlegt. Die schnelle Bahn nutzen einige Athleten vom TVR running team, ohne großen Druck ihre Form weiter zu verbessern. Und das gelang ohne Ausnahme. Frank Weber gelang nach einer Serie von 2:10er Zeiten über 800 Meter die erhoffte Steigerung auf 2:08,03 m. Damit ist der 51jährige aktuell die Nummer zwei der M50 in Deutschland. Auch Karin Meuser lief auf der doppelten Stadionrunde mit 2:41,38 min. so schnell wie seit 2013 nicht mehr. Eine Wunderkiste machte André Rinke, derzeit schnellster Läufer im TV Refrath, auf. Denn der Bergisch Gladbach lief Samstag Nacht im belgischen Oordegem mit 8:53,74 min. über 3000 Meter zwar ein ordentliches Rennen. Doch in der schwülen Luft und mit zu viel Führungsarbeit fehlten an der erhofften persönlichen Bestleistung sieben Sekunden.

Nur gut 40 Stunden später stand der 26jährige in St. Augustin ohne Ambitionen an der Startlinie, diesmal über 1.500 Meter. Hinter Pacemaker Marco Müller vom LC Euskirchen und dem früheren TVRler Sebastian Müller war das Tempo perfekt. Mit einem langen Endspurt lief André Rinke nach 4:10,70 min. durch die Lichtschranke. Das war völlig unerwartet, auch für seinen Trainer Jochen Baumhof, neuer Hausrekord. Über 3.000 Meter ging Alexander Dworeck erst zum zweiten Mal an die Startlinie. Mit 11:04,79 min. steigerte er sich im Vergleich zur Premiere deutlich um fast eine Minute. Sprinter Joachim Uebele startete über 200 (28,87 Sekunden) und 400 Meter (65,68).

Ein paar Tage zuvor wurden beim Christi-Himmelfahrts-Sportfest der TuS Köln rrh. bereits sehr gute Ergebnisse erzielt. André Rinke gewann das Rennen über 1.500 Meter in unnachahmlicher Weise auf den letzten Metern in 4:15,35 min., nachdem er zuvor schon 2:05,53 min. über 800 Meter erfolgreich war. Der deutsche M50-Hallenmeister Frank Weber steigerte sich auf der langen Mittelstrecke ebenfalls auf glänzende 4:27,25 min. vor Heiko Wilmes (M45/4:50,21) und Alexander Dworeck (M40/5:16,83). In Paderborn lief Joachim Uebele (M55) in 65,39 sec. Jahresbestzeit über 400 Meter. Für die offenen LVN Senioren-Meisterschaften in Krefeld-Uerdingen an Fronleichnam nächste Woche hat TVR-Abteilungsleiter Jochen Baumhof ein starkes Team gemeldet.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

Challenge Championship

Triathlon-Team ist angekommen

Das Triathlon-Team aus Köln um Sabine Fischer, Lukas Schommers und Boris Salewska ist gut am Austragungsort der WM in Samorin angekommen und vor allem auch gut drauf. Die Wassertemperaturen wurden bei einem ersten Schwimm-Check bereits getestet. Auch die Besichtigung der übrigen Strecken ist erfolgt. Es kann also losgehen am morgigen Samstag. Die Daheimgebliebenen drücken die Daumen.

Zur Erinnerung: Sabine Fischer, Boris Salewska und Lukas Schommers haben sich im Oktober 2016 im Rahmen der Challenge Paguera auf Mallorca mit ihrem dritten Platz in der Mixed-Wertung direkt für die diesjährigen Weltmeisterschaften der Challenge Familiy im slowakischen Samorin qualifiziert.

Bahnlauf

Lucas Hemkes läuft erneut LVN Bestzeit

8:47,26 min. über 3000 Meter in Aachen

Das Abendsportfest der ATG Aachen beinhaltet an drei Tagen die TK-Bahnlaufserie mit Läufen über 10.000, 5.000 und 3.000 Meter. Das Finale der Laufserie fand am 31. Mai mit dem 3.000 Meter-Lauf im Aachener Waldstadion statt. Die Gesamtsieger der Serie werden auf Basis der Schweizer Punktetabelle zwischen den Teilnehmern aller drei Läufe ermittelt. Der Bahnspezialist der Rhein-Berg Runners, Lucas Hemkes, nahm an allen drei Läufen teil und lag in der Gesamtwertung nach zwei von drei Läufen auf Platz 2 mit 150 Punkten hinter Martin Heuschen von der Aachener TG.

Bereits beim 1. Lauf der Serie über 10.000 Meter konnte Hemkes mit 33:28,14 min. neben einer Vereins- sogar persönliche Bestzeit laufen. Im Lauf über 5.000 Meter reichte es hierzu in 16:03,03 min. nicht ganz – 15:52 min. wären erforderlich gewesen. Das Resultat bedeutete jedoch erneut Vereinsbestmarke. Komplettiert wurde das Vereins-Triple mit dem abschließenden 3.000 Meter Lauf, bei dem Hemkes seine pB nur um 4/10 Sekunden verfehlte.

Mit dem Ergebnis von 8:47,26 min. belegte Hemkes Platz 1 im 3.000 Meter Lauf. Sein Kontrahent um die Spitze der Gesamtwertung, Martin Heuschen von der Aachener TG, kam diesmal nur auf Platz 4. In den Läufen über 10.000 und 5.000 m lautete die Platzierung jeweils: Heuschen auf 1 vor Hemkes auf Platz 2. Somit hatte der Aachener nach der Punktetabelle 150 Punkte Vorsprung vor dem abschließenden Wettbewerb. Über 3.000 Meter konnte der Rhein-Berg Runner zwar 116 Punkte mehr sammeln, jedoch reichte das leider nicht für den Gesamtsieg. In der Abschlusswertung siegte Heuschen mit 2.562 Punkten vor Hemkes mit 2.528 Punkten. Persönlich wichtiger waren jedoch die jeweils guten Einzelergebnisse in den drei Wettbewerben. Der noch ausreichend gefüllte Wettkampfkalender lässt für die Bahnsaison auf weitere Erfolge hoffen.

In der Stadion-Bestenliste des LVN Nordrhein übernimmt er mit dem Ergebnis die Führung vor Dominik Fabianowski vom ASV Köln (8:50,63). Somit belegt Hemkes aktuell in den Bestenlisten des LVN Nordrhein in den Wettbewerben über 5.000 und 3.000 Meter jeweils Platz 1.

Pressemitteilung von Rene Grass

News

André Rinke in Karlsruhe: 5.000 Meter in 15:24 Minuten

Abends um 23:05 Uhr startete André Rinke vom TV Refrath erstmals bei der zweiten Langen Laufnacht von Karlsruhe. Drei starke Felder wurden über 5.000 Meter bei sehr guten Bedingungen und stimulierender Flutlichtatmosphäre gestartet. Rinke lief im B-Lauf bewusst mit etwas Risiko 73er Runden im Feld von 35 Läufern an. Bis Kilometer vier lag er auf Bestzeitkurs (15:18), doch dann wurden die Beine schwer und er konnte seinen Endspurt nicht mehr wie gewohnt anziehen. Mit starken 15:24,55 min. zeigte der 26jährige eine deutliche Formsteigerung und ist optimistisch für die nächsten Bahnrennen in Köln, St. Augustin und im belgischen Oordegem.

Gleich zwei DM-Qualis in vier Tagen für Frank Weber

Ein erster Wettkampfblock steht auch für Frank Weber, amtierender Deutschen Hallenmeister der M50, an. In Dortmund stand für ihn die Qualifikationszeit über 800 Meter für die Freiluftsaison auf dem Plan. Denn am 30. Juni möchte der Dabringhausener auf seiner Paradestrecke in Zittau wieder um die Medaillen kämpfen. Im Stadion Rote Erde lief der M50-Läufer planmäßig eine erste 64er Runde und siegte in seinem Rennen bei böigem Gegenwind auf der Zielgerade in 2:10,51 min. Damit hatte er die DM-Quali deutlich unterboten. Vier Tage später blieb der Refrather in Troisdorf bei den Kreismeisterschaften der Männer zwar ein Stück hinter den jungen Burschen. Aber es gibt nur sehr wenige in Deutschland in seiner Altersklasse, die schneller sind als 57,01 Sekunden. Joachim Uebele (AK M55) wurde in 13,98 Sekunden Kreismeister über 100 Meter und lief anschließend noch die 400 Meter in 67,40 Sekunden.

Natalie Hoffmann-Lenz immer schneller über 10 km

Ihren Respekt vor der 10 km Distanz hat Natalie Hoffmann-Lenz nun wohl überwunden. Denn ihre mit TVR-Coach Jochen Baumhof abgesprochene konservative Renntaktik war genau die richtige Strategie beim 24. Melpomene Lauf in Bonn. Die 46jährige verbesserte sich deutlich um 43 Sekunden auf 41:35 min. Damit ist sie derzeit schnellste Läuferin im TV Refrath. In Köln war nach langer Verletzungspause auch Liz Roche wieder bei einem Wettkampf am Start Die Irin lief beim GastroRun als Zweite nach 44:42 min. ins Ziel.

Vivawest-Marathon im Pott: gleich vier Refrather vorne dabei

Als Brems- und Zugläufer braucht man sehr viel Disziplin und ein gutes Tempogefühl. Das hat Langstreckenspezialist Manuel Skopnik schon oft bewiesen. Beim Vivawest-Marathon im Ruhrpott hatte der die Aufgabe, eine Gruppe unter die 3-Stundenmarke zu ziehen. Als 19. Im Gesamteinlauf und 3. der AK M45 meisterte er seine Aufgabe mit 2:59:12 Stunden mit Bravour. Als Altersklassensiegerinnen wurden Doris Remshagen (1. W50/3:30:44) und Antje Wietscher (1. W60/3:52:05) geehrt. Auf der halben Distanz über 21,1 km steigerte sich Simon Dahl, als Fünfter von 2.600 Finishern im Ziel, auf 1:15:04 Stunden. Exakt die gleiche Platzierung gelang Freundin Lisa Jaschke. Die Bergisch Gladbacherin lief 1:28:14 Stunden.

Lindlar läuft im Dauerregen

Das war schon ein kleines Trauerspiel in Lindlar. Gut 1300 Teilnehmer starteten letzten Freitag Abend bei ungemütlichen Temperaturen und Dauerregen. Auf der 4 km Kurzdistanz lief Simon Dahl mit 4 Sekunden Rückstand als Zweiter von 720 Läufern hinter dem starken Regensburger Jonas Baumgartner nach flotten 12:56 min ins Ziel. Lisa Jaschke gewann klar in 14:59 min die Frauenwertung. Michael Eid kam in 14:25 auf dem 7. Platz, Heiko Wilmes gewann die M45 in 14:44 min. Den anspruchsvollen 2 km Rundkurs absolvierten vom TV Refrath Alexander Dworeck (4. M40/40:52), Thomas Krischer (8.M40/42:10), Klaus Lieth (5.M45/42:34) und Günter Lindemeier (5.M50/43:40) gleich fünf Mal.

André Rinke läuft beim Stadtlauf in Köln als erster ins Ziel

Keine 40 Stunden nach seinem furiosen Bahnlauf in Karlsruhe stand André Rinke in Köln wieder an der Startlinie des Kölner Stadtlaufes. Die Kurzdistanz über 6,6 km gewann der Refrather für seinen Arbeitgeber, Bunert der Kölner Laufladen, nach 22:30 min. souverän mit 40 Sekunden Vorsprung vor Robin Pesch aus Mönchengladbach. Aber auch über 10 km konnte der TVR Siege feiern: Beate Gebehart gewann die AK W55 in 46:53 min. und Reinhard Feindt die M65 in 47:12 min. Markus Zentner schaffte die 10 km als 3. der M35 in 41:10 min.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

Generali wird Premiumpartner des RheinEnergie Marathon Köln

Drei Asse für den Laufsport: Unter dem Slogan ‚Generali bewegt Deutschland‘ gibt die Generali Deutschland ihre neue Sponsoringstrategie bekannt. Die Generali steigt als Premiumsponsor bei den nationalen Marathon-Spitzenveranstaltungen in Köln, Frankfurt/Main und München ein. Außerdem fördert sie 20 regionale Laufveranstaltungen in ganz Deutschland. Begleitet wird das Engagement von einer groß angelegten Online-Kampagne, mit der die Generali gemeinsam mit Markenbotschafterin Angelique Kerber zu einem aktiven Lebensstil aufruft.

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG, stellte die Initiative heute auf einer Pressekonferenz in München vor: „Das Engagement spiegelt in besonderer Weise unsere Unternehmensstrategie wider. Vor zwei Jahren haben wir uns mit unserer neuen Unternehmensstrategie auf den Weg zum führenden Privatkundenanbieter gemacht. Vor fast einem Jahr haben wir mit Generali Vitality eine bislang einzigartige Produktgeneration eingeführt, die mit Präventionsanreizen die Lebensqualität unserer Kunden verbessert. Damit haben wir die Versicherung neu erfunden. Diese Sponsoringstrategie ist damit eine konsequente Fortschreibung unseres Kurses.“

Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, zu der auf drei Jahre angelegten Partnerschaft: „Dass sich ein internationales Unternehmen wie die Generali in diesem Maße engagiert, ist ein deutliches Zeichen für das positive Image des Laufsports und eine Wertschätzung unserer Arbeit der letzten Jahre. Die Generali bewegt Deutschland. Wir bewegen Köln.“

‚Generali bewegt Deutschland‘ setzt sich aus drei Bausteinen zusammen: Der erste ist das Sponsoring der Marathon-Topveranstaltungen in Köln, Frankfurt/Main und München. Ausgehend von einem ersten Pilotprojekt beim München Marathon im vergangenen Jahr wird das Engagement 2017 in der bayerischen Landeshauptstadt um die Premiumsponsorships bei den Top-Marathonveranstaltungen in Köln und Frankfurt/Main erweitert. In der hessischen und auch in der rheinischen Metropole übernimmt das Unternehmen die Namensgebung für die jeweiligen Staffelläufe. In München wird es durch das Engagement von Generali zudem erstmals den Generali Family Day geben, der Kinder und Jugendliche an sportliche Aktivitäten heranführen soll.

Mit dem zweiten Baustein unterstützt Generali bis zu 20 regionale Laufveranstaltungen im Breitensport flächendeckend in ganz Deutschland. Zum aktuellen Zeitpunkt sind bereits Vereinbarungen mit 14 Veranstaltern getroffen. Dazu gehören unter anderem der Marathon in Kassel, die B2Run-Läufe in Bremen und Stuttgart sowie der Rosenheimer Stadtlauf. Damit setzt Generali nicht nur auf nationale Großereignisse, sondern ermöglicht auch Freizeit- und Gelegenheitsläufern die Teilnahme an sportlichen Wettkampfereignissen.

In der dazugehörigen Online-Kampagne, die den dritten Baustein von ‚Generali bewegt Deutschland‘ bildet, ist Markenbotschafterin Angelique Kerber aktiv involviert. Über einen Zeitraum von einem halben Jahr werden Angelique Kerber und die Generali über verschiedene Social Media-Kanäle Maßnahmen initiieren, die Deutschland zu mehr Bewegung im Alltag motiviert. Angelique Kerber, amtierende Nummer Eins der Damen-Tennisweltrangliste, wird als Schirmherrin die Kampagne auf Social Media ankündigen, selber Fotos veröffentlichen und Sieger der Online-Gewinnspiele verkünden.

Angelique Kerber betont: „Ob man 42 oder 4,2 Kilometer läuft, ich mag diese Kampagne sehr. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es vor allem die kleinen Schritte sind, die entscheiden. So habe auch ich meine Tenniskarriere stets in kleinen, aufeinander aufbauenden Schritten, viel Geduld und Fleiß geplant und verfolgt. Darauf beruht im Kern mein Erfolg. Genau dieses möchte gemeinsam mit Generali weitergeben: Sich überwinden, aktiv sein, sich bewegen – darum geht es bei ‚Generali bewegt Deutschland‘ und dazu möchte ich andere motivieren.“

Mehr vom Köln Marathon erfahren

Pressemitteilung von Jan Broniecki

News

Time & Voice Lauf Cup Köln kennt nur Sieger

Siegerin Silke Schneider mit Vielstarter Thomas Blöcker (10./929 Punkte)

Nach dem Lauf ist vor der Siegerehrung. Das war einmal mehr das Motto für den Time & Voice Lauf Cup, der die Ehrung der Serienstarter 2016 wie bereits im letzten Jahr im Anschluss an den Charity-Lauf Gastrunomie im Biergarten des Club Astoria durchführte. 21 Frauen und 57 Männer haben im Verlauf des Jahres an mindestens fünf Veranstaltungen vom Winterlauf bis zum Silvester-Klassiker in der Merheimer Heide teilgenommen und durften sich in den Ergebnislisten verewigen. Silke Schneider (999 Punkte), Liz Roche (997) und Claudia Maria Henneken (992) als schnellste Damen waren neben einigen Altersklassenplatzierten auch anwesend bzw. angereist. Alle vorhandenen Preise und Urkunden wurden feierlich übergeben, die noch fehlenden Gutscheine werden nachgereicht.

ERGO Sports, 25 MINUTES und die Cologne Allblacks teilnehmerstark wie immer

Zünftige Pokale durften die teilnehmerstärksten Mannschaften ERGO Sports (10 Serienteilnehmer), das Team 25 MINUTES um Denis Rösler (6) sowie fünf Cologne Allblacks entgegennehmen. Wie im letzten Mai sind alle Sportler bereits mitten im Laufjahr 2017 angekommen. Der Gastrunomie war nach der Winterlaufserie in Porz und dem Vogelsanger Mailauf bereits die fünfte von insgesamt zehn Serienveranstaltungen. Nach Halbzeit kann man das Fazit ziehen, dass es zumindest bei den Ausdauer-Spezialisten, die ja überhaupt nur an einer derartigen Laufserie teilnehmen, rund läuft. Alles andere bringt die Zeit oder das nächste Rennen. In diesem Sinne: bis zum 2. Juli in Porz bei Helmut Urbach.

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