Joggen im Hochsommer: Wie man gesund und gestärkt durch den Sommer kommt
Sport ist gesund und hält fit. Daher sollte auch im Hochsommer nicht gänzlich aufeine sportliche Betätigung verzichtet werden. Doch gilt es bei sehr hohen Temperaturen ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, damit der Körper mit der zusätzlichen Belastung nicht überfordert wird. Wir geben Tipps, wie Jogger gesund und gestärkt durch den Sommer kommen.
Wann und wo sollte trainiert werden?
Im Sommer sollte das Sporttraining idealerweise in die frühen Morgenstunden verlegt werden. Die Temperaturen sind dann noch nicht so hoch wie am Tag und auch die Ozonbelastung ist am Morgen noch geringer. Schattige Wege sind zum Joggen im Sommer am besten geeignet, da sie einen natürlichen Schutz vor Sonne und Hitze bieten. Wälder und Parks mit vielen Bäumen sind offenen Flächen mit direkter Sonneneinstrahlung vorzuziehen.
Die ideale Bekleidung
Die Bekleidung sollte im Sommer zum Joggen leicht und luftig sein. Luftige Shorts sind besser geeignet als eng anliegende oder gar lange Hosen. Auch auf Baumwoll-Shirts sollte im Sommer verzichtet werden, besser sind ärmellose Funktionsshirts. Die Laufschuhe sollten atmungsaktiv sein und die Socken möglichst dünn. Eine Mütze schützt zwar den Kopf vor der Sonne, stört aber die Luftkühlung. Sie sollte daher nur getragen werden, wenn längere Wege mit direkter Sonneneinstrahlung nicht vermieden werden können. Eine gute Auswahl an Sportbekleidung für den Sommer gibt es zur Zeit bei Tchibo.
Essen und Trinken
Gesunde Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sind immer wichtig, doch noch wichtiger sind sie im Sommer. Vor und während dem Joggen sollte ausreichend Wasser oder Apfelsaftschorle getrunken werden. Für eine gesunde Abwechslung kann mit selbst gemachten Sportgetränken gesorgt werden. Vor dem Training bietet sich ein Milchshake mit Banane an. Auch Salatsäfte oder mit Traubenzucker versetztes Leitungs- oder Mineralwasser sind eine ideale Grundlage für die Trainingseinheit im Sommer. Während des Trainings kann der Körper mit leicht salzhaltigem Wasser, z.B. mit einer Prise Steinsalz oder Himalaya-Salz, ideal mit Flüssigkeit versorgt werden.
Auch Malzbier oder Eistee können als erfrischende Abwechslung während des Laufens getrunken werden. Nach dem Training hilft besonders Traubensaft bei der Regeneration, gerne auch mit fettarmer Milch gemischt. Rote-Bete-Saft mit Orange oder Kefir mit pürierter Salatgurke sind ebenfalls ideale Erfrischungsgetränke nach einem anstrengenden Sommerlauf. Um den Elektrolytverlust durch das Schwitzen auszugleichen, sollte bei hohen Temperaturen auf eine vollwertige Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse geachtet werden. Die Nahrung sollte im Sommer besonders vitamin-und mineralienreich sein.
Weitere nützliche Tipps
Um die Körpertemperatur vor dem Laufen zu senken, kann der Körper durch eine kalte Dusche vor dem Lauf abgekühlt werden. So wird das Schwitzen während des Joggens etwas hinausgezögert. Als Schutz vor Sonnenbrand eignet sich am besten eine fettarme Sonnencreme. Fetthaltige Cremes verstopfen die Poren und verhindern das Schwitzen, was zur Überhitzung des Körpers führen kann. Generell sollte das Laufpensum bei Temperaturen über 25 Grad um die Hälfte reduziert werden. Das Lauftempo sollte moderat sein und auf Tempoläufe sollte komplett verzichtet werden.
Wann auf das Joggen verzichtet werden sollte
Wenn die Ozonbelastung über 360 Mikrogramm liegt, sollte auf Sport verzichtet werden. Treten während des Laufs Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder Krämpfe auf, sollte der Lauf sofort abgebrochen und eine Pause im Schatten eingelegt werden. Auch im Sommer brauchen Sportfreunde also nicht gänzlich auf Bewegung zu verzichten. Werden unsere Tipps zum gesunden Joggen bei hohen Temperaturen berücksichtigt, gewöhnt sich der Körper nach einigen Tagen an die Wärme. Das Laufen wird durch die erhöhte Hitzeverträglichkeit dann wieder einfacher und angenehmer. Der Körper bleibt so auch im Sommer fit und gesund.
Bildquelle: Pixabay
Linden und Schröder in Köln erfolgreich
Jeweils Platz zwei beim Kölner Zoolauf und beim Kölner Friedenslauf
Für die Rhein-Berg Runners endeten zwei Teilnahmen an 10 km-Rennen in Köln am vergangenen Wochenende erfolgreich mit zwei Podestplätzen.
Sebastian Linden konnte beim Kölner Zoolauf im Top-Lauf hinter Patrick Schoenball vom Laufteam Bunert auf den 2. Platz laufen. Aufgrund der welligen Strecke und der nicht exakten 10 Km-Distanz sind die Laufzeiten bei diesem Wettbewerb eher nebensächlich. Zudem erschwerten die hohen Temperaturen die Bedingungen für die Teilnehmer. Mit der Zeit von 35:51 Minuten kam Linden 1:30 Minuten hinter Schoenball ins Ziel und konnte sich den 2. Platz mit 20 Sekunden Vorsprung vor Hakim El Makrimi vom LT DSHS sichern. Teamkollege Christian Horstmanns nahm ebenfalls am Top-Lauf teil belegte mit der Zeit von 51:58 Minuten den 26. Gesamtplatz.
Frank Schröder nahm am Sonntag an der 29. Auflage des Kölner Friedenslaufes über die 10 km-Distanz teil. Durch die Startzeit um 12.35 Uhr mittags und die hohen Temperaturen waren auch beim Friedenslauf die Bedingungen für die Teilnehmer wenig optimal. Das Rennen ging Schröder auch aufgrund zweier grippalen Infekte in den letzten Wochen defensiv an. Sich an den Führenden, Sven Assing vom FC Straberg dranzuhängen, machte in dem Rennen keinen Sinn und somit lief Schröder kontrolliert mit einer Zeit von 37:05 Minuten auf Rang zwei. Sven Assberg gewann mit 34:18 Minuten und Thomas Schneider lief mit 38:14 Minuten auf Platz 3.
Alle Ergebnisse vom Friedenslauf
Pressemitteilung von Rene Grass
Cornelia Türk gewinnt Ultralauf in Köln
Die Langstreckenspezialistin der Rhein-Berg Runners, Cornelia Türk, nahm am vergangenen Wochenende, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, an einem Ultralauf mit einer Distanz von 77 km teil. Ihr bisher längster Laufwettbewerb war der der Ultra Marathon in Monschau mit einer Distanz von 56 km. Die Laufveranstaltung „Kölsche Naachschicht“ ist einer von vier Wettbewerben, der auf dem 171 km langen Wanderweg des „Köln Pfad“ ausgetragen wird.
Der „Köln Pfad“ ist höchst abwechslungsreich, führt durch die Natur am Stadtrand von Köln, durch Parks, Wälder, Wiesen und Felder, den Grüngürtel, die Rheinauen im Norden und Süden, die Seenlandschaft im Kölner Norden, den Königsforst und die Wahner Heide, vorbei an Industrie, Logistikzentren, Autobahnen, Bahngleisen, man überquert den Niehler Hafen und zweimal den Rhein. Aber auch vorbei an historischen und kulturellen Denkmälern wie die römische Wasserleitung in Klettenberg, ehemalige Forts, bedeutenden Kirchen, den Schlössern in Bensberg und Wahn und dem Schlosspark in Stammheim.
Die Strecke so genießen wie ein gewöhnlicher Wanderer zur Tageszeit ist für die Laufteilnehmer jedoch nicht möglich. Denn eine zusätzliche Herausforderung ist neben der langen Laufstrecke die Veranstaltungszeit. Gestartet wird um 20 Uhr an der Uferpromenade in Köln Porz. Zielschluss ist zwölf Stunden später um 8 Uhr morgens an der Bezirkssportanlage in Köln-Höhenhaus. Gemäß dem Veranstaltungstitel „Kölsche Naachschicht“ wird die Strecke in der Nacht gelaufen.
Die Distanz der Laufstrecke beträgt offiziell 75 km, durch Umleitungen in Bergisch Gladbach kamen diesmal jedoch zwei km hinzu, so das 77 km zu absolvieren waren. Cornelia Türk startete also zusammen mit den anderen Teilnehmern in Porz am Abend und konnte noch knapp 2 Stunden das Laufen bei Tageslicht genießen, bevor der weitere Verlauf sie in die Dunkelheit führte. Insbesondere die Waldpassagen sind für die Orientierung eine große Herausforderung, da die kleinen Wegweiser des Wanderweges nur durch zusätzliche reflektierende Punkte ergänzt werden.
Türk konnte jedoch alle Herausforderungen hervorragend meistern und schaffte es auch wie geplant nur kurze Trinkpausen einzulegen und das Laufen nicht zu unterbrechen. So konnte sie überraschenderweise das Ziel in Höhenberg noch vor dem Sonnenaufgang erreichen. Für die 77 km benötigte sie 8 Stunden und 16 Minuten. Türk kam nicht nur als 1. Frau ins Ziel, sie war sogar zeitgleich mit dem érsten männlichen Teilnehmer. Somit schloss sie den Ultra als echte Gesamtsiegerin ab.
Sieg für Arthur Ralenovsky in Wuppertal
Mehr als 9.300 Läufer nahmen am 1. Juli am Schwebebahnlauf in Wuppertal über verschiedene Distanzen teil. Der Schwebebahnlauf wurde zum 6. Mal ausgetragen und wird auf einer 5 Km-Runde von der B7 aus startend gelaufen. Seinen beruflichen Standort in Wuppertal nutzte Arthur Ralenovsky zur Teilnahme und ging über die 10 km-Distanz an den Start. Der Startschuss fiel um 10:45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und bei bereits heißen Temperaturen. Für Ralenovsky, der derzeit nicht sein Training wie gewohnt absolvieren kann, endete das Rennen dennoch mit einem souveränen Sieg. Nach 35:59 Minuten überquerte er die Ziellinie mit einem komfortablen Vorsprung von über drei Minuten.
Platz zwei für Lucas Hemkes in Aachen
In Aachen startete Lucas Hemkes beim Nachtlauf und konnte dort mit der Zeit von 36:27 Minuten mit Platz 2 einen Podestplatz erreichen. Außerdem gewann Hemkes die Wertung der Hauptklasse. Nach seiner Teilnahme beim Stadionlauf in Köln Anfang Juni, konnte Hemkes seine 10 Km-Zeit weiter um über 1 Minute verbessern und befindet sich weiterhin auf dem Weg zu seinen gewohnten Ergebnisbereichen.
Platz zwei für Oliver Bruns in Herbrechtingen
Oliver Bruns, den es beruflich in den Süden verschlagen hat, aber weiterhin für die Rhein-Berg Runners an den Start geht, befindet sich derzeit in der Vorbereitung zur Teilnahme am einwöchigen Extremlauf „Trans-Alpine-Run“, bei dem er als 2er Team mit dem Vereinskollegen Alexander Hörniss im September an den Start geht. Nach einem 30 Km-Long Run nahm Bruns spontan am darauffolgenden Sonntag am „Eselsburger Lauf“ in Herbrechtingen (Baden Württemberg) über die Halbmarathon-Distanz teil um weitere Kilometer zu sammeln. Mit der Zeit von 1:21:30 Stunden und Gesamtplatz 2 sprang dabei sogar noch ein erfreuliches und erfolgreiches Ergebnis raus.
Runners @ Run CGN
In Köln fand am vergangenen Sonntag der Stadtlauf statt, bei dem Christian Horstmann für die Rhein-Berg Runners an den Start ging. Auch Horstmanns befindet sich derzeit auf dem Weg zum alten Leistungsniveau mit einer Zeit unter 40 Minuten. In Köln konnte er mit der Zeit von 42:51 Minuten wieder ein Stück weit rankommen. Durchaus erfreulich war für Horstmanns auch die Platzierung mit Gesamtplatz Platz 20 und Platz 2 in seiner Altersklasse. Weiterhin war in Köln der Rhein-Berg Runner Norbert Schneider am Start, sowie Simon Dahl und Lisa Jaschke die ihr Training bei den Rhein-Berg Runners absolvieren und sich wieder ihrem alten Verein anschließen werden. Norbert Schneider lief mit 39:18 Minuten auf Gesamtplatz 6 und gewann seine Altersklasse. Podestplätze holten Simon Dahl und Lisa Jaschke mit Platz 2 (Dahl) und dem Sieg von Lisa Jaschke.
Deutsche Seniorenmeisterschaften mit Stefani Richter
In Mönchengladbach nahm Stefani Richter an den Deutschen Senioren Einzelmeisterschaften teil und starte über 100 Meter und in ihrer Paradedisziplin 200 Meter. Im 100 Meter-Vorlauf belegte Richter mit 15.14 sec. Platz 11 und konnte sich leider nicht für das Finale qualifizieren. Das gelang ihr aber über 200 Meter und lief im Finale mit 31.42 Sekunden auf Platz 12. In beiden Disziplinen lief Richter dieses Jahr bereits schnellere Zeiten, die sie aufgrund von Ischias-Beschwerden in Mönchengladbach leider nicht verbessern konnte. Trotzdem war Richter zufrieden und freute sich über die Teilnahme an einem tollen Event mit toller Stimmung.
Pressemitteilung von Rene Grass
Drei Meistertitel für den TV Refrath
Frank Weber lag bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Mönchengladbach eingangs der letzten Kurve auf Platz vier in einem bärenstarken Feld in der Altersklasse M50 über 800 Meter in Lauerstellung. Dann setzte der 52jährige seinen gefürchteten Endspurt an und ließ der Konkurrenz keine Chance. Doch zu seinem eigenen Erstaunen blieben die Uhren bereits nach 2:07,97 min. für ihn stehen. „Das ich nach der Verletzungspause Anfang Juni so schnell wie bei der EM im Vorjahr laufen kann, hätte ich nicht gedacht“ freute sich Frank Weber mit seinem Coach Jochen Baumhof über den großartigen Erfolg. Auf den Plätzen folgten Andreas Müller (2:09,51/TV Erkelenz) und Ulrich Pohl (2:09,52/OSC Damme).
Da wollte TVR-Senior Kalle König nicht nachstehen. Und seine erste Mission Gold, ebenfalls über 800 Meter, war nach einem Start-Ziel-Sieg in 2:40,03 min. nie gefährdet. Doch einen Tag später musste der Bergisch Gladbacher Oldie auf der 400 m Distanz zittern. Nach einem Setzfehler der Organisatoren musste er im B-Lauf zuerst ran und gewann diesen in starken 68,93 Sekunden. Doch seine drei härtesten Konkurrenten kämpfen 10 Minuten später gegeneinander – und verloren.
Denn Kalle hatte 6/10tel Sekunden Vorsprung vor Ulrich Becker (69,58) aus Potsdam und Dr. Rudolf Hüls (70,03) aus Detmold. „Das ist nochmal gut gegangen. Kalle hat gegen die Uhr gekämpft wie ein Löwe“ war TVR-Trainer Jochen Baumhof ziemlich sauer. Kalle König ist nach seinem Hallen-Doppelerfolg in Erfurt im Winter nun aktuell vierfacher Deutscher Seniorenmeister – in der M70 und auch Frank Weber ist zusätzlich 2018 noch Hallenmeister. Mehr geht nicht.
Antje Wietscher holt Silber und Blech
Sie hatte auf den 800 m Lauf verzichtet und auf eine sichere Bronzemedaille zugunsten des 5000 m Laufes in einer stark besetzten W60 wie noch nie. Bei ungünstiger Hitze mit viel Wind entschied Dauerrivalin Conny Wagener von der LC Eschenburg den Kampf um den Titel in 20:59,54 min vor Antje Wietscher vom TVR in 21:05,93 min. – aber nur hauchdünn vor der heranstürmenden Anne Holtkötter (21:06,21) vom LSF Münster. Einen Tag später standen die 1.500 Meter auf dem Programm. Hier hatte die vielfache Deutsche Meisterin aus Leichlingen nur eine Chance: hohes Anfangstempo und hoffen, dass die spurtstärkeren W60-Damen nicht mithalten. Doch die Taktik ging nicht auf. Nur eine der Läuferinnen mit Podest Ambitionen fiel ab. So bedankten sich Conny Wagener (5:37,42), die 800 Meter Meisterin Gerline Kolesa (5:38,41) aus Ingolstadt und Birgt Reinke-Wiese vom TSV Klausdorf bei „Lokomotive“ Antje für ihre Tempoarbeit. Der TVR-Läuferin blieb in starken 5:41,76 min „nur“ der ungewohnte Rang vier hinter der Bestzeit laufenden Konkurrenz.
Drei DM-Novizen waren sehr zufrieden
Tanja Causemann, Carola Rentergent und Martin Gross hatten erstmals die Qualifikation für eine DM geschafft und waren natürlich ziemlich aufgeregt. Doch alle Ziele haben sie bravourös gemeistert. So spielte Tanja Causemann ihre neuen Spurtqualitäten aus und überholte auf der Zielgerade im 800 m Lauf der W35 die vor ihr laufenden Damen – Platz 12 in 2:40,39 min. Glücklich mit jeweils Platz sechs waren Martin Groos mit neuer 800 Meter Bestzeit von 2:38,26 min. und Carola Rentergent, die ihre Jahresbestzeit über 5.000 Meter auf 22:21,64 min. steigerte.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Köln Marathon: Preissprung am 1. Juli
Versandservice fast ausgebucht
In der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 2018 ist es wieder soweit: Der nächste Preissprung für die Wettbewerbe des RheinEnergieMarathon Köln steht an.
Bis Samstag, 30. Juni 2018, kann man sich noch zu den günstigen Frühbuchertarifen anmelden: Der Marathon kostet jetzt noch 89 Euro und erhöht sich auf 99 Euro. Der Halbmarathon ist im Moment für 53 Euro zu haben und ab Sonntag für 58 Euro. Der Preis für die Teilnahme am Generali Staffelmarathon, bei dem sich 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, steigt von 155 auf 170 Euro.
Beim Halbmarathon sind bereits 11.200 der 15.000 möglichen Startplätze vergeben. 500 Staffeln sind gemeldet und damit die Hälfte des auf 1.000 Teams limitierten Kontingentes erreicht. Beide Wettbewerbe werden vermutlich innerhalb der nächsten 2 Monate ausgebucht sein.
Der in diesem Jahr erstmalig angebotene Versandservice ist nur noch am Preissprung-Wochenende buchbar, da das Limit von 2.000 Stück fast erreicht ist. Das Starter-Paket beinhaltet die Startnummer, den Startbeutel samt Inhalt und die gebuchten Zusatzleistungen wie beispielsweise das Teilnehmershirt von Saucony. Für 14 Euro können sich Marathon- und Halbmarathonläufer ihre Startunterlagen innerhalb Deutschlands nach Hause schicken lassen und sparen sich damit die Abholung auf der Marathonmesse.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
Top-Triathleten pulverisierten Streckenrekorde in Vilkerath
Bei perfekten Laufbedingungen hatten sich fast 500 Läufer für den 8. Vilkerather Viertelmarathon angemeldet. Das Orgateam des SC Vilkerath war nicht nur mit der Resonanz und der familiären Stimmung zufrieden, sondern auch mit hervorragenden Leistungen beim Lauf der krummen Strecken zwischen Agger und Wasserburg. Zuerst unterbot die erst 19jährige Lina Völker vom team gicom im Achtelmarathon über 5.274 Meter den bisherigen Streckenrekord deutlich um 45 Sekunden auf 20:46 min. Die Nachwuchstriathletin aus dem Saarland siegte vor Monika Brenner (22:02) und Barbara Vincentz (23:10). Jochen Maahs vom Vfl Engelskirchen setzte sich in einem spannenden Rennen der Männer im Schlussspurt mit 19:02 min. gegen Heiko Wilmes (19:09/TV Refrath) und Bernd Feldhoff (19:14/Lauftreff Lindlar) durch.
Johnny Zipf rennt mit einem Start-Ziel-Sieg vorne weg
Auf seinem Trainingsplan stand ein forsches Crescendo. So enteilte Jonathan Zip, Deutscher Duathlonmeister 2017, Triathlonmeister 2013 und Junioren-Vizeweltmeister von 2005, dem Feld schon nach wenigen hundert Metern. Nach seinem Steigerungslauf mit einer Tempoverschärfung von unter drei Minuten auf dem letzten Kilometer gewann der Topathlet im Trikot des Overather Sponsors gicom mit unglaublichen fünf Minuten Vorsprung. Mit seiner Zeit von 34:35 min für 10.548 Meter unterbot er den alten Streckenrekord von Sven Haag um gut eine Minute. Auf den Plätzen folgten Isik Hayat (39:24) vom Ayyo Team Essen und Dirk Zielonka (40:22).
Einen Dreifachsieg feierten die Damen vom TV Refrath running team. Liz Roche gewann in 43:49 min vor Doris Remshagen (47:19) und Beate Gebehart (49:44). Doris Remshagen und Frederik Hartmann (5./41:18) wurden wie im Vorjahr Overather Stadtmeister und mit edlen Acrylstelen geehrt, die von Hans-Jakob Reuter, Geschäftsführer des Sponsors gicom und Wolfgang Naujokat, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Overath, überreicht wurden.
Zwei Erfolgsgeschichten: der Paralauf und die Schülermeile
Nach den Bambinis mit rund 70 Kindern standen 47 Teilnehmer des Paralaufes am Start. Nach dem Startschuss von Dr. Schwar vom Lions Club Overath drehten die Jugendlichen mit Handicap von der Friedrich-Fröbel-Schule aus Moitzfeld, der LVR-Schule am Königsforst und der Integrativen Sportgruppe des SSV Overath 15 Minuten lang ihre Runden mit großer Begeisterung. „Die Kinder sind einfach nur glücklich. Der Paralauf in Overath ist Inklusion im besten Sinne“ berichtet Moderator Jochen Baumhof.
Beim Schülerlauf über 1.609 Meter hatte Jonas Schaffrath mit 5:38 min. die Nase vorn vor Janne Schwirten (5:59) von der Leonardo da Vinci Sekundarschule Overath und Ben Ley vom Paul-Klee-Gymnasium. Ilka Schade vom Heiligenhauser SV war wie im Vorjahr nicht zu schlagen. Sie gewann in starken 6:24 min vor Leonie Nafziger (6:53/PKG) und Talia Stolle (7:03) von Neunkirchener TV aus Leverkusen.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Top Team-Ergebnis in Brauweiler

Gleich vier Laufmonster haben es am gestrigen Sonntag über 10 km beim traditionellen Abteilauf in die Top 30 der Männerwertung geschafft, hervorragende Zeiten erzielt und – ganz wichtig – wertvolle Punkte im GVG LaufCup gesammelt. Harald Gläßer (39:07/8. Gesamt/1. M50), Denis Rösler (40:19/12.), Kai Engelhardt (40:38/15. und 3. M50) und Daniel Fink (43:27/28.) lieferten auf dem nicht ganz einfachen, weil kurvenreichen und selektiven Rundkurs um die Abtei eine sehenswerte Leistung ab.
Damit hat die Gruppe in der Laufserie wieder alle Karten in der Hand. Und der Hauptlauf in Brauweiler mit einer Steigerung der Finisherzahlen um knapp 30% ganz nebenbei eine bemerkenswerte Frischzellenkur erhalten. Nun wissen auch die zweifache Olympiateilnehmerin im Marathon Susanne Hahn – stark in 36:51 min. und am Ende deutlich vor der designierten Cup-Siegerin Claudia Schneider (38:40) – sowie Maciek Miereczko (33:24), wie es sich anfühlt, in Brauweiler zu starten und zu siegen. Wir freuen uns auf die beiden abschließenden Läufe in Bedburg und Erftstadt.
Doris Remshagen stürzt und gewinnt den Zugspitz Supertrail
Von ihrem großen Laufabenteuer am letzten Wochenende in den Zentralalpen berichtete Doris Remshagen drei Tage später vor großer Runde beim Stadiontraining des TV Refrath running team in Bergisch Gladbach. Die Nachwehen in Form von Brennen in den Oberschenkeln waren nach ihrem „Ausflug“ zum Salomon Zugspitz Ultratrail immer noch zu spüren.
Die Overatherin im TVR-Trikot hatte sich wochenlang auf die Strapazen des Supertrails im heimatlichen Bergischen Land vorbereitet. Für 63 km Distanz und unglaubliche 3.000 Höhenmeter von Leutasch nach Grainau. Über 500 Trailläufer aus ganz Europa und Übersee stellten sich nur dieser von mehreren angebotenen Ultradistanz-Herausforderungen.
Gleich nach drei km Einlaufen ging es 1.000 Höhenmeter rauf zum Scharnitzjoch – und gleich wieder runter. „Wie soll ich das weitere sieben bis neun Stunden durchhalten?“ fragte sich Doris Remshagen bereits nach den ersten drei Stunden. Sie hatte sich eine Zielzeit von 10 bis 12 Stunden ausgerechnet.
Nach einer ruhigen Passage stürzte Remshagen nach 25 km. Doch die vielen Schürfwunden hinderten sie nicht, weiter zu laufen. Trotz der ständigen Konzentration sammelte sie großartige Eindrücke rund um das Zugspitzpanorama. Nach der Umrundung des Ferchensees kam der letzte große Anstieg: 1.000 Meter hinauf zur Alpenspitze.
Doch die letzte Herausforderung kam erst noch, denn der Abstieg ist kein leichtes Spiel. Trotz der großen Müdigkeit aufpassen, jeden Schritt richtig setzen und nicht stürzen. „Bei schwierigen Passagen bin ich auch gewandert“ erzählt Doris Remshagen.
Auf den letzten beiden Kilometern wich die Anspannung und Vorfreude kam auf. Das Ziel hat die Refrather Läuferin in Grainau mit der Superzeit von 10:23:42 Stunden erreicht, glücklich und platt. Aber die Freude sollte noch größer werden. Als feststand, dass Doris Remshagen als 20. Läuferin im internationalen Gesamtklassement die Senior Masterwertung der Frauen gewonnen hatte, waren alle Strapazen fast vergessen. Doch der Muskelkater am nächsten Morgen erinnerte sie wieder an ein ganz besonderes Lauferlebnis.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Brauweiler Abteilauf erwartet Cup-Favoriten
Regionale Sieg-Abonnenten Claudia Schneider und Maciek Miereczko gehen am Sonntag über 10 km an den Start
Der 13. GVG Abteilauf in Brauweiler wird am kommenden Wochenende Dreh- und Angelpunkt des Laufgeschehens im Rhein-Erft-Kreis. Viele laufbegeisterte Hobby- und Freizeitläufer werden sich ab 10 Uhr am Fuß von St. Nikolaus einfinden und auf die ausgeschriebenen Distanzen von 500 Metern (Bambini) bis 10 km (Start Hauptlauf um 12.30 Uhr) gehen. Dabei stehen die Favoriten auf den Sieg über die Langdistanz mit den beiden vorgemeldeten Routiniers Schneider und Miereczko mehr oder weniger bereits fest.
Im GVG LaufCup 2018 kann sowohl eine Vorentscheidung in Sachen Gesamtsieg für Schneider fallen als auch die Übernahme der Führung durch Miereczko erfolgen. Schneider, die inoffizielle „(Lauf-) Königin von Brauweiler“ – 2016 wurde Sie vom Moderator der Veranstaltung so benannt – hat bei ihrem Heimspiel die 80 Punkte-Marke und damit das Maximalziel vor Augen.
Miereczko als Brauweiler-Debütant könnte mit seinem dritten Einzelsieg – nach dem Auftakt in Erftstadt und seinem Erfolg in Horrem vor Wochenfrist – volle 60 Zähler einstreichen. Damit steuert er auf den sechsten Erfolg in der Laufserie seit 2012 und den fünften Erfolg hintereinander zu. Eine fast deckungsgleiche Konstellation ergab sich übrigens bereits während der Saison 2016, als am Ende ebenfalls die beiden bekannten Protagonisten auf dem obersten Treppchen standen.
Die beiden abschließenden Veranstaltungen der traditionellen Serie unter neuem Namen finden übrigens am 15. September mit dem GVG-Citylauf Bedburg und am 30. September mit dem GVG-Citylauf Erftstadt statt. Damit sponsert die GVG als regionaler Gasversorger nicht nur übergreifend den Cup, sondern als Titelgeber auch (mindestens) fünf Einzel-Events.
Starke Nachfrage nach Startplätzen
Halbmarathon mit über 10.000 Anmeldungen
Noch sind es 16 Wochen bis zum RheinEnergieMarathon Köln am 7. Oktober 2018, und der Run auf die Startplätze ist ungebrochen. Auf allen Strecken ist ein Zuwachs zu verzeichnen. Der Marathon liegt mit 4.218 Meldungen um 3 Prozent höher als im Vergleich zum Vorjahr, was bei bundesweit sinkenden Finisherzahlen ein erfreuliches Signal ist.
Der Halbmarathon wird weiterhin stark nachgefragt. 10.187 Meldungen sind bereits eingegangen, was ein Plus von 28 Prozent bedeutet. Aller Voraussicht nach wird das Teilnehmerlimit von 15.000 Startern frühzeitig erreicht. Ähnlich sieht es beim Generali Staffelmarathon aus. Hier sind bisher 434 Teams (1.736 Läufer) gemeldet, also ein Zuwachs von über 53 Prozent. Auch hier wird das Limit von 1.000 Staffeln deutlich vor Meldeschluss am 30. September geknackt.
„Das ist der Wahnsinn. Insgesamt über 16.000 Meldungen hätte ich zu diesem frühen Zeitpunkt nicht erwartet. Das zeigt, dass wir in den letzten Jahren gut gearbeitet haben und die Läufer gerne zu uns kommen,“ erklärt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH. Die günstigen Frühbucherrabatte gelten noch bis zum 30. Juni 2018. Dann folgt der nächste Preissprung.
Pressemitteilung von Jan Broniecki













