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Rhein-Berg Runner mit tollen Marathonergebnissen

2015-10-25_00685Für vier Rhein-Berg Runner ist der Höhepunkt des Jahres nun auch Geschichte. Der Saison-Abschluss wurde mit den Deutschen Marathon-Meisterschaften, die in diesem Jahr in Frankfurt stattfanden, gekrönt.

Das Jahr hatte für Thomas Sambale viele Höhen und Tiefen und so war zu Beginn der Vorbereitungszeit auf den Frankfurt Marathon abzusehen, dass eine neue persönliche Bestzeit nicht zu erreichen sein wird. Ein Halbmarathon als letzte Standortbestimmung vier Wochen vor dem großen Tag fiel auch nicht so aus, wie sie hätte ausfallen sollen.

Am Renntag war aber doch alles anders. Schnell hatte sich eine kleine Gruppe gefunden, die das gleiche Tempo für die ersten Kilometer angehen wollte. Dort fühlte Sambale sich gut aufgehoben und durchlief die Halbmarathonmarke in 1:22:34 Stunden, 20 Sekunden schneller als bei seinem Halbmarathontest vier Wochen zuvor. Bei Kilometer 26 konnte Sambale sich von der Gruppe lösen und das Tempo steigern. Bei Kilometer 35 war klar: Der Marathon kann mit einer anständigen Zeit beenden werden. Zwar keine Bestzeit, aber mit 2:44:11 Stunden lief Sambale hochzufrieden über die Ziellinie. Damit konnte er bei der Deutschen Meisterschaft in seiner Altersklasse M 50 den 5. Platz erzielen.

Eine neue Bestzeit lief Rene Grass. Er verbesserte seine alte Hausmarke um unglaubliche 31:34 Minuten. Sein Plan war, so lange wie möglich beim 3:00 Stunden Pacemaker mitlaufen. Bis genau zur Halbmarathonmarke ging diese Taktik auch auf. Ab Kilometer 25 musste Grass dann aber abreißen lassen. Er hatte sich doch ein wenig überschätzt und konnte das Tempo nicht mehr ganz halten. Am Ende lief er dennoch mit 3:12:12 Stunden eine persönliche Bestzeit. Mit etwas mehr Erfahrung und einer bedachteren Herangehensweise geht beim nächsten Marathon bestimmt noch viel mehr.

Auch Familie Thüs ging an den Start. Trotz Job und kleinem Sohn schafften beide das zeitraubende Marathon-Vorbereitungsprogramm. Katja Hinze-Thüs lief in sehr guten 3:14:54 Stunden in die Frankfurter Festhalle ein und lag damit nur 40 Sekunden über ihrer Bestzeit aus dem vergangen Jahr. Nach der Babypause konnte sie sehr schnell wieder an ihrer alten Laufleistung anknüpfen. Andreas Thüs lief ganz nah an die 3-Stunden-Marke heran, in 3:03:05 Stunden erreichte er das Ziel.

Pressemitteilung von Silke Schäpers

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Ehrung der Studi-Werk Cup-Sieger beim RheinEnergieMarathon Köln

2015-10-29_00101

Hendrik Pfeiffer stellt neuen Junioren-Halbmarathonrekord auf

Am Studi-Werk Cup im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln am 4. Oktober 2015 haben 142 Studentinnen und Studenten teilgenommen.

Die jeweils schnellsten drei Läufer beim Marathon und Halbmarathon wurden heute von den Geschäftsführern des Kölner Studierendenwerks, Jörg J. Schmitz, von KölnTourismus, Josef Sommer, und des RheinEnergieMarathon Köln, Markus Frisch, geehrt.

Jörg J. Schmitz zu der großen Teilnehmerzahl und den Ambitionen des Kölner Studierendenwerkes: „Die Aufgabe von uns ist es, nicht nur junge Menschen in ihrem Studium zu begleiten, sondern ihnen auch den Spaß am Laufsport zu vermitteln, und das passt sehr gut mit dem Köln Marathon zusammen. Wir haben uns sehr über die vielen Anmeldungen gefreut und für 2016 sehen wir durchaus noch Luft nach oben.“

Siegerinnen Marathon

1. Claudia Maria Henneken 3:21:07 Stunden (DSHS Köln)
2. Denise Auth 3:35:49 Stunden (Universität Köln)
3. Annabel Diawuoh 3:41:55 Stunden (DSHS Köln)

Sieger Marathon

1. Leon Kriszeleit 2:50:08 Stunden (Universität Köln)
2. Philippe Gillen 2:53:24 Stunden (Universität Köln)
3. Patrick Winnersbach 2:56:27 Stunden (RWTH Aachen)

Siegerinnen Halbmarathon

1. Inga Hundeborn 1:22:43 Stunden (Heinrich-Heine-Universität D´dorf)
2. Christina Ortmanns 1:28:39 Stunden (Westf. Wilhelms-Universität)
3. Pia von Kreutz 1:29:52 Stunden (DSHS Köln)

Sieger Halbmarathon

1. Hendrik Pfeiffer 1:03:40 Stunden (Universität Dortmund)
2. Lucas Abel 1:14:40 Stunden (Universität Köln)
3. Dennis Gerhard 1:15:18 Stunden (Sporthochschule Bayreuth)

Sportlich erwähnenswert ist die Zeit von Hendrik Pfeiffer, der damit nicht nur persönliche Bestzeit und einen neuen deutschen Juniorenrekord gelaufen ist, sondern auch den Gesamtsieg beim Halbmarathon in Köln geholt hat.

Die große Resonanz auf diese neu ins Leben gerufene Wertung wird eine Neuauflage am 2. Oktober 2016 zur Folge haben.

Pressemitteilung von Jan Broniecki

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Idee für 2016: Spenden- und Trainingslauf

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Daniel hatte beim letzten Stammtisch kurz die sehr schöne und bis auf die bekannte Terminknappheit auch sehr gut umsetzbare Idee eines Laufmonster-Spendenlaufes im ersten Quartal 2016 zur Sprache gebracht. Gedacht ist an einen für alle offenen langen Trainingslauf mit Verpflegung im Kottenforst und über die Glessener und Fischbachhöhe, im Team bzw. in nach Geschwindigkeit gestaffelten Gruppen und natürlich mit dem bekannten Charity-Hintergrund für den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer eine symbolische Spende entrichten und alles an Einnahmen, dass nicht für Verpflegung etc. benötigt wird, in die große Spardose wandert.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Der Lauf ist geplant Ende Februar/Anfang März ohne Terminkollision mit einer offiziellen Veranstaltung. Treffpunkt soll der Waldparkplatz zwischen Königsdorf und Dansweiler sein, eine mögliche Laufstrecke ist hier zu finden. Auf keinen Fall muss die volle markierte Distanz gelaufen werden. Wer Strecken- und Ortskenntnis hat, kann beliebig abkürzen. Es ist ausdrücklich ein langer Lauf ohne Wettkampfgedanke angedacht, mit der Betonung auf Training und Spendensammlung. Mehr Informationen hierzu gibt es beim nächsten Stammtisch von Daniel selbst.

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Vormerken: Altstadtlauf Köln am 24. Juni 2016

Internetbanner Altstadtlauf 2016

Die Anmeldung ist geöffnet – hier registrieren lassen

Die Erinnerung an das abgelaufene Event ist noch frisch – doch in der Agentur Pulsschlag wird schon eifrig an den Veranstaltungen des kommenden Jahres gebastelt. Der bekannte und beliebte – weil immer restlos ausgebuchte – Sparda-Bank Altstadtlauf hat sein Anmeldeportal bereits jetzt geöffnet. Und wartet mit einem neuen Termin auf. Bereits am 24. Juni 2016 und damit deutlich vor den Sommerferien dürfen die Läufer wieder die einmalige Strecke durch das Herz der Rheinmetropole genießen. Distanzen von 1,4 km für die Kids sowie die Runde über 5 km und der Hauptlauf über 10 km sind im Angebot. Da ist für jeden das Passende dabei. Und anschließend findet wieder die große Spendengala mit Scheckübergabe an die RTL-Stiftung Wir helfen Kindern e.V. statt – 2.700 Läufer, darunter viele Prominente und Topläufer, sorgten in 2015 für ein Rekordergebnis von 50.000 Euro.

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Liz Roche läuft 3:07:28 Stunden in Dublin

Samstag, 26. September 2015 19:01:00 NIKON D3100 150 mm 1/400 6,3 400|hardcopy|2015/09/27 13:50:38 Christina CHRISTINA-PC

Kufferath bei Marathon-DM in Frankfurt – Doppelsieg beim Röntgenlauf in Remscheid

Die Neu-Refratherin Liz Roche lief erstmals in ihrer irischen Heimat beim Dublin-Marathon. Fast 14.000 Läufer waren am Start. Der Kurs ist windanfällig und weist einige Steigungen auf.  Die 42jährige läuft gerne etwas zu flott an und tat dies auch in Dublin. Mit Zwischenzeiten von 42:57 (10 km) und 1:30:28 bei der Hälfte musste sie es nach der berüchtigten 30 km Marke zwangsläufig etwas „ruhiger“ angehen. Doch blieb sie auf dem von TVR-Coach Jochen Baumhof vorgegebenen Kurs und unterbot ihre Bestzeit von 3:10 Stunden deutlich. In vorher nicht für möglich gehalten 3:07:28 Stunden verpasste sie in einem hochklassigen Rennen als Vierte der W40 (31. gesamt von 4.135 Frauen) nur knapp einen Altersklassen-Podestplatz.

1:20:00 Stunden – das war die forsche Durchgangszeit von Moritz Kufferath bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Frankfurt am Ende einer langen Saison. Jenseits der Halbmarathon-Marke wurden die Beine für den 9. der deutschen 100 km Bestenliste doch schwerer. Nach 2:43:55 Stunden und als 21. der M35 lief der 37jährige vom TV Refrath als bester Oberberger in die Festhalle ein und freut sich auf seine verdiente Regenerationszeit. Auch Markus Heisig (24. M55/3:08:54) und Sabine Singer (W45/3:34:42) erreichten das Ziel nach 42,2 km in ihrer Wunschzeit.

Doppelsieg beim Röntgenlauf durch Schmidt und Kirchner

Der Röntgenlauf ist alleine durch sein Streckenprofil eine besondere Herausforderung. Doch dass TVR-Topläufer Daniel Schmidt auf seiner Heimatstrecke in Remscheid nur zwei Wochen nach seinem glänzenden Marathon in Essen unter 1:10 h laufen wird, war nicht zu erwarten. Bei besten Bedingungen siegte Schmidt in Jahresbestzeit von 1:09:35 vor seinem Vereinskollegen Torben Kirchner in 1:15:4. Insgesamt waren nur im Halbmarathon 1.150 Läufer am Start. Caroline Hardt war als 11. Frau mit ihrer Zeit von 1:45:35 Stunden nicht zufrieden. Den Gesamtsieg der Damen über die volle Marathondistanz von 42,2 km verpasste Antje Wietscher nur knapp. Die 58jährige Leichlingerin lief nach 3:50:59 Stunden nur 52 Sekunden hinter Tanja Oerder (W35) ins Ziel. Auf den Ultradistanzen platzierten sich Stephan McGuire über 100 km als 7. (3. M40/10:26:23) und TVR-Rückkehrer Manuel Skopnik (ab 2016) über 63 km als 5. (3. M40/5:07:43) unter den Top Ten der Gesamtwertung.

Andreas Keil-Forneck siegt mit einen Kilometer Vorsprung

Die nächste starke Zeit lief Andreas Keil-Forneck beim Drei-Brückenlauf in Bonn über 15 km. Der 28jährige siegte mit gut 3 Minuten Vorsprung in 49:46 min vor Uli Trautmann (53:00) und René Göldner (55:29).

Neue 10 km Bestzeit für Sören Braun

Da war der 17jährige doch selbst nach der langen Regenerationsphalse überrascht, als das Lauftalent nach 10 km in Gütersloh die Zieluhr sah: 37:30 min. Als 9. des Männerfeldes gewann der Hoffnungsthaler Sören Braun überlegen die U18-Wertung.

Fünf Refrather beim Drachenlauf

Bei diesem wunderschönen Landschaftslauf im Siebengebirge waren unter den fast 700 Teilnehmern auch einige Läufer vom TVR running team dabei. Am Ende der Saison aber mehr zum Genießen als im Wettkampfmodus. Obwohl: fast 26 km und 950 Höhenmeter inklusive 20% Steigung am Bittweg den Petersberg hinauf fordern jeden Läufer. Folgende Refrather waren dabei: Andreas Franssen (5. M50/2:17), Tobias Kratz (2. U23/2:29:23), Günter Lindemeier (18. M50/2:33:00) und Jola Basinski (6. W40/2:33:59).

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

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Buchrezension: Mission Marathon von Lothar Koopmann

2015-10-25_00921Als vom Sportwelt Verlag das Angebot kam, kostenlose Leseproben von Laufbüchern zu erhalten, habe ich mich kurzentschlossen und ohne die Bücher der verschiedenen Autoren genau zu vergleichen, für die „Mission Marathon“ mit dem Sub-Titel „Wie ich kein Superläufer wurde“ entschieden. Diese Selbstironie des Autors Lothar Koopmann zieht sich quasi vom Buchdeckel bis auf die letzte Seite. Der unorthodoxe Anfang des Buches, mit einer Widmung, einem Hinweis des Verlags, einer Inhaltsangabe, einer Danksagung, einem Grußwort, einem „Vorlauf“, einem „Anlauf“ und einer Einleitung machen schnell klar, dass der Autor reine Unterhaltung liefern möchte.

Wer hier ernstgemeinte Trainings- oder Lauftipps sucht, ist definitiv falsch. Vielmehr durchläuft man eine äußerst kurze Blitzkarriere eines spätberufenen Laufanfängers, vom ersten Lauftreff- Besuch hin zum sub 4  Stunden-Marathoni, mit einem gefühlten ständigen Muskelfaserriss im Oberschenkel als roten Faden seiner Geschichte. Zwischen den Berichten über Trainingsfortschritt und Wettkampfrückschlägen kommt es immer wieder zu Exkursen auf beliebte oder unbeliebte Läufer-Nebenschauspielplätze wie Nordic Walker, Hundehalter oder Laufbandtraining.

Mission Marathon wird einen Nicht-Läufer weder zum Laufen und wohl auch eher selten zum Lachen bringen, aber gerade Hobbyläufer mit einer kürzeren oder längeren Laufhistorie werden sich und einen Teil ihrer Familienangehörigen hier und da wiedererkennen. Die Lektüre ist ideal für die Saison und/oder bei einer unfreiwilligen Verletzungspause. Wenn man dann amüsiert lesen darf, dass manch einer schon bei einem 10 km-Lauf unter 50 Minuten von Rasen spricht und auch das Erreichen dieses Ziels durchaus traumerfüllend sein kann.

Mehr Infos: Lothar Koopmann, Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde, 254 Seiten, Sportwelt Verlag, ISBN: 978-3-941297-04-3

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Der Bittweg verzeiht nichts

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Streckenrekorde beim 13. Drachenlauf im Siebengebirge

Über 700 Meldungen verzeichnete der 13. Drachenlauf im Siebengebirge am Sonntag. Die knapp 26 Kilometer lange Strecke mit 950 Höhenmetern war jedoch nichts für Laufanfänger. Nach dem direkten Einstieg mit dem Anstieg auf den Ölberg waren die ersten Dreck- und Schlammspuren unübersehbar. Auf Trail-Wegen war vom Start weg alles dabei, was zu einem Landschaftslauf gehört und daher gutes Schuhwerk gefragt. Die erste Erholungsphase mit Gefälle führte die Läufer bis zur Seufzerbrücke, um anschließend den Lohrberg und im weiteren Verlauf die Löwenburg zu erklimmen. Oben angekommen, ging es auf direktem Wege wieder hinab in Richtung Milchhäuschen. Für einen gemütlichen Aufenthalt blieb hier natürlich keine Zeit. Die vielen Wanderer und Spaziergänger feuerten die Athleten auf dem Weg hinauf zum Drachenfels an. Oben auf dem Plateau ging es durch Heerscharen von Touristen und anschließend direkt wieder bergab über den Eselsweg. Es folgte ein Abstecher durch den Park des Schlosses Drachenburg, um danach das Nachtigallental zu durchlaufen. Am tiefsten Punkt der Strecke bei Kilometer 20 angekommen, richtete sich der Blick vieler Läufer ehrfurchtsvoll zum Petersberg. Wer bis hierhin sein Pulver verschossen hatte, kam nur noch gehenderweise voran.

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Dass der Bittweg nichts verzeiht, wurde auch der lange Zeit führenden ersten Frau bewusst. Lea Orthen aus Bonn sah schon wie die sichere Siegerin aus, als die 31-jährige nach dem Abstieg vom Petersberg in Sichtweite des Ziels noch von ihrer Vereinskameradin Annika Peiler überholt wurde. Beide SSF-Athletinnen sowie auch die Drittplatzierte Andrea Pfister aus Wesel blieben in 2:07:49, 2:09:10 und 2:09:57 Stunden knapp unter der Bestzeit (2:10:59) von Vorjahressiegerin Thurid Buch, die kurzfristig verhindert war.

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Weniger dramatisch endete das Rennen um den Männer-Gesamtsieg. In neuer Streckenrekordzeit gewann der Pole Maciek Miereczko (VFB Erftstadt) in 1:45:22 Stunde vor Tom Schlegel (SSF Bonn, 1:54:03). Dritter wurde der Kölner Triathlet Johann Ackermann (1:55:01) im Schlussspurt vor Carsten von Kuk (LT DSHS Köln, 1:55:03). Vor dem Start gab es noch eine Schweigeminute für den Mitte des Jahres verstorbenen Mit-Organisator Jost Vierbuchen. Drachenlauf-Chef Daniel Weiser erinnerte in einer bewegenden Rede an seinen Bruder im Geiste, der die Veranstaltung mitgeprägt hatte.

VeranstalterErgebnisse – Fotos bei Eventfotografie 24

Pressemitteilung von Joe Körbs – Laufen im Rheinland

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Arne Gabius läuft Zeit für die Geschichtsbücher

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Vielleicht nimmt die Geschichte des Marathon-Laufs in Deutschland mit dem 25. Oktober 2015 eine entscheidende Wendung. Es wäre wünschenswert. Arne Gabius hat auf Frankfurts Straßen mit seiner neuen Bestzeit von 2:08:33 Stunden nicht nur Geschichte geschrieben. Sondern einen immerhin 27 Jahre alten deutschen Rekord auf den 42,195 km – aufgestellt von Jörg Peter mit 2:08:48 Stunden 1988 in Tokio – trotz Schwierigkeiten ab der km-Marke 25 mit einem beherzten Kampf auf den letzten 17 Kilometern um 15 Sekunden verbessert. Das war die Nachricht des Rennsonntages und der Weckruf bzw. das Signal an die deutsche Laufszene: Es ist trotz aller Widrigkeiten des deutschen Förder- oder eben Nichtförder-Systems möglich, sich den Gegebenheiten entgegenzustellen. Und mit individuell zielgerichtetem Training auf der Königsdistanz der Langläufer nicht nur der afrikanischen Übermacht zu trotzen und als weißer Läufer in ungeahnte Zeitbereiche zu laufen, sondern als Gesamt-Vierter auch an der Spitze einer der renommiertesten Marathon-Läufe der Welt mitzumischen.

Auf jeden Fall war die Performance von Arne Gabius beim heutigen Frankfurt Marathon unvergleichlich und an Spannung kaum zu überbieten. Ambitioniert in der auf Befehl der Rennleitung zunächst für internationale Verhältnisse relativ verhalten startenden Spitzengruppe fand er früh sein Tempo und rollte mit den Favoriten bzw. persönlichen Pacemakern und denen der eigentlich schnelleren Konkurrenz immer im Soll mit. Wobei man angesichts der kongenialen Live-Übertragung durch den Hessischen Rundfunk während des Rennens zum Teil den Eindruck gewann, es wäre sogar der Gesamtsieg oder der Europarekord möglich. Diese Überlegungen wurden durch das homogene Tempo der bis zur „Alten Brücke“ sehr einträchtig laufenden Spitze lange genährt, erwiesen sich dann jedoch als Trugschluss. Denn genau hier erfolgte eine wohlkalkulierte Taktikänderung, die Unruhe in die Gruppe brachte – ausgerechnet durch den späteren Sieger. Bis zu dieser Stelle im Rennen respektierte man den schnellen Deutschen, der nie auch nur Anstalten machte, einzubrechen, jedoch am Ende der Phalanx verständlicherweise keine Führungsarbeit übernehmen konnte. Aber man signalisierte ihm auch deutlich: Das Rennen heute wirst Du nicht gewinnen.

Arne Gabius sah dies alles und fokussierte sich frühzeitig sichtbar auf den deutschen Rekord, der ihm ja ohnehin am meisten Anerkennung einbringen würde. Neben dem deutschen Meistertitel, der offiziell ausgeschrieben, natürlich mehr als sicher war und nebenbei viele Vereins- und Altersklassenläufer in die Main-Metropole gelockt hatte. Von daher sah die Attacke des späteren Siegers bei km 10 auch mehr wie ein Ausrufezeichen in eigener Sache aus. Gabius schien ungerührt und lief weiter sein Tempo im 2:07-Express. Das einzig Richtige. Dies hatte er bereits im Vorjahr beherzigt und in 2:09:32 Stunden nicht nur seine eigene erfolgreiche Marathon-Premiere, sondern auch die deutsche Bestmarke quasi mit Ansage ins Visier genommen.

Doch dann die Schrecksekunde kurz nach der Halbmarathon-Marke: Gabius fasst sich an die Seite und seine Gesichtszüge verzerren sich vor Schmerz. Ausgerechnet auf dem Rückweg in die City und ausgerechnet auf der Mainzer Landstraße, die mit ihrer langen Geraden immerhin 10% der Gesamtstreckenlänge ausmacht. Man musste Angst bekommen angesichts der Bilder im TV, doch entgegen aller Unkenrufe und Super Slomos von Gabius lief er seinen Stiefel einfach weiter runter. Auf Platz 9 liegend sammelte er auf den letzten fünf Kilometern sogar noch einige Konkurrenten aus der Spitzengruppe ein und verfehlte am Ende nur knapp das Treppchen.

Egal, geschafft, das große Ziel erreicht. Niemals zuvor hörte man Artur Schmidt auf der Zielgeraden unterhalb des Messeturms kurz vor dem Knick in die Festhalle live derart anfeuern. Am liebsten wäre man selbst dabei gewesen. Erst recht, wenn man aus der Übertragung jeden Winkel des Parcours aus eigener Anschauung rekapitulieren konnte. Das war Gänsehaut pur. Und das Sahnehäubchen kam fast genau 20 Minuten später im Blitzlichtgewitter an. Lisa Hahner verbesserte in 2:28:39 Stunden ebenfalls ihre Bestzeit deutlich und wurde deutsche Meisterin. Über den Sinn und Zweck einer Olympia-Norm, ob nun verpasst oder um ein paar lächerliche Sekunden überzogen, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht länger diskutieren.

Ergebnisse

Foto: Photorun

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Vormerken: Siegerehrung Pänz Cup am 27. November

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Der Nachwuchs hat in diesem Jahr richtig losgelegt und mindestens drei 1 km-Distanzen bei ausgewählten Kölner Laufveranstaltungen innerhalb des 3. Kölner Pänz (vormals Kids) Cup absolviert. Darauf können die Nachwuchsläuferinnen und -läufer sowie natürlich auch alle Eltern zu recht stolz sein. In Rahmen des Time and Voice Lauf Cups Köln wurden die jungen Läuferinnen und Läufer mit jedem Finish entsprechend erfasst. Die Teilnahme wird wie auch in den vergangenen Jahren mit der Einladung zur feierlichen Siegerehrung am

27. November 2011 um 18 Uhr im Vereinsheim der TFG Nippes

in der Merheimer Str. 279 a (Eingang über Haupttor Sportanlage oder über Ecke Mauenheimer Gürtel) honoriert. Die erfolgreichen SportlerInnen erwarten viele hochwertige Preise. Für das leibliche Wohl in vorweihnachtlicher Atmosphäre ist ebenfalls gesorgt. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Das Orga-Team um Jürgen Cremer freut sich auf zahlreiches Erscheinen.

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Pulsschlag gibt den Takt für 2016 vor

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Die Event-Agentur Pulsschlag gibt mit ihren vier rheinischen Veranstaltungen auch im kommenden Jahr wieder den Takt für ambitionierte und freizeitorientierte Läufer vor. Der Pulheimer Staffellauf, der Frechener Frühlingslauf, der Kölner Stadionlauf und der Altstadtlauf in der Rheinmetropole stehen einmal mehr für das Konzept eines perfekt durchorganisierten Sportevents. Der traditionelle Staffellauf in Pulheim macht wie in den Vorjahren am 17. Januar den Anfang. Ob bei Eis und Schnee, der die ordnungsgemäße Durchführung einmal tatsächlich verhinderte, Sonne oder Wind treffen sich hier die bekannten Volks- und Fitness-Läufer der Region bei jeder Witterung bereits zu Beginn des Jahres zu einer ersten Standortbestimmung.

Und in den Einzelwettbewerben vom 5 km-Lauf bis zum Marathon wurden anlässlich der vergangenen Auflagen von den Top-Läufern schon früh in der Saison hervorragende Resultate erzielt. Ganz zu schweigen vom Staffel-Wettbewerb. Hier stehen sich meist fünf bis zehn äußerst ambitionierte Teams und Mannschaften gegenüber, die auf den Straßen und Feldern vor den Toren Kölns verbissen um jeden Meter kämpfen. In diesem Jahr wird erstmalig auch ein 10 km-Lauf ausgetragen. Der Veranstalter lockt Staffel-Frühmelder zudem mit einem ordentlichen Rabatt: 30% Preisnachlass für die schnellsten Meldungen sind nicht zu verachten.

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