20. Köln Marathon – das Jubiläum steht unmittelbar bevor
Mit etwas Losglück am Hotspot Weißer Holunder in 2017 selbst über HM bzw. Marathon mit dabei sein
19 Jahre Köln Marathon. 19 Jahre und ein Weltrekord. Nie zuvor und nie danach waren so viele Läufer bei einer Marathon-Premiere am Start und im Ziel. Köln stellte 1997 gleich in mehrfacher Hinsicht einen Weltrekord auf. Nicht nur hinsichtlich der Teilnehmerzahl, sondern gefühlt auch von der Anzahl der Zuschauer an der Strecke und vor allem wegen der Stimmung. Man begeisterte sich nicht umsonst an der „neuen“ fünften Jahreszeit, die mitten im Herbst plötzlich ausgebrochen war und bis weit in die 2000er-Jahre regelmäßig wiederkehrte.
Die Laufmonster sind nicht erst seit ihrer Gründung 2002 ebenfalls regelmäßig am Start, seit 2010 sogar in Kooperation mit dem Mercure Hotel Köln Belfortstrasse für den guten Zweck, der da lautet: Unterstützung des Fördervereins für krebskranke Kinder Köln. In den vergangenen sechs Jahren konnten dem Elternhaus des Fördervereins auf dem Gelände der Uni-Kliniken durch die gespendeten Startgelder und zahlreiche weitere Aktionen am Marathon-Tag und darüber hinaus weit über 10.000 Euro überreicht werden.
Auch in 2016 sind die Laufmonster wieder zahlreich beim Halbmarathon und über die vollen 42,195 km dabei. Wie immer werden sie dabei unterstützt von Freunden und Bekannten sowie natürlich dem Weißen Holunder mit seinen Gästen, der die Sportler nicht nur beim Vorbeilauf in der Erftstraße lautstark unterstützt, sondern sie auch nach der Zielankunft am Dom im Anschluss an den Lauf herzlich willkommen heißt. Stimmung von morgens bis abends. Auf der Strecke, am Straßenrand und im Weißen Holunder. Das gibt es nur in Köln.

Zum Jubiläum beteiligt sich der Köln Marathon selbst an der Spenden-Aktion und stellt zwei Startplätze für das kommende Jahr 2017 zur Verfügung. Einen über Halbmarathon und einen über die Volldistanz. Die Freistarts können während des Supporter-Programms am Hotspot Weißer Holunder mit der richtigen Taktik in einer Versteigerung ergattert werden. Wer die Unterstützung durch die Laufmonster und den Weißen Holunder kennt, wird am 2. Oktober natürlich gerne pünktlich ab 11 Uhr zum Beginn der Moderation in der Erftstraße erwartet. Wie immer ist für Unterhaltung und Verpflegung bestens gesorgt. Und wie immer wollen wir so viel Begeisterung wie möglich auf die zahlreich an uns vorbeiziehenden Läufer übertragen. Wer spendet und damit ein Los ersteht, ist bei entsprechendem Zutun in 2017 vielleicht selbst dabei.
Vielen Dank an Jan Broniecki für die Unterstützung
Marathon-Hotspot am Weißen Holunder: Ordentlich Preise & Gewinne zum Jubiläum
Zum 20. Jubiläum des Köln Marathon sind nicht nur die Läufer erwartungsfroh. Auch viele Zuschauer und Supporter freuen sich schon auf den Rennsonntag, wenn bis zu 25.000 Teilnehmer in den ausgeschriebenen Wettbewerben auf die große Schleife durch die Domstadt gehen. Sowohl die Marathon- wie aber auch die Halbmarathon-Strecke tangieren dabei auf einer der schönsten und stimmungsvollsten Strecken Deutschlands zahlreiche Sightseeing-Points, Tourismus-Highlights, typisch kölsche Veedel sowie einige Hotspots mit ordentlich Programm. So unter anderem auch die Erftstraße um den Mediapark mit den Kilometer-Marken 17 im Halbmarathon und 25 auf der Langdistanz genau vor der Haustür der Kult-Kneipe „Weißer Holunder“.
Hier stehen am Rennsonntag spätestens ab 11 Uhr sowohl die Fans und Freunde der Laufmonster sowie quasi durchgehend seit 2011 auch die Supporter der Charity-Aktion des Mercure Hotels Köln Belfortstrasse. Moderation und Anfeuerung der Marathon-Teilnehmer gehen hier ineinander über und kommen vor allem aus erster Hand und von Herzen, sind doch viele der vorbeiziehenden Sportler den Zuschauern zum Teil persönlich bekannt. Da wird zur Feier des Tages auch schon einmal das eine oder andere Kölsch konsumiert – natürlich durch die Teilnehmer. Und bisher wurden erfolgreich Gutscheine des Hotels sowie sonstige Devotionalien versteigert, so dass dem Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V. nach dem Marathon-Wochenende immer eine vierstellige Geldsumme gespendet werden konnte. So hoffentlich auch in diesem Jahr – mit einigen schönen Neuerungen.
Neu in diesem Jahr: Verlosungen neben den Versteigerungen
In 2016 sollen reichlich Hotel- bzw. Übernachtungsgutscheine für einige der schönsten Städte und Hotels Deutschlands bzw. Europas zum Teil im Gegenwert von bis zu 150 Euro pro Gutschein zur Verlosung und Versteigerung kommen. Dazu regionale Frühstücksgutscheine zum Schlemmen und Genießen zu zweit. Da ist sicherlich für jeden Geschmack und für viele Zuschauer etwas dabei. Der Lospreis von lediglich einem Euro sollte das übrige tun, um die Neugier bzw. das Interesse zu steigern. Doch sogar seitens des Köln Marathons selbst – neben der Agentur Pulsschlag und dem TV Refrath bzw. Jochen Baumhof als Ausrichter namhafter Volksläufe – haben die Organisatoren des Hotspots in diesem Jahr Unterstützung erhalten.

Köln Marathon lässt zwei Startplätze springen
Der Köln Marathon selbst spendiert einen Freistart über die Voll- wie auch über die Halbmarathondistanz in 2017, die im Verlaufe des Nachmittags versteigert werden. Ebenso an Bord ist die Agentur Pulsschlag, die jeweils drei Tickets über 10 km für den Frechener Frühlingslauf am 7. Mai 2017, den Kölner Stadionlauf am 18. Juni und den Bergheimer Abendlauf (1. September) beisteuert. Auch Jochen Baumhof ist mit seinem Refrather Herbstlauf im Königsforst (5 km/10 km oder HM) am 23. Oktober sowie dem Bensberger Martinilauf (10 km oder 2er-Teamstart über je 5 km/6. November) prägnant vertreten. Reichlich Gutscheine also für sportlich Aktive. Und alle weiteren Gäste.
Wichtig: Alle Spenden gehen direkt an den Empfänger
Nicht vergessen: alle Einnahmen des Tages kommen live und in Farbe – sprich den gut sichtbaren Spendendosen des Hotels – 1:1 unserem Charity-Partner zu Gute. Alle Interessenten und Zuschauer sind am 2. Oktober herzlich in die Erftstrasse eingeladen. Für Verpflegung in fester und flüssiger Form ist wie immer gesorgt. 20. Köln Marathon – Dein Lauf, Dein Ziel. Stimmung von morgens bis abends. Auf der Strecke, am Straßenrand und im Weißen Holunder.
Berlin-Marathon mit Bestzeit
Katja Hinze-Thüs steigert sich um zwei Minuten
Über 40.000 Läuferinnen und Läufer sind jährlich am letzten Septemberwochenende beim Berlin-Marathon am Start. Sie kommen aus rund 120 Ländern, entsprechend international und bunt ist die Teilnehmerschar. Unter Ihnen auch das Ehepaar Katja und Andreas Thüs von den Rhein-Berg Runners.
Die Vorbereitungen auf diesen Marathon liefen bei beiden ausgesprochen gut und so reifte der Vorsatz, die Bestzeiten verbessern zu wollen. Bei Andreas sollte es eine Zeit unter drei Stunden werden und Katja peilte eine Zeit von 3:09 Stunden an. Bis Kilometer 30 lief alles wie am Schnürchen und beide lagen auf Ihrem jeweiligen Kurs. Doch dann wurde es schwer, die Geschwindigkeit zu halten. Die steigenden Temperaturen machten den beiden zu schaffen. Als Andreas merkte, eine Zeit unter drei Stunden nicht mehr erreichen zu können, wartete er auf seine Frau und zog sie die letzten Kilometer ins Ziel. Obwohl Katja keine Zeit unter 3:10 Stunden erreichte, konnte sie Ihre Bestzeit trotzdem deutlich, um zwei Minuten, auf 3:12:22 Stunden steigern. Im Ziel war dann die Freude und Begeisterung über Katjas neue Bestzeit riesig.
Pressemitteilung von Silke Schäpers
Drei Refrather beim 40. Nachtlauf in Zons erfolgreich
Mit rund 1.800 Meldungen insgesamt verzeichnete die SG Zons als Ausrichter bei der 40. Jubiläumsausgabe einen neuen Teilnehmerrekord. Beim Klassiker über 7 Meilen standen 1.100 Läufer um 20 Uhr mit Beginn der Dunkelheit am Start. Wie Glühwürmchen schlängelte sich der Läuferwurm über Felder, Straßen und natürlich durch die gut besuchte Festung Zons. Hunderte von Fackeln, Teelichter und LED-Leuchten machen diesen Lauf zu einem tollen Erlebnis. Während an der Spitze der Schotte Nikki Johnstone (2./36:04) und Mittelstreckler Maximilian Thorwirth, Sieger in 35:55 min., um die 7-Meilen-Krone kämpften, liefen Moritz Kufferath und Manuel Skopnik ein starkes Rennen als 7. und 8. des Gesamtfeldes. Kufferath brauchte für die 11.263 Meter als 2. der M35 40:48 min. Nur kurze Zeit später finishte Manuel Skopnik als Sieger der M40 nach 41:17 min.
Für eine besondere Anekdote sorgte TVR-Lauftrainer Jochen Baumhof. Er war zum zweiten Mal beim Nachtlauf dabei: 1977 bei der Erstauflage als 20jähriger am Anfang seiner Laufkarriere (46:06) und 2016 beim 40. Nachtlauf als 59jähriger. Der Kürtener erkämpfte sich mit 49:09 min. mit fünf Sekunden Vorsprung sogar noch Rang drei in der M55.
60 Kilometer und 2.500 Höhenmeter – der Arberland Ultratrail – mit Doris und Antje
Extrem hart, extrem lang, extrem schön. Der Herausforderung eines Ultratrails haben sich Doris Remshagen und Antje Wietscher im Bayrischen Wald mit Start und Ziel in Bodenmais gestellt. In einer Mischung aus Laufen, Bergwandern und Klettern haben sie sieben Gipfel bestiegen und atemberaubende Aussichten genossen – so viel Zeit musste sein. Denn der Slogan „Der Weg ist das Ziel“ ist für Arberländer nicht nur eine Worthülse. Antje wurde Zweite und Doris Dritte ihrer Altersklasse. Wettkampfgedanke? Tempo? Zielzeit? Absolut nebensächlich…
Berlin-Marathon: Bekele blieb nur sechs Sekunden über dem Weltrekord
Der völlige Gegensatz zum Trail ist der schnellste Marathon der Welt in Berlin. Von den rund 40.000 Läufern wollen viele Tausende auf dem Weltrekordkurs Bestzeit laufen. Kenenisa Bekele, nach Haile Gebreselassie die zweite äthiopische Lauflegende, verbesserte seine PB um stolze zwei Minuten und lief neuen Landesrekord in 2:03:03 Stunden, verpasste aber den Weltrekord von Dennis Kimetto nur um lächerliche sechs Sekunden. Drei Refrather waren auch mitten in der Läufermasse: André Esser als schnellster TVRler war nach 3:34:40 h, Andreas Hastrich nach 4:10:27 h und Achim Fuchshuber als Freundbegleiter nach 4:51:16 h im Ziel. Alle Ergebnisse.
Heiko Wilmes AK-Sieger in Bickendorf
Beim Bickendorfer Büdchenlauf lief Heiko Wilmes die 5 km als 6. von fast 400 Teilnehmern in genau 18:00 min. Mit 37 Sekunden Vorsprung gewann der Bergisch Gladbacher die AK M45 vor Harald Gläßer. Alle Ergebnisse.
RheinEnergie verlängert Titelsponsoring beim Köln Marathon
Die gute Nachricht gab es zum Schluss der gestrigen Pressekonferenz. Der Vertriebsvorstand der RheinEnergie, Achim Südmeier, verkündete, dass das Unternehmen für weitere 2 Jahre der Titelpartner des RheinEnergieMarathon Köln ist.
„Einen Sponsor wie die RheinEnergie kann sich jeder Veranstalter nur wünschen, und eine Partnerschaft über einen Zeitraum von 20 Jahren findet man im immer härter werdenden Sportbusiness sehr selten. Gemeinsam hat man den Köln Marathon zu einem sportlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich bedeutendem Ereignis in der Domstadt entwickelt“, sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH zur Vertragsverlängerung.
Marathon-Favoriten peilen 2:09 Stunden an
Das Elitefeld der Männer peilt eine Zeit von unter 2:10 Stunden auf der Marathondistanz an. Die Favoriten sind die Kenianer Nicholas Manza Kamakya und Wilfried Kirwa Kigen. Kamayka ist mit einer Bestzeit von 2:06:34 Stunden aus dem Jahr 2011 leichter Favorit vor Kigen, der zwar noch keine Zeit unter 2:10 Stunden laufen konnte, aber mit einer Halbmarathonbestzeit von 1:01:56 Stunden sein Potenzial bereits angedeutet hat.
Bei den Frauen ist ebenfalls eine Kenianerin leicht favorisiert. Allerdings wird Bornes Jepkuri Kitur (PB 2:32:00 Stunden) gegen Yinli He aus China bestehen müssen, die eine Bestzeit von 2:27:35 vorweisen kann, aber in diesem Jahr beim Chongqing Marathon über eine 2:38:36 Stunden ihre Leistungsfähigkeit nicht bestätigen konnte. Meike Schön wird als Lokalmatadorin von der LAZ Puma Rhein Sieg ihr Marathondebüt geben. Schön hatte 2013 mit 1:15:55 Stunden den zweiten Platz auf 21-Kilometer-Distanz in Köln gewonnen.
Laura Hottenrott gibt ihr Halbmarathondebüt
Der Halbmarathon in Köln entwickelt sich zu einer wichtigen Adresse für Nachwuchsläufer. Nachdem der Köln Marathon-Botschafter Hendrik Pfeiffer im letzten Jahr Deutschen Juniorenrekord in 1:03:42 Stunden gelaufen ist, werden in diesem Jahr die Junioren Tobias Blum und Tim Ramdane Cherif von der LG Telis Finanz Regensburg um die Podiumsplätze kämpfen. Blum geht mit einer Bestzeit von 1:05:55 Stunden an den Start, Cherif mit 1:07:09 Stunden. Das Favoritenquartett komplettieren Tom Gröschel von der TC FIKO Rostock (PB 1:05:22 Stunden) und Jonas Koller (PB 1:05:25 Stunden).
Laura Hottenrott von der GSV Eintracht Baunatal wird ihr Debüt auf der Halbmarathondistanz geben. Die Deutsche Vizemeisterin über 10.000 Meter wird auf die Favoritinnen Julia Galuschka von der LG Telis Finanz Regensburg (PB 1:16:08 Stunden) und Aude Salord von der LAZ Puma Rhein-Sieg (PB 1:17:30) treffen. Darüber hinaus hat Hottenrott als Neukölnerin und zukünftige Studentin an der Deutschen Sporthochschule Köln beste Chancen die Kölner Stadtmeisterschaft und den Studi-Werk Cup zu gewinnen.
R(h)ein Inklusiv – zweifacher Paralympics-Sieger läuft Staffel
Das Projekt „Inklusion durch Sport“, eine Kooperation der Deutschen Sporthochschule Köln und der Deutschen Gesetzlichen Krankenversicherung (DGUV) geht mit insgesamt sieben Staffeln mit jeweils zwei Sportlern mit und zwei ohne Behinderung an den Start. Unter anderem wird der paralympische Spitzensportler und zweifache Goldmedaillengewinner im Dreiradfahren in Rio, Hans-Peter Durst, eine inklusive Staffel anführen. Er wird diesmal nicht auf Rädern unterwegs sein, sondern trotz seiner Behinderung laufen.
Meldezahlen auf Jubiläumshoch
Insgesamt haben sich bis dato 25.919 Läufer für die Jubiläumsveranstaltung angemeldet. 6.435 Anmeldungen sind davon für den Marathon eingegangen. Das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Halbmarathon ist mit 14.444 Teilnehmern fast an der Kapazitätsgrenze von 15.000 angelangt und liegt 17,5 Prozent über dem Niveau aus 2015. Die Firmenstaffel präsentiert von der Kölnischen Rundschau erreicht mit 670 Teams exakt die Vorjahreszahlen. Der RheinEnergieSchulmarathon bringt 1.974 Schüler (282 Teams) auf die Strecke.
Anmeldungen sind noch auf der Running.EXPO möglich, solange die Teilnehmerlimits noch nicht erreicht sind. Die Messe findet erstmals in der Wassermannhalle am Girlitzweg in Köln-Ehrenfeld statt.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
Fünf Siege für die Rhein-Berg Runners
Siege in Herten und Wiesbaden, Doppelsieg in Burscheid
Das letzte Wochenende im September war einmal mehr ein sehr erfolgreiches für die Läuferinnen und Läufer der Rhein-Berg Runners. Bei Teilnahmen an Laufveranstaltungen in Dormagen, Wiesbaden, Burscheid und Herten erzielten die Runners gleich fünf Gesamtsiege und zwei zweite Plätze.
Bei der 40. Auflage des Zonser Nachtlaufes in Dormagen startete Tobias Hohagen über die 7 Meilen-Distanz durch die Zollfeste Zons. Die abwechslungsreiche 11,27 km lange Strecke ist zu 90% asphaltiert und entsprechend der Dunkelheit mit Fackeln, Laternen und Schweinwerfen ausgeleuchtet. Tobias Hohagen, der sich derzeit auf den Ironman 70.3 Miami vorbereitet, konnte mit einer durchschnittlichen Pace von 3:43 min/km eine sehr gute Nettozeit von 41:54 erreichen und den 11. Gesamtrang belegen. In seiner Altersklasse M30 erreichte er damit den 3. Platz.
Der Turn- und Sportverein Wiesbaden-Rambach e.V. veranstaltete die 57. Auflage der Laufveranstaltung „Rund um den Kellerskopf“, mit 10 km und Halbmarathon-Distanzen für Einzelstarter. Ralf Teicher nahm am Wettbewerb über 10 km teil und konnte auf der profilierten Strecke mit einer Zielzeit von 38:31 Minuten ungefährdet einen Gesamtsieg mit 3:16 Minuten Vorsprung herauslaufen.
Der Burscheider Stadtlauf bietet Distanzen über 3 km und bestenlistenfähigen 10 km. Bei der 12. Auflage wurde der 10 km-Lauf als Wendepunkt-Strecke wie im Vorjahr auf die alte Bahntrasse verlegt, der 3 Km-Lauf führt unverändert durch die Burscheider Innenstadt. Für die Rhein-Berg Runners nahmen Pascal Meissner und Alexander Hörniß an den 3 km und 10 km-Wettbewerben teil. Zunächst startete Alexander Hörniß über die 3 km-Distanz und konnte den Lauf sicher mit einer Zeit von 10:48 Minuten und 51 Sekunden Vorsprung gewinnen. Eine Stunde später nahm Hörniß gemeinsam mit Vereinskollege Pascal Meissner am Wettbewerb über die 10 km-Distanz teil.
Die Strecke mit 65 Höhenmetern und 3 Wendepunkten ist für schnelle Zeiten eher ungeeignet, dennoch konnte Alexander Hörniß mit einer Nettozeit von 37:26 Minuten sowohl eine neue Jahresbestleistung als auch eine Vereinsbestleistung erzielen – wohlgemerkt nach dem 3 km-Rennen eine Stunde vorher. Hörniß konnte sich im Rennen an zwei vor ihm befindlichen Läufern dranhalten, wissentlich dass einer der beiden, Dirk-Voigt Krämer vom Solinger LC, eine 35er Zeit laufen kann. Hörniß konzentrierte sich darauf, auf einem Anstieg über 400 Meter vor dem Ziel einen Spurt einzulegen um somit Voigt-Krämer noch zu überholen. Der Plan ging auf und Hörniß konnte mit einem Vorsprung von sechs Sekunden den 2. Gesamtplatz erkämpfen.
An seinem Vereinskollegen Pascal Meissner führte kein Weg vorbei, Hörniß konnte Meissner lediglich an den Wendepunkten sehen, wo er mit großem Abstand das Rennen dominierte. Mit einer Zielzeit von 34:57 Minuten auf der schwierigen Strecke konnte Meissner völlig ungefährdet den Gesamtsieg herauslaufen.
Meissner und Hörniß sorgten somit neben dem Einzelsieg über 3 km für einen Doppelsieg der Rhein-Berg Runners über 10 km in Burscheid und wie bereits eine Woche zuvor in Bedburg, schafften es erneut zwei Läufer/innen der Runners in zwei Wettbewerben drei mal Plätze auf dem Podium zu erreichen.
Die „Bertlicher Strassenläufe“ sind eine Laufveranstaltung, die jährlich dreimal durchgeführt wird und jeweils acht Wettbewerbe von 850 Meter bis zur Marathon-Distanz anbietet. Seit 1984 wird die Veranstaltung im Hertener Stadtteil Bertlich vom ortsansässigen Sportverein SuS Bertlich veranstaltet. Aufgrund der dreifachen Abhaltung in einem Jahr, war die September-Veranstaltung bereits die 99. Auflage des Strassenlauf-Klassikers. Die Veranstaltung findet fast ohne Publikum statt und wird nach den Richtlinien des DLV durchgeführt. Die Distanzen 0,85 km, 5 km, 7,5 km, 10 km, 21,1 km, 30 km und 42,195 km werden mit dem Jones-Counter vermessen (Handmessung). Gelaufen wird ausnahmslos auf asphaltierten Strecken und führen bei den längeren Distanzen durch die Stadtteile Herten, Gelsenkirchen, Polsum und Marl. Die einzelnen Rennen werden zeitversetzt gestartet, aber teilweise parallel gelaufen.
Da diese Laufveranstaltungen gerne für Vorbereitungseinheiten genutzt werden, waren für die Rhein-Berg Runners Susanne Schulze und Rene Grass bei der Marathon-Distanz vertreten. Marianne Froning nutzte den 10 km-Lauf für eine weitere Standortbestimmung nach ihrer längeren Verletzungspause.
Die Marathon-Distanz ist eine Rundstrecke über knapp 14 km, die dreimal gelaufen wird. In einem kleinen Teilnehmerfeld setzte Susanne Schulze sich bereits nach ein paar km ab. Auch Rene Grass und ein weiterer Läufer konnten schnell einen größeren Abstand zum Feld herauslaufen. Während Schulze konstant eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 4:22 min/km halten konnte, musste Grass nach Problemen gegen Ende der 2. Runde und der gesamten 3. Runde das Tempo deutlich reduzieren und beendete den Vorbereitungslauf in 3:30:31 Std. Trotzdem reichte das Ergebnis noch zu einem 2. Platz in der Gesamtwertung der Männer und dem Sieg in der Altersklasse. Susanne Schulze absolvierte ihren Vorbereitungslauf in beachtlichen 3:03:38 Stunden. Neben dem Sieg in der Gesamtwertung m/w, bedeutete die Zielzeit auch noch einen neuen Altersklassenrekord bei der 99. Austragung des Wettbewerbs.
Auch Marianne Froning hatte an diesem Tag etwas Probleme, konnte dennoch in einer Zeit von 43:28 Minuten den 10 km-Lauf mit einem Vorsprung von 2:01 Minuten gewinnen.
In Bertlich konnten die drei Teilnehmer der Runners somit zweimal Platz 1 und einmal Platz 2 belegen.
Pressemitteilung von Rene Grass
40. Zonser Nachtlauf macht seinem Jubiläum alle Ehre
Der Zonser Nachtlauf – erstmals durchgeführt im Jahr 1977 – ist ein Phänomen. Er ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch einer der teilnehmerstärksten Nachtläufe zumindest des Rheinlands. Über 1.500 Nachtschwärmer begaben sich am vorletzten Septemberfreitag des Jahres 2016 über 5 km um 19 Uhr und damit noch im Hellen bzw. über die sieben Meilen – 11.263 km – um 20 Uhr bei angebrochener Dunkelheit auf den zu dieser Zeit reichlich mit Kerzen, Fackeln und sonstigen Leuchtmitteln sehr schön und pittoresk illuminierten Kurs über die Felder und durch die historisch einmalige Zollfeste direkt am Rhein. Darunter war sogar ein Teilnehmer, der die sprichwörtlich erste Auflage erfolgreich finishte und danach sage und schreibe 39 lange Jahre keine Zeit mehr oder zumindest aus unerfindlichen Gründen immer eine Ausrede parat hatte, gerade hier zu nicht starten zu können. Am 23. September war es endlich wieder so weit. Dazu später mehr.
Triathlon-Spezialist Paul Schmiejka wurde schon vor Beginn des 5 km oder 3,1 Meilen-Laufes als Favorit ausgemacht. Und wurde seiner Rolle bereits während der anfänglichen Stadionrunde und damit vor Verlassen des Start- und Zielbereichs gerecht. Dabei durfte er erstmals bei einem Zonser Nachtlauf auf Teer starten, wird doch die Arena im Westen der Stadt zur Zeit aufwändig und kostspielig umgebaut und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Zahlreiche Fäll- und Gehölzarbeiten rund um das Stadion gaben aktuell auch weite Teile der finalen parallel zur Anlage liegenden Streckenabschnitte, die bisher im Verborgenen lagen, den Blicken der Zuschauer preis, um mit einsetzender Dunkelheit wieder in die Unsichtbarkeit zurückzufallen.
Wie erwartet schwenkte der schnelle Mann vom Pulheimer SC nach fulminanten 16:14 Minuten auf die letzten Meter ein, ohne dass ihm ein Konkurrent zunächst folgte. Felix Herrera (17:59) und das für seinen Heimatverein startende Laufmonster Harald Gläßer (18:25) finishten mit deutlichem Abstand, aber nicht minder erfolgreich, auf den Plätzen. Bei den Frauen durfte sich Celine Ritter aus Köln über den Sieg und eine Zeit von exakt 19 Minuten sowie vor allem über den Beifall der nun bereits zahlreich anwesenden Langstreckler freuen, die den Zielkanal und – nebst Moderator – die Westtribüne säumten, um die knapp 500 einlaufenden Teilnehmer wieder im Zielbereich zu begrüßen.
Nachdem die letzten der 5 km-Läufer eingetrudelt waren, füllte sich das mittlerweile vom Flutlicht beleuchtete Startareal schnell wieder mit den „7 Meilen“ Startern, die sich an diesem Abend über wahrlich beste Bedingungen freuen durften. Angenehme Temperaturen, eigentlich kein Wind und viele erwartungsfrohe Zuschauer. Und natürlich über die mittlerweile von den Anwohnern und Zuschauern zahlreich entzündeten Fackeln und Kerzen an vielen Abschnitten des Parcours.
Lokalmatador Nikki Johnstone übernahm um Punkt 20 Uhr die Führung über einen Lindwurm, der sich wieder einmal eine gefühlte Ewigkeit lang aus dem Stadion heraus schlängelte. Ca. 10 bis 15% der Läufer hatten sich Stirnlampen umgeschnallt, um sich sicherer zu fühlen und auf die nicht zu unterschätzenden Überraschungen bei einem Nachtlauf vorbereitet zu sein. Die ersten Kilometer geht es dann auch tatsächlich in nördlicher Richtung durch die Felder rund um den Ort, um ganz plötzlich und unvermittelt direkt in die Wohngebiete und den Stadtkern der Zollfeste zurück zu führen. Ab hier sind die folgenden sechs Kilometer bis kurz vor dem Ziel von den Veranstaltern und vor allem von den Anwohnern individuell ausgeleuchtet und ergeben auch für die einheimischen Teilnehmer einen sicherlich gänzlich neuen und zum Teil ungewohnten Blick auf ihre Heimatstadt.
Johnstone führte hier noch, wurde aber sichtlich bedrängt von Maximilian Thorwirth. Hinter den beiden sich gegenseitig anspornenden Spitzenreitern tat sich bereits ein veritables „Loch“ auf, dass sich bis zum Zieleinlauf noch vergrößern sollte. Thorwirth übernahm schließlich auf den letzten Kilometern das Kommando und gab es auch bis ins Ziel nicht mehr ab.
Nach 35:55 Minuten lief er mit einer der besten Finisher-Zeiten in 40 Jahren Zonser Nachtlauf als verdienter Sieger ins Stadion, immer noch dicht gefolgt von Johnstone in 36:09. In der folgenden gefühlten Ewigkeit bog keiner der über 1.000 noch folgenden Läufer auf den für den Moderator gut sichtbaren Zielbereich ein. Nach immer noch hervorragenden 39:40 überquerte Habtom Tedros als Dritter die Ziellinie. Danach ging es zum Teil Schlag auf Schlag, wobei die offiziell für den TV Refrath startenden Laufmonster Moritz Kufferath und Manuel Skopnik in 40:48 und 41:17 min. hervorragende Zeiten erreichen konnten. Die beiden waren schließlich auch in den Vorjahren extrem erfolgreich, wobei Manuel einen Gesamtsieg 2009 und Moritz einen zweiten Platz in 2015 vorweisen kann.
Die Frauenwertung gewann Tanja Spill nach ihrem zweiten Platz bei der letzten Auflage in 42:14 ziemlich souverän, obwohl sich mit Heidi Schwartz (43:26), Christin Wilken (44:49) und Thurid Buch in 44:53 min. zum Teil sogar auswärtige und ziemlich starke Konkurrentinnen angemeldet hatten. Hier mag der imaginäre Heimvorteil letztlich den Ausschlag gegeben haben. Alles im allem war es ein überaus erfolgreicher Laufabend für alle Beteiligten, wobei die Freude über immerhin mehr als elf absolvierte erfolgreiche Kilometer die mögliche Anspannung vorher bei weitem überwog. Die anschließende Stimmung in der geräumigen Sporthalle anläßlich der relativ kurzfristig anberaumten Siegerehrungen ist ohnehin kaum zu toppen. So viele Menschen wie sonst nie und noch dazu bei draußen relativ schnell absinkenden Temperaturen finden hier Platz. Und konnten sich über reichhaltige Präsente für den Gesamtsieg und in den Altersklassen freuen.
So auch Jochen Baumhof, der es fast ohne Training schaffte, den 40. Zonser Nachtlauf in der Hammerzeit von 49:09 min. zu bewältigen und einen erfolgreichen dritten Platz in der Altersklassenwertung zu belegen. Er ist übrigens möglicherweise tatsächlich der Einzige – siehe Artikeleingang – der „nur“ den ersten als auch den mittlerweile 40. Zonser Nachtlauf erfolgreich absolviert hat. Eine „einmalige“ Leistung, die aufgrund der sich im kommenden Laufjahr ankündigenden Altersklasse M60 umso mehr erfreut. Die bei den Frauen als W übrigens Laufmonster Verena Hajek wie immer nicht völlig überraschend gewinnen konnte. Und die für alle Beteiligten zu einer erneuten Teilnahme am schon nicht mehr traditionell zu nennenden Zonser Nachtlauf führen sollte. Der ist nicht nur Kult, sondern sogar „erleuchtet“ bzw. animiert – man vergegenwärtige sich nur die unglaublichen Illuminationen am Grillstand. Das macht eine Ausnahmeveranstaltung einmalig.
Rhein-Berg Runners holen Plätze 1, 2 und 3 in Bedburg
Der Bedburger Citylauf, im Rhein-Erft-Kreis, feierte in diesem Jahr mit der 15. Auflage ein kleines Jubiläum und konnte mit 670 Vormeldern und 560 erfolgreichen Teilnehmern erneut einen guten Zuspruch verzeichnen. Für gute Bedingungen sorgte auch das Wetter, mit günstigen Temperaturen und von Niederschlag verschonten Wettbewerben.
Marianne Froning und Susanne Schulze nahmen für die Bunert – Rhein-Berg Runners gleich an zwei Wettbewerben teil. Susanne Schulze nutzte den 4 km-Lauf und den 10 km-Lauf als weitere Trainingseinheit im Rahmen ihrer Marathonvorbereitung. Gemeinsam absolvierten Froning und Schulze den 4 km-Lauf, der ungefährdet mit einem Doppelsieg für die Bunert-Rhein-Berg Runners endete. Froning gewann in 15:03 Minuten, mit einer Sekunde vor Schulze und 25 Sekunden vor Alexandra Arendt vom TV Bedburg.
Den Wettbewerb über die 10 km-Distanz lief Schulze gemeinsam mit Claudia Schneider vom LT DSHS Köln und konnte mit einer Sekunde Rückstand in lockeren 39:50 Minuten den 3. Platz belegen. Siegerin über 10 km wurde Ronja Jäger von Bunert–Der Kölner Laufladen.
Pressemitteilung von Rene Grass
Bedburger Citylauf punktet erneut bei der Orga
Das Team des Bedburger Citylaufes ist mittlerweile so eingespielt, dass jeder Handgriff exakt sitzt. Ein Grund mehr, warum die Veranstaltung – Motto „Wir halten Bedburg in Bewegung“ – nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch den auswärtigen Gästen, die zum Teil von weit her anreisen, schon seit gefühlten Ewigkeiten so beliebt ist. So auch am Samstag. Mit 670 Vormeldern und letztlich 560 Finishern über alle Distanzen im Ziel feierte die „Schloßstadt mit Herz“ wiederum einen absolut gelungenen Lauftag. Und mit der 15. Auflage seit 2002 auch ein kleines Jubiläum. Werner Peters, Spiritus Rector der Außendarstellung, unkte zwar zum Start des 10 km-Laufes über den kurzzeitig einsetzenden Regen. Letztlich blieb aber trotz grauer Wolkenkulisse mit gedämpftem Licht alles weitgehend trocken. Die Läufer freut das Nass von oben eh immer mehr als jeden Organisator oder Zuschauer.
Was dieses Jahr auszeichnete, waren die souveränen Sieger über die Langdistanz. Ronja Jaeger (37:26) und Fabian Dichans (33:12) liefen zwar beileibe keine Streckenrekorde, aber mit im Ziel über zwei Minuten Vorsprung so weit vor der Konkurrenz, dass die Spannung um den Sieg schnell verpuffte. Dafür war Zeit, die Taktik-Spielchen in den Verfolgergruppen zu studieren, in denen sich die Akteure lange Zeit gegenseitig belauern konnten. Nur Susanne Schulze zog Claudia Schneider auf eine Zielzeit von unter 40 Minuten. Thomas Peffer nebst Namensvetter Thomas Essmann lieferten sich ein Kopf-an-Kopf Rennen auf dem wie immer gut gesicherten und für persönliche Bestzeiten wie geschaffenen Fünf-Runden-Parcours, der sowohl die City als auch das grüne Umland von Bedburg immer wieder schön wettkampftechnisch vereint.
So entschieden sich die weiteren Plätze auf dem Podium erst in einem unterhaltsamen Zielsprint, den Peffer (35:54) vor Essmann ebenso für sich entscheiden konnte wie Schneider (39:51) vor Schulze in 39:52. Damit steht die langjährige Spitzenläuferin Claudia Schneider mit der fast optimalen Ausbeute von 79 Punkten aus vier gewerteten Läufen erstmals in seiner mittlerweile elfjährigen Geschichte im diesjährigen Rhein-Erft Akademie-Cup auf dem obersten Platz des Podiums. Obendrein in einer der schönsten Laufserien im Rheinland. Damit darf sie sich zur Siegerehrung am 27. Oktober auch über schöne Preise freuen. Auf den Plätzen folgen Michaela Nicht (72) sowie Sabrina Wurzinger und Katja Hinze-Thüs mit je 71 Zählern.
Bei den Männern stand der Sieger Maciek Miereczko schon in Horrem fest. Mit 79 Punkten ist er erneut ebenso das Mass aller Dinge wie Schneider. Erfreulich speziell für die Laufmonster ist der zweite Platz von Thomas Essmann, der sich damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals um einen Platz nach vorne schieben konnte. Die Konkurrenz punktete mit Stephan Stranz (68), Dietmar Heil (58) und Claus Pesch (57) ebenfalls erfolgreich. Im nächsten Jahr geht es sicherlich wieder im Rahmen der Wertung „Best Four of Seven“ in die zwölfte Auflage des Cups, der jetzt schon zu den langlebigsten läuferischen Erfolgsgeschichten des Rheinlands zählt. Genau so wie der Bedburger Citylauf.
Der Cup 2016:
Laufmonster rocken Bedburg und damit auch die REA-Cup-Wertung
Durch die erfolgreichen Ergebnisse beim diesjährigen Bedburger Citylauf am vergangenen Samstag erreichten die Laufmonster in der Abschlusswertung des Rhein-Erft-Akademie-Cups durchweg vordere Platzierungen. Natürlich nicht unverdient, wenn sich die Konkurrenz nicht blicken lässt. So konnte vor allem Thomas Essmann nach einem dritten Platz (Platz 1 M40 in 35:55 min.) in der Schloßstadt insgesamt noch Platz zwei in der Gesamtwertung des Cups erreichen.
Platz 4 ging an Neumonster Dietmar Heil, der mit neuer persönlicher Bestzeit über 10 km von 37:08 min. in Bedburg den Gesamt-Platz 7 (Platz 1 M45) erlief. Vier Ränge dahinter in der Endabrechnung liegt Harald Gläßer, der mit Platz 17 (5. M45) im letzten Rennen zufrieden sein musste. Ebenfalls in der Gesamtwertung taucht mit Kay-Uwe Seiferth auf Platz 17 ein weiteres Monster auf (40:36, Platz 22, Platz 1 der AK in Bedburg). Daniel Fink erreichte in Bedburg insgesamt Platz 39 (5. M35 in 43:40).
Bei den Monster-Damen, die bis auf Verena Hajek (Platz 213 in Bedburg, 2. der AK) alle in diesem Jahr nicht in Bedburg an den Start gingen, erreichten Katja Hinze-Thüs mit Platz 4 sowie Christiane Küttner und Sabine Fischer mit den Rängen 10 und 11 ebenfalls hervorragende Positionen. In den einzelnen Altersklassen gab es durch Sabine und Verena sowie Thomas drei Altersklassensiege, vier zweite Plätze durch Christiane, Daniel, Dietmar und Kay-Uwe sowie einen fünften Platz im Cup durch Harald.
Und auch in der Team-Wertung konnte zum Abschluss richtig gefeiert werden. Denn nicht nur Platz 1 und 4 gingen in Bedburg an die schnellen Monster, sondern letztlich konnte quasi auf der Zielgeraden mit dem hervorragenden Bedburger Ergebnis in der Infraserv Teamwertung an einigen Mannschaften vorbei gezogen und zur LG Donatus Erftstadt aufgeschlossen werden. Punktgleichheit auf Rang 1 bedeutet demnächst auf der Abschlussfeier die Übernahme eines runden Schecks für die Laufmonsterkasse. Gerade 100 km-Mann Moritz Kufferath war im entscheidenden Moment wieder eine enorme Verstärkung.
So geht für die Laufmonster wieder einmal ein äußerst erfolgreicher Rhein-Erft-Akademie-Cup zuende, der nach anstrengenden Wettkämpfen (erinnert sei z.B. an das dicke Gewitter in Kerpen am Ostermontag) mit der Abschlussfeier in Brühl Ende Oktober einen netten und verdient-gemütlichen Ausklang finden sollte.





























