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Trainingsmodus aus, Wettkampfmodus ein: Königsforst Marathon 2015
„Ich überlege, ob ich auf Sieg laufen soll“ sage ich zu Laufmonster-Kollege Manuel, als wir uns auf dem ersten ansteigenden Kilometer des 41. Königsforst-Marathon befinden und zusehen, wie sich das Feld sortiert. Matthias Leffers, Königsforst-Dauerstarter und für sein forsches Anfangstempo bekannt, ist bereits deutlich weggeprescht und dahinter ist vieles offen.
Manuel ermuntert mich, es zu versuchen, aber ich zweifle noch ein wenig. Eigentlich hatte ich nur ein verschärftes Training auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft über 100 km (11. April in St. Leon Rot) eingeplant, mit einer Endzeit zwischen 2:55 h und 3:00 h. Und da Manuel ähnliches plante, hatten wir uns auf einen gemeinsamen, besonnenen Angang von 1:28 h für die erste Hälfte verständigt. Und nun wollte ich nach einem Kilometer alles über den Haufen werfen?
Andererseits, warum denn eigentlich nicht? So oft bekommt man nicht die Gelegenheit, bei einem Marathon um den Sieg zu laufen und zudem ist es ein Heimspiel, denn der eigene Verein TV Refrath ist der Veranstalter. Während ich noch darüber sinniere, sortiert sich das Feld. Als starken Gegner habe ich Bodo Banischewski ausgemacht, der auf den Unterdistanzen schneller als ich ist, es bis dato aber noch nie auf der Marathondistanz versucht hat. Er lässt aber keinen Zweifel daran, dass er gewinnen will und macht auf dem Anstieg in Richtung Forsbach Druck in unserer Verfolgungsgruppe. Als es bei km 4 dann in den Wald hinein geht, hat sich eine Lücke gebildet.
Jetzt oder nie, in diesem Moment muss die Entscheidung fallen. Ich folge dem Renninstinkt und gehe hinterher. Schnell haben wir den Rest der Verfolgergruppe hinter uns gelassen, auch wenn der M50er Albert Knauf zwischenzeitlich noch versucht, dranzubleiben. Wir laufen nun knapp unter der 4:00-Minuten Pace, gleichmäßig dem enteilten Führenden hinterher. Wir sprechen nicht miteinander, wir betrachten uns ganz klar als Konkurrenten um den Sieg. Das ist Wettkampfmodus. Der Trainingsmodus ist ausgeschaltet.
Wir laufen gemeinsam über das wellige Profil der großen Waldrunde, teils auf Asphalt, teils auf festem, gut belaufbarem Waldboden. Die Pace bereitet keine Probleme, ein Hochgefühl stellt sich ein, die Vereinskollegen an der Strecke geben zusätzlichen Ansporn. Die erste Runde ist im Nu vorbei. Organisationsleiter und TVR-Mastermind Jochen Baumhof, der auch die Aufgabe als Moderator und Streckensprecher ausfüllt, ist sichtlich überrascht, als er mich entgegen der Ankündigung bereits nach 1:23:40 auf die zweite Runde schicken kann.
Ich greife die Trinkflasche an der Eigenverpflegung, höre von Vereinskollege Andreas, dass der Führende nur noch gut eine Minute voraus ist und kurz darauf im Anstieg nach Forsbach können wir ihn auch sehen. Mein Mitläufer sieht dies natürlich auch und bläst zur Attacke. Das passt mir überhaupt nicht. Mein Plan war, auf dem Anstieg nach Forsbach besonnen zu laufen und meine 400 ml Buffer-Getränk (neben einem Gel-Chip meine einzige Energiequlle) in kleinen Schlucken aufzunehmen und dann erst im Wald wieder Gas zu geben.
So läuft mir Bodo davon und hat den Führenden Matthias schnell eingeholt und zieht sofort vorbei. Ich bleibe bei meinem Plan. Gleichmäßig weiter laufen, trinken und jetzt nur nicht überpacen, dann das mag mein Magen überhaupt nicht. Auch ich hole Matthias kurze Zeit später ein, der Abstand zum nun Führenden Bodo ist gut 100 Meter.
Ich will den Abstand nicht größer werden lassen, nehme noch einen großen Schluck und lasse die Flasche an einem Kilometerschild fallen. Der Königsforst-Marathon setzt auf Müllvermeidung (Run Green) und so kann die Flasche hoffentlich eingesammelt werden, aber ich mag sie nicht noch zwei weitere Kilometer bis zum Verpflegungspunkt tragen, wie es der ursprüngliche Plan vorsah.
Ich beginne nun wieder etwas rhythmischer zu laufen. Der Abstand pendelt sich jetzt ein und bei km 25 biege ich mit 100 Meter Rückstand in den Wald ein. Auf den nun folgenden, eher abschüssigen Kilometern mache ich Druck und siehe da, der Abstand wird langsam aber sicher kleiner. Die Zuversicht steigt, auch wenn ich weiß, dass es noch ein harter Kampf werden wird. „Abstände werden gleitend und langsam geschlossen, nicht ruckartig“, hatte ich mal irgendwo gelesen. Mir fällt nicht ein, ob es Greif oder Steffny war, aber es entspricht der Wahrheit.
Bei km 28 bin ich wieder dran und setze mich nach kurzer Zeit auch an die Spitze. Bei km 30 gibt es noch mal einen ganz leicht ansteigenden Kilometer auf Asphalt. Hier beginne ich jetzt mit einer leichten Verschärfung. Bei km 30 schaue ich auf die Uhr, zum letzten Mal in diesem Rennen. Die Uhr zeigt 1:58 h, also weiterhin konstant leicht unter 4:00er-Schnitt.
Ich ziehe die Schritte lang und höre, wie der Abstand zu seinen Schritten langsam aber merklich größer wird. Ich blicke mich nicht um, will ihm zeigen dass ich stark bin und es durchziehen werde. Von Kilometer zu Kilometer wird der Abstand ein wenig größer, irgendwann höre ich die Schritte hinter mir nicht mehr, aber weit ist er nicht weg und er erweist sich als hartnäckig. Dennoch, die Lücke wird größer aber trotzdem ist das Ding noch nicht sicher. Wie schnell ist bei einem Einbruch oder Krampf eine Minute Vorsprung wieder weg und so zähle ich die Kilometer herunter.
Bei Kilometer 35 geht es mir aber immer noch so gut, dass ich das Tempo halten kann, nur der Laufstil leidet jetzt und es wird mehr und mehr ein Stapfen und Stampfen durch den Wald. Als es auf Kilometer 40 zugeht und der Vorsprung stabil bleibt, setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass ich es fast geschafft habe und vor einem Sieg bei einem lokal durchaus angesehenen Marathon stehe, in einer Reihe mit lokalen Lauflegenden wie Helmut Urbach. Das kurze Wendepunktstück im Wald gibt mir noch mal die Gelegenheit, den Abstand zu taxieren: Es sind etwa 300 Meter, die ich Vorsprung habe und es sind noch etwa 1,5 Kilometer. „Der kommt nicht mehr ran“ rufen mir die dort postierten Vereinskollegen zu. Die Beine sind jetzt schwer und es geht nochmal ein Stück aufwärts zum Zielgelände. Aber sie haben Recht, wenn mich jetzt nicht noch ein dummer Krampf ereilt, dann habe ich das Ding im Sack. Der ansteigende Kilometer zieht sich gefühlt auf die doppelte Länge, aber irgendwann ist da ein kleiner Tunnel und es ist dann das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels, wenn man um die Kurve läuft und auf die Zielgerade einbiegt. Ich bin happy, breite die Arme aus, lasse mich von den heimwärts strebenden Halbmarathonis beklatschen und laufe nach 2:47:06 Stunden (netto 2:47:04) als Sieger des Königsforst-Marathons über den Zielstrich.
Nach dem Sieg beim sehr kleinen Marathon in Hückelhoven 2013 (nur 41 Finisher) ist dies mein zweiter Sieg in einem Marathon, aber es fühlt sich deutlich größer an als der Erfolg 2013. Zwar sind es auch hier nur 191 Finisher auf der Königsdistanz (163 Männer und 28 Frauen), aber es ist ein gewonnenes Heimspiel nach einem harten Fight. Es fühlt sich gut an.
Bodo folgt gut 1 ½ Minuten hinter mir. Wir gratulieren uns und jetzt sprechen wir auch miteinander. Er konnte muskulär auf der zweiten Runde nicht mehr zulegen, plant aber in der Zukunft mehr auf Marathon zu setzen. Wenn ich noch mal in einem Marathon auf ihn treffe, dann muss ich mich sicher noch mehr strecken, um dagegen zu halten.
Während wir zur Zielverpflegung gehen, wird von Jochen der Dritte des Laufs angekündigt und zu meiner großen Freude ist es Laufmonster und Ex-Vereinskollege Manuel Skopnik, der im ersten Marathon für seinen Verein LAZ Puma Rhein-Sieg gleich einen Podestplatz und eine für diese Strecke und den Zeitpunkt der Saison ausgezeichnete Zeit von 2:51:56 erläuft. Matthias Leffers bleibt nur der undankbare 4. Platz und muss sich mit dem Sieg in der AK M45 trösten.
Ich selbst bin super happy. Die Form stimmt und die Zuversicht für die Deutsche Meisterschaft über 100 km am 11. April steigt. Das wird aber noch mal ein ganz anderes Kaliber und das Feld aller Voraussicht nach eine gute und dichte Besetzung aufweisen, denn das absolut offene Qualifikationsrennen zur stimmungsvollen WM im niederländischen Winschoten im September lockt viele starke Läufer an. Ich bin gespannt, was mich in St. Leon Rot erwartet und freue mich drauf, im erweiterten Kreis ein Wörtchen mitzureden.
Moritz Kufferath gewinnt 41. Königsforst Marathon
Für ihn selbst war es sicherlich „nur“ ein weiterer durchlaufender Posten auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft über 100 km am 11. April in St. Leon-Rot, aber ein Sieg beim Königsforst Marathon ist trotzdem immer etwas Besonderes. Steht man in der Hall of Fame doch in einer Reihe mit Helmut Urbach, Martin Lüchtefeld, Heijo Fetten und Ernst Brüssel, um nur einige der Sieger der vergangenen 40 Jahre auf dem sauerstoffreichen Parcours im großen Waldgebiet östlich von Köln zu nennen. Nach den 3:27:12 Stunden bei den 50 km Meisterschaften vor zwei Wochen in Marburg mit einer Marathon-Durchgangszeit von 2:53 über die 42,195 km war dies nun in 2:47:04 Stunden der zweite Streich des schnellen Dormageners, der nach eigenem Plan trainiert und seine Form punktgenau für das Großereignis im April aufbaut. Und da wird mit Sicherheit einiges gehen. Immerhin befindet er sich nach seiner tollen 100 km-Premiere vor knapp einem Jahr in 7:27:06 Stunden sogar im Perspektiv-Kader des DLV. Moritz, mit dem Herzen neben seiner Vereinszugehörigkeit im TV Refrath zudem auch bekennendes Laufmonster, wünschen wir von Herzen alles Gute für seine kommende Frühjahrsmission. Laufmonster Manuel wurde für seinen neuen Verein LAZ Puma Rhein-Sieg in 2:51:56 Stunden übrigens ganz nebenbei hervorragender Dritter insgesamt.
Foto: Jochen Baumhof
Come Together bei 25 Minutes
Es gibt einige Anlässe, die liebt der zumeist kommunikative Netzwerker, der mit mal mehr und mal größerem Erfolg Menschen zusammenbringen kann, die sich gegenseitig kreativ sowie sportlich befruchten können. Gestern war endlich einmal wieder solch ein Abend. 25 Minutes-Geschäftsführer Denis Rösler hatte die Laufmonster in sein im Kölner Friesenviertel und damit innerstädtisch gelegenes Studio eingeladen. Und es liegt fast in Rufweite zur Gladbacher Straße, sprich dem Weißen Holunder… Einige handverlesene Sportler nutzten die Chance, ziemlich genau ein Jahr nach Eröffnung der Filiale am Friesenwall die Stimulations-Westen und -Bänder unter dem prüfenden Blick der Trainer und anwesenden Gäste zu testen. Über die Ergebnisse wird sicherlich in den kommenden Tagen noch einiges zu berichten sein. Besonders freuen wir uns allerdings über den Besuch von Mark Muijrers, dem Kopf hinter dem bekannten GastRUNomie-Lauf, der in diesem Jahr am Pfingstsonntag bzw. 24. Mai in seine vierte Auflage geht und gerne reichlich Zuspruch akquirieren darf.
Schließlich handelt es sich hierbei um einen Spendenlauf, bei dem sämtliche Einnahmen, seien es Startgelder oder separate Zuwendungen, dem guten Zweck zugeführt, sprich der Unterstützung zweier karitativer Einrichtungen überlassen werden. Dies ist natürlich ganz im Sinne der Laufmonster, die sich seit 2010 anlässlich des Köln Marathons innerhalb des Teams Mercure Hotel Köln Belfortstrasse ebenfalls alljährlich des Spendensammelns für den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V. verschrieben haben. Daher an dieser Stelle nochmals an alle Wettkampf-, Volks- und Spaßrunner der Aufruf zur Teilnahme an einem Lauf im schönsten Ambiente – rund um den Club Astoria im Kölner Stadtwald – auf von Detlev Ackermann offiziell vermessenen Strecken. Und das alles an einem hoffentlich frühsommerlichen Sonntag im Mai.
Denis Rösler und seinem Team gilt Dank für diesen schönen und informativen Abend. Ohne jetzt zu weit vorpreschen zu wollen, sollte sich ein zweiter Termin – wiederum unabhängig vom Laufmonster-Stammtisch im Weißen Holunder – möglichst bald anschließen. Noch mehr Laufmonster und fitnessbewusste Interessenten können sicherlich einiges aus dem vielversprechenden 25 Minutes-Programm lernen und zahlreiche vorteilhafte Impulse mitnehmen. Der Time & Voice Lauf Cup Köln ebenso wie der GastRUNomie-Lauf könnten zudem in 2016 zusätzlich profitieren, wenn der Spendenlauf in die bekannte Kölner Laufserie integriert wird. Hier gibt es womöglich weniger Abweichung vom Time & Voice-Standard als vermutet. Es bleibt trotzdem abzuwarten, ob Lukas Schommers als schnellster Kölner Läufer der Jahre 2013 und 2014 nach der abendlichen Oberarm-Stimulation zusätzlich zu seiner bereits vorhandenen Schnelligkeit in Kürze auch Popeye-Muskeln vorführen kann…
Alles wie gehabt beim Donatuslauf
10. Auflage des Rhein-Erft Akademie-Cups gestartet
Ohne große Überraschungen verlief die gestrige elfte Auflage des Donatuslaufes. Marlen Günther und Maciek Miereczko siegten im Hauptlauf über 10 km bei wie im Vorjahr erneut frühlingshaften Bedingungen jeweils mit großem Vorsprung. Marlen reichte gebremster Schaum mit einer Zeit von 40:19 Minuten, Maciek immerhin verbesserte den Streckenrekord um einige Sekunden auf nunmehr 32:26 Minuten. Damit geben sie im bekannten Rhein-Erft Akademie-Cup, der großen Laufserie im Rheinland, von Beginn an den Ton an. Auffällig waren die zahlreichen und äußerst ambitioniert auftretenden Leichtathleten des VfB Erftstadt Multisport, die in mehrfacher Teamstärke finishten und in der Infraserv Knapsack-Mannschaftswertung unter 10 Gesamtpunkten bleiben konnten.
Vor und nach dem Lauf wurde die zehnte Auflage des Lauf Cups mit einer großen „Torte“ gebührend gefeiert. Nach verhaltenem Beginn in 2006 hat sich die Laufserie in den Folgejahren zu einem renommierten und weithin bekannten saisonalen Zugpferd entwickelt, das nach und nach alle bekannten Volks- und Wettkampfläufer der Region ansprechen konnte. Klar, dass die ebenfalls angebotenen weiteren Distanzen gegenüber dem „Hauptlauf“ über 10 km in den Hintergrund treten mussten.
Im 5 km-Familienlauf lief Lokalmatadorin Adele Blaise-Sohnius in 19:21 min. an der Spitze, ebenfalls unter 20 Minuten schaffte es Sieger Jakob Meyer in 19:40 Minuten. Den teilnehmermäßig eher schwach frequentierten Halbmarathon gewann Daniel Kannapinn in 1:24:07 h knapp vor Routinier Albert Knauf in 1:24:20 h, bei den Damen siegte Vera Eßer (1:36:09 h) vor Kerstin Althoff (1:37:02 h), der derzeit Führenden im Time & Voice Lauf Köln.
Wohl zum letzten Mal herrschte damit inklusive der 1.200 Meter Läufe für Schüler und Jugendliche geschäftiges Treiben an und in der Waldorfschule in Erftstadt-Liblar. Bleibt zu hoffen, dass die ausrichtende LG Donatus anderweitig ein entsprechendes Areal mit Logistik und natürlich Anbindung an die Laufstrecke findet. Eine Verbesserung der Parkplatzsituation darf damit gerne einhergehen.
Daniel Schmidt mit starkem Lauf bei Cross-DM in Bayern
Antje Wietscher, Doris Remshagen und Sigrid Zündorf sind Vizemeister
Der Veranstalter SG Indersdorf nördlich von München hatte eine selektive Crosslauf-Strecke präpariert. Tiefes Wiesengeläuf wechselte sich mit Sandpassagen ab. Die kurzen Rampen als auch die langgezogenen Anstiege zogen den rund 1.000 teilnehmenden Crossläufern die Körner aus der Tasche, wie die Läufer sagen. Bei dem Kurs waren Athleten mit guten Kraftausdauerwerten klar im Vorteil. Das war ganz nach dem Geschmack von Daniel Schmidt, dem seit Jahren besten Langstreckler im TV Refrath running team. Der 28jährige trainiert viel in den Bergen rund um Remscheid. Mit einem couragierten Rennen auf der Männer Langstrecke über kraftraubende 10.400 Meter konnte er viel höher eingeschätzte Konkurrenten hinter sich lassen. Nach 37:06 min. hatte er als 15. im Ziel nur zwei Minuten Rückstand hinter dem neuen Deutschen Crossmeister und Berglaufspezialisten Manuel Stöcker vom SC Ostheim/Rhön. „Das war mein geilstes Crossrennen ever“ so ein überglücklicher Schmidt.
Nicht zurecht kam hingegen Andreas Keil-Formeck, der im Winter bei belgischen Crossläufen für Furore sorgte. Als 49. lief der Bonner in 39:57 min. deutlich unter Wert und war damit in illustrer Gesellschaft. Das Männerteam vom TV Refrath belegte in der Mannschaftwertung mit Sebastian Müller (62./42:26) mit 126 Punkten Rang 9 hinter der LG Passau. André Rinke finishte bei seiner ersten Deutschen Meisterschaftsteilnahme als 63. in 43:11 min.
Antje Wietscher wird zweimal Vizemeisterin
Gegen die Favoritin und vier Jahre jüngere Waltraud Klostermann vom TV Norden war wie bei der Hallen-DM letztes Wochenende in Erfurt kein Kraut gewachsen. Aber auch die Silbermedaille errang die Multisportlerin Antje Wietscher erst mit einem furiosen Endspurt auf den letzten Metern. Auf der 6.000 Meter Distanz lag die Leichlingerin als Deutsche Vizemeisterin 29:22 min. nur 7 Sekunden vor Brigitte Rupp von der TSG 08 Roth. Große Freude dann, als die Mannschaftsergebnisse ausgehängt wurden. Überraschend holten die TVR-Damen nach Bronze im Vorjahr die Silbermedaille in der Besetzung Antje Wietscher und den stark laufenden Doris Remshagen als 11. der W45 (30:42) und Sigrid Zündorf als 7. der W50 in 31:20 Minuten.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Donatuslauf ist (fast) ausgebucht
Kurz vor dem Online-Meldeschluß ist der am Sonntag stattfindende 11. Donatuslauf in Erftstadt-Liblar so gut wie ausgebucht. Die LG Donatus Erftstadt als Veranstalter hat ein Teilnehmerlimit von 1.000 Läufern eingerichtet. Dieses wurde jetzt fast erreicht, so dass es am Veranstaltungstag nur noch wenige Rest-Startplätze geben wird. Der Großteil der Meldungen liegt wie immer beim Zehn-Kilometer-Hauptlauf, zu dem knapp 400 Läufer erwartet werden. Diese Distanz bildet zugleich den Auftakt zur 10. Auflage des RHEIN-ERFT AKADEMIE-Cup.
Als Favoriten gehen die beiden Vorjahres-Gesamtsieger Maciek Miereczko und Marlen Günther an den Start. Für die meisten Cup-Starter geht es in erster Linie um Punkte für die Monte Mare Altersklassenwertung, zu der sich bislang knapp 100 Läuferinnen und Läufer angemeldet haben.
Viele Teilnehmer werden auch wieder beim 100-pro Schüler-Cup der Kreissparkasse Köln erwartet. Für den Donatuslauf haben schon über 200 Schülerinnen und Schüler gemeldet. Cup-Organisator Joe Körbs bittet dennoch um Online-Voranmeldung, um eine schnellere Auswertung zu ermöglichen. Um in die Cup-Wertung zu kommen, müssen drei von sechs Läufen gefinisht werden. Drei Streichresultate bzw. Nichtteilnahmen sind insgesamt möglich. Die besten drei Ergebnisse werden gewertet, alle weiteren Ergebnisse gestrichen.
Pressemitteilung von Joe Körbs – Laufen im Rheinland
Kufferath und McGuire bei 50 km DUV-Meisterschaft erfolgreich
Im hessischen Marburg fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften der DUV (Deutsche Ultramarathon Vereinigung) im 50 km Straßenlauf statt. Zwei Langstreckler vom TV Refrath waren auch dabei: Moritz Kufferath und Stephan McGuire. Kufferath ist im Deutschen Perspektivkader über 100 km und nutzte den Lauf als ersten Formtest für die am 11. April stattfindende Deutsche Meisterschaft in St. Leon-Rot. In einem kontrollierten Rennen mit einer Marathondurchgangszeit von 2:53 h lief der 36jährige nach 3:27:12 h als 16. von 222 Finshern ins Ziel. Als 3. der AK M35 holte er sich sogar die DM-Bronzemedaille. Für Stephan McGuire war der 23. Lahntallauf der erste 50 km Lauf überhaupt. Als Vorbereitung für den Connemara-Ultra in Irland lief er nach 3:55:39 h auf den 7. Platz in der M40.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
TVR-Talent Carola Riethausen verbessert gleich zwei Kreisrekorde
Daniel Schmidt und Alexandra Tiegel beim Laufklassiker in Leverkusen die Schnellsten
Der Wind blies den Läufern auf der Kaiser-Wilhelm-Allee bei der 34. Auflage „Rund um das Bayerkreuz“ in Leverkusen kräftig ins Gesicht. Viele verloren so in jeder der vier Runde 5 bis 15 Sekunden, auch die Topläufer und Gesamtsieger Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg/32:39) und Taher Belkorchi (30:13) vom ausrichtenden Verein TSV Bayer 04.
Trotzdem wurden auch im von Grippefällen dezimierten Laufteam des TV Refrath neue Bestmarken aufgestellt. Carola Riethausen startete erstmals im TVR-Trikot und bewies gleich ihr großes Talent. Mit 40:37 min. verbesserte die 16jährige gleich die 10 km Kreisrekorde der U18 (bisher 43:57/2011) und U20 (41:56/2002) im Kreis Oberberg und gewann auch die Jugendklasse. Schnell unterwegs waren auch die beiden TVR-Neuzugänge Alexandra Tiegel als 4. der W30 in 39:05 und Juniorin Caroline Hardt, die sich auf glatte 41:00 min. steigerte. Die starke Vorstellung der TVR-Damen komplettieren Jola Basinski (6. W40/44:37), Ruth Schedlbauer (8. W35/44:51), Doris Remshagen (10./W45/45:59), Sabine Singer (12. W45/45:56) und Claudia Feige (12. W40/49:41).
Daniel Schmidt lief im Windschatten der Topläufer sehr forsch an. Doch schaltete er nach 5 km einen Gang zurück, weil am kommenden Wochenende die Deutschen Crosslauf-Meisterschaften anstehen.
Trotzdem lief er nach guten 32:02 min als 14. im Feld der 750 Teilnehmer ins Ziel. Auch André Rinke (34:12) und Sebastian Müller (35:34) werden am Samstag in Markt Indersdorf bei München auf der Männer Langstrecke mit TVR-Topläufer Andreas Keil-Forneck, der in Leverkusen auf einen Start verzichtete, bei der Cross-DM starten. Bemerkenswert, dass sich neben der erfolgreichen TVR-Jugend auch zwei Oldies im TVR-Trikot ein Rennen lieferten: M75 Läufer Gerhard Krüger lag nach 54:15 min nur 4 Sekunden von Werner Christophel (54:19) im Ziel. Der Oberberger gehört seit diesem Jahr sogar schon der Altersklasse M80 an.
Weitere Ergebnisse aus dem TVR running team:
Patrick Birkhölzer (6. M35/35:45), Sören Braun (5. U20/40:15), Liam Condon (M40/38:58), Reinhardt Feindt (4. M65/49:20), Andreas Franssen (5. M50/37:55), Achim Fuchshuber (M45/47:21), Frederik Hartmann (M45/39:42), Michael Leiter (M45/41:53), Günter Lindemeier (M50/42:22), Jan Roggemann (M20/38:15), Markus Zentner (38:17) sowie Martin Gross (M60) mit 20:55 min. über 5 km.
Ergebnisse/Fotos vom Elite-Lauf
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Immer mehr und deutlicher Protest gegen 1 Euro Laufgebühr
Wie bereits bekannt und an dieser Stelle thematisiert, will der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ab 1. Januar 2016 von jedem Finisher (ab U 18) aller Volks- und Straßenläufe 1,00 Euro einkassieren. Gegen diese Regelung gab und gibt es bundesweit bereits schon viel Widerstand. Am 20. Februar 2015 hat der Verbandsrat des DLV in Karlsruhe diese Entscheidung gegen den bereits geäußerten, vielfältigen Unmut der Laufveranstalter und Vereine und ohne Diskussionen mit den Veranstaltern endgültig beschlossen. Jetzt ist natürlich der Ärger an der Basis noch größer als zuvor.
German Road Races e.V. (GRR) hat sich als Sprachrohr vieler deutscher Läufe mit einer Presse-Information dagegen gewandt – und ruft nun die bundesdeutschen Laufveranstalter/Vereine zum solidarischen Einspruch gegen diesen undemokratischen Beschluss auf. Wir möchten mit diesem Schreiben nun auch Sie darüber informieren und zum aktiven Protest aufrufen. In mehr als 25 auf der Website von German Road Races veröffentlichten Beiträgen haben Veranstalter und Vereine ihre Missbilligung der DLV Laufmaut ausgesprochen. Diese Beiträge sind natürlich auch auf der Website unserer Vereinigung nachzulesen.
Der anhängende Aufkleber „STOP – 1 EURO IST ZUVIEL“ soll den Widerstand gegen die MAUT bundesweit öffentlich machen. Wir werden in diesen Tagen diesen Aufkleber produzieren lassen. Gerne können wir Ihnen Aufkleber in der gewünschten Anzahl zukommen lassen, damit auch Sie Ihre Ablehnung öffentlich machen können. Bestellungen gerne per Mail.
Damit diese Kampagne auf möglichst vielen Beinen steht, bitten wir Sie um ihre Unterstützung!
Sprechen Sie auch mit befreundeten Vereinen und Laufveranstaltern, ob auch diese sich dem Protest anschließen wollen. Es spielt letztlich keine Rolle, ob diese nun GRR-Mitglied sind oder nicht, hier geht es um eine gemeinsame Aktion, um die Sache! Wir müssen dem DLV auf vielfältige Weise die „rote Karte“ zeigen und zur Einsicht bringen, dass die Gebührenerhöhung auf 1,00 Euro ein falsches Signal zur Fortentwicklung der Leichtathletik ist. Deshalb muss unser Motto sein: Wer nicht kämpft, der hat schon verloren! Wir dürfen uns nicht alles gefallen lassen!
Was lässt sich von Ihrer Warte aus noch tun?
1. Die GRR-Presse-Information auf Ihre Website stellen.
2. In Aussendungen, Newslettern und sonstigen Publikationen die Läufer auf dieses Thema aufmerksam machen
3. Die GRR-Presse-Information den lokalen Pressevertretern zur Verfügung stellen
4. Posten Sie den Protest gegen die DLV-Läufermaut auf Ihrer Facebook-Seite
5. Gehen Sie auf die GRR-Facebook-Site und klicken Sie „gefällt mir“
6. Verteilen Sie die MAUT-Aufkleber an Mitveranstalter und Läufer
Natürlich werden wir Sie über unsere nächsten Aktivitäten unterrichten. Die deutschen Volks- und Straßenläufe, die Vereine und Lauftreffs, sie alle sind die Basis der Leichtathletik. Alle haben über Jahre hinweg den hiesigen Laufsport aufgebaut. Dieses einzigartige Werk sollten wir uns durch Willkür-Entscheidungen nicht kaputt machen lassen!
Siehe hierzu auch die Artikel Verärgerung in der deutschen Laufszene sowie Laufmaut: Leichtathletikverband bestätigt Beschluss
Pressemitteilung der www.wus-media.de






