Rhein-Berg Runners weiter stark
Wieder zwei Gesamtsiege bei der WLS Bockenberg
Nach einem verregneten Freitag kamen die insgesamt 202 Läufer beim 2. Lauf durch das Milchborntal am vergangenen Samstag trockenen Fußes ins Ziel. Der erste Startschuss fiel um 14:00 Uhr für die kurze Distanz. Martin Koller konnte hier seine Serienführung weiter ausbauen und gewann die 6,3 Kilometer-Distanz in 23:11 Minuten. 13 Sekunden vor David Fleschen vom TV Herkenrath. Dirk Heuschen lief in 23:53 Minuten auf einen tollen dritten Rang.
Marianne Froning baute Ihre Serienführung ebenfalls weiter aus. In 26:47 Minuten kam sie 40 Sekunden vor ihrer Verfolgerin Monika Gippert vom TV Herkenrath ins Ziel. Damit hat sie nun mit einer Minute Vorsprung einen guten Puffer.
Im zweiten Rennen, der 10,1 Kilometer Langdistanz, siegte Susanne Schulze souverän vor Rike Westermann, SG Wenden. Mit fast 4 Minuten Vorsprung entschied sie das Rennen für sich. Den guten Gesamteindruck der Rhein-Berg Runners vervollständigte Rene Grass. Nach diesem 2. Lauf steht er auf Gesamtplatz 3 der Langserienwertung.
Ergebnisse Lauf 2 (6,3 km)/Lauf 2 (10,1 km)
Pressemitteilung von Silke Schäpers
Treppchensturz nach dem 7 G Marathon
Rückstufung von Platz drei auf vier im Siebengebirgscup nach dem 7 G Marathon
Ihre Punktewertung sollten die Macher des Siebengebirgscups vielleicht noch einmal überdenken. So fiel Sabine Fischer, die ambitioniert gestartet war und nach dem dritten von vier Läufen auf dem dritten Rang lag, dem Rechenknecht zum Opfer und nach dem 7 G Marathon vom obendrein zunächst bestätigten dritten doch noch auf den vierten Gesamtplatz zurück. Etwas frustriert schildert Sie nach dem gestrigen Tag ihre Erlebnisse: „Nach dem sehr gut organisierten und landschaftlich sehr schönen Löwenburglauf konnte ich mich durch einen guten Lauf auf Platz drei der Gesamtwertung vorarbeiten und war sehr motiviert für den 7 G Marathon. Der hatte es allerdings in sich. Durch das Auf und Ab fiel es mir zeitweilig schwer, einen guten Rhythmus zu finden. Auch hatte ich Schwierigkeiten, mir meinen ersten “Bergmarathon” richtig einzuteilen, deshalb fehlten mir am Ende die Körner. Insgesamt bin ich aber mit meiner Zeit von 4:02 sehr zufrieden. 700 Höhenmeter rauf und runter und das bei dem schlechten Wetter – vier Stunden Nieselregen – waren eine harte Nuss für meinen Kopf und meine Beine. Von der Landschaft, die sicher reizvoll war, haben wir nichts gesehen. Alles grau in grau und wolkenverhangen. Der Lauf ist familiär organisiert, hat ausreichend Verpflegungsstationen, aber kaum Zuschauer. Dafür allerdings sehr schön: der Zieleinlauf in die Festhalle von Ägidienberg, wo man quasi direkt auf die Bühne zur Siegerehrung laufen kann. Als Resümee zum Cup würde ich sagen: Vier wirklich sehr schöne Landschaftsläufe mit unterschiedlichem Charakter und einem dicken Ende.“
Königsforst-Marathon wurde in die German Road Races aufgenommen
In der feinen Adresse Duisburger Hof fand die Jahrestagung der German Road Races (GRR) statt. Geschäftsführer Wilfried Raatz aus Darmstadt und der Präsident Horst Milde hatten ein straffes und sehr interessantes Programm zusammengestellt. Zum ersten Mal waren der TV Refrath und der Königsforst-Marathon mit Lauforganisator Jochen Baumhof dabei. Viele aktuelle Themen, zu denen auch ein Rückblick auf die von der GRR abgewehrte „Laufmaut“ gehörte, standen auf dem von Wilfried Raatz moderierten Programm.
Am Samstag wurden auch die beiden neuen GRR-Mitglieder vorgestellt. Dies sind der Swiss City Marathon in Luzern und der Königsforst-Marathon in Bensberg, der am 13. März 2016 bereits zum 42. Mal gestartet wird. Mit der Aufnahme stellt das TV Refrath running team sein Flaggschiff auf die internationale Bühne. „Wir möchten den Laufklassiker noch attraktiver und ihn überregional bekannter machen“ hofft Jochen Baumhof in begrenzter Anzahl auf mehr Teilnehmer für die kommenden Jahre. „Die GRR bietet eine perfekte Möglichkeit zum Netzwerken und wir können viel von den großen Laufveranstaltern lernen“. Erste Gespräche für eine Kooperation mit dem Intern. Schwarzwald-Marathon wurden bereits geführt.
Zeitreise in die Vergangenheit
Als Ouvertüre zum Workshop traf man sich bereits am Freitagabend im „Köpi-Keller“ der Duisburger Brauerei. Wie jedes Jahr wurde geehrt: die Nachwuchsförderpreise gingen an Alina Reh (TSV Erbach) und Patrick Karl (TV Ochsenfurt) für ihre jeweils überragende Laufsaison. Beide starten am kommenden Sonntag bei der Cross-EM in Frankreich. Für seine besonderen Verdienste als Trainer wurde Günter Zahn aus Passau geehrt, der als Deutscher 1500 m Jugendmeister 1972 in München das Olympische Feuer entfachte. Als Trainer der LG Passau war er auch 2013 bei der Halbmarathon-DM in Refrath an der Stecke. Charlotte Teske, eine Pionierin des Frauen-Langstreckenlaufes und frühere Weltklasseläuferin bekam den GRR Award für ihre Lebensleistung. Sehr emotional war der Augenblick, als sie dem Gründer des Berlin-Marathons Horst Milde für sein „Marathoneum“ in Berlin ihren Preis als Siegerin des Boston-Marathons, eine Seiko-Uhr und eine Jacke vom 100jährigen Jubiläum 1996 überreichte.
Auch für Jochen Baumhof waren die intensiven Gespräche mit Horst Milde eine Reise in die eigene sportliche Vergangenheit. Der Refrather Lauftrainer lief insgesamt vier Mal den Berlin-Marathon und stand 1990 nach der Wende beim „Wiedervereinigungs-Marathon“ in der ersten Startreihe. Für Horst Milde hat er zum Abschluss zwei Schätzchen für sein Museum versprochen: den Original-Streckenplan des alten Berlin-Marathons von 1979 auf der Avus durch den Grunewald und ein Baumwoll-Shirt von Rennsteiglauf 1965, das er beim Besuch von Emil Zatopek 1986 in Prag getauscht hatte. Die nächsten GRR-Jahrestagungen finden 2016 in Paderborn zum Jubiläum des 70. Osterlaufes und 2017 in Würzburg statt.
Anmeldung zum Königsforst Marathon und alle Infos hier
Webseite der German Road Races (GRR)
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Berichte vom Nikolaus-Wochenende
Susanne Schulze läuft Streckenrekord – Klasse Leistungen bei der WLS in Leverkusen
Zum fünften Mal wird die Leverkusener Winterlaufserie ausgetragen. Am Nikolaustag fand die zweite Veranstaltung der diesjährigen Serie statt. Strecken über 5, 10 und 15 Kilometer konnten gewählt werden. Im Rahmen des Wintertrainings passten die längeren Strecken für einen Formtest am besten, entschied Trainer Lothar Pöhlitz für seine Schützlinge Susanne Schulze, Pascal Meißner, Arthur Ralenovsky und Dirk Heuschen. Alle vier setzten das Training hervorragend um und zeigten eine hervorragende Winterform. Schulze, Meißner und Ralenovsky auf der 15-Kilometer-Distanz und Dirk Heuschen auf der 10-Kilometer-Distanz.
Allen voran Susanne Schulze. In 56:47 Minuten spulte sie die 15 Kilometer souverän ab und wurde damit nicht nur klare Siegerin, sondern verbesserte auch den alten Streckenrekord um mehr als 6 Minuten. Pascal Meißner erreichte in 51:18 Minuten einen tollen zweiten Platz, nur 3 Sekunden hinter David Ranftler vom TV Refrath. Arthur Ralenovsky vervollständigte das Bild beim 15-Kilometer-Lauf mit dem dritten Platz in 52:19 Minuten. Auch Dirk Heuschen stand auf dem Treppchen. Auf der 10-Kilometer-Strecke wurde er in 37:02 Minuten Gesamtdritter und gewann damit seine Altersklasse M50.
Sebastian Linden läuft Bestzeit – Nikolauslauf der Kölner Sporthochschule
Im Kölner Stadtwald fiel am Sonntag der Startschuss zum 19. Nikolauslauf. Wie jedes Jahr standen wieder zahlreiche Laufbegeisterte an der Startlinie. Zum 10-Kilometer-Top-Lauf sammelten sich über 400 Starter/innen. Unter ihnen Sebastian Linden von den Rhein-Berg Runners. Nach dem Startschuss ließ sich Linden durch das Gedrängel nicht irritieren und fand schnell sein Renntempo. Die erste Hälfte absolvierte er schon in guten 18:04 Minuten. Damit aber nicht genug. Die zweite Hälfte wurde sogar mit 17:51 Minuten noch 13 Sekunden schneller. Somit stand im Ziel eine neue persönliche Bestzeit mit 35:53 Minuten über die 10-Kilometer-Distanz. Die Freude war groß. „Ich bin echt happy und man merkt einfach, dass das intensive Training seine Wirkung zeigt.“, waren dann auch seine ersten Worte nach dem Zieleinlauf.
Pressemitteilung von Silke Schäpers
David Ranftler Gesamtsieger in Leverkusen
Der 25jährige Leverkusener ist seit zwei Jahren einer der Leistungsträger im TV Refrath running team. Aber auch in seinem Maschinenbau-Studium in Aachen ist David Ranftler, den TVR-Coach Jochen Baumhof Anfang Oktober 2013 in Hitdorf entdeckte, sehr ehrgeizig. Bevor er sich für ein halbes Jahr mit einem Stipendium in der Tasche an die Universtät Stanford in die USA verabschiedet, startete er am Sonntag beim zweiten Lauf der Leverkusener Winterlaufserie über 15 km. Nach harten 8 x 1.000 Meter Tempoläufen zwei Tage zuvor kam ihm ein moderates Anfangstempo im Führungstrio zusammen mit den beiden Ex-Refrathern Pascal Meißner und Arthur Ralenovsky von den Rhein-Berg-Runners zugute. Doch nach einer 10 km Durchgangszeit von 34:52 min versuchte er sein Glück mit einer deutlichen Temposteigerung eingangs der dritten Runde. Nur Meißner hielt einigermaßen Anschluss, konnte den Refrather aber nicht mehr einholen. Mit einer Zeit von 16:22 min. für dritten 5 km-Abschnitt und mit neuer 15 km-Bestzeit von 51:15 min. gewann David Ranftler mit vier Sekunden Vorsprung vor Pascal Meißner (51:18) und Arthur Ralenovsky (52:19).
Auf der kurzen Distanz über 5 km holte der TVR drei AK-Siege: Frederik Hardtmann in 20:00 min (1. M45), Martin Groos in 21:13 min (1. M60) und Karin Meuser in 21.17 (1. W45). Damian Zehnpfennig verbesserte sich auf 21:44 min. Beim Kölner Nikolauslauflauf wurden Sigrid Zündorf (W50/47:01) und Reinhard Feindt (W65/50:14) über 10 km ebenfalls Altersklassensieger.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Ergebnisse des Nikolauslaufs und der Winterlaufserie
Jetzt anmelden und Nikolaus-Geschenk sichern!
Titelsponsor Sparda-Bank West schenkt jedem, der sich am Nikolaustag (6. Dezember) anmeldet, zwei Test-Packages Kinesio-Tape im Wert von 20 Euro
Wenn am 24. Juni 2016 am Kölner Heumarkt zum siebten Mal der Startschuss zum Sparda-Bank Altstadtlauf fällt, wird nicht nur Laufsport geboten. Denn gleichzeitig findet auf dem Heumarkt das große Finale der Aktion „Running for Kids“ statt, bei der wieder eine große Spendensumme der RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“ übergeben wird.
Möglich macht das der Titelsponsor Sparda-Bank West, der bei der vergangenen Auflage pro Starter zehn Euro gespendet hat. Am Ende rundete die Genossenschaftsbank die Spendensumme, die 2.700 Starterinnen und Starter gemeinsam mit den RTL-Promis um TV-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly erlaufen hatten, großzügig auf 50.000 Euro auf.
Damit auch im Sommer 2016 wieder zahlreiche Hobbysportler „laufend Gutes tun“, lockt die Sparda-Bank West die regionale Laufgemeinschaft noch in diesem Jahr mit einem Nikolaus-Geschenk. Denn wer sich am kommenden Sonntag (0.00 bis 24.00 Uhr) für den „Sparda-Bank Altstadtlauf“ anmeldet, bekommt zusätzlich zum offiziellen Funktions-T-Shirt zwei Test-Packages Kinesio-Tape im Wert von 20 Euro geschenkt.
Anmelden lohnt sich so oder so! Denn kein anderer Kölner Lauf führt über die einzigartige Strecke durch die Altstadt, entlang der Rheinuferpromenade und durch den modernen Rheinauhafen zurück zum Start- und Zielbereich am Kölner Heumarkt. Im Angebot bei der siebten Auflage des Altstadtlaufs stehen wieder zwei Wettbewerbe über die 10-Kilometer-Distanz mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen sowie ein 5-Kilometer-Lauf und ein Kids-Lauf über 1,4 Kilometer.
Saucony ist neuer Ausrüster des Köln Marathon
Sportartikelhersteller unterschreibt für drei Jahre
Der neue Ausrüster des RheinEnergieMarathon Köln heißt Saucony. Der Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren beinhaltet die Ausstattung der über 2.000 ehrenamtlichen Helfer der Veranstaltung mit funktioneller Bekleidung. Außerdem stellt Saucony das offizielle Teilnehmershirt des Köln Marathon.
Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH:
„Saucony ist eine symphatische Marke, die sich seit über 35 Jahre dem Laufsport verschrieben hat und die mit ihrer Kompetenz und ihren Ideen eine Bereicherung für den Köln Marathon ist. Die Teilnehmer können auf die Special Edition zu unserem 20-Jährigen Jubiläum gespannt sein.“
Mika Froesch, Country Manager Deutschland, Österreich, Polen:
„Wir sind stolz, in den kommenden drei Jahren Premiumsponsor des RheinEnergieMarathon Köln zu sein. Als Laufsportausrüster steht bei uns neben der Running-Kompetenz vor allem der Spaß am Laufen im Vordergrund. Die Marathonveranstaltung in Köln verkörpert für uns genau diese zwei Aspekte. Außerdem ist das Gebiet im Westen Deutschlands eines der wichtigsten für uns, da eine Vielzahl unserer Händler dort vertreten sind.
Zudem ist dort eine große Anzahl an laufbegeisterten Sportlern zu Hause. Als Partner des Köln Marathon können wir mit allen Teilnehmern die Freude am Laufsport teilen.“
Über Saucony:
„Schnell fließender Fluss“ lautet die Übersetzung des Namens „Saucon“, den die Ureinwohner jenem Fluss im US-Staat Pennsylvania gegeben haben, an dessen Ufer SAUCONY 1898 gegründet wurde. Die Abwandlung „schnell fliegender Fuß“ liegt nahe – konzentriert sich der Sportartikelhersteller doch seit über 35 Jahren auf den Laufsport: Der Name SAUCONY steht dabei für technische Perfektion, aufregendes Design und – die Liebe zum Laufen. SAUCONY Deutschland mit Sitz in München gehört zur Wolverine Europe B.V.
Pressemitteilung des Köln Marathon
Klasse: Spendenübergabe am Geburtstag
Wenn man eine seit mittlerweile sieben Jahre laufende Aktion wie den Spendenmarathon der Laufmonster und Freunde für den Förderverein für krebskranke Kinder in Köln e.V. selbst im mittlerweile sechsten Jahr begleiten darf, kann man durchaus mit ein wenig Stolz auf das bisher Erreichte zurückblicken. Aber auch für die Zukunft absolut zuversichtlich sein, dass alles wie gewünscht weiterläuft und Optimierungen am Ablauf schneller als in der Vergangenheit zu noch besseren und sichtbaren Ergebnissen/Resultaten führen. Ganz im Sinne der Kinder, die wir vom ersten Tag an mit absolutem Herzblut unterstützt haben und die sich seitdem über Spenden von weit über 10.000 Euro freuen durften. Wenn dann noch die Spendenübergabe der in diesem Jahr kontinuierlich gesammelten insgesamt 2.765 Euro terminlich genau am eigenen Geburtstag fixiert werden kann, umso besser.
Die Vorsitzende des Fördervereins Marlene Merhar sowie die Leiterin des Elternhauses Andrea Tepe kamen an diesem 2. Dezember gemeinsam zum Frühstück ins Hotel Mercure Köln Belfortstrasse zu Sonja Salewska und Lilly Wiese, um sich persönlich noch einmal für den Einsatz im gesamten Laufjahr und speziell am Marathontag, dem 4. Oktober, zu bedanken. Frau Merhar konnte bei dieser Gelegenheit die tolle Stimmung am Weißen Holunder mit seinem Team um Wirt Michael Kampert und den zahlreichen Supportern sogar persönlich hautnah miterleben, hatte Sie sich doch mit Ehemann von Mönchengladbach aus extra in die Erftstrasse begeben, um erstmals eine Laufveranstaltung als Zuschauerin zu besuchen. Und der Funke sprang spontan über. Zwischenzeitlich walkt Sie sogar selbst – und das noch dazu erfolgreich und zudem im Wettkampfmodus.
Speziell die eindrucksvolle Performance der Laufmonster sowie der zahlreichen Lauffreunde sorgte am Marathontag bei allen Zuschauern nicht nur für eine persönliche Gänsehaut, sondern aufgrund der Moderation auch bei den Teilnehmern, wie man auf dem Bild von Team-Starter Daniel Fink, der obendrein seine Marathon-Bestzeit signifikant verbessern konnte, bei der Holunder-Passage eindrucksvoll erkennen kann. In 2016 können wir daher das schon hervorragende Spendenergebnis des laufenden Jahres guten Gewissens erneut angreifen, werden doch durch die bei den Laufmonstern platzierte Werbung für Eventveranstaltungen sowie insbesondere den für den 21. Februar geplanten Trainings- und Charitylauf rund um die Glessener Höhe hoffentlich bereits Einnahmen von bis zu 1.000 Euro erzielt, die sicherlich den Sockel und das Fundament für einen erfolgreichen Lauftag am 2. Oktober bilden.
An dieser Stelle, vor allem vor dem Hintergrund eines heute überreichten Hotel-Gutscheins durch das Mercure-Team, bin ich schlichtweg überwältigt von all den Glückwünschen und persönlichen Nachrichten anlässlich meines Geburtstages. Und ich kann versichern: Ich werde nicht locker lassen in meinem Bemühen, die zukünftigen Veranstaltungen, Läufe, Events und vielleicht nur zufälligen Treffen zu begleiten und durch eine verlässliche sowie aussagekräftige Berichterstattung zu bereichern und zu bewahren. Ganz im Sinne von Sonja und Lilly, die mir heute zwei schöne Tage in Berlin geschenkt haben, die ich noch gar nicht recht zu nutzen weiß. Mit einer Widmung, die ich hoffentlich zitieren darf: „Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet“. Das ist es. Oder um mit Philipp Dittberner zu sprechen: „Das ist dein Leben“. Danke nochmals an alle! Speziell an Lukas: Werd´ wieder gesund!
(Halb-)Marathon Köln 2015: Fotos von Winfried Schommers und von Lilly Wiese & Kai Engelhardt
Die (Advents-) Klasse von 2015
Weihnachtsmarkt bei 11° macht nicht wirklich Spaß. Auch wenn es nach mindestens einem Tag Dauerregen verhältnismäßig so menschenleer war wie noch nie zuvor in all den Jahren. Doch das war eindeutig zu wenig Adventsstimmung. Also schnell ins Brauhaus Malzmühle, wo Manni zum Glück einen Tisch für 18 Personen reserviert hatte. Und an diesem Abend wurden tatsächlich alle Sitzplätze benötigt, da einige Nachzügler erst im Lokal zum größten Laufmonster-Stammtisch aller Zeiten stießen. Diskutiert wurde wie immer lebhaft über die Laufplanungen für 2016, weitere mögliche Charity-Aktivitäten, die konkrete Planung für den Spendenlauf am 21. Februar, die Ausgestaltung des Lauf Cups im kommenden Jahr und weitere Aktivitäten bis hin zu den Möglichkeiten von Drohneneinsätzen bei Volksläufen. Ganz nach dem Motto „Alles neu macht der Mike“, der nicht nur die völlig veraltete Laufmonster-Seite von Grund auf renoviert und auf eine für die nächste Zeit sichere technische Basis gestellt hat, sondern seit einiger Zeit über Fluggeräte verfügt, die nur darauf warten, auch bei Laufveranstaltungen unter Berücksichtigung geeigneter Sicherheitsmassnahmen für Film- und Fotoaufnahmen eingesetzt werden zu können.
Gefehlt hat am gestrigen Abend leider Lokalmatador Lukas Schommers, der sich einen schweren Arbeitsunfall zugezogen hat und dem wir auf diesem Weg nur die besten Geneseungswünsche übermitteln können. Auf jeden Fall hätte er mit Vater Winni die 20 Teilnehmer-Grenze gesprengt. Lieber Lukas, werde schnell wieder gesund. Die Form stimmt ja, wie man an den letzten Wochenenden sehen konnte.
Fit für Föhr – Deutschlands nördlichster Marathon
Advent. Für viele hat nun die Zeit der köstlichen, aber leider oft auch zucker- und kalorienreichen Weihnachtsnaschereien begonnen. Dem im Hintergrund dezent grummelnden schlechten Gewissen begegnet man am besten mit einigen beherzten Trainingsläufen. Dabei ist natürlich ein Wettkampfziel im Frühjahr sehr nützlich. So zum Beispiel der Föhr Marathon, 2016 in der fünften Auflage am 20. März. Ein besonderes Erlebnis inmitten der Natur und zum Teil direkt am Meer. Zwei große „Schleifen“ beim nördlichsten Marathon Deutschlands führen beinahe über die komplette Insel mit ihren vielen landschaftlichen Facetten.
Wem die Marathon- oder auch Halbmarathondistanz (eine Schleife) zu lang oder zu anspruchsvoll ist, kann auch gerne am Staffelwettbewerb teilnehmen. Drei Läufer/innen teilen sich die 42 km. Die Teilstrecken betragen 15, 16 und 11 km. Die Wechselpunkte befinden sich jeweils an einem Verpflegungsstand. Für den Transfer der Staffelteilnehmer zu und von den Wechselpunkten wird gesorgt. Eine echte nicht ganz so anspruchsvolle Alternative, um trotzdem dabei sein zu können und zudem im Team die Schönheit der Nordseeinsel zu erleben. Für die komplett „Ausgeschlafenen“ gibt es auch wieder den Langschläfer-Marathon ab 11.30 Uhr. Ebenso sind die Kinderläufe über 500 bzw. 1.000 Meter weiterhin im Programm.
Das Motto: Run like the Wind
Ein Funktionsshirt mit dem aktuellen Motto kann am Veranstaltungs- wochenende in der Halle – und nur dann und dort – für 15 Euro erworben werden. Farbe dunkelnavy, Aufdruck apfelgrün. Vorrat: Insgesamt 100 Stück in den Größen S-XL.
TV Refrath Männer Crossteam überrascht mit Gold
TVR holt insgesamt sechs Medaillen bei Landes-Crossmeisterschaften
Jochen Baumhof, TVR-Lauftrainer, sah durch den krankheitsbedingten Ausfall von Daniel Schmidt schon die Aussicht auf eine Mannschaftsmedaille bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf davon schwimmen. Doch Andreas Keil-Forneck funkte rechtzeitig, dass sein geplanter Start in Brüssel ausfällt. Mit dem Crosslaufspezialist aus Bonn reihte er sich mit Torben Kirchner und André Rinke auf dem selektiven Waldkurs in Wassenberg bei Erkelenz gleich in der Spitzengruppe hinter dem überragenden Sieger Karol Grunenberg vom ASV Duisburg ein. In der vorletzten Runde der 8.200 Meter langen Strecke machten die drei TVRler einen Platz nach dem anderen gut und lagen vor den Favoriten aus Duisburg.
Als der dritte Mann, Duisburg-Marathon Sieger Karsten Kruck, ausstieg, war der Überraschungscoup perfekt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und den Einzelplatzierungen drei-vier-fünf gewannen Andreas Keil-Forneck (3./29:12) und die sehr stark laufenden Torben Kirchner (4./29:23) und André Rinke (5./29:40) erstmals den Männer-Mannschaftstitel für den TV Refrath vor der Aachener TG und der Mönchengladbacher LG. Tobias Wilczek wurde bei seiner ersten Crossmeisterschaft 8. bei den U23-Junioren.
Taya Reiche wird immer stärker
Die 15jährige Schülerin aus der Voreifel läuft ihr bisher bestes Rennen. Mit 10:44 min nach 2470 m mit zwei schweren Anstiegen lag sie bei ihrem ersten Meisterschaftslauf überhaupt als Vierte nur drei Sekunden hinter Bronze. Taya schlug deutlich höher eingeschätzte Läufer aus Leverkusen, Aachen und Kempen.
Titel für Antje Wietscher und Silber für Liz Roche und das Damenteam
Völlig ohne Erfahrung im Crosslauf und mit geliehenen Trailschuhen lief die Irin Liz Roche einfach mit den deutlich Jüngeren vorne mit. Jochen Baumhof musste sie immer wieder bremsen. Lauerte doch nur 20-30 Meter dahinter eine große Gruppe aus drei Vereinen, die, alle in einem roten Trikot angetreten, nur darauf lauerten, die Refratherin einzufangen. Doch das gelang in einem spannenden Finish nur Claudia Schmitz vom ASC Rosellen, die den Titel in der W40 in 14:47 min. nach 3350 m holte. Überglücklich erreichte Roche mit nur 1 Sekunde Vorsprung vor Heike Herma in 14:53 min. die Silbermedaille.
Eine zweite bekam sie für das erfolgreiche W40-45 Damenteam. Denn mit Karin Meuser (5.W45/) und Doris Remshagen (7. W45) standen wieder drei Refrather auf dem Treppchen. Antje Wietscher hatte in der W55 leichtes Spiel. Als einer der besten Cross- und Trailläuferinnen Deutschlands gewann sie als AK-Siegerin in 15:19 min. mit großem Vorsprung.
Die sechste Medaille holte das M50-M55 Team
Das Starterfeld in der M50 und älter war eines der größten an diesem trüben Novembertag. Andreas Franssen war der schnellste TVRler. Er verpasste als 4. der M50 nach 22:40 min. für 5.330 Meter den Medaillenrang nur knapp. Doch reichte es in der Mannschaftswertung mit Jochen Baumhof, der als 7. der M55 (23:15) nach fast 16 Jahren wieder bei einem Crosslauf startete und Markus Heisig als 12. (24:08) für die Vizemeisterschaft hinter der Aachener TG.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
















