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Wer lange läuft, der ist hier richtig!

Wieder da: Hidden Run

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Anmeldung ab 11. April möglich

Zum 20jährigen Jubiläum des RheinEnergieMarathon Köln wird das Orga-Team endlich wieder einen Hidden Run anbieten.

„Vielleicht steigen wir in einen Bus, einen Zug oder in ein Flugzeug, vielleicht bleiben wir in Köln. Bisher sind wir unter anderem in Wien, Paris, am Bodensee oder auf dem Flughafen Köln/Bonn gelaufen. Auch dieses Mal haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen“, macht es der Geschäftsführer des Köln Marathon, Markus Frisch, spannend.

Es darf also gerätselt werden. Denn wer sich für die 11. Ausgabe des Hidden Run am 10. Mai 2016 anmeldet, weiß nicht, was ihn erwartet, da der Ort der Laufstrecke vorher nicht verraten wird.
Am Montag, 11. April, ist ab 10:00 Uhr die Anmeldung möglich. Die Startplätze sind limitiert und erfahrungsgemäß in kurzer Zeit vergriffen.

Interessierte Läufer sollten in der Lage sein, 20 Kilometer in rund zwei Stunden zurücklegen zu können, und sich den Tag komplett frei halten.

Dein Köln. Dein Ziel.

Mehr zum RheinEnergieMarathon Köln erfahren

Pressemitteilung von Jan Broniecki

Laufveranstaltung

Fast 1300 Läufer sind bisher beim Königsforst-Marathon dabei

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Bei den guten Wetteraussichten werden viele Nachmelder an der BAST erwartet

Nachmeldungen am Samstag und Sonntag möglich

Das haben sich die Organisatoren vom TV REFRATH running team gewünscht: bestes Laufwetter ist am Wochenende vorhergesagt. Und bisher sind bereits 1270 Laufbegeisterte für den 42. Königsforst-Marathon in Bergisch Gladbach gemeldet. Das sind deutlich mehr als in den Vorjahren. Das Wetter wird optimal: kühl und sonnig, so die läuferfreundliche Prognose. Wer noch nicht gemeldet ist und beim Köfo-M dabei sein möchte, kann sich am Samstag von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag ab 9 Uhr vor Ort in der BASt-Halle in Bensberg, Brüderstraße noch eine Start-Nummer holen. Auch Vormelder können sich samstags bereits ohne Hektik ihre Start-Nr in der Halle 5 der BAST (LKW-Einfahrt !) abholen.

Internationales Teilnehmerfeld

Der TV Refrath als ausrichtender Verein erwartet Teilnehmer aus 10 Ländern. „Es reisen sogar Marathonläufer aus Kanada, den USA und Brasilien an“, weiß Organisationsleiter Jochen Baumhof vom TVR. Zudem kommen u.a. Läufer aus den Benelux-Staaten, Italien und Griechenland nach Bensberg.

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Marathon Zielschluss auf 5:30 h verlängert

Das größte Teilnehmerfeld mit rund 900 Läufern wird um 11.30 Uhr auf die große Schleife geschickt. Die Sollzeit für Marathonläufer beträgt erstmals 5:30 Stunden. Der Zielschluss endet also um 17 Uhr. Die Staubwolke Refrath stellen wie im Vorjahr die Führungsradfahrer und achten auch darauf, dass kein Genussläufer verloren geht. Doch gleich beim ersten Startschuss um 10 Uhr werden bereits rund 400 Läufer über 5 und 10 km, erstmals gemeinsam, in den Königsforst geschickt. Über 100 Helfer sind vom ASB im Einsatz und bieten zudem einen Shuttle-Service zu den Duschen an.

Einschränkung für Anwohner – Parkplätze

Wenn der Parkplatz der Autobahnpolizei an der Brüderstraße besetzt ist, stehen im Industriegebiet Frankenforst weitere Parkplätze der Firmen Kronenberg (Kurt-Schumacher-Str. 1) und ASTRO (Olefant 1) zur Verfügung. Die Anfahrt ist über die B55 am Aldi bzw. am OBI günstig. Weitere Parkmöglichkeiten und Anreisebeschreibungen, auch mit dem ÖPNV, sind auf der Webseite des Königsforst Marathon zu finden. Eine frühzeitige Anreise wird empfohlen. Vor allem für die zahlreichen Nachmelder, die erwartet werden.

Die Durchfahrt der Brüderstraße ist am Sonntag, 13 März, von 8 bis 18 Uhr wegen der Teilsperrung zwischen der BAST und der Broicher Straße nicht möglich. Die Veranstalter bitten um Verständnis.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

News

Vereinsbestleistungen der Rhein-Berg Runners in Leverkusen

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Susanne Schulze gewinnt über 5 km

Der Leverkusener Straßenlaufklassiker „Rund um das Bayer-Kreuz“, mit seiner flachen und schnellen Strecke, ist eines der ersten Highlights in den Laufkalendern vieler Läuferinnen und Läufer.
Auf einem 2,5 km langen asphaltierten Rundkurs finden die DLV-vermessenen 5 km und 10 km Läufe statt. Der 10 km Elitelauf bildet den Höhepunkt der beliebten und gut besuchten Laufveranstaltung.

Für die Rhein-Berg Runners gingen Susanne Schulze und Björn Müller über die 5 km Distanz an den Start, Katja Hinze-Thüs, Arthur Ralenovsky, Marc Fricke, Sebastian Linden, Rene Grass und Thomas Gronewold nahmen an den Wettbewerben über 10 km teil.

Für die 5 km Distanz benötigte Susanne Schulze lediglich 17:43 Minuten und gewann souverän mit 23 Sekunden Vorsprung vor Rebekka Ackers von der TSV Bayer 04 Leverkusen. Der 20-jährige Björn Müller benötigte 21:22 Minuten bis zur Ziellinie.

Im Wettbewerb über 10 km belegte Katja Hinze Thüs mit 41:46 Minuten den 3. Platz ihrer Altersklasse und ließ in ihrem diesjährigen zweiten 10 km-Wettkampf ansteigende Form erkennen.

Im Elitelauf über die 10 km Distanz gehörten Arthur Ralenovsky und Marc Fricke im Top Feld zu den insgesamt 27 Läufern, die es schafften unter der 33-Minuten Marke zu bleiben. In einem Abstand von 5 Sekunden liefen beide kurz hintereinander (Ralenovsky in 32:43, Fricke in 32:48) über die Ziellinie. Mit dieser starken Leistung liefen beide ihr bisher bestes Ergebnis für die Rhein-Berg Runners über die 10 km Distanz.

Sebastian Linden benötigte 35:55 Minuten und blieb damit lediglich 2 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. Eine neue persönliche Bestzeit hingegen lief Rene Grass mit einer Zielzeit von 37:05 Minuten. Thomas Gronewold testete nach über einem Jahr ohne Training seine Form und konnte mit 38:58 Minuten ein angemessen gutes Ergebnis erzielen.

In Leverkusen wurden somit gleich fünf persönliche Vereinsbestleistungen erzielt.

In der Mannschaftswertung der Männer belegte das Team der Rhein-Berg Runners den 7. Platz von 86 gewerteten Teams. Mit einer Gesamtzeit von 1:41:26 betrug der Vorsprung auf das Team des TV Refrath 13 Sekunden und der Rückstand hinter dem Team des TUS Köln rrh. lediglich 2 Sekunden.

Alle Ergebnisse/Veranstalter

Pressemitteilung von Rene Grass

Cross DM

Schlammschlacht in Herten

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Gutes Mannschaftsergebnis bei der Deutschen Cross Meisterschaft

Im westfälischen Herten fanden die diesjährigen Deutschen Crossmeisterschaften statt. Die Rhein-Berg Runners waren mit vier Teilnehmern in der Altersklasse M45 vertreten.

Der relativ flache Wiesenkurs, über eine Distanz von 5,9 km, durch eine Parkanlage glich aufgrund der regenreichen Vortage stellenweise eher einem schlammigen Acker. An einer besonders tiefen Passage zog es dann auch mehreren Teilnehmern im wahrsten Sinne des Wortes die Schuhe aus. Auch Martin Koller erwischte es nach der Hälfte des Rennens, so ging es dann mit einem Schuh weiter.

Nach vier Runden erreichten Martin Koller (6. M45), Norbert Schneider (18. M45), Frank Schröder (29. M45) und Ralf Teicher (42. M45) auf der Aschenbahn im Stadion mit dem passenden Namen „Unter den Knöchel“ das Ziel. In der M40/45 Mannschaftswertung bedeutete dies einen guten 6. Platz von insgesamt 16 Mannschaften, punktgleich mit dem Team vom TuS Deuz auf Platz 5.

Pressemitteilung von Rene Grass

5 km Jugend Cup

Friedenslaufstrecke saniert

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Eine neue Asphaltdecke statt der bekannten Gehwegplatten werden die Strecke des Friedenslauf am Samstag, den 3. September 2016 noch schneller machen. Auf dem neuem Geläuf werden nun alle Strecken geführt und dadurch für die Teilnehmer des Traditionslauf in Köln-Riehl noch attraktiver. Nachdem die Teilnehmer des 5 und 10 km Laufs zunächst bis zur Bastei gelaufen sind und von dort wieder zurück, werden alle weiteren Strecken mit ihren Wendepunkten nun auf dem neuen asphaltierten Rheindamm liegen. Drei der vier Strecken machen dann bereits vor der Mülheimer Brücke kehrt. Der 10km Lauf folgt dem Rheindamm weiter nach Norden, wo die Gehwegplatten bis zum Übergang auf den Aspaltweg am Chranachwäldchen nun ebenfalls um alle Stolperstellen bereinigt sind.

Neben der Wegsanierung und dem neuen Veranstaltungstag, werden sich auch die Startzeiten verändern. Statt vormittags wird das Startsignal nun am frühen Nachmittag ertönen. Zwischen 14 und 16 Uhr sind die Einzelstarts geplant. Die genauen Zeiten und alle weiteren Informationen werden in den nächsten Tagen auf der Seite der TFG Nippes veröffentlicht.

Fitnesstracker und Trainingscomputer auf dem Prüfstand

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Sportwissenschaftler und Informatiker der Uni Würzburg haben einen genauen Blick auf aktuelle Fitnesstracker, Aktivitätssensoren und Trainingscomputer geworfen. Sie wollten herausfinden, wie akkurat die Geräte messen und ob eine effiziente Trainingssteuerung für Athleten und Alltagsanwender damit überhaupt möglich ist. Nun wurde eine erste Studie veröffentlicht.

Sportler verändern ihr Training täglich. Zum einen, um die Leistung zu steigern, zum anderen, um Verletzungen vorzubeugen. Um Trainingsumfang und -intensität entsprechend justieren zu können, benötigen Athleten eine Übersicht ihrer Leistungsdaten wie Herzfrequenz, maximale Sauerstoffaufnahme und weitere. Diese Daten werden von tragbaren Mini- Computern oder Sensoren aufgezeichnet und gespeichert, so genannten „Wearables“, englisch für „die Tragbaren“.

Auch im Freizeitbereich erfreuen sich diese digitalen Helferlein wachsenden Zuspruchs: Der weltweite Markt hat neuesten Erhebungen zufolge einen Umfang von knapp fünfeinhalb Milliarden Euro. „Das ist ein absoluter Trend in der gesamten Sport- und Freizeitbranche, über alle Sportarten und Anwendungsbereiche hinweg“, sagt Professor Billy Sperlich und ergänzt: „Viele Geräte sind derzeit jedoch nicht evaluiert.“

Der Sportwissenschaftler leitet an der Uni Würzburg den Arbeitsbereich „Integrative und experimentelle Trainingswissenschaft“ und hat für eine aktuelle Studie gemeinsam mit Mitarbeiter Peter Düking einige Produkte etwas genauer unter die Lupe genommen.

Energieverbrauch falsch eingeschätzt

Es handelt sich jedoch nicht um einen reinen Vergleichstest, wie man sie in aktuell in vielen Lauf- und Sportmagazinen findet. Vielmehr wollten die Forscher mit der Studie in einem ersten Schritt prüfen, welche Geräte was können und welche der von ihnen erfassten Parameter überhaupt für eine optimale Trainingssteuerung von Bedeutung sind. „Die bisher am Markt verfügbaren Geräte können bereits viele Biomarker messen, sind aber nicht ganz genau“, sagt Sperlich.

Ein Beispiel aus dem Freizeitsport: Der Wunsch, Gewicht zu verlieren. Hier können Fitnesstracker helfen, einen Überblick über die am Tag verbrauchten Kalorien zu bekommen. Aber: „Einige Geräte haben den tatsächlichen Energieverbrauch beim Sport deutlich unterschätzt“, sagt Sperlich.

Sperlich möchte mit seinem Team in Zukunft möglichst viele Daten sammeln, um darin Muster ausfindig zu machen. Um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten und das Aufbereiten und Interpretieren zu vereinfachen, arbeiten Sperlich und Düking hierbei auch mit Informatik-Professor Andreas Hotho zusammen. „Wir erhoffen uns von den großen Datenmengen – Stichwort: Big Data, dass wir den tatsächlichen Effekt eines Trainings auf ein Individuum besser bestimmen können und gegebenenfalls Variablen erkennen, die wir vorher so nicht als leistungsrelevant eingestuft hätten“, sagt Sperlich.

Herzfrequenzmessung am Handgelenk oft nicht genau genug

Für eine optimale Trainingssteuerung ist eine Kombination von verschiedenen Sensoren erforderlich. Die von Sperlich, Düking und Hotho in einem ersten Schritt untersuchten Geräte nutzen unterschiedliche Techniken: Der klassische Brustgurt schnitt bei der Messgenauigkeit gut ab, während die optische Messung der Herzfrequenz am Arm noch in den Kinderschuhen stecke: „Die Messergebnisse von optischen Sensoren am Handgelenk waren oft ungenau, vor allem bei intensivem körperlichen Training“, sagt Sperlich. Bei dieser Messmethode strahlen LEDs auf die Haut und durchdringen Gewebe und Blutgefäße. Das Licht wird dabei absorbiert, transmittiert oder reflektiert. Die zwischen den LEDs sitzende Linse nutzt das reflektierte Licht, das je nach Blutmenge in einem Herzzyklus unterschiedlich ist, um den Puls abzuleiten.

Weitere Sensoren in der Kleidung oder etwa in Matratzen können zudem Auskunft über die Schlafqualität eines Sportlers geben, den Grad der Dehydrierung über Hautsensoren erfassen, die Körperkerntemperatur überwachen, etwa durch eine Art Ohrstöpsel, sowie die Durchblutung der Muskeln, die maximale Sauerstoffaufnahme und natürlich das Körpergewicht.

Die meisten am Markt verfügbaren Geräte beschränken sich darauf, Dauer, Distanz, Geschwindigkeit und Höhenunterschiede aufzuzeichnen – in Kombination mit der Herzfrequenz und Schlafaktivität.

Nächste Generation wird deutlich mehr können

Die elektronischen Begleiter der nächsten Generation werden jedoch auch weitere Faktoren berücksichtigen können: etwa das allgemeine Befinden eines Läufern. „Leider erkennen die Geräte noch nicht, wenn jemand beispielsweise einen Infekt hat und deswegen am Morgen nur leicht trainieren sollte“, nennt Sperlich ein Beispiel und ergänzt: „Aber das wird kommen, die Hersteller sind da auf dem richtigen Weg.“

Trainer und Ärzte müssen sich laut Sperlich aber auch in Zukunft nicht von smarten Trainingshilfen und Gesundheitsmonitoren in ihrer Existenz bedroht fühlen. Manche Trainingscomputer eignen sich durchaus, beispielsweise ein an der Herzfrequenz ausgerichtetes Training zu planen und gesetzte Ziele zu erreichen. Auch für Menschen mit einem weniger guten Gefühl für die eigene Leistungsfähigkeit, etwa nach langer Krankheit, sind Wearables auch heute schon mehr als eine Spielerei.

Dennoch sind die beiden genannten Berufsgruppen auch in Zukunft nicht aus dem Alltag wegzudenken. Es sei sinnvoll und wichtig, sich an individuelle Trainingspläne zu halten und regelmäßig ein persönliches Gespräch mit einem Arzt zu führen, der zudem alle Gesundheitsdaten im Blick habe. „Das persönliche Empfinden ist zudem der sensibelste Belastungsmarker, über den wir verfügen“, sagt Sperlich.

Wer sich also nicht danach fühlt, sollte die Trainingsschuhe ruhig einmal an der Garderobe stehen lassen und sich stattdessen ein wenig dehnen oder seinem Körper Ruhe gönnen.

„Comparison of non-invasive individual monitoring of the training and health of athletes with commercially available wearable technologies“ by Peter Düking, Andreas Hotho, Franz K. Fuss, Hans-Christer Holmberg, and Billy Sperlich. Erschienen in Frontiers in physiology

News

Bestzeiten-Festival „Rund um das Bayerkreuz“

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Sören Braun und André Rinke pulverisieren ihre Hausrekorde

Das Wetter war entgegen der Vorhersagen für Langstreckenläufer perfekt bei der 35. Ausgabe des Straßenlauf-Frühjahrs-Klassikers auf dem schnellen Kurs in Leverkusen. Der Wind war kaum zu spüren und die Luft war kühl und sauerstoffreich. Die Gunst der Stunde nutzten eine ganze Reiche aus dem TV Refrath running team für neue Bestzeiten. Allen voran André Rinke und der noch 17jährige Sören Braun im Toplauf über 10 km. „Mir wurde ganz schwindelig, als ich die Durchgangszeiten der ersten Kilometer zurief“ resümierte TVR-Coach Jochen Baumhof. Das hohe Anfangstempo der ersten Hälfte von 15:57 min. wurde zwar ab der dritten Runde richtig hart, aber André Rinke biss sich durch und wurde mit einer Steigerung auf starke 32:20 min. und Platz 19 im starken Männerfeld belohnt.

U20-Nachwuchstalent Sören Braun lief vor genau einem Jahr an gleicher Stelle 40:14 min und steigerte sich in diesem Jahr auf unglaubliche 35:46 min. Der Abiturient war einfach nur platt und glücklich zugleich. Zwischen den beiden lag Sebastian Müller. Er lief mit der Schnapszahl 33:33 min ebenfalls neuen Hausrekord. Die schnellste TVR-Läuferin war Alexandra Tiegel. Die Ärztin lief als 5. der W30 nach 39:44 min ins Ziel. Zweite der ihrer AK W40 wurde Liz Roche in 41:16 min. Im Reigen neuer persönlicher Bestzeiten liefen Frederik Hartmann (M45/39:23), Andreas Rossa (M40/40:57) und Günter Lindemeier (M50) 42:10 min.

Werner Christophel gewinnt die M80

Mit fast 81 Jahren hält es der älteste Aktive Läufer im TVR wie der berühmte Käfer: er läuft und läuft und läuft. Der Oberberger schaffte es auch in diesem Jahr mit 56:57 min. unter einer Stunde, ebenso wie sein „junger“ Vereinskollege Gerhard Krüger. Der M75er aus Refrath war mit 56:29 min. ein paar Meter flotter.

Jan Roggemann schnellster TVRler über 5 km

Der junge Polizist wollte als ersten Test die 5 km unter 18 min laufen. Das gelang im klar mit seiner zweitschnellsten Zeit in 17:52 min. Dahinter liefen Heiko Wilmes (M45/18:08) und die Bestzeit laufenden André Eßer (M40/20:16), Damian Zehnpfennig (U23/20:20) und Martin Groos (M60/20:31) ins Ziel. Schnelllste Frau im TVR-Trikot war an diesem Tag mit 23:40 min. Tanja Causemann.

Weitere Ergebnisse: 10 km: Liam Condon (M45/38:46), Michael Singer (M50/40:17), Frank Pöhler (M50/40:27), Sabine Singer (W45/46:57), Clauda Feige (W40/51:32)/5 km: Kinga Fuchshuber (W35/25:10).

Alle Ergebnisse/Veranstalter

Cross DM

Cross-DM in Herten: Antje Wietscher ist Deutsche Meisterin

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Überglücklich strahlte Antje Wietscher vom TV Refrath running team und hielt ihrem Trainer Jochen Baumhof die überraschend gewonnene Goldmedaille entgegen. Denn dieser war als Coach mit den anderen TVRlern auf dem sehr tiefgründigen und selektiven Rundkurs in der Hertener Parkanlage unterwegs. So verpasste er leider die Ehrung. Wietscher konnte es nicht fassen, dass sie nach 5,9 km und 27:17 min. die deutlich schnellere Gabriele Celette aus dem saarländischen Rehlingen um 17 Sekunden geschlagen hatte. Für die Leichlingerin ist dies nach Gold und Silber in der Halle vor drei Wochen bereits die dritte DM-Medaille im ersten Jahr als W60-Läuferin.

Einen sehr guten Tag erwischten auch Karin Meuser als 11. der W50 (27:43) und Doris Remshagen als 9. der W45 (28:06). Realistische Chancen auf eine Mannschaftsmedaille platzten leider, weil sich Sigrid Zündorf beim Skilaufen verletzte und die Irin Liz Roche ihren Startpass noch kein Jahr besitzt. Pech hatte auch Taya Reiche in der Jugendklasse U18. Die 15jährige musst bei ihrer ersten DM-Teilnahme wegen starker Bauchkrämpfe aufgeben.

M60-M65 Senioren auf Platz sechs

Ein hartes Stück Arbeit war es für die drei ältesten TVR-Crosser. Martin Groos (28:06) als 26. der M60 und Rolf Spenrath (30:07) als 18. der M65 hielten sich trotz der vielen Schlammpassagen im großen Startfeld der Oldies tapfer. Kalle König (30:49) hatte sich den Fuß verdreht und kämpfte sich für die Teamwertung als 23. in Ziel.

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Andreas Franssen und Oliver Kalmes mit starkem Finish

Der Bergisch Gladbacher Andreas Franssen lief nach verhaltener ersten Runde Stück für Stück auf zu seinen TVR-Kollegen in der M50- und M55-Klasse auf und machte in der vierten und finalen Runde viele Plätze gut. Er belegte Rang 34. in 24:46 min. von 59 Finishern in der AK M50 vor Ulrich Buchmüller (13. M55/25:13). Den dritten Platz in der Mannschaftswertung (TVR 9. Platz) erkämpfte sich Michael Jakob (39.M50/25:27). Das Feld der sogenannten Masterklasse M40-M45 war an Masse und Klasse kaum zu überbieten. Im großen Feld von 115 Startern schlugen sich der erst zum Schluss auftrumpfende Oliver Kalmes als 19.der M45 (22:48), Manuel Skopnik (20. M40/23:02) und Heiko Wilmes (43. M45/25:02) achtbar. Die drei belegten Rang 12 in der Teamwertung.

Weitere Ergebnisse: Eliza Zarl (14. W45/31:17), Michael Singer (43. M50/25:49), Klaus Lieth (50. M45/26:49)

Alle Ergebnisse

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

Lauf Cups im Rheinland

Time & Voice Lauf Cup: Kölner Laufserie mit Potenzial

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Helmut Urbach und seiner Porzer Winterlaufserie des LSV Porz sei es gedankt. Der Time & Voice Lauf Cup Köln ist mit mächtig Potenzial an Serienläufern in seine zweite Saison gestartet. Dies zeigen eindrucksvoll sowohl die Ergebnisse der Winterlaufserie wie auch des Cups. Gleich mehrere 100 Teilnehmer haben bereits zwei bis drei Zeiten und Platzierungen auf dem Konto. Im Ranking finden sich aktuell die gemeldeten Serienläufer mit mindestens zwei Zielankünften. Bisherige Einzelstarter werden nach dem zweiten Lauf der Cupserie in Vogelsang ebenso punktgenau berücksichtigt. Alle drei Veranstaltungstage wurden wie immer perfekt eingefangen von Birgit & Thorsten Holler, sprich Eventfotografie 24, die uns auch die schönen Fotos vom dritten Tag zur Verfügung gestellt haben.

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Das Running Team von Laufsport Bunert in Siegburg um Stephan J. van de Weyer hat dabei sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern hervorragende Platzierungen und Resultate erzielt. Silke Schneider lief mit 596 Zählern aus drei Rennen fast an die volle Punktzahl heran. Sarah Valder erreichte mit 592 aus 600 möglichen Punkten ebenfalls ein Spitzenergebnis. Als Dritte im Bunde kommt Daniela Zoll nach 46,1 km in der großen Serie  auf 591 Zähler. Sie alle wie viele weitere Läufer benötigen bis zum Silvesterlauf in der Merheimer Heide lediglich noch zwei Starts, um in der Cupwertung zu rüssieren. Bei mehr als fünf Zielankünften besteht zudem die Möglichkeit, das Punktekonto per Streichresultat zu verbessern.

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Die Männerwertung führt Gary Wilberforce – Laufsport Bunert Siegburg – knapp mit 595 Punkten vor Florian Herr (594) und Laurids Breuer (587) an. Auf den weiteren Plätzen folgen schon jetzt viele bekannte Namen und ambitionierte Sportler aus der Kölner Laufszene und der des Rheinlands. Der nächste Serienlauf findet nach knapp zweimonatiger Pause am 8. Mai im Kölner Nordwesten statt. Der Vogelsanger Mailauf besticht durch die Vielfalt der angebotenen Strecken, die perfekte Organisation und die gute Stimmung am Parcours. Ein Grund mehr, sowohl in Vogelsang als auch am Time & Voice Lauf Cup teilzunehmen und in 2016 wieder die schönsten Kölner Traditionsveranstaltungen zu genießen. Die Anmeldung für den Mailauf ist natürlich bereits geöffnet.

Weitere Cup-Läufe im Überblick:

22.05.2016 – 5. GastRUNomie Lauf, Köln Stadtwald
Veranstalter: gastRUNomie e.V.
Kontakt: Mark Muijrers
Tel.: +49 (0) 170 792 75 09
Mail | Veranstalter | Anmeldung

05.06.2016 – 28. Oswald-Hirschfeld-Erinnerungslauf
Veranstalter: SPD Köln-Bilderstöckchen, TFG Köln-Nippes
Kontakt: Jürgen Cremer, Eschenbachstr. 5, 50739 Köln
Tel.: +49 (0) 221 / 1 70 16 04
Mail | Veranstalter | Anmeldung

10.07.2016 – 27. Sommerlauf des LSV Porz
Veranstalter: LSV Porz, Köln
Kontakt: Helmut Urbach, Josefstr. 64, 51143 Köln
Tel.: +49 (0) 22 03 / 5 23 92, Fax: +49 (0) 22 03 / 5 23 92
Mail | Veranstalter | Anmeldung

31.07.2016 – „Die 10 Meilen von Köln“
Veranstalter: ESV Grün-Weiß Gremberghoven von 1928 e.V
Kontakt: Astrid Melitzki Tel.: +49 (0) 22 03 / 30 77 29
Mail | Veranstalter | Anmeldung

03.09.2016 – 27. Kölner Friedenslauf
Veranstalter: TFG 1878 Nippes
Tel.: +49 (0) 221 / 74 56 21
Mail | Veranstalter | Anmeldung

19.11.2016 – 44. Herbstlauf des LSV Porz
Veranstalter: LSV Porz, Köln
Kontakt: Helmut Urbach, Josefstr. 64, 51143 Köln
Tel.: +49 (0) 22 03 / 5 23 92, Fax: +49 (0) 22 03 / 5 23 92
Mail | Veranstalter | Anmeldung

31.12.2016 – 41. Kölner Silvesterlauf
Veranstalter: TuS Köln rrh.
Tel.: +49 (0) 221 / 897 399
Mail | Veranstalter

Wozu gesund?

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Neuer Sammelband zum Thema Gesundheitsförderung und Prävention vom Ethikzentrum der Universität Jena erschienen

Der irische Schriftsteller Oscar Wilde sprach einst, Gesundheit sei die erste Pflicht im Leben. Über 100 Jahre nach seinem Tod ist diese Maxime aktueller denn je. „Gesundheit“ ist längst zum Trendbegriff geworden, unterstützt durch immer neue Fitness- und Ernährungsweisheiten und technische Spielereien, wie sogenannte Fitness-Tracker (Fitnessarmbänder). Doch die Gesundheitsförderung und Prävention gewinnt nicht allein im privaten Lebensbereich an Bedeutung. Der Gesellschaft und Wirtschaft ist ebenfalls zunehmend an der Vermeidung von Krankheiten gelegen. Denn mit ihnen sind u. a. steigende Kosten, etwa durch Volkskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychischen Erkrankungen, verbunden.

Eine interdisziplinäre Perspektive auf das Themenfeld Gesundheit und Prävention gibt das Buch „Wozu gesund? Prävention als Ideal“ aus der Reihe der Kritischen Jahrbücher der Philosophie. Herausgeber sind PD Dr. Reyk Albrecht, Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler sowie Prof. Dr. Wolfram H. Eberbach vom Ethikzentrum der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Sammelband vereint Beiträge, die im Rahmen des Thüringentages für Philosophie 2014 in Jena entstanden sind, mit neuen Ansätzen. Beleuchtet werden die verschiedensten Facetten dieses gerade so aktuellen Themas: Philosophische und medizinische Grundlagen ebenso wie die praktische Anwendung in Unternehmen und Hochschulen. Zudem werden aktuelle Projekte vorgestellt und ein zentraler Präventionsansatz vertieft.

Gleichzeitig wird die Entwicklung aber auch hinterfragt: „Prävention, also der Erhalt der Gesundheit, ist natürlich erst einmal eine positive Sache. Doch es gibt durchaus Problematiken, die es kritisch zu betrachten gilt. So birgt Prävention an der falschen Stelle auch Risiken“, sagt Prof. Knoepffler. Für den einen sei etwa das Lauftraining gut, um Herz- Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Für einen anderen jedoch bedeutet es eine Schädigung der Gelenke.

Ebenfalls zu klären sei, was überhaupt unter Gesundheit zu verstehen ist und ob es so etwas, wie das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geforderte „Recht auf Gesundheit“ überhaupt geben kann.

Einen weiteren wichtigen Punkt, den vor allem Reyk Albrecht intensiv verfolgt, ist der Achtsamkeitsansatz. Viele große Konzerne, wie Google und SAP, aber auch renommierte Hochschulen, wie Oxford, verfolgen diesen Ansatz im Umgang mit den Herausforderungen einer beschleunigten Arbeits- und Lebenswelt. Achtsamkeit kann als eine zentrale Kompetenz angesehen werden, die notwendig ist, um konstruktiv mit Stress umgehen zu lernen. „Dabei ist Achtsamkeit keineswegs etwas Neues. Sie wird aber durch Entwicklungen, wie ständige Erreichbarkeit, gerade in den letzten Jahren eher abtrainiert“, sagt Albrecht und ergänzt „beim Achtsamkeitstraining geht es im Kern darum, wieder die Wahrnehmung dessen zu stärken, was im Augenblick wirklich geschieht und wichtig ist.“

Mit Chancen und Grenzen des Achtsamkeitsansatzes beschäftigt sich Albrecht schon seit einigen Jahren und etabliert derzeit ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk innerhalb der FSU Jena und darüber hinaus. Seit dem Thüringentag verständigt sich das Ethikzentrum zum Beispiel mit Verantwortlichen anderer Thüringer Hochschulen über diesen Bereich universitären Gesundheitsmanagements. „Die Vernetzung mit anderen deutschen Hochschulen ist geplant. Zudem erhalten wir immer wieder Anfragen aus Schulen“, so Albrecht.

Weitere Informationen zum Achtsamkeitsansatz sowie zum Themenfeld Gesundheit und Prävention sind im Buch sowie hier zu finden.

Bibliografische Angaben:
Reyk Albrecht, Nikolaus Knoepffler, Wolfram H. Eberbach (Hg.): „Wozu gesund? Prävention als Ideal“, Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Band 16, Königshausen & Neumann, 2015, 139 Seiten, 19,80 Euro. ISBN 978-3-8260-5828-8

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