Porzer Winterlaufserie: André Rinke und Simon Dahl siegen
Am letzten Tag der Porzer Winterlaufserie nutzten wieder einige Läufer vom TV Refrath running team die kurze Anreise zum Gut Leidenhausen für einen Härtetest über diverse Distanzen. Tagessieger eines stark besetzten Feldes über 10 km wurde mit knappen Vorsprung André Rinke in guten 34:04 min. vor Philippe Gillen (34:17) vom Mach3 Team aus Köln und Jens Röskens (34:21) vom LAV Bad Godesberg. Seinen ersten Wettkampf seit zwei Jahren absolvierte Sascha Perisic, der mit dem TVR Team schon viele Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewonnen hat. Der Oberberger ist inzwischen in die M50 Klasse aufgestiegen. Sascha gewann als 17. von 343 Finisher seine AK in überraschend schnellen 37:44 min.
Simon Dahl lief zum Abschluss der großen Serie (10-15-21 km) den Halbmarathon aus vollem Training in 1:16:06 Stunden. Hinter Dennis Klusmann (1:11:53/LAZ Puma) kam er als Zweiter ins Ziel, gewann aber klar die Gesamt-Serienwertung der 33. Auflage der Porzer Winterlaufserie. Deutlich verbessert präsentierte sich auch Liam Condon. Als Dritter der M45 steigerte sich der Bergisch Gladbacher um über zwei Minuten auf 1:24:00 Stunden. Es folgte Frederik Hartmann mit 1:28:08 Stunden (10. M45). Die Unterdistanz über 5 km wählten Ramsi Mekkioui (19:08/1. M45), Günter Lindemeier (20:34/2. M55), Michael Leiter (21:07/7. M45), Damian Zehnpfennig (21:31/2. U23), Reinhardt Feindt (23:47/3. M65) und Kinga Fuchshuber (25:29/3. W35).
Antje Wietscher und Doris Remshagen mit Doppelsieg im Crosslauf
Bei einem recht überschaubaren Läuferfeld starteten drei TVRler als Vorbereitung für die Deutschen Crossmeisterschaften am 11. März in Löningen in grenznahen Hückelhoven. Überraschend holte sich Antje Wietscher über 5,6 km auf dem profilierten Rundkurs mit 70 Höhenmetern in 24:54 min. als W60-Läuferin den Gesamtsieg in 24:54 min. vor Doris Remshagen (25:07) und der 20 Jahre jüngeren Katja Kanditt (25:34) vom OSC Waldniel. Markus Heisig gewann die M50 in 23:51 min. nur vom Tagessieger Bernd Bodens (23:33/SC Myhl) geschlagen.
Weitere Ergebnisse Porz – 10 km/21,1 km: Frank Pöhler (41:21/3. M55), Claudia Feige (50:21/5. W45), Anja Büscher (HM/1:46:53/4. W30)
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Auftakt zum RHEIN-ERFT-AKADEMIE-Cup 2017
Schon zum 12. Mal gehen in diesem Jahr Laufbegeisterte der Region beim Cup an den Start
Das diesjährige Pressegespräch zum Rhein-Erft-Akademie-Cup fand am 16. Februar in der Rhein-Erft-Akademie statt. Geschäftsführerin Dr. Kerstin Vorberg begrüßte dort Organisator Joe Körbs, Vereinsvertreter und Presse: „Der Leitsatz der Rhein-Erft Akademie lautet ‚Fit für die Zukunft’. Der Cup gibt uns die Möglichkeit über unsere Bildungsangebote hinaus diesem Motto auch im Sinne unseres pädagogisch und sozialen Auftrags gerecht zu werden!“ Im Anschluss stellten die Veranstalter die Serie von Volksläufen im Rhein-Erft-Kreis vor, die zwischen März und September startet.
Den Anfang macht der Donatus-Lauf in Erftstadt am 12. März. Erfahrungsgemäß wird er wie jedes Jahr mit 1.000 Teilnehmern ausgebucht sein. „Herrliches Frühlingswetter wie beim letzten Mal ist bereits bestellt “, lacht Vorberg. Weitere Läufe in Kerpen, am Otto-Maigler-See in Hürth, in Brühl, Horrem und Wesseling folgen. Der letzte Startschuss fällt im September beim Bedburger Citylauf am 16. des Monats. Zu fünf Läufen von 10 Kilometern gesellen sich noch zwei Halbmarathons. Finisher ist, wer dreimal 10 km und einen der beiden Halbmarathons erfolgreich beendet. Bei der Abschlussveranstaltung, die für den 9. November geplant ist, werden sie geehrt.
Mehrere Sponsoren – Früh Sport, Früh Kölsch, pro medik, monte mare, die DAK und neu dazugekommen der italienische Sportartikelhersteller DIADORA – unterstützen die Veranstaltung. Wie auch schon in den vergangenen Jahren kommt ein Teil der Startgelder der Aktion „Lass Bäume in den Himmel wachsen“ zugute, eine Initiative zur Waldvermehrung im Rhein-Erft-Kreis.
Die Rhein-Erft Akademie gGmbH gehört zu den Partnern der Wirtschaft für berufliche Bildung und Qualifizierung in Deutschland und ist das bekannteste zertifizierte technisch-gewerbliche Bildungszentrum (DIN 9001) in der Region. Mit ca. 40 Mitarbeitern und etwa 120 Dozenten werden jährlich fast 4.000 Fachkräfte für die Wirtschaft über alle Lebensabschnitte qualifiziert. Als Praxispartner akademischer Qualifizierung wurde das Angebot berufsbegleitender Studiengänge in Kooperation mit Fachhochschulen etabliert. Die eigene anerkannte Berufsschule verzahnt praktische und theoretische Ausbildungsinhalte.
Weitere Informationen zum REA-Cup auf Laufen im Rheinland und auf den Seiten der Rhein-Erft-Akademie
Pressemitteilung von Daniela Schlund
Knüppelhart und matschig-weich: Erfolgreicher Saisonbeginn im Crossbereich
Als nahezu reiner Straßenläufer hatte ich viele Laufjahre einen Start bei einem Crosslauf gemieden, auch bedingt durch nicht vorhandenes adäquates Schuhmaterial bei widrigen Witterungs- bzw. Bodenverhältnissen. Bis dato einzige Erfahrung war die zweimalige Teilnahme bei der Veranstaltung der TS Frechen im Herbst.
Ende Januar war es dann mal wieder so weit. Aufgrund der schnellen Erreichbarkeit und passender Zeit startete ich kurzfristig beim Starberger Crosslauf über ca. 7800m. Knackige Kälte und gefrorener Boden verwandelten die Strecke kreuz und quer über Wiese und durch das angrenzende Waldstück, inklusive künstlicher und natürlicher Hügel, in eine knüppelharte Angelegenheit. Sechs Runden galt es im Dormagener Walddorf zu absolvieren, und ich muss sagen, dass es wahrlich nicht unanstrengend war. Deutlich konnte man den unebenen Untergrund spüren und die Kurven und Anstiege waren kraftraubend. Im Laufe der Runden konnte ich als „Rookie“ trotzdem einige Läufer überholen und finishte letztendlich sehr zufrieden als Gesamtvierter und Erster meiner Altersklasse in 34:40 Minuten. Das war nicht nur eine tolle Erfahrung, sondern wurde auch mit einem Gymnastikball auf der anschließenden Siegerehrung belohnt.
Das zweite Event war am vergangenen Wochenende die Traditionsveranstaltung in Grevenbroich-Neukirchen, in dessen Rahmen auch die Kreiscrossmeistertitel des Leichtathletikkreises Düsseldorf/Neuss ermittelt wurden. Auch hier ging ich kurzfristig an den Start, hatte ich doch auch noch die Nacht mit Lachender Kölnarena in den Knochen bzw. im Kopf, aber einen Trainingslauf hätte ich ja sowieso an dem Tag gemacht. Warum dann also nicht unter Wettbewerbsbedingungen?
Diesmal waren die Witterung und der Untergrund komplett anders. So war der in der Nacht gefallene Schnee gegen Mittag erst getaut und hatte die Strecke, auch unterstützt durch zuvor stattgefundene Jugendläufe, in einen richtigen Matschkurs verwandelt. Graspassagen, Aschenbahn, Strohhindernisse und vor allem die Böschungen, zum Teil direkt im Anschluss an scharfe Kurven, hatten den Parcours noch anspruchsvoller gemacht. Im Vorjahr muss es aber wohl noch schwieriger gewesen sein.
Ich hatte mich nach längerem Überlegen aufgrund meiner nur kurzen Dornlänge gegen meine Spikes entschieden und stand mit den Speedcross-Schuhen an der Startlinie. Im Nachhinein war das keine schlechte Entscheidung, denn ich schien nicht mehr zu rutschen, als die meisten anderen Starter, die in Spikes antraten.
Auch in diesem Rennen, das über drei gut einsehbare Runden quer über die Sportanlage ging, konnte ich nach und nach einige Läufer überholen und letztlich als insgesamt 16. in einem Feld von ca. 70 Läufern (auch aus dem Raum Köln und Bonn waren einige angereist) die Ziellinie noch rechtzeitig vor dem beginnenden Regen in einer für mich überraschend schnellen Zeit von 20:09 Minuten überqueren. Und es hatte sich richtig gelohnt, alles gegeben zu haben, denn ich konnte anschließend nicht nur den ersten Platz in der AK45, sondern auch den Kreiscrossmeistertitel in meiner Altersklasse feiern. Das war doch mal ein toller Erfolg zu Beginn der Laufsaison! Am Abend kam dann auch die Waschmaschine voll auf ihre Kosten.
Auch wenn mein Fokus weiterhin auf den Straßenläufen im angehenden Frühjahr liegt, so kann ich nun doch als Fazit konstatieren:
„Ob matschig-weich, ob knüppelhart, monstermäßig auch beim Cross am Start“!
Save the Date: Laid-back Night Run am 17. März
Am 17. März 2017 geht der Nachtlauf der LLG80 voraussichtlich wieder mit großem Starterfeld in seine dritte Auflage
„Besonders die Teams mit vier oder fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellen wieder die Mehrzahl der bisherigen Anmeldungen,“ so Heijo Fetten, der Vorsitzende der Lang Lauf Gemeinschaft 80. „Da die Anmeldegebühr gestaffelt ist, sind die Fünfer-Teams am häufigsten vertreten. Auf die Aktiven wartet – übrigens in exakt vier Wochen und kurz vor dem offiziellen Frühlingsanfang – in der Dunkelheit ein einzigartiges Lauferlebnis entlang der mit 140 Fackeln toll ausgeleuchteten Strecke. Jeder Finisher erhält zudem ein attraktives Geschenk!“
Die Wege in dem Naherholungsgebiet rund um den Fühlinger See sind bekanntermaßen vollkommen verkehrsfrei. So können nach dem Start um 20 Uhr alle easygoing und entspannt los laufen, denn auf eine Zeitnahme wird ganz bewusst verzichtet. Der Genuss des gemeinsamen Laufens soll ganz im Vordergrund stehen. Verzichtet werden muss aber auf nichts beim anschließenden Zusammentreffen in den Räumen am Bootshaus, denn für gute Verpflegung und Getränke zu zivilen Preisen ist hier gesorgt.
Shuttle-Service zum Königsforst Marathon
Krombacher Alkoholfrei kommt am 19. März mit dem Promotiontruck nach Bensberg
Die Eiszeit ist jetzt hoffentlich vorbei und der Frühling wartet auf euch. Jetzt, wo Lust und Motivation steigen, macht es noch mehr Spaß, Laufkilometer zu sammeln und sich auf ein Ziel vorzubereiten. Ein ganz heißer Kandidat Mitte März ist im Rheinland die 43. Auflage des Königsforst-Marathons in Bergisch Gladbach-Bensberg. Die Organisatoren des TV Refrath running teams haben Start und Ziel an das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) verlegt. Weiterhin natürlich mit attraktiven Strecken von 5 km bis zum Marathon.
Durch den Umzug kann allen Teilnehmern eine wesentlich bessere Infrastruktur für die erwarteten 1.500 Läufer geboten werden. Viele Parkflächen sind nicht weit weg vom neuen Zentrum. Zusätzlich stellt der Knauber Baumarkt am Technologiepark seine Parkplätze den Läufern zur Verfügung. Diese liegen knapp 3 km vom Start entfernt. „Wir sind sehr froh, dass uns die RVK vor wenigen Tagen zugesagt hat, den „Bensberger Stadthüpfer“ kostenfrei als Shuttle zur Verfügung zu stellen“ berichtet Organisationsleiter Jochen Baumhof vom TV Refrath. Der Kleinbus wird vor und nach dem Lauf regelmäßig bis 18 Uhr pendeln.
Die Krombacher Brauerei schenkt im Ziel alkoholfreies Bier und Radler aus
Krombacher, einer der größten deutschen Bierbrauer, kommt aus Kreuztal und wird beim Königsforst-Marathon erstmals im Ziel kostenfrei Alkoholfreies anbieten. Ihr habt die Wahl zwischen Pils, Weizen und Radler. Aber auch etwas Warmes braucht der Mensch. Der ASB kocht eine heiße Brühe, die besonders nach dem Marathon und bei kühleren Temperaturen gut tut.
Der Köfo-M-Service wird erweitert: Das AMG stellt Klassenräume für Taschen- und Rucksackabgabe und für müde Muskeln die Läufermassage von PhysioAthletics zur Verfügung
In der Aula könnt ihr eure Finisher-Medaille für 8,- Euro individuell gravieren lassen. Sebamed stellt allen Läufern Proben der hochwertigen Pflegeserie zur Verfügung. Es lohnt sich also, am 19. März in Bensberg dabei zu sein. Nicht zögern und jetzt online vormelden. Wir sehen uns – in der grünen Lunge von Köln !
RUN GREEN – RUN HAPPY – Anmeldung und alle Infos hier.
Jetzt zum RHEIN-ERFT AKADEMIE-Cup 2017 anmelden
Die größte Laufserie im Rheinland macht das Dutzend voll. Zum 12. Male heißt es wieder vier aus sieben Läufen im Rhein-Erft Kreis. Start ist wie immer im März beim Donatuslauf in Erftstadt. Der letzte Wertungslauf findet im September in Bedburg statt.
Ein Halbmarathon-Finish gilt dabei als Pflichtlauf. Drei Streichresultate bzw. Nichtteilnahmen sind insgesamt möglich. Die besten vier Ergebnisse kommen in die Wertung. Alle weiteren Ergebnisse werden automatisch gestrichen. Bei Punktegleichstand zählen die besseren Einzelergebnisse. Aus organisatorischen Gründen werden alle Läuferinnen und Läufer die am Cup teilnehmen wollen, bis zur vierten Veranstaltung in Brühl um Voranmeldung gebeten. Einfach per Email Name, Altersklasse, Verein und T-Shirt-Größe an Laufen im Rheinland senden.
Die Voranmeldung gilt ausschliesslich für die RHEIN-ERFT AKADEMIE-Cup-Teilnahme. Meldungen zu den Wertungsläufen sind an den jeweiligen Veranstalter zu richten.
Für den 100-pro Schüler-Cup der Kreissparkasse Köln gilt: Um in die Cup-Wertung zu kommen, müssen drei von sechs Läufen gefinisht werden. Drei Streichresultate bzw. Nichtteilnahmen sind insgesamt möglich. Die besten drei Ergebnisse werden gewertet, alle weiteren Ergebnisse gestrichen.
Wertungsläufe 2017:
12. März – 13. GVG Donatuslauf – 10 km
17. April – 16. Kerpener OBI Stadtlauf – 10 km
14. Mai – 29. Internationaler GVG Volks- und Straßenlauf „Rund um den Otto Maigler See“ – Halbmarathon
27. Mai – 19. Internationaler Brühler Stadtlauf – 10 km
30. Juni – 10. Horremer Abendlauf – 10 km
9. September – 3. Wesselinger Rheinuferlauf – Halbmarathon
16. September – 16. Bedburger Citylauf – 10 km
Laufen in Bonn und Umgebung in immer mehr Geschäften erhältlich
Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Laufen in Bonn und Umgebung gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und nach wie vor gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.
Ab sofort erhältlich bei:
– 7g Runergy in Bad Honnef
– Laufladen in Bonn
– Sport Olzem in Bonn-Duisdorf
– Achims Sportshop in Rheinbach
– Sport Reichwein in Meckenheim
– Bunert der Laufladen in Siegburg
– Sport-Center Linden in Troisdorf
– Sport Polster in Troisdorf
– Bücher Bartz in Bonn-Beuel
– Buchladen 46 in Bonn-Südstadt
– Buchhandlung Jost in Bonn-Kessenich
– Buchhandlung Koeplin in Bonn-Endenich
– Poppelsdorfer Bücherladen in Bonn-Poppelsdorf
– Buchhandlung Witsch + Behrendt in der Bonner Innenstadt
– Buchhandlung Kirschner in Troisdorf
– Bornheimer Bücherstube
– Book Company in Swisttal-Heimerzheim
– Winterlaufserie in Porz am Stand von Udo Lohrengel
Weitere folgen…
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Empfehlung: 28. Hander Volkslauf am 7. Mai
Zwischen Köln, Leverkusen und Bergisch Gladbach erstreckt sich der weitläufige Diepeschrather Wald mit vielen landschaftlichen Highlights. Vorbei an den schönsten Ecken dieses Naherholungsgebietes verläuft der Parcours des traditionellen Hander Volkslaufes, der in diesem Jahr bereits zum 28. Mal ausgetragen wird und sich damit auch unaufhörlich der magischen 30 als Jubiläumsmarke nähert. Immer wieder fein organisiert, mit Start und Ziel aller Läufe – Schülerlauf über 1.200 Meter, 3 bzw. 10 km – am geräumigen und mit Gastronomie ausgestatteten Vereinsheim des austragenden SV Blau-Weiß Hand, bieten sich vor allem nach den Läufen zahlreiche Möglichkeiten zur weiteren Tagesplanung. Von der Siegerehrung über ein leckeres Mittagessen bis hin zum gemütlichen Spaziergang – hier ist alles möglich.
SV Blau-Weiß Hand e.V. | Franz-Heider-Straße 25 | 51469 Bergisch Gladbach
Platz zwei für Frank Schröder unter Tage
Alexander Hörniß mit weiterem Marathon-Erfolg in den Staaten
Am vergangenen Wochenende reisten zwei Läufer der Rhein-Berg Runners nach Merkers, einem kleinen Ort im westlichen Thüringen. Überregional bekannt ist dort das Erlebnisbergwerk Merkers, ein ehemaliges Salzbergwerk, dessen Betrieb 1993 eingestellt wurde. Heute ermöglicht das Bergwerk Besuchern viele hundert Meter unter der Tagesoberfläche und auf einer etwa 21 km langen Rundfahrt mit offenen Mannschaftswagen die Möglichkeit, einen Einblick in die Geschichte, Entwicklung und Tradition des Bergbaus zu bekommen. Darüberhinaus bietet das Bergwerk mit einem besonderen Ambiente unter Tage eine Vielzahl von Attraktionen und Veranstaltungen, die weltweit einzigartig sind. Neben Konzerten und Spezialveranstaltungen im tiefsten und größten Musiksaal der Welt ist Merkers insbesondere für Sportbegeisterte ein Begriff.
Neben Klettersport und Mountainbike-Events wird alljährlich der „Kristallmarathon“ veranstaltet. Der Kristallmarathon bietet Laufbegeisterten auf einer 3,25 km langen Rundstrecke die Möglichkeit, an Wettbewerben über drei Distanzen teilzunehmen. Die klassischen Distanzen 10 km, Halbmarathon und Marathon werden entsprechend den durchlaufenen Runden (3x, 7x, 13x) annähernd gelaufen und sind 9,75, 22,75 und 42,25 km lang. Die Läufer, die mit einem Förderkorb zunächst 500 Meter nach unten auf Austragungshöhe gebracht werden, sind verpflichtet, während des Laufes einen Helm mit Beleuchtung zu tragen. Eine weitere Erschwernis ist die geringe Luftfeuchtigkeit von ca. 25%, die hohe Temperatur von 21 bis 28°C und die Steigungen von 55 Höhenmetern pro Runde.
Frank Schröder und Rene Grass von den Rhein-Berg Runners zog der Reiz der Laufveranstaltung nach Thüringen, sie wählten aber aufgrund des Vorbereitungsprogramms in ihrem Verein nicht die volle Marathondistanz, sondern die Variante mit sieben Runden und 22,75 km, also 1,65 km über der Halbmarathondistanz und mit insgesamt 385 zu überwindenden Höhenmetern. Da beide Läufer die Strecke und die Bedingungen nicht einschätzen konnten, merkten sie schnell, dass das vorgelegte Tempo von 3:45 bzw. 3:52 min/km zu hoch war. Auf den weiteren Runden wurde es zunächst langsamer.
Während Schröder in Runde vier aber noch einmal die Geschwindigkeit erhöhen konnte und anschließend nur ein paar Sekunden pro Runde liegen ließ, verlangsamte sich bei Grass das Tempo bei jedem Durchlauf deutlicher. Grass beendete sein Rennen in einer Zielzeit von 1:45:24 Stunden und belegte damit Gesamtplatz 15. Frank Schröder hingegen konnte das Tempo stets unter 4 min/km halten und damit eine Endzeit von 1:29:24 erreichen. Er blieb lediglich 2:13 Minuten hinter dem Führenden und Gesamtsieger und belegte mit dieser tollen Leistung den 2. Gesamtplatz. In den Altersklassenwertungen erreichten die Läufer die Plätze 1 und 4. Im Ziel konnten sich die beiden über ein weiteres gemeinsames schönes Lauferlebnis freuen.
Alexander Hörniß, der bereits am letzten Sonntag einen Marathon in New Orleans absolvierte und dabei mit einer Zeit von 2:49:38 Stunden eine neue persönliche Vereinsbestzeit erreichte, lief am letzten Sonntag, also nur eine Woche später, erneut einen 42,195 km-Wettkampf in den Staaten. Diesmal stand der Mercedes Marathon in Birmingham, Alabama, auf dem Plan und nicht nur der bereits eine Woche zuvor absolvierte Marathon sorgte für eine massive Erschwernis.
Auch die äußeren Bedingungen mit 19° Temperatur und 98% Luftfeuchtigkeit sowie letztendlich noch eine Höhendifferenz auf der Strecke von mehr als 300 Metern waren nicht gerade leicht. Somit war bereits vorher klar, dass ein Ergebnis wie eine Woche zuvor kaum möglich war. Trotzdem schaffte Hörniß bis zur 25 km-Marke Splits mit einem Durchschnittstempo von 4:08 min/km. Die erwartete Zielzeit lag somit bei 2:54 Stunden. Ab km 25 konnte Hörniß jedoch aufgrund der Anstiege und den müden Beinen das Tempo nicht mehr halten.
Trotzdem lief er mit einer durchschnittlichen Gesamtpace von 4:12 min/km eine Zielzeit von 2:57 Stundenn. Damit erreichte er Gesamtplatz 15 und Platz 1 in seiner Altersklasse. Eine sehr respektable Leistung vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen und den Anstrengungen eines nur eine Woche zuvor absolvierten Marathons.
Pressemitteilung von Rene Grass
Foto aus Merkers: Ines Vanselow
Rock ‘n‘ Roll in New Orleans
Alexander Hörniß absolviert den New Orleans Marathon in 2:49:38 Stunden
1998 fand in San Diego, Kalifornien, der erste Lauf der Rock ’n‘ Roll Series statt. Seitdem kombinieren die Events Laufen, Reisen und Unterhaltung in einer einzigartigen Atmosphäre mit Live-Bands und feiernden Zuschauern. Der Rock ‘n‘ Roll Marathon in New Orleans stand am vergangenen Sonntag auch im Wettkampfkalender von Alexander Hörniß, dem im Bergischen Land wohnhafte Marathoni der Rhein-Berg Runners. Der 47-jährige absolvierte in New Orleans bereits seinen insgesamt 84. Marathon. Neben 29 Marathons in Deutschland und 17 in Europa, stammt die größte Zahl der gelaufenen Marathons aus den Vereinigten Staaten. New Orleans war die Nr. 38 und bereits am kommenden Wochenende, nur eine Woche später, steht in Birmingham, Alabama Nr. 39 auf dem Plan.
Die Marathon-Bestzeit von Hörniß liegt bei 2:44:52 Stunden und stammt aus dem Jahr 2004. Bei den Rhein-Berg Runners schaffte Hörniß mit der Teilnahme am Köln-Marathon im vergangenen Jahr eine vorläufige persönliche Vereinsbestleistung, mit einer Zeit von 2:55:19 Stunden. Das Ziel für New Orleans gab sich Hörniß klar vor, es sollte eine Zeit unter 2:50 Stunden werden. Dafür entwickelte er zusammen mit dem Trainer der Rhein-Berg Runners, Lothar Pöhlitz, einen Plan, der insbesondere in der heimischen Winterzeit nicht einfach umzusetzen war. Trotz wetterbedingten Schwierigkeiten und verletzungsbedingten Rückschlägen, gelang es letztendlich jedoch noch eine ausreichende Vorbereitung zu absolvieren. Aus dem letzten Test im Rahmen der Winterlaufserie in Leverkusen konnte Hörniß mit Zuversicht herausgehen. 1:20:04 Stunden bedeutete über die Halbmarathon-Distanz ebenfalls neue Vereinsbestzeit.
Für das Vorhaben in New Orleans „sub 2:50“, wählte Hörniß die Taktik ein komplett gleichmäßiges Rennen zu laufen. Die Splits 5 km, 10 km, 10 Meilen, 13 Meilen, 20 Meilen, absolvierte Hörniß dann auch wie ein Uhrwerk in gleichmäßigem Tempo stets zwischen 4:01 und 4:03 min/km. Mit der späteren Siegerin bei den Frauen, Hannah Cooling, Endzeit 2:50:28 Stunden, lief Hörniß zunächst ein Großteil der Distanz gemeinsam, bis Cooling das Tempo erhöhte. Zunächst verunsichert, ob er folgen soll, entschied sich Hörniß aber bei seiner Taktik zu bleiben und ließ Cooling ziehen. Später gab die Taktik ihm recht, denn er konnte Cooling wieder passieren und lief 50 Sekunden vor ihr über die Ziellinie.
Im Gegensatz zu Hörniß absolvierte Cooling allerdings nicht den zigfachsten Marathon, sondern ihren allerersten. Dafür gab es viel Respekt und später noch ein gemeinsames Bier zur Belohnung. Alexander Hörniß gelang eine erfolgreiche Umsetzung seines Vorhabens „sub 2:50“ mit 22 Sekunden Vorsprung auf die anvisierte Marke. Das Ergebnis bedeutete Platz 6 in der Gesamtwertung (von 2.800 Teilnehmern) und Platz 2 in der Altersklasse.
Ein großer Dank geht zum einen an seinen Trainer Lothar Pöhlitz, der maßgeblich für den Erfolg mitverantwortlich ist, und zum anderen an den Physiotherapeuten der Rhein-Berg Runners, Thomas Gronewold. Mit seiner ausgezeichneten Arbeit schaffte es Gronewold die müden Beine von Hörniß stets wieder in Schwung zu bringen.
Am kommenden Sonntag steht in Alabama bereits der nächste Marathon an, den Hörniß jedoch entspannt angehen wird, denn den Druck, eine bestimmte Zeit zu laufen, hat er dort nicht mehr. Das Ergebnis wird das sein, das sein Körper ihm nach nur einer Woche Regeneration vorgibt.
Pressemitteilung von Rene Grass









