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Wer lange läuft, der ist hier richtig!

Preissprung beim RheinEnergie Köln Marathon

Bis zum 31. Dezember 2017 einschließlich können sich Läufer noch zum günstigen Frühbuchertarif für den RheinEnergieMarathon Köln anmelden. Wer also kurz vor Ultimo einen sportlichen bzw. einen weiteren guten Vorsatz zum neuen Jahr fassen will, hat noch etwas über zwei Tage Zeit für eine erschwingliche Entscheidung.

Ab dem 1. Januar gelten dann neue Preise für die Wettbewerbe: Der Marathon-Startplatz kostet aktuell 69 Euro, zum neuen Jahr dann 79 Euro. Der Halbmarathon-Tarif steigt von 44 auf 49 Euro.
Der Staffelmarathon, bei der sich 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, wird zum Jahreswechsel um 15 Euro teuer. Das Startgeld liegt dann bei 140 statt 125 Euro.

Die Teilnahmegebühren für den Kinderlauf am Samstag vorher sowie dem Schülerlauf am Marathontag bleiben über den Jahreswechsel unverändert bei 5 bzw. 8 Euro.

Berglauf

7G Marathon – Durch die weiße Hölle

Zum 8. Mal lief ich den Siebengebirgsmarathon, aber noch nie unter derart schwierigen Bedingungen. Dabei fing der Tag so gut an: Frühes Aufstehen, kleines Frühstück, fertig machen, Tasche ins Auto, problemlose Fahrt nach Ägidienberg, nachdem mein Mitfahrer wegen Erkältung abgesagt hatte. Entgegen der Wettervorhersage blieb es zunächst trocken. Im völlig verschneiten Ägidienberg war nur die Hauptstraße geräumt, der Parkplatz war natürlich schon besetzt, aber in einer Nebenstraße fand ich nach einigem Suchen und Umherkurven im Schnee einen legalen Parkplatz. Mehr schlitternd als gehend erreichte ich nach kurzem Fußweg das Bürgerhaus, holte meine Startnummer ab und begab mich auf die Galerie zum Umziehen. Dort traf ich viele bekannte Gesichter. Der Siebengebirgsmarathon gilt als der schönste Wintermarathon Deutschlands, und viele Wiederholungstäter kommen von weit her.

Nach dem Start der Halbmarathonis um 9 Uhr war die Toilettenschlange nur noch kurz, und um 9.40 Uhr begaben auch wir uns gemeinsam auf den Weg zum Start auf der Rennbahn des Pferdesportvereins. Dabei rutschte hinter mir schon eine Läuferin aus und stürzte. Na, das konnte ja heiter werden! Zwei freundlicherweise kurze Ansprachen in der Kälte, dann gab der Bürgermeister von Bad Honnef den Startschuss.

Obwohl wir mehrfach ermahnt worden waren, nicht zu schnell zu laufen, rannten alle los, als wäre der Teufel hinter ihnen her. So versuchten wir, die inzwischen deutlich gesunkene Körpertemperatur etwas zu erhöhen. Es ging kurz um die Rennbahn, hoch zur Hauptstraße, am Bürgerhaus vorbei, rechts in die Friedensstraße, wo einige schon gefährlich ausrutschten. Dann tauchten wir in den dunklen Wald ein, und auf dem Laubboden lief es sich gut. Es ging leicht wellig weitgehend bergab, bis bei km 4,7 der tiefste Punkt der Strecke erreicht war. Kurz danach erreichten wir im Schmelztal die erste Verpflegungsstelle mit warmem Zitronentee (und Wasser). Nun begann für die nächsten 5 km die erste von vielen weiteren Steigungen.

Übrigens: Alle Fotos im Bericht und zum Lauf von Birgit & Thorsten Holler bei Eventfotografie 24


Leichter Schneefall hatte eingesetzt, und der Boden war immer verschneiter, je höher wir kamen. Laut Ausschreibung hat der Lauf 650 Höhenmeter, der Gesamtanstieg beträgt 801 m. Die Strecke führte Richtung Löwenburg (455 m). Unterhalb des Gasthofs befand sich der nächste Verpflegungspunkt. Insgesamt gab es ca. alle 5 – 6 km Verpflegungsstellen, jeweils mit Tee, Wasser, Iso, mitunter Bananenstückchen und sogar Spekulatius. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die in der Eiseskälte ausharrenden freundlichen Helfer! Von oben kamen mir die beiden Spitzenläufer entgegen. Lokalmatador Moritz auf der Heide gewann übrigens in einer Fabelzeit von 2:42:12 h.

Es schneite immer mehr, und alle liefen tief gebückt, um das Gesicht und besonders die Augen vor den Schneeflocken zu schützen, die sich wie Eiskörner einbohrten. Ich zog mein Fleece-Halstuch über Mund und Nase, aber nach kurzem war dies schneebedeckt und vereiste. Ich ließ es runterrutschen und lief bis ins Ziel mit einem ständig schwerer werdenden Eiskragen auf der Brust. Der eisige Wind griff beim Umrunden des Lohrbergs immer wieder an, sobald er die Chance dazu hatte. Das zehrte an den Kräften und forderte Kalorien-Nachschub. Zum Glück hatte ich einen Power-Riegel dabei.

Die Sicht wurde immer schlechter. Eine Streckenmarkierung war nicht mehr zu finden, als ich zwischen km 13 und km 14 an einer Kreuzung ankam. In meiner Not lief ich bis zu einem Parkplatz, wo ich zum Glück einen Mann antraf, der gerade in sein Auto einsteigen wollte. Dieser konnte mir dann sagen, auf welchem Weg er Läufer gesehen hatte. Ich kehrte also um und lief den Berg ‘rauf, und tatsächlich, nach kurzem entdeckte ich das Schild mit der Nr. 14. Inzwischen habe ich erfahren, dass tatsächlich etliche Läufer einfach weiter geradeaus gelaufen sind und somit ‘vom rechten Weg‘ abkamen.

Das gleiche ‘Drama‘ sollte mir auf der Strecke noch zweimal passieren. Es ging runter zur Magarethenhöhe. Jetzt konnte ich etwas Gas geben, bis Ordner in einer Kurve zur Vorsicht ermahnten. Leicht wellig ging es weiter durch den Schneesturm, über die von Polizisten gut gesicherte Schmelztalstrasse leicht ansteigend wieder in den Wald hinein. Jetzt sah ich aufgrund des dichten Schneetreibens kilometerlang niemanden vor mir und eine leichte Panik machte sich breit. Wo vorher viele hundert Läufer lang getrabt waren und so ‘die Loipe gespurt‘ hatten, waren jetzt vom Winde alle Spuren verweht, und ich lief quasi auf jungfräulichem Neuschnee. An einigen Abzweigungen hatte man rot-weiße Flatterbänder gespannt, um uns den richtigen Weg zu weisen, allerdings hatte der Sturm diese weitgehend heruntergerissen. Um diese und eventuelle Kilometerschilder registrieren zu können, lief ich langsam und äußerst konzentriert.

Durch den Schneesturm kämpfte ich mich hinauf zum Berg Himmerich. Aufgeben hätte keinen Sinn gemacht. Also weitermachen und darauf hoffen, irgendwann anzukommen. Hinter km 24 konnte ich zu einem Läufer aufschließen und ihm mitteilen, wie froh ich darüber war. Gemeinsam liefen wir durch das winterliche Märchenland, das ich jetzt, nachdem der Wind etwas nachgelassen hatte, richtig genießen konnte. Wir umrundeten den Leyberg, und inzwischen waren wir sogar zu viert. Hügelig ging es bis km 31 weiter, dann hieß es wieder: bergauf, bergauf, immer bergauf … bis zum berühmt-berüchtigten Bauwagen bei km 36.

Das Schlimmste lag hinter mir, es klarte auf, sogar die Sonne kam heraus. Weit konnte man oben über die verschneite Landschaft blicken. Die Äste der Nadelbäume bogen sich unter der Schneelast. Dann ging es im Endspurt leicht hügelig bergab, vorbei am malerisch gelegenen Asberger See, sowie später an dem unermüdlich seit Jahren mit Ratsche und Tröte anfeuernden Helfer, bis man bei km 39,5 den Wald verließ. Jetzt musste ich wieder vorsichtiger laufen, denn der Schnee im Ort war seifig, und nur wenige Bürgersteig-Abschnitte waren von den Anwohnern geräumt worden. Durch Himberg ging es nach Ägidienberg zurück, noch eine letzte Kurve, dann folgte der Zieleinlauf über den Teppich in die warme Halle des Bürgerhauses, wo mich großer Applaus (!) der dort anwesenden Läufer empfing. Gratulation, Medaille um den Hals, auf zur Zielverpflegung – ich hatte es geschafft! Über meine Finisherzeit breite ich lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin war ich 1. (und einzige) in meiner Altersklasse und wurde auch entsprechend geehrt. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei…

Veranstalter/Ergebnisse

Köln Marathon: Ehrung der schnellsten Studenten

Zum dritten Mal wurden am 1. Oktober 2017 im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln die schnellsten Studenten gesucht. 1.710 Teilnehmer (419 beim Marathon und 1.291 beim Halbmarathon) bedeuteten Melderekord für diese Wertung, die vom Kölner Studierendenwerk und von KölnTourismus unterstützt wird.

Gestern wurde im Rahmen eines Eishockeyspiels der Kölner Haie in der LANXESS arena die Siegerehrung durchgeführt. Laura Hottenrott, die beim RheinEnergie Halbmarathon Köln nur von Sabrina Mockenhaupt geschlagen wurde, war mit deutlichem Vorsprung in 1:13:12 Stunden klare Siegerin dieser Wertung. Bei den Männern war Tobias Blum nach hartem Kampf in 1:05:39 nicht nur Gesamtsieger des Halbmarathons, sondern auch schnellster Student vor Fabian Dillenhöfer, der im letzten Jahr schon Zweiter werden konnte.

Der Marathon der Männer hatte mit Hendrik Pfeiffer ebenfalls einen Doppelsieger. Er gewann in 2:13:39 Stunden deutlich die Studi-Werk Cup- Wertung mit über 20 Minuten Vorsprung vor Philippe Gillen, der an der Universität zu Köln studiert. Bei den Frauen gewann die Kölnerin Claudia Maria Henneken in 3:01:54 Stunden. Mit dieser Zeit war sie auch fünfte der Gesamtwertung.

Die Erstplatzierten konnten sich über einen Zuschuss zum Semesterbeitrag in Höhe von 250 Euro vom RheinEnergieMarathon Köln freuen, die Zweitplatzierten bekamen 150 Euro für die Mensakarte vom Kölner Studierendenwerk und die Drittplatzierten einen 70 Euro-Gutschein von KölnTourismus.

Pressemitteilung von Jan Broniecki

News

Laufen für Anfänger: Tipps und Tricks

Laufen ist gesund, hält fit und hilft beim Abschalten. Bevor es aber dazu kommt, muss man erst einmal den Kampf mit dem inneren Schweinehund überstehen, denn gerade für Anfänger ist es manchmal gar nicht so einfach, sich aufzuraffen und die Laufschuhe zu schnüren. Tut man das aber und schafft eine gewisse Routine, hat Laufen zahlreiche Vorteile.

Grundlagen / Was sollte man beachten?

Möchte man mit dem Laufen anfangen, gibt es einiges zu beachten. Das Wichtigste ist, sich selbst nicht gleich zu Beginn zu überfordern, sonst riskiert man nicht nur Verletzungen, sondern man findet auch keinen Spaß am Laufen. Also lieber langsam und gemächlich angehen lassen und sich von Zeit zu Zeit steigern. Am besten man beginnt mit einer Trainingseinheit pro Woche und wenn man sich daran gewöhnt hat, führt man eine zweite Einheit ein. In der Anfangszeit sollte man außerdem auch abwechselnd Laufen und Gehen (z.B. zwei Minuten joggen – zwei Minuten gehen usw.), um die Kondition aufzubauen. Viele Anfänger starten beim Laufen mit einem zu schnellen Tempo und sind dann schnell aus der Puste. Das ideale Tempo haben Sie erreicht, wenn Sie sich während dem Laufen noch locker mit jemandem unterhalten können.

Wie wirkt sich regelmäßiges Laufen auf die Gesundheit aus?

Wer regelmäßig läuft, steigert nicht nur seine Ausdauer und ist beim Treppensteigen nicht mehr so schnell aus der Puste, sondern profitiert noch von weiteren Effekten. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sport Stresshormone abbaut und Glückshormone freisetzt. Laufen macht also wirklich glücklich. Das ist aber noch nicht alles. Durch regelmäßiges Ausdauertraining wird die Herzmuskulatur gestärkt – das Herz pumpt bei jedem Schlag mehr Blut in den Körper und muss daher seltener schlagen. Auch das Risiko von Bluthochdruck sinkt, beziehungsweise bereits erhöhte Werte können durch Sport gesenkt werden.

Mit Sport beugt man nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sondern er wirkt sich auch positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Das schlechte LDL-Cholesterin wird gesenkt, während das gute HDL-Cholesterin erhöht wird. Somit wird Arteriosklerose und den Folgeerkrankungen (Schlaganfall, Herzinfarkt) vorgebeugt. Auch das Diabetesrisiko kann durch regelmäßiges Laufen gesenkt werden.

Worauf sollte man bei den Laufschuhen achten?

Als Anfänger muss man keine Unsummen in Laufklamotten investieren. Allerdings sollte man auch als Anfänger zu richtigen Laufschuhen greifen. Die Laufschuhe sollten ca. eine Nummer größer sein als die Straßenschuhe, damit der Fuß beim Laufen genügend Platz hat. Dennoch muss er fest sitzen und dem Fuß halt geben. Spezielle Laufschuhe sorgen beim Joggen auch für eine angemessene Dämpfung. Es gibt zahlreiche, verschiedene Laufschuhe – und welcher Schuh zu welchem Läufer passt, hängt von mehreren Parametern (z.B. Laufuntergrund, Fußhaltung, Leistungsniveau) ab.

Wie bereite ich mich auf einen Lauf vor?

Auch wenn es als Anfänger wichtig ist, es langsam angehen zu lassen, sollte man sich gewissen Ziele stecken und sich an einen Trainingsplan halten. So kann man sich gezielt steigern und am Ende auch längere Strecken am Stück laufen. Hat man den Kampf mit dem inneren Schweinehund überstanden und schafft es, regelmäßig Laufen zu gehen, wird man schnell die positiven Effekte auf Gesundheit und Geist erfahren. Und auch wenn es am Anfang langsam voran geht, heißt es dran bleiben. Es wird sich lohnen! Denn mit der Zeit läuft es (sich) wie von selbst!

Charity-Aktionen

20.750 Euro Teilnehmerspende beim Köln Marathon

20.750 Euro haben die Teilnehmer des RheinEnergieMarathon Köln am 1. Oktober 2017 für das Charity-Projekt „Wir für den Kölner Sport“ durch Überlaufen der Spendenmatte am Aachener Weiher gespendet.

Am 4. Dezember wurden die Spenden in Höhe von jeweils 5.250 Euro vom Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, Markus Frisch, an die drei Projekte übergeben.

Weitere 5.000 Euro gehen auf vielfachen Wunsch der Läufer des Köln Marathon an die Hinterbliebenen des während des Halbmarathons verstorbenen Teilnehmers.

Für das Projekt „mal bewegen“ nahmen Dr. Jens Enneper, Ex-Fußball-Profi Jens Nowotny und Sky-Moderator Sebastian Hellmann den Scheck entgegen, für den „Grenzenlosen Sportverein“ war Susanne Deppe-Polzin vor Ort sowie Klaus Thranberend für „Entgegen gelaufen“.

Auch bei der nächsten Austragung des RheinEnergieMarathon Köln am 7. Oktober 2018 wird das Charity-Projekt „Wir für den Kölner Sport“ durchgeführt.
Die Idee dahinter ist die Unterstützung von Kölner Vereinen und Organisationen, die sich sozial engagieren. Sport, und vor allem die ehrenamtliche Struktur dahinter, ist ein wichtiges verbindendes Element bei Integration und Inklusion und vermittelt Kindern und Jugendlichen den Spaß am Sport.

Interessierte Vereine können sich hier bewerben.

Pressemitteilung von Jan Broniecki

News

22. Jahrestagung der German Road Races in Würzburg

Königsforst-Marathon war beim GRR-„Familientreffen“ dabei

German Road Races (GRR) e.V. ist die Stimme des Laufsports in Deutschland. Die 22. Jahresmitgliederversammlung von German Road Races (GRR) e.V. fand vom 1. bis 3. Dezember 2017 in Würzburg statt. Würzburg war damit zum zweiten Mal – nach 2002 – Austragungsort einer GRR-Jahresmitgliederversammlung. Gastgeber war der Würzburger Residenzlauf, der am 29. April 2018 sein 30-jähriges Jubiläum feiern wird und dieses GRR-Treffen schon im Vorfeld zu einem Fest für alle Teilnehmer machte. Mit 85 Veranstaltungen, die anwesend waren, gab es eine Rekordzahl von Teilnehmern, die in Würzburg von Chef Reinhard Peter und seiner Crew ein hervorragend organisiertes Jahrestreffen „serviert“ bekamen.

Ehrungen, Podiumsdiskussion und Rekordbeteiligung

Im historischen Ratssaal in Würzburg wurden schon am Freitagabend zum Auftakt der Jahres-Mitgliederversammlung im Beisein des Würzburger Bürgermeisters die Straßenläufer des Jahres 2017 für ihre herausragenden Leistungen in der Saison 2017 ausgezeichnet. GRR unterstreicht mit dieser Preisübergabe an die erfolgreichsten Aushängeschilder der Laufsports seine Kompetenz für die deutsche Laufszene. Jochen Baumhof vertrat als Organisationsleiter des Königsforst-Marathons das TV Refrath running team und hatte viele Gelegenheiten, sich in intensiven Gesprächen mit Laufveranstaltern aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Er traf den früheren deutschen Spitzenläufer Christoph Herle aus München und den amtierenden Deutschen Marathonmeister und Rekordhalter Arne Gabius, der mit seiner jungen Familie angereist war. Ein freundschaftliches Foto vor der GRR-Wand mit Arne ist eine schöne Erinnerung für die Köfo-Marathon Dokumentation.

Ein besonderes Highlight war am Samstag Vormittag eine hochkarätige Podiumsdiskussion. In einer für das interessierte Publikum offenen Veranstaltung interviewte der langjährigen ZDF-Sportreporter Wolf-Dieter Poschmann als Moderator eine illustre Runde mit dem ARD-Doping-Aufklärer Hajo Seppelt (per Skype zugeschaltet), dem Regensburger Erfolgstrainer Kurt Ring, dem Marathon-Olympiastarter Philipp Pflieger, dem für namhafte Tageszeitungen und den Deutschlandfunk arbeitenden Journalisten Klaus Blume, dem früheren Weltklasse-Langstreckler Christoph Herle und dem als Athletenverpflichter bei herausragenden Laufveranstaltungen arbeitenden Christoph Kopp über das „Dauerthema Doping“.

Nach Abschluss der vielen Programmthemen am Nachmittag endete der Tag mit einer abendlichen Weinprobe in den weitläufigen und imposanten Kellereien des Residenzschlosses. Diesen besonderen Abend machten die rührigen Organisatoren des Würzburger Residenzlaufes möglich und ernteten nach den Wahl- und Planungspunkten am Sonntag reichlich Lob und Dank für ihren Einsatz.

GRR-Bericht

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

News

Zwei dritte Plätze beim Kölner Nikolauslauf

Lisa Jaschke und Simon Dahl finishen im Parallelflug

Fast 2.000 Läufer waren beim 21. Kölner Nikolauslauf im Stadtwald letzten Sonntag bei nasskalter Witterung mit zeitweisem Schneefall dabei. Simon Dahl vom TV Refrath lief lange zusammen mit Björn Juschka von der TSV Bayer 04 Leverkusen (2./32:14), den er im letzten Drittel jedoch nicht mehr halten konnte. Mit seiner zweiten Topzeit innerhalb von 8 Tagen sicherte sich der Bergisch Gladbacher mit 32:33 min den dritten Rang vor dem Bundesliga-Triathleten Johann Ackermann (33:15) den dritten Platz. Es siegte klar der Marokkaner Maarouf Mohamed Repha in starken 31:47 min. Alle Ergebnisse hier.

Neuzugang Lisa Jaschke trägt ab 2018 das TV Refrath Trikot

Ebenfalls auf dem Treppchen stand Simon Dahls Freundin Lisa Jaschke. Als Dritte in sehr schnellen 37:34 min. finishte sie nur knapp hinter Linda Wrede (37:05) von der DSHS Köln und Madlen Kappeler vom TV Immenstadt. „Lisa Jaschke wird ab 2018 für das TV Refrath running team starten“ ist TVR Lauftrainer Jochen Baumhof erfreut über den starken Zugang. Lisa Jaschke wechselt vom Siegerländer Club TuS Deuz in die Kreisstadt. Mit Lisa Jaschke, Rike Westermann, Alexandra Tiegel und Liz Roche können gleich fünf Refratherinnen die 10 km unter die 40 min Marke laufen. Aber auch in der Halbmarathon-Mannschaftswertung ist der TV Refrath im kommenden Jahr sicher für die eine oder andere Überraschung gut. Auch Langstrecken-Spezialistin Natalie Hoffmann-Lenz wir immer stärker. Die W45erin gewann in Köln mit 42:33 min. beim Nikolauslauf ihre Altersklasse.

Heiko Wilmes läutet in Chemnitz die Hallensaison ein

Das erste Hallenrennen in diesem Winter bestritt am Ende einer sehr erfolgreichen Saison Heiko Wilmes in Chemnitz. Zuerst lief der M45er starke 3:03,36 min. über die selten gelaufene 1.000 m Distanz und am Ende des Meetings die 3.000 m in 10:32,29 min.

Die Gesamtsiegerin beim Adventstrail im Hunsrück heißt Antje Wietscher

Ein besonders hartes Stück „Arbeit“ hatten die Trailläufer am 1. Advent beim 17,6 km langen und 400 Höhenmetern zu leisten. Beim Argenthaler Quarzit Adventstrail konnte sich Antje Wietscher als Gesamtsiegerin feiern lassen. Auf schneebedeckten Trailpfaden durch den Hunsrück kam die Multisportlerin vom TV Refrath bestens zurecht und finiste als 4. von 48 Frauen nach 1:35:15 h. Doch für die finale Wertung wurde auch das Alter berücksichtigt. Mit errechneten 1:11:43 Stunden gewann Antje Wietscher vor Rosemarie Rzehak-Rohden von der TSG Kaiserslautern (1:18:07), Bianca Grosse aus Kirschberg (1:20:36) und Heike Schulze (1:24:36) von der LG Rüsselsheim.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

News

Kölner Laufklassiker kommt wieder

„Rodenkirchen : läuft!“ – Startschuss zur Anmeldung beim „neuen“ Volkslauf durch den Forstbotanischen Garten fällt am Sonntagmorgen +++ Veranstalter locken mit 50-Prozent-Frühbucher-Rabatt +++ Doppelwertung für 5 und 10 Kilometer im Angebot

Gute Nachricht für die Kölner Laufgemeinde! Nach drei Jahren Pause kehrt ein echter Laufklassiker zurück in den Sportkalender der Domstadt. Unter dem Motto „Rodenkirchen : läuft“ steigt am Samstag, 10. März wieder der traditionelle Volkslauf im Forstbotanischen Garten. Dann lädt der TV Rodenkirchen in Kooperation mit der Agentur pulsschlag zur sportlichen Abwechslung in den Kölner Süden.

Mit einem neuen Konzept und einem frischen Design wollen die Veranstalter eine 35-jährige Tradition wieder aufleben lassen. Angeboten werden beim einzigen Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Bambini- und Schülerlauf. Starterinnen und Starter, die den Einstieg in die Kölner Laufsaison als erste Standortbestimmung nutzen wollen, können gleich beide Strecken in Angriff nehmen. Beide Ergebnisse fließen am Ende in eine Doppelwertung ein.

„Gemeinsam mit dem TV Rodenkirchen möchten wir diese Kölner Traditionsveranstaltung wieder aufleben lassen“, freut sich Laufevent-Spezialist Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag unter anderem den Osterlauf Köln, den Pax-Bank Stadionlauf, den Altstadtlauf Köln und den KölnTurm Treppenlauf organisiert. „Ich bin mir sicher, dass wir mit „Rodenkirchen : läuft“ ein neues Highlight im Kölner Laufkalender präsentieren können. Gemeinsam mit der lokalen Running-Community wollen wir im Forstbotanischen Garten den Einstieg in die Kölner Laufsaison feiern.“

Läuferinnen und Läufer können sich ab kommenden Sonntagmorgen (3. Dezember) um 8.00 Uhr auf der Homepage des Veranstalters anmelden. Die Veranstalter locken die ersten 50 Teilnehmer, die sich anmelden, mit einem 50-Prozent-Rabatt.

Charity-Aktionen

Rekordspende an Förderverein übergeben

Der Förderverein für krebskranke Kinder Köln konnte sich heute zum wiederholten Male über eine vierstellige Spendensumme des Laufteams des Mercure Hotel Belfortstrasse und der Laufmonster freuen. Sage und schreibe 5.555 Euro kamen inkl. einer Großspende eines anonymen Gönners im Laufe des Jahres zusammen und wurden der Vorsitzenden Marlene Merhar feierlich überreicht.

Wie immer sammelten sich die Startgelder der knapp 30 Läufer des Teams sowie alle weiteren Einnahmen rund um das diesjährige Marathon-Wochenende – von der Verlosung von Hotel-Gutscheinen bis zum Verkauf von Leckereien – in der bekannten Spendenbox, die sich durch die vielfältigen Aktionen im Hotel und in der Erftstraße zur Freude aller fast minütlich weiter füllte. Darauf können alle Beteiligten wahrlich stolz sein: Mit der eigenen sportlichen Leistung und dem Engagement im Team etwas bewirken, das Kindern, denen es nicht so gut geht, eine Freude macht.

„Nach dem Marathon ist vor dem Marathon“ lautet dann auch das Motto für 2018. Es geht weiter und die Laufmonster starten am 7. Oktober 2018 erneut bei ihrer Heimveranstaltung. Ob über Halbmarathon oder die volle Distanz – egal – Hauptsache, die Spendensumme stimmt. Vielen Dank nochmals an alle Beteiligten des Jahres 2017 – insbesondere auch Michael Kampert von der kölschen Kultkneipe Weißer Holunder.

Landschaftslauf

RUN GREEN am 18. März 2018 im Königsforst

44. Königsforst-Marathon – jetzt Frühbucherrabatt sichern

Der Countdown für die erste Stufe des Frühbucherrabatts läuft. Bis nächsten Donnerstag, 30. November, könnt ihr euch für den Königsforst-Marathon am Sonntag, 18. März 2018, zum günstigsten Tarif anmelden. Die Startgeld-Staffelung gilt für alle Distanzen: 5 km – 10 km – 21,1 km und natürlich für die Königsdisziplin aller Langstreckenläufer, den Marathonlauf. Gestartet wird einer der ältesten Marathonläufe Deutschlands. Und nach der großartigen Resonanz mit dem Rekord von 1888 Meldungen in diesem Jahr wieder mitten in Bensberg. Das TV Refrath running team als Ausrichter hat mit dem Albertus-Magnus-Gymnasium die beste Infrastruktur mit allen Räumlichkeiten und eine großen Aula für alle Siegerehrungen zur Verfügung.

Natur und Umwelt sind den Läufern wichtig

Das Konzept „RUN GREEN – RUN HAPPY“ steht für einen attraktiven Landschaftslauf durch das größte zusammenhängende Waldgebiet im Rheinland als auch dem Ziel für eine CO2-neutrale Laufveranstaltung. Ein großer Vorteil, auch im Sinne der Umwelt, ist die nahe S-Bahnlinie 1 der KVB und der Busbahnhof. „Wir sind mit unseren Sponsoren und Partnern auf einem sehr guten Weg zum „grünen Fußabdruck“, dem Zertifikat des TÜV Rheinlandes“ berichtet Organisationsleiter Jochen Baumhof. Aber auch die Teilnehmer können erstmals mit einem freiwilligen Cent-Betrag pro Anreise-km zu einer geplanten Baumpflanzaktion beitragen.

Der perfekte Vorbereitungslauf

Der Königsforst-Marathon mit Halbmarathon ist zudem der perfekte Vorbereitungslauf für euren Frühjahrs-Marathon im April oder Mai. Alle Laufstrecken durch das Naturschutzgebiet sind DLV-vermessen. Die neuen Finisher-Medaillen und auch das ERIMA-Finisher-Shirt zeigen den heimischen Turmfalken. Ein Teil des Erlöses wird dem Charity-Partner Bergischen Greifvogelhilfe im Königsforst gespendet.

Die Idee: Köfo-Startnummer als Weihnachtsgeschenk

Wer zu Weihnachten einen Start über 10 km, HM oder Marathon verschenken möchte, kein Problem. Einfach das Kontaktformular ausfüllen oder eine Mail mit allen Teilnehmerdaten bis zum 17.12. an Jochen Baumhof senden. Eine Muster-Startnummer kommt dann per Post rechtzeitig zum Fest. Natürlich wird der Start bis zum 24.12. geheim gehalten! Also – nicht lange überlegen und sich jetzt Ziele für 2018 setzen! Erlebe die grüne Lunge des Rheinlandes am 18. März vor den Toren von Köln. Anmeldung, Streckenpläne und alle Infos hier.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

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