Tag zwei in Porz – der Matsch war härter
Auch am zweiten Tag der Porzer Winterlaufserie waren über die Hauptstrecken 5, 10 und 15 km wieder sagenhafte 698 Finisher auf dem Wald- und Asphaltkurs rund um das Gut Leidenhausen unterwegs. Hinzu kommen 191 Kids über 1 und die Nordic Walker über 5 km. Fast 900 erfolgreiche Finisher erlebten einen Lauftag, der – auch aufgrund des kurzfristig einsetzenden leichten Schneefalls – zumindest in Ansätzen als winterlich bezeichnet werden kann.
Zwar waren die Wald- und Feldpassagen immer noch aufgeweicht und teilweise schlammig, aber nicht mehr so anstrengend zu belaufen wie vor zwei Wochen. Der Matsch war härter geworden. Daher lassen die Zeiten aktuell auch eher einen Rückschluss auf die Form der Teilnehmer zu. Laufmonster und 25 MINUTES Starter reihten sich nahtlos in die großen Startfelder ein und reüssierten in den Altersklassen. Teil drei kann also kommen – jedoch erst in drei Wochen. Da stellt sich die Frage, wo und wie man zwischenzeitlich bei alternativen Wettkämpfen weiter an der Form feilen könnte. Notwendig und schön wäre es zum Teil schon.
Die Ergebnisse in der Auswahl:
10 km: 19. gesamt und 2. U23: Marcel Mithöfer – 38:45 min., Steffi Heinemann – 58:28 min.
15 km: 17. gesamt und 1. M50: Harald Gläßer – 59:23 min., 24. Denis Rösler – 1:00:14, 27. Markus Schmitz – 1:00:38, 48. Kai Engelhardt – 1:05:09, 52. Christoph Bertels – 1:05:23, 63. Tobias Sudmann – 1:08:25, 115. und 2. W50: Christiane Küttner – 1:13:54, 143. und 1. M75: Manfred Claassen – 1:17:30
Erfreuliche Meldezahlen beim RheinEnergie Marathon Köln
Über 7.000 Meldungen liegen bereits vor
Erstaunlich viele Läufer haben sich bereits für den RheinEnergieMarathon Köln angemeldet, der am 7. Oktober 2018 stattfindet. Exakt 7.259 Teilnehmer haben sich zum jetzigen Zeitpunkt für einen Start bei Marathon, Halbmarathon oder Staffelmarathon entschieden. Dies bedeutet eine Steigerung um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die 42 Kilometer-Distanz wollen bisher 2.302 Läufer in Angriff nehmen; 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Für den RheinEnergie Halbmarathon Köln, der im letzten Jahr mit 15.000 Teilnehmern ausgebucht war, liegen aktuell 4.309 Meldungen vor, was ein Plus von 34 Prozent zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Für den Generali Staffelmarathon, bei dem sich 4 Läufer die Marathonstrecke teilen, sind 162 Teams gemeldet. Ende Januar 2017 waren es erst 71, also eine Steigerung um 128 Prozent.
„Das sind sehr erfreuliche Zahlen, die uns darin bestärken, die Ausrichtung des Köln Marathon der letzten Jahre beizubehalten – als sympathische, top organisierte und typisch kölsche Veranstaltung – für Breitensportler und Topathleten gleichermaßen,“ freut sich Markus Frisch, Geschäftsführer des Köln Marathon über die positive Entwicklung.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
TV Refrath trainiert an der holländischen Küste
Wie jedes Jahr Ende Januar fuhr das TV Refrath running team mit einer großen Gruppe an die nordholländische Küste für ein verlängertes Wochenende ins Trainingslager. In den vier Tagen wurden von 26 Mittel- und Landstrecklern zwischen 50 und 125 km gelaufen. „Die bewaldete und langgestreckte Dünenkette zwischen Schoorl und Bergen aan Zee ist perfekt bei jedem Wetter zu laufen“ berichtet Jochen Baumhof, der wieder ein anspruchsvolles Trainingsprogramm gestrickt hatte.
Der TVR-Coach fährt schon über 40 Jahren nach Nordholland und weiß um die positive Wirkung der Seeluft im Winter. Mit Wiederholungsläufen am Berg, Tempoeinheiten auf der Straße oder regenerativen Einheiten auf weichem Waldboden oder am Strand wurde mit viel Spaß und Gruppendynamik Ausdauer, Tempohärte, Kraft und vor allem Motivation für die Frühjahrsziele getankt.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Winterstaffel: Mit Teamspirit, Spaß und (fast) ohne Zeitdruck
Es gibt doch tatsächlich auch nach 21 Pulheimer Staffelmarathon-Veranstaltungen und vielen persönlichen Teilnahmen immer noch Läufer, die dem Winter-Klassiker noch nicht in irgendeiner Form – sei es als klassischer Einzelläufer über die volle oder halbe Distanz, über 10 km oder eben als Teil einer Staffel – beigewohnt haben. So auch vier der fünf 25 MINUTES meets Laufmonster-Starter rund um Teamchef Denis Rösler, der dem Event förmlich entgegenfieberte und sich im Vorfeld mannigfaltige Gedanken über die richtige Mannschaftsaufstellung und die Veranstaltung an sich gemacht hatte.
Natürlich schwirrte da ebenfalls ein Zeitziel in der Luft – sozusagen ein Traumziel für eine buntgemischte Männermannschaft inklusive Damenfünftel: Drei Stunden oder besser 2:59:59 sollten es schon sein. Klang ambitioniert, doch anhand der klaren Segment-Vorgaben machbar. Wozu traten wir schließlich an? Klar, um Spaß zu haben. Aber auch, um an die Grenzen unserer Möglichkeiten heranzulaufen. Und es sollte ein denk- und erinnerungswürdiger Tag für alle werden, da sich in einem Team ohne „Diven“, in dem jeder für jeden alles gibt, manchmal Synergien entwickeln, die Unmögliches möglich erscheinen lassen. Zumindest kurzzeitig.
Bereits reichlich vor dem Start waren alle Teamster vor Ort und genossen die Wärme im Innern des Geschwister Scholl Gymnasiums. Draußen war es zwar nicht wirklich winterkalt, aber stark bewölkt und leicht windig. Was nichts Gutes für die windanfälligen Feldabschnitte der nicht unbedingt abwechslungsreichen Strecke befürchten ließ, die sich aber letztlich kaum bewahrheiteten. Lediglich die Rampe hoch zur Venloer Straße blieb im Nachhinein negativ in Erinnerung. Nicht nur wegen der in der Tat unangenehmen Steigung, sondern weil der Wind hier tatsächlich auch noch von vorne blies. Doch da mussten alle an diesem Tag mindestens einmal durch. Für den Verfasser trotzdem unvorstellbar, diesen Parcours über die volle Marathon-Distanz achtmal zu bewältigen.
Letztlich funktionierte beim 25 MINUTES Team alles prächtig. Jeder war nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sondern lief seinem Pendant teilweise sogar entgegen. Nicht nur um ihn oder sie ins „Ziel“ zu begleiten, sondern vor allem um das Tempo des Vorläufers zu antizipieren und in der 15 Meter langen Wechselzone eine perfekte Staffelübergabe zu vollziehen. Daran sollte es wahrlich nicht scheitern, dass am wichtigten Punkt der Strecke, der Wechselzone, nicht alles perfekt lief. Das sah bei anderen Teams zum Teil schon anders oder einfach seltsam aus. Stichwort „Nachläufer dringend gesucht“.
Über das Zeitziel haben wir an diesem Tag am meisten – und trotzdem vor allem zum Ende hin nur euphorisch – gesprochen, obwohl sich bereits nach der ersten Hälfte der 42,195 km abzeichnete, dass man nur noch über die zuzugebende Minutenzahl nach den drei Stunden spekulieren konnte. Von 3:02 bis 3:06 war alles möglich. Umso beherzter liefen vor allem die finalen Kader den berühmt-berüchtigten Sekunden hinterher. Doch auch der Teamchef konnte am Ende die Kohlen nicht mehr aus dem Feuer holen, obwohl er sich im Zielsprint ein Duell auf Biegen und Brechen mit dem Schlussläufer einer Schulstaffel lieferte, dass er sogar mit einer Sekunde Vorsprung (sic!) gewann.
3:03:24 Stunden lautete schließlich die Endzeit. Das bedeutete den 17. Platz von 72 Teams, also immerhin unter den besten 25%. Denis und den anderen leuchteten – zu recht – trotzdem die Augen ob des Erlebten und vor allem Erreichten. Und schnell stand fest, dass man nächstes Jahr wiederkommen will. Dann soll die „2“ vorne sicher stehen. Wie man einen Marathon nach „hinten raus“ mit Crescendo „alleine“ läuft, bewies Manuel Skopnik, der nach 1:28 und 1:26 plus jeweils ein paar Sekunden in 2:55:12 Stunden finishte und einen hervorragenden zweiten Platz insgesamt belegte. Dazu noch einmal „Herzlichen Glückwunsch“.
Ergebnisse/Fotos vom Team etc.

1.445 Laufbegeisterte starteten bei 21. GVG-Winterstaffel in Pulheim
Zuschauer sahen spannende Wettbewerbe beim ersten großen Laufhighlight des Jahres +++ Bunert – Der Kölner Laufladen sorgt für neuen Streckenrekord bei den Damen-Staffeln
Aus dem GVG-Staffelmarathon wurde erfolgreich die GVG-Winterstaffel! 1.445 Laufbegeisterte verwandelten am Sonntag den Nordosten Pulheims in ein riesiges Laufspektakel. Bei dem für den Saisonauftakt typischen „Staffellauf-Wetter“ mit kalten, aber trockenen Laufbedingungen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter einem neuen Veranstaltungsnamen in verschiedenen Wettbewerben an den Start. Sehr zur Freude von Organisator Holger Wesseln, der mit seiner Kölner Agentur pulsschlag und dem Pulheimer SC das erste große Laufhighlight des Jahres ausrichtete.
„Das war eine perfekte Winterstaffel. Fast 1.500 Teilnehmer sorgten für eine fantastische Stimmung. „Die Erhöhung der Zielzeit beim Marathon hat sich ausgezahlt. Auf der Königsdistanz hatten wir dadurch deutlich mehr Teilnehmer“, zeigte sich Holger Wesseln zufrieden. „Bedanken möchte ich mich wieder für die super Zusammenarbeit beim Pulheimer SC, der Stadt Pulheim mit ihrem Bauhof sowie der Polizei, die wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Ohne die vielen Partner um Titelsponsor GVG Rhein-Erft und all die engagierten Helfer wäre diese Veranstaltung nicht so erfolgreich.“
Im 5-Kilometer-Lauf der Frauen siegte die Mönchengladbacherin Katja Kanditt in einer Zeit von 20:19 Minuten vor Ulrike Wefers (22:16 Min.) und Lokalmatadorin Alexandra Kemp (Pulheimer SC/23:02 Min.) Bei den Männern gewann auf der kurzen Strecke Carsten Hoenig in 17:35 Minuten vor Marvin Jesinghaus (Sophie-Scholl Gesamtschule/19:26 Min.) und Niklas Köllner (19:50 Min.).
Auf der 10-Kilometer-Distanz siegte Andreas Knipping (SFD 75 Düsseldorf/36:21 Min.) vor Siegfried Krischer (TSV Bayer Leverkusen/38:00 Min.) und Norbert Schneider (Bunert – Der Kölner Laufladen/39:02 Min.). Siegerin bei den Frauen wurde Anna-Lina Dahlbeck (TuS Xanten/38:30 Min.) vor Freya Höfeler (Club Atlético Aves/42:50 Min.) und der Frechenerin Beatrix Schippa (45:19 Min.).
Beim Halbmarathon setzte sich bei den Frauen Wiebke Weise (adidas Runners Zurich) in einer Zeit von 1:35:11 Stunden vor Kirstel Knaepen (RTC Frechen/1:36:28 Std.) und Rebecca Eberhardt (Team beVegt.de/1:38:10 Std.) durch. Bei den Männern war Torsten Trems (Central-Team.de) mit der Siegerzeit von 1:19:22 Stunde der schnellste Starter über die 21,1 km. Zweiter wurde Florian Herr (Bunert – Der Siegburger Laufladen/1:21:47 Std.) vor Michael Kreissl (TV 1861 Pappenheim 1:25:11 Std.).
Auf der klassischen Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern ließ Philippe Gillen (Run Squad CGN) in 2:45:00 Stunden Manuel Skopnik (TV Refrath/2:55:12 Std.) und Albert Knauf (LG Mützenich/3:07:53 Std.) hinter sich. Bei den Frauen siegte Lokalmatatorin Andrea Hark vom Pulheimer SC in einer Zeit von 3:48:27 Stunden vor Ruby Werz (Team VorWerz Torney/4:05:45 Std.).
Beim Marathon-Staffelwettbewerb der Männer siegte das Team Bunert – Der Kölner Laufladen in der Besetzung Simon Dahl, Daniel Singbeil, Marian Bunte und Patrick Schoenball (2:21:56 Std.). Und bei den Frauen sorgte das Team Bunert-Der Kölner Laufladen 2 mit Susanne Schulze, Silke Schneider, Lisa Jaschke, Vera Coutellier und Sarah Valder in der Siegerzeit von 2:41:02 Stunden für einen neuen Streckenrekord. Den Schulstaffel-Marathon gewann SVBG-Löwen mit Eric Cramer, Felix Stieffenhofer, Mala Schulz, Franka Bräuer, Suria Subramanian, Tom Schütz, Paul Kaufmann und Henrik Illgen (3:03:25 Std.).
Pressemitteilung des Veranstalters
44. Königsforst-Marathon – jetzt Frühbucherrabatt sichern
Der Countdown für die zweite Stufe des Frühbucherrabatts läuft. Bis zum 31. Januar könnt ihr euch für den Königsforst-Marathon am Sonntag, 18. März noch günstiger anmelden. Die Startgeld-Staffelung gilt für alle Distanzen: 5 km – 10 km – 21,1 km und natürlich für die Königsdisziplin aller Langstreckenläufer, den Marathonlauf. Gestartet wird einer der ältesten Marathonläufe Deutschland nach der großartigen Resonanz mit dem Rekord von 1.888 Meldungen 2017 wieder mitten in Bensberg. Das TV Refrath running team als Ausrichter hat mit dem Albertus-Magnus-Gymnasium die beste Infrastruktur mit allen Räumlichkeiten und eine großen Aula für alle Siegerehrungen zur Verfügung.
BELKAW sponsert Zertifikate zum CO2-Ausgleich
Das Konzept „RUN GREEN – RUN HAPPY“ steht für einen attraktiven Landschaftslauf durch das größte zusammenhängende Waldgebiet im Rheinland als auch für unser großes Ziel, eine CO2-neutrale Laufveranstaltung zu organisieren. Dieser hohe Anspruch wird vom TÜV Rheinland in diesem Jahr erstmalig mit dem „Grünen Fußabdruck“ zertifiziert. Ein großer Vorteil für alle Läufer ist da die nahe Stadtbahn-Linie 1 der KVB und der Busbahnhof.
Das IT-Unternehmen gicom und die actimonda krankenkasse sind neue Partner
Die beiden neuen Partner, die Firma gicom aus Overath und die actimonda krankenkasse unterstützen dieses Konzept. Das erfolgreiche IT-Unternehmen gicom plant seine Tesla-Flotte als „elektrisch betriebene forerunner“ an den Start zu schicken. Die actimonda krankenkasse mit Sitz in Aachen punktet mit einem attraktiven Bonusprogramm für eine gesunde Lebensweise. Organisationsleiter Jochen Baumhof konnte zudem die BELKAW als Sponsor gewinnen. Der heimische Energielieferant stellt die zum Ausgleich der Emissionen notwendigen CO2-Zertifikate zur Verfügung. Aber auch alle Teilnehmer können erstmals mit einem freiwilligen Cent-Betrag pro Anreise-km zu einer geplanten Baumpflanz-Aktion beitragen.
Der perfekte Vorbereitungslauf
Der Königsforst-Marathon mit Halbmarathon ist zudem der perfekte Vorbereitungslauf für euren Frühjahrs-Marathon im April oder Mai. Alle Laufstrecken durch das Naturschutzgebiet sind DLV-vermessen. Die attraktiven Finisher-Medaillen und auch das ERIMA-Finisher-Shirt zeigen in diesem Jahr den heimischen Turmfalken. Ein Teil des Erlöses spendet das TVR running team daher auch dem Charity-Partner, der Bergischen Greifvogelhilfe im Königsforst.
Also… nicht lange überlegen und jetzt anmelden!
Erlebe die grüne Lunge des Rheinlandes am 18. März vor den Toren von Köln. Anmeldung, Streckenpläne und alle Infos hier.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Top-Läufer starten bei GVG-Winterstaffel Pulheim
Am kommenden Sonntag fällt in Pulheim vor den Toren Kölns der Startschuss für die GVG-Winterstaffel, das erste große Laufhighlight des Sportjahres. Bisher haben sich fast 1.400 und damit fünf Prozent mehr Läuferinnen und Läufer im Vergleich zum Vorjahr für den größten Staffelwettbewerb im Rheinland angemeldet.
„Die Erhöhung der Marathon-Zielzeit hat sich ausgezahlt. 80 Prozent mehr Anmeldung beim Einzelmarathon sprechen eine deutliche Sprache. Wenn jetzt das Wetter noch mitspielt, rechnen wir noch mit vielen Nachmeldungen. Am Samstag zwischen 15.00 und 16.00 Uhr und am Sonntag bis kurz vor dem Start der einzelnen Wettbewerbe können sich Spätentschlossene vor Ort melden“, sagt Organisator Holger Wesseln, der zusammen mit dem Pulheimer SC und seiner Kölner Agentur pulsschlag die traditionsreiche Sportveranstaltung ausrichtet.
Um den Anreiz und Spaßfaktor für Spätentschlossene, Anfänger und Marathonsammler zu steigern wurde die Marathon-Zielzeit auf 5:30 Stunden erhöht. Nach einer Auftaktrunde kommen die Teilnehmer alle 5 Kilometer am Start- und Zielbereich vorbei – Verpflegung und Anfeuerungsrufe der Zuschauer, Familie und Freunde inklusive.
Triathleten und ambitionierte Läufer nutzen das Event alljährlich für einen ersten Formtest nach dem Wintertraining. Prominentester Starter außerhalb der Laufszene ist der ehemalige Radprofi und Lokalmatador Marcel Wüst, dessen Radsport-Team Casa Ciclista gleich mehrere Staffeln an den Start schickt. Marathon-Titelverteidiger Frank Bougé (GVG-Laufteam) trifft in diesem Jahr auf den Schotten Nikki Johnstone, der, begleitet von seiner Freundin Dioni Gorla (beide ART Düsseldorf), den Uraltrekord (2:40:55 Stunden) aus 1998 brechen will.
Alle Sieger-Staffeln der letzten Jahre gehen an den Start. In diesem Jahr will das „Team Bunert – der Kölner Laufladen“ die Rekorde bei den Frauen und Männern brechen. Zuschauer und Laufsportfans können sich auf packende Duelle zwischen den „Bunert-Läufern“ und dem oftmals siegreichen „Kölner Tritahlonteam KTT01“ freuen.
Bei der 21. Ausgabe der GVG-Winterstaffel erwartet die Teilnehmer und Zuschauer ein ganz besonderer Volkslauf. Denn der größte Staffel-Wettbewerb im Rheinland hat sich im Laufe der Jahre zu einem Highlight für Team-Runner und Einzelstarter entwickelt. Denn zum Auftakt der Laufsaison lockt die Winterstaffel alljährlich Fun- und Freizeit-Teams sowie ambitionierte Vereinsstaffeln mit einem breiten Angebot nach Pulheim.
Neben den sechs Mann starken Staffeln der Erwachsenen, den 9er-Staffeln der Schüler sowie dem Einzel- und Halbmarathon findet als Ergänzung des Streckenangebots zum dritten Mal ein 10-Kilometer-Lauf für Einzelstarter statt. Die 5-Kilometer-Distanz ist wie in den Vorjahren ebenfalls im Angebot. Gestartet wird die Winterstaffel am Sonntagmorgen am Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim (Hackenbroicher Straße 66b).
Pressemitteilung des Veranstalters
Neustart: Aus „Rhein-Erft-Akademie Cup“ wird „GVG-LaufCup“
Die GVG Rhein-Erft (GVG) wird 2018 Namensgeber für eine neue Laufserie im Rhein-Erft-Kreis: den „GVG-LaufCup“. Der „GVG-LaufCup“ löst damit den etablierten „Rhein-Erft-Akademie Cup“ ab, der von den Initiatoren Joe Körbs und der Rhein-Erft-Akademie ins Leben gerufen wurde. Mit ihrem Engagement gibt die GVG einem weiteren Sportevent regionalen Rückhalt.
Der bisherige Titelgeber der Laufserie – die Rhein-Erft-Akademie – zieht sich nach zwölf Jahren als Hauptsponsor zurück und gibt das Patronat an die GVG Rhein-Erft. „Da die GVG bereits zahlreiche regionale Volksläufe mit Herzblut unterstützt, kam uns recht schnell der Gedanke, das Hürther Unternehmen ins Boot zu holen. Denn es war uns wichtig, dass dieser traditionelle LaufCup professionell fortgeführt wird“, so Dr. Kerstin Vorberg, Geschäftsführerin der Rhein-Erft-Akademie. „Als Knowhow-Geber und Co-Sponsor bleiben wir der Veranstaltung jedoch gern erhalten“, so Vorberg weiter.
„Mit der Fortführung der LaufCup-Serie schließen wir eine logische Klammer um unsere Sponsoring-Aktivitäten im Laufbereich und tragen somit ein weiteres Mal dazu bei, den regionalen Sport zu stärken“, erklärt Werner Abromeit, Geschäftsführer der GVG Rhein-Erft. Und auch die bisherigen Sponsoren promedik Hürth, monte mare und diadora wissen den neuen Partner zu schätzen und haben weiterhin ihre Unterstützung zugesagt.
Mit der Namensänderung der Cup-Serie geht auch eine Änderung der zu wertenden Läufe einher. Für die Wertung des „GVG-LaufCups“ sind folgende Läufe relevant:
11. März: GVG-Donatuslauf, Erftstadt
13. Mai: GVG-Volkslauf Hürth
26. Mai: Brühler Stadtlauf
15. Juni: Horremer Abendlauf, Kerpen
24. Juni: GVG-Abteilauf, Pulheim
15. September: GVG-Citylauf Bedburg
30. September: GVG-Citylauf, Erftstadt
Aktuelle Infos und Anmeldung zur Teilnahme am „GVG-LaufCup“ auf Laufen im Rheinland.
Hintergrund zum GVG-Laufsport-Engagement
Bereits seit 2002 engagiert sich das Unternehmen aktiv im Laufbereich. Die GVG sponsert insgesamt neun Läufe in der Region und ist nicht nur mit finanzieller und sachlicher Unterstützung, sondern auch aktiv mit ihrem Laufteam immer dabei. Wer dabei sein möchte und sich die Teamvorteile wie Freistart, Kleiderbeutel-Service und Verpflegung sichern möchte, findet alle Infos hier. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und unverbindlich.
Pressemitteilung von Jürgen Bürger
Laufmonster mit Gesamtsieg zum Laufserien-Auftakt
Gleich sieben Laufmonster gingen am Sonntag bei der 10 km Auftaktveranstaltung der Porzer Winterlaufserie an den Start. Der andauernde Regen der vergangenen Tage und Wochen hatte die Strecke stark aufgeweicht, so dass es an einigen Stellen recht rutschig wurde – von dem von Pfützen gesäumten Parcours gar nicht zu reden. Trotz der widrigen Umstände konnten alle Laufmonster – wie viele der insgesamt über 500 Starter über 10 km – den Lauf erfolgreich beenden und durch Katja sogar den ersten obersten Podiumsplatz der noch frühen Saison für das Laufmonster Team erreichen. Bereits in zwei Wochen gibt es für alle Serienläufer die Gelegenheit, mit guten Resultaten nachzulegen.
Die Ergebnisse im einzelnen:
1. gesamt und W45: Katja Hinze-Thüs – 40:07 min.
9. gesamt und 1. W50: Cornelia Türk – 43:38 min.
31. Platz: Christiane Küttner – 49:26 min.
34. Platz: Thomas Gehlen – 39:00 min.
79. Platz: Kai Engelhardt – 42:21 min.
153. Platz: Tobias Sudmann – 46:48 min.
276. Platz und 2. M75: Manfred Claassen – 53:37 min.
Erfolgreicher matschiger Start in eine neue Altersklasse

Das hat Spaß gemacht! Jedenfalls für Crosslauf-Liebhaber oder Erdferkel! Denn passender hätte der Wettergott nicht reagieren können (quasi vor Freude weinen), als es für mich am vergangenen Samstag hieß, in die Wettkampfsaison 2018 in einer neuen Altersklasse zu starten.
Wie im Jahr zuvor hatte ich mir für meinen Wettkampf-Saisonstart das Crosslauf-Event im nahe gelegenen Walddorf Dormagen-Straberg ausgesucht, wobei ich mich zunächst erstmal nur für die Männer-Mittelstrecke über 4.900 Meter angemeldet hatte. Neben vielen bekannten Gesichtern aus anderen Vereinen (diesmal auch aus Regionen südlich Kölns) hatten sich auch einige Kolleginnen und Kollegen meines Vereins, der SG Zons, für unterschiedliche Distanzen eingefunden. Darunter auch erstmalig Laufmonster und SG Zons-Neuzugang Sabine, die ebenfalls die gleiche Strecke wie ich laufen sollte.
Waren es im Januar 2017 noch Schnee und gefrorener Boden, die die Laufbedingungen erschwerten, so beglückte uns Läufer dieses Mal bei Temperaturen um die 3° ein Dauerregen, der den eckigen Streckenkurs mit 180 Grad-Kurven über Wiese, künstliche und natürlich Hügel und durch den Wald zum Teil richtig schlammig und rutschig werden ließ. Aber da mussten wir alle durch. Und je nach Schuhwerk, Kraftausdauer und Erfahrung meisterten alle Teilnehmer die recht widrigen Bedingungen ausgezeichnet und überwanden ihren inneren Schweinehund.
Nach dreieinhalb Runden war die Mitteldistanz geschafft. Vorne ging natürlich bei den jüngeren Leuten in Spikes die Post ab. Ich kam nach einem recht konstanten Lauf in meinen Speedcross-Schuhen in einer Zeit von 18:44 Minuten als insgesamt Sechster ins Ziel, was gleichzeitig Platz 1 in meiner neue AK 50 bedeutete. Das war doch was zum Saisonstart: Ein Sieg der Alterskategorie. Und auch unser Vereinsneuling Sabine konnte in einer Zeit von 23:40 Minuten ihre AK gewinnen. Herzlichen Glückwunsch! Was für ein Einstieg! Belohnt wurden wir mit einer Tasche bzw. einem Handtuch.
Da ich ja schonmal nass und dreckig war und ich bestimmt noch etwas Training gebrauchen konnte, absolvierte ich anschließend noch die sogenannte „Langstrecke“ von 7.800 Metern, was bedeutete, dass ich nochmal sechs Runden auf dem nun immer matschiger werdenden Untergrund „durchzupflügen“ hatte. Obwohl ich auch hier relativ konstant lief und letztlich als insgesamt 15. (4. Platz der AK) zufrieden in 32:15 min. ins Ziel kam, merkte ich doch mit steigender Rundenzahl ganz ordentlich den Kraftverlust. Kein Wunder! Man(n) wird ja auch nicht jünger und trotzdem „spielt“ man im weiter im Matsch! Vorne räumten übrigens die angereisten Berg-und Crossspezialisten der LAZ Puma Troisdorf die ersten drei Plätze ab. Die anderen Lauffreunde der SG Zons zeigten gute Leistungen und konnten zum Teil auch Podestplätze in ihren Altersklassen erreichen.
Wie bereits gesagt: Spaß hat`s gemacht, Erfolg hat`s gebracht und als Erinnerung habe ich heute noch Muskelkater. Fazit: Die Matsche macht`s!













