Premiere des höchsten Treppenhauslaufs Westeuropas
1.390 Stufen, 232 Höhenmeter, Deutschlands höchste Aussichtsplattform, höchster Treppenhauslauf Westeuropas: Am 16. September startet mit dem 1. thyssenkrupp TOWERRUN ein Lauf der Superlative
Die europäische Treppenlauf-Szene kann sich in diesem Jahr auf ein neues Highlight freuen. Am 16. September 2018 geht die Premiere des thyssenkrupp TOWERRUN an den Start. Schauplatz des Spektakels ist der thyssenkrupp-Testturm in Rottweil im Schwarzwald. Der im letzten Jahr eröffnete Testturm bietet den Teilnehmern nicht weniger als den höchsten Treppenhauslauf Westeuropas. Fast 1.400 Stufen und über 230 Höhenmeter müssen in verschiedenen Disziplinen bezwungen werden.
Auch wenn eine Grundfitness für eine Teilnahme zwingend erforderlich ist, richtet sich die Veranstaltung doch ganz bewusst, gleichermaßen an Hobbyläufer, ambitionierte Athleten und Profi-Treppenläufer. Die 1.390 Stufen hinauf bis zu Deutschlands höchster Aussichtsplattform sind selbst für die erfahrenen Treppenhaus-Läufer etwas ganz Besonderes und werden für jeden Starter zur Herausforderung und zum Erlebnis. In drei verschiedenen Disziplinen wird am 16. September gestartet. Im Einzelrennen, im 2er-Teamwettbewerb zur gegenseitigen Motivationssteigerung und in der 2er-Staffel, bei der sich die Aktiven die Wegstrecke teilen können.
Neben den „zivilen“ Läuferinnen und Läufern werden auch zahlreiche Feuerwehrleute aus der gesamten Republik an den Start gehen. Für die Frauen und Männer in Uniform gilt es den thyssenkrupp-Testturm als 2er-Team zu bezwingen. Die Königsdisziplin und mit Abstand anstrengendste Form an diesem Tag den Gipfel zu erreichen, ist die Variante mit angeschlossenen Atemschutzgeräten. In dieser Disziplin gehen die gut trainierten Feuerwehrfrauen und -männer an den Start. Ein imposantes Bild für die zahlreichen Zuschauer die zur Premiere erwartet werden.
Alle Teilnehmer erwartet ein unvergleichliches Erlebnis. Nach Erhalt der hochwertigen Finishermedaille im Ziel bietet sich den Aktiven ein atemberaubender Panoramablick auf den Schwarzwald und bis zu den Alpen an. Danach geht es hinab in die Finisher-Lounge in der die Treppensportler ihre Energiespeicher in aller Ruhe umfangreich und vor allem lecker wieder auffüllen können.
Der thyssenkrupp TOWERRUN in Rottweil ist Teil des Deutschen Towerrunning Cups und des Trial 60 Cups des internationalen Verbandes. Mit seinen 1.390 Stufen ist der thyssenkrupp TOWERRUN der höchste Lauf innerhalb des Deutschen Towerrunning Cup und einer der höchsten in Europa.
Die Anmeldung zur Premiere wird am 3. Juni um 10 Uhr freigeschaltet. Bis zum 9. September können sich interessierte Läuferinnen und Läufer auf der Event-Homepage anmelden. Meldungen sind möglich, bis das Teilnehmerlimit erreicht ist.
Erstmalig in der Welt hat thyssenkrupp einen Testturm mit 246 Metern Höhe gebaut; ein Wahrzeichen der Ingenieurkunst, des Fortschritts und der Innovation. Der Testturm bietet beste Voraussetzungen für zukunftsorientierte Forschung und Entwicklung. thyssenkrupp testet und zertifiziert hier Aufzugslösungen von morgen: vom MULTI, dem weltweit ersten seillosen, horizontal fahrenden Aufzug bis hin zu Hochgeschwindigkeitsaufzügen, die mit bis zu 18 Metern pro Sekunde durch den Schacht rasen. Einzigartig ist ebenso, dass der Testturm der Öffentlichkeit zugänglich und damit ein Publikumsmagnet für Rottweil und die Region ist.
Pressemitteilung der Agentur Pulsschlag
Team Mercure Laufmonster auf Kurs für den Köln Marathon
Exakt 666 Euro hat das Hotel Mercure Köln Belfortstrasse im Jahr 2018 und damit im elften Jahr des Supports bereits an Spenden für den Förderverein für krebskranke Kinder gesammelt. Eine beachtliche Summe – und das ohne eine explizite Aktion oder ein Event – von denen es bis zum Highlight Köln Marathon am 7. Oktober hotelintern noch einige geben wird. Wie es der Zufall will, war die eigentlich undankbare Start-Nr. 666 am 13. Mai zudem das Ticket von Kai zum Vogelsanger Mailauf, der mit einer Zielzeit von 41:10 min. und als Zweiter der M50 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Zahl des Teufels oder sonstiger finsterer Gesellen als gutes Omen – das lassen wir jetzt ohne Betrachtung eines kultur- oder filmhistorischen Hintergrundes einfach mal so stehen.
Knapp 25 handverlesene Sportler des Hotels sowie der Laufmonster gehen parallel zum Erntedankfest am Marathon-Sonntag auf die bestens präparierten Kölner Straßen, um beim frühen Start des Halbmarathons Top-Leistungen abzurufen, die wir anschließend zur Passage der Volldistanzler an unserem persönlichen Hotspot am Weißen Holunder in der Erftstrasse event- und feiertauglich bestmöglich zu veredeln versuchen. Alle Finisher über 21,1 km, Fans, Bekannte und Marathon-Interessierten sind wie immer aufgerufen, ab 11 Uhr die vorbeilaufenden Marathonis anzufeuern und auf die letzten Kilometer Richtung Kölner Norden und Ziel am Dom zu schicken. Das hat bei prächtiger Stimmung, Musik, Moderation und weiteren Spendenaktionen bereits seit 2002 immer bestens funktioniert. Und wird auch dieses Jahr wieder fluppen. Dafür stehen wir – genau an dieser Stelle für die Läufer.
Hidden Run gegen den Wind
Der frühe Vogel ist ein elementarer Bestandteil des Hidden Run-Konzeptes. Man kann sich darauf verlassen, dass man sehr früh aufstehen muss, um mitfahren zu können. Ebenfalls elementar: Man weiß nicht, wo die Reise hingeht und welches Verkehrsmittel benutzt wird.
Am vergangenen Mittwoch trafen sich also 55 mutige Läufer um 5:15 Uhr am RheinEnergie-Stadion und warteten auf des Rätsels Lösung. Dass das Transportmittel ein Bus sein würde, konnte relativ schnell geklärt werden; wo die Reise hinging, wurde erst nach 3 Stunden Fahrt hinter Amsterdam verraten: Das Ziel des 14. Hidden Run powered by Saucony war Texel.
Nachdem die Fähre um 10:30 Uhr gerade noch erreicht werden konnte, ging es zum Start des Laufs in den Süden der Insel. Durch ein Naturschutzgebiet lief die Gruppe zum Meer, wo sich ein atemberaubender Anblick bot. Ein kilometerlanger und mehrere hundert Meter breiter, menschenleerer Sandstrand gewürzt mit Windstärke 6 – natürlich Gegenwind. Eine große sportliche Herausforderung, die von den Hidden Runnern begeistert angenommen wurde.
Glücklicherweise blieb es trocken, und nach 8 Kilometern am Strand ging es zur ersten Verpflegungsstation in den Dünen. Die zweite Etappe führte durch eine abwechslungsreiche Dünenlandschaft mit bewaldeten Abschnitten, und nach insgesamt 18 Kilometern war der läuferische Teil beendet.
Zur Stärkung gab es nach einer Dusche im örtlichen Hallenbad ein Barbecue in einem der besten Strandbars der Insel, Paal 17. Und um 16:30 Uhr wurde der Rückweg nach Köln angetreten.
Unterwegs wurde auf einem Rastplatz noch die obligatorische Reissdorf Kölsch-Verpflegung gereicht, so dass die Gruppe schließlich gegen 22:00 Uhr wieder in Köln ankam, und ein ereignisreicher Tag sein Ende nahm.
Pressemitteilung von Jan Bromiecki/Foto: Christian Ermert
Mud Masters in Weeze – 6 gicom Mitarbeiter waren dabei
Was für ein Tag. Die Sonne überstrahlte die 5. Mud Masters auf einem riesigen Areal am Airport in Weeze. Nahe der holländischen Grenze kämpften 20.000 Teilnehmer auf einem „Spielfeld“ gespickt mit abenteuerlichen Hindernissen und Herausforderungen. Bei sommerlichen Temperaturen hatte der größte Hindernislauf der Welt etwas von einem Kindergeburtstag XXL für Erwachsene.
Das Event für schlammbegeisterte Sportler wurde eingerahmt von treibender Musik, Videowalls und hautnah startender Ferienflieger. Wasser, Sand und Dreck waren die dominierenden Elemente auf dem 18 km langen Parcours. Diese Herausforderung meisterten sechs Mitarbeiter der IT-Firma gicom aus Overath als Team gemeinsam.
Das Team ist der Star
Mit großer Vorfreude standen Geschäftsführer Hans-Jakob Reuter, Personalchef Michael Witzel und die Mitarbeiter Sebastian, Daniel, Moritz und Valentin am Start des Obstacle Run. Mit lautem Getöse, angeheizt durch einen DJ ging es um 12.31 Uhr los. Es folgte eine nicht enden wollende Kette von Krabbelpassagen durch tiefen Schlamm und meterhohen Wänden, die nur mit gegenseitiger Hilfe zu meistern waren. Dazu gehört der Pipe Runner, bei dem man mit dem richtigen Tempo eine steile Rampe hinaufrennen musste. Oben steht ein Kollege und zieht einen den letzten Meter vertikal nach oben.
Ausdauer, Kraft, Technik und Mut sind gefragt. Besonders bei den Highlights, die die beiden Fotografen Jochen Baumhof und Nils Loudon festgehalten haben. Ob Riesenrutsche oder „Executor“, eine nasse Landung in braunem Wasser war den Teilnehmern sicher. Nach jeder erfolgreich bestandenen Prüfung wurde ein Teamfoto mit dreckig-stolzen gicom-Männern geschossen. Das letzte Hindernis kurz vor dem Ziel war der „Sizzler“. Hier mussten sich die Teilnehmer noch einmal zusammenreißen und Mut beweisen.
Die „Pussylane“ kam nicht in Frage. Krabbeln durch knöcheltiefen Schlamm und „Anreize“ von oben in Form leichter Stromschläge durch herabhängende Kabel. Schnell durch und gemeinsam die letzten Meter hoch auf die Zielbrücke. Nach 3:56 h finishte das gicom-Team kaputt und glücklich. „Jetzt sind wir alle stolze Mud Masters 2018“ war der einhellige Tenor. Nach dem Massen-Freiluftduschen und einem sauberen Fotoshooting im Finishershirt konnte die Party beginnen. Fazit einer erfolgreichen Mission der ITler aus Overath: der Schmerz vergeht – unser Stolz bleibt!
Jochen Baumhof für das Team gicom, der fünf Overather bei den Mud Masters am Airport ind Weeze als Coach, Motivator und Fotograf rund 13 km der gesamten Hindernisstrecke von 18 km begleitet hat.
Weiterer Sieg für Markus Mey in Vogelsang
Nur vier Tage nach seinem Sieg beim 15. Galeria Nachtlauf Köln konnte Markus Mey seine hervorragende Form beim 9. Vogelsanger Mailauf über die 10 km-Distanz erneut unter Beweis stellen. In guten 36:04 min. hatte er – nach 33:51 min. am Mittwochabend – die einzig ernsthafte Konkurrenz in Person von Lokalmatador Lukas Schommers (RBR/37:14) im Griff. Dafür gewann Schommers – mal wieder als Doppelstarter vor seiner Haustür unterwegs – den 5 km Freizeitlauf locker in 18:02 Minuten. Den 3. Platz über 10 km belegte Rolf Stojic in 37:48 Minuten. Bei strömendem Regen wurde der Hauptlauf der Kölner Veedelsveranstaltung mit knapp 100 Startern in der Mittagszeit angeschossen. Bereits am Vormittag gingen Bambinis (500 Meter), Schüler (2,5 km) und die 5 km-Läufer bei identischen Wetterbedingungen auf ihre Strecken. Der Zuschauerzuspruch war daher gerade bei den Langsdistanzen leider deutlich geringer als sonst.
Die 10 km-Frauenwertung dominierte in 42:51 min. einmal mehr Claudia Maria Henneken mit weitem Vorsprung vor der Konkurrenz. Damit ist Sie auch erste Anwärterin für die Titelverteidigung im Kölner Time & Voice Lauf Cup. Bleibt noch zu erwähnen, dass der Veranstalter – die Bürgervereinigung Vogelsang – allen Teilnehmern auf der Ergebnisseite auf einmalige Weise Dank sagte: Respekt davor, dass Ihr uns bei dem Schietwetter nicht im Stich gelassen habt. Keine Ursache – Läufer kennen kein schlechtes Wetter.
44. Königsforst Marathon: 1.000 Euro Spende für Greifvogelstation
Die Greifvogelstation von Dirk Sindhu war zum dritten Mal Charity-Partner des Königsforst-Marathons. Der Rösrather hatte mit seinem Team am Veranstaltungstag ein gut besuchtes Infozelt vor dem Albertus-Magnus-Gymnasium aufgebaut. Dort sorgten gleich drei zahme Greife für Aufsehen: Momo, ein ausgewachsener Uhu, war wie im Vorjahr der Star. Zahlreiche Läuferinnen und Läufer ließen sich mit ihm ablichten. Aber auch ein Wüstenbussard und der kecke Turmfalke Frieda, „Titelstar“ des Königsforstmarathons 2018, sorgten für große Aufmerksamkeit.
Als Unterstützung für Futter und medizinische Versorgung verletzter Greife spendete das TV Refrath running team vom Erlös auch in diesem Jahr wieder 1000,- Euro an den Verein, der über 300 verletzte und kranke Greifvögel im Jahr versorgt und wieder in die Freiheit entlässt. „Wir werden die Kooperation mit Dirk Sindhu, der seit 30 Jahren seine ganze Freizeit und viel Geld für seine wertvolle Arbeit investiert, fortsetzen“ verkündeten Beate Gebehart und Jochen Baumhof vom Organisationsteam. Die beiden Refrather übergaben vor ein paar Tagen symbolisch den 1000,- Euro Scheck an Dirk Sindhu und sein Team. Frieda und Momo wussten sich dazu perfekt in Szene zu setzen.
Jetzt schon vormerken: der 45. Königsforst-Marathon startet am 17. März 2019 – Eine Anmeldung ist bereits möglich
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Köln Marathon Jubilee-Lauf quasi mit Rekordteilnahme
Rekordverdächtige knapp 20 Köln Marathon Jubilees nahmen am sommerlichen 6. Mai die von Heijo Fetten konzipierte 15 km-Runde durch den mehr als erwartet grünen Kölner Norden unter die routinierten Sohlen und genossen bei absolutem Kaiserwetter einen herrlichen und zu 80% schattigen Lauf. Vom Parkplatz der Bezirkssportanlage Chorweiler, von der überraschend parallel ein russischer Autokorso zur Feier des Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland startete, ging es bei angenehmen morgendlichen Temperaturen zunächst durch die Wald- und Wiesen-Areale rund um Chorweiler, Blumenberg und Fühlingen, um dann auf eine Runde rund um den Fühlinger See und den südlich der A1 gelegenen Nordpark einzuschwenken.
Dies alles auf gut befestigten und zu belaufenden Wald- und Wiesenwegen, die im Nordpark aufgrund einer einige Jahre zurückliegenden Vermessungsinitiative der Langlaufgemeinschaft sogar perfekt ausgewiesene Laufstrecken für Freizeitsportler aller Couleur ausweist. Nach 1:43 Stunden und locker absolvierten 15 km trafen die Jubilees nach ausführlichen Lauf-Gesprächen wieder auf dem mittlerweile menschenleeren Parkplatz in Chorweiler ein und wurden von Heijo und Michael Mannheim mit gekühlten Getränken und – in Vertretung für Margret Knigge – sogar mit dem obligatorischen Kuchen versorgt. Alles bestens also bei den Köln Marathon-Vielstartern.
Frechener feiern ihren „Lauf in den Frühling“
1.300 Aktive starten bei bestem Laufwetter in der Töpferstadt – Rennen der Topläufer sorgen für Spannung vor dem Rathaus
Weit über 1.000 Laufbegeisterte verwandelten am vergangenen Sonntag die Innenstadt von Frechen in ein riesiges Sportfest. Bei sommerlichen Lauftemperaturen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen in die zwölfte Ausgabe des „Frühlingsklassikers“ vor den Toren Kölns. Bei der TS Frechen und der ausrichtenden Agentur pulsschlag zeigte man sich begeistert nach dem Lauf. Vom Wetter bis hin zu der Stimmung vor dem Rathaus der Töpferstadt hat alles gepasst. Neben vielen Attraktionen im Start- und Zielbereich bekamen die Zuschauer sportlich einiges in Frechen geboten.
Absolutes Highlight für jeden Starter und jede Starterin war wieder die Bergwertung. Dabei wurden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit erkletterten. Am Ende wurden die Sieger mit der schnellsten Zeit zum Bergmeister des Frechener Frühlingslaufs gekürt. Sambagruppen unterstützen die Läufer beim Kampf gegen den Anstieg mit motivierenden Rhythmen und Beats. Weiterer Höhepunkt war die Frechener Stadtmeisterschaft. Hier ehrte die TS Frechen zum dritten Mal den schnellsten Frechener und die schnellste Frechenerin im 10-Kilometer-Lauf.
Für alle Kinder einschließlich Jahrgang 2004 präsentierte die Techniker Krankenkasse zum ersten Mal den Schülerlauf. Die größte Hobby-Laufgruppe stellt mit 100 Startern der lokale Traditionsverein SpVg Frechen 1920 e.V. gefolgt vom Bauhaus-Team (79) und dem GVG Laufteam (49). Titelsponsor Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG ist mit 15 Teilnehmern am Start.
Beim 5-Kilometer-Lauf der Männer hatte Mitfavorit Simon Dahl in einer Zeit von 15:54 Minuten die Nase mit 30 Sekunden vorn vor Andre Rinke (16:24 Min.). Dritter wurde der Frechener Vorjahressieger Daniel Singbeil (15:35 Min.). Bei den Frauen verwies Sonja Vernikov (18:22 Min.) ihre Konkurrentinnen Lisa Jaschke (18:40 Min.) und Claudia Schneider (18:47 Min.) auf die Plätze zwei und drei.
Den 10-Kilometer-Lauf der Männer gewann nach seinem Erfolg zuvor über die 5.000 Meter Simon Dahl in einer Zeit von 32:59 Minuten vor Daniel Singbeil (33:51 Min.) und Hakim El Makrini (34:33 Min.) Bei den Frauen tat es Favoritin Lisa Jaschke (39:46 Min.) ihrem männlichen Laufkollegen Simon Dahl gleich und gewann auch den Hauptlauf. Zweite wurde Sabine Lerche (41:56 Min.) vor Lokalmatadorin Ines Hock (43:12 Min.) von der veranstaltenden TS Frechen.
Im Rahmen des 10 Kilometer langen Straßenlaufs wurden zum dritten Mal auch die Titel des Frechener Stadtmeisters vergeben. Dabei verteidigten Ines Hock und Daniel Singbeil ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.
Die Bergwertung sicherte sich bei den Frauen Sonja Vernikov. Die 5-Kilometer-Siegerin „kletterte“ die 200 Meter lange Steigung in der Burgstraße zum Herbertskaul als schnellste hinauf. Bester Kletterer bei den Herren war Hakim El Makrini.
Frechener Frühlingslauf/Ergebnisse
Pressemitteilung des Veranstalters
RBR-Team wird Deutscher Marathon Meister
Goldmedaille für das Trio Schröder, Sambale, Koller
Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Titelkämpfe der Deutschen Marathon-Meisterschaft im Rahmen des Herbstmarathons in Frankfurt ausgetragen wurden, fanden die Meisterschaften dieses Jahr mit dem Düsseldorf-Marathon bereits im Frühjahr statt. Am Sonntag, den 29. April, bot sich für einige deutsche Topläufer noch eine letzte Möglichkeit, mit einer Qualifikationszeit unter 2:17 Stunden ein Ticket für die Leichtathletik EM im August in Berlin zu lösen. Für zahlreiche ambitionierte Läufer in den Altersklassen ab W/M35 war das Rennen bereits der Höhepunkt des Jahres, denn sie hatten die Möglichkeit, eine Meisterschafts-Medaille in der Einzelwertung und/oder Mannschaftswertung zu gewinnen. So auch für die drei Läufer der Rhein-Berg Runners Frank Schröder, Thomas Sambale und Martin Koller.
Das M50-Team der Runners konnte zu Jahresbeginn durch einen AK-Wechsel mit Frank Schröder verstärkt werden und damit war das Ziel nach dem Gewinn der Bronze-Medaille bei der letzten DM in Frankfurt nun eine Verbesserung zu Silber oder Gold. Bereits bei der Halbmarathon-DM in Hannover drei Wochen zuvor konnte das M50 Team mit der Besetzung Schneider, Schröder und Koller den Titel des Deutschen Meisters feiern.
Die Vorbereitung für Düsseldorf war für alle drei Teilnehmer entsprechend den Trainingsvorgaben von RBR-Coach Martin Block sehr umfangreich und intensiv. Eine Reihe von Trainingseinheiten, insbesondere die sonntäglichen Long-Runs, absolvierten die Läufer gemeinsam oder mit anderen Trainingspartnern aus dem Verein. Somit konnte man bereits im Vorfeld vom ausgeprägten Teamgeist bei den Runners profitieren. Unglücklicherweise trat bei Frank Schröder bei einem seiner letzten Dauerläufe in der Tapering-Phase am Donnerstag vor dem Renntag eine schmerzhafte Muskelverhärtung auf. Im ersten Moment sah er keine reale Chance auf einen Start und die Euphorie war deutlich gebremst. Normalerweise hätte er auf den Start verzichtet, aber eine Absage hätte die Mannschaft gesprengt, da für die Wertung drei Läufer eines Vereins das komplette Rennen absolvieren müssen.
Doch die heilenden Hände des Vereinskollegen und Physiotherapeuten Thomas Gronewold verhalfen dazu, dass der Routinier letztlich zumindest in das Rennen gehen konnte. Schröder, der eigentlich ein höheres Renntempo, ähnlich wie Teamkollege Koller, geplant hatte, musste das Rennen kontrollierter als vorgesehen angehen. Doch schon ab km 12 hatte er das Gefühl bereits bei km 35 zu sein, da die Muskulatur durch die Behandlung und die Schonhaltung gestresst und ermüdet war. Ab km 15 wurde es zusätzlich schmerzhaft und zwischen km 22 und 29 sorgte noch dazu stark einsetzender Regen für Wasserlachen auf der Straße. Er hielt trotzdem durch, obwohl er nach km 38 bereits mit herausgezogenem Stecker lief. Auf der Ziellinie blieb die Uhr, trotz der großen Strapazen, nach 2:46:41 Stunden, stehen. Eine bemerkenswerte Leistung und zudem noch eine neue Marathon-Bestleistung. Die Kollegen Koller und Sambale warteten bereits im Ziel und der maximale Erfolg für das Team stand somit bereits fest.
Martin Koller, der in Frankfurt vor 6 Monaten bereits mit persönlicher Bestleistung und dem Ergebnis von 2:42:28 Stunden eine Bronzemedaille gewann, konnte die Zeit in Düsseldorf noch einmal unterbieten. Mit 2:41:10 erreichte Koller nicht nur erneut eine Bestzeit, auch gewann er damit die Silbermedaille und wurde somit in seiner Altersklasse Deutscher Vizemeister.
Thomas Sambale, der die Vorbereitung in der Anfangsphase aus gesundheitlichen Gründen nicht ganz optimal absolvieren konnte, ist über die Marathondistanz und für ein Team immer wieder eine Bank. Auf Sambale ist stets Verlass und so hatte er auch diesmal wieder maßgeblichen Anteil am Team-Erfolg. Über eine längere Distanz lief Sambale Schulter an Schulter mit seinem Teamkollegen Schröder und konnte ihn damit ein wenig unterstützen. Als fest stand dass Schröder es irgendwie ins Ziel schaffen wird, erhöhte Sambale das Tempo, da ihm bewusst war, dass für die Gesamtwertung jede Minute wertvoll sein kann. Sambale lief nach 2:44:04 Std. ins Ziel und blieb dabei lediglich ca. 1 Minute über seiner Bestzeit.
Trotz des nicht ganz optimalen Verlaufes durch die Beeinträchtigung Schröders holte das Team den DM-Titel absolut souverän mit einer Gesamtzeit von 8:11:55 Stunden und einem Vorsprung von 31:19 Minuten. In den Einzelwertungen kamen alle Läufer Plätze in die Top 6. Koller als Vizemeister auf Platz 2, Sambale mit Platz 4 knapp hinter der Bronzemedaille und Schröder auf Platz 6. In der Gesamtwertung aller Mannschaften belegten die Runners Platz 8 und sind somit aktuell das achtbeste deutsche Marathon-Trio. Eine bemerkenswerte Leistung des bergischen Laufteams.
Pressemitteilung von Rene Grass
TV Refrath Damen-Trio gewinnt Marathon-DM-Titel
André Rinke steigt aus… und wieder ein und finisht mit neuer Bestzeit
Ein Marathonlauf ist auch bei optimaler Vorbereitung ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Gerade die Wetterbedingungen können dem persönlichen Fahrplan einen Strich durch die Hochrechnung machen. Doch beim METRO Marathon in Düsseldorf mit Wertung für die Deutschen Meisterschaften waren die Bedingungen ziemlich gut. Bei 13 bis 16 Grad und zeitweise kräftigen Regenschauern mit wenig Wind wurden viele Toppzeiten gelaufen. Die erfolgsverwöhnten Seniorinnen des TV Refrath running teams wollten gerne ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Und das taten sie.
Allen voran Doris Remshagen, rechtzeitig in Form gekommen, lief ein hervorragendes Rennen. Mit persönlicher Bestzeit finishte die Overatherin am Rheinufer als 6. der Altersklasse W50 nach 3:21:39 Stunden. Bis Kilometer 32 lag Antje Wietscher auf Tuchfühlung nur kurz dahinter. Obwohl es ihr richtig gut ging, bekam sie Wadenprobleme und musste ihr Tempo drosseln. Dadurch verlor sie ihren zweiten Platz in der W60 und wurde trotz einer starken Zeit von 3:29:03 Stunden etwas unglücklich Vierte. Wie ein Tempomat spulte Beate Gebehart als erfahrene Marathonläuferin die 42.195 Meter runter. Sogar einen Endspurt direkt am Rheinufer legte sie hin. So freute sich die Bergisch Gladbacherin über Platz 6 in der W55 und über ihre Zielzeit von 3:58:12 Stunden.
Als dann die drei Refrather Läuferinnen zur Mannschaftsehrung aufgerufen wurden, waren alle Leiden vergessen: Doris Remshagen, Antje Wietscher und Beate Gebehart wurden als Deutsche Mannschaftsmeisterinnen der AK W50-55-60 mit der Goldmedaille geehrt. Sie jubelten zusammen mit den Platzierten der TF Feuerbach (Silber) und LSF Münster (Bronze). Auch Claudia Feige war als 16. der W45 (4:05:40) mit ihrem Wettkampf zufrieden. Eine etwas flottere Zeit hatte sich Liz Roche, die als Irin nicht für die DM startberechtigt ist, gewünscht. Doch sind 3:10:45 Stunden für die schnellste TVR-Marathonläuferin immer noch ein Toppergebnis. Angeschlagen ins Rennen ging Natalie Hoffmann-Lenz. Sie stieg vernünftigerweise frühzeitig aus.
Manuel Skopnik wie ein Uhrwerk – André Rinke zollte hohem Tempo Tribut
Es lief gut, fast zu gut für André Rinke, dem derzeit schnellsten Läufer im TV Refrath running team. Die von TVR-Coach Jochen Baumhof vorgegeben Zwischenzeiten waren gleich bei den ersten
Zwischenmarken deutlich zu niedrig. Bei Halbzeit zeigten die Uhren 1:13:55 h. Und so erlebte Rinke in seinem zweiten Marathon (bisher 2:59 h) den Mann mit dem Hammer. Ab km 34 hatte er das Gefühl, als hätte jemand den Stecker gezogen. Er lief bis km 38 und stieg aus. Doch als kurze Zeit später sein alter Vereinskollege Daniel Schmidt vorbeilief, forderte der erfahrene Marathonmann Rinke auf, aufzustehen und weiterzukämpfen.
Er versuchte es und schaffte es tatsächlich noch mit einem großen Willensakt unter 2:40 Stunden zu finishen: 2:39:23 Stunden. Dass Erfahrungen, gerade auf der Königsstrecke der Langstreckenläufer, von großem Wert sind, weiß Manuel Skopnik. Der Biologe spulte souverän gleichmäßig seine Kilometer ab und belegte überglücklich mit 2:44:57 Stunden nach seiner HM-Bronzemedaille vor drei Wochen in Hannover einen tollen 9. Platz der M45.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
















