Der Rheinbogenlauf ist (und bleibt vorerst) Geschichte
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber fast niemand scheint sich mehr für den Rheinbogenlauf in Weiss zu interessieren. Spätestens in ein oder zwei Jahren werden all die schönen Erinnerungen an den ehemals hochkarätigen Volkslauf im Kölner Süden in den Köpfen mehr und mehr verblassen. Wenn sie es nicht schon sind. Außer bei uns. Und keine Event-Agentur aus der Region nutzt den bekannten ersten Julisonntag für eine Alternativveranstaltung. Seltsam. Oder fürchtet man tatsächlich die Konkurrenz durch den CSD, der bei den zu erwartenden Witterungsverhältnissen sicherlich wieder mindestens 500.000 Zuschauer anziehen wird. Früher ging beides parallel und (für einige Teilnehmer) sogar hintereinander. In diesem Jahr geht am Sonntag in der Domstadt lauftechnisch gar nichts. Und das mitten im Sommer. In Köln…
Diejenigen, die Abhilfe schaffen könnten, müssten allerdings zunächst einmal zueinander finden. Wer bringt sie zusammen, wer moderiert ein mögliches Treffen, wer weicht vielleicht vorhandene Fronten auf? Ziemlich klar ist, dass der TSV Weiß, sofern er weiter als ausrichtender Verein auftreten würde, wohl externe Unterstützung benötigt. Unterstützung, die mit großer Sicherheit nur durch eine Agentur gewährleistet werden könnte, die anderswo beinahe wöchentlich wie aus der Retorte Veranstaltungen aus dem Boden stampft. Im Rheinbogen ist vieles bereits vorhanden: eine attraktive Strecke, viele Interessenten und eine lange Historie.
Spicher Zehner: Nur Johnstone war schneller
Susanne Schulze lief fast allen davon
Am vergangenen Samstag startete Susanne Schulze, die schon seit dem Frühjahr bei den Rhein-Berg Runners trainiert und ab dem 25. Juli auch für diese startberechtigt sein wird, beim Spicher Zehner. Aufgrund der schwülwarmen Witterung und der anspruchsvollen Strecke, auf der pro Runde ein fast zwei Kilometer langer Anstieg zu bewältigen ist, entschied sie sich, lediglich die 5-Kilometer-Distanz in Angriff zu nehmen.
Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Außer dem überragenden Nikki Johnstone (Sieger auch über 10 km) konnte ihr schon nach dem ersten Kilometer kein Mann mehr Paroli bieten. Schulze lief unangefochten in 18:46 Minuten als erste Frau und Gesamtzweite ins Ziel.
Pressemitteilung von Silke Schäpers
Team Mercure Hotel Köln Belfortstrasse im Spendenmodus
Insgesamt 18 Sportler aus den Reihen der Laufmonster und Freunde sind am 4. Oktober anlässlich des RheinEnergie Köln Marathon wieder unter der Flagge des Mercure Hotel Köln Belfortstrasse über die halbe oder volle Marathondistanz unterwegs bei der größten Breitensportveranstaltung in Nordrhein Westfalen. Die Leistungsdichte reicht dabei von 1:13 Stunden über die Halbmarathon-Distanz bis hin zu 3:30 über den vollen Marathon. Und einige Starter haben sich wie in jedem Jahr vorgenommen, ihre Bestzeiten speziell auf dem bekannt schnellen Halbmarathon-Parcours der Domstadt anzugreifen.
Doch die Lauffreunde sind nicht nur physisch mittendrin im Geschehen, sondern verbinden die sportlichen Ambitionen wiederholt mit einer einmaligen Spendenaktion für den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V.. Und das mittlerweile das ganze Jahr über. Zu diesem Zweck wurden bereits im März spezielle Spendendosen gefertigt und bei diversen Veranstaltungen in Umlauf gebracht. Neben weiteren Aktivitäten wie z.B. der Versteigerung von Triathlon-Startplätzen konnten auf diese Weise im ersten Halbjahr bereits 565 Euro eingesammelt werden. Eine stolze Summe, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Spenden erst am Marathon-Wochenende selbst mit dem Sportlerfrühstück und den Aktionen rund um die Unterstützung der Marathonläufer am Weißen Holunder zustande kommt.
Allen bisherigen Spendern gilt bis zum heutigen Tag bereits ein herzlicher Dank. Das Geld ist gut angelegt und geht wie immer 1:1 an den Förderverein.
Ringelauf Köln geht in die zweite Runde
Bald ist es wieder soweit! Am 23. August 2015 geht in der Kölner Innenstadt der „Ringelauf Köln“ in die zweite Runde. Nach der erfolgreichen Premiere in 2014 haben Laufbegeisterte wieder die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten auf einer abgesperrten Strecke bei dem einzigen Laufevent auf dem Kölner Ring zwischen Rudolfplatz und Hansaring zu messen. Veranstalter Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag präsentiert dabei der regionalen Running-Community ein erfolgreiches Konzept mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Volkslauf für Jedermann.
„Beim Ringelauf Köln bieten wir allen Läufern einen Volkslauf über 10 Kilometer auf einer einzigartigen Strecke an. Gleichzeitig können Sportbegeisterte beim „Get A Friend & Run“ in einem Zweier-Team antreten. Dieser Wettkampf wurde bei der Premiere im vergangenen Jahr sehr gut aufgenommen und ist mit Sicherheit wieder das Highlight des Events“, verspricht Holger Wesseln, der unter anderem in Köln den Altstadtlauf und den Stadionlauf veranstaltet.
Beim „Get A Friend & Run“ treten Zweier-Teams über fünf Kilometer in einer Frauen-, Männer- oder Mixed-Mannschaft an. Die Besonderheit: Gewertet wird die Gesamtzeit beider Läufer, die gemeinsam ins Ziel laufen müssen. Das Hauptrennen findet über 10 Kilometer statt. Der Startschuss erfolgt im Start- und Zielbereich auf dem Friesenplatz. Gelaufen wird auf einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs auf dem Kölner Ring zwischen Rudolfplatz und Am Kümpchenshof (Hansaring). Beide Läufe sind auf eine Teilnehmeranzahl von jeweils 1.000 Starterinnen und Starter limitiert.
„Um unseren Teilnehmern auch im zweiten Jahr den bewährten pulsschlag-Service bieten zu können, begrenzen wir die Anmeldung auf maximal 2.000 für beide Wettbewerbe“, erläutert Holger Wesseln. „Das Konzept ist sowohl auf engagierte Läufer und Breitensportler ausgelegt. Darüber hinaus bieten wir an einem Sonntagmorgen im Sommer ein Event für die ganze Familie und Rahmenprogramm mit jeder Menge Samba-Musik.“
Interessierte können sich online über die Homepage der Veranstaltung anmelden. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke, eine Chipzeitmessung, ein Online-Urkundenservice sowie eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung mit Sportgetränken, Obst und Energieriegeln.
Infos und Anmeldung zur Veranstaltung hier.
Pressemitteilung von Stephan Flock
Erster Start und schon gewonnen! Nur Fliegen ist schöner!
Als Laufmonster ist man es gewohnt, Erfolgsnischen zu suchen und auch zu finden, wenn es z.B. mal nicht mehr so läuft, man älter oder vielleicht gebrechlicher wird oder nicht so viel Zeit für das Training aufbringen kann. Es kann mehrere Gründe geben, einfach mal was anderes als einen „normalen“ Laufwettkampf zu bestreiten. Sicher ist, dass das gemeine Laufmonster seine Motivation am schönen Laufsport durch Erfolge aufrechterhalten kann, indem es sich besondere Events aussucht. Waren es in der Vergangenheit z.B. Ultraläufe, besondere Meisterschaften oder Bergevents bei einigen Mitgliedern dieser Spezies, so war es für das Zonser Monster am vergangenen Sonntag der Start in einer Staffel beim Düsseldorfer Triathlon über die sogenannte Kurzdistanz.
Was zunächst als Scherz auf einer gemeinsamen Reise über die Jahreswende an der niederländische Küste begann, wurde am letzten Sonntag im Juni in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt bei strahlendem Sonnenschein tatsächlich umgesetzt.
Nadia, meine Frau, Alexander Weidt, ein guter Freund aus Aachen und meine Wenigkeit hatten uns wirklich unter dem Teamnamen „Nur Fliegen ist schöner!“ als Staffel im Mai angemeldet und seitdem keine Kosten und Mühen gescheut einen erfolgreichen Wettkampf zu finishen. Die Idee kam auf, da Alex im Sommer mit seinem Mountainbike über die Alpen fahren möchte und Nadia nicht nur gut, sondern auch sehr gerne schwimmt. Ich selber kam natürlich nur als „Nur-Läufer“ in Frage, da ich weder ein vernünftiges Rad besitze, noch gut im Wasser liege und nach wenigen hundert Metern kaputt gerettet werden müsste. Ein Schwimmbad ist und bleibt wohl für mich eher eine Planschgelegenheit.
So wurde bereits ab Januar nicht nur fleißig trainiert (Nadia als Schwimmerin v.a. in der Dormagener Römertherme, Alex als Radfahrer im hügeligen Aachener Wald), sondern im Vorfeld noch ein Neopren-Anzug unter freundlicher Unterstützung von Markus Schmitz und Oliver Bronny (Bronny.de) ausgeliehen und im Freiwasser des Fühlinger- und Nievenheimer Sees im Training getestet. Alex hatte zudem noch im Netz ein Triathlonbike günstig erwerben können. Und der Tag X rückte näher und näher.
Für mich als Läufer waren die zu absolvierenden 5 Km zum Abschluss ja zunächst kaum eine Aufregung wert. Mein einziges „gezieltes“ Training nach zahlreichen Wettkämpfen in den vergangenen Wochen und Intervalltrainingseinheiten bei der SG Zons war am Freitag vorher ein Start beim netten Holzheimer Erftflitzerlauf über die kurze und krumme Distanz von 3.700m. Hier konnte ich in 13:20 Minuten hinter Lauffreund Nikki -, der auch den Hauptlauf anschließend gewann und zwei Tage später zwei Rennen in Porz-Spich – und Matthias Rück von der TG Neuss den dritten Platz erreichen. Die Tempohärte für eine kurze Distanz war also da.
Nadia und Alex aber waren zum ersten Mal überhaupt bei einem Wettkampf im Wasser oder auf dem Rad am Start. Die Situation schien mir vergleichbar wie für jemanden, der seinen ersten Marathon absolvieren soll. Hinzu kamen andere Umstände, die es vom Kopf her nicht leichter machen sollten. Schließlich lag die 750 m lange Schwimmstrecke im Düsseldorfer Medienhafen. Die Aussicht auf trübes Rheinwasser, um sich schlagende Schwimmer im Kraulstil und eine steile Treppe mit vierzig Stufen zum Ausstieg machten Nadia doch ein wenig nervös. Auch Alex hatte nicht die einfachste Radstrecke. Die knapp 20 km waren nicht das Problem, sondern eher die engen Kurven bei der Abfahrt der zwei zu befahrenen Brücken, die es beide jeweils viermal zu bewältigen galt, hatten in den vergangenen Jahren mehrere Stürze gefordert. Immerhin sollte das Wetter trocken bleiben. Beide hatten zudem im Vorfeld kleinere Verletzungen bzw. gesundheitliche Probleme gehabt.
Aber es gab kein Zurück, denn auch eine Fangemeinde war organisiert. Allen voran Alexa, Alexanders Frau, der 5-jährige Sohn Bjarne sowie Mutter Gläßer, die uns am Wettkampftag nicht nur mit Fotokamera, sondern mit einem Banner, einer Fahne und eigenen Team-Shirts bekleidet, euphorisch anfeuern sollten.
Samstags hatten wir bereits eine Führung beim freundlichen Günther vom Organisationsteam des Triathlons mitgemacht, um ja nicht etwas falsch zu machen und ggf. vielleicht disqualifiziert zu werden. Für uns war das ja alles Neuland. Gute Tipps und aufmunternde Worte gab es zudem von Lauffreund Markus Schmitz, der übrigens am gleichen Nachmittag über die Olympische Distanz trotz Problemen beim abschließenden 10 km Lauf einen beachtlichen 17. Platz erreichte.
Der Tag X war da. 5.45 Uhr hieß es aufzustehen. Um 7 Uhr waren wir in Düsseldorf. Zehn Minuten später waren wir mit Rad eingecheckt und hatten unseren Platz in der ca. 500m langen Wechselzone gefunden. Jetzt hatten wir zunächst noch etwas Zeit. So langsam wurde es voll. Vor uns starteten bereits zwei Gruppen und wir konnten die Schwimmer und auch die ersten Wechsel mitverfolgen. Alle Staffeln starteten gleichzeitig mit uns in der dritten Gruppe.
Um 9 Uhr wurde es ernst. Pünktlich erfolgte der Wasserstart und für Nadia galt es, im Medienhafen ungefähr ein durch Boien abgegrenztes Rechteck zu schwimmen und dann über die Treppe (vom Moderator immer wieder als „stairway to heaven“ tituliert) am Restaurant Lido auf die Brücke und auf das obere Hafengelände zu gelangen und noch ca. 500 Meter zum Wechselpunkt zu laufen. Moni, eine Freundin von Nadia, und ich hatten den Start verfolgt und sahen, dass Nadia zunächst Probleme mit ihrer Uhr in den Griff bekommen wollte. Dies kostete sie einige Zeit, aber schließlich legte sie los wie eine Nixe im Rhein und konnte zahlreiche vor ihr liegende Schwimmer überholen. Es war anschließend schwer, die Schwimmer zu unterscheiden, denn alle in dieser Startgruppe mussten silberne Kappen tragen und die meisten hatten schwarze Neoprenanzüge an.
Aber dann sahen wir sie wieder. Nach 18:04 Minuten überquerte sie nach Meisterung der Schwimmstrecke und der Treppe die Kontrollmatte. Jetzt musste sie noch über den ausgelegten blauen Teppich bis in die Wechselzone laufen, wo Alex bereits wartete. Es war zu diesem Zeitpunkt nicht überschaubar, an welcher Stelle wir lagen, denn es waren zum einen sehr viele Leute unterwegs, zum anderen konnte man nur grob anhand der Startnummern der Radfahrer und Läufer erkennen, wer in einer Staffel lief. Hierbei aber wiederum nicht, ob es sich um eine reine Männer- oder Frauenstaffel oder wie für uns interessant um eine Mixed-Staffel handelte.
Nadia wechselte auf Platz 8 der Mixed-Staffeln an den Radfahrer Alex, wie wir später in der Ergebnisliste ersehen konnten. Alex gab Gas. Leider konnte ich sein Rennen nicht sehen, sondern musste in der Wechselzone warten bis er wieder kam. Er fuhr furios und holte einige Plätze auf, machte aber dann einen kleinen, ungewollten Umweg, der ihn nach eigenen Angaben etwa 30 Sekunden kostete. Nach insgesamt ca. 58 Minuten und 36 Minuten Radfahrzeit kam er zurück zum Wechsel. Ein kurzes Problem bei mir mit der Befestigung des Laufchips und dann ging es endlich auch für mich so richtig los. Ich hatte gesehen, dass schon einige Staffeln vor uns gewechselt hatten und war richtig heiß, jetzt Gas zu geben. Wir lagen wohl auf Platz 4 der Mixed-Wertung.
Die vor mir liegende Runde galt es zweimal zu laufen. Die Streckenführung war sehr eckig um den Rheinturm und den Landtag herum, so dass ich immer wieder Tempo herausnehmen musste. Zudem war es an manchen Stellen ziemlich eng, vor allem wenn es ans Überholen ging. Und ich überholte ständig. Manche Gesichter der anderen Staffeln hatte ich mir gemerkt und ich hatte sie bereits überholt oder sie kamen mir entgegen. Viele Läufer kämpften. Bei mir lief es trotz der eckigen Strecke recht flüssig. Ungefähr dort, wo beim Düsseldorfer Marathon die Km 42- Angabe verzeichnet ist, war ein Wendepunkt und es ging zurück über die leicht ansteigende Gerade, die jeder Marathon-Finisher aus Düsseldorf als „Abstieg zur Zielgerade“ kennt, in Richtung der Gehry-Bauten, wo nach der zweiten Runde das Ziel wartete. Ich überholte weiter, wobei ich mich doch äußerst konzentrieren musste. An den Gehry-Gebäuden beim Ziel hatte ich dann unter dem Jubel der dort zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne und neben den Absperrungen noch eine weitere Runde zu absolvieren. Noch einen Staffelläufer ließ ich hinter mir. Mein Tempo konnte ich gut halten, auch wenn es nun gefühlt merkbar wärmer wurde. Schließlich konnte ich unter dem Beifall meiner Fans (auch Ute und Peter waren inzwischen mit Plakaten dabei) ins Ziel sprinten. Ich hatte alles gegeben und war mir sicher, dass wir in der Mixed-Wertung einen guten Platz erreicht haben mussten. Mit 18:34 Minuten war es immerhin Laufbestzeit aller Staffelstarter und sechstbeste Gesamtzeit an diesem Tag über die Kurzdistanz (ausgenommen der Bundesligisten, die anschließend auch um die Deutsche Meisterschaft kämpften).
Nach Aufräumen, Umziehen etc. traf man sich auf der Wiese des Landtags wieder, wo die Ergebnisse ausgehängt und die Siegerehrung stattfinden sollte. Inzwischen waren Nadia, Alex und ich in neuen von Alexa entworfenen Finisher-Shirts eingekleidet und von Bjarnes selbst gebastelten Goldmedaillen dekoriert worden. Man saß in der Sonne und erzählte vom Wettkampf bei einigen Getränken. Der Stress war weg. Nadia und Alex waren hoch zufrieden. Sie hatten zum ersten Mal einen Wettkampf erfolgreich beendet. Schließlich wurden die Ergebnislisten ausgehängt: Tja, ich hatte ja insgeheim damit gerechnet:
Mixed-Wertung: 1. Platz von 14 Teams: NUR FLIEGEN IST SCHÖNER! Was ein Hammer! Wir lagen uns in den Armen. Insgesamt war das Platz 3 von allen Staffeln.
Bei der Siegerehrung durften wir noch kleine Präsente entgegennehmen und dann feierten wir beim Brunch im Brauhaus Eigelstein diesen unerwarteten Erfolg.
Dieser Erfolg war natürlich nur möglich durch ein ganz starkes Team. Nadia, die sich selbstlos in einem Düsseldorfer Hafenbecken durch die Fluten trüben Rheinwassers kämpfte. Alex, der die waghalsigen Abfahrten der Düsseldorfer Rheinbrücken auf sich genommen hat und furios Platz um Platz gut gemacht hat. Und natürlich unsere Fans, namentlich insbesondere Alexa und Bjarne, Elisabeth, Moni, Ute und Peter, die weder Kosten noch Mühen, wie Anfertigung von Shirts, Bannern und Medaillen, frühes Aufstehen, Bezahlung des Mittagessens, Verkehrssperrungen etc., gescheut haben, um uns zu unterstützen. Ich denke, wir konnten mit unserem Sieg einiges gutmachen.
Tja, ich war nur der Läufer, der letztlich das Ding nach Hause laufen durfte. Es war mir eine große Ehre!
Jetzt bin ich gespannt, wie im Herbst auf Mallorca in Paguera der nächste Staffel-Triathlon mit prominenter Laufmonsterbesetzung ablaufen wird. Ich drücke jetzt schon die Daumen und bin mir eines Erfolgs sicher.
Eine Frage bleibt am Ende: Ist Fliegen wirklich schöner?
Fotos: Alexa Larsen
Feldstufentest der Wallenborn Sporthopädie
Nicht nur für die Profis des 1. FC Köln stand dieser Tage ein Laktattest zum Beginn der Saisonvorbereitung auf dem Programm. Die Wallenborn Sporthopädie mit Marc Humpert und zwei Helfern bot am gestrigen Dienstag sechs interessierten Probanden auf der keine Wünsche offen lassenden 400 Meter-Bahn der Bezirkssportanlage Nippes die Möglichkeit zu einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit unter professionellen Bedingungen. Die Fragestellungen zu Trainingsmethodik und läuferischer Umfangssteuerung ergeben sich dabei fast von selbst:
• Trainiere ich richtig?
• Welche Trainings- und Wettkampfziele sind realistisch?
• Wie fördere ich meine Gesundheit optimal?
• Wie kann ich eine neue Bestzeit erreichen?
• Wie bereite ich mich optimal auf den nächsten Wettkampf vor?
Eine Laktatdiagnostik liefert in der Regel die Antworten! Die Experten von Wallenborn bestimmten an diesem Sommerabend die Leistungsfähigkeit aller Teilnehmer und werden in einer persönlichen Auswertung in den folgenden Tagen die zu hebenden Potentiale aufdecken. Die Teilnehmer, davon vier alleine aus den Reihen des Time & Voice Lauf Cups Köln, der großen Kölner Laufserie, sollen damit in die Lage versetzt werden, den eigenen Körper besser kennenzulernen und Trainingsreize optimal zu setzen. Ca. 12 Wochen vor den großen (Halb-)Marathonläufen im Herbst war der Zeitpunkt trotz der gerade einsetzenden Hitzewelle ideal, um die Ergebnisse als Grundlage für eine individuelle Trainingsplanung zu nutzen.
Dank gilt einmal mehr Dieter Grote und Jürgen Cremer von der TFG Nippes für die Bereitstellung der optimalen Arena, die aufgrund ihrer Modernität nicht umsonst am kommenden Dienstag mit dem Stundenlauf die Bühne für ein weiteres und inzwischen leider bundesweit fast einmaliges Kölner Lauf- bzw. Leichtathletik-Highlight abgeben wird.
Feldstufentest und Stundenlauf bei der TFG Nippes
Bevor die Leichtathletikabteilung der Turn- und Fechtgemeinde 1878 Köln- Nippes e.V. in die Sommerpause geht, wird Sie noch drei Veranstaltungen auf der Bezirkssportanlage an der Merheimer Str. durchführen. Zwei davon in Kooperation mit anderen Partnern, eine in Eigenregie. Die erste findet bereits heute statt. In Zusammenarbeit mit dem Time & Voice Lauf Cup Köln und der Wallenborn Sportorthopädie gibt es von 19 bis 20 Uhr die Möglichkeit, an einem Feldstufentest teilzunehmen. Auf der Tartanbahn in Stadtteil Nippes werden sich dann die Sportlerinnen und Sportler einer Leistungsdiagnostik unterziehen. Informationen über die Leistungen und dem Organisationsbeitrag erhaltet ihr über die beiden o. g. Partner un dessen Internetseite
Die Erkenntnisse aus diesem Training (Diagnostik) kann man dann bereits bei der nächsten Veranstaltung am kommenden Samstag in die Tat umsetzen. Am 4. Juli von 10 bis 14 Uhr wird die Sportanlage zwischen Mauenheimer Gürtel, Merheimer Str. und Mauenheimer Str. im Zeichen des Deutschen Sportabzeichen stehen. Beim Tag des Deutschen Sportabzeichens kann sich jeder mit anderen messen und die erbrachten Leistungen beurkunden lassen. In Kooperation mit dem Stadtbezirks-Sportverband Köln-Nippes wird dieser Sportaktionstag von der TFG Nippes ausgerichtet. In vier Kategorien (Ausdauer/Kraft/Schnelligkeit/
Koordination) können in leichathletischen Disziplinen die Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze erworben werden.
Der notwendige Schwimmnachweis, der bei Wiederholungstätern entfällt, kann aus organisatorischen Gründen nicht zeitgleich abgenommen werden. Die Abnahme ist aber in jedem öffentlichen Schwimmbad beim Bademeister möglich. Auch die Ausdauerwerte werden anerkannt, wenn diese bereits bei einem der vielen in diesem Jahr durchgeführten Volks- und Straßenläufe in und um Köln absolviert wurden. Maßgeblich dafür ist die erfolgreiche Teilnahme an einem beim Leichtahletikverband Nordrhein angemeldeten 10 km-Lauf mit Zeitmessung. Ein Nachweis über die Teilnehmerurkunde oder Benennung der Veranstaltung (Ergebnisliste) reicht dazu aus.
Nur wenige Tage später, am 7. Juli bzw. in einer Woche, startet ab 17 Uhr auf der o.g. Kunststoffbahn der 34. Stundenlauf der TFG Nippes. Die älteste und einzige derartige Laufveranstaltung
auf einer 400 Meter-Bahn in Deutschland. In diesem Jahr wurde sie erstmalig auch beim Verband angemeldet. Somit wird dieser Lauf auch in die Bestenlisten aufgenommen. Wenn nach dem Schlusssignal um ca. 19:30 Uhr (zweiter Start ist um 18:30 Uhr) alle Läufer auf der Bahn erfasst worden sind, wird es auf der Sportanlage im und am Vereinsjugendheim der TFG noch eine schöne Siegerehrung geben.
Bitte vormerken:
Am 13. September 2015 findet in Köln- Riehl der 26. Kölner Friedenslauf statt. Unter dem Motto „Erst wählen, dann zur Startlinie gehen“ darf an die zeitgleich stattfindende Oberbürgermeisterwahl in Köln erinnert werden.
Noch 100 Tage bis zum Köln Marathon
Dein Köln. Dein Ziel.
Das ist das Motto des RheinEnergieMarathon Köln, der am 4. Oktober 2015 und damit morgen in exakt 100 Tagen stattfindet. Der Slogan steht für die unterschiedlichsten Motivationen und Erwartungen, die die Läufer an den Köln Marathon und die Stadt selbst haben. Jeder Läufer nimmt die sportliche Herausforderung anders wahr; jeder Läufer hat andere sportliche Ziele. Jeder Läufer hat andere Erwartungen an Lauf und Stadt.
Und der Köln Marathon erfüllt diese Erwartungen dadurch, dass er die vielen schönen Eigenschaften repräsentiert, die die Stadt Köln so einmalig machen: Die Streckenführung durch die typisch kölschen Stadtviertel, die kulturelle Vielfalt, die Karnevalsstimmung mit hunderttausenden Zuschauern an der Strecke, der Zieleinlauf am Weltkulturerbe Kölner Dom. Eine hohe organisatorische Qualität und ein Verpflegungsdorf der Extraklasse runden ein perfektes Marathon-Wochenende ab.
Und so vielfältig, wie die Millionenstadt, ist auch die Auswahl an Wettbewerben. Neben Marathon und Halbmarathon wird auch eine Firmenstaffel angeboten, bei der sich vier Läufer die 42 Kilometer teilen. Es muss also nicht unbedingt ein ganzer Marathon sein, um sich ein Bild von der sympathischen Großstadt am Rhein machen zu können.
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Fotos: Norbert Wilhelmi/Dieter Jacobi
Pressemitteilung von Jan Broniecki
„Studi-Werk Cup“ beim RheinEnergie Köln Marathon
Anmeldungen aus ganz Deutschland
„Der Bachelor ist der Halbmarathon und der Master ist der Marathon.“, so umschreibt der Geschäftsführer des RheinEnergieMarathon, Markus Frisch, das Anforderungsprofil für die Studentinnen und Studenten, welche an den Wettbewerben des diesjährigen Köln Marathon teilnehmen können.
Neben Anmeldungen aus Köln kommen zahlreiche Interessenten aus ganz Deutschland wie Berlin, Passau und Bayreuth. Erfreulich ist auch die Geschlechterverteilung, nahezu gleich viele weibliche wie männliche Studierende wollen sich am 4. Oktober die Laufschuhe anziehen.
Bei einem gemeinsamen Fototermin mit dem Geschäftsführer des Kölner Studierendenwerkes, Jörg J. Schmitz, wurde die Wichtigkeit eines sportlichen Ausgleichs zum Studium betont. „Laufen ist optimal geeignet, um den Kopf frei zu kriegen. Häufig kommen einem dann die besten Ideen.“, hat Markus Frisch eigene positiven Erfahrungen während seiner Studienzeit gemacht.
Teilnehmen können alle aktuell an deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierenden aller Fachrichtungen. Die vergünstigte Anmeldung zum Lauf und Cup erfolgt über das Kölner Studierendenwerk.
Der Marathon kostet für Studierende 55 Euro statt aktuell 77 Euro und der Halbmarathon 40 Euro statt 50 Euro. Anmeldeschluss ist der 15. September 2015.
Auf die drei schnellsten Studentinnen und Studenten bei Marathon und Halbmarathon warten jeweils drei Preise:
1. Platz: Zuschuss von 250 Euro zum Semesterbeitrag – spendiert von der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH
2. Platz: Gutschein über 150 Euro für die Mensakarte – spendiert vom Kölner Studierendenwerk
3. Platz: Gutschein über 70 Euro, z.B. für Konzertkarten oder Ähnliches – spendiert von KölnTourismus
Weitere Details zur Anmeldung beim Kölner Studierendenwerk, Infos zum Lauf auf der Veranstalterseite.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
4. Energizer Night Run am 7. August in Wiesbaden
Energizer, einer der weltweit führenden Hersteller von Taschenlampen, Batterien und Akkus, lädt am 7. August 2015 zum vierten Energizer Night Run. Das Nachtlauf-Event von Energizer findet erstmals in Wiesbaden und in Kooperation mit IRONMAN statt. Die Anmeldung ist bis zum 31. Juli unter Energizer Night Run möglich. Energizer unterstützt auch bei der vierten Auflage des Night Run wieder karitative Projekte. So gehen in diesem Jahr von jeder Anmeldung erneut vier Euro an UNICEF.
Der Energizer Night Run startet im Kurpark direkt am Casino (2,5 km vom Hauptbahnhof entfernt). Der fünf Kilometer lange Rundkurs führt die Läuferinnen und Läufer durch den gesamten Kurpark, entlang des Eventgeländes des IRONMAN 70.3 European Championship und endet wieder unmittelbar vor dem Casino. Der Zieleinlauf entspricht damit dem legendären Endpunkt des IRONMAN 70.3 Wiesbaden.
















