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Torben Kirchner pulverisiert Halbmarathon-Bestzeit

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TV Refrath running team zweitbeste Mannschaft in Köln

Bei der 19. Auflage des RheinEnergie Köln Marathon hätten die Bedingungen nicht besser sein können: kühl, windstill und eine relativ niedrige Luftfeuchte. Torben Kirchner lief im Frühjahr in Paderborn bereits starke 1:12:56 Stunden über 21,1 km. Gut von TVR-Coach Jochen Baumhof vorbereitet konnte er ruhig etwas riskieren. Zu dem stellt sich sein Freund und TVR-Kollege Daniel Schmidt als persönlicher Pacemaker, obwohl dieser nächste Woche in Essen seinen Marathonsieg des Vorjahres gerne wiederholen möchte. Schmidt machte seinen „Job“ perfekt, bot Kirchner Windschatten und war sich sogar als Wasserträger nicht zu schade.

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Immer wieder zwischen Kilometer und 15 und 20 von den vielen tausend Zuschauern gepusht, legte Kirchner auf den letzten Metern noch zu und riss überglücklich nach 1:11:17 Stunden die Arme auf dem roten Teppich hoch. Der 28jährige Polizist glänzte mit neuem Hausrekord als 12. von weit über 10tausend Finisher vor Daniel Schmidt, der nur eine Sekunde später die Linie am Kölner Dom als 13. überquerte. Zusammen mit Heiko Wilmes (8. M45/1:24:09) belegt das TVR-Team in der Mannschaftswertung von 356 Teams einen tollen zweiten Platz. Moritz Kufferath, diesmal für das Mercure Hotel Charity-Projekt am Start, steigerte seine Jahresbestzeit als 5. der M35 auf 1:16:17 Stunden.

Starker Marathon von Eliza Zarl

Für weit über tausend Trainingskilometer in der Vorbereitung wurde die Refratherin Eliza Zarl belohnt: die 45jährige schaffte die Königsdisziplin in sehr guten 3:32:30 Stunden als 9. der W45. Markus Heisig hat bisher an allen 19 Köln-Marathons teilgenommen. Der M55-Läufer nutzte die 42,2 km lange Schleife durch viele Kölner Veedel mit einer Steigerung auf den letzten 12 km für ein ausgedehntes Training für den Frankfurt-Marathon in drei Wochen. Er lief nach 3:28:17 Stunden kurz vor Andreas Rossa (3:28:40) ins Ziel.

Zweimal Wietscher beim Phönix-HM in Dortmund am Start

Stefan Wietscher ist seit Monaten in der Ruhrmetropole zu Hause und wird zum Jahreswechsel zu den Trigeckos nach Dortmund wechseln. Zum Abschied lief der 34jährige beim Sparkassen-Halbmarathon als 16. von 1.250 Teilnehmer (5. M30) mit 1:24:25 Stunden eine starke Zeit. Vier Plätze besser war Mutter Antje Wietscher als Siegerin der W55 nach 1:37:57 im Ziel. Mit dieser schnellen Zeit hatte die Multisportlerin nach einer Verletzungspause im September nicht gerechnet.

Weitere Ergebnisse:

21,1 km: Frank Pöhler (30. M50/1:33:23), Sven Hermann (U20/1:45:37), Reinhard Feindt (10. M65/1:46:30), Anja Büscher (W30/1:49:43), Julia Scheckenbach (W20/2:03:01); 42,2 km: Jakob Eberhardt (M30/3:39:58), Claudia Feige (W40/4:32:58)

Fotos: Jochen Baumhof/Kai Engelhardt

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

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Hendrik Pfeiffer Halbmarathon-Sieger in Köln

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Neuer Deutscher Juniorenrekord am Rhein

Deutschlands zweitgrößten Halbmarathon im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln gewann heute Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) bei idealen Wetterbedingungen. Das hochklassige Kölner Elitefeld blieb bis etwa der Hälfte der Distanz beisammen. Erst dann konnte sich Hendrik entscheidend absetzen.

Er siegte nach 21,1 Kilometern souverän in neuer Deutscher Juniorenbestzeit von 1:03:42 Stunden, gefolgt von dem Köln Marathon-Botschafter und letztjährigen Marathon-Zweiten Marcel Bräutigam (GuthMuths-Rennsteiglaufverein, 1:05:35) und dem Russen Iskander Iadgarov (1:05:38) auf den Plätzen zwei und drei.

Die 31-jährige Simret Restle-Apel (PSV GW Kassel) triumphierte beim Rennen der Damen. Ihr gelang ein Ausreißversuch aus der Spitezngruppe und sie konnte den dabei erarbeiteten Vorsprung bis ins Ziel retten. In 1:12:28 Stunden finishte sie als erste Frau am Kölner Dom und unterbot ihre persönliche Bestzeit um 28 Sekunden. Anja Schneider-Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) und Veerle van Linden aus Belgien kämpften um die weiteren Podestplätze und liefen in 1:13:42 bzw. 1:16:38 Stunden ins Ziel.

Beim zweitgrößten Starterfeld in der 10-jährigen Geschichte des Halbmarathons gingen heute 14.098 Läufer auf die Strecke. Viele der namhaften Athleten nutzten das Rennen als Vorbereitung für die anstehenden Deutschen Marathon-Meisterschaften in Frankfurt.

Weitere Informationen und alle Ergebnisse zum Event hier.

Pressemitteilung von Jan Broniecki

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Gelane Senbete und Benson Waweru Marathonsieger in Köln

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Beste Deutsche Anja Lamberty auf Platz drei

Der RheinEnergieMarathon Köln stand heute ganz im Zeichen von Benson Waweru aus Kenia. Bei sehr guten äußeren Bedingungen verwies er seine Konkurrenz auf die Plätze. Benson überquerte in 2:16:03 Stunden als Erster die Ziellinie unmittelbar am Kölner Dom. Wubishet Zewde (Äthiopien) wurde Zweiter in 2:16:22 Stunden vor dem Marokkaner Khalid Lablaq (2:16:38).

Bei den Frauen entschied die Äthiopierin Gelane Senbete das Rennen für sich. Sie gewann in 2:37:33 Stunden vor Fatiha Asmid (2:45:19) und der besten Deutschen Anja Lamberty (2:53:27).

Bester Deutscher wurde Sebastian Reinwand auf Platz 5 in 2:31:30 Stunden.

Ingesamt waren für die Königsdisziplin am Rhein 5.999 Läufer gemeldet, fast 600 mehr als im Jahr zuvor. Im Rahmen der Gesamtveranstaltung wurden am 4. Oktober 2015 ferner ein Halbmarathon (14.098 Starter), eine Firmenstaffel (682 Staffeln à 4 Personen) und ein Schulmarathon (255 Staffeln à 6 Startern) ausgetragen.

Weitere Informationen und alle Ergebnisse zum Event hier.

Pressemitteilung von Jan Broniecki

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19. RheinEnergie Köln Marathon

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Der RheinEnergie Köln Marathon ist ein Fall für das Guinness Buch der Rekorde. Mit mehr als 12.000 Finishern war er 1997 die Premiere mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern. Anfang der 2000er-Jahre konnte er sich mit 14.000 Läufern sogar kurzzeitig als zweitgrößter Marathon Deutschlands bezeichnen. Mit dem Zieleinlauf am Dom und einem festen Termin am ersten Oktober-Wochenende – und das für die nächsten fünf Jahre – sollte dem in den letzten Jahren zu beobachtenden Negativtrend in Sachen Teilnehmerzahlen entgegengewirkt werden können. Aber: Es gibt leider immer weniger Marathonläufer und in den letzten Jahren wollen immer weniger in der rheinischen Metropole starten. Warum eigentlich? Von der Organisation ist alles top. Und die Stimmung entlang der Strecke ist eigentlich unbeschreiblich.

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Unter dem Motto „Dein Köln. Dein Ziel“ werben die Macher um die Sportler, sich zur 19. Auflage einen „persönlichen Eindruck von der Sportstadt Köln und dem Zieleinlauf am Dom zu machen“. Wenn das noch nicht überzeugt, sollte man sich einmal das Video mit den Eindrücken vom 14. September 2014 anschauen. Die Stimmung in der Karnevalshochburg ist in der Tat gigantisch. Und „die Kombination aus perfekter Organisation und kölscher Lebensart einzigartig“, so Geschäftsführer Markus Frisch.

2014-09-23_00028.jpgHeimspiel, Charity-Aktion, den ganzen Tag Programm – für die Laufmonster geht es bei der größten Breitensportveranstaltung in Nordrhein Westfalen und an einem der bedeutendsten Tage im Laufkalender auf jeden Fall rund. Um 8.30 Uhr starten bereits etliche Runner über die Halbmarathon-Distanz, um 10 Uhr folgen die Marathonis, unterwegs unterstützt durch Läufer und Zuschauer am Wirtschafts-Wunder Weißer Holunder in der Erftstraße. Ab hier wird es traditionell hart, also können die Läufer die zahlreichen Anfeuerungen sicher gut gebrauchen.

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Holunder-Wirt Michael Kampert hat erneut logistische Unterstützung zugesagt, so dass das vielköpfige Hotelteam vor und erst recht während des Marathons sowie danach hoffentlich wieder reichlich Stimmung machen und Spenden für den Förderverein für krebskranke Kinder Köln einsammeln kann. Alle Besucher und Gäste am Marathon-Hotspot sind herzlich willkommen.

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Team Mercure Hotel Köln Belfortstrasse ist gestärkt, ausgestattet und gerüstet

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Der große Tag des RheinEnergie Köln Marathon kann kommen – das Team des Mercure Hotel Köln Belfortstraße ist gerüstet und heiß auf die Rennen. Zwar waren und sind noch einige Verletzungsausfälle zu kompensieren, doch im Großen und Ganzen sieht es für den morgigen Rennsonntag extrem gut aus. Schnelle und ambitionierte Läufer aller Leistungsklassen gehen mit unglaublich viel Elan auf die große Kölner Schleife. Diese Bestandsaufnahme war heute im Hotel in der Kölner Nordstadt direkt mit Händen zu greifen.

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8.30 Uhr starten die Halbmarathonis, von denen die ersten Hotelteamer bereits ab 9.40 Uhr im Ziel erwartet werden können. Viele weitere topmotivierte Sportler werden nach den schnellen Cracks mit Tausenden weiteren Teilnehmern erfolgreich finishen. Ab 10 Uhr starten die ausgewiesenen Langdistanzler mit vielen unterschiedlichen Zielsetzungen. So sind sowohl Bestzeitenjäger als auch offizielle Brems- und Zugläufer (für 3:15 Stunden) aus den Laufmonster-Reihen und im Hotel-Team auf der Strecke, um das Beste aus einem voraussichtlich perfekten Frühherbsttag herauszuholen. Die Mannschaft hat sich am heutigen Tag schon einmal fotogen vor dem Hotel präsentiert – die Fotografen warten morgen an der Strecke natürlich auf viele weitere schöne und erinnerungswürdige Lauf-Impressionen.

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Wie immer wird schon obligatorisch im Rahmen einer Hotspot-Aktion auch am Weißen Holunder einiges gebacken sein und der Marathon förmlich zelebriert – inklusive vieler Versteigerungen von Wertgutscheinen und sonstiger Devotionalien für alle interessierten Zuschauer und Gäste (u.a. Franks fantastische Frikadellen). Alles für einen andauernd aktuellen und mehr als guten Zweck: der Unterstützung des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V., dem sich alle – und auf diesen Tag fokussiert – verschrieben haben. Bisher wurden seit Januar 2015 bereits 1.200 Euro mit zum Teil sehr unkonventionellen Aktionen durch das Hotel und die Läufer eingesammelt. Bei der heutigen Aktiven-Spende kamen sage und schreibe exakt weitere 990 Euro zusammen. Somit ist so gut wie sicher, dass das Vorjahresergebnis mit den weiteren Aktivitäten spätestens morgen über alle Maßen getoppt bzw. gesprengt wird. Wir freuen uns wirklich alle von ganzem Herzen auf einen schönen und erfolgreichen Renn-Sonntag.

Fotos vom Teamfrühstück zur Einstimmung

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Wallenborn Sporthopädie: Cupsiegerin gewinnt im Quiz

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Die Wallenborn Sporthopädie lobt im Rahmen eines regelmäßigen Gewinnspiels in Kooperation mit dem Time & Voice Lauf Cup Köln für alle interessierten Sportler, Aktiven und Leser einen Gutschein über eine Laktatleistungs-Diagnostik im Wert von über 100 Euro aus. Dazu sollte folgende Frage bis zum Stichtag 1. Oktober 2015 korrekt beantwortet werden:

„Bereits seit mehreren Jahren werden die Spieler des FC von der Wallenborn Sporthopädie GmbH mit Einlagen für die Lauf- und Fußballschuhe ausgestattet. Wie heißt der Neuzugang, der zuletzt die Fuß-Experten aus Köln-Deutz besucht hat?“

Die Lösung des Rätsels lässt sich anhand eines Besuches auf der informativen Webseite des Kölner Traditionsunternehmens leicht ermitteln und lautet: Anthony Modeste.

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Die Gewinnerin aus den zahlreichen Einsendern mit der korrekten Antwort heißt dieses Mal Liz Roche. Herzlichen Glückwunsch an die Cup-Siegerin 2014 und Führende des laufenden Jahres! Und das erwartet Liz in Kürze im Rahmen einer Basis-Leistungsdiagnostik in den Räumen der Wallenborn Sporthopädie:

  • Sport-Anamnese
  • Körperfettmessung
  • Stufentest (Ergometer oder Laufband)
  • Laktatanalyse und Herzfrequenzmessung
  • Ausführliches Auswertungsgespräch
  • Schriftliche Auswertung: umfasst Interpretation der Ergebnisse, Aufzeigen der Trainingsbereiche und Empfehlungen zum Training sowie Überreichen eines exemplarischen Wochentrainingsplans

2013-05-29-002.jpgDer Sponsor: Die Wallenborn Sporthopädie wurde bereits 1930 in Köln gegründet. Früh spezialisierte man sich am Deutzer Stammsitz auf orthopädische Maßschuhe und hochwertige Einlagenversorgungen. Mit der Eröffnung des Diagnostik- und Trainingszentrums 2002 wurden weitere Gesundheitsdienstleistungen in das Angebot aufgenommen. Unter der Leitung von Diplom-Sportwissenschaftler Marc Humpert werden Sportlern aller Leistungsklassen professionell durchgeführte Leistungsdiagnostiken und Bewegungsanalysen angeboten. Eine Online-Trainingsbetreuung rundet das Produktspektrum der Kölner Trainingsexperten ab.

Charity-Aktionen

Aktiv³ unterstützt das Team Mercure Hotel Köln Belfortstrasse

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Zum traditionellen Sportler-Frühstück lässt Aktiv³ den schnellen Läufern wieder eine große Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln zukommen. Boris Salewska war gestern wie in den Vorjahren auf der Marathon-Messe, um persönlich eine große Tüte für das Team des Mercure Hotel Köln Belfortstraße abzuholen.

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Nicht nur ein reichhaltiges Frühstück am Tag vor dem Köln Marathon im Hotel, sondern auch Sporternährung und Pflegeprodukte von Aktiv³ tragen dazu bei, dass alle Läufer am Tag X ihre bestmöglichen Leistungen abrufen und anschließend schnell und gut regenerieren können. Das Fitnessplus liegt wie immer auf dem Bartresen aus. Vielen Dank für die Unterstützung.

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Der große Tag rückt näher: T-2, dann geht es los. Das Hotel-Team unterstützt vor und während des Marathons den Förderverein für krebskranke Kinder e.V.. Dazu findet speziell nach dem Halbmarathon-Lauf ab 11 Uhr eine hoffentlich große Marathon-Party am Hotspot Weißer Holunder statt.

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Marathonveranstalter fordern Startmöglichkeit für Philipp Pflieger bei den Olympischen Spielen 2016

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Die fünf großen deutschen Marathonveranstalter (Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München) fordern den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zum Umdenken auf.

Die mögliche Entwicklung deutscher Läufer zu Athleten von internationaler Klasse wird seit Jahren blockiert. Durch Qualifikationskriterien, die so hoch angesetzt werden, dass sie beinahe keiner erreicht. Deutlich macht dies aktuell der Fall Pflieger: Der Langstreckenläufer Philipp Pflieger erreichte bei seinem Marathon-Debüt am 27. September in Berlin eine Zeit von 2:12:50 Stunden. Für die Marathon-Premiere eines deutschen Läufers ist dies ein sensationelles Resultat – abzulesen an den nationalen Marathon-Ranglisten der letzten zehn Jahre.

Die vom DLV festgelegte Norm für einen Start bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio liegt jedoch bei 2:12:15 Stunden. So wird aufstrebenden Athleten wie dem 28 Jahre alten Pflieger die Olympiachance genommen. Was dies für seine Motivation und noch viel schlimmer: für die Motivation von Nachwuchsläufern bedeutet, sich der zehrenden Marathon-Laufbahn mit meist nur zwei großen Wettkämpfen im Jahr hinzugeben, dürfte klar sein. Zumal die internationale Norm, festgelegt vom Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) und Internationalen Olympischen Komitee (IOC), bei 2:17 Stunden liegt.

Der DLV begründet seine harte Qualifikationszeit damit, nur Marathonläufer nach Rio schicken zu wollen, welche die Chance auf eine Platzierung unter den ersten Acht haben. Nur ist die internationale Konkurrenz im Marathon viel ausgeprägter als in Spezialdisziplinen wie beispielsweise Speerwerfen oder Weitsprung. Es gibt kaum eine andere olympische Disziplin, bei der so viele verschiedene Nationen am Start sind wie in den Laufwettbewerben. Doch deutsche Athleten werden davon vom eigenen Verband quasi ausgeschlossen. Diese harte Gangart ist völlig unverständlich.

Zumal derselbe Verband gerade willkürlich entschieden hat, den Laufveranstaltern ihre Pflichtabgabe je Teilnehmer um 100% zu erhöhen (ursprünglich waren gar 400% geplant). Angeblich, um den Laufsport zu fördern. Doch existiert kein Konzept, wie diese Mittel sinnvoll für den Laufsport verwendet werden. Es wird eine Abgabe erhoben, die größtenteils den Landesverbänden des DLV zufließen soll, doch was diese mit den Mitteln vorhaben, ist völlig ungewiss. Einige Landesverbände haben öffentlich erklärt, dass damit die eigene Verwaltung finanziert werden soll.

Die Marathonmacher in Deutschland haben ihre Mitwirkung bei der Förderung deutscher Athleten nicht nur angekündigt, sondern sind seit Jahren aktiv beteiligt. Sie sind es, die den Marathonsport in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt haben, die deutschen Läuferinnen und Läufern in ihren internationalen Feldern unterstützen und ihnen eine Plattform bieten. Wenn jedoch der eigene Verband mit Normen, die für Läufer aus europäischen Nachbarländern nicht gelten, seinen Athleten den Weg in die internationale Spitze verbaut, sie auf dem Weg dorthin geradezu ausbremst, dann konterkariert dies jegliche Mühe der Marathonveranstalter.

Welchen Stellenwert der Marathon beim Deutschen Leichtathletik-Verband einnimmt, zeigt die Formulierung in der Deutschen Leichtathletik Ordnung (DLO), in der die Läufe über die klassische Distanz als „stadionferne Veranstaltungen“ bezeichnet werden. Das mag unglücklich formuliert sein, zeigt aber umso deutlicher, wie man beim DLV die Straßenlauf-Szene betrachtet – entfernt eben.

Foto: Frank Thaleiser (Hamburg), Gernot Weigl (München), Mark Milde (Berlin), Markus Frisch (Köln), Jürgen Lock (Berlin), Jo Schindler (Frankfurt) und Christian Jost (Berlin).

Pressemitteilung von Jan Broniecki/RheinEnergie Köln Marathon

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Rheinuferlauf Wesseling: Drei Siegerinnen auf dem Podest

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Der ASV Wesseling hatte am vergangenen Samstag mit Dominik Fabianowski (1:09:23 Stunden) sowie Fabian Dichans (1:13:48) und Vincent Röthemeyer (1:15:02) nicht nur drei überaus schnelle Männer über die genau vermessene Strecke von 21,097 km entlang des Rheinufers in den Ergebnislisten, sondern mit Martina Schwanke (1:28:34) neben Annette Geiken (1:31:16) und Liz Roche (1:29:23) auch die schnellsten Frauen in den bekannten Cupwertungen des Rhein-Erft Akademie Cups bzw. des Time & Voice Lauf Cups Köln am Start.

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Das ist nicht nur ein Novum, sondern einzigartig und zeigt ganz nebenbei sehr anschaulich, dass sich zumindest die schnellsten Läuferinnen der Region nicht unbedingt zu den immer mehr und immer intensiver beworbenen Event-Veranstaltungen hingezogen fühlen, sondern durchaus den Reiz einer „von Läufern für Läufer“ wie in Wesseling organisierten Veranstaltung zu schätzen wissen.

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Martina Schwanke und Annette Geiken sind bereits seit vielen Jahren erfolgreich läuferisch unterwegs und damit Botschafterinnen des Laufsports. Und der Cupgedanke wird ganz nebenbei mehr denn je durch sie repräsentiert.

Ergebnisse aus Wesseling/Fotos

Laufberichte

Berlin-Marathon: Ein Reisebericht

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Berlin in 3 Tagen: Stadtrundlauf inklusive, lautete das Motto unseres Wochenendtripps, bei dem wir Spitzenwetter gleich mitgebucht hatten. Anreise am Freitagnachmittag mit dem ICE und Bezug der Ferienwohnung in der Nähe vom Alex. Später mussten wir uns bei der Reiseleitung anmelden und unsere Reiseunterlagen abholen. Das Büro war im Flughafen Tempelhof untergebracht und hatte die Größe XXL. Über lange Gänge wurde man schließlich zu der Stelle geleitet, wo es das All-Inclusive-Bändchen gab, mit dem wir am Sonntag Zugang zu unserem Stadtlauf bekommen sollten. Anmeldung und Messe waren perfekt organisiert, hierfür gab es 3 Sterne (von 3). Nach vollendeter Anmeldung blieb noch Zeit, um Souvenirs (Marathonbierglas und Flohsamen) zu kaufen und auf dem Rollfeld in der Abendsonne ein kühles Getränk genießen.

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An diesem Tag wie am Sonntag wurden uns Personal-Guides (Christianes Töchter) zur Seite gestellt, die uns Dank entsprechender Apps auf dem Smartphone zielsicher durch Berlin führten. So endete der Abend in einem vietnamesischen Restaurant, in dem wir an unserem Tisch selbst kochen durften. Das war sehr gemütlich und originell. Ganz Berlin war an dem Wochenende auf Marathon programmiert. So wurden wir auf dem Heimweg gefragt, wieso Marathonis noch so spät auf der Straße sind und sich nicht mit ausreichend Schlaf auf den Frühstückslauf am Samstagmorgen vorbereiten. Klare Antwort, der von der Reiseleitung organisierte Frühstückslauf musste ohne uns stattfinden.

Stattdessen stand am Samstag ein bisschen Kultur und Aufarbeitung deutscher Nachkriegsgeschichte auf dem Programm. Dabei galt es abzuwägen zwischen Schonen der Beine und Herunterpegeln der Aufregung, die stündlich zuzunehmen schien. Unterwegs trafen wir ständig andere Stadtläufer, gut erkennbar an bunten Sportschuhen und blauen Armbändchen. Die Armbändchen hielten einem kleinen Reißtest nicht stand und mussten schon am Samstag genäht werden, nur 1 Stern. Auf unserer Tour kamen wir auch an der Laufstrecke vorbei, auf der gerade die Inline-Skater ihren Marathon fuhren. So konnten wir schon mal etwas Atmosphäre schnuppern. Der Abend schloss ab mit einer Pasta-Party im kleinen Laufmonsterkreis.

Am Sonntag war es dann endlich soweit und wir konnten uns auf das Herzstück unserer Tour freuen. Schon früh ging es los. Außer uns hatten noch rund 39.997 andere Touristen aus über 130 Ländern die Tour gebucht und strömten von allen Seiten auf das Gelände vor dem Reichstag. Auch hier war alles gut und übersichtlich organisiert, ebenfalls 3 Sterne. Die Menschenmassen und die Größenverhältnisse waren mehr als beeindruckend. Gut, dass es nicht unser erster Lauf dieser Art war. Bei Christiane sogar schon der 20. Marathon! In dem Trubel haben wir uns dann auch aus den Augen verloren, aber durch Zufall standen Anja und ich im Startblock wieder nebeneinander. Da der Rheinländer bekanntlich nicht lange allein ist, sahen wir auch gleich Gabi (aus Köln) neben uns stehen. Zufälle gibt’s! Wir wünschten uns noch Spaß und Glück und schon setzte sich das lange Band der Teilnehmer in Bewegung. Da haben wir uns dann wieder aus den Augen verloren.

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Der Lauf an sich ist ein überwältigendes Erlebnis. Dachte man am Start noch, das Feld würde sich nach ein paar Kilometern lichten, sah man sich getäuscht. Eine wabernde Masse von wippenden Köpfen und bunten Shirts zog sich vom Start bis zum Ziel durch die Stadt, eindrucksvoll anzuschauen, wenn die Straße etwas abschüssig war.

Ab Kilometer fünf gab es alle 2.500 Meter eine Verpflegungsstation. Dort gab es gegen Vorzeigen des blauen Bändchens kalte Getränke und Obst, leider aber auch infolge der Massen eine kleine Schlacht ums Buffet. Hier wie beim Überholen musste man einige Seitenhiebe einstecken. Gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Bezüglich des Stimmungstest waren wir uneinheitlicher Meinung. Fast überall standen meist viele Zuschauer am Wegesrand, auch spielten zahlreiche Bands, aber der Funke sprang selten auf die Läufer über. Vielleicht lag es daran, dass die Straßen breit und die Zuschauer dadurch „weit“ weg standen oder man zu abgelenkt war, weil das Laufen im Pulk kontinuierliche Aufmerksamkeit erforderte. Daher nur 2 Sterne.

Insgesamt war die Strecke aber sehr kurzweilig und die ersten Kilometer flogen nur so dahin. Doch zum Sightseeing kam man nicht, weil es viel zu voll war. Die Halbmarathonmarke war schnell erreicht. Danach hatte dann jede von uns ihr persönliches Tief, mal früher mal später. Doch am Ende war die Tour, trotz aller Anstrengungen (viel zu) schnell vorbei. Für Christiane in 3:48:46, für Sabine in 3:51:07 (PB) für Anja in 3:56:08. Alle 5 km war eine Uhr aufgestellt, so dass man seine Zeit kontrollieren konnte. Das war gut so, denn am Ende hatten wir alle eine deutlich längere Strecke auf unseren GPS-Uhren, sogar bis zu 43km. Ein Rätsel, das wir nicht aufklären konnten.

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Die sanitären Anlagen (10 ! Duschen im Damenbereich) bekommen keinen Stern, ebenso die Verpflegung im Zielbereich, da ist man durch das REWE-Dorf in Köln doch sehr verwöhnt. Dafür gab es andere Nettigkeiten im Zielbereich wie Liegestühle, auf denen man in der Sonne die Beine hoch legen konnte oder Podeste für ein Erinnerungsfoto, nochmal 2 Sterne.

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Insgesamt also ein absolut empfehlenswertes Erlebnis für Menschen, die sich auch in großen Gruppen wohlfühlen. Nachdem wir genug Berliner Luft geschnuppert hatten, bekamen wir Heimweh und gingen zum Abschluss in die StäV, um in einem „richtigen Brauhaus“ die Reise ausklingen zu lassen. Für den Service kein Stern, da nicht so schnell wie wir. Sonst ein gelungener Schlusspunkt.

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