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Wer lange läuft, der ist hier richtig!

Laufberichte

Doppelter Mannschaftssieg in Rosellen

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Alexandra Tiegel, Liz Roche und Sören Braun mit Topzeiten

Ein kurzfristig angesetzter Trainingswettkampf im Neusser Stadtteil Rosellen wurde zum vollen Erfolg für einige Langstreckler des TV Refrath running teams. Trotz nasskalter und zudem windiger Witterung standen doch viele Läufer beim 31. Abendlauf über 5 und 10 km aus dem Neuss-Düsseldorfer Raum am Start. Die TVRler wollten mit einer kleinen Truppe gerne die Mannschaftswertungen gewinnen. Und das gelang über 5 km gleich doppelt: die Damen siegten mit Alexandra Tiegel als Gesamtsiegerin in 19:00 min., Liz Roche, die erst eine Minute vor dem Startschuss einsatzbereit war und trotzdem mit 19:41 min. als 3. Bestzeit lief, und Kinga Fuchshuber (19./24:41/PB) als Dritte im Bunde.

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Da wollten die Männer nicht nachstehen. U20-Jugendläuf Sören Braun lief aus vollem Training ein kontrolliertes Rennen als Zweiter mit neuem Hausrekord in 17:16 min. hinter dem schnellen Schotten Nikki Johnstone ein, der mit 16:36 min. nur etwas mehr als eine halbe Minute vor dem Abiturienten aus Rösrath als Erster im Ziel war. Die nächsten TVRler waren Heiko Wilmes (4./18:26) und der Vater von Sören, Stephan Braun (8./19:44). Dahinter lief André Eßer (M40) in 19:50 min ebenfalls persönliche Bestzeit. Beide TVR-Mannschaften siegten mit deutlichem Vorsprung. Mission erfüllt.

Ein starkes Rennen lief Ultraspezialist Moritz Kufferath über 10 Kilometer. Doch dass der 37jährige bereits drei Wochen nach dem Bonn-Marathon sein zweitschnellstes Ergebnis erzielte, damit hat er selbst am wenigsten gerechnet: mit 34:30 min. und als Sieger der M35 wurde er 3. im Gesamtfeld, nur knapp im Spurt von den deutlich jüngeren Konkurrenten Marvin Weiss (34:24) aus Dorsten und Sebastian Risko (34:28) aus Mönchengladbach geschlagen. Mit Andreas Franssen (3. M50/38:40) und Günter Lindemeier (8. M50/42:48) kam das TVR-Team hinter der TG Neuss auf Rang 2.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

Laufberichte

1.206 Kirschblütenläufer in der Refrather City

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Teilnehmer sorgen trotz kühlem Aprilwetter für beste Stimmung

Der 13. Kirschblütenlauf, ausgerichtet vom TV Refrath running team, ist gelaufen und bei fast 1.400 Meldungen waren tatsächlich 1.206 große und kleine Renner dabei. Das Wetter war mit 6-8 Grad sehr frisch und die überraschend häufigen Sonnenblicke wurden nur durch zwei Graupelschauer unterbrochen. Nach dem ersten Start von 130 begeisterten Bambini im 500 m Lauf der Jüngsten folgten vier Läufe für Bergisch Gladbacher Grundschulen. Erstmals wurden Mädchen und Jungs in 1.+2. und 3.+4. Klassen getrennt. Vom Start an der Kreissparkasse Köln rannten alle Schüler zwei Mal den Siebenmorgen mit Wendepunkten runter und wieder rauf. Hier galt es neben der Einzelwertung in den Jahrgängen vor allem für die Mannschaftswertung zu kämpfen.

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Es gewannen in den einzelnen Wertungen die Teams der GGS Kippekausen und GGS Refrath gleich zwei Mal sowie die Freie Waldorfschule und die KGS An der Steinbreche. Den großen Wanderpokal holte sich zum dritten Mal in Folge die KGS In der Auen. Sie hatte mit 77,6 % die beste Quote zwischen Meldezahl und Schulgröße. Sie wurden ebenso mit einem Geldpreis belohnt, wie die Freie Waldorfschule (68,3 %) und die GGS Kippekausen (58,6 %), die mit 85 Kindern die meisten Grundschüler am Start hatte. Alle Schüler waren am Ende Sieger und wurden mit einer goldenen Medaille, gesponsert von Youngstar Travel, im Ziel belohnt. Abgerundet wurden die Schülerläufe mit den akrobatischen Darbietungen der Mini-Passion Cheers vom TV Refrath.

5 km Refrath-Lauf war der Renner

Einen deutlichen Teilnehmerzuwachs konnte TVR-Organisator Jochen Baumhof beim 5 km Lauf verzeichnen. Von 334 Meldungen bzw. 285 Finisher waren es gegenüber dem Vorjahr 117 Läufer mehr. Vor allem viele Firmen und die Freien Waldorfschule liefen mit. Die Abiturienten kämpften um jede Sekunde für ihre Abinote. Die Gesamtsieger aus 2015 hatten auch in diesem Jahr wieder die Nase vorn. Bei den Frauen gewann Claudia Schneider (LT DSHS Köln) in starken 18:55 min. vor der Triathletin Mala Schulz (19:22) vom SV Bergisch Gladbach. Fabian Pieters (TuS Köln rrh.) siegte in 17:34 min. mit 11 Sekunden Vorsprung vor Janic Miesen vom GSV Porz.

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10 km Sprintduell auf der Zielgeraden

Von 372 Meldern starteten 307 Läufer im Hauptlauf über 10 km, gleichzeitig der erste Lauf zur 3-Kreise-Laufserie der Sportstiftung der Kreissparkasse Köln. Der Tagessieger Tihomir Kostov setzte sich erst auf den letzten 200 Metern in der Einkaufsstraße Siebenmorgen mit einem langen Sprint von seinem Konkurrenten Arthur Ralenovsky von den Rhein-Berg Runners ab. Der bulgarische Sportstudent hatte im Ziel mit 33:18 min. nur zwei Sekunden Vorsprung. Bei den Damen verpasste Annabel Diawuoh vom Vfl Engelskirchen mit 40:02 min. nur knapp eine 39er Zeit. Es folgten Katja Hinze-Thüs (Rhein-Berg Runners/40:59) und Claudia Rey (TuS Lintorf/42:11).

30 Firmenteams und 52 Refugees waren begeistert

„So viele Firmenteams hatte wir lange nicht mehr“ stellte Laufmoderator Jochen Baumhof erfreut fest. 12 Teams waren alleine beim 5 km Lauf dabei. Es siegte das Bestattungshaus Koziol aus Refrath vor dem team bährenjagd aus Köln. Auf der doppelten Distanz war das Team Polizei GL mal wieder am schnellsten. Sie siegten klar vor dem ADRAshop und der BSG DEVK Köln. Auf Rang fünf lief der Rheinisch-Bergische-Kreis. Die Sekretärin des Landrates Dr. Hermann-Josef Tebroke, Dorothee Scheuermeyer, hatte viele Kollegen aus dem Kreishaus motivieren können. Der Schirmherr des Kirschblütenlaufs zeigte sich begeistert. Unter dem Motto „run happy“ waren über 50 Asylsuchende aus Refrath und Frankenforst aktiv dabei. Sie ließen sich ebenfalls von der Begeisterung rund um den Peter-Bürling-Platz anstecken. „Die einfachste und schönste Möglichkeit, diesen Menschen Abwechslung und ein Gefühl von Integration zu schenken“ freute sich Markus Pinger vom SV Refrath, der diese Aktion gestartet hatte.

Am Ende des Tages waren auch die 70 Helfer vom TV Refrath müde. Es ist alles glatt gelaufen und das Laufteam hat viele positive Rückmeldungen bekommen. Die 14. Auflage im nächsten Jahr wird aber wieder Mitte Mai gestartet. Dann ist wohl nicht mit Aprilwetter zu rechnen. Ergebnisse und ein Link zu vielen Fotos gibt es hier.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

News

Dieses Verhalten ist nicht zu entschuldigen

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Die Laufmonster lieben den Wettkampf und den offenen Fight mit allen Läufern. Auf der Strecke wird mit allen Bandagen auf allen Distanzen um Sekunden und Minuten gekämpft. Was die Laufmonster allerdings zutiefst verabscheuen, ist die vermeintliche Konkurrenz in Person von Hobbyläufern, die meinen, mit einem „Einlauf“ von der 40 km-Marke bis ins Ziel gleich einen ganzen Marathon für sich selbst „vereinnahmen“ zu können. Kurt H. aus Hilden ist so ein Typ. Der Gesamtstrecke eines Marathons vermutlich nicht mächtig, aber trotzdem in seinem Sinne sportlich ambitioniert, meinte er, am Sonntag nach dem Start um neun Uhr mit einem verspätetem Aufbruch von seinem gemütlichen Zuhause aus einen Marathon über die letzten zwei Kilometer entscheiden zu können. Und das tat er auch: 3:26:43 Stunden lautete seine phänomenale Gesamt-Zeit, die in der M75 schon fast weltrekordverdächtig rüberkommt – und in den Ergebnislisten zunächst brutto wie netto erschien – damit zwangsläufig erzielt direkt aus der ersten Startreihe neben allen bekannten Cracks. Nur leider fehlen auch auf den zweiten Blick alle Zwischenzeiten bis zur 40 km-Marke, die er sich als Einstiegspunkt für seinen persönlichen „Zielsprint“ ins Glück auserkoren hatte.

Nicht, dass die ganze Betrugschose dieses Jahr dermaßen aufgefallen ist, ist bemerkenswert. Nein, Kurt H. hat dieselbe Nummer bereits 2015 abgezogen und scheint in diesem Frühjahr auf den Geschmack gekommen zu sein. Aufgeflogen ist das Ganze jedoch nur durch Zufall. Nämlich, weil ausgerechnet Manfred Claaßen als seit langer Zeit ausgewiesener Schnellster seiner Klasse im Rheinland und darüber hinaus am Sonntag „nur“ den zweiten Platz seiner M75 belegte. Und das nach einer Zeit von Kurt, die alle Geschichtsbücher und die Bestenliste von Peter Greif sprengt.

Wir können noch nicht einmal vermuten, was den betagten Herrn Kurt H. aus Hilden zu seinen komischen, aber nicht lustigen Aktionen der letzten beiden Jahre verleitet hat, wollen dies allerdings auf keinen Fall zukünftig nochmals sehen!

Fotos vom Betrüger (natürlich nur im Zieleinlauf) aus 2016 und 2015.

Düsseldorf Marathon

Laufberichte

Erfolgreicher Frühlingsmarathon im Düsseldorfer Winter

2016-04-24_00203Es hatte sich ja angekündigt. Ein plötzlicher Wintereinbruch im sogenannten Frühling, mit einstelligen Temperaturen auch im Rheinland. Dazu ein böiger Wind aus Nordwest und auch angekündigter Niederschlag in Form von Graupelschauern. Und der Wetterbericht sollte Recht behalten, wenn auch das ganz üble Wetter eher am Sonntagnachmittag erscheinen sollte.

Bei gerademal 2 Grad verließ ich um 7.30 Uhr mit Nadia das Haus, um mal wieder (wie fast jedes Jahr in den letzten Jahren) beim diesjährigen Marathon in Düsseldorf anzutreten. Die Vorzeichen waren nicht optimal, denn nicht nur die Wetteraussichten, sondern vielmehr ein paar gesundheitliche Probleme während der Woche hatten mich doch zeitweilig an einem Start zweifeln lassen. Aber wofür hatte man die Trainingsstrapazen, vor allem der langen Läufe, in den letzten Wochen auf sich genommen? Ein eventuell möglicher „Ersatzmarathon“ in nächster Zeit ließ sich im Kalender für mich auch nicht realisieren.

2016-04-24_00202Am Start um 9 Uhr war es nicht viel wärmer. Eigentlich konnte man nur im Windschatten in der Sonne von Frühling sprechen. Im Startblock angekommen begrüßten mich noch einige bekannte Gesichter. Die Jacke noch schnell meiner Frau übergeben und nach einigen Begrüßungsworten und Vorstellungen der Top-Läufer durch den bekannten Sportreporter und früheren schnellen Marathonläufer Wolf-Dieter Poschmann ging es los Richtung Norden/Messegelände. Es war ordentlich frisch gegen den kalten Nordwestwind, so dass zahlreiche Starter mit langen Laufuntensilien unterwegs waren. Mich störten dabei eher nur die fröstelnden Hände. Handschuhe hatte ich vergessen.

Ich hielt mich zunächst zusammen mit Lauffreund Burkhard Schöne vom Marathon-Club Menden im Pulk der 3-Stunden-Läufer hinter den beiden blauen Luftballons auf. Mit Burkhard bin ich ja schon häufiger einen Marathon angegangen. So auch an gleicher Stelle im letzten Jahr, wo ich allerdings ab km 25 nicht mehr mithalten konnte.

Nach etwa 5 km verließ ich die „Luftballon-Gruppe“ und forcierte etwas das Tempo. Der Grund war nicht das Tempo, sondern die Gefahr eines Sturzes. Es ging in der Gruppe nämlich mal wieder recht eng zu und mich sollte nicht das gleiche Schicksal ereilen wie Laufmonster Kay-Uwe hier vor drei Jahren. Der Rückenwind in diesem Bereich der Strecke kam mir entgegen, so dass ein Schnitt von ca. 4:10 Minuten/km keine außerordentliche Anstrengung erforderte.

Auf leicht veränderter Streckenführung im Vergleich zu 2015 erreichte ich die 10 km-Marke (bereits noch vor der Oberkasseler Brücke auf der rechten Rheinseite). Gut 42 Minuten zeigte die Uhr. Ganz ordentlich und doch hatte ich gedacht schneller unterwegs zu sein. Dann ging es über die Brücke zunächst wieder im Gegenwind Richtung Westen durch Oberkassel. Die Luftballons waren nicht weit hinter mir, wie ich in einer Kurve feststellen konnte. Inzwischen lösten sich die Gruppen mehr und mehr auf. Ich konnte mich aber immer an ein, zwei Mitläufern orientieren, so dass ich nicht allein schon zu diesem Zeitpunkt „im Wind stehen“ musste. Zuschauer waren aufgrund der kalten Temperaturen an diesem Tag nicht so viele erschienen wie in vergangenen Jahren und trotzdem wurde eifrig angefeuert. Gut, inzwischen bin ich da ja auch echt verwöhnt vom Venloop!

Die Halbmarathonmarke war geschafft (noch auf Oberkasseler Seite). 1:28:30 Std. und damit gut 1,5 Minuten langsamer als vor einem Jahr, wo ich aber später – wie bereits erwähnt – schwer abbaute. Also eigentlich gut im Schnitt für eine Wunschzeit noch unter drei Stunden, aber ich merkte doch schon einen gewissen Kraftverlust.

2016-04-24_00201Es ging zurück auf die „Schäl Sick“, kurz über die „Kö“ und wieder Richtung Norden. Gefühlt war überall Gegenwind. Dann kam der Graupelschauer, wobei der mir nicht nachhaltig in Erinnerung blieb. Es sollte der Einzige am Vormittag bleiben. Später am Nachmittag kamen da noch ganz andere Exemplare.

Erstaunlicherweise hatte ich nach einem Isomix ab Km 25 wieder etwas mehr Kraft und konnte sogar mein Tempo leicht steigern. Nach 2:05:17 Std. passierte ich die 30 Km-Marke und hatte einige Läufer inzwischen überholt oder abgeschüttelt. Ein Jahr zuvor war ich bei fast gleicher Zeit hier angekommen. Ich hatte also 1,5 Minuten im Vergleich zu 2015 seit der Halbmarathonmarke gutgemacht. Und es lief zunächst flüssig weiter. Inzwischen war ich allerdings allein auf weiter Flur.

Ab km 34 wurde es dann aber plötzlich merklich schwerer. Kam der Mann mit dem Hammer so spät noch? Auch Gels, Wasser und zuletzt Cola brachten mir keine zusätzliche Energie zurück. Wieder begann das Leiden auf den letzten Kilometern und zum ersten Mal überholten mich Läufer. Ich schleppte mich auf den Schlenker Richtung „Kö“ und der 40 Km-Marke, wo Nadia stand und mich anfeuerte. Meine Uhr zeigte, dass eine Zeit unter drei Stunden aufgrund meines zuvor angeschlagenen Tempos zwischen km 25 und 33 noch erreichbar war. Tempo forcieren ging aber gar nicht mehr. Nur ins Ziel kommen, egal welche Zeit! Bloß nicht stolpern war die Devise und nicht gehen, sondern bedacht weiterlaufen und an den Zieleinlauf, warme Duschen und ein kühles Bier im Anschluss denken. Der letzte Kilometer war dann gefühlt so lang wie nie! Oft hatte ich ja noch einen ganz ordentlichen Zielsprint auf Lager gehabt. Aber heute waren alle Akkus leer.

Es ging hinunter an die Rheinpromenade und auf die letzten ca. 300 Meter. Und ich kam, sah und finishte dann doch tatsächlich unter drei Stunden. Völlig ausgelaugt bedeuteten exakt 2:58 Stunden insgesamt Platz 113 und Platz 13 in der AK. Ich war hoch zufrieden, denn damit hatte ich in den letzten Tagen nicht mehr gerechnet. Ein Marathon mit einer 2 vorne! Satte sechs Minuten schneller als im Vorjahr! Jawoll!!!

Mein Lauffreund Burkhard finishte übrigens in einer Zeit von 3:04:15 Stunden, ungefähr in der gleichen Zeit, wie ich vor einem Jahr, wo er in etwa meine heutige Zeit gelaufen war. Die Laufmonster Carsten Anders und Thomas Leonhardt finishten in guten 3.14:22 bzw. 3:53:00 Std. Äußerst beeindruckend und die Top-Leistung aus meiner Sicht (neben den Top-Leistungen der Sieger ganz oben) bot unser Monster Manfred Claaßen, der seinen ersten Marathon nach schwerer Verletzung inklusive Operation im letzten Jahr in sagenhaften 3:56:22 Std. meisterte und somit in der AK M75 ein bundesweit herausragendes Ergebnis erzielte. Herzlichen Glückwunsch besonders Dir, lieber Manni!!!

Der Rest des Tages war klar: Erst warm duschen, dann kühles Bier und Essen in einem schönen portugiesischen Restaurant und dabei in Gedanken den Zieleinlauf nochmal Revue passieren lassen. Die Gedanken von km 40 wurden also Realität. Und ich hatte es Düsseldorf doch wieder mal gezeigt. Das konnte auch der kurzfristig einberufene rheinische Winter nicht verhindern.

News

Manfred Claaßen ist der wahre Sieger der M75

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Laufmonster mit großem Marathon Comeback in Düsseldorf

Was hat er nicht alles durch- und mitmachen müssen im vergangenen Jahr. Seit dem 75. Geburtstag jagte eine Verletzung die nächste, zum einen selbst beigebracht, zum Teil aber auch langwierige Folgen des Fahrrad-Sturzes im Juni. Pünktlich zum Düsseldorf Marathon hatte er sich wieder herangekämpft an altersklassengerechte Leistungen. Und er finishte fast wie immer auf den Punkt genau – gut, mit einer in 2:01 zu 1:55 etwas langsameren zweiten Hälfte. Dafür jedoch in 3:56:22 Stunden noch immer deutlich unter vier Stunden. Herzlichen Glückwunsch zum 1.335 Rang gesamt und zum zweiten Platz in der Altersklasse! Zum zweiten?

Wer ist Kurt Hageneier?

Jetzt kommt nämlich leider der ein wenig traurige Part der Geschichte. Da draußen gibt es augenscheinlich einen M75-Läufer namens Kurt Hageneier, der mit der Start-Nr. 3932 auf Platz 505 in sagenhaften 3:26:43 Stunden – brutto wie netto, also aus der ersten Startreihe – einlief. Wohl aber erst kurz vor der 40 km-Marke in das Rennen einstieg. Oder warum fehlen alle Zwischenzeiten bis kurz vor dem Ziel? Seltsam, aber natürlich nicht unerklärlich. Es handelt sich bei Kurt Hageneier tatsächlich und traurigerweise um einen echten Marathonschummler. Wer jetzt noch glaubt, es könnte auch nur halbwegs mit rechten Dingen zugegangen sein, schaue sich mal die Ergebnisse vom Vorjahr an. Start-Nr. 3795: Kurt Hageneier. Platz: 920. Platz M75: 1. Endzeit: 3:48:29 Stunden. Zwischenzeiten bis km 40: Keine! Hoffentlich wird das bald mal korrigiert…

Danke an Thomas Boelter für die Recherche

Laufberichte

Erfolgreiche Laufmonster im Schatten der Severinstorburg

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Zwei Altersklassenerfolge beim 32. Severinslauf in der Südstadt

Insgesamt fünf Laufmonster nahmen gestern am Laufklassiker im Severinsviertel teil. Drei allerdings unter fremder Fahne. Tanja übernahm kurzfristig eine überzählige Start-Nummer, Lutz startete mit seinen Nephrokids – der Selbsthilfegruppe für chronisch nierenkranke Kinder und Kai für das Team Talanx. Die Nephrokids wurden dabei zurecht gefeiert, liefen doch einige sogar die kompletten drei Runden und dann noch mit Bestzeit auf dem Severinskirchplatz ein – siehe auch die Slideshow. Es war bereits die 12. Teilnahme für die Kinder und Jugendlichen, die wie immer dank der Organisatoren Georg Herkenrath und Jochen Scheler sowie unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes an den Start gehen konnten.

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Es soll sogar einige Läufer geben, die an allen 32 Auflagen des KVB Severinslaufes teilgenommen haben. Hier gibt es sicherlich von einzelnen Langläufern – im wahrsten Sinne des Wortes –  einige Geschichten und Anekdoten zum Besten zu geben. Vielleicht sollte man sich einmal die Mühe machen, diese zu sammeln und niederzuschreiben. Für das Laufmonster-Geschichtsbuch kann man den – wievielten eigentlich? – Laufmonster-Altersklassenerfolg von Guido festhalten. 45:57 Minuten netto reichten einmal mehr für den zweiten Platz in der M60. Gleiches schaffte Köln Marathon-Botschafterin Verena in ebenfalls netto 58:17 Minuten, obwohl Sie es lange Zeit nicht wahrhaben wollte, dass Sie wie eigentlich immer auf dem Treppchen landen würde. Alle Altersklassensieger erhielten wieder die begehrten Tickets für eine dreistündige Freifahrt mit dem Colonia Express. Da kann man nur hoffen, dass die beiden sowie alle anderen am 26. Juni keinen Lauf im Kalender haben.

Ergebnisse. Alle Fotos der Veranstaltung bzw. von Eventfotografie 24 gibt es hier.

Lauf Cups im Rheinland

Laufmonster erstürmen die Teufelsley

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Äußerst erfolgreich war am Samstagabend der Start der vier Laufmonster Christiane, Daniel, Manuel und Sabine in den Eifel-Ahr Berg-Cup. Der erste Lauf zu dieser Bergwertung ist ein 16 km Lauf vom Sportplatz in Hönningen hinauf zur Teufelsley und wieder zurück. Einzelheiten zur Strecke hat Daniel im letzten Jahr schon beschrieben. Diese Beschreibung hat Christiane und mich so angesprochen, dass klar war: in diesem Jahr sind wir auch dabei. Die Bergläufe sind auch eine geeignete Vorbereitung für unseren Start am Rennsteig. Pünktlich um 17 Uhr fiel der Startschuss für alle 5, 10 und 16 km-Läuferinnen und Läufer. Der April zeigte sich für den Lauf von seiner sonnigen Seite, also fantastische Laufbedingungen. Stetig aber mit einer moderaten Steigung ging es dann 5 km bergauf, bevor sich das Feld teilte. Die 10 km-Startenden durften ab dort schon wieder bergab laufen. Danach war es für einige von uns ein streckenweise sehr einsames Rennen. Gut, dass die Strecke so hervorragend markiert war und ein Verlaufen unmöglich.

26593013296_da1b040a75_mSo lief Manuel als „schnellstes Monster“ schon nach 1:02:35 durch den Zielbogen auf dem Sportplatz. Eine hervorragende Zeit, 3 min. schneller als der Sieger 2015. In diesem Jahr war das Herrenfeld aber äußerst stark besetzt, so dass für ihn der 4. Platz in der Gesamtwertung heraussprang, gleichzeitig Platz 1 in der AK. Der Sieger Frank Hardenack blieb mit 0:59:50 sogar unter der magischen Stundengrenze. Das überschaubare Damenfeld war in der Spitze ebenfalls stark besetzt. Der Sieg ging an Thurid Buch in 1:10:19. Die Plätze 5 und 6 gingen an die Laufmonster Christiane (1:24:02) und Sabine (1:24:45), was jeweils Platz zwei in der AK bedeutete. Den Laufmonster-Erfolg machte Daniel rund, der mit 1:15:18 auf Platz drei in seiner AK lief. So konnten wir am Ende dieser perfekt organisierten Laufveranstaltung jeder einen Ahr-Wein von der Siegerehrung mit nach Hause nehmen.

News

Rhein-Berg Runners Report April 2016

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Westdeutsche Meisterschaften an der Mosel – Martin Koller gewinnt Altersklassenwertung

Bei typischem Aprilwetter fanden am 16. April die Westdeutschen Meisterschaften im 10 km Straßenlauf in Mülheim an der Mosel statt. Ein kräftiger Regenschauer kurz vor dem Start sorgte für eher schwüle Bedingungen auf dem windanfälligen Kurs entlang der Mosel. Dies war wohl auch der Grund, dass für einen 10 km Lauf ungewöhnlich viele Läuferinnen und Läufer das Rennen vorzeitig beendeten.

Die Rhein-Berg Runners trotzten den Bedingungen und erreichten in der Besetzung Arthur Ralenovsky (33:59 min./11. M), Lukas Schommers (34:32 min./12. M) und Martin Koller (35:45 min./1. M50) einen guten 6. Platz in der Mannschaftswertung – bei insgesamt 30 Mannschaften im Ziel.

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31. Haspa Marathon Hamburg – Bestleistungen von Oliver Bruns und Rene Grass

Bei der 31. Auflage des drittgrößten Marathonlaufes in Deutschland und des Highlights im Frühjahr folgten mehr als 16.000 Teilnehmer dem Motto „Run The Blue Line“ und gingen um 9 Uhr an den Start des 42,195 km langen Rundkurses durch die Hamburger City.

Trotz Sonnenschein und günstigen Temperaturen waren die Laufbedingungen nicht optimal, denn stärkerer Wind bereitete den Teilnehmern Probleme auf den offenen Streckenabschnitten. Der aktuelle Weltranglistenerste und Favorit, Tesfaye Abere aus Äthiopien, entschied das Rennen nach 2:06:58 zwar für sich, verpasste den 3 Jahre alten Streckenrekord jedoch deutlich. Die Rhein-Berg Runners waren in Hamburg mit Oliver Bruns und Rene Grass durch zwei Läufer vertreten. Trotz gesundheits- und verletzungsbedingter Vorbereitungsprobleme schafften es beide Läufer, eine persönliche Bestleistung zu erzielen.

Oliver Bruns steigerte seine Bestzeit (3:09:35, Frankfurt 2014) um beachtliche 13:57 Minuten auf 2:55:38 Stunden und erreichte zudem deutlich sein Ziel, die 3 Stunden-Marke zu unterbieten. In seiner Altersklasse M35 erreichte er den 35. Platz. Rene Grass verbesserte mit der Zielzeit von 3:07:54 Stunden seine bisherige Bestzeit (3:12:12, Frankfurt 2015) um 4:18 Minuten und erreichte in seiner Altersklasse M45 den 130. Platz.

Beide Läufer werden bei den Herbstmarathons in Frankfurt (Oliver Bruns) und in Amsterdam (Rene Grass) erneut versuchen, Bestleistungen zu erzielen.

Pressemitteilung von Rene Grass

News

1.230 Vormelder beim Kirschblütenlauf

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Nachmeldungen sind am Sonntag direkt in Refrath noch möglich

Die Meldezahlen für die 13. Auflage des Kirschblütenlauf des TV Refrath sind sehr erfreulich. Der Renner ist in diesem Jahr die 5 km Strecke. 253 Teilnehmer sind bisher gemeldet, so viele wie noch nie. „Erstmals legen die Abiturienten der Freien Waldorfschule aus Bergisch Gladbach ihre Sportprüfung im 5.000 Meter Lauf ab“ berichtet Jochen Baumhof vom TVR running team. Aber auch viele Firmen wählen die kurze Distanz für ihre Mannschaftswertung. Hinzu kommt eine größere Anzahl von Asylsuchenden.

SV Refrath meldet 52 Refugees

Anke und Markus Pinger vom Fußballverein SV Refrath betreuen viele in Refrath lebenden Asylssuchende aus vielen Ländern. Sie hatten die Idee für eine Teilnahme am Kirschblütenlauf – und waren von der Resonanz überrascht. Ingesamt 52 Refugees wollen mitrennen. Die Startgebühren entfallen, da war sich der TVR-Vorstand sofort einig. Zudem freuten sich die Gäste bereits in den Tagen zuvor über zahlreiche Laufschuhspenden aus den Reihen des TVR running teams. „Alle sind hoch motiviert und wir wollen so dazu beitragen, dass sie sich bei uns wohl fühlen“ berichtet Markus Pinger.

Mindestens 450 Gundschüler und 105 Bambini am Start

Auch die Stadtmeisterschaften der Grundschulen über 1.000 Meter werden am kommenden Sonntag in Refrath ausgetragen. Neben den vielen Pokalen für die Jahrgangswertungen geht es um den XXL-Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Schule. Die KGS In der Auen möchte den Pott zum dritten mal verteidigen. Die Firma Bähr Ing. aus Köln hat zudem noch Geldpreise für die drei besten Teams ausgelobt. Als neuer Partner für alle Kinder- und Schülerläufe spendiert das Jugendreise-Unternehmen Youngstar Travel 750 Medaillen, die allen Finishern im Ziel übereicht werden.

Kurzweiliger City-Natur-Rundkurs mit Sambarhythmen

Wer am Sonntag kurz entschlossen noch dabei sein möchte, kein Problem. Nachmeldungen sind auf dem Peter-Bürling-Platz ab 11 Uhr möglich. Die Startzeiten der Hauptläufe lauten für 5 km 15.30 h und für 10 km 16.30 h. Die 10 km sind zudem auch der erste Lauf zur 3-Kreise-Laufserie, gefördert von der Sportstiftung der Kreissparkasse Köln. KSK-Vorstandsmitglied Dr. Rolf Tiedecken wird zusammen mit dem Schirmherrn des Laufes, Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, den Startschuss geben. Es geht durch den größten Bergisch Gladbacher Stadtteil Refrath und dann in das Naturschutzgebiet Saaler Mühle. Die Runde ist DLV vermessen. Auf der Dolmanstraße wird die Sambagruppe Shaking Eggs für Stimmung sorgen. Die Malteser Komturei lädt auf dem Peter-Bürling-Platz wieder in die „Runners Lounge“ ein und der Hochseilgarten K1 und Jugendreisen Young Star Travel bauen eine Slackline für Alt und Jung auf.

Anlieger der Straßen Dolmanstraße, Siebenmorgen, Alter und Neuer Traßweg, Sandbüchel und Nebenstraßen müssen zwischen 12 und 18 Uhr ganz oder zeitweise mit Sperrungen und Verkehrsbehinderungen rechnen. Der TV Refrath empfiehlt möglichst ein eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel. Die Refrather KVB-Haltestelle der Linie 1 z.B. ist nicht weit vom Start entfernt. Alle weiteren Infos hier.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

TV Refrath Running Team

Manuel Skopnik ist deutscher Vizemeister M40 im Ultratrail

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Traillaufen boomt seit vielen Jahren auf der ganzen Welt. Lange Strecken auf „Abwegen“ mit äußerst schwierigen und kräftezehrenden Bergauf- und Bergab-Passagen durch die Natur sind hier völlig normal. Wie bei Straßenläufen, so gibt es auch im Trail Ultradistanzen, also Strecken jenseits der 42,195 km bzw. Marathon. Am letzten Wochenende richtete die Deutsche Ultravereinigung DUV die Deutschen Meisterschaften im hessischen Witzenhausen innerhalb des Bilstein-Marathons aus.

Manuel Skopnik im Trikot des TV Refrath running team war dabei und lag bis zur 50 km Marke in den Top Ten des Gesamtfeldes. Doch das letzte Viertel des 65 km mit insgesamt 1.700 Höhenmeter durchsetzten Parcours forderte ihren Tribut. Hinzu kamen Magenprobleme und Kräfteverlust. Doch der Bergisch Gladbacher biss sich durch. „Ultratrail ist ja kein Kindergeburtstag“ wusste der 43jährige wie die anderen 250 Starter schon vorher. Sein Kampfgeist sollte belohnt werden. Als 11. der Gesamtwertung im Zieleinlauf nach 65 km errang er in der Masterklasse M40 die Silbermedaille. Eine tolle Belohnung des TVR-Läufers für 5:17:58 Stunden Strapazen.

Bei den Männern siegte der Göttinger Florian Reichert überlegen in 4:29:03 h. Die Siegerin der Damen heißt Manishe Sina von der LG Seligenstadt in starken 5:36 Stunden.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof

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