Laufwetter löst Badewetter ab
Bericht zum 28. Lauf “Rund um den Fühlinger See”
Nachdem ich in den letzten Wochen nur zum Schwimmen am Fühlinger See war, ging es gestern bei guten Laufbedingungen zum 28. Volkslauf „Rund um den Fühlinger See“. Angelockt durch das gute Laufwetter kamen viele Nachmelder zu dem beliebten Lauf im Kölner Norden. Insgesamt gingen um 9:15 Uhr rund 250 Läuferinnen und Läufer auf die 10km-Strecke, die in 2 Runden absolviert werden musste. In der Spitze wurde vom Start weg Tempo gemacht, während ich als Anti-Früh-Sportler erst einmal in den Rennmodus finden musste. Dennoch war ich mit der ersten Runde ganz zufrieden und konnte mich ab da an eine Gruppe anhängen mit dem Gedanken „mal sehen, wie lange es reicht“.
Der entscheidende Tipp kam dann von einem mir bekannten Streckenposten, der mir bei km 7,5 zurief: „Jetzt dranbleiben – ist nicht mehr weit“. Da hat er Recht, dachte ich mir und folgte seiner Aufforderung. Bis auf den kleinen Anstieg vorm Ziel ging es auch gut und ich konnte die zweite Runde mit einem negativen Split beenden. Das bedeutete Platz 1 in der AK und Platz 13 Gesamt in 0:47:35. Angefeuert wurde ich unterwegs von Laufmonster Lukas, dem der Trainer eine Wettkampfteilnahme verboten hatte. Gut, dass manche Vielstarter unter uns keinen Trainer haben!
Im zweiten Hauptrennen, des wie immer hervorragend und familiär organisierten Laufes, ging dann Laufmonster Manfred Claaßen gemeinsam mit rund 350 Läuferinnen und Läufern an den Start. Er hatte sich den Halbmarathon als Vorbereitungstraining für seinen 95. (!) Marathon (in Köln) in den Trainingsplan geschrieben. Obwohl er nach einem gleichmäßigen Rennen als 1. seiner Altersklasse ins Ziel kam, war er nicht ganz zufrieden mit sich. Die drei gleichen Runden um den See hatten den Lauf zu einem zähen Erlebnis werden lassen. Spätestens beim Halbmarathon konnte auch Lukas die Füße nicht mehr still halten und machte seinen sonntäglichen Trainingslauf auf der Wettkampfstrecke – immer schön nach Plan.
Ein echtes Monsterwochenende gönnte sich Verena Hajek mit drei Starts an zwei Tagen. Es begann mit dem Rheinhöhenlauf am Samstag Vormittag, führte dann nach Bedburg und endete mit dem Halbmarathon am Fühlinger See. Da hat vermutlich kein Trainer mitgesprochen.
Foto: Andre Bonn
Oliver Kalmes am Fühlinger See mit starken 1:16:52 Stunden über HM
Triathlet, Langstreckler und seit kurzem auch Mittelstreckenläufer Oliver Kalmes ist immer für eine Überraschung gut. Beim 28. Lauf um den Fühlinger See im Kölner Norden rannte er von Anfang an einen 3:40-3:45er Stiefel und lief als Gesamtzweiter und Sieger der M45 nach 1:16:52 Stunden und 21,1 km hinter dem Eriträer Weldey Gerbremeskel (1:14:46/Leichlinger TV) ins Ziel. Diese Leistung ist für den Bergisch Gladbacher hoch einzuschätzen, blies der Wind, bei glücklicherweise angenehmen Termperaturen, auf den langen Geraden recht kräftig. Im vorderen Mittelfeld platzieren sich Andreas Rossa (6. M40/1:33:09), Frank Pöhler (6. M50/1:36:46), Michael Leiter in seinem allerersten HM (15. M45/1:37:37), Sabine Singer (4. W45/1:40:32) und Antje Wietscher in einem Trainingslauf als Siegerin der W60 (1:47:03).
Alexandra Tiegel über 5 km siegreich
Ihre Erkältung hatte sich noch nicht ganz überwunden. Doch die Beine liefen trotzdem gut. Die Odenthalerin gewann die 5 km Distanz mit zwei Minuten Vorsprung in 18:49 min. Tanja Causemann (1. W35/23:08) und Kinga Fuchshuber (2. W35/24:11) liefen neue persönliche Bestzeiten. Bei den Männer lief Heiko Wilmes wie immer am Limit: 18:49 min (2. M45). Dahinter reihten sich Ramsi Mekkioui (2. M40/19:05) und Achim Fuchshuber (10. M45/24:11) ein.
Junior Sören Braun Zweiter beim Run of Colors
Nachwuchsläufer Sören Braun lief in Köln unter dem Motto „wir laufen uns die Füße“ bunt von 415 Männern als Gesamtzweiter in Ziel. Der 18jährige aus Hoffnungsthal lief für seinen Arbeitgeber 1. FC Köln für das team #effzeh die 10 km in 37:39 min.
André Rinke in Kopenhagen mit starkem Saisonabschluss
Der schnellste Läufer im TV Refrath und auch des Oberbergischen Kreis krönte seine sehr erfolgreiche Saison in Dänemark. Im Elitefeld einer Riesenschar von Weltklasseläufern lief der Bergisch Gladbacher sehr mutig an. 16:13 bzw. 33:02 min zeigten die Uhren als Zwischenzweit bei Kilometer 5 und 10 an. „Ich bin im Frühjahr 1:11:11 in Bonn gelaufen. Da wollte ich mal was riskieren“ berichtet der ausgebildete Regisseur. Doch die Körner reichten nach einer langen Saison nicht mehr ganz. Mit Durchlaufzeiten von 50:46 (15 km) und 68:38 (20 km) musste er dem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen. Rinke finishte mit seiner zweitbesten Zeit von 1:12:26 Stunden als 68. im internationalen Feld. Unglaublich: Sieben Afrikaner liefen unter einer Stunde und 41 insgesamt unter 1:10 Stunden. Das hebt sich der 25jährige für kommendes Jahr auf. Nur knapp über dem Weltrekord siegte der erste 22jährige Kenianer James Mwangi Wangari.
Simon Dahl beim Wipperfürther Stadtlauf der Schnellste
Für seinen Arbeitgeber war Rückkehrer Simon Dahl beim 12. Wipperfürther Stadtlauf für die Firmenwertung am Start. Er gewann auf dem eckigen und hügeligen Citykurs über 9,4 km in 31:51 min. mit 46 Sekunden Vorsprung vor Richard Glatz aus Gummersbach. Freundin Lisa Jaschke wurde als Siegerin in 38:39 min bei den Frauen gefeiert.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Feierlaune beim 8. Run of Colours
Bei Kölns größter Laufveranstaltung für mehr Vielfalt, dem Run of Colours, sind am Samstag 1.661 Läufer und Läuferinnen an den Start gegangen. Mit 35:43 Minuten und 39:45 Minuten überquerten Matthias Knapp und Kathrin Stöcker als erste bei den Männern und Frauen die Ziellinie des 10 km-Laufs. Über die 5 km-Distanz waren Samira Scholven und Christian Müller die Schnellsten. Den ersten Preis für das beste Kostüm gewannen die Einhörner, Minions und die Römer-Legionäre von Ups. Das beste Spendenergebnis erzielte Manuel Wichert. Er hatte in den letzten Wochen 675,50 Euro für die Aidshilfe Köln gesammelt und kann sich nun über zwei Flugtickets nach Paris von Air France freuen.
Insgesamt sammelten die Spendenläufer knapp über 3.000 Euro für die Angebote der Aidshilfe. Traditionell waren auch wieder einige Prominente am Start. So gingen von der Lindenstraße Andrea Spatzek, Erkan Gündüz und Joris Gratwohl auf die Strecke. Außerdem liefen Klaus Nierhoff und ein Team vom 1. FC Köln mit. Entlang des Rundkurs feuerten SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Steinmann, Hannelore Bartscherer (Vorsitzende des Katholikenausschusses der Stadt Köln) und Elfi Scho-Antwerpes (Vorstand Aidshilfe Köln) die Läufer und Läuferinnen an.
Der nächste Run of Colours findet übrigens am 23. September 2017 im Rheinauhafen statt.
Pressemitteilung von Erik Sauer
Foto: Eventfotografie 24
Simon Dahl und André Rinke bei der DM am Start
Ein Riesenfeld von fast 5.500 Läufern war am letzten Sonntag beim 27. BARMER GEK Alsterlauf in Hamburg am Start. Darunter rund 700 Teilnehmer der Deutschen 10 km Straßenlauf
Meisterschaft. Vom TV Refrath wollten André Rinke und Simon Dahl zum Saisonabschluss noch einmal zeigen, was sie drauf haben. Ein knubbeliger Start ließ die beiden TVRler erst nach einem Kilometer frei laufen. André fand seinen Rhythmus und lief planmäßig bei genau 16:00 min an der 5 km Marke vorbei. Rund 15 Sekunden dahinter der erfahrene Langstreckler Simon Dahl. Die Temperaturen waren nicht so hoch wie befürchtet, doch viele Läufer beklagten einen gefühlt permanenten Gegenwind.
Simon Dahl bekam zudem Magenprobleme und musste zwischendurch das Tempo rausnehmen. Da es aber eine DM ist und kein Volkslauf, kämpften sich die beiden Bergisch Gladbacher durch und erzielten im Feld von 397 Männern respektable Zeiten: Andre als 62. mit 32:12 min. nur vier Sekunden über PB die zweitbeste Zeit seiner jungen Karriere und Simon als 98. mit 32:59 min. netto knapp unter die 33er Marke. „Die Beiden können im nächsten Jahr unter 32 Minuten laufen. Dann haben wir wieder ein ganz starkes Team“ ist sich TVR-Coach Jochen Baumhof sicher. Der dritte Mann für die Teamwertung, Torben Kirchner, musste leider wegen einer Sommergrippe passen.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Alexandra Tiegel siegt in Bergisch Gladbach
Mit einem satten Vorsprung von zwei Minuten holte sich eine Läuferin vom TV Refrath den Gesamtsieg beim 21. Bergisch Gladbacher Stadtlauf. Für die 10 km auf dem hügeligen und eckigen Rundkurs brauchte die Ärztin des Vinzenz-Palotti-Krankenhauses in Bensberg nur 38:26 Minuten. Mit starken Leistungen ebenfalls in die Top Top des Gesamtfeldes liefen auch Beate Gebehart (7./1. W55/45:34), Manuel Skopnik (6./1. M40/35:01) und Heiko Wilmes (9./1. M45/36:18). Zudem heimsten Martin Groos (1. M60/43:21) und Markus Heisig (1. M55/42:07) AK-Siege ein. Reinhard Feindt (2. M65/46:56) und Gerd Krüger (2. M75/55:26) belegten jeweils den zweiten Rang.
Weitere Ergebnisse: Oskar Altendorf (4. M65/58:42), Liam Condon (6. M45/39:27), Michael Eid (M35/38:12), Michael Leiter (M45/42:58), Damian Zehnpfennig (U23/46:35)
Karin Meuser für Senioren-Länderkampf nominiert
Mit guten 21:13 min. gewann Karin Meuser die Frauenwertung beim Rheinuferlauf in Wesseling bei sehr warmem Wetter. Da wusste sich aber noch nicht, dass sie am kommenden Samstag für den Senioren-Länderkampf gegen Frankreich in Saarlous über 800 m vom DLV nachnominiert wurde. Auch wenn die Form der DM-Achten am Ende der Saison nicht mehr so gut wie im Juli ist, so ist es für sie eine Ehre, erstmals bei einem Ländervergleichskampf am Start zu sein.
Brückenlauf Köln
Heiko Wilmes und Frederik Hartmann setzten beim 36. Gerolsteiner Brückenlauf in Köln ein Ausrufezeichen. Heiko blieb mit 59:06 min für 15,4 km als Sieger der AK M45 sogar unter einer Stunde, Frederik als Zweiter der gleichen AK mit 60:20 min. nur knapp darüber. Weiterhin liefen André Eßer (23. M40/1:10:59 std), Achim Fuchshuber (98. M45/1:21:09) und Thomas Euler (103. M45/1:21:36) unter 2422 Finisher mit.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
23.600 Meldungen zum Köln Marathon
Morgen ist letzter Preissprung für den Jubiläums-Marathon
Bis heute um 23:59 Uhr gilt noch die aktuelle Preisstufe für den RheinEnergieMarathon Köln, dann folgt der letzte Preissprung. Der Marathonstartplatz kostet bis dahin 85 Euro statt 111 Euro. Der Halbmarathon ist noch für 56 Euro zu haben und verteuert sich auf 60 Euro. Bei den Firmenstaffeln, bei der sich je Staffel 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, erhöht sich der Preis von 165 Euro auf 180 Euro.
Für die Wettbewerbe des RheinEnergieMarathon Köln am 2. Oktober 2016 haben sich bisher 23.613 Teilnehmer angemeldet. Der Marathon hat 18 Tage vor der Veranstaltung mit 6.020 Meldungen bereits jetzt die finale Meldezahl von 6.001 aus dem Vorjahr überschritten. 13.274 Halbmarathonmeldungen bedeuten 861 Teilnehmer bzw. 7 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Firmenstaffeln präsentiert von der Kölnischen Rundschau sind mit 583 Teams auf dem Vorjahresniveau. Der RheinEnergieSchulmarathon verzeichnet mit 1.792 Schülern in 256 Staffeln ein Plus von 9 Prozent zu 2015. Für den RheinEnergieKinderlauf am 1. Oktober liegen 195 Meldungen vor.
Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung
Pressemitteilung von Jan Broniecki
10-Kilometer Deutsche Straßenlaufmeisterschaften in Hamburg
Silke Schäpers Deutsche Vizemeisterin
Verletzungen verhinderten immer wieder eine Teilnahme von Silke Schäpers an den DM. Vor genau zwei Jahren stand sie das letzte Mal bei einer Deutschen Meisterschaft an der Startlinie, damals bei den 10 Kilometern in Düsseldorf. Am letzten Wochenende dann endlich wieder ein Start. Wieder die 10 Kilometer, diesmal in Hamburg.
Die Meisterschaft wurde im Rahmen des seit fast drei Jahrzehnten stattfindenden Alsterlaufes ausgetragen. Knapp 5.500 Läuferinnen und Läufer, davon gut 700 für die Deutsche Meisterschaft gemeldete Teilnehmer, gingen auf die sehr reizvolle, aber auch anspruchsvolle, wellige Strecke rund um die Außenalster an den Start. Im Vorfeld hatte Silke Schäpers mit einer Platzierung unter den ersten drei Damen geliebäugelt. Und die sollte es auch werden – das Aufbautraining von Lothar Pöhlitz in den letzten Monaten hat sich ausgezahlt. Nach 37:52 Minuten hieß es: Deutsche Vizemeisterin in Ihrer Altersklasse W45. Nur an Martina Boe-Lange vom niedersächsischen Verein SV Rosche, ging kein Weg vorbei. 36 Sekunden Vorsprung hatte diese letztendlich im Ziel. Dritte, in 38:29 Minuten, wurde Ramona Wied von der SG Wenden.
Gesamtsiegern und Deutsche Meisterin bei den Frauen wurde Melat Yisak Kejeta vom PSV Grün- Weiß Kassel in 33:16 Minuten vor Melina Tränkle, LG Region Karlsruhe in 34:10 Minuten und Jana Sussman vom Hamburger Verein LT Haspa Marathon in 34:20 Minuten. Bei den Männern hatte Florian Orth von der LG Telis Finanz Regensburg die Nase vorn. In 28:58 Minuten siegte er vor Amanal Petros, SV Brackwede in 29:04 Minuten und Dritter wurde Mitku Seboka, LAC Quelle Fürth, in 29:18 Minuten.
Pressemitteilung der Rhein-Berg Runners
Eigentlich klar: Ein Schiffer war am Wesselinger Rheinufer unschlagbar
Beim diesjährigen 2. Wesselinger Rheinuferlauf am vergangenen Samstagnachmittag war Frank Schiffer von der LG Donatus Erftstadt eine Klasse für sich und siegte über die Halbmarathondistanz in der Hitze am Rhein unangefochten nach einem einsamen Rennen in für ihn neuer persönlicher Bestzeit von 1:17:49 Stunden.
Bereits auf dem zweiten Platz (1. AK 40) landete mit Thomas Essmann in einer Zeit von 1:22:53 h das erste Laufmonster. Kurz vor dem Ziel hatte er den lange auf Platz 2 liegenden Stefan Stranz (BTV Brühl, 1:23:41) noch überholen können. Somit besitzt Thomas nun gute Karten, wie im vorigen Jahr in der Endabrechnung des Rhein-Erft-Akademie-Cups – nach dem letzten Lauf am kommenden Samstag in Bedburg – einen Podestplatz zu erklimmen.
Zahlreiche Starter hatten an diesem Tag mit den äußeren Bedingungen hart zu kämpfen. So auch Laufmonster Harald, der sich entkräftet und mit leichten Kreislaufproblemen noch auf den 11. Gesamtplatz (5. AK 45) in 1:28:39 Std. förmlich ins Ziel am Rheinforum schleppte und somit noch wertvolle Punkte für die REA-Cup-Wertung (insbesondere für die Teamwertung) sammeln konnte. Nicht viel später erreichte Daniel den Gesamtplatz 29 in 1:35:53 h und schenkte sich praktisch selbst kurz vor seinem Geburtstag einen Altersklassensieg (M35).
Kay-Uwe hatte gegen Ende der Distanz auch schwer zu kämpfen, konnte aber als Vierter seiner AK und mit Gesamtplatz 33 in 1:37:15 h das Rennen noch beenden. Dann kamen bereits die Monster-Damen ins Ziel, wobei an diesem Tag insbesondere Sabine als AK-Beste in 1:46:14 und Verena als Klassengewinnerin mit neuer persönlicher Bestzeit in 2:04:21 Stunden herausstachen. Bei Christiane lief es diesmal nicht ganz so rund. Sie erreichte aber noch in soliden 1:48:16 das Ziel kurz hinter Monster-Lauffreundin Gaby Zange (1:48:03). Herzlichen Glückwunsch an alle, die an diesem Tag den Bedingungen trotzten, den Lauf durchstanden und tolle Ergebnisse erzielten.
Ach ja, die Mannschaftwertung ging in 4:27:25 Stunden auch an die Laufmonster!
Weitere Informationen/Laufen im Rheinland mit der Cupwertung
Fotos: Werner Fink
Krankenhaus Porz: Sport gegen den Herzinfarkt
Bereits zum neunten Mal steht Porz im Zeichen des Herzens. Beim „Herz und Gefäßtag“ am 17. September des Krankenhauses Porz, der unter der Schirmherrschaft der Deutschen Herzstiftung steht, wird es wieder viele interessante, zum Teil interaktive Vorträge und wissenswerte Neuigkeiten zum Thema Herz und Gefäße geben – dieses Mal nicht nur von Medizinern und Fachleuten, sondern auch von Sportlern.
Dr. Marc Horlitz, Chefarzt der Kardiologie, ist einer von zehn Dozenten, die unter anderem über die Einsatzmöglichkeiten des neuen Diamantenbohrers für Herzkranzgefäße informieren werden. Auch die Frage, ob Patienten nach Stent, Ablation oder Defibrillierung noch Auto fahren dürfen, soll erörtert werden. Zudem werden neue Diabetes-Medikamente vorgestellt. Das Hauptthema des Herz und Gefäßtages allerdings ist Sport als Schutz vor dem Herzinfarkt.
Als Gastdozentin eingeladen sind u.a. Anja Lamberty, die beim Köln Marathon 2015 den dritten Gesamtplatz belegte sowie Marathonläuferin Gabi Zange. Die Mitarbeiterin des Krankenhauses Porz läuft seit 2009. „Es ist ein Hobby, das mir wahnsinig viel Spaß macht“ sagt sie. Rund 80 Halbmarathonläufe hat sie bereits absolviert – und das, obwohl sie unter leichtem Vorhofflimmern leidet. Wie und warum sie mit dieser Herz-Rhythmus-Störung, die unerkannt und unbehandelt zu einem Schlaganfall führen kann, Sport treibt, darüber wird Zange berichten.
Neben den Vorträgen werden im Foyer des Rathaussaals zahlreiche Aussteller über Behandlungsmethoden und Vorbeugemassnahmen bei bzw. gegen Herz- und Gefäßerkrankungen informieren und ihre aktuellsten Geräte präsentieren. Darunter ein tragbarer Defibrillator. Von 12.30 bis 14 Uhr stehen zudem Ärzte des Krankenhauses Porz für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
9. Herz und Gefäßtag am 17. September im Rathaussaal des Bezirksrathauses Köln Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70. Der Eintritt ist frei.
Foto (von Gabei Zange und Dr. Marc Horlitz) und Ursprungstext mit freundlicher Genehmigung von Christian Leinweber
Artikel im Kölner Wochenspiegel:
Runners dominieren als Team beim Gladbacher Stadtlauf
Plätze 2 und 3 für Meissner und Froning in der Gesamtwertung
Die 21. Auflage des Bergisch Gladbacher Stadtlaufes verzeichnete im Hauptlauf 588 Teilnahmen. Die Rhein-Berg Runners stellten mit Marianne Froning bei den Frauen und mit Ralf Teicher, Björn Müller, Tobias Hohagen, Alexander Hörniß, Rene Grass, Sebastian Linden, Lukas Schommers, Arthur Ralenovsky und Pascal Meißner bei den Männern, insgesamt zehn Teilnehmer. Der Start um 19:30 Uhr am Freitagabend fand wie gewöhnlich auf dem Marktplatz vor toller Kulisse im Rahmen des Stadtfestes statt. Zudem spielte einmal mehr das Wetter mit. Zum blauen Himmel strahlte die Sonne, bevor sie sich zum Startschuss gemeinsam mit dem Läuferfeld auf den Weg machte, die Tagesaufgabe zu beenden. Im Gegensatz zur Sonne gingen die Rhein-Berg Runners jedoch nicht unter, im Gegenteil, die Grünen dominierten als Team die 3,5 Runden durch die Bergisch Gladbacher Innenstadt.
Direkt nach dem Start folgt zu Beginn auf dem Marktplatz eine große 180 Grad-Wende, die das Feld über eine ca. 1,2 km lange Einführungsrunde zurück in die Fußgängerzone führt. Der rieseige Lindwurm hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits sortiert, in der 5-köpfigen Spitzengruppe, die nach 4:05 Minuten das erste Mal den Start/Ziel-Bogen passierte, befanden sich mit Pascal Meißner, Arthur Ralenovsky und Lukas Schommers gleich drei Läufer der Rhein-Berg Runners. Mit 13 Sekunden Rückstand folgte Sebastian Linden und mit 16 Sekunden Rückstand zunächst eine 4er Gruppe der Runners mit Alexander Hörniß, Tobias Hohagen, Rene Grass und Björn Müller. Marianne Froning lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 2, mit 12 Sekunden Rückstand auf die Führende. Weiterhin im Feld für die Runners dabei, Ralf Teicher, für den jedoch mit einem 25 Stunden-Teamlauf am Samstag eine große Herausforderung anstand und daher in Bergisch Gladbach ohne Zeitmessung teilnahm.
Die folgenden drei Runden, mit jeweils ca. 2,9 km Distanz führen weiterhin durch die Fußgängerzone und anschließend über einige schwierige Bergauf-Bergab Passagen im Bahnhofsbereich wieder zurück Richtung Marktplatz, mit Vervollständigung durch die Einführungsrunde. Die immer noch gemeinsam laufende fünfköpfige Spitzengruppe, mit den drei Vertretern der Runners, absolvierte die zweite Runde in sehr schnellen 9:37 Minunten. Sebastian Linden benötigte 10:15 Minuten und die nachfolgende 3er Gruppe um Tobias Hohagen 10:37 Minuten. Marianne Froning benötigte für die zweite Schleife 11:35 Minuten und lag damit weiterhin auf dem zweiten Platz.
In der dritten Runde konnte sich der Führende bei den Männern von Pascal Meißner ganz leicht absetzen. Die 5er Gruppe an der Spitze fiel nun leicht auseinander, konnte aber ohne Probleme die Platzierungen halten. Mit einer sehr temporeichen Schlussrunde in 9:12 Minuten konnte der Führende, Andreas Beulert vom Marathon-Club Menden, seinen Vorsprung ausbauen und gewann den Stadtlauf in 32:22 Minuten, mit 35 Sekunden Vorsprung vor Pascal Meißner, der mit dem 2. Platz einen tollen Erfolg für die Rhein-Berg Runners feiern konnte. Nur 16 Sekunden hinter Meißner lief Vereinskollege Ralenovsky als Gesamt 4. ins Ziel, direkt gefolgt von Lukas Schommers, der einen tollen Gesamterfolg, mit drei Läufern der Runners unter den Top 5 komplettierte.
Mit einer starken Zeit von 35:09 Minuten folgte Sebastian Linden, der auf Seiten der Runners im gesamten Rennen auf sich alleine gestellt war, auf Platz 7. Die nachfolgende 3er Gruppe führte Rene Grass mit einer Zeit von 36:24 Minuten ins Ziel, mit 2 Sekunden vor Alexander Hörniß und 12 Sekunden vor Tobias Hohagen. Dieses Trio belegte die aufeinanderfolgenden Plätze 10, 11 und 12 und sorgte damit für ein glänzendes Gesamtergebnis bei den Männern, insgesamt sieben Rhein-Berg Runner unter den Top 12.
Für ein ebenfalls tolles Ergebnis sorgte Marianne Froning bei den Frauen, die nach langer Trainingspause und als einzige weibliche Vertreterin, Rang drei erreichte. Platz zwei verfehlte sie dabei nur hauchdünn, mit lediglich zwei Sekunden Rückstand. Björn Müller konnte das Tempo in der 4er Gruppe nur bis Mitte der Gesamtdistanz halten und fiel im Verlauf des Rennens zurück. Am Ende stand für ihn mit 40:29 Minuten jedoch ein sehr gutes persönliches Ergebnis.
In den Wertungen der Altersklassen belegten die Runners einmal Platz 1 (Marianne Froning), dreimal Platz 2 (Pascal Meißner, Arthur Ralenovsky, Rene Grass) zweimal Platz 3 (Lukas Schommers, Alexander Hörniß) zweimal Platz 4 (Sebastian Linden, Tobias Hohagen) und einmal Platz 12 (Björn Müller).
Pressemitteilung von Rene Grass


















