Laufmonster in 2016 wie immer überall erfolgreich
Die Helden der Challenge Paguera auf Mallorca waren gestern natürlich zum Stammtisch im Weißen Holunder in Köln. Sabine, Boris und Lukas haben im kongenialen Team vollbracht, wovon viele Sportler ein Leben lang nur träumen können – die Qualifikation zur Teilnahme an einer offiziellen Triathlon-Weltmeisterschaft. Jetzt heißt es die drei schnellen Geschwindigkeitsspezialisten – ein jeder erfolgreich in seiner Spezialdisziplin – bei der WM im kommenden Juni im slowakischen Samorin nicht nur aus der Ferne per Daumendrücken zu unterstützen, sondern nach Möglichkeit live vor Ort zu sein. Die Möglichkeiten hierzu sind durchaus gegeben und verlockend. Der schnelle Laufmonster-Ausflugskader steht, die Starts, Hotels und alles weitere sind gebucht. Weitere Supporter vor Ort sind natürlich herzlich willkommen.
Ebenfalls zu feiern galt es den Sieg in der Infraserv-Teamwertung des Rhein-Erft Akademie-Cups 2016, der mit einem mächtigen Pokal und einer ordentlichen Geldspende gewürdigt wurde. Nicht zu vergessen der tolle Lauf von Dietmar Heil beim diesjährigen Frankfurt Marathon in gigantischen 2:48:47. Der nächste Stammtisch findet mit Treffpunkt an der Glühweinhütte am 13. Dezember ab 18 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt am Heumarkt statt. Anschließend ist der sprichwörtliche runde „Stammtisch“ im Servus Colonia reserviert. Bis dahin noch gutes Training und zahlreiche erfolgreiche Wettkämpfe.
Sieg beim Martinilauf
Rhein-Berg Runners Männer-Zweier-Team gewinnt souverän
Die Naturlaufstrecke durch das Milchborntal, den Lerbacher Wald, an idyllischen Fachwerkhäusern vorbei und durch das Naturschutzgebiet Hardt war auch in diesem Jahr die wieder zu bewältigende 10-Kilometer Strecke beim Bensberger Martinilauf. Startschuss für diesen Lauf gab um 10:40 Uhr der zweifache Olympiasieger Arnd Schmitt. Einzelläufer wie auch die Zweier Staffelläufer gingen zeitgleich auf die Strecke. Vor heimischem Publikum präsentierte sich die Rhein-Berg Runners Team Staffel mit Rene Grass und Sebastian Linden in toller Form. Rene Grass lief die erste Hälfte – sicherlich die etwas einfachere, weniger hügelige – in 16:53 Minuten und Sebastian Linden übernahm den schwierigeren Part und absolvierte diese in 22:00 Minuten. Bei der 12. Auflage des Bensberger Martinilaufes standen sie mit dieser tollen Gemeinschaftsleistung ganz oben auf dem Podestplatz. Mit fast fünf Minuten Vorsprung siegte das Duo völlig ungefährdet in 38:53 Minuten vor Simon Groß und Tom Schütz (SVBG-Bären), die für die Strecke 43:41 Minuten benötigten.
Pressemitteilung von Silke Schäpers
Dominik Fabianowski und Heidi Schwarz gewinnen Bensberger Martinilauf
Pünktlich um 10.40 Uhr schickten der zweifache Olympiasieger Arnd Schmitt und Geschäftsstellenleiter Robert Noack von der Bensberger Bank mit einem Doppelstartschuss direkt am Schloss Bensberg fast 400 Starter auf die 10,1 km lange Martinilauf-Strecke durch das Bergische Land. Doch bevor es hinab ins Milchborntal und den Lerbacher Wald ging, durfte das bunte Feld eine Schlossparkrunde mit kurzer aber knackiger Bergwertung drehen. Mit einem Kilometerschnitt von unter drei Minuten gewann der Marokkaner Noureddine Mansouri das begehrte Bergtrikot, ausgelobt mit einem Einkaufsgutschein von Intersport Haeger, mit neuer Bestzeit von 3:21 min. Bei den Frauen war Celine Ritter von TuS Köln rrh. die Schnellste in 3:52 min.
Nach drei Kilometern allerdings lief der Favorit Dominik Fabianowski vom ASV Köln auf und zog auch gleich vorbei. Der Deutsche Marathon-Vizemeister 2014 setzte sich am fast zwei Kilometer langen Berg hoch zum Naturfreundhaus Hardt hinauf mit einem 3:20er Tempo deutlich ab. Mit 34:36 min. holte sich der 27jährige den Streckenrekord, bisher 35:33 min., vom Vorjahressieger Mansouri (36:17) in eindrucksvoller Manier zurück. Den dritten Rang belegte Christian Schmidt (38:42) aus Gummersbach vor Christian Müller aus Frechen. Heidi Schwarz, Bunert – der Kölner Laufladen, war im letzten Jahr noch Vierte. Diesmal gewann die Kölnerin in 41:54 min. vor Alexandra Tiegel (42:51) vom ausrichtenden Verein TV Refrath und Triathletin Mala Schulz vom SV Bergisch Gladbach.
Rekordfelder bei den 2er Teamstaffeln und Schüler
In diesem Jahr waren 42 Staffeln mit Teamgeist auf dem anspruchsvollen Rundkurs dabei, 15 mehr als vor Jahresfrist. „Unser 2er-Team Staffelangebot wird jedes Jahr beliebter“, freute sich Organisationsleiter Jochen Baumhof vom TVR. Die Damenwertung gewannen die HSV-Runners Nele Herkenrath und Carolin Vogt in 51:33 min. Das schnellste Männerteam waren Rene Grass und Sebastian Linden von den Rhein-Berg-Runners. Carolina Haas und Dominik Höller gewannen als TVH-Trainer-Dreamteam die Mixedwertung. Für die besten Staffeln hatte der frühere Degenfechter und heutige Zahnarzt Arnd Schmitt Siegerkrönchen-Shirts drucken lassen und persönlich verteilt.
Zwei Brüder aus Troisdorf hatten beim Schülerlauf über 1,1 km die Nase vorne: Luca Heesemann (Jg. 2002/3:56 min) siegte vor seinem 3 Jahre jüngeren Bruder Jano (4:17) im TLG-Trikot vor Constantin Zerfaß (2005) vom SV Bergisch Gladbach (4:19). Zwei Mal musste der Nachwuchs den „Col du Residence“ hochlaufen. Mit nur einer Sekunde Vorsprung siegte bei den Mädchen Eva Leifeld von TV Herkenrath vor Eva Thüsing (4:21) vom MTV Köln und Kira Kanditt vom OSC Waldniel.
Beim Kinderlauf liefen die Jüngsten durch den Park der ServiceResidenz und freuten sich im Ziel über frischgebackene Weckmänner der Bäckerei Kolhagen und Urkunden als Belohnung nach rund 500 Metern.
Fette Steinpokale und internationales Flair im Schlosspark
Die „Alte Preußische Turnhalle“ ist eine hochmoderne Veranstaltungshalle und das Zentrum für alle Martiniläufer mit Start-Nrn-Ausgabe, Catering und Siegerehrungen. Auf der Bühne konnten die Läufer schon vor dem Lauf 42 Steinpokale bestaunen. Die 2-3 kg schweren Hinkelsteine sind inzwischen eine echte Kulttrophäe. Gesamt- und Altersklassensieger und -Platzierte freuten sich zudem über viele Sachpreise, die von Intersport Haeger, der Bensberger Bank, Schloss Bensberg, der ServiceResidence, Klettergarten K1, Sebamed und von Krombacher gespendet wurden.
Einhelliges Lob kam von allen Teilnehmern. Wir kommen wieder… ein toller Lauf mit besonderem Flair fanden auch Jessica Bohannan und Candice Yearsley, zwei Läuferinnen aus Südafrika und Australien.
Ergebnislisten und Urkundendruck/Martinilauf-Fotos
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Gold und Bestzeiten in Frankfurt
Susanne Schulze wird Deutsche Meisterin
Zum 35-jährigen Jubiläum bot der Frankfurt-Marathon den Teilnehmern bei Kaiserwetter mit optimalen Temperaturen sowie Windstille perfekte Laufbedingungen. 500.000 Zuschauer am Streckenrand sorgten für einen hervorragenden Rahmen des Laufklassikers und den ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Marathon.
Gesamtsieger wurde bei den Männern Mark Korir aus Kenia in 2:06:48 Stunden, bei den Frauen Mamitu Daska Molisa aus Ethiopien in 2:25:27 Stunden. Die zwei neuen Deutschen Meister sind bei den Männern überraschend Markus Schöfisch aus Leipzig in 2:20:08 Stunden und bei den Frauen mit Ansage Fate Tola aus Braunschweig in 2:25:42 Stunden, die damit zudem den 2. Gesamtplatz belegte.
Einen Deutschen Meistertitel gab es auch für die Rhein-Berg Runners. Susanne Schulze holte in ihrer Altersklasse W40 Gold mit einer Zeit von 2:45:17 Stunden. Darüber hinaus wurde sie achtbeste Deutsche Teilnehmerin in Frankfurt. Der Start und die ersten beiden Kilometer gestalteten sich jedoch zunächst schwierig. Nachdem sie bereits 20 Minuten in der Aufstellung stand, kletterten 5 Minuten vor dem Start immer mehr Läufer über die Absperrgitter und somit ergab sich zusätzlich durch von hinten schnell aufschließende Läufer ein dichtes Gedränge. Ein freies Laufen war auf den ersten beiden Km nicht gut möglich und wurden daher auch zu den langsamsten im gesamten Rennen.
Zwischen km 5 und km 10 konnte Schulze aber die Geschwindigkeit steigern und die verlorenen 25 Sekunden aufholen. Bei der Halbmarathonmarke hatte sie dann eine optimale Durchgangszeit von 1:22:17 Stunden. Auf den nächsten 10 km konnte sie das hohe Tempo halten und ihre Zuversicht hinsichtlich der Zielsetzung stieg. Auf den letzten 4 km galt es noch einmal Ruhe zu bewahren, da ein Problem in der rechten Wade auftrat. Durch leichte Temporeduzierung gelang es ihr aber weiter durchzulaufen und mit einem Endspurt nochmal zuzulegen, sodass sie es schaffte, an die gewünschte Zielzeit von 2:45 Stunden heranzulaufen. Ihre Bestzeit konnte Schulze um satte 4:57 Minuten verbessern. Einmal mehr bestätigte sich die Tatsache, wie entscheidend der Kopf für einen erfolgreichen Marathonlauf ist. Eine erneute Verbesserung der Bestzeit und der Angriff auf den Kreisrekord ist für Schulze bereits eine neue Zielsetzung.
Nicht nur Susanne Schulze konnte in Frankfurt ihre Marathon-Bestleistung steigern, auch Thomas „Teufelskerl“ Sambale. Die alte Bestzeit stammte aus dem Jahr 2013 und wurde noch in der Altersklasse M45 aufgestellt. In Frankfurt startete Sambale, wie bereits im Vorjahr, in der Altersklasse M50 und ebenfalls in der Wertung für die Deutschen Meisterschaften.
Bereits beim Verlassen des Hotels gab es in Anbetracht des blauen Himmels und der frischen Luft für Sambale Gewissheit, dass perfekte Bedingungen für einen schnellen Marathon bevorstehen. Auch die Anwesenheit einiger alten Mitstreiter in der Startaufstellung trug dazu bei, dass das Rennen vermutlich mit dem Messer zwischen den Zähnen gelaufen wird. Die ersten Km in einem 3:45er Schnitt waren daher auch etwas zu schell, aber rausnehmen wollte keiner von seiner Gruppe. Sambale schaffte es danach wie ein Uhrwerk die geplante Geschwindigkeit zu laufen und zu halten.
Die Durchgangszeit beim Halbmarathon mit 1:21:06 Stunden war dann immer noch schneller als geplant. Zwischen km 35 und km 40 wurde es noch einmal hart – die Muskulatur in den Oberschenkeln machte sich bemerkbar und die Geschwindigkeit ging bis auf 4 Minuten runter. Mit Blick auf die immer noch mögliche neue Bestzeit schaffte er es auf den letzten beiden 2 km noch einmal richtig Gas zu geben, mit einer Geschwindigkeitserhöhung um 10 Sekunden/km. Beim Einlaufen in die Festhalle wurde schon von weitem auf der Digitaluhr erkennbar, dass mit dem Überqueren der Ziellinie eine neue Bestzeit feststeht. Mit seiner Zielzeit von 2:43:06 Stunden unterbot Sambale seine alte Bestleistung um 10 Sekunden. In seiner Altersklasse belegte Sambale Platz 7 und verpasste mit dem 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft nur knapp die Bronzemedaille.
Eine weitere weibliche Starterin für die Rhein-Berg Runners war in Frankfurt Katja Hinze-Thüs. Nachdem sie bereits vor 5 Wochen am Berlin-Marathon teilnahm und dort eine neue Bestzeit lief, war eine erneute Verbesserung nicht sehr wahrscheinlich, denn die Vorbereitung auf einen weiteren Herbstmarathon innerhalb von 5 Wochen ist nicht optimal. Dennoch lief Hinze-Thüs auch in Frankfurt ein sehr gutes Rennen und konnte immerhin noch ein weiteres Mal ihre alte Bestzeit aus dem Vorjahr unterbieten. Nach anfänglich hohem Tempo in der ersten Rennhälfte lag sie noch bei jedem Split auf Bestzeitkurs, jedoch wurde das Tempo nach der Halbmarathonmarke stetig langsamer. Aber auch sie konnte auf den letzten beiden Km noch einmal um jeweils 3 Sekunden zulegen und erreichte mit der Zielzeit von 3:13:47 Stunden einen tollen 5. Platz in der W40 bei den Deutschen Meisterschaften.
Für Oliver Bruns verlief das Rennen leider nicht gut. Bruns, der bereits im Frühjahr in Hamburg eine deutliche Verbesserung seiner Bestmarke mit einer Zeit von 2:55:38 Stunden erreichte, ging in Frankfurt mit dem Vorhaben einer erneuten Bestzeit-Verbesserung in diesem Jahr an den Start. Unter normalen Bedingungen wäre das sicher möglich gewesen, doch leider machte ihm eine Erkältung eine Woche vor dem Start einen Strich durch die Rechnung. Alle Versuche noch rechtzeitig angemessen fit zu werden scheiterten. Die Teilnahme erfolgte zwar noch mit Zuversicht, aber die guten Voraussetzungen waren nicht mehr gegeben. Bis Km 20 lief für Bruns noch alles nach Plan, die Geschwindigkeit für die gewünschte Zielzeit konnte er bis dahin halten. Doch dann musste er Tribut zollen und der Körper begann zu streiken. Nur durch Versorgung von Helfern und langsamen Laufen konnte er das Rennen zumindest noch beenden. Doch noch am Tag des Rennens waren die Gedanken von Oliver Bruns bereits beim nächsten Marathon im Frühjahr.
In Frankfurt endete eine sehr erfolgreiche Marathon-Saison für die Rhein-Berg Runners. Neben dem Meistertitel für Schulze liefen alle fünf Marathonis diesem Jahr neue Bestzeiten. Oliver Bruns und Rene Grass in Hamburg. Katja Hinze-Thüs in Berlin. Susanne Schulze und Thomas Sambale in Frankfurt.
Pressemitteilung von Rene Grass
Fünf Monster gegen den Drachen
Fünf Laufmonster fanden sich dieses Jahr auf der Vormeldeliste des Drachenlaufs. So viele wie lange nicht mehr in der 15jährigen (14 Austragungen) Geschichte des Kultlaufs im Siebengebirge. Bei bestem Herbst- und Laufwetter fanden sich über 600 Läufer zur diesjährigen Austragung in Königswinter Thomasberg ein. Fast Sekunden genau um 11 Uhr wurde die bunte Meute auf die knapp 26 km lange und mit rund 1.000 Höhenmetern gespickte Strecke durch das Siebengebirge geschickt.
Durch die Verlegung des Start- und Zielgeländes vor einigen Jahren, entfällt das Eintraben auf Asphalt durch den Ort. Stattdessen geht es fast unmittelbar in den Anstieg zum Großen Ölberg. Ab hier geht es ständig Auf und Ab, mal auf Trails, mal auf breiten Wanderwegen, die wir uns dieses Jahr mit unzähligen Wanderern teilen müssen. Auch wenn die Strecke in den letzten Jahren nur in wenigen Abschnitten verändert wurde, wird es mir auch beim meiner vierten Teilnahme nie langweilig. Ein schöner Abschnitt folgt der nächsten Herausforderung. Ob der Drachenlauf nun ein Trailrun oder Landschaftslauf ist, lasse ich mal bewusst offen. Der Veranstalter beansprucht den teils etwas überstrapazierten Begriff “Trailrun“ zumindest nicht für sich. Allerdings führt die Strecke immer wieder abseits der breiten Forst- und Wirtschaftswege über trailige Pfade. Sicher kommt es hier auf die Ansprüche und Erfahrungen jedes Läufers an, in welche Kategorie man den Drachen packt.
Die steigenden Teilnehmerzahlen bestätigen die gute Arbeit des Orga-Teams. Auch dieses Jahr stimmte wieder alles. Die Strecke war hervorragend ausgeschildert und an den Verpflegungsposten fand man alles, was man auf 26 km so braucht. Das Wetter tat sein Übriges und so war es nicht verwunderlich, dass alle Laufmonster zufrieden und glücklich in der Reihenfolge Daniel, Sabine (1. W55), Christiane, Anja, Manni (1. M75) im Ziel begrüßt werden konnten. Jeder Teilnehmer erhielt wieder mal ein spezielles Drachenlauf Finishergeschenk: Diesmal einen wasserdichten Schmutzwäschebeutel mit Drachenlogo. Die zufriedenen Gesichter im Ziel lassen vermuten, dass das offizielle Teilnehmer-Limit von 750 in den nächsten Jahren erreicht werden könnte. Auch die Laufmonster kommen bestimmt wieder, um den Drachen abermals zu besiegen.
Foto: Helmut Urbach
Dietmar Heil in Frankfurt: 2:48:47 Stunden
Jeder, der schon einmal eine Zeit von unter drei Stunden im Marathon gelaufen ist, weiß, wie schwierig es ist, trotz perfektem Training das geplante Ziel zu erreichen. Umso glücklicher ist man schließlich, wenn es nach manchmal vielen Anläufen endlich geklappt hat. Noch einmal eine ganze Ecke schwerer gestaltet sich die Zielvorgabe „unter 2:50 Stunden“ zu bleiben. Für Dietmar Heil aus Bergheim war sie nach einer Saison der Superlative, in der er alle bisherigen Bestzeiten getoppt hatte, am letzten Oktober-Wochenende beim traditionellen Frankfurt Marathon jedoch die logische Konsequenz eines mehr oder weniger perfekten Jahres 2016 mit entsprechenden Vorlaufzeiten.
2:48:47 Stunden lautete am Ende – er war übrigens das einzige Laufmonster in der Mainmetropole – die phänomenale Zielzeit in der Festhalle. Damit verbesserte er seine Bestmarke aus dem Frühjahr in Bonn um gleich sieben Minuten. Das muss man in dem Alter erst mal schaffen – vor allem mit der Präzision eines Uhrwerks – in 1:24:41 zu 1:24:06 h sogar einem negativen Split – und einer durchgehenden Geschwindigkeit von beinahe exakt 15 km/h. Speziell in den Filmsequenzen erkennt man sehr genau, wie er im Vergleich zur erlahmenden Konkurrenz zum Ende der Distanz über die Strecke fliegt. Herzlichen Glückwunsch von den Laufmonstern zu diesem Coup, gute Erholung und noch weitere schnelle Rennen in 2017 und darüber hinaus. Mit diesem Rückenwind sollte auch in Zukunft alles möglich sein.
Frederik Hartmann: Frankfurt unter drei Stunden
Seinen bei weitem bisher besten Marathon lief Frederik Hartmann vom TV Refrath Running Team beim 30. Mainova Franfurt-Marathon. Wie ein Uhrwerk absolvierte der 47jährige die kompletten 42,195 km bei bestem Laufwetter. Nach 1:29:02 h bei Halbzeit konnte er voller Freude sein Tempo im zweiten Abschnitt sogar noch auf 1:28:21 Stunden steigern. Nach 2:57:22 Stunden lief der Overather überwältigt in die Festhalle ein. Er verbesserte seinen Hausrekord um unglaublich 25 Minuten.
Torben Kirchner Sieger beim Röntgenlauf – Manuel Skopnik 4. Über 63 km
Beim 16. Röntgenlauf in Remscheid gewann Torben Kirchner mit über vier Minuten Vorsprung auf einer sehr profilierten Kurs den Halbmarathon in sehr guten 1:14:12 Stunden. Ein ganz starkes Rennen lief Manuel Skopnik auf der Ultradistanz über 63 km. Er finishte von über 300 Startern nach 5:03:17 Stunden und gewann als Vierter der Gesamtwertung überlegen die Altersklasse M40. Antje Wietscher siegte über 21,1 km in der W60 in 1:48:03 std.
Im Siebengebirge war der Drache los
Fast 700 Läufer aus Nah und Fern liefen am Sonntag beim 14. Drachenlauf in Königswinter mit. Dieser sehr harte Berg- und Tallauf hat es in sich: 950 Höhenmeter auf 26 km und viele Steigungen mit über 20 Prozent. Fünf Refrather waren dabei: Jan Kratz (2:07:53) und André Rinke (2:08:01) auf Rang 21 und 22. Sowie Doris Remshagen (3. W45/2:35:09), Börn Opitz (2:43:18) und Claudia Feige (3:13:47).
Alexandra Tiegel siegt in Leverkusen
Die perfekten Bedingungen nutzte Alexandra Tiegel für ihre zweitbeste Zeit über 10 km in diesem Jahr. In sehr guten 38:51 min. gewann sie mit großem Vorsprung vor Sarah Valder vom Bunert – der Kölner Laufladen. Ramsi Mekkioui steigerte seine Bestezeit auf 39:28 min. Mit ansteigender Form lief Jola Basinski nach 45:04 min. ins Ziel. Über 5 km liefen Damian Zehnpfennig 23:34 min. und Tanja Causemann (1. W35) 23:41 min.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Ehrung der Studi-Werk Cup-Sieger 2016
Am diesjährigen Studi-Werk Cup im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln haben am 2. Oktober 2016 insgesamt 1.442 Studentinnen und Studenten teilgenommen. Dies ist eine Verzehnfachung der Meldezahlen im Vergleich zum Vorjahr.
Die jeweils drei schnellsten Läuferinnen und Läufer beim Marathon und Halbmarathon wurden gestern von den Geschäftsführern des Kölner Studierendenwerks, Frank Leppi (stellvertretend), von KölnTourismus, Josef Sommer, und des RheinEnergieMarathon Köln, Markus Frisch, geehrt.
Siegerinnen Marathon
1. Platz Maike Schön 2:47:51 (Uni Köln)
2. Platz Claudia Maria Henneken 3:02:50 (FernUniversität Hagen/DSHS Köln)
3. Platz Alexandra Fricke 3:27:08 (TH Köln)
Sieger Marathon
1. Platz Dennis Baus 2:46:56 (Universität des Saarlandes)
2. Platz Philippe Gillen 2:51:26 (Uni Köln)
3. Platz Jan Kaumanns 2:52:41 (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Siegerinnen Halbmarathon
1. Platz Laura Hottenrott 1:15:11 (Boston College/DSHS Köln)
2. Platz Inga Hundeborn 1:15:49 (Heinrich-Heine Universität Düsseldorf)
3. Platz Stephanie Fritzemeier 1:26:34 (Universität Bielefeld)
3. Platz Pia von Keutz 1:26:35 (DSHS Köln)
Sieger Halbmarathon
1. Platz Tobias Blum 1:06:46 (HTW des Saarlandes)
2. Platz Fabian Dillenhöfer 1:08:23 (TU Dortmund)
3. Platz Alexander Schröder 1:10:56 (Universität Paderborn)
Die große Resonanz auf diese Wertung wird eine Neuauflage am 1. Oktober 2017 zur Folge haben.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
Olympiasieger Arnd Schmitt startet Martinilauf
Seit vielen Jahren sind über 500 Läufer vom noblen Ambiente rund um den Bensberger Martinilauf begeistert. Das Zentrum des Kultlaufes ist der gepflegte Schlosspark mit edlen Wohnhäusern im Bauhausstil hinter dem früheren Jagdschloss von Herzog Johann Wilhelm II. Das TV Refrath running team als Ausrichter darf wieder die Preußische Turnhalle nutzen. In diesem edlen Multifunktionssaal befinden sich Anmeldung, Siegerehrung und die Bewirtung durch das Park Café. Gestartet wird auf der Rückseite von Schloss Bensberg.
2er-Teamstaffel immer beliebter
Der 10,1 km lange Rundkurs ist anstrengend-schön und vor allem nie langweilig. Nach der Einführungsrunde mit Bergwertung im Schlosspark führt die Strecke hinab ins Milchborntal und den Lerbacher Wald. Nach knapp 5 km sind Verpflegungspunkt und Wechselzone der 2er-Team-Staffeln im Schlosspark Lerbach. Weiter geht es durch die idyllischen Ortschaften hoch zum Naturfreundehaus Hardt und anschließend bergab zum romantischen Kadettenweiher. Nach dem letzten Anstieg nach Moitzfeld kann man es Richtung Schlosstürme auf dem letzten Kilometer „rollen“ lassen.
Vorjahressieger sorgen für Spannung
Der Vorjahressieger und Streckenrekordler (35:33 min.) Noureddine Mansouri wird vom alten Rekordmann Dominik Fabianowski herausgefordert. Der Deutsche Marathon-Vizemeister von 2014 hatte vor wenigen Tagen beim Refrather Herbstlauf einen deutlichen Vorsprung vor dem Marokkaner, der im Vorjahr auch das von Intersport Haeger gesponserte Berglauftrikot gewann. Aber auch der TVR hat einen starken Mann am Start: Simon Dahl war 2015 als Zweiter im Ziel. Ebenso hat die schnellste Martiniläuferin 2015 gemeldet. Heidi Schwarz von Bunert – der Kölner Laufladen möchte als Punktejägerin das Bergtrikot verteidigen.
Klassischer Empfang, Weckmänner und Steintrophäen
Passend zum fürstlichen Ambiente werden am Anna-Maria Medici-Platz die Finisher mit klassischer Musik empfangen. Nach dem Schülerlauf über 1.100 Meter (Start 10.00 h) freuen sich die Bambinis, wenn sie um 10.20 Uhr mit viel Spaß den frischen Weckmännern von der Bäckerei Kolhagen entgegenlaufen. Seit 2005 sind sie Kult, die rund 2 kg schweren Steinpokale. Alle Gesamt- und Altersklassensieger dürfen sich auch in der 12. Auflage über Pflasterstein-Unikate freuen.
Online-Meldeschluss ist Sonntag, der 30. Oktober. Nachmeldungen sind danach nur noch am Lauftag vor Ort möglich.
Olympiasieger und Bankvorstand geben den Startschuss
Zwei Mal holte er als Degenfechter die Olympische Goldmedaille, 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona. 1996 wurde ihm in Atlanta sogar die besondere Ehre zuteil, die Deutsche Olympiamannschaft als Fahnenträger anzuführen. Arnd Schmitt, heute mit seinem Bruder Ulrich „die Zahnärzte am Schloss“, gibt den Startschuss zusammen mit Bankvorstand Olaf Schmied und Hartmut Krause von Sponsor Bensberger Bank. Gleich anschließend reiht sich Arnd Schmitt als aktiver Martiniläufer ein und geht selbst auf die Piste. Partner der ersten Stunde ist auch Ulrike Haeger von Intersport Bensberg. Sie freut sich schon auf die Übergabe der Bergtrikots.
Der Startschuss für den Hauptlauf und die 2er Team-Staffeln fällt in diesem Jahr bereits um 10.40 Uhr, also 20 Minuten früher als bisher. Alle Infos, Streckenpläne und online-Anmeldung hier.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
20 Jahre GVG Staffelmarathon Pulheim
Am 15. Januar 2017 feiert eine der traditionsreichsten und bekanntesten Laufveranstaltungen ihren 20. Geburtstag: der GVG-Staffelmarathon Pulheim. Gemeinsam mit Titelpartner GVG Rhein-Erft lädt der Pulheimer SC und die Kölner Agentur pulsschlag die regionale Lauf-Community vor den Toren Kölns zum größten Staffellauf im Rheinland ein.
„Wir wollen gemeinsam mit dem Pulheimer SC und der regionalen Running-Community feiern und laden alle Laufbegeisterten zum 20. Geburtstag ein“, freut sich Holger Wesseln von der Sportagentur pulsschlag, der gemeinsam mit dem Pulheimer SC den Staffel-Event vor den westlichen Toren der Stadt Köln organisiert. „Die Vorbereitungen für die Jubiläumsveranstaltung laufen bereits auf Hochtouren und wir versprechen unseren treuen Teilnehmern ein tolles Fest zum Jubiläum!“
Frühbucher-Rabatt für die ersten 50 Staffeln
Das Anmeldeportal ist bereits geöffnet und die ersten Teilnehmer haben sich ihr Startticket bereits gesichert. Organisator Holger Wesseln lockt die ersten 50 Staffeln mit einem „Early Bird“-Frühbucher-Rabatt. Interessierte Läuferinnen und Läufer finden auf der Homepage des Veranstalters www.staffelmarathon-pulheim.de alle wichtigen Infos. Das „20 Jahre“-Laufshirt zum Jubiläum kann bei der Anmeldung mitbestellt werden.
Bei der 20. Auflage des GVG-Staffelmarathon Pulheim am 15. Januar 2017 erwartet die Teilnehmer und Zuschauer ein ganz besonderer Volkslauf. Denn der größte Staffel-Wettbewerb im Rheinland hat sich im Laufe der Jahre zu einem Highlight für Team-Runner und Einzelstarter entwickelt. Zum Auftakt der Laufsaison lockt der GVG Staffelmarathon alljährlich Fun- und Freizeit-Teams und ambitionierte Vereinsstaffeln mit einem breiten Angebot nach Pulheim. Neben den sechs Mann starken Staffeln der Erwachsenen, den 9er-Staffeln der Schüler sowie dem Einzel- und Halbmarathon findet als Ergänzung des Streckenangebots zum zweiten Mal ein 10-Kilometer-Lauf für Einzelstarter statt. Die 5-Kilometer-Distanz ist wie in den Vorjahren ebenfalls im Angebot. Der erste Startschuss fällt am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr am Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim (Hackenbroicher Straße 66b).
Namhafte Sponsoren und Partner sichern die beliebte Laufsportveranstaltung alljährlich mit ihrem Engagement. Allen voran unterstützt die GVG Rhein-Erft GmbH den Staffelmarathon zum sechsten Mal in Folge als Titelsponsor.
Die Veranstaltung im Überblick:
Termin: Sonntag, 15. Januar 2017
Veranstaltungsort: 50259 Pulheim
Start/Ziel: Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim (Hackenbroicher Straße 66b)
Veranstalter: pulsschlag
Meldeschluss: Sonntag, 8. Januar 2017
Pressemitteilung des Veranstalters












