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Erfolgreiche WM-Reise nach Südkorea

Heiko Wilmes gelangen drei Top 6-Platzierungen in fünf Tagen

Nicht gerade um die Ecke liegt Südkorea und die Stadt Daegu. Dort trafen sich insgesamt 4.336 Teilnehmer aus 75 Ländern zur Hallen-WM, die ergänzt wurden durch Wettbewerbe im Crosslauf und im Halbmarathon. Ein Läufer vom TV Refrath running team hat sich der internationalen Konkurrenz gestellt: Masterläufer Heiko Wilmes startete innerhalb von nur fünf Tagen drei Mal.

8 km Cross: Rennparcours auf dem Golfplatz

Vier Runden waren auf dem topfebenen Kurs eines Golfplatzes zu absolvieren. In Wilmes Altersklasse waren allein über 100 Teilnehmer in der AK M45 gemeldet. Durch einer Erkältung gehandicapt lief der frühere Radrennfahrer relativ verhalten an und arbeitete sich nach zwei Runden immer weiter nach vorne. Im Ziel nach 8 km lag er als Fünfter nur knapp hinter dem Viertplatzierten. Es gewann der Neuseeländer Jason Cameron vor Yevgeniy Medvenikov aus Kasachstan.

Persönliche Bestzeit über 3.000 Meter in der Halle

Vom Start weg legten die Topläufer der Weltmeisterschaften ein Höllentempo über 15 Hallenrunden vor. Heiko Wilmes lag nach 1.000 m auf Rang neun. Doch einige Konkurrenten mussten ihrem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen. So sicherte sich der 47jährige Refrather noch Platz sechs mit neuem Hausrekord von 10:13,87 min. Es gewann Frederic Gilbert aus Frankreich vor Musa Gwanzura aus Simbabwe.

Der härteste Halbmarathon ever

Was macht man, wenn einen Athleten eine fiese Erkältung erwischt? Ausruhen und schlafen. Nach einem Tag Ruhe mobilisierte Heiko Wilmes noch einmal alle Kräfte, um am letzten Tag der WM auf einem äußerst schwierigen Straßenkurs mit rund 400 Höhenmetern und zwei schweren Anstiegen die 21,1 km in Angriff zu nehmen. Insgesamt 700 Starter mit 80 direkten Konkurrenten in der M45 waren eine große Herausforderung morgens um 8 Uhr bei 8 Grad und leichtem Regen in Daegu. Dass Heiko Wilmes aus einem besonders harten Holz geschnitzt ist, hat der 1,92 m große Läufer schon oft bewiesen. Mit reiner Willenskraft schaffte er es, sich an einer starken Verfolgergruppe festzubeißen und mit einem fulminanten Endspurt in 1:21:56 Stunden auf den 5. Platz vorzuschieben. „Ich habe alles gegeben und bin überglücklich, auf dieser harten Strecke nur knapp über meiner persönlichen Bestzeit gelaufen zu sein“, berichtet der Seniorläufer von seiner erfolgreichen Mission. Nach seinem WM-Abenteuer in Südkorea gönnt sich Heiko Wilmes erst einmal gut drei Wochen Regeneration, damit er bis zum Start der Bahnsaison im Mai wieder fit ist.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof


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