Fremde Flaggen im Vringsveedel
Nur Guido Soethout startet beim Severinslauf unter Laufmonster-Fahne
Weitere Laufmonster haben jedoch tatsächlich ebenfalls am vergangenen Sonntag beim traditionellen Severinslauf teilgenommen – Lutz Schmalstieg und Kai Engelhardt allerdings wie so oft in den Vorjahren bei persönlichen Anliegen wie den Nephrokids oder angetrieben von den Arbeitskollegen. Nichtsdestotrotz waren beide über 10 km in ihren Altersklassen sehr erfolgreich – Lutz als 1. der M60 in 42:10 min. und Kai als 3. M50 in 41:41. Dafür gab es bei der Siegerehrung einmal mehr wertvolle Preise – neben der leckeren Erbsensuppe und dem Kölsch danach – dieses Mal sogar ganz ohne Bons. Guido verfehlte übrigens in 47:37 min. das Podest nur knapp, hatte dafür jedoch den kürzesten Heimweg.
Bei besten Laufbedingungen durchliefen knapp 800 Starter zu Beginn das Severinstor am Chlodwigplatz, um anschließend drei Runden durch das Veedel und den Rheinauhafen zu absolvieren. Martin Worring aus der Hauptklasse hatte am Ende der 10 km in 34:05 min. die Nase vorn. 30 Sekunden später trafen die Lokalmatadoren Sebastian Meurer und Daniel Singbeil – letzterer zuvor bereits in 16:03 min. erfolgreich über 5 km – auf dem Severinskirchplatz ein. Bei den Frauen siegte Linda Wrede in starken 36:09 min. vor dem Bunert-Gespann Alice Lüchtefeld und Vera Coutellier – beide 41:35 min.
Ergebnisse/Fotos von Eventfotografie 24
Foto: Birgit Holler
Nicht lang schnacken… Bestzeit knacken
Das war das Motto des diesjährigen Hamburg-Marathons und prangte auf zahlreichen Plakaten und Schildern entlang der Strecke, um die rund 14.000 Läuferinnen und Läufer zu motivieren. Nachdem die ersten 5 km gut gelaufen waren, dachte ich, das kannst du ja auch mal probieren. Aber zurück zum Anfang. Pünktlich um 9.30 Uhr startete bei strahlendem Sonnenschein der 33. Hamburg-Marathon traditionell mit Schiffssirene. Rund 6 Minuten später durfte ich dann an den Start. Einsortiert in Startblock G von 14 war ich erst etwas unglücklich, aber in Hamburg wird schnell gelaufen und die Strecke ist meist breit genug, so dass man problemlos sein Tempo laufen kann.
Gleich nach dem Start biegt man auf die Reeperbahn, doch vom nächtlichen Treiben war nichts mehr zu sehen. Auf der ersten Hälfte der Strecke liegen alle Sehenswürdigkeiten, die man als Tourist kennt: Elbchaussee, Landungsbrücken, Speicherstadt, Elphi, Hafencity, Jungfernstieg … Überall waren unglaublich viele Zuschauer, die richtig Stimmung gemacht haben. Da hat mich der Hanseate echt verblüfft. Gut vorbereitet, hatte ich mir vorgenommen, einen Schnitt von 5:20 bis 5:25 zu probieren. Das hat auch gut geklappt, nur an den Versorgungsstellen wurde man etwas ausgebremst. Aber bei Sonnenschein und vergleichsweise hohen Temperaturen, musste ich fast überall etwas trinken.
Die zweite Hälfte führte lange entlang der Außenalster durch noble Viertel im Norden (wunderschön) und ich hatte schon befürchtet, dass dort wo es schwer wird, kein Mensch mehr auf den Beinen ist. Aber weit gefehlt, auch hier war überall beste Stimmung. Da spielte sicher auch das schöne Wetter eine große Rolle. Mittlerweile war es schon ziemlich warm geworden, aber zum Laufen fand ich es fast ideal, auch weil es kaum windig war. Leider gab es auch Schatten, zwei Teilnehmer mussten reanimiert werden und an mindestens einem von Beiden bin ich vorbeigelaufen. Das dämpft schon. Gerade zwischen km 15 und 25 sind einige gestürzt oder lagen am Straßenrand. Das hatte ich so bei anderen Läufen noch nicht erlebt.
Bei km 31 kam dann die Wendemarke und es ging meist in Alsternähe zurück zum Ziel. Weil mein Marathontief immer zwischen 21 und 27 kommt, hatte ich hier schon das Gefühl, dass es mit einer PB klappen könnte. Zum Glück ging es nun auch kilometerlang leicht bergab, was die Motivation noch steigerte. Insgesamt war der Lauf wesentlich welliger, als ich erwartet hatte. Die unterschiedlichen Höhenprofile weisen alle über 220 Höhenmeter auf, meine Uhr sogar 300 – aber die stoppt ja auch bessere Zeiten ;-). Bei km 35 sieht man kurz den Fernsehturm und hat das Ziel im Blick. Bis dorthin kommen noch zwei phänomenale Hotspots, die den richtigen Drive für die letzten km geben.
Was sehr schön ist, dass die Verkehrsbetriebe eine Anleitung herausgeben, wie man seine Favoriten möglichst oft an der Strecke unterstützen kann. Das hat in Kombination mit dem Tracker perfekt geklappt. Und noch eine tolle Idee war der getrennte Zieleinlauf für Staffeln und Einzelläufer. So konnten sich die Staffeln in Ruhe formieren und feiern, ohne die Einzelstarter zu behindern. Das sollte sich auch bei anderen Läufen durchsetzen. Am Ende kam auch ich erschöpft und glücklich mit neuer PB (3:47:26) ins Ziel. Hier war die Organisation, wie bei der gesamten Veranstaltung, perfekt. Großzügige Anordnung der notwendigen Versorgungsstellen in zwei Messehallen und überall ausreichend Helferinnen und Helfer, die allesamt freundlich waren. Der Lauf ist eine unbedingte Empfehlung.
Es lief bei „Glessen läuft“
Schon wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Jedenfalls wenn es darum geht, etwas zu gewinnen.
Kurzfristig war ich am vergangenen Samstag in Bergheim-Glessen bei der dortigen vierten Veranstaltung „Glessen läuft“ zu Gunsten des Erhalts des dortigen Kunstrasenplatzes über die erstmals ausgetragene Halbmarathondistanz am Start.
Der Verzicht auf die Teilnahme am diesjährigen Düsseldorf-Marathon aufgrund einer Antibiotikabehandlung in den letzten Wochen – damit keine langen Trainingsläufe in der Vorbereitung – hatte mich dazu bewogen, stattdessen andere, kürzere Wettkämpfe zu absolvieren. So war ich ja bereits am Samstag zuvor erfolgreich bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften in Menden über 10.000 Meter an den Start gegangen und auch dieses Mal lief es für mich äußerst erfreulich.
Die Bedingungen waren nahezu optimal, als es galt ab 14.30 Uhr die Wendepunktstrecke zwischen Bergheim-Glessen und Oberaußem dreimal mit einer jeweiligen kleinen Runde über den Kunstrasenplatz im Waldstadion zu bewältigen. Zahlreiche Zuschauer, quasi das halbe Dorf hatte sich eingefunden, um der schönen Veranstaltung beizuwohnen, in deren Rahmen u.a. die Teilnahme an weiteren Läufen, an einer Kinder-Olympiade, der Genuss einer Cover-Band sowie der Verzehr von Pizza, Pasta, Pommes möglich waren.
Vom Start weg hatte ich ein zügiges Tempo (ca. 4er Schnitt) vorgelegt, dem niemand folgen konnte oder wollte. Die mir von zahlreichen Trainingsläufen bekannte, nur leicht wellige Strecke führte leider nur über den Radweg und nicht durch den angrenzenden Wald, der für die Veranstaltung nicht frei gegeben wurde. Zunächst erschien es mir aber nicht eintönig, u.a. auch weil mir Mitläufer mit freundlichem (oder gequältem) Grinsen und Fingerzeig entgegen kamen. Anspornend wirkte zudem bei jeder kleinen Runde im Stadion der Applaus der Zuschauer, wenn es nach km 7 und 14 wieder raus auf die nächste Runde ging. Hinzu kam, dass nach einer Stunde auch der 10 km- und – 15 Minuten später – auch der 5 km-Lauf auf gleicher Strecke gestartet wurden. Das führte zwar ein wenig für Unordnung und Gedränge an manchen Stellen, sorgte aber auch dafür, dass ich nicht ganz allein lief.
Trotzdem wurde ich langsamer. Große Teile allein vorne zu laufen, ein wenig Gegenwind und vor allem die schwindende Kraft in den Beinen aufgrund der wohl doch noch nicht wieder vorhandenen Fitness sorgten dafür, dass jede „7 km-Runde“ ca. eine Minute länger dauerte und ich gegen Ende auch etwas mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hatte.
In 1:28:02 Std. konnte ich jedoch letztlich ungefährdet unter dem „Jubel der Zuschauer“ als Sieger die Ziellinie überqueren, gut zwei Minuten vor Gina Purschke als erster Frau.
Die Wartezeit bis zur Siegerehrung wurde dann bei Musik und Erfrischungsgetränken mit netten Gesprächen mit ehemaligen Schülern und Kollegen überbrückt.
Eine wirklich rundum gelungene Veranstaltung! Schön war´s! Nächstes Jahr gerne wieder!
Unser Routinier wird NRW-Langstrecken-Meister M50
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Die nordrhein-westfälischen Meisterschaften über die Langstrecken wurden am vergangenen Wochenende in Menden ausgetragen. Dabei gewann unser Harald Gläßer unter der Flagge seines Heimatvereins SG Zons den Titel über 10.000 Meter. Trotz hoher Temperaturen lief er eine Zeit von 39:51,1 Minuten und wurde NRW-Meister in der Altersklasse M50. Im Ziel lag er über zwei Minuten vor Kadri Tahiri aus Bochum. Im Gesamtklassement landete Harald auf Platz 13. Herzlichen Glückwunsch!
Köln Marathon: Saucony verlängert Partnering-Vertrag
Seit 2016 ist der US-amerikanische Laufsportspezialist Premiumpartner und Ausrüster des RheinEnergieMarathon Köln. Saucony verlängert den Vertrag vorzeitig um weitere drei Jahre und stärkt dadurch seine Präsenz im Laufsport.
Die Partnerschaft beinhaltet unter anderem die Ausstattung der über 2.000 freiwilligen Helfer, Teinehmershirts sowie eine stimmungsvolle Saucony Fan Meile rund um den Friesenplatz während der Marathonveranstaltung. Weitere tolle Aktionen rund ums Laufen finden auf der Marathonmesse Running.EXPO auf dem Neumarkt statt. Hier präsentiert der Laufsportspezialist seine neuesten Modelle und bietet zudem eine umfangreiche Laufanalyse beim Saucony Stride Lab an.
„Der RheinEnergieMarathon Köln bietet uns die Möglichkeit, die Marke Saucony dem Läufer und den vielen Zuschauern an der Strecke noch näher zu bringen. Getreu unserer Markenausrichtung RUN YOUR WORLD möchten wir den Spaß beim Laufen und unsere Philosophie bei diesem großartigen Event vermitteln. Wir freuen uns, einen der stimmungsvollsten Marathons mit unserem Sponsor-Engagement zu unterstützen und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Team der Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH“, sagt Mika Froesch, Country Manager Deutschland + Österreich.
„Die vorzeitige Vertragsverlängerung ist eine logische Konsequenz aus der sehr guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit der letzten Jahre. Saucony passt mit seiner Markenbotschaft genau zum Köln Marathon“, ist Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, von der Partnerschaft überzeugt. Der RheinEnergieMarathon Köln findet am 7. Oktober 2018 in der 22. Ausgabe statt. Das Laufevent ist mit 26.000 aktiven Teilnehmern (Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon, Schülerlauf, Kinderlauf) der viertgrößte Marathon Deutschlands, zweitgrößter Halbmarathon Deutschlands und siebtgrößter Halbmarathon Europas.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
Energie für die Läufer
Die REWE Group verpflegt alle Läufer mit nachhaltigen Snacks
Im Laufe eines Lebens läuft der Mensch Hochrechnungen zufolge circa vier Mal um die Welt. Das entspricht rund 4.000 Marathonläufen. Die Wenigsten laufen die jeweils rund 42 Kilometer am Stück, doch jedes Jahr wieder wagen sich etwa 25.000 Läufer in Trainingskleidung auf die Straßen und laufen, laufen, laufen.
Damit beim RheinEnergieMarathon Köln am 7. Oktober alle durchhalten, verpflegt die Rewe Group alle Teilnehmer während des Laufs und hinter der Ziellinie. Unter ihnen sind Mitarbeiter aus allen Geschäftseinheiten der REWE Group deutschlandweit. Vergangenes Jahr waren rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Start. Die überschüssigen Lebensmittel des Lauf-Events spendet die REWE Group an die Kölner Tafel.
Für jeden gelaufenen Kilometer der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spendet REWE auch in diesem Jahr einen Euro an den Verein HistiozytoseHilfe. Im vergangenen Jahr rundete REWE den Betrag auf und es kamen 6.100 Euro zusammen. „Verglichen mit dem Schicksal der Kinder, die an Histiozytose erkrankt sind und den Herausforderungen, vor denen die Eltern und Familien stehen, ist ein Marathon eher ein Spaziergang. Umso bewundernswerter finde ich, wie die Betroffenen mit dieser Krankheit umgehen. Unser Spendenlauf soll helfen, den Alltag etwas zu erleichtern, aber vor allem ein Zeichen der Solidarität sein. Ich hoffe daher auf rege Teilnahme und starke Beine“, sagt Lionel Souque, REWE Group-Vorstandsvorsitzender und Botschafter der HistiozytoseHilfe.
Um sicher und gut bis ins Ziel zu kommen, bereiten sich die REWE Group-Mitarbeiter, betreut vom Gesundheitsmanagement, jedes Jahr mit einem firmeneigenen Fit.Netz Programm auf den Marathon vor. Das mas-Institut aus Köln unterstützt dabei: Die REWE-Läufer erhalten spezielle Leistungsdiagnostiken, aufbauend darauf einen individuellen Trainingsplan und trainieren je nach Leistungsniveau in kleinen angeleiteten Lauftreffs.
Seit 2008 haben REWE-Mitarbeiter mehr als 42.000 Kilometer beim Köln Marathon absolviert. Um die Läufer bei Kräften zu halten, gibt es jedes Jahr nachhaltige und regionale Snacks. Zum Verpflegungspaket gehören neben 5.000 Pro Planet-Äpfeln aus der Region (Krings aus Rheinbach), 50.000 Rainforest Alliance-zertifizierte Chiquita-Bananen. Zudem gibt es 25.000 UTZ-zertifizierte Müsli-Riegel der REWE-Eigenmarke ja!, 12.000 ebenfalls UTZ-zertifizierte PENNY-Mini-Schoko-Riegel, 4.000 Liter REWE Bio-Apfelsaft, sowie einen herzhaften Snack von Lorenz Bahlsen Snack-World.
„Das REWE Group-Verpflegungsdorf ist ein Grund für viele Läufer, in Köln zu starten. Deshalb freuen wir uns, dass wir mit dem Kölner Traditionsunternehmen den Vertrag verlängern konnten und jetzt im 16. Jahr zusammenarbeiten werden“, sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Verwaltungs- und Werbe GmbH.
„Wir sind stolz, seit nunmehr 16 Jahren den Köln Marathon mit unserem Verpflegungsdorf unterstützen zu können. Das größte Lauf-Event der Domstadt setzt nicht nur sportlich ein Ausrufezeichen, es ist ein Breitensport-Ereignis, es ist gelaufener Karneval, es ist mit dieser Stimmung, die in der ganzen Stadt herrscht, in Deutschland einmalig“, so Martin Brüning, Leiter der REWE Group-Unternehmenskommunikation.
Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2017 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von rund 58 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren über 345.000 Beschäftigten und 15.300 Märkten in 21 europäischen Ländern präsent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2017 rund 255.000 Mitarbeiter in 11.000 Märkten einen Umsatz von 42 Milliarden Euro.
Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY und BILLA sowie MERKUR, der Discounter PENNY und die Baumärkte von toom. Hinzu kommen Convenience-Märkte (REWE To Go) und die E-Commerce-Aktivitäten REWE Lieferservice sowie Zooroyal, Weinfreunde und Kölner Weinkeller. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik Group die Veranstalter ITS, Jahn Reisen, Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, Kuoni, Helvetic Tours, Apollo und Exim Tours und über 2.400 Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART und Kooperationspartner), die Hotelmarken lti, Club Calimera, Cooee, PrimaSol und Playitas Resort und der Direktveranstalter clevertours.com.
Pressemitteilung von Jan Broniecki
RheinEnergie Köln Marathon: Neumarkt wird neue Messelocation
Nach Jahren der wechselnden Orte kehrt die Running.EXPO des RheinEnergieMarathon Köln wieder auf den Neumarkt zurück. Dort war sie zuletzt 2003 und wird, nach wechselnden Stationen wie Staatenhaus, XPost, LANXESS arena und Wassermannhalle (Girlitzweg), vom 4. bis 6. Oktober stattfinden.
„Entscheidend für die Ausrichtung unserer Messe sind eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, eine zentrale Lage in Köln und eine dauerhafte Lösung des Ausrichtungsortes. Diese Anforderungen erfüllt der Neumarkt,“ begründet Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, die Entscheidung.
Der Neumarkt ist in den letzten Jahren immer wichtiger für den Köln Marathon geworden. Die After-Run-Party im ReissDorf direkt an der Strecke ist gut besucht und bietet ein Street Food Festival und Live-Musik. Auf einer Großbildleinwand wird das Renngeschehen live übertragen.
„Wir verlängern die Nutzung des Neumarktes nach vorne, machen die Running.EXPO von Donnerstag, 4.10., bis Samstag, 6.10, also einen Tag länger, um auch hier ein zusätzliches Serviceangebot zu schaffen, und bauen dann um für die After-Run-Party am 7.10.
Der Neumarkt war auch in den Jahren zuvor ein Thema in den Planungen, ist aber mangels Fläche verworfen worden. Die Erfahrungen der letzten Jahre hat allerdings gezeigt, dass es immer schwieriger wird, interessierte Aussteller zu finden. Und das Wichtigste an der Running.EXPO sind nicht die Aussteller, sondern ist die Tatsache, dass unsere Teilnehmer ihre Startunterlagen so einfach wie möglich bekommen. Wir haben also weniger Aussteller als vorher, dafür aber handverlesen und an einem exklusiven Ort.
Wir wollen zeigen, was auf dem Neumarkt so alles möglich ist und das Beste aus dem Neumarkt rausholen. Und auf dem zentralsten Platz Kölns Vorfreude auf den Köln Marathon entfachen“, so Frisch weiter.
Pressemitteilung des Veranstalters
Viel Edelmetall für die SG Wenden
Zwei mal Gold und zwei mal Silber für die SG Wenden
Heiß, heißer, Hannover: So könnte das inoffizielle Motto der Deutschen Halbmarathon-Titelkämpfe lauten. Wie schon im vergangenen Jahr fanden die deutschen Meisterschaften im Rahmen des Hannover Marathons statt und mit neuem Teilnehmerrekord konnte die Stimmung an der Strecke im Vergleich zum Vorjahr noch getoppt werden: die sommerlichen Temperaturen lockten unzählige Zuschauer an die Straßen, die auch bei den Läufern aus Wenden für eine gute Stimmung sorgten.
Schnellster im roten Dress war Jörg Heiner. In 1:11:41 h holte er sich die Goldmedaille in seiner Altersklasse und sicherte sich innerhalb nur einer Woche den zweiten Westfalenrekord, auch Christl Dörschel gewann eine Einzelmedaille in ihrer Altersklasse. In 1:21:32 h lief sie auf dem zweiten Platz ein. Ihre Altersklassenkollegin Melanie Linder kam nach 1:24:24 h als Vierte ihrer Altersklasse ins Ziel. Zusammen mit Katja Hinze-Thüs (1:28:06 h), die kürzlich erst bei den 100 km-Meisterschaften geglänzt hatte, erreichten die Drei die Goldmedaille in der Altersklassen-Teamwertung.
Eine neue persönliche Bestleitung konnte Daniela Wurm erlaufen. Nach 1:22:07 h erreichte sie den Zielstrich am Rathaus. Mit Verena Schneider (1:23:35 h) und Christl Dörschel liefen sie mit der Frauenmannschaft auf einen grandiosen zweiten Platz im Gesamtfeld und konnten mit einer Silbermedaille die Rückreise antreten. Auch Steffi Osthoff lief mit 1:24:18 h eine neue persönliche Bestleistung. Zusammen mit Melanie und Katja belegt sie mit dem zweiten Frauenteam einen tollen achten Platz in der Gesamtwertung von 41 Mannschaften.
Sehr zufrieden berichtete Trainer Egon Bröcher am Sonntagabend von den zurückliegenden Stunden. Neben der grandiosen Stimmung an der Strecke, hob er besonders den Team-Spirit hervor, der auch schon am Vorabend des Rennens beim gemeinsamen Abendessen geherrscht hatte.
Pressemitteilung der SG Wenden
Runners zweimal Deutscher Meister im Halbmarathon
Gold für M40/45 Team und M50/55 Team
Nachdem die Rhein-Berg Runners im letzten Jahr bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften mit zwei Teams Deutscher Meister Silber und Bronze wurden, konnten die beiden M40/45 und M50/55 Mannschaften den Erfolg in diesem Jahr maximal verbessern. Beide Teams waren die schnellsten in ihren Wertungsklassen und somit durften alle 6 Teilnehmer der Runners bei der Siegerehrung die Goldmedaille entgegennehmen. Die beiden Titel sind für den Verein die ersten Deutschen Meistertitel in einer Teamwertung im Strassenlauf.
Die Runners traten in Hannover mit folgenden Besetzungen an: das M40/45 Team mit Lars Gronewold, Marc Fricke und Alexander Hörniß, das M50/55 Team mit Norbert Schneider, Frank Schröder und Martin Koller.
Am Rennsonntag waren die Temperaturen gegenüber den vergangenen Wochen deutlich angestiegen und somit gab es einen Umstand auf den sich die Läufer besonders einstellen mussten. Die letzten Tipps vom Trainer der Runners, Martin Block, gab es auch für die alten Hasen des Laufsports. In Anbetracht der zu erwartenden Temperaturen um die 20°C, die in diesem Jahr für Höchstleistungen bisher ungewohnt waren, sollten die Athleten auf das Tempo achten und insbesondere an die Flüssigkeitsaufnahme vor und während des Rennens.
Mit erhöhten Temperaturen kommen trotz entsprechender Maßnahmen einige Läufer besser zurecht, andere weniger. Einer, der mit dem plötzlichen Temperaturanstieg in Hannover weniger gut klar kam, war Marc Fricke, der für das M40/45 Team lief. Ab km 14 bekam er Probleme und musste bei km 16 und 18 sogar zwei kurze Gehpausen einlegen. Bei der zweiten wurde er von seinem Vereinskollegen Martin Koller überholt, der somit eine Motivationshilfe leistete. Fricke orientierte sich am grünen Trikot des Kollegen und konnte so das Rennen ohne weiteren Stopp beenden. Fricke, sonst ein sub 1:15- Läufer, konnte in Anbetracht der Gehpausen für das Team immer noch eine starke Zeit von 1:16:46 Stunden herauslaufen.
Teamkollege Lars Gronewold, der erst im Herbst mit 1:19:09 eine neue HM-Bestzeit lief, konnte diese in Hannover gleich um satte 1:43 Minuten unterbieten. Mit 1:17:26 Stunden trug Gronewold erheblich zum Gesamterfolg des Teams bei. Ebenfalls ein tolles Ergebnis erzielte der dritte des Teams M40/45, Alexander Hörniß. Das persönliche Ziel, ein sub 1:20 Ergebnis verfehlte Hörniß nur knapp um 17 Sekunden, aber die Zeit von 1:20:17 Stunden bedeutete ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis für die Teamwertung und trug mit zum sicheren Gesamterfolg bei. Das Team erreichte eine Gesamtzeit von 3:54:29 Stunden und blieb damit als einziges in der M40/45 unter der 4 Std-Marke. Der Abstand zum zweitschnellsten Team des „LAV Zeven“ betrug satte 9:28 Minuten. 3:54:29 Stunden ist zudem die neue Vereinsbestzeit eines Halbmarathon-Teams der Runners.
Martin Koller, der seinen Vereinskollegen Marc Fricke bei km 18 überholte, lief mit 1:16:36 Std. die schnellste Zeit der „Grünen“. Koller lief 10 Sekunden vor Fricke über die Ziellinie. Nach den beiden 1:16er Läufern Koller und Fricke und dem 1:17er Läufer Gronewold kam der M50-Läufer Frank Schröder mit einer 1:18er Zeit ins Ziel. Mit dem Ergebnis von 1:18:01 verfehlte Schröder eine 1:17er Zeit nur um 2 Sekunden. Der dritte M50-Läufer Norbert Schneider finishte ebenso wie Vereinskollege Hörniß knapp über der 1:20er Marke. Nach einer längeren Verletzungsphase zu Jahresbeginn konnte Schneider rechtzeitig seine Form wiederfinden und mit 1:20:09 Stunden Zielzeit ein ausgezeichnetes Ergebnis zum Teamerfolg der Grünen beitragen. Auch das M50/55 Team gewann den deutschen Meistertitel sehr souverän mit einem Vorsprung von 7:14 Minuten vor den Silbermedaillengewinnern der LG Neckar Enz. Mit der Gesamtzeit von 3:54:46 Stunden blieben die M50/55 Männer ebenfalls als einziges unter der 4 Stunden-Marke und lediglich 17 Sekunden hinter dem eigenen M40/45 Trio.
In den Einzelwertungen der Altersklassen belegten alle sechs Läufer der Grünen einen Platz unter den Top 10. Martin Koller 4. M50, Frank Schröder 6. M50, Alexander Hörniß 6. M45, Marc Fricke 7. M40, Lars Gronewold 7. M40, Norbert Schneider 10. M50.
Das Trainingsprogramm von Martin Block war bereits seit Herbst auf die Meisterschaften im Halbmarathon und Marathon ausgerichtet. Die Erfolge der beiden Teams in Hannover zeigen bereits wie effektiv das Training und die Vorgaben für die Athleten sind. Mit zwei Meistertiteln und sechs Goldmedaillen im Gepäck traten die Runners die Heimreise an. Der Verein freut sich, die Region und den Rheinisch-Bergischen Kreis einmal mehr meisterhaft vertreten zu haben. Nicht nur am Renntag, auch in der langen Vorbereitung war das Team der Extra-Kick und mit für diesen Erfolg verantwortlich.
Ein weiterer Grüner war am vergangenen Sonntag ebenfalls auf einer bedeutenden Halbmarathon-Distanz unterwegs. Lukas Schommers nahm am Berliner Halbmarathon teil, der für ihn ein erstes Highlight als Laufevent 2018 war. Allerdings hatte auch Schommers eine monatelange Verletzungspause und nur wenig Vorbereitungszeit. Obwohl das Rennen nicht wie geplant verlief und die Zielzeit auch deutlich über seiner Bestleistung lag, war das Ergebnis für ihn zufriedenstellend. Die ersten 5 km liefen noch voll nach Plan, aber danach quälte sich Schommers durch das Rennen. Da DNF für Schommers nicht in Frage kommt, lief er durch und beendete seinen ersten Halbmarathon 2018 nach 1:16:50 Std.. Immerhin reichte das Ergebnis zu Gesamtplatz 123 von ca. 36.000 Teilnehmern. In der Wertung der männlichen Hauptklasse belegte Schommers Platz 49.
Pressemitteilung von Rene Grass
Antje Wietscher und Manuel Skopnik gewinnen DM-Bronze
Plötzliche Hitze machte nicht nur Refrather Läufern in Hannover zu schaffen
Langstreckenläufer lieben kühles und windstilles Wetter. Doch wenn innerhalb von einem Tag auf den anderen das Thermometer 10-12-15 Grad ansteigt, ist der Stoffwechsel an die neuen Bedingungen noch nicht angepasst. So sind Höchstleistungen bei den meisten Athleten kaum möglich. Acht Läuferinnen und Läufer vom TV Refrath waren am letzten Sonntag diesen erschwerten Bedingungen ausgesetzt und versuchten im Feld der Deutschen Halbmarathon Meisterschafften beim HAJ Hannover Marathon ihr Bestes zu geben. Denn die Hoffnung lag wie so oft auf den Mannschaftswertungen.
Doris Remshagen überrascht mit starkem Rennen
Einen richtigen Lauf erwischte W50-Läuferin Doris Remshagen. Sie hatte das Glück, mit einer perfekten Gruppe mitlaufen zu können. Nach 44:47 Minuten bei 10 km legte sie sogar im Finish noch zu und belegte mit 1:35:58 Stunden einen ausgezeichneten 8. Platz in ihrer starken Altersklasse. Noch vom einem Infekt geschwächt, waren Antje Wietscher und Beate Gebehart froh, doch zu starten und mit einer konservativen Renngestaltung für die Mannschaft zu kämpfen. Beate Gebehart belegte den 17. Platz der W55 in 1:50:43 Stunden und Antje Wietscher holte sich mit ihrem dritten Platz sogar noch die Bronzemedaillen der W60 in 1:37:53 Stunden, nur neun Sekunden hinter der Zweitplatzierten. Das TVR-Team wurde hinter Rosenheim, Münster und Bredenbeck diesmal nur undankbarer Vierter.
Manuel Skopnik wurde auf der Heimfahrt überrascht
Geärgert hat sich ein Refrather, weil er überhaupt nicht damit gerechnet hatte, aufs Treppchen zu laufen. Manuel Skopnik lief trotz Trainingsrückstandes mit einer 1:18:29 Stunden eine ordentliche Zeit. Doch dass dies zu DM-Bronzemedaille mit nur vier Sekunden Vorsprung vor Klaus Tockweiler aus Baden Württemberg reichen würde, hätte der Bergisch Gladbacher nie gedacht. Es ist die erste Einzelmedaille für den Refrather.
Zwei Ausstiege ließen Träume platzen
Mit ambitionierten Zielen und in Topform ging André Rinke an Start. Doch bereits nach acht Kilometern zwangen ihn heftige Atemprobleme zum Aussteigen. „Das war mit Blick auf die Marathon-DM Ende April in Düsseldorf die richtige Entscheidung“, so TVR-Coach Jochen Baumhof. Auch Markus Zentner bekam schon vor der 10 km Marke Kreislaufprobleme und beendete den Wettkampf vorzeitig. Dies leider mit bitterer Folge für die M35-Mannschaft. Denn mit Kevin Kaderka (32./1:27:41) und dem extra runter gemeldeten 48jährige Heiko Wilmes (29./1:25:34) hätte das TVR-Team die Silbermedaillen sicher geholt. Nur ein schwacher Trost war, dass nicht nur die TVRler Ausfälle und Leistungseinbrüche zu verzeichnen hatten.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof












