Oliver Bruns wechselt zum TV Refrath running team
Das offizielle Zeitfenster für einen Wechsel des Startrechts zu einem neuen Verein gibt der DLV vom 1. bis 30. Oktober vor. Außerhalb dieser Zeit wird eine automatische Sperre von neun Monaten ab dem letzten Start für den alten Verein verhängt. Soweit die Statuten der Verbände.
Oliver Bruns war bisher ein erfolgreicher Langstreckenläufer in der M35 und hat mit den Rhein-Berg-Runners einige schöne Erfolge feiern dürfen. Mannschafts-Medaillen sammelte der Kürtener zuletzt 2019 bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften in Düsseldorf (Silber) und den HM-Meisterschaften in Freiburg (Bronze). Zudem hat der frühere 800 Meter-Läufer seine Passion für überlange Distanzen gefunden, wie die Teilnahme am Transalpine Run 2018 beweisen.
Kurzfristig hat sich Oliver Bruns für einen Wechsel zum TV Refrath entschieden und verstärkt ab dem 1. März das TVR-Team M40-M45. Das ist möglich, weil sein letzter Start für den Konkurrenzverein länger als neun Monate zurückliegt. „Der kurzfristige Wechsel passt hervorragend in unsere Saisonplanung, denn mit Jahrgang 1981 ist Oliver ab diesem Jahr Masterläufer. Mit Oliver Bruns, Gunnar Diederichs, Dennis Klusmann und Manuel Skopnik haben wir endlich wieder eine starke M40-M45 Mannschaft für die Deutschen Meisterschaften im Herbst“ freut sich auch TVR-Coach Jochen Baumhof.
Wann wieder richtige Wettkämpfe im Terminkalender stehen, ist derzeit noch völlig offen. Die rund 80 TVR-Läuferinnen und Läufer hoffen, dass es spätestens im Mai wieder richtig los geht.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
47. Königsforst-Marathon – neuer Termin 7. November 2021
Jetzt ist es soweit. Die Entscheidungen der Bundesregierung, der Länder und der örtlichen Behörden lassen uns keine andere Wahl: Wir müssen die geplante Triade RUN HAPPY DAYS im März leider absagen. Aber ihr kennt uns: Aufgeben gilt nicht. Daher haben wir vom TVR Running Team vorgedacht und euch gleich mit der Online-Anmeldung die Möglichkeit angeboten, die gebuchte Teilnahme am 47. Königsforst-Marathon oder Halbmarathon auf den Ersatztermin am 7. November mitzunehmen. Diejenigen, die sich dazu bereits entschieden haben, müssen nichts weiter unternehmen. Wer sich noch nicht entscheiden konnte, darf sich ab dem 1. März neu registrieren. Da wir wie versprochen noch keine SEPA-Sammellastschrift eingereicht haben, müssen wir diesmal glücklicherweise keine Startgelder aufwändig zurückzahlen.
► NEU im Programm: der Ultra-Köfo über 63,3 km
Die kurzen Laufdistanzen über 5 km und 10 km stehen nicht mehr im Programm. Diese beiden beliebten Strecken bieten wir euch jedoch drei Wochen vor dem Herbst-Königsforst-Marathon beim 35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober 2021 an. Doch wir haben uns im Organisationsteam ein Bonbon für alle Ultraläufer unter euch ausgedacht: Am 7. November bieten wir erstmals drei Runden à 21,1 km an. Diese Gruppe startet 30 Minuten vor den HM- und M-Läufern um 9.30 Uhr.
Finaler Zielschluss wird für alle Teilnehmer um 16.30 h sein. Einen besonderen Vorteil wissen viele Köfo-Marathon-Freunde zu schätzen: Wer nach 1 Runde (HM), oder 2 Runden (M) nicht weiterlaufen kann oder möchte, setzt den Blinker in den Zielkanalund wird trotzdem gewertet und erhält die verdiente Finisher-Medaille.
Das Meldeportal ist ab dem 1. März wieder freigeschaltet
► Alternativer Königsforst-Marathon im März: RUN GREEN RUN VIRTUAL
Für alle, die trotzdem im Frühjahr das gewohnte Köfo-Marathon Feeling erleben wollen, bieten wir wie im Vorjahr eine virtuelle Variante des Königsforst-Marathons vom 01. bis zum 31. März 2021 an.Ihr habt sogar die Wahl zwischen vier Distanzen: 5 km – 10 km – 21,1 km – 42,2 km. Jeder Teilnehmer erhält eine personalisierte Startnummer, natürlich die verdiente Urkunde und als Schmuck- und Sammlerstück die edle Finisher-Medaille 2021, diesmal mit dem heimischen Kleiber als Motiv, per Post.
Alle weiteren Informationen findet in den beiden Ausschreibungen und auf unserer Webseite.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Corona-Initiativen: DLV Urkunde für TVR running team
Im Herbst 2020 hatte der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) alle Vereine aufgerufen, sich für die besten LA-Initiativen des Jahres zu bewerben. Fast 100 Bewerbungen wurden abgegeben, darunter auch die des TV Refrath running teams, das mit zahlreichen kreativen Ideen punktete. Mit diesen Aktivitäten waren die Refrather dabei: die TVR Corona Privat Challenge im Frühjahr 2020, dokumentiert mit einem außergewöhnlichen Brickfilm von Tanja Causemann, die vierfachen TVR Straßen- und Bahnlauf-Vereinsmeisterschaften mit echter Zeitmessung im Sommer sowie die erfolgreiche Rettung des realen Königsforst-Marathons mit den beiden RUN HAPPY DAYS im Oktober.
Die Konkurrenz aus ganz Deutschland war sehr stark und professionell. Nur die top sechs kamen ins finale Voting. „Wir waren zuversichtlich, aber es hat leider nicht ganz gereicht. Es hat sich trotzdem gelohnt und wir nehmen es natürlich sportlich“, freut sich Abteilungsleiter Jochen Baumhof über die positiven Rückmeldungen. Vor wenigen Tagen bekam der Organisator vom DLV-Präsidenten eine Anerkennungs-Urkunde für das außergewöhnliche Engagement. Sie ist eines der vielen Corona-Dokumente eines besonders verrückten Jahres.
Königsforst-Marathon spendet 500 Euro an die Greifvogelhilfe
Das TV Refrath running team hat es trotz eines zweimalig drohenden Aus des 46. Königsforst-Marathons im Vorjahr geschafft, mit den RUN HAPPY DAYS und der virtuellen Variante des Landschaftslaufes am Ende des Jahres einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften. Dies war vor allem dank mehrerer großzügiger Spender und Sponsoren als auch durch den Verzicht vieler Läufer auf Rückzahlung des Startgeldes möglich.
Der TV Refrath bedankt sich ganz herzlich dafür und möchte wie jedes Jahr den Charitypartner Greifvogelhilfe unterstützen. „Im Vorjahr stieg die Zahl der eingelieferten Greife von 280 auf 356 Tiere“ berichtet Dirk Sindhu, im Hauptberuf Cardio-Techniker an der Uniklinik in Köln. „Daher wollen wir mit unserer Spende in Höhe von 500 Euro die enormen Kosten für Tierarztrechnungen und Futter etwas abfedern. Jeder Euro ist es wert“, weiß Organisationsleiter und Hobbyornithologe Jochen Baumhof.
Landschaftsschutz und Artenschutz steht mit Slogan RUN GREEN – RUN HAPPY beim Königsfort-Marathon bereits seit 2014 ganz oben. Die Verbundenheit zur Greifvogelhilfe wissen auch viele tausend Königsforst-Marathon Teilnehmer zu schätzen. Sie hoffen, dass sie möglichst bald wieder Uhu Momo, Turmfalke Frieda und Wüstenbussard Aris persönlich in Bensberg begrüßen können. Wer sich informieren und vielleicht ebenfalls spenden möchte, kann dies hier tun.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Trotz Corona – starke Laufzeiten und Medaillen in 2020
Das letzte Jahr war auch aus sportlicher Sicht ein sehr spezielles, auch für das große TV Refrath running team. Bis Anfang März konnten noch einige gute Zeiten gelaufen werden. Die Möglichkeiten auf DLV-vermessenen Strecken zu rennen, waren überschaubar: Duisburger und Kölner Winterlaufserie, Straßenläufe in Mönchengladbach und Leverkusen. Das war es bis zum ersten Lockdown auch schon. Doch glücklicherweise sind noch zwei Deutsche Meisterschaften durchgeführt worden, bevor für fast fünf Monate keine Wettkämpfe mehr möglich waren. So konnten die Refrather Läuferinnen und Läufer trotz Corona in 2020 eine großartige Bilanz mit Erfolgen bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt als auch bei der Cross-DM in Sindelfingen ziehen.
Medaillenflut bei Hallen-DM in Erfurt: 1x Gold – 2x Silber – 5x Bronze
Acht Medaillen, davon hatte auch der TVR-Coach nicht zu träumen gewagt. Seit über 10 Jahren ist Kalle König mit seinen inzwischen 72 Jahren eine Bank. Er holte sich den DM-Titel in einem Herzschlagfinale über 800 Meter in 2:42:38 zu 2:42:53 Minute. Auch Antje Wietscher kann inzwischen auf eine unfassbare Sammlung von 51 DM-Medaillen stolz sein. In Erfurt holte die Leichlingerin gegen starke Konkurrenz Silber über 800 Meter (2:55,77) und Bronze über 3000 m (12:16,07 min.). Auch Ulrich Buchmüller trumpfte stark auf: Vizemeister über 3.000 m in 10:58,04 min. und Bronze über 800 min in 2:27:86 min. Zwei weitere Asse hat der TVR über 800 Meter am Start: Neuzugang Reinhard Brüning (M55/2:17,85) holte ebenso die Bronzemedaille wie Frank Weber (M50/2:13:03) und Kalle König noch über 400 m (70,31s).
Antje Wietschers Mut wurde belohnt: Gold bei Cross DM
War das eine Schlammschlacht bei den deutschen Crosslauf-Meisterschaften in Sindelfingen. Aber genau dieses brutal harte Geläuf ist die „Spielwiese“ für Antje Wietscher. Die Multisportlerin zog ihre Runden und ließ der Konkurrenz keine Chance: Deutsche W60-Meisterin und die Goldmedaille im Crosslauf. Mit einem fantastischen Einstand von Cornelia Türk und der erfahrenen Karin Janz holten Die TVR-Damen zusätzlich noch Silber in der Teamwertung. In der M45 überzeugte Manuel Skopnik als 7. in der M45.
Rekordverdächtig: 18 TVRler mit 53 Laufzeiten in der Deutschen Bestenliste 2020
Man mag es kaum glauben. Aber die Anzahl der Platzierungen und die Leistungen der Refrather Läufer sind trotz Corona außerordentlich. „Es könnte die beste Bilanz sein, die wir jemals hatten“ ist sich TVR-Coach Jochen Baumhof nicht ganz sicher. Aber es ist ein Spiegelbild einer verrückten und erfolgreichen Saison. Das umfassende Zahlenwerk hat Jörg Reckemeier aus Oldenburg zusammengestellt.
Garantin, nicht nur für DM-Titel, ist die 64jährige Multisportlerin Antje Wietscher aus Leichlingen. Sie steht gleich vier Mal als Nummer ein in der AK W60 auf Platz 1. (1500 / 3000 und 5000 Meter sowie 10 km). Dazu kommt Altmeister Kalle König (M70/800 m) und erstmals Markus Heisig (M60) mit seinem Neujahrsmarathon in Zürich. Vier Mal liegen Refrather Läufer im nationalen Ranking auf dem zweiten Rang: Carola Rentergent (W55/3000 m), Frank Schröder (M50/10.000 m), und Ulrich Buchmüller (M60/800 m + 3000 m).
Mit Antje Wietscher (800 m + 3000 m Halle), Reinhard Brüning (800 m) und Karl-Heinz König sind auch vier dritte Plätze zu verzeichnen. Weitere 10 Platzierungen belegen die TVRler auf den Rängen 4 bis 6, davon Reinhard Brüning (M55) gleich vier Mal über 400 m und 1000 m (Freiluft) und 400 m und 800 m (Halle). Folgende TVR-Läufer sind ebenfalls sehr gut auf Distanzen zwischen 400 m und Halbmarathon gelistet: Tanja Causemann (W40), Karin Janz (W50), Cornelia Türk (W50), Carola Rentergent (W55), Sigrid Zündorf (W55), Manuel Skopnik (M45), Frank Weber (M50), René Grass (M50), Heiko Wilmes (M50), Frank Schröder (M50), Christoph Fieberg (M55), Ulrich Buchmüller (M60), Markus Heisig (M60) und Martin Groos.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof
Zweiter Lockdown macht den Sportvereinen deutlich mehr zu schaffen
Vorabauswertung der 8. Welle des Sportentwicklungsberichts zur COVID-19 Thematik
Auch der Breitensport ist wieder vom coronabedingten Lockdown betroffen. Den positiven Effekten körperlicher Aktivität auf die Gesundheit steht das erhöhte Infektionsrisiko durch Kontakte beim Sport gegenüber. Genau wie beim ersten Lockdown sind daher Sportanlagen für Amateursportler*innen geschlossen. Für Sportvereine wird die Lage immer schwieriger.
Deutlich mehr zu schaffen als der erste Lockdown im Frühjahr macht den Sportvereinen in Deutschland die zweite Schließung aller Sportanlagen für den Breitensport. Bis zum erneuten Lockdown ab November war der Anteil an Vereinen ausgeglichen, die Mitgliedschaftsrückgänge oder -zuwächse zu verzeichnen hatten (36,6% Rückgänge gegenüber 35,0% Zuwächse). Inzwischen hat sich mit 44,0% der Anteil der Vereine, die für 2020 Rückgänge melden, gegenüber 29,0% mit Zuwächsen deutlich erhöht. Die Veränderungen sind statistisch signifikant.
Mittlerweile erwartet jeder zweite Sportverein (52,4%) in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten eine existenzbedrohliche Lage. Auch hier zeigt sich ein signifikanter Anstieg seit dem zweiten Lockdown. Ursache hierfür ist für zwei von fünf aller Vereine (41,3%) der Mitgliederrückgang aufgrund der COVID-19 Pandemie (vor dem zweiten Lockdown: 36,5%). Als weitere Ursache wird von 34,9% aller Vereine der pandemiebedingte Rückgang an Ehrenamtlichen genannt (vor dem zweiten Lockdown: 32,8%). Jeder fünfte Verein (22,1%) rechnet mit einer existenziellen Bedrohung aufgrund pandemiebedingter finanzieller Engpässe (vor dem zweiten Lockdown: 21,1%).
Studienleiter Professor Christoph Breuer kommentiert die Ergebnisse wie folgt: „Je länger Sportvereine ihrem Zweck nicht nachkommen dürfen, desto schwächer wirken sie als stabilisierendes Element der Gesellschaft. Es geht sozialer Kitt verloren, der gerade in einer individualisierten Zuwanderungsgesellschaft von Bedeutung ist. Damit treffen die Folgen nicht nur die Vereinsmitglieder sondern die gesamte Gesellschaft.“
Die Befunde stammen aus der 8. Welle des Sportentwicklungsberichts für Deutschland, an der sich 20.179 Sportvereine beteiligt haben (Feldphase: 21. Oktober bis 21. Dezember 2020). Der Sportentwicklungsbericht für Deutschland wird gefördert vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und allen 16 Landessportbünden. Die wissenschaftliche Leitung hat Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer von der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Sportentwicklungsberichte analysieren kontinuierlich die Entwicklung von Sportvereinen und deren Beitrag zum Gemeinwohl. Der gesamte Forschungsbericht zur 8. Welle wird im Mai 2021 vorliegen.
Pressemitteilung der Deutschen Sporthochschule Köln
Neue Nachwuchsläufer verstärken das TV Refrath running team
Den stärksten Zulauf an jungen Lauftalenten seit 15 Jahren kann TVR Trainer Jochen Baumhof vermelden. Nach der 21jährigen Nicole Scholz hat sich die erfolgreiche Triathletin Mala Schulz dem TVR running team angeschlossen. Mala hat ihr läuferisches Potential schon häufig bewiesen, nicht nur als Siegerin des Bensberger Martinilaufes. Die frühere Vorzeigeathletin von der SVBG Bergisch Gladbach startet aktuell für Triathlon-Topverein KTT01. Mit der Medizinstudentin Evrim Sevgin, ebenfalls Jahrgang 1999, hat der TV Refrath zu erstem Mal in der langjährigen Geschichte drei der schnellsten Läuferinnen in der Juniorenklasse U23.
„Wir können durchaus im Oktober bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 km in der Teamwertung die nationale Konkurrenz überraschen“, freut sich Jochen Baumhof schon jetzt auf die DM in Uelzen.
Arthur Ralenovsky und Marvin Jesinghaus laufen im blauen Trikot
Waren es im Vorjahr einige leistungsstarke Senioren, sind in diesem Jahr einige hoffnungsvolle Talente und Leistungsträger nach Refrath gewechselt. Der bekannteste Name ist Arthur Ralenovsky. Der 27jährige wurde vom TVR-Coach bereits als Schüler 2006 entdeckt und bis 2014 betreut. Drei weitere Wechsel sind zu vermelden: die Sprinterin Stefanie Richter (W50) aus Engelskirchen und der M35-Läufer Christian Horstmann aus Köln-Porz. Beide Athleten kommen wie Arthur Ralenovsky ebenfalls von den Rhein-Berg-Runners, dem auch Tobias Hohagen viele Jahre angehörte.
Der Bergisch Gladbacher ist nicht nur M35-Läufer im TVR-Trikot, sondern startet auch als Triathlet für die Union Biesfeld. Ein weiterer Sprinter hat sein Startrecht gewechselt: Joachim Uebele (M55) kehrt vom TuS Köln rrh. zum TV Refrath zurück. Insgesamt sind nun über 70 Läuferinnen und Läufer im TV Refrath running team zwischen 18 und 72 Jahren wettkampforientiert aktiv, davon 24 Frauen. Die nominell stärkste AK sind die Master M/W 50-55 mit 8 Läuferinnen und 22 Läufern. Wenn ab Sommer spätestens wieder Meisterschaften stattfinden können, werden die Masterläufer sicherlich für einige Schlagzeilen sorgen. Da ist sich TVR Lauftrainer und Abteilungs-Leiter Jochen Baumhof ziemlich sicher.
Real und virtuell: 47. Königsforst Marathon 2021
Die Meldeportale sind ab dem 1. Januar offen
Die Aussichten auf reale Veranstaltungen sind für die nächsten Wochen immer noch sehr gedämpft. Trotzdem plant das TV REFRATH running team die 47. Auflage des Königsforst-Marathons für März 2021. Es wird kein Großevent wie vor Corona geben, sondern mit den RUN HAPPY DAYS eine Triade mit Laufterminen am 14., 21. und 28. März mit maximal 500 Teilnehmern pro Tag. An allen drei Sonntagen kann der Halbmarathon auf der DLV-vermessenen Runde im Königsforst gelaufen werden. Nur am traditionellen Termin, 21. März, wird auch die volle Marathon-Distanz über 21,1 km auf dem Programm stehen.
„Im Oktober haben wir aus der Not heraus Plan C gestrickt. Auf Basis dieser positiven Erfahrungen werden wir alle drei Lauftage planen“, berichtet TVR-Organisationsleiter Jochen Baumhof. Zwischen 9.30 und 12.00 Uhr sollen jeweils alle 10 Minuten maximal 30 Läufer starten. Mit strengen Hygienemaßnahmen und großer Disziplin der Teilnehmer hat es bei der ersten Auflage der RUN HAPPY DAYS im Herbst hervorragend funktioniert. Doch die Rahmenbedingungen müssen deutlich besser sein als aktuell. Dann dürfen die Macher vom TVR auf die erforderlichen Genehmigungen der Behörden hoffen. Falls diese im März nicht erteilt werden können, gibt es heute schon mit dem 7. November einen „Joker-Termin“. So soll gewährleistet sein, dass einer der ältesten Landschaftsläufe Deutschlands auch in diesem Jahr nicht ausfällt.
Ab sofort online anmelden – und das ganz ohne Risiko. Denn die Startgelder werden erst nach dem jeweiligen Lauftag eingezogen – oder auch nicht.
RUN GREEN – RUN VIRTUAL vom 1. bis 31. März
Auch in 2021 läuft der Königsforst-Marathon hybrid. Einen ganzen Monat lang kann sich jeder Laufbegeisterte die edle Finisher-Medaille verdienen. Dabei stehen neben dem Halbmarathon und der 42,2 km Distanz zusätzlich noch die beliebten Strecken über 5 km und 10 km zur Auswahl. Auch für die virtuelle Variante des Königsforst-Marathons ist eine Registrierung ab sofort möglich. Seit wenigen Tagen gibt es eine neue Facebook-Seite. Auf der aktualisierten Webseite werden in den kommenden Wochen nach und nach interessante Berichte, Fotos, Histörchen und Statistiken veröffentlicht.
Seit kurzem gibt es neben der Facebook-Seite des TVR running teams auch eine eigene Seite für den Königsforst-Marathon. Schaut einfach mal rein unter #koenigsforstmarathon, #runhappydays oder #tvrefrathrunningteam.
Königsforst Marathon – RUN GREEN – RUN HAPPY – bleibt gesund und in Bewegung.
Frohes Neues Jahr
Wir wünschen uns für 2021, dass Corona wieder Bier ist, dass wir, wenn wir uns wiedersehen, wieder einen Schritt nach vorne machen können und nicht mehr zurück, dass Positiv wieder etwas Positives ist, dass Tests wieder in der Schule stattfinden, dass Isolieren wieder für Häuser und Kabel gilt, dass man mit einer Maske Karneval feiern kann und dass Donald wieder eine Ente ist.
Königsforst-Marathon: IT-Firma gicom spendet 1000,- Euro
Die Corona-Pandemie ist für viele kleine und große Laufveranstalter mit einem hohen finanziellen Risiko und zusätzlichen Kosten verbunden. Dazu kommen hunderte Stunden an Mehrarbeit durch die verlangten Hygiene- und Durchführungskonzepte, die auch kurzfristig immer wieder angepasst werden müssen. So ging es auch den Machern des Königsforst-Marathons in Bensberg, die gleich zweimal von einem Lockdown bedroht waren. Daher kommt die großzügige Spende des Overather IT-Unternehmens gicom GmbH kurz vor Weihnachten zur rechten Zeit.
„Mit diesem Betrag können wir unsere Einnahmeverluste und höhere Kosten ein gutes Stück abfedern“ berichtet Jochen Baumhof vom TV Refrath running team. Bei der symbolischen Scheckübergabe traf sich der Orgachef vor der Firmenzentrale zu einem kurzen Fotoshooting mit gicom CEO Hans-Jakob Reuter. Glücklicherweise war der XXL-Scheck groß genug, um mit dem obligatorischen Mund-Nase-Schutz den regelkonformen Abstand zu wahren. Der gicom Geschäftsführer ist selbst begeisterter Langstreckenläufer und war am 1. Tag der RUN GREEN – RUN HAPPY DAYS am 18. Oktober erfolgreich auf der HM-Distanz am Start.










