Schnelle Zeiten auch am zweiten Tag der Bahnlaufserie
Ein Crescendo ist als Steigerungsdauerlauf eine bekannte Trainingsform. Doch Carola Riethausen vom TV Refrath hat am 2. Tag der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie in ihrem erst zweiten 5.000 Meter-Rennen bewiesen, dass dies auch in einem Wettkampf möglich ist. Die 23jährige wurde von Runde zu Runde immer schneller und steigerte ihren Hausrekord gleich um 25 Sekunden auf 19:17,52 min.
Mit einem eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg in seinem Lauf steigerte Christian Hausmann bei strömenden Regen seine Bestzeit sogar um 29 Sekunden auf nun 18:00,76 min. Mit einer schnellen 72er Schlussrunde lief Eric Cramer mit 16:58,43 min. erstmals unter die 17 Min-Marke. Auch Marvin Jesinghaus raffte sich nach einem schwachen vierten Kilometer noch einmal auf und verbesserte seine Jahresbestzeit minimal auf nun 16:49,52 min. über 5.000 Meter.
Sehr zufrieden waren auch die TVR-Läuferinnen mit ihren Zielzeiten: Cornelia Türk (W55) mit 20:28,62 min., Liz Roche (W45) mit 20:29,48 min., Antje Wietscher (W65) mit 22:09,65 min. und Carola Rentergent (W55) mit 22:21,87 Minuten.
1.000 Meter Läufe – 2 ½ Runden Vollgas
Langstreckler Arthur Ralenovsky testete seine Grundschnelligkeit auf der beliebten 1000 Meter Strecke. Im B-Lauf lief er mit großem Kampfgeist starke 2:46,47 min. Nicht viel langsamer war der erst 16jährige Florian Turck aus Refrath. In seinem ersten Bahnwettkampf überhaupt überraschte der Youngster mit einem mutigen Auftritt und lief als Dritter seines Laufes knapp hinter den Führenden nach 2:54,47 min. ins Ziel. Auch die beiden „Altmeister“ Frank Weber (2:57,80) und Reinhart Brüning (3:00,17) liefen als M55-Läufer starke Zeiten. Beide wollen zusammen mit Joachim Zeidler noch in diesem Jahr versuchen, den deutschen Altersklassenrekord zu verbessern. Im A-Lauf lief TVR-Läufer Julius Zachow, noch im Trikot des USC Bochum, ein feines Rennen und belegte mit sehr schnellen 2:32,19 min. den dritten Platz.
Geänderte Startaufstellung beim Königsforst-Marathon
Neue Wege und mehr Sicherheit: Für die 47. Auflage des Königsforst-Marathons mit HM und dem neuen Köfo-Ultra über 63,3 km haben die Macher vom TV Refrath running team beschlossen, den Startpunkt und die Ziellinie um rund 150 Meter zu verlegen. Dieser Bereich des Lehrerparkplatzes zwischen Kaule und Schlossfeldweg bietet nach den Erfahrungen der Run Happy Days im Vorjahr für die Teilnehmer und die Organisation mehrere Vorteile. Es ist einfacher und übersichtlicher, die Laufwege für das Corona-Schutzkonzept umzusetzen.
Die Startnummern-Ausgabe, die Taschenablage und die Zielverpflegung werden unter die Arkaden in den großräumigen Schulhof verlegt. Von hier aus stehen den Läuferinnen und Läufern zwei Ausgänge zur Verfügung, über die die Startaufstellung von hinten erreicht wird. „Und so ist dann die 21,1 km lange Schleife durch das FFH-Naturschutzgebiet für alle drei Strecken gleich lang und es wird für Distanzen nur noch einen Wendepunkt auf dem Rennweg geben“, berichtet Rennleiter Jochen Baumhof.
Ordnungs- und Gesundheitsamt erteilen grünes Licht
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen-Kreises und dem Ordnungsamt der Kreisstadt Bergisch Gladbach wird der Königsforst-Marathon 2021 genehmigt. Angesichts der aktuell steigenden Infektionszahlen werden die Macher vom TV Refrath running team alle Läufer und Helfer mit den bestmöglichen Maßnahmen schützen. Falls über das neue Wegekonzept hinaus weitere Maßnahmen ergriffen werden, wird dies auf der Homepage erläutert und es werden alle bisher schon gemeldeten Teilnehmer zeitnah persönlich angeschrieben.
Es kann sein, dass nur Geimpfte und Genesene im November teilnehmen können. Das TV Refrath running team hofft deshalb sehr auf die Mitwirkung aller Teilnehmer und eine hohe Impfbereitschaft – auch im Sinne aller Veranstalter und Vereine, die sich nun seit mehr als 1 1/2 Jahren mit großem Aufwand für euch einsetzen.
Über 600 Teilnehmer sind bisher gemeldet
Wir freuen sich jeden Tag über neue Meldungen zur 47. Auflage des Königsforst-Marathons am 7. November. Bisher sind 40 Köfo-Ultras (63,3 km), fast 150 Marathoner (42,2 km) und gut 400 HM-Läufer (21,1 km) dabei.
Günstige Startgebühren
Unsere Startgebühren bis 30.09.: 30,- Euro (21,1 km), 40,- Euro (42,2 km) bzw.45,- (63,3 km). Alle Informationen mit Streckenplan, Historisches und natürlich die Online-Anmeldung auf unserer Seite.
Frank Schröder gewinnt in Ochtendung die M50
Beim 52. Nettetal-Lauf in Ochtendung im Landkreis Mayen-Koblenz gewann Frank Schröder von TV Refrath running team über 10 km in 38:30 min. mit großem Vorsprung die Altersklasse M50. Der 53jährige lief aus vollem Training für die Halbmarathon-DM in Hamburg auf dem anspruchsvollen Kurs mit 172 Höhenmetern mit Schotter- Wiesen- und Waldwegen in der Gesamtwertung auf Rang fünf. Nach konservativ gelaufener erster Hälfte hätte er die jungen Konkurrenten Luca Brang (19/38:29) von der LG Ahrweiler und Jannik Dahm (24/38:08) von der LG Vulkaneifel noch fast eingeholt. Tagessieger wurde Stefan Marx (LG Klottengasse) in 36:14 min. Jetzt hoffen alle TVRler, dass sie im September doch noch bei dem einen oder anderen schnellen und DLV-vermessene Rennen im Rheinland starten können.
Generali Köln Marathon 2021 virtuell vom 3. bis 17. Oktober
Vom 3. bis zum 17. Oktober findet die digitale Ausgabe des Generali Köln Marathon statt, bei der man einen 10 Kilometer-Lauf, einen Halbmarathon oder einen Marathon absolvieren kann. Über eine Tracking-App auf dem Smartphone wird nicht nur eine Finisherliste erstellt; die Teilnehmer können ihren Standort – egal wo sie laufen – auf die echte Köln Marathon-Strecke projizieren.
„Damit wollen wir die Motivation unserer Läufer aufrecht halten und zumindest ein bisschen reales Laufgefühl vermitteln, was in letzter Zeit leider deutlich zu kurz gekommen ist,“ sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
Offenbar kommt der Generali Köln Marathon 2021 virtuell bei den Läufern gut an, denn schon 2.640 haben sich dafür umgemeldet.
„Und um es für sich authentischer zu gestalten, kann man wie im letzten Jahr noch das ‚Home-Run-Paket‘ für 33 Euro dazu buchen, mit der Original-Startnummer, einem Funktionsshirt, einem Kölsch-Glas, einer Medaille, und vielen weiteren schönen Überraschungen unserer Partner,“ so Frisch weiter.
Alle, die sich für den Generali Köln Marathon angemeldet hatten, können sich umsonst auf die virtuelle Variante ummelden und die Distanz frei wählen. Statt des Staffelmarathons wird ein 10-Kilometer-Lauf angeboten.
Wer noch nicht angemeldet ist, kann dies für 9 Euro nachholen. Die Startgebühr beinhaltet die Zusendung einer Print@home-Startnummer, die Nutzung der Tracking App, die digitale Urkunde sowie den Eintrag in die Finisherliste des gewählten Wettbewerbs.
Im Rahmen der digitalen Veranstaltung werden Spenden für The Human Safety Net gesammelt, einer globalen Bewegung des Titelsponsors Generali, zur Unterstützung benachteiligter Menschen. Die Programme widmen sich verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen, haben aber ein Ziel gemeinsam: menschliches Potenzial zu fördern, indem zur Hilfe von Menschen für Menschen inspiriert wird.
100% der diesjährigen Spendensumme gehen an Projekte, die die Familien und Kinder in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten mit Infrastruktur (z. B. Kitas und Spielplätze), Betreuung und Beratung, aber auch psycho-soziale Hilfen unterstützen. Diese Maßnahmen gehen über die Soforthilfe hinaus und sind Teil eines dringend nötigen mittel- und langfristigen Engagements, um beim Wiederaufbau nach dieser Katastrophe zu helfen. Mehr über THSN für Hochwasseropfer in West-Deutschland
Zusätzlich haben Läufer aus der Region die Möglichkeit, aktiv im Rahmen einer Sonderwertung zu spenden. Dazu können sie auf drei verschiedenen Strecken in Köln Kilometer sammeln:
- um die Stadionvorwiese am RheinEnergie-Stadion (1 km-Runde)
- am Decksteiner Weiher (5 km-Runde) und
- am Rheinufer (10 km-Runde)
Diese Strecken sind mit einer Zeitmessung ausgestattet. Die Startnummer mit Transponder wird per Post zugeschickt. Je mehr Kilometer gelaufen werden, umso mehr wird gespendet. Werden insgesamt mehr als 100.000 km auf den drei Strecken gelaufen, wird die Spendensumme vom Köln Marathon auf volle Zehntausend aufgerundet.
„Das Unwetter hat viele Menschen aus der Region hart getroffen. Nicht wenige davon haben schon mal am Köln Marathon teilgenommen, und wir wollen mit dieser Aktion etwas zurückgeben und Menschen dazu animieren, laufend Gutes zu tun,“ erklärt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
Das Startgeld für diese Sonderwertung beträgt 15 Euro. Davon gehen 10 Euro direkt in den Spendentopf.
Die Anmeldung für den Generali Köln Marathon 2021 virtuell, das ‚Home Run-Paket‘ und die Sonderwertung ist ab sofort möglich.
Bestzeitenfestival bei der Bahnlaufserie
Die perfekten Bedingungen am späten Donnerstagabend nutzten viele Mittel- und Langstreckenläufer des TV Refrath running teams für neue persönliche Bestzeiten. Zusätzlich wurden einige Qualifikationszeiten für den Deutsche Senioren-Meisterschaften Anfang September in Baunatal unterboten. Auf der kurzen und knackigen 800 Meter-Distanz stürmte Oliver Kalmes mit neuer PB von 2:17,36 min auf der Zielgeraden noch an Frank Weber (M55/2:18,07) vorbei und schaffte erstmalig die DM-Norm (2:21) für die AK M50. Auch Reinhart Brüning blieb als M55er mit 2:19,85 noch unter der 2:20er Marke.
Bei den Damen zeigt die Form von Tanja Causemann (W40) deutlich nach oben. Sie lief couragiert eine 2:42:40 Minuten. Antje Wietscher, seit diesem Jahr in der AK W65, schaffte es auch ohne Tempotraining in 2:58,45 min. mal wieder sich selbst mit einer Topzeit zu überraschen.
Mit „Lucky Punch“ Runde: Christian Horstmann – Marvin Jesinghaus – Eric Cramer
Wenn die letzte Runde besonders schnell ist, sind Athleten und Trainer meistens glücklich. Im Turbomodus liefen diesmal gleich drei TVRler zu neuen Hausrekorden. Den Anfang machte Christian Horstmann. Der 38jährige überholte mit einer 71er Schlussrunde fast alle Konkurrenten und verbesserte sich über 3.000 Meter auf 10:20,52 min. Auch die beiden TVR-Youngster Eric Cramer (22) und Marvin Jesinghaus (23) hatten in der Schlussrunde noch ein „paar Körner“ in der Tasche und liefen mit 9:55,73 min bzw. 9:40,81 min neue Bestzeiten. Heiko Wilmes (M50/10:37,82) bewies weiteraufsteigende Form. Tobias Hohagen lief seine zweitbeste Zeit mit 10:08,68 min, obwohl er gerade erst von einer gut 1000 km langen Radtour durch die Alpen zurück war.
Der schnellste TVRler war Julius Zachow. Er trainiert seit letztem Winter bei TVR-Coach Jochen Baumhof, startet aber bis Ende des Jahres noch für seinen bisherigen Verein USC Bochum. Der 28jährige Sportwissenschaftler steigerte seine PB im A-Lauf auf starke 8:49,60 min. Beim letzten Start des Abends über 7 ½ Stadionrunden waren Liz Roche und Cornelia Türk ein perfektes Duo. Die 48jährige Irin lief vorneweg und gewann diesen Lauf in neuer PB von 11:53,40 min. mit einer halben Sekunde Vorsprung knapp vor der Cornelia Türk (W55). Weitere Ergebnisse: Carola Rentergent (3.000 Meter/W55/13:06,17) und Christoph Fieberg (800 Meter/M55/2:56,28). Am kommenden Donnerstag stehen am zweiten Tag die 1.000 m und die 5.000 m auf dem Programm.
Lukas Kley und Manuel Skopnik ultramäßig auf „Abwegen“
Deutsche Treppenlaufmeisterschaften 2021 im KölnTurm
Nationale Towerrun-Titelkämpfe finden am 29. August im Mediapark statt +++ 39 Etagen – 714 Stufen – 132 Höhenmeter: 100 Prozent Spaß für Anfänger*innen, Profis und Feuerwehrleute in Kölns höchstem Bürogebäude
Wenn am 29. August 2021 die neunte Auflage des KölnTurm Treppenlauf im Mediapark steigt, können sich die Sportler*innen auf ein besonderes Highlight freuen. Denn Kölns höchstes Bürogebäude beheimatet Ende August erstmalig die Deutschen Treppenlaufmeisterschaften. Sowohl Anfänger*innen als auch ambitionierte Läufer*innen mit Kletterqualitäten haben beim größten Treppenlauf Deutschlands die Möglichkeit sich 39 Etagen hoch über 714 Stufen im KölnTurm vertikal zu messen und die Deutschen Meister*innen im Einzellauf zu küren.
Jeder „Towerrunner“ mit deutscher Staatsbürgerschaft nimmt mit der Anmeldung automatisch an den Titelkämpfen teil und kann sich offiziell DM-Starter*in nennen. Neben dem Meisterschaftsrennen für Einzelstarter*innen bieten die Veranstalter wie in den Jahren zuvor einen Wettkampf für 2er-Teams an. Die Feuerwehr-Teams starten in kompletter, rund 25 kg schwerer, Schutzausrüstung.
„Nachdem letztes Jahr coronabedingt ausschließlich Feuerwehrleute mit angeschlossenem Atemschutzgerät starten durften, freuen wir uns auf die Deutschen Treppenlaufmeisterschaften. Die Vergabe in die Sportstadt Köln ist die Belohnung für die erfolgreichen Events der letzten Jahre im KölnTurm“, freut sich Veranstalter Holger Wesseln, der den KölnTurm Treppenlauf gemeinsam mit seiner Kölner Agentur pulsschlag und dem Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. veranstaltet. „Egal, ob blutige Anfänger*innen, gestandene Wettkampfsportler*innen oder Feuerwehrfrauen und -männer – im KölnTurm kommt jeder auf seine Kosten.“
In Kölns höchstem Bürogebäude geht es hinauf bis über die Dächer der Domstadt. In den letzten Jahren lag die Finisherquote bei 99 Prozent. Das zeigt, dass der KölnTurm Treppenlauf nicht nur etwas für internationale Topstarter*innen und harte Feuerwehrleute ist – im Gegenteil, jeder kann den KölnTurm bezwingen. Das Teilnehmerfeld hat ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau – während die Anfänger*innen sich über das Erreichen des Ziels freuen, gehen in diesem Jahr die ambitionierten Sportler*innen auf knallharte Zeitenjagd um die Deutsche Treppenlaufmeisterschaft. Das Event ist sowohl Teil des „Deutschen Towerrunning Cups“ als auch der internationalen Towerrunning-Serie. Neben einem Wettbewerb für Feuerwehr-Teams bietet die Agentur pulsschlag Rennen für Einzelstarter*innen und 2er-Teams an. Die Feuerwehr-Teams starten in kompletter Schutzausrüstung.
Liz Roche lief knapp 14 km beim Stundenlauf
Kölner Stundenlauf erfolgreich durchgeführt
Der Stundenlauf der TFG Nippes wurde am gestrigen 8. August als eine der wenigen Veranstaltungen in Köln und Umland erfolgreich durchgeführt. Bei hervorragendem Läuferwetter mit Temperaturen um die 20° waren bei dem Leichtathletik-Klassiker insgesamt 51 Teilnehmer gestartet. 46 kamen inklusive der ebenfalls angebotenen Staffelläufe ins Ziel, was einer 90%igen Quote entspricht. Alle Teilnehmer waren dankbar, dass nach der langen wettkampffreien Zeit endlich wieder ein gemeinsames Lauferlebnis mit persönlichem Austausch stattfinden konnte.
Die meisten Runden über in der Summe 16.256 Meter absolvierte Sabine Burgdorf vom ASV Köln vor Norbert Schneider, der am Ende bei 15.984 Metern eine Fünftelrunde vor Laurie Breuer (15.902 Meter) landete. Schneider startete allerdings bei einem der drei angesetzten Stunden-Kontingente auch noch einmal mit seiner Tochter und erreichte mit ihr gemeinsam abermals beachtliche 16.362 Meter.
Alle Ergebnisse finden sich bei Time & Voice. Die nächste geplante Laufveranstaltung unter Beteiligung der TFG Nippes ist der Oswald Hirschfeld-Erinnerungslauf am 12. September.
Generali Köln Marathon 2021 wird abgesagt
Der für den 3. Oktober 2021 geplante Generali Köln Marathon wird nicht stattfinden. Grund für die Absage ist die aktuell ansteigende Inzidenz durch die Delta-Variante des Covid-19-Virus.
„Wir haben bis zuletzt gehofft und alle Vorbereitungen für eine sichere Durchführung des Generali Köln Marathon getroffen, aber leider lassen die aktuellen Rahmenbedingungen auch in diesem Jahr nicht zu, dass rund 20.000 Menschen gemeinsam durch unsere Stadt laufen können“, sagt Markus Frisch Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
„Aber die Grundlage für die Behördliche Genehmigung des Köln Marathon sind die Anforderungen und Regelungen der aktuellen Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW und ein darauf basierendes Hygienekonzept. Die Genehmigung für dieses Konzept gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Inzidenz unter 35 bleibt. Dass dies bis zum 3. Oktober so bleibt, ist sehr unwahrscheinlich, da die Delta-Variante in Kombination mit einer schleppenden Entwicklung der Impfquote aktuell für steigende Fallzahlen sorgt,“ erklärt Frisch die erneute Absage.
Berthold Schmitt, 1. Vorsitzender des Kölner Vereins für Marathon e.V. weist auch auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Veranstalter hin. „Wir müssen nicht nur die Risiken von Teilnehmern, Zuschauern und Helfern bewerten, sondern auch mögliche Auswirkungen für die gesamte Kölner Bevölkerung. Nichts wäre so unnötig wie ein Marathon-bedingtes Aufflammen der Infektionszahlen mit Konsequenzen für die Kölner Bevölkerung. 2022 starten wir dann hoffentlich ohne Einschränkungen wieder durch.“
Als Alternative wird wie im Vorjahr ein virtuelles Rennen stattfinden. „Über 9.000 gemeldete Läuferinnen und Läufer haben bis zum Schluss gehofft, dass sie am Köln Marathon in gewohnter Form teilnehmen können und dafür hart trainiert. Das soll nicht umsonst gewesen sein. Deshalb werden wir auch in diesem Jahr eine digitale Variante anbieten, auch wenn diese sicherlich das reale Lauferlebnis in Köln nicht ersetzen kann“, so Frisch weiter. Jeder bisher angemeldete Teilnehmer kann sich auf den virtuellen Lauf kostenfrei ummelden.
Alle Angemeldeten erhalten in Kürze eine E-Mail, in denen die Details zur Erstattung der gezahlten Startgelder und die Ummeldung auf den virtuellen Lauf erklärt werden.
Der nächste Generali Köln Marathon findet am 2. Oktober 2022 statt.
Pressemitteilung des Veranstalters










