Königsforst Marathon – Foto von der neuen Startlinie
Bei herbstlichem Wetter trafen sich gut zwei Wochen vor dem 47. Königsforst-Marathon der neue Schirmherr und Bürgermeister der Kreisstadt Bergisch Gladbach, Frank Stein, die Sponsorenvertreter Manfred Habrunner (Belkaw), Jörg Engels (engels-der-maler.de), Esther Hartmann vom Charitypartner Greifvogelhilfe und Doris Remshagen, René Grass sowie Jochen Baumhof vom TV Refrath Orgateam an der neuen Startlinie auf dem Lehrerparkplatz am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg. Bürgermeister Frank Stein wird als Langstreckenläufer nicht nur den Startschuss geben, sondern auch selbst die Laufschuhe schnüren. „Mein Amt lässt leider kein umfassendes Marathontraining zu, daher wird nach den 10 km beim Refrather Herbstlauf „nur“ der Halbmarathon gelaufen“. Star des Fotoshootings war wohl unbestritten Ehrengast Jac. Der seltene Adlerbussard ist vor allem im Kaukasus und im Nahen Osten beheimatet und wird mit seiner Partnerin Jil in den Gehegen von Dirk Sindhu in Rösrath versorgt.
Bisher 1.250 Meldungen – nicht nur aus ganz Deutschland
Die erhoffte Marke von 1.000 Meldungen ist längst überschritten. „Wir rechnen nun mit 1.300-1.400 Teilnehmern, vielleicht werden es sogar noch mehr…“ so Orgachef Jochen Baumhof vom TVR
running team. Die Naturschutzbehörde lässt jedoch maximal 1.500 Starter am 7. November zu.
Meldungen sind ausschließlich online möglich und dies bis kurz vor dem Startschuss. Hinweis: Das Meldeportal wird direkt einen Tag nach der 47. Auflage für 2022 freigeschaltet. Das Datum 20.03.2022 ist auf dem neuen Werbebanner für den 48. Königsforst-Marathon nicht zu übersehen.
Rhein-Berg Runners kehren mit Medaillen aus Hamburg zurück
Silber und 2 x Bronze aus der Hansestadt
Einen Saisonhöhepunkt stellen die alljährlich ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon dar. Über die 21,1km konnten die Läufer aus dem Bergischen in der Vergangenheit immer wieder Medaillen in den Altersklassen erringen. In diesem Jahr, nach einjähriger Pause, fand das Ereignis in Hamburg Wandsbek statt.
Die äußeren Bedingungen waren mit 9-11 Grad bei bedecktem Himmel nahezu ideal um schnelle Zeiten zu laufen.
Die Rhein-Berg Runners gingen in diesem Jahr mit zwei Teams an den Start. In der Altersklasse der M40/45 bildeten Martin Döhler, Dr. Marcel Frank und Lars Gronewold eine Mannschaft. Für die M50/55 standen Alexander Hörniss, Martin Koller und Norbert Schneider im Startblock.
Für einige Runners war es der erste Wettkampf nach langer Corona-Pause. Marcel Frank gab zudem sein Debut im grünen Trikot.
Martin Koller fand nach zügigem Start eine gute Gruppe, die sich im Rennverlauf auflöste. Glücklicherweise konnte er den zweiten Streckenteil gemeinsam mit seinem langjährigen Lauffreund Manuel Skopnik (TV Refrath) absolvieren – am Ende sprang für Beide eine Zielzeit knapp unter 1h18 und jeweils Bronze in der Einzelwertung in Ihren Altersklassen heraus.
Ebenfalls sehr erfolgreich lief es nach langer Wettkampfpause für Lars Gronewold, der in 1:15:40 eine persönliche Bestzeit und den 8. Platz in der AK M40 erringen konnte.
Die starken Ergebnisse in der Einzelwertung wurden mit sehr erfreulichen Ergebnissen in den Mannschaftswertungen abgerundet. Auch in diesem Jahr konnten alle Starter der Rhein-Berg Runners in der Mannschaftswertung einen Podestplatz bzw. eine Medaille in Silber oder Bronze mit nach Hause bringen.
M40/45 – Mannschaft Senioren Gesamtzeit: 3:58:43 – 2.Platz
Lars Gronewold 1:15:40 | Marcel Frank 1:21:00 | Martin Döhler 1:22:03
M50/55 – Mannschaft Senioren Gesamtzeit: 4:02:08 – 3.Platz
Martin Koller 1:17:59 | Norbert Schneider 1:19:33 | Alexander Hörniss 1:24:36
In zwei Wochen finden bereits die deutschen Meisterschaften über 10 km in Uelzen statt, auch hier wollen einige RBR-ler am Start stehen.
Erfolgreiche Medaillenjagd der Refrather Läufer in Hamburg
Endlich wieder eine nationale Meisterschaft, endlich wieder ein großes Ziel. Seit August haben sich eine Läuferin und vier Langstreckler vom TV Refrath running team für die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Hamburg mit vielen Trainingskilometern und unzähligen Tempoläufen wochenlang vorbereitet. Doch eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, auch wenn die Form noch so gut ist. Gut 1.300 Läufer waren insgesamt bei kühlem und regnerischem Wetter in der Hansestadt am Start. Die Strecke war schnell, nur die Kopfsteinpflasterpassagen und der Wind waren im letzten Renndrittel nicht optimal.
Cornelia Türk: mit konservativer Taktik Deutsche Vizemeisterin
Der Bensbergerin fehlten eigentlich die nötigen Trainingsumfänge für die 21,1 km Distanz. Daher empfahl ihr Trainer Jochen Baumhof eine konservative Rennstrategie mit einem 4:35er Anfangstempo Richtung 1:35 Stunden, um dann in der zweiten Hälfte nach Gefühl „die Handbremse“ zu lösen. Dieser Plan ging voll auf. Cornelia Türk lief die letzten acht Kilometer wie im Rausch, machte viele Plätze gut und verbesserte ihren Hausrekord gleich um über zwei Minuten auf 1:32:35 Stunden. Doch damit nicht genug. Sie holte völlig überraschend auch die Silbermedaille in der Altersklasse W55 hinter Alexandra Schwarze (1:28:29) vom OSC Waldniel und noch vor Jutta Glöde (1:35:32) vom Hamburger SV.
Manuel Skopnik holt sich Bronze-Medaillen
Die Masterklassen sind immer hart umkämpft. Viele Männer zwischen 40 und 50 Jahren sind sehr austrainiert und kämpfen und die Medaillen in der Einzel- und Mannschaftswertung. So auch diesmal in Hamburg. Einen glücklichen Tag erwischte Manuel Skopnik in seinem letzten Jahr der AK M45. Mit einer Temposteigerung auf den letzten Kilometern finishte der TVRler in starken 1:17:50 Stunden und holte sich hinter Jens Bäss aus Wiesbaden und Hakim El Makrini von den Milers Colonia die erhoffte Bronzemedaille.
DM-Bronze für das TVR-Team M40-M45
Mit nur 34 Sekunden Rückstand finshte Vereinskollege Frank Schröder auf dem undankbaren vierten Platz. Der Rösrather im TVR-Trikot hatte für die M40-M45 Mannschaft von der M50 runtergemeldet. Aber auch in seiner eigentlichen AK wäre er wohl mit weniger als einer Sekunde Rückstand Vierter geworden. Das wäre bitter gewesen… Doch zusammen mit dem Dritten im TVR-Bunde, Oliver Bruns, gelang ihm dann doch noch der Sprung aufs Treppchen: Bronze für das TV Refrath running team, das mit 3:59:56 Stunden noch so gerade eben unter der 4-Stunden-Marke blieb.
Oliver Bruns hatte mit beruflich bedingtem Trainingsrückstand und mit Jetlag zu kämpfen und blieb als 18. Der M40 mit 1:23:42 Stunden unter seinem normalen Leistungsvermögen.
Im letzten Jahr der AK M35 startete Christian Horstmann erstmals bei einer DM. Nach einem Hexenschuss drei Tage zuvor stand sein Start mehr als auf der Kippe. Doch mit viel Wärme, Physio, Kinesio und seinem Kampfgeist lief der Porzer doch noch ein tolles Rennen als Achter der AK M35 und verbesserte sogar noch seine persönliche Bestzeit von 1:28:07 auf starke 1:24:24 Stunden.
Halloween-Run: Meldeschluss am Sonntag
Am 31. Oktober 2021 trifft sich die regionale Running-Community in Köln-Rodenkirchen, um sich beim Halloween-Run Köln mit sportbegeisterten Geistern und Spukgespenstern auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Der Lauf der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und Spaß am Verkleiden haben!
„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag trotz Corona in diesem Jahr den Stadionlauf oder den Altstadtlauf in Köln organisiert hat. „Ende Oktober bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“
Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Gruselerlebnis bis zum kommenden Sonntag, 24. Oktober 2021, um Mitternacht online auf der Homepage des Veranstalters sichern. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung mitbestellt werden.
Angeboten werden zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der die Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen.
Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen.
Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
16:30 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2014)
17:00 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2006 bis 2013)
17:30 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
18:45 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
19:50 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs
Kaiserwetter im Königsforst beim 35. Refrather Herbstlauf
Die Temperaturen lagen am Lauftag früh am Morgen nahe dem Gefrierpunkt. Doch die goldene Oktobersonne wärmte Helfer und Läufer so langsam ab dem späten Vormittag etwas. Für die 318 gemeldeten Teilnehmer konnten die Laufbedingungen bei der kleinen Jubiläumsausgabe des Refrather Herbstlaufes nicht besser sein. Daher waren nicht nur die ambitionierten Starter der LVN-Regio-Meisterschaften glücklich über ihre schnellen Zielzeiten, sondern auch Organisationsleiter Jochen Baumhof mit seinem fleißigen Helferteam vom TV Refrath.
Flotte Zeiten von Silke Schneider und Simon Dahl über 5 km
Bereits nach 16:11 min war Simon Dahl vom Team Bunert – Der Kölner Laufladen wieder zurück vom 5 km-Wendepunkt. Der Tagessieg vor Michael Schramm (16:57) vom ASV Duisburg, Christian Schmidt (17:16) aus Köln und Marvin Jesinghaus (17:23) vom TV Refrath war für den 34jährigen deutlich. Bei den Damen gewann Silke Schneider sogar mit persönlicher Bestzeit. Die 45jährige gewann in starken 18:44 min vor Lisa Jaschke (19:00), ebenfalls vom Team Bunert, und Tina Rietzschel (21:01) von der Triathlon-Werkstatt Bonn.
Marian Bunte und ein dreifacher Erfolg der LAZ-Damen
Der 10 km Klassiker wurde auch als LVN-Regio-Meisterschaften ausgetragen. In die Siegerlisten der Gesamt- und Meisterschaftswertung trugen sich gleich drei Läuferinnen der LAZ Puma Rhein-Sieg ein: Die 20jährige Sonja Vernikov gewann in starken 36:49 min vor ihren Vereinskolleginnen Marlen Günther (39:06) und Sarah Valder, die nach 39:39 min im Ziel war. Eine 32er Zeit nur eine Woche nach seinem 3. Platz beim Mallorca Marathon in 2:35 std, das ist eine tolle Performance für Marian Bunte, Team Bunert – Der Kölner Laufladen. Und das, obwohl der Kölner nach seiner 25 km Anreise bei 2 Grad mit Rad ziemlich durchgefroren war. Zweiter und damit Regio-Meister wurde Torsten Graw von der LAZ in 33:20 min vor Tom Peter (33:20)von der LG Gummersbach.
Erstmals Holzpokale für die Besten
Für die stimmungsvolle Siegerehrungen hatte der heimische Förster drei Baumscheiben bereitgestellt, die kurzerhand mit Forstmarkierspray nummeriert wurden. Passend dazu erhielten die Top 3 im jeweiligen Gesamteinlauf eine gravierte Buchenholzstele als Pokal. Hochwertige Sachpreise von Schuhhersteller On und Sebamed sowie eine kostenfreie Bewirtung mit Krombacher 0,0%, Kaffee und Kuchen rundeten die Traditionsveranstaltung ab.
GVG-Frühlingslauf Frechen mit Herbst-Edition
500 Laufbegeisterte verwandelten am vergangenen Sonntag die Innenstadt von Frechen in ein Sportareal. Bei sonnigem Herbstwetter gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen in die 13. Ausgabe des GVG-Frühlingslaufs Frechen, der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie als „Herbst-Edition“ stattfand. Bei der TS Frechen und der ausrichtenden Agentur pulsschlag zeigte man sich zufrieden nach dem Lauf. Vom Wetter bis hin zu der Stimmung vor dem Rathaus der Töpferstadt hat alles gepasst.
Absolutes Highlight für jeden Starter und jede Starterin war wieder die Bergwertung. Dabei wurden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit erkletterten. Am Ende wurden die Sieger mit der schnellsten Zeit zum Bergmeister des Frechener Frühlingslaufs gekürt. Erstmals wurde auch eine Doppelwertung über 5- und 10-Kilometerlauf ausgetragen. Ein Wettlauf für Schüler und der AOK Bambinilauf rundeten das Sportprogramm ab und lockten viele Familien in den Start- und Zielbreich.
Rennen sorgen für Spannung vor dem Rathaus
Beim 5-Kilometer-Lauf der Männer hatte Julien Jeandree (Milers Colonia 2020) in einer Zeit von 15:39 Minuten deutlich die Nase vorn vor Jonas Land (17:17 Min./LAZ Puma Rhein-Sieg). Dritter wurde Lokalmatador Ole Krott (17:32 Min.) von der LAV Habbelrath-Grefrath. Bei den Frauen verwies Sandra Sachs (20:58 Min.) von der LG Wuppertal ihre Konkurrentinnen Marianne Fronning (21:08 Min./KTT01) und Bianca Roos (22:03 Min./SC Oberlahn) auf die Plätze zwei und drei.
Den 10-Kilometer-Lauf der Männer gewann nach seinem Erfolg zuvor über die 5.000 Meter Julien Jeandree in einer Zeit von 32:18 Minuten vor Martin Schumacher (34:27 Min./Bunert – der Kölner Laufladen) und Jonas Land (34:48 Min.). Bei den Frauen tat es Favoritin Sandra Sachs (41:50 Min.) ihrem männlichen Laufkollegen Julien Jeandree gleich und gewann auch den Hauptlauf. Zweite wurde Katharina Deutzmann (45:27 Min./Southern Oregon Runners) vor Anna Köster (46:33 Min.).
Julien Jeandree und Sandra Sachs sicherten sich mit den ersten Plätzen in den beiden Disziplinen den Sieg in der erstmalig ausgetragenen Doppelwertung aus 5- und 10-Kilometerlauf.
Die Bergwertung sicherte sich bei den Frauen Bianca Roos. Die Dritte im 5-Kilometer-Lauf „kletterte“ die 200 Meter lange Steigung in der Burgstraße zum Herbertskaul in einer Zeit von 1:13 Minute hinauf. Bester Kletterer bei den Herren war Julien Jeandree (49 Sekunden), der alle Wertungen in Frechen eindrucksvoll für sich entscheiden konnte.
Der Termin für die nächste Auflage des Frühlingsklassikers steht mit dem 22. Mai 2022 bereits fest.
TVR-Doppelsieg über 10 km in Bertlich
Bei den 111. Bertlicher Straßenläufe starteten vier Aktive vom TV Refrath running team im nördlichen Ruhrgebiet auf einem flachen und vermessen 5km-Rundkurs. Leider war es beim Start der 10 km Distanz in der Mittagszeit schon ziemlich warm und die Runde bot leider keinen Schatten. Daher blieben die allgemeinen Zielzeiten etwas hinter den Erwartungen zurück. Doch zur Freude von TVR Coach Jochen Baumhof konnten Arthur Ralenovsky (M20 / 35:11 min) und Frank Schröder (M50 / 37:08) einen feinen Doppelsieg vor dem Dritten Michael Erbe (Lokomotive Dortmund / 38:03) feiern. Cornelia Türk gewann als Gesamt-Zweite hinter Annika Faber (40:38) vom TV Wattenscheid die W55 in 43:34 min. Egbert Dohm lief als 4. der M60 nach 42:39 min und 7,5 km ins Ziel.
Carola Rentergent und Manuel Skopnik top beim Zonser Nachtlauf
Überraschend stand Carola Rentergent beim 45. Zonser Nachtlauf auf dem Treppchen. Die Zonserin im TVR-Trikot lief bei ihrem Heimspiel die 5 km in starken 22:05 min. und belegte als W55-Siegerin den 3. Rang in der Gesamtwertung. Auf der krummen Distanz von 11.263 Meter hat sich Manuel Skopnik beim traditionellen 7-Meilenlauf durch die Zonser Altstadt nicht vom höllischen Anfangstempo einer 16köpfigen Spitzengruppe verleiten lassen. Der 49jährige spulte konstant und routiniert einen nach dem anderen Kilometer im 3:40-3:45er Tempo ab. So konnte er am Ende des Rennverlaufs noch über zehn Plätze gut machen und finishte nach bereits 42:17 min als Fünfter der Gesamt- und Zweiter der AK M45-Wertung.
Gleich zwei LVN Regio-Meisterschaften im Königsforst
Das Naturschutzgebiet Königsforst ist zum großen Teil auf der Kölner Seite des Waldes ziemlich flach. Abwechslungsreich-hügelig sind die meisten Wege auf dem Gebiet des Rhein-Bergischen-Kreises. Das TV Refrath running team organisiert gleich zwei Herbstläufe im Königsforst, den einen von Refrath und den anderen von Bensberg aus. In beide Laufveranstaltungen sind eine LVN-Regio-Meisterschaft integriert: über 10 km und der Marathondistanz über 42,2 km. Es werden jeweils Meisterin und Meisterin der Einzel- und Mannschaftswertung für Vereinsläufer mit einem DLV-Startpass gekürt.
Gesucht: 10 km Regio-Meister beim 35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober
Die schnellen und windgeschützten Wendepunktstrecken sind seit Laufgenerationen seit der früheren Refrather Winterlaufserie und seit 1986 beim Refrather Herbstlauf bekannt. Start und Ziel an der Schutzhütte „Am Dicken Stock“ liegen nahe der Lützerathstraße zwischen dem Autobahnanschlussder A4 Bergisch Gladbach-Frankenforst und Köln-Rath-Heumar. Neben dem 10 km Lauf bieten die Organisatoren vom TV Refrath running team auch die 5 km Distanz an. Beide Strecke sind natürlich DLV-vermessen und die Netto-Zeiten bestenlistenfähig. Die Sonntag-Startzeiten sind um 10.00 Uhr für die 5 km und um 11.00 Uhr für die 10 km Distanz.
Wer wird Regio-Marathon-Meister 2021 beim 47. Königsforst-Marathon am 7. November?
Die Anmeldezahlen für den 47. Königsforst-Marathon sehen erfreulich aus. Für den HM sind bereits über 500 Läufer, für den Marathon fast 200 und für den neuen Köfo-Ultra fast 50 Läufer gemeldet. Auf dem welligen 2-Rundenkurs werden für 2021 die Regiomeister in der Königsdisziplin gesucht. Das die DLV-vermessene Strecke trotz einiger Höhenmeter schnell zu laufen ist, hat im Vorjahr Dominik Fabianowski vom ASV Köln bewiesen. In 2:24:39 Stunden lief der 31jährige einen neuen Streckenrekord. Für beide Läufe gibt es attraktive Auszeichnungen. Für die Top 6 im Gesamteinlauf stehen Holzstelen und wertige Sachpreise zur Verfügung.
Die Gesamtsieger/innen dürfen sich über einen Laufschuh-Gutschein der Schweizer Marke ON freuen, der beim Partner Bunert – Der Kölner Laufladen einzulösen ist. Meldungen sind für beide Läufe nur online bis zum Veranstaltungstag möglich. Die Hygiene- und Durchführungskonzepte werden ggfls. den aktuellen Vorgaben der Behörden auf 3G/2G angepasst. Die Startgebühren für den Refrather Herbstlauf werden erst in der Woche vor dem Termin abgebucht.
TV Refrath mit sieben Läufern zur Senioren-DM
Die sogenannte Late Season in der Leichtathletik läuft seit Mitte Juli. Jetzt im Spätsommer und Herbst stehen endlich wieder große Meisterschaften vor der Haustüre: die der Bahn-Senioren in Baunatal vom 10.-12. September am kommenden Wochenende, die Deutschen Halbmarathon Meisterschaftenin Hamburg am 17. Oktober und zwei Wochen später die 10 km DM in Uelzen.
Cornelia Türk, Tanja Causemann und Joachim Zeidler mit Medaillenchancen
Die Teilnehmerfelder sind nicht ganz so groß wie vor Corona gewohnt. „Die Meldezeiten der Konkurrenz sind zudem mit Vorsicht zu genießen, da die Vorleistungen teilweise schon etwas länger her und nicht sehr aussagekräftig sind“ meint TV Refraths Lauftrainer Jochen Baumhof. Er kann diesmal seine Läuferschar nicht persönlich vor Ort coachen, da er gleichzeitig als Moderator beim Münster Marathon im Einsatz ist. Aber die TVR-Läufer gehen gut vorbereitet und gebrieft ins Rennen.
Die größten Chancen auf einen Podestplatz haben Cornelia Türk über 5.000 Meter in der W55, Tanja Causemann über 800 Meter in der W40. Bei oft taktischen Rennverläufen gibt es gerade bei gleichstarken Läufern Überraschungen. Vom TVR running team werden die M55-Starter Frank Weber und Reinhart Brüning über 800 Meter und auch Joachim Zeidler über 1.500 Meter alles für eine mögliche Medaille geben. Oliver Kalmes hat als DM-Novize gute Chancen auf eine Top 8 Platzierung. Als einzige Sprinterin im TV Refrath ist Stefanie Richter in ihrem letzten Jahr der W50 über 200 Meter am Start.
Pressemitteilung von Jochen Baumhof / Foto: Egbert Dohm
Antje Wietscher gewinnt Treppenlauf DM in Köln
Allein der Gedanke, 714 Stufen, verteilt auf 39 Etagen mit 132 Höhenmetern in einem Treppenhaus hochzurennen, treibt den meisten schon Schweißtropfen auf die Stirn. Beim KölnTurm Treppenlauf im Mediapark wurden zusätzlich die Deutschen Meisterschaften mit allen Altersklassen in 10er Sprüngen ausgetragen. Mit dabei war wieder einmal Antje Wietscher. Die Multisportlerin im Trikot des TV Refrath running teams scheute auch diese Herausforderung nicht.
Mit knapp 100 m Anlauf vor dem Hochhaus im Kölner Mediapark „hüpfte“ die 64jährige aus Leichlingen in nur 6:01 Minuten der Konkurrenz davon und gewann den DM Titel in der AK W60 mit 35 Sekunden Vorsprung vor Renate Meier (6:36) und der Frankfurterin Uta Freitag (8:01). Am Wochenende wartet auf Antje Wietscher zusammen mit ihrem Laufpartner Matthias Haaser vom TV Witzhelden eine Alpenüberquerung als noch sehr viel härtere Prüfung: der Transalpin Run mit 8 Etappen über 263 km mit insgesamt 15.320 Höhenmetern.
Nordrhein-Titel für Steffi Richter – Christoph Fieberg – Heiko Wilmes
Drei Landestitel heimsten die TVRler bei den LVN-Seniorenmeisterschaften in Düsseldorf ein. Über 1.500 Meter gewannen Heiko Wilmes (M50) in 5:14,97 min. und Christoph Fieberg (M55) über 800 Meter in 2:53,74 min. Trotz Wind und Regen lief Steffi Richter, einzige echte Sprinterin im TV Refrath, über die 200 Meter in 33,74 Sekunden zum W50-Titel. Tanja Causemann (W40) hatte auf den letzten 50 Metern über die Stadionrunde hart zu kämpfen, überhaupt das Ziel zu erreichen. Sie wurde als Zweite mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 71,40 sec. belohnt.









