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24. Mendener Waldlauf

mcm_jugend_02.jpgAm heutigen Samstag fand die 24. Auflage des Mendener Waldlaufes statt. Dabei handelt es sich um die zweite groe Laufveranstaltung des Marathon-Club Menden neben dem traditionell im Juni ausgerichteten Marathon. Whrend jedoch der Marathon ein relativ flaches Profil aufweist, hat es der 20 km lange Waldlauf mit zu berwindenden ca. 350 Hhenmetern auf Schotterbelag in sich (jedenfalls fr mich, Laufmonster Mattes wird da wohl freudig grinsen!).

Hier merkt man, dass das Sauerland ein (Mittel)-Gebirge ist. Zu absolvieren waren – wie in den Jahren zuvor – drei grere Runden in der landschaftlich schnen Mendener Waldmei mit jeweils knackigen Anstiegen und steileren Bergabpassagen, bevor es dann den letzten Kilometer nur bergab ins Gisbert-Kranz-Stadion ging, wo noch eine Runde zu laufen war. Mit drei hervorragend funktionierenden Verpflegungsstellen auf der Runde konnte man bei sommerlichen, aber nicht zu heien Temperaturen ausreichend Flssigkeit whrend des Laufes zufhren.

Ich fhlte mich nach wenigen Kilometern am ersten Anstieg bereits richtig mde und schlapp. Das Gefhl von Pudding in den Beinen und heiem Kopf htte ich nach so kurzer Laufzeit nicht erwartet. Vielleicht hatte ich im Ostseeurlaub der vorherigen zehn Tage zu viel oder zu wenig getan? Waren es die Fahrradtouren oder das gute Essen und Trinken (Flens statt Elektrolyten)? War ich etwa krank?

Da es keine Kilometerangaben im Wald gab und ich das Laufniveau der Mitlufer nicht so richtig einschtzen konnte, merkte ich allerdings auch recht spt, dass ich fr die Strecke und meine Verhltnisse ganz ordentlich schnell unterwegs war. Da war ich wohl etwas zu forsch angegangen!

Aufgeben kam nicht in Frage! Fr das Startgeld sollte wenigstens ein guter Trainingslauf her! Also wurde das Tempo etwas gedrosselt und die Anstiege lockerer angegangen (was sich im Nachhinein so einfach schreiben lsst!) Diese Taktik ging halbwegs auf, auch wenn in der dritten Waldrunde der Wille sich nur noch gerade gegen den sich Erholung wnschenden Krper durchsetzen konnte. Zwei Lufer lie ich passieren, mehr waren es berraschend nicht. Hier hatte jeder zu kmpfen. Der letzte Kilometer bergab war dann auch gemeistert und so lief ich am Ende in einer Zeit von 1:25:56 Std. als 18. (4. M40) von 185 Finishern ins Ziel. Eine Zeit, die letztlich ber sechs Minuten besser war als im Vorjahr. Gut, hatte doch alles super geklappt! Na ja!

Es gewann Roland Steinmetz (LGO Bochum) in sehr guten 1:13:29 Std., zwanzig Sekunden vor Tillmann Goltsch (LT Bittermark Dortmund) und Thorsten Scheen (SG Wenden) in 1:17:57 Std. Bei den Damen war Heike Resche (Lauf Team Unna, 1:26:38 Std.) wie beim Marathon im Juni erfolgreich.

Wer also mal Lust hat, einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen Lauf am Rande des Sauerlandes als Vorbereitung fr einen Herbstmarathon zu absolvieren, dem kann ich den Mendener Waldlauf ber 20 km Anfang August wrmstens empfehlen.

Weitere Infos unter www.marathonclubmenden.net

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