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Mein erster Run4Pänz in Worringen

2016-10-08_03012

Ideale Laufbedingungen, die Nähe zum Startort und der gute Zweck ließen mich am vergangenen Samstagnachmittag kurzfristig nach Köln-Worringen reisen, um beim fünften Run4Pänz teilzunehmen. Diese Veranstaltung, die im Laufkalender nur schwer zu finden ist und vor allem über die lokalen Zeitungen und Internetseiten publik gemacht wird, hat sich seit Jahren ähnlich wie das Team Mercure-Hotel Belfortstraße und die Laufmonster zum Ziel gesetzt, schwerkranke Kinder zu unterstützen. Organisiert wird das Event durch ein engagiertes Team um Initiator Gabriel Bayrakcioglu, der auch gleichzeitig Moderator der Veranstaltung ist. Dabei werden keine eigentlichen Startgelder erhoben, sondern jeder Läufer sucht sich einen oder mehrere Sponsoren, die pro gelaufenen Kilometer für den guten Zweck spenden. Man kann sich auch selbst sponsern. Der gute Zweck und der Spaß stehen hier eindeutig im Vordergrund und doch möchte man natürlich eine möglichst schnelle Zeit oder einen guten Platz erreichen. In diesem Jahr wurde auch elektronisch die Netto-Zeit erfasst.

Zahlreiche Zuschauer waren am Sportgelände der SG Worringen, dem Start- und Zielort und an „Hotspots“ am Rand der Strecke anwesend, als ich um kurz nach 16 Uhr mit den anderen Läuferinnen und Läufern auf die Strecke geschickt wurde. Vorher hatte bereits ein KidsRun stattgefunden, das Wetter spielt mit, Live-Musik war vorhanden. Absolut perfekte Bedingungen für Veranstalter und Sportler. Vier flache Runden durch den nördlichsten Stadtteil Kölns und damit die „kölsche Distanz“ von 11,1 km galt es für mich zu absolvieren. Man konnte aber auch nach jeder Runde aussteigen und damit einen kürzere Strecke bestreiten. In den vergangenen Jahren war die Strecke 10 Km lang gewesen.

Morgens war ich noch mit Nachbar Bernd knappe 10 km gelaufen und war mir noch nicht sicher gewesen, ob ich nachmittags noch einen Wettkampf bestreiten sollte. Vom Start weg nach Überholung einiger junger, ambitionierter Lauftalente schlug ich ein ordentliches Tempo an und lief allein an der Spitze. Das war ich gar nicht (mehr) gewohnt, aber es tat auch mal wieder ganz gut, den Applaus der Zuschauer als Erster in Empfang zu nehmen. So kam ich auch nach der ersten Runde über die Worringer Straßen als Führender auf die Laufbahn des Fußballplatzes zurück. Hinter mir hatte sich aber bereits der Vorjahressieger und Triathlet Slawomir Wajda herangepirscht und nach etwa 3 km liefen wir vorne zusammen. Ich merkte schon, dass ich das Tempo nicht würde halten können, wahrscheinlich auch durch fehlende Vorbereitung und auch aufgrund des Laufs am Vormittag. Eine Runde bestritten wir zusammen und unterhielten uns dabei, denn von hinten schien kein weiterer Starter näher zu kommen. Inzwischen mussten wir auch schon überrunden.

Nach etwa 6 km ließ ich Slawomir laufen und versuchte mein Tempo halbwegs konstant weiterzulaufen. Leider bekam ich zunehmend mehr Seitenstiche, was ich seit Jahren nicht mehr hatte. Aber sonst lief es ziemlich rund. Gegen Ende konnte ich das Tempo nochmal ein wenig steigern und erreichte das Ziel noch knapp unter 42 Minuten (41:56 Min.), sieben Sekunden hinter dem Sieger. Dritter wurde Romuald Zichlarz in 45:29 Minuten. Bei der Siegerehrung am Anschluss des Rennens erhielten wir bei inzwischen abkühlenden Temperaturen alle drei kleine Pokale, der Sieger zusätzlich einen großen Wanderpokal.

Fazit: Wieder mal ein schönes Event, was nicht im Laufkalender steht und noch dem guten Zweck dient. Daher aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, auch als eventueller Tempo-Trainingslauf.


Kommentar von Verena
Datum: 12. Oktober 2016 - 00:50 Uhr

‚Läuft bei dir‘ – kann man da nur sagen.
Glückwunsch und danke für den schönen Bericht!

Ein schöner Lauf ganz in der Nähe und für einen guten Zweck … hätten wir vorher davon erfahren, wären vielleicht noch mehr Laufmonster angetreten. Ein Event für nächstes Jahr?

Kommentar von Sabine
Datum: 13. Oktober 2016 - 10:31 Uhr

Hallo Harald, Gratulation!
Da hast du mal wieder einen schönen Lauf entdeckt und für uns interessant gemacht! Schöner Bericht und eine tolle Werbung für die gute Sache.
Grüße Sabine

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