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Heiße Rennen auf der Tartanbahn in Bergisch Gladbach

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TV Refrath mit gleich vier Langstrecklern unter 16 Minuten im 5.000 Meter Lauf

Dieser August-Donnerstag war doppelt heiß: das Thermometer in der Belkaw Arena zeigte abends um 9 Uhr noch hochsommerliche 28 Grad an, während auf der roten Tartanbahn rund um das satte Grün des Stadionrasens um jede 1/10 Sekunde gefightet wurde. TVR-Coach Jochen Baumhof hatte angesichts der Hitze einige seiner Athleten empfohlen, die 1.000 Meter zu versuchen: „wir trainieren jede Woche auf dieser Bahn Tempoläufe rauf und runter. Da kann sich auch ein reiner Langstreckenläufer mal auf die klassische Mittelstrecke über 1.000 Meter wagen. Diesem Rat folgten gleich sieben TVRler mit überraschend flotten Zeiten, vereinsinternen Kämpfen und neuen Erfahrungen. Youngster Sören Braun (U20) war mit 2:55,77 min der Schnellste, aber nur hauchdünn vor Tobias Wilczek (U23/:56,80) und M45 Master Oliver Kalmes. Der passionierte Multisportler lief nach nur 5 Tage nach seiner Triathlon-Halbdistanz mit einer 1:19er Zeit im Halbmarathon unglaubliche 2:56,12 min. in die Top 12 der Deutschen Bestenliste. Einmalig ist, dass gleich vier TVRler innerhalb von 8/10 Sekunden die 1000 m in 3:16 min liefen: Damian Zehnpfennig (U23/3:16,13, Karl-Heinz König (M65/3:16,42), Stephan Braun (M40/3:16,61) und Ramsi Mekkioui (M40/3:16,94). Tanja Causemann finishte in für die Witterung hervorragenden 3:45,57 min – persönliche Bestzeit wie auch alle TVR-Männer an diesem außergewöhnlichen zweiten Tag der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie.

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Showdown im 5.000 Meter Lauf der Asse und ein Deutscher Rekord

Die Hitze für die 5.000 Meter Läufer wurde etwas erträglicher, als die Sonne aus dem Stadion wich. Doch gute Bedingungen für schnelle oder gar Bestzeiten waren es sicherlich nicht. Das war jedem der 35 Läufer am Start klar. Nur eine Läuferin ignorierte das Wetter einfach. Der 1.500 Meter Olympia-Teilnehmerin Konstanze Klosterhalfen von der TSV Bayer 04 Leverkusen kam das eher moderate Anfangstempo im starken A-Lauf mit einer Referenzzeit von unter 16:15 min. entgegen. Koko, wie sie oft gerufen wird, hing sich einfach hinter die beiden Refrather Läufer Torben Kirchner und Simon Dahl, der seit dieser Woche wieder das TVR-Trikot trägt, mit Kurs auf 15:30 min. Während alle Läufer ab der 7.-8. Runde Mühe hatten, das Tempo zu halten, drehte die zierliche 19 Jahre alte Ausnahmeathletin mit einem pfeilschnellen Schlusskilometer von 2:54 min. auf und pulverisierte den erst fünf Wochen alten Deutschen 5.000 Meter U20 Rekord von Alina Reh von 15:40 min. auf unglaubliche 15:16,98 min. Sie überholte dabei starke Männer wie den früheren Refrather Daniel Schmidt (15:29,28) und den 25jährigen André Rinke. Der Bergisch Gladbacher lief ein sehr mutiges und offensives Rennen, musste aber dem Anfangstempo und der Wärme Tribut zollen und wurde in 15:36,67 min. Kreismeister 2016, drei Sekunden vor Torben Kirchner, der mit 15:39,43 min eine starke Form zeigte.

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David Ranftler zurück aus den USA – Simon Dahl wieder im TVR-Dress

Ganz anders als André Rinke wählte David Ranftler nach seinem halbjährigen Stipendium in Stanfort/USA eine konservative Taktik. Er schob sich Platz um Platz nach vorne und war mit seiner Zeit von 15:46,54 min äußerst zufrieden. Die noch fehlende Tempohärte spürte auch Simon Dahl. Der 29jährige blieb mit 15:50,06 min ebenfalls deutlich unter 16 min. „Das ist ein großartiges Ergebnis. Wir sind auf einem sehr guten Weg zu alter Stärke“ resümierte Lauftrainer Jochen Baumhof. Bei den Frauen liefen Alexandra Tiegel (1. W30) und Doris Remshagen (5. W45) jeweils in 19:26,93 bzw. 21:32,64 min. persönliche Bestzeiten. Mit ihren Ergebnissen zufrieden waren auch Moritz Kufferath (4. M35/16:57,80), Heiko Wilmes (4. M45/17:54,01), Frederik Hartmann (6.M45/18:09,17/PB), Liam Condon (11.M45/19:09,21) und der 5.000 Meter Novize Alexander Dworeck (M40/20:54,07).

Ausschreibung und Ergebnisse

Pressemitteilung von Jochen Baumhof – Fotos: Gisela Maubach


Kommentar von Kai
Datum: 30. August 2016 - 22:04 Uhr

Koko veredelt die Bahnlaufserie – seit jeher das Dorado für Bestzeitenjäger. Besser geht´s nicht!

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