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Sternstunde beim 33. Mini-Internationalen in Koblenz

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Sie lagen auf dem satten Rasengrün, lagen sich in den Armen und konnten es kaum fassen. Vier Läufer vom TV Refrath running team nutzten bei perfekten äußeren Bedingungen von nur 10 Grad und Windstille bei Flutlichtatmosphäre im altehrwürdigen Stadion Oberwerth in Koblenz die Gunst der Stunde. Fünf Läufe mit je 25 bis 30 Teilnehmern aus sieben Ländern waren beim Mini Internationalen am Start. In Lauf vier starteten André Rinke, Torben Kirchner, David Ranftler und Sebastian Müller. Jochen Baumhof wechselte ausnahmsweise für dieses Rennen ständig die Rolle des Stadionsprechers mit der des Trainers und Motivators. Die Vorgabe war eine eher konservative Renntaktik. Doch als der Läuferexpress mit 74-75er Runden unterwegs war, rollte es, wie die Läufer sagen.

„Nur nicht nachdenken“, wenn man schneller unterwegs ist, als man geplant hat. David Ranftler hatte 10 Runden abgewartet, setzte sich vor der 4000 m Marke an die Spitze des Verfolgerfeldes und zündete seinen Turbo bei Klang der Glocke und lief nach einer 61er Schlussrunde nach 15:19,42 min. ins Ziel. Es folgten nur wenig später André Rinke mit einem weiteren Leistungssprung auf 15:29,27 min. Beide unterboten damit die Quali zur NRW-Meisterschaften in Bottrop. Wie ein Maikäfer auf dem Rücken lag Sebastian Müller und freute sich über seine neue Bestmarke von 15:33,42 min. Der Euskirchener wird von Andreas Keil-Forneck trainiert, der gerne selber gestartet wäre, aber immer noch an den Folgen des Pfeifferschen Drüsenfiebers leidet. Auch Torben Kirchner wollte wie Müller eigentlich nur unter 16 min. laufen. Doch sein Mut wurde mit 15:38,57 min belohnt – neue persönliche Bestzeit. Die Platzungen: 57. David Ranftler, 62. André Rinke, 63. Sebastian Müller, 66. Torben Kirchner sind in diesem Topfeld eher Nebensache.

Gesamtsieger wurde Eshete Solomon Merne in 14:05,85 vor Karsten Meier 14:06,06/LG Braunschweig) und dem deutschen 10000 Meter Meister Mitku Sebora (14:06,34) vom LAC Quelle Fürth. Mit Daniel Schmidt, der in Münster 15:26 min. lief und in Koblenz leider nur zuschauen konnte, freuen sich die Refrather Topläufer mit nun fünf Zeiten unter 15:40 min auf der 5000 m Distanz auf weitere Herausforderungen auf den Mittel- und kurzen Langstrecken.

Ergebnisse/DLV-News

Schnelles Bahndebüt von Carola Riethausen über 3000 Meter

11:07,53 min – das ist die Zeit, die die 16jährige Carola Riethausen als Einstand auf der Bahn beim Pfingstsportfest in Siegburg gelaufen ist. Trotz langer Zeitplanverzögerung fand Carola sofort ihren Rhythmus. Wie ein Uhrwerk in gleichmäßigen 89-90er Runden und mit einer deutlichen Steigerung auf den letzten 400 Metern unterbot sie sogar die Erwartungen von TVR-Trainer Jochen Baumhof.

Den Schnelligkeitstest nutzten auch weitere Langstreckler vom TV Refrath running team für flotte Zeiten: Doris Remshagen (W45) nutzte die guten Bedingungen zur neuen Bestzeit von 12:20,84 ebenso, wie Günter Lindemeier (M50/12:06,42), Heiko Wilmes (M45/10:14,01) und Jan Roggemann, der bei seinem ersten 3000er mit 10:00,72 min nur denkbar knapp als Zweiter im A-Lauf über der 10 Minuten-Marke blieb. Verbessert zeigte sich auch M50-Läufer Joachim Uebele auf den Sprintstrecken: 13,69 Sekunden über 100 und 28,19 über 200 Meter.

Pressemitteilung von Jochen Baumhof


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