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26. Hückeswagener Triathlon mit der Easy

easy.jpgOk, ich lese gerade den Bericht von Marcs Triathlon Erlebnis. Eigentlich wollte ich nichts vom vergangenen Wochenende berichten, will Euch meine Eindrücke aber natürlich nicht vorenthalten… Die Easy hatte sich nämlich zu einem Start bei der Hückeswagener Mitteldistanz angemeldet.

Hückeswagen ist berühmt berüchtigt für einen tollen Wettkampf – zusammen mit Nizza das älteste Triathlonrennen überhaupt! Geschwommen wird in der Bevertalsperre; die anschließende Radrunde führt über nahegelegene Dörfer, die es auf der Mitteldistanz vier Mal zu umrunden gilt. Gelaufen wird dann zum Schluss drei Mal um die Wuppertalsperre mit Abschluss auf dem Hückeswagener Sportplatz. Die Radstrecke hat ca. 76 harte Kilometer mit ca. 1500 Höhenmetern und die Laufstrecke ist durch eine Verlängerung (da die Verbindungsbrücke noch nicht wieder freigegeben ist) ca. 23 km lang.

Schon am Freitagabend beim Abholen der Startunterlagen verspürte ich ein wenig Nervosität. Schließlich wollte ich zum ersten Mal 2 km schwimmen. Da ich erst seit Februar diesen Jahres richtig mit dem Schwimmen begonnen hatte, war das für mich eine große Herausforderung. Zwar hatte ich seit 2006 drei Volksdistanzen bewältigt und war zweimal Staffelradfahrerin bei der Ironmandistanz von 180 km in Roth (2007 + 2008), aber da hatte ich es ja gerade mal mit 500 m Planschen zu tun. Die bekommt man schon irgendwie geschafft, nur bei 2 km muss man schon ein bisschen mehr tun.

Um 8:45 Uhr fiel dann endlich der Startschuss. Mein Vorhaben, hinten seitlich der Masse ins Wasser zu gehen, ist mir vollkommen missglückt. Nach ein paar Metern schaute ich auf und sah mich inmitten eines riesigen Pulks, nach links und rechts viele Schwimmer, die genauso wie ich wild mit den Armern ruderten. „Na toll“ dachte ich mir, „Augen zu und durch“. Durch die aufgehende Sonne sah ich nicht wirklich viel von den gelben Bojen, die es zu umschwimmen galt. Ich hielt mich einfach an die Masse der Schwimmer. Nur irgendwie schwamm ich viel zu weit links. „Ok, alles klarmachen zur Wende“ und ich schwamm wieder zur rechten Seite. Die erste Boje in Sicht. „Wow, das hatte ich schon mal geschafft“.

Von dortan bis zur nächsten Boje sollte ich versuchen, ein bisschen mehr Tempo zu machen, hatte mir Maria meine beste Freundin und Schwimmtrainerin vorgegeben, was mir auch gelang. Die restlichen 500 Meter liess ich es eher ruhig angehen. Als ich aus dem Wasser stieg habe ich mich so gefreut, als wenn ich einen Wettbewerb gewonnen hätte! Am Schwimmausstieg empfing mich Guido und berichtete, wie schnell ich denn gewesen bin. Nicht schlecht – 37:25 Minuten – aber dafür waren meine Arme zu schwach, mich von diesem Neo zu befreien.

Auf den endlos langen 300 Metern vom Schwimmausstieg zum Rad schaffte ich es dann doch, mich wenigstens im Oberkörperbereich davon zu befreien. In der Wechselzone lief noch alles nach Plan. Kaum auf dem Rad bemerkte ich wie mein Trinksystem nach unten rutschte. Schitt, kurz zurecht gerückt und los. Keinen Kilometer sass ich auf meiner Kiste und das Teil machte sich schon wieder selbständig. Grrrr, was für ein Ärger. Kurz absteigen und die Befestigung richten, dann konnte es wieder weiter gehen. Ich versuchte Druck auf die Pedale zu bekommen, was mir die ersten 40 Kilometer nicht so ganz gelang. Zwar war ich nicht langsam unterwegs, aber erst in der zweiten Hälfte merkte ich wie der Druck kam.

4 Runden hatte ich zu drehen, die waren auch irgendwie ruckzuck vorbei und schon war ich wieder auf dem Weg in die Wechselzone. Meine reine Radzeit betrug 2:34 h, habe aber irgendwie 4 Minuten gebraucht mich dort umzuziehen. Fragt mich nicht, was ich dort gemacht habe, 2:38 h Radzeit + Wechsel. So danach ging es zum Laufen. An sich meine Lieblingsdisziplin, nur im Mai war ich die Treppe runter gestürzt und konnte somit 10 Wochen kein Lauftraining absolvieren. Und 23 km sind nunmal 23 km! Also habe ich mir mächtig viel Zeit gelassen (wieder 4 Minuten) und bin die 23 km in 1:56 km gelaufen. Ich habe mich die ganze Zeit superwohl gefühlt, bin kein einziges Mal geganen und war nicht am Limit meiner Kräfte. War dann 5:16 h unterwegs, bin als 21. Frau ins Ziel und habe den 5. Platz in meiner AK geholt. Und nicht zu vergessen: Ich hatte einen tollen Tag! Also da geht noch was!

Bis zum nächsten Mal,
Eure Easy
Infos und Ergebnisse

Comments

Comment from Matthias Sobieroj
Time 22. August 2008 at 12:21

Hallo Easy,

Respekt für deine Leistung! Ich wäre spätestens nach 500 Metern unter Wasser abgetaucht. Aber was hast du nur immer in der „4. Disziplin“ gemacht?

Viel Spaß übrigens in Biesfeld.

GLG von Mattes

Comment from Harald
Time 22. August 2008 at 15:45

Hallo Easy,

herzlichen Glückwunsch auch von mir. Super Leistung! Da bin ich ja bald der einzige Nicht-Triathlet bei den Monstern.

Viele Grüße
Harald

Comment from Marc Spielmanns
Time 22. August 2008 at 19:19

Hallo Easy,
sehr schöner Artikel, macht Lust auf Hückeswagen 2009!!
5:16 auf die Halbdistanz ist richtig gut, auch von mir herzlichen Glückwunsch!!
Ich versuche die HD in Köln in 14 Tagen.
Machs gut und viel Spaß in Biesfeld
Marc

Comment from Easy
Time 25. August 2008 at 09:57

@Marc: Hückeswagen ist ein absolut schöner Wettkampf und fast ein „Muss“ für 2009, wir sehen uns! Viel Erfolg in Köln, da haben wir 3 Staffeln vom Verein, vielleicht sehen wir uns ja?!

@Harald: Probier’s doch nächstes Jahr einfach mal, es macht einen riesen Gaudi! Nee nee keine Sorge, da gibts noch mehr unter den Monstern…Manuel?!

@Mattes: Tja da hab ich mir so richtig viel Zeit gelassen, dachte bloss nicht in Hektik ausbrechen so wie bei einer Volksdistanz :) In der Ruhe liegt die Kraft…aber das war eindeutig zu langsam!

LG die Easy

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