
Silber für TV Refrath Masterteam – Josefine Kratzer erstmals unter drei Stunden
Bei den Deutschen Meisterschaften im Marathonlauf waren in Hannover sechs Läufer und eine Langstrecklerin vom TV Refrath running team am Start. Das Wetter war perfekt und die Stimmung super, auch schon vor dem Rennen. Jeder der sechs TVRler hatte sich ein persönliches Ziel gesetzt und wer schon einmal die 42,195 km gelaufen ist, weiß, dass auch mit der besten Vorbereitung viel passieren kann.
Trotz Handicap in der letzten Woche – Josi Kratzer läuft mit 2:59:32 Stunden neuen Hausrekord
Noch am Tag vor den Deutschen Meisterschaften war sie verunsichert, ob ein Start nach einer heftigen Magen-Darm-Grippe wenige Tage zuvor überhaupt Sinn macht. Doch die mutige Neu-Refratherin versuchte es einfach. Nach Splits von 41:11 (10 km), 1:27:28 (HM) und 2:05:26 (30 km) ließen die Kräfte der 30jährigen auf den letzten 10 Kilometern so langsam nach. Doch die Leverkusenerin im TVR- Trikot kämpfte bis zum letzten Meter und wurde belohnt: als 30. der Frauen-Gesamtwertung unterbot sie nach 2:59:32 Stunden die magische Marke. Danach waren alle Zweifel und Schmerzen verflogen.
TVR-Uhrwerk Manuel Skopnik führt das TVR-Masterteam zu Mannschafts-Silber
Der Bergisch Gladbacher Langstreckenläufer ist eine Bank. Wie immer lief Manu unfassbar gleichmäßig Kilometer um Kilometer bis zur Ziellinie, die der 53jährige als 6. der AK M60 in starken 2:46:20 Stunden überquerte. Dies war der Grundstein für einen durchaus überraschenden Team-Erfolg. Zusammen mit TVR-Neuzugang Klaus Müller (M55/3:05:01) und Dauerläufer Alexander Hörniß (3:07:54) als Zehnter und Elfter der M55 wurden die Refrather als Deutscher Vizemeister in der AK-Mannschaftswertung M50-M60 hinter Hannover 96 geehrt. Für Klaus Müller war es die erste DM-Medaille in seinem Läuferleben überhaupt.
Yannik Traynor sub 3 Stunden – Hendrik Thierolf mit neuer Bestzeit
Beide liefen ein tolles Rennen: Yannik Traynor (M30) unterbot mit 2:58:33 Stunden wie erhofft die 180 Minuten und Hendrik Thierolf (21. M55) verbesserte trotz ungeplantem „Boxenstopp“ seinen Hausrekord auf 3:41:19 Stunden. Das intensive und entbehrungsreiche Marathontraining der letzten drei Monate hatte sich gelohnt.