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Personaltrainer fürs Handgelenk und fürs Telefon – Uhr und App beim Laufen

Ein Personaltrainer ist eine schöne Sache, allerdings dürften nur die wenigsten Läufer/-innen in der privilegierten Lage sein, sich tatsächlich einen eigenen Trainer mit auf die Strecke zu nehmen. Das aber stellt im 21. Jahrhundert ja kein Problem mehr dar, denn jedes Smartphone bietet eine Vielzahl an Lauf-Apps. In den letzten Jahren aber gab es ein regelrechtes Comeback der Sportuhr (eben als Smartwatch). Doch wo genau liegen Vor- und Nachteile beider Konkurrenten?

Was bringt die Laufüberwachung durch Big Brother wirklich?

Zunächst einmal lohnt sich der Blick darauf, ob eine Überwachung via App oder Smartwatch denn grundsätzlich sinnvoll ist. Natürlich spricht nichts dagegen, eine lockere Runde ganz ohne Technik zu joggen, doch eine gewisse Quantifizierung der Daten schadet nicht. Fortschritte lassen sich so besser steuern und Überlastungen kann vorgebeugt werden. Oft helfen Smartphone oder -watch auch einfach dabei, den inneren Schweinehund zu überwinden und eben doch ein wenig stärker an die eigenen Grenzen zu gehen. Früher wurden dazu ganz klassisch Pulsuhren benutzt, das waren lediglich digitale Armbanduhren mit zusätzlichen Sportfunktionen. Mit dem Aufkommen des Smartphones verschwanden diese zunächst oder wurden zur Peripherie, die über Bluetooth ans Smartphone sendet.

Das Smartphone übernahm die Tempomessung via GPS, stellte auch Laufstrecken zur Verfügung, gab Kommandos via Sprache und diente zusätzlich als Musiksammlung. Apps übernehmen hierbei die Messung aller relevanten Daten, nur ohne Pulsuhr fehlt eben die für die Leistungsgrenze so wichtige Messung der Herzfrequenz. Moderne Smartwatches messen den Puls via Lichtsensorik und können so die eigene Leistung überwachen und halten die Herzfrequenz während des Laufs im Blick. Je nach Modell sind Sportprogramme integriert oder diese werden einfach aus den App Stores auf die Uhr geladen.

Eine Sportuhr bzw. Smartwatch ist inzwischen leistungsstark genug, um problemlos sämtliche relevante Daten zu überwachen und aufzubereiten. Smartwatches haben zusätzlich den Vorteil, eben auch ein kleidsames Accessoire für den Tag zu sein. Die Zeiten, in denen Laufuhren aus Plastik bestanden und günstige LCD-Displays blinkten, sind vorbei. Ästhetische Smartwatchmodelle für Damen oder Herren fallen am Handgelenk kaum auf und verbergen ihre eigentliche Funktion als intelligente Laufuhr hinter ihrem digitalen Zifferblatt.

Ihren Job erfüllen sowohl Smartphone als auch Smartwatch, es kommt bei der Wahl vor allem auf die persönlichen Ansprüche an. Jeder Läufer dürfte ein geeignetes Smartphone besitzen, viele Apps funktionieren auch kostenfrei. Notwendig ist lediglich eine geeignete Tasche (für den Arm oder im Oberteil), dafür bietet das Smartphone dann Zugriff auf Streamingdienste oder eben die eine oder andere wichtige Mail. Eine Smartwatch ist natürlich leichter und filigraner, Musik ist dank besserer Bluetooth-Kopfhörer auch kein Problem mehr.

Nachrichten können dann beim Training zwar nicht empfangen werden, aber ob das Vor- oder Nachteil ist, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtigster Vorteil der Uhr ist die Pulsmessung. App oder Smartwatch sind in den richtigen Händen tolle Tools, um die eigene Performance zu verbessern, auf die gewünschte Laufzeit hinzuarbeiten oder sich einfach nur zu motivieren. Praktischer und funktionaler ist die Smartwatch, aber wer die (noch) nicht besitzt, muss sich auch vor dem Smartphone am Arm nicht grämen.


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