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Berg statt Deich: Kurzer knackiger Abstecher zum Balver Panoramalauf

2013-05-18_0101.jpgEin Aufenthalt bei meinen Schwiegereltern im sauerl�ndischen Menden veranlasste mich an Pfingstsamstag zu einem Start im nahegelegenen Balve beim dortigen Panoramalauf �ber zehn Kilometer. Dass es sich bei einem sogenannten Panoramalauf in einem Mittelgebirge wahrscheinlich nicht um eine extrem flache Strecke handeln w�rde und ein Vergleich der Anstiege dort mit einem hiesigen Rheindeich gar nicht erw�hnt werden sollte, versteht sich von allein. Aber einige zus�tzliche Besonderheiten hatte die Veranstaltung in Balve, bekannt vor allem durch die dortige H�hle und das j�hrlich stattfindende Balve Opitmum (ein Muss f�r Pferde- und Reitfreunde), doch zu bieten.Vor dem Rennen freute ich mich sehr meinen Freund Burkhard Sch�ne vom Marathonclub Menden wiederzutreffen, den ich ja zuletzt beim D�sseldorf-Marathon getroffen hatte. Ihn hatte ich hier auch erwartet, denn aufgrund seines Wohnortes Balve-Garbeck war er einer der Lokalmatadoren. Er hatte den Sonntag zuvor den Vivawest-Marathon im Ruhrgebiet in einer tollen Zeit von 2:57:15 Std. als 13. gefinisht und konnte �brigens von den gleichen Problemen von dort berichten wie die Laufmonster Manuel und Moritz. Trotz des Marathons in den Knochen lie� er es sich nicht nehmen, hier �ber 10 km zu starten und zuvor bereits mit seinem Sohn das 5 km-Rennen zu bestreiten.

F�r preiswerte 6 Euro Startgeld als Nachmelder � auch die leckere Bratwurst im Anschluss kostete nur 1,50 Euro � ging es um 11.15 Uhr auch f�r mich auf die Strecke. Hier war bereits die erste Besonderheit zu konstatieren, denn es gab keine Startlinie, aber das war wohl die Jahre zuvor auch so gewesen. Die ersten beiden Kilometer liefen wir auf einem Radweg an der Stra�e entlang Richtung Garbeck nur leicht bergan. Wie erwartet ging es dann nach einer Linksabbiegung richtig zur Sache. Einen ganzen Kilometer ging es steil bergauf, zun�chst noch asphaltiert, dann �ber einen feuchten Feld-Waldweg. Da es sich um einen Zwei-Runden-Kurs handelte, wusste ich ja jetzt, was sp�ter nochmal auf mich zukommen sollte. Die Strecke f�hrte am Waldrand vorbei �ber die H�hen mit einem tollen Blick �ber bewaldete H�gel und ins Tal. Auf Asphalt ging es dann wieder steil, z.T. sehr steil bergab, um dann �ber einen Wiesenweg mit hohem Gras zur�ck an die Landstra�e zu gelangen. Die ersten Kilometer hatte ich an f�nfter Stelle gelegen und hatte etwa bei Km 3,5 sogar die vierte Position erk�mpft. Jetzt zu Beginn der zweiten Runde musste ich allerdings einen L�ufer, sp�ter am Ende des steilen Anstiegs einen weiteren vorbeilassen. Auch Burkhard hatte merklich zu k�mpfen. Ganz klar, bei den Steigungen und dem Marathon sechs Tage zuvor noch in den Beinen.

Die zweite Runde war f�r mich als Flachlandl�ufer gerade am steilen Anstieg �berhaupt kein Zuckerschlecken mehr. Die Beine brannten trotz der merklichen K�hle und der Atem lief auf Hochtouren. Der kurzfristige Gedanke an ein Gehen den Anstieg hinauf konnte sich aber nicht durchsetzen. Schlie�lich war der „Gipfel“ der Strecke erneut erreicht und jetzt hie� es nur noch konzentriert den steilen Abschnitt hinab Richtung Ziel hinter sich zu bringen.

Ich war ordentlich aus der Puste als ich an der Realschule ins Ziel lief. Und dies in einer super Zeit von 36:11 Minuten. Wie konnte das sein bei dieser anspruchsvollen Strecke? Allen L�ufern war es aber direkt im Ziel oder bereits auf der zweiten Runde aufgefallen, dass die Strecke eindeutig zu kurz war. Meine Uhr, die diesmal zuf�llig mal wieder funktionierte, zeigte 9,3 km. Andere sprachen von 600 Metern zu wenig. Schade, hier h�tte man zum Beispiel noch einige Meter auf der naheliegenden Sportplatzrunde anh�ngen k�nnen. Ansonsten aber war es eine sch�ne, famili�re Veranstaltung mit einer f�r das Auge herrlichen Strecke. F�r mich war es zudem ein richtiges Bergtraining.

2013-05-18_0102.jpgEs gewann �brigens Thomas Camminady (Aachener TG), der zuvor auch die 5 km-Distanz gewonnen hatte, in 34:57 min. vor Andr� L�her (35:02 min.) und Marvin Rudnik (35:31 min.) Ich wurde insgesamt Sechster und durfte als Gewinner meiner Altersklasse wieder mal einen Pokal mit nach Hause nehmen. Burkhard wurde guter Neunter in 37:04 Minuten. Mal sehen, ob er am n�chsten Sonntag in Menden beim Marathon starten wird. Ich w�nsche ihm auf jeden Fall dann viel Erfolg und dr�cke fest die Daumen. Vielleicht laufen wir ja zusammen im September den P-Weg (Kultveranstaltung in Plettenberg/Sauerland). Bis dahin muss ich aber dann mit Sicherheit noch einige Bergl�ufe trainieren.

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