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Medaillen-Festival für TV Refrath bei der 10 km-DM

Mit einer unglaublichen Bilanz traten die Master-Läuferinnen und -Läufer vom TV Refrath am letzten Sonntag die Heimreise aus Saarbrücken an. Mit drei Teams gingen die TVRler ins Rennen um die Einzel- und Mannschaftsmedaillen in den Altersklassen W50-W55, M50-M55 und M60-M65. Gelaufen wurde auf einer flachen 2,5 km langen Pendelstrecke bei frischen 12-14 Grad. Das sind genau die Temperaturen, die Langstreckler lieben. Doch ein böiger Wind sollte im dritten Lauf des Tages dazu führen, dass keiner so richtig die Führungsrollen übernehmen wollte und es eher ein taktisches Meisterschaftsrennen wurde.

Johannes Ritter zündet den Turbo und wird Deutscher Meister

„Es fühlte sich sehr sehr locker an“. beschrieb Johannes Ritter, einer der Favoriten in der AK M55, seinen Rennverlauf. In einer großen Gruppe mit starken M50 und M55 Läufer war die Zwischenzeit bei Kilometer 5 mit 18:08 min noch ziemlich verhalten. Als der 57jährige jedoch in der zweiten Hälfte nach vorne ging, sortierten sich die Konkurrenten hinter dem Refrather ein. Er war sich ziemlich sicher, dass die mit TVR-Coach Jochen Baumhof zurechtgelegte Taktik funktionieren wird. Auf den letzten 500 Meter zog Johannes Ritter seinen harten und unwiderstehlichen Endspurt an und gewann nach seinem ersten Streich über 10.000 Meter auf der Bahn im Mai nun auch DM-Titel Nummer zwei in genau 36:00 min. Fast im Sekundentakt finishten hinter ihm die Konkurrenten Carsten Schmidt (36:03/LG Haßberge), Ingo Wissmann (36:04/SV Brackwede, Marcus Imbsweiler (36:10/TSG Heidelberg) und Robert Jäkel (36:14) von der TuS Lintorf. Auch am kommenden Wochenende zählt der Refrather bei den Deutschen HM-Meisterschaften in Ulm zu den Favoriten.

Gold- und Silber für alle drei TVR-Mannschaften

Hinter dem Shootingstar Johannes Ritter lief Oliver Kalmes nach vorsichtiger erster Runde zur Hochform auf. „Wenn ich gewusst hätte, dass ich trotz fehlender Trainingskilometer so schnell bin, hätte ich mehr riskiert“ resümierte der Bergisch Gladbacher nach seinem 5. Platz in der M50 mit 36:53 min. trotzdem zufrieden. Zusammen mit dem wie immer kämpfenden Heiko Wilmes als 14. Mit 38:08 min. holten sich die drei Refrather erstmals die Goldmedaille in der Mannschaftswertung. Leider konnte Manuel Skopnik seine realistischen Medaillenambitionen aufgrund einer Corona-Infektion nicht einlösen.

Noch nie hatte der TV Refrath eine M60-Mannschaft gemeldet. Doch Marathon-Mann Dieter Pütz legte den Grundstein als 7. in der Einzelwertung nach starken 39:39 min den Grundstein für die das erste Edelmetall für den TVR. Zusammen mit Mittelstreckler Ulrich Buchmüller (9./40:28) und Markus Heisig (11./44:26) holten sich die drei Seniorenläufer die Silbermedaille hinter der LAV Tübingen und der SVG Ruhstorf-Rott. Im Hauptlauf der Männer zeigte sich Marvin Jesinghaus nach seinem Sturz beim Bergisch Gladbacher Stadtlauf zwar noch nicht ganz erholt, lieferte aber mit 36:25 min. eine neue Jahresbestzeit ab.

Die TVR W55-Frauen vergolden ihre Team-Silbermedaillen mit Deutschem Rekord

Bereits bei der Recherche vor der DM hielt TVR Trainer Jochen Baumhof eine neue Deutsche Bestzeit in der Mannschaftswertung der W55-Frauen für möglich, wenn die starken Konkurrentinnen der Spiridon Frankfurt „mitspielen“. Diese gewannen zwar wie erwartet auch den Mannschaftstitel W50-W55, aber mit einer W50-Läuferin. So war der Weg frei für die drei W55-Läuferinnen Cornelia Türk mit einem starken 4. Platz in der Einzelwertung mit 42:09 min., Karin Janz, 11. mit 44:35 und Cornelia Rentergent, 14. mit 45:25 min. Die TVR-Damen verbesserten den bisherigen Deutschen 10 km-Mannschaftsrekord der LG Brandenkopf aus dem Jahre 2013 von 2:13:14 Stunden als Vizemeisterinnen auf nun 2:12:09 Stunden.