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Was ist denn das für eine Zeit?

dscm0619a.jpgWer mich kennt, weiß, dass ich auf Wettkämpfen „brenne“ und bezüglich des Anfangstempos in Hinblick auf eine vernünftige Ankunft auch schon mal weit übers Ziel hinausschiesse. Ich liebe einfach die Herausforderung, sich mit anderen und Gleichgesinnten zu messen. Die letzten beiden Wochenenden haben zwar gezeigt, dass ich durchaus in der Lage bin, gute Resultate abzuliefern. Trotzdem habe ich heute in Rodenkirchen über die anstehende Halbmarathon-Distanz eher vorsichtig die Maxime 1:26 oder 1:27 h ausgegeben und im Starterfeld auch schnell Verbündete für eine entsprechend realistische Geschwindigkeit gefunden.

dscm0611a.jpgVom Start weg fühlte ich mich jedoch zu einem wesentlich schnelleren Tempo imstande und konnte letztlich die relativ große Verfolger-Gruppe, die ich immerhin über fast 10 km (Zeit bis hierhin 37:52 min.) anführte, auf einem Kurs deutlich unter 4 Minuten pro km halten. Irgendwann allerdings flog um mich alles auseinander, einige Cracks gingen nach vorne weg, andere fielen zurück und ließen mich einsam und alleine rennen. Seltsamerweise liefen sogar die sportlichen Fixpunkte Thomas Schneider und Helmut Wagner „immer noch“ hinter mir, es war sogar möglich, völlig überraschend einige Sekunden an Vorsprung herauszuarbeiten. Was war denn heute bloß los? Bei km 15 (Durchgangszeit 58:28 min.) verspürte ich ein leichtes Ziehen im rechten Oberschenkel, das ich jedoch geflissentlich ignorierte, um einfach nur noch beherzter weiter Pace für den Sololäufer in mir zu machen.

dscm0627a.jpgAb der 12er-Marke und auch bis zu den letzten beiden Kilometern im „Friedenswäldchen“ überholte mich niemand mehr, keiner kam auch nur annähernd in direkte bzw. einsehbare Sichtweite, obwohl ich nach wie vor sekündlich mit dem Auftauchen von Thomas an meiner Seite rechnete, der letztlich doch nur wenige Sekunden hinter mir einlief. Ich fühlte dummerweise meine Beine nicht mehr und war froh, jeder Bodenunebenheit irgendwie Herr werden zu können. So vollendete ich den Lauf mit einer Zeit von 4:34 min./km ab dem 20 km-Schild in letztlich unglaublichen, phänomenalen und allerorten für allgemeine Begeisterung sorgenden 1:23:30 h als 10. insgesamt und 3. der M40! Damit war dies der schnellste Halbmarathon seit den 1:21 h an gleicher Stelle vor sage und schreibe drei Jahren! Ich kann es auch jetzt mit einigem Abstand immer noch nicht fassen, welcher Formsprung mir da binnen einer Woche offensichtlich gelungen sein muss. Ich bin plötzlich und unerwartet wieder fast so schnell wie früher! Das „Warum“ wird hoffentlich irgendwann später ausführlich erörtert werden können.

Ergebnisse: http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2010/rodenkirchen/

Laufmonster-Fotos von Cengiz (!) & Kai: www.pixum.de/slide/4855276

www.tvr-rodenkirchen.de

www.gilden-laufcup.de

Fotos im Artikel: Cengiz Cam (unendlichen Dank für die Unterstützung, nicht nur heute!)

Comments

Comment from Cengiz
Time 21. März 2010 at 11:02

Exzellente Leistungen auch der Laufmonster-Truppe auf dem Halbmarathon und drei heimliche Gewinner gestern:

Manu Ciao und der Turbo auf den letzten 200 Metern, Angel Hearts teuflischer Coup und Jens walkt ganz locker am Wuppertaler vorbei auf das Podest.

Ein toller Samstag.

Bis demnächst hoffentlich mit gesunder Wade…

Comment from Harald
Time 21. März 2010 at 15:25

Hallo Kai,

tolle Leistung! So solls weitergehen. Da müsste je eigentlich auch noch ein Marathonstart im Frühjahr ins Auge gefasst werden:)
@ Cengiz: Weiterhin gute Besserung! Schone Dich für Ddorf!

Comment from Frank Kaiser
Time 21. März 2010 at 17:47

Hallo Kai,

tolle Leistung! Weiter so!

Gruß
Frank

Comment from Easy
Time 13. April 2010 at 11:48

…so jetzt habe ich bald alle Artikel während meines Urlaubs gelesen… Sauber, super Zeit und ein Podestplatz!!

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