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Leistungsdiagnostik


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Alles Wissenswerte zum Thema Leistungsdiagnostik

Im Rahmen einer Leistungsdiagnostik wird die sportliche Leistungsfähigkeit bewertet. Durch diese Maßnahme kann das Training und die zugehörige Belastung besser gesteuert werden. Aber welche konkreten Bestandteile gehören zu einem solchen Test und für wen ist er sinnvoll?

Grundlegende Informationen zur Leistungsdiagnostik

Eine Leistungsdiagnostik basiert auf einem standardisierten Belastungstest. Die Ergebnisse liefern konkrete Daten zum Pulsverhalten und geben einen umfassenden Überblick zur aktuellen Ausdauerleistungsfähigkeit. Wer eine Leistungsdiagnostik durchführen lassen möchte, kann sich zum Beispiel an Zentren für Sportmedizin wenden. Alternativ werden entsprechende Tests auch in Kliniken für Orthopädie angeboten. Der Umfang einer Leistungsdiagnostik kann sehr unterschiedlich sein. Die folgende Auflistung dient dabei als grundlegende Orientierung in Bezug auf die möglichen Bestandteile:

  • Laktatmessung: Dieser Test zeigt ab welcher Herzfrequenz im anaeroben Bereich trainiert wird. Auf Basis der individuellen anaeroben Schwelle lassen sich die Trainingspläne entsprechend anpassen.
  • Haltungs- und Bewegungsanalyse zur effektiven Prävention von Fehlstellungen oder Verletzungen. Läufer können durch die zugehörige Auswertung beispielsweise ihren Laufstil optimieren.
  • Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme: Die Analyse der Atemgase liefert wertvolle Informationen zum Leistungsniveau und ermöglicht präzise Voraussagen für die zukünftige Belastungsfähigkeit.
  • Individuelle Belastungstests: Abhängig von der jeweiligen Sportart kommen hier verschiedenste Geräte in Frage. Für Läufer bieten sich hier in erster Linie Laufbänder und klassische Fahrradergometer an.

Informationen zur Leistungsdiagnostik auf der Webseite der Orthoparc Klinik Köln

Interview zur Leistungsdiagnostik auf Runner’s World

Ergänzende Hinweise und Empfehlungen zur Leistungsdiagnostik

Für eine vollständige Leistungsdiagnostik müssen in etwa zwei bis drei Stunden eingeplant werden. Weil die Testergebnisse bereits unmittelbar nach der Durchführung zur Verfügung stehen, werden diese direkt im Anschluss besprochen. So können im direkten Dialog mit Experten Anpassungen des Trainingsplans und der Wettkampfvorbereitung kommuniziert werden. Grundsätzlich eignet sich eine Leistungsdiagnostik sowohl für Profis als auch für Amateursportler. Für den Hobbyläufer reicht aber definitiv eine abgespeckte Variante ohne Sauerstoff- und Laktatmessung aus. Auf den Bestandteil Bewegungs- und Haltungsanalyse sollten Läufer hingegen keinesfalls verzichten. Wer sich für die Durchführung einer Leistungsdiagnostik interessiert, kann sich zuvor unverbindlich beraten lassen und verschiedene Angebote miteinander vergleichen.