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Endlich geht es los! UEFA EURO 2008

447px-uefa_euro_2008svg.pngMorgen ist der groe Tag. Der Start der UEFA Euro 2008 mit dem Erffnungsspiel Schweiz gegen Tschechien um 18 Uhr in Basel markiert den Beginn der dreiwchigen Herrschaft des runden Leders. Am Sonntag steigt dann auch Deutschland mit dem Match gegen Polen in die Gruppenphase ein. Freuen wir uns auf viele schne und torreiche Spiele.

Nachstehend noch eine nette Anekdote, wie sie so nur der Fuball liefern kann:

Statistisches Phnomen: Hufig doppelte Geburstagskinder auf dem Rasen

Der deutsche Abwehrspieler Philipp Lahm und der portugiesische Mittelfeldstar Maniche haben am 11. November Geburtstag – und standen beim Spiel um Platz 3 der WM 2006 beide auf dem Platz. berhaupt spielten bei mehr als der Hlfte aller Fuballspiele whrend der WM 2006 mindestens zwei Personen, die den gleichen Geburtstag haben. Das hat Yanina Lyesnyak jetzt im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit bei Prof. Walter Krmer herausgefunden. Und auch fr die anstehende EM 2008 prognostiziert die Absolventin des Studiengangs „Datenanalyse und Datenmanagement“ ein hnliches Ergebnis. Grund dafr ist das so genannte Geburtstags-Paradoxon.

Dieses besagt, dass unter 23 zufllig ausgewhlten Personen, die Wahrscheinlichkeit, zwei Menschen mit dem gleichen Geburtstag dabeizuhaben, bei ber 50 Prozent liegt. Ihr Interesse fr dieses Phnomen entdecke Yanina Lyesnyak eher zufllig: „Zwei Freundinnen von mir heien beide Katharina und haben am gleichen Tag Geburtstag das fand ich schon immer spannend“, erzhlt die Absolventin. Whrend des Studiums hat sie sich dann mit dem Thema auseinander gesetzt und geplant, darber ihre Abschlussarbeit zu schreiben. Alles, was sie dann noch brauchte, war ein Untersuchungsgegenstand. „Ich habe also Ereignisse mit 23 Personen gesucht, um das Geburtstags-Paradoxon zu berprfen. Bei einem Fuballspiel sind es ja schon mal 22 Spieler – dann habe ich einfach noch den Schiedsrichter dazu genommen“, erzhlt sie.

Dann hat sie alle 64 Spiele der Fuball-WM 2006 unter die Lupe genommen und auf das Geburtstags-Paradoxon hin untersucht. Mit dem Ergebnis: Tatschlich waren in 53 Prozent der Spiele mindestens zwei Menschen mit dem gleichen Geburtstag auf dem Platz. Manchmal sogar auch drei; zum Beispiel beim Spiel Argentinien gegen Serbien-Montenegro. Besonders auffllig war das Spiel Niederlande gegen Argentinien, dort gab es insgesamt drei Paare mit jeweils den gleichen Geburtstagen. Bei ihrer Analyse hat Yanina Lyesnyak die Anfangsaufstellung untersucht, die Auswechselspieler wurden also nicht bercksichtigt. „Aber das Ergebnis wre das gleiche, denn dann wren ja erneut 23 zufllige Personen zusammen“, erlutert sie.

Um ihre Ergebnisse weiter zu untermauern, hat sie auerdem noch die Frauen-WM 2007 untersucht; und auch hier besttigte sich das Geburtstagsparadoxon. „Um hier eine nahezu 100 prozentige Trefferquote zu erhalten, muss man 66 Personen untersuchen. Bei 66 zuflligen Personen ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei am gleichen Tag geboren sind bei fast 100 Prozent“, so Lyesnyak. Die Ursache fr dieses Phnomen sieht sie in den Saisonmustern bei Geburten. „Die meisten Kinder werden Ende Sommer oder Anfang Herbst geboren. Und die wenigstens im Dezember und im Februar.“ Das gelte zumindest fr Europa – und mit 14 Mannschaften stellte Europa die meisten Teams bei der WM. Bleibt also abzuwarten, ob das Geburtstags-Paradoxon whrend der Europameisterschaft in sterreich und der Schweiz bei mehr als 53 Prozent aller Spiele auftaucht.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, www.idw-online.de

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