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Wenn nicht Rotterdam, dann eben Düsseldorf

2013-04-28_0622.jpgDüsseldorf war am letzten Wochenende definitiv eine Reise wert! Bei idealen Bedingungen mit 4°C und Sonnenschein starteten laut Veranstalter 4.250 Marathonis. Nachdem ich vor zwei Wochen wegen Krankheit nicht wie geplant beim Rotterdam Marathon angreifen konnte und Andreas diesen ohne mich in 3:12:41 absolvierte, tauschten wir am Sonntag die Rollen und Andreas hatte meinen Virus und war für die 42,195 km gehandicapt. Somit blieb Ihm nur, mich und die anderen Läufer anzufeuern und auf den letzten Metern als Pacemaker einzusteigen. Die Entscheidung in Düsseldorf zu laufen, fiel im Urlaub auf Mallorca und daher ging es nach der Landung am Düsseldorfer Flughafen (natürlich mit Verspätung) sofort per Taxi zum Rheinufer, so dass ich es eine Minute vor 18 Uhr und damit vor Messe-Ende auf die Expo schaffte und mich noch anmelden konnte. Das war schon mal ein gutes Omen!

2013-04-28_0623b.jpgDas Lauffeld war von Anfang an sehr angenehm und ich hatte jederzeit genügend Platz, den eigenen Laufweg einzuschlagen. Auch die Stimmung war sehr gut und die Zuschauer gingen am Rand begeistert mit (abgesehen von der Kö, hier war wirklich gar keine Stimmung). Die Strecke war recht windstill und so konnte ich größtenteils mein Tempo gleichmäßig durchlaufen. Zum Ende hin wurden die Beine zwar ein wenig müde, aber die letzten Meter am Rheinufer waren die Mühe wert. Das leichte Gefälle zum Ufer hinunter, kurz vor der Ziellinie, war unbeschreiblich. Beim Zieleinlauf fiel auch sofort auf, dass die Laufmonster „überregional“ bekannt sind, da der Moderator mich aus der Entfernung als „da kommt Tanja von dem Laufmonstern“ anmoderierte. So lief ich überglücklich und mit Gänsehaut in 3:18:46 h und als 23ste Frau über die Ziellinie.

Im Ziel trafen wir dann Kay-Uwe, der aussah, als hätte Ihn der Besenwagen überfahren – an allen Körperstellen Abschürfungen und am Wangenknochen eine böse aussehende Schwellung – mit so etwas kann definitiv nur ein Laufmonster noch bis ins Ziel laufen! Hut ab!

Düsseldorf Marathon

Ergebnisse

Fotos: Privat/Norbert Wilhelmi

5 Kommentare zu „Wenn nicht Rotterdam, dann eben Düsseldorf“

  1. Hi Katja,

    ich glaube, ich hatte dir gar nicht gratuliert im Ziel. Sorry, war wohl doch irgendwie auf den Kopf gefallen ;-)

    Daher hier nochmal, Glückwunsch zu deiner Zeit.

    Aber so schlimm habe ich mich gar nicht gefühlt, bin noch locker vor dem Besenwagen ins Ziel gekommen :-D

    LG Kay

  2. Hallo Katja,

    „Hut ab“ auch vor Deiner grandiosen Leistung! Auch Du hast die Gunst der Stunde in der Landeshauptstadt genutzt! Weiter so!
    Ich hoffe wir sehen uns alle nchste Woche beim Stammtisch.

    LG Manuel

  3. Hallo Katja,

    der Auftritt war ja wirklich „geruschlos“. Mir war das jedenfalls nicht bekannt, dass du dort startest. Eine respektable Zeit. Herzlichen Glckwunsch zu Deinem Erfolg in Dsseldorf.

    LG Guido

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