Two Oceans Marathon mit Kälte, Regen und Wind | |
| 16. April 2012 | Kategorien: Laufberichte | Autor: Manfred Claaßen | |
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Am 4. April besuchten wir die Marathonmesse und konnten im Verlauf des Tages sogar die Strecke besichtigen. Die Sonne brannte und es war mächtig warm. Am Gründonnerstag dann Ausflug zum Kap der guten Hoffnung. Vom Tafelberg bot sich uns nach der Seilbahnfahrt an diesem sonnigen Tag eine grandiose Aussicht auf Kapstadt. Karfreitag waren wir dann wieder in der Stadt, besuchten das Aquarium und konnten bei einem Bummel noch ein wenig relaxen. Samstag, 7. April, Renntag: 4 Uhr aufstehen, kleines Frühstück, 4:45 Uhr Abfahrt zum Start. Auf der Fahrt fing es bereits an zu regnen und der Wind frischte auf, unliebsame Erinnerungen an Antalya 2011 kamen hoch… Ein unüberschaubar großes und buntes Multikulti-Läuferfeld versammelte sich zu dieser frühen Stunde bereits im Stadion. Punkt 6 Uhr fand dann der Start des HM mit ca. 15.000 Teilnehmern statt. Anschließend sangen wir Ultras das Mandela-Lied und die Nationalhymne. Hier bekam man schon eine Gänsehaut. 6:25 Uhr ging es dann auf die 56 km lange Reise zum anderen Ozean, mit dem Startschuss bei nun immer stärker aufkommendem Regen setzten sich die ca. 9.500 Läufer in Bewegung. Die südafrikanischen Läufer hörten trotz des Wetters mitnichten mit ihren Gesängen auf, eine einmalige Stimmung. Mein realistisches Ziel war, die 56 km in ca. 6 Stunden zu schaffen. Ich lief mit ca. 6:30 min. pro km an, die Strecke ist schließlich gerade am Anfang auch sehr hügelig. Nach 3 km fand ich meinen Rhythmus und lief auf die Gruppe der 6 Stunden-Läufer auf. Also bis hierhin alles perfekt. Die Läufer sangen und jubelten wie zur Selbstmotivation immer weiter, einfach eine Woge der Begeisterung trotz des schlechten Wetters. Aber auch die zahreichen Zuschauer feuerten die Läufer natürlich an. An der ersten schweren Steigung bei km 24 und im strömenden Regen gingen viele Läufer und ich konnte zum Überholen ansetzen. Die Verpflegung an der Strecke war einfach toll mit kleinen Wasserkissen (zur Nachahmung in Deutschland ausdrücklich empfohlen!), Cola, Bananen und mehr.
Am Abend folgte dann eine standesgemäße und zünftige Siegesfeier mit allen Beteiligten. Mit meiner Zeit von 5:38:37 h wurde ich bei dem Riesen-Läuferfeld tatsächlich 2. in der M70. Klar, dass ich am Ostersonntag zunächst einmal regenerieren musste und dabei den Lauf genüßlich aufarbeiten konnte.
Fazit: Eine für mich unvergessliche Reise mit unglaublich vielen Erlebnissen und Eindrücken. Einfach nur super!
Hier noch einmal der Text unserer Vorankündigung:
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Kommentar von Marcel
Datum: 23. April 2012 - 11:36 Uhr
Manni, der mit dem Nähmaschinenschritt,
das war ganz großes Kino von Dir.
Mein Wunsch ist, mit 72 auch noch so gut unterwegs zu sein.
Chapeau !!
LG Marcel
Kommentar von José
Datum: 20. April 2012 - 18:14 Uhr
Hallo Ultra Manni,
herzlichen Glückwunsch zu deiner erfolgleichen “Überbrückung” von zwei Oceans.
Eine tolle Leistung und ein sehr schöner Bericht. Macht richtig Lust, da zu laufen.
Bis die Tage.
LG José
Kommentar von Guido
Datum: 18. April 2012 - 22:37 Uhr
Manni “Nelson” Claaßen!!!! Er lebe 56 mal hoch, hoch, hoch!!! Und weil er gesund und munter zurück ist, vom ganzen Herzen ein dreimol Kölle Alaaf!!! Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen. Mach weiter so!!!
LG Guido
Kommentar von Kay
Datum: 17. April 2012 - 21:35 Uhr
Es stimmt, was soll man zu unserem Manfred noch sagen. Ich kann mich nur immer wiederholen, ein absolutes Vorbild!
Herzlichen Glückwunsch und erhol dich jetzt mal und beim nächsten Stammtisch wird gefeiert.
LM Kay
Kommentar von Micha
Datum: 17. April 2012 - 11:04 Uhr
Gratulation unserem Silberrücken!!!
Manni bei Dir gehen mir die Superlative aus. Ich hatte Ostern sofort nach Deinem Ergebniss geschaut und mich sehr für Dich gefreut. Ich hoffe sehr Du kannst die vielen tollen Eindrücke noch lange festhalten.
Bis demnächst, Micha.
Kommentar von Daniel Graef
Datum: 16. April 2012 - 17:41 Uhr
Akwaaba zurück König Manni ! Herzlichen Glückwunsch zu einer tollen sportlichen Leistung! Nun hast du also auch auf dem schwarzen Kontinent deine Fußspuren hinterlassen! Toller Laufbericht, bei dem man den Eindruck nicht los wird, dass es dir da unten wohl ziemlich gut ging :-)
Freu mich auf baldige persönliche Berichterstattung! Willkommen zurück, dein afrikanischer Freund, Daniel G.!
Kommentar von Harald
Datum: 16. April 2012 - 17:25 Uhr
Super! Super! Super!
Mehr ist nicht zu sagen!
Manni, ein wahrer Afrikaner!
Gute Erholung und bis bald. Bin gespannt, was Du noch zu erzählen hast von der beeindruckenden Reise.
Harald
Kommentar von Manuel I
Datum: 16. April 2012 - 15:28 Uhr
Hallo Manni,
Wie schon am Telefon persönlich ausgesprochen: Meine Hochachtung vor dieser Leistung und meinen allerherzlichsten Glückwunsch! Ein toller Bericht zu einem wahrlich tollen Erlebnis - das hast Du Dir redlich verdient :-) Nun regenerier´ mal schön…
LG Manuel
Kommentar von Uwe
Datum: 16. April 2012 - 13:57 Uhr
Herzlichen Glückwunsch Manni,
zu dieser tollen Leistung und der Erfüllung eines weiteren Läufertraumes. Vielleicht sieht man sich dann ja in Monschau.
Uwe Middendorf














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