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Winterstaffel: Mit Teamspirit, Spaß und (fast) ohne Zeitdruck

Es gibt doch tatsächlich auch nach 21 Pulheimer Staffelmarathon-Veranstaltungen und vielen persönlichen Teilnahmen immer noch Läufer, die dem Winter-Klassiker noch nicht in irgendeiner Form – sei es als klassischer Einzelläufer über die volle oder halbe Distanz, über 10 km oder eben als Teil einer Staffel – beigewohnt haben. So auch vier der fünf 25 MINUTES meets Laufmonster-Starter rund um Teamchef Denis Rösler, der dem Event förmlich entgegenfieberte und sich im Vorfeld mannigfaltige Gedanken über die richtige Mannschaftsaufstellung und die Veranstaltung an sich gemacht hatte.

Natürlich schwirrte da ebenfalls ein Zeitziel in der Luft – sozusagen ein Traumziel für eine buntgemischte Männermannschaft inklusive Damenfünftel: Drei Stunden oder besser 2:59:59 sollten es schon sein. Klang ambitioniert, doch anhand der klaren Segment-Vorgaben machbar. Wozu traten wir schließlich an? Klar, um Spaß zu haben. Aber auch, um an die Grenzen unserer Möglichkeiten heranzulaufen. Und es sollte ein denk- und erinnerungswürdiger Tag für alle werden, da sich in einem Team ohne „Diven“, in dem jeder für jeden alles gibt, manchmal Synergien entwickeln, die Unmögliches möglich erscheinen lassen. Zumindest kurzzeitig.

Bereits reichlich vor dem Start waren alle Teamster vor Ort und genossen die Wärme im Innern des Geschwister Scholl Gymnasiums. Draußen war es zwar nicht wirklich winterkalt, aber stark bewölkt und leicht windig. Was nichts Gutes für die windanfälligen Feldabschnitte der nicht unbedingt abwechslungsreichen Strecke befürchten ließ, die sich aber letztlich kaum bewahrheiteten. Lediglich die Rampe hoch zur Venloer Straße blieb im Nachhinein negativ in Erinnerung. Nicht nur wegen der in der Tat unangenehmen Steigung, sondern weil der Wind hier tatsächlich auch noch von vorne blies. Doch da mussten alle an diesem Tag mindestens einmal durch. Für den Verfasser trotzdem unvorstellbar, diesen Parcours über die volle Marathon-Distanz achtmal zu bewältigen.

Letztlich funktionierte beim 25 MINUTES Team alles prächtig. Jeder war nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sondern lief seinem Pendant teilweise sogar entgegen. Nicht nur um ihn oder sie ins „Ziel“ zu begleiten, sondern vor allem um das Tempo des Vorläufers zu antizipieren und in der 15 Meter langen Wechselzone eine perfekte Staffelübergabe zu vollziehen. Daran sollte es wahrlich nicht scheitern, dass am wichtigten Punkt der Strecke, der Wechselzone, nicht alles perfekt lief. Das sah bei anderen Teams zum Teil schon anders oder einfach seltsam aus. Stichwort „Nachläufer dringend gesucht“.

Über das Zeitziel haben wir an diesem Tag am meisten – und trotzdem vor allem zum Ende hin nur euphorisch – gesprochen, obwohl sich bereits nach der ersten Hälfte der 42,195 km abzeichnete, dass man nur noch über die zuzugebende Minutenzahl nach den drei Stunden spekulieren konnte. Von 3:02 bis 3:06 war alles möglich. Umso beherzter liefen vor allem die finalen Kader den berühmt-berüchtigten Sekunden hinterher. Doch auch der Teamchef konnte am Ende die Kohlen nicht mehr aus dem Feuer holen, obwohl er sich im Zielsprint ein Duell auf Biegen und Brechen mit dem Schlussläufer einer Schulstaffel lieferte, dass er sogar mit einer Sekunde Vorsprung (sic!) gewann.

3:03:24 Stunden lautete schließlich die Endzeit. Das bedeutete den 17. Platz von 72 Teams, also immerhin unter den besten 25%. Denis und den anderen leuchteten – zu recht – trotzdem die Augen ob des Erlebten und vor allem Erreichten. Und schnell stand fest, dass man nächstes Jahr wiederkommen will. Dann soll die „2“ vorne sicher stehen. Wie man einen Marathon nach „hinten raus“ mit Crescendo „alleine“ läuft, bewies Manuel Skopnik, der nach 1:28 und 1:26 plus jeweils ein paar Sekunden in 2:55:12 Stunden finishte und einen hervorragenden zweiten Platz insgesamt belegte. Dazu noch einmal „Herzlichen Glückwunsch“.

Ergebnisse/Fotos vom Team etc.

Zielzeit! Doch Denis war letztlich noch 3:25 min. auf der Piste.


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