Main menu:

Vorankündigungen

Nächste Veranstaltungen

21.01.2018
34. Winterlaufserie des LSV Porz (1)
28.01.2018
21. GVG Winterstaffel
04.02.2018
34. Winterlaufserie des LSV Porz (2)
06.02.2018
Stammtisch im Weißen Holunder
25.02.2018
34. Winterlaufserie des LSV Porz (3)
1 2 3 4 5 6 7

Kategorien



Emotion und Empathie am Weißen Holunder

Jubilar Manfred Claaßen finisht 100. Marathon unter vier Stunden

Um 15.42 Uhr war es endlich so weit. Der Mann, auf den alle seit Stunden gewartet hatten, tauchte plötzlich wieder am Weißen Holunder in der Erftstrasse auf. Dabei war er während seiner Marathon-Passage auf Höhe km 28 schon einmal dort gewesen an diesem denkwürdigen Marathon-Sonntag in der Domstadt. Fast genau drei Stunden früher gegen 12.45 Uhr lief er völlig unbekümmert und samt illustrer Begleitung mit einem freundlichen Gruß, doch ohne auch nur eine kurze Pause an den zahlreichen Gästen respektive Zuschauern und Moderator Manuel Skopnik vorbei. Selbst seine Frau Hildegard war nebst familiärem Anhang leicht konsterniert ob der vermeintlichen Nichtbeachtung, siehe Video.

Doch das war mitnichten eine vorschnell attestierte Ignoranz, sondern völlige Konzentration auf das Zeitziel von unter vier Stunden. Er lag nämlich während des gesamten Parcours immer im Plan und ließ sich auch durch ihn überholende zu komplett anderen Zeiten in Deutz gestartete Vier-Stunden-Zugläufer samt ihren Ballons nicht aus der Ruhe bringen. Schließlich zeigt die Uhr am Armgelenk immer den tatsächlichen Stand der Dinge an. Sascha Zöller konnte sich auf den ersten 28 Kilometern von der perfekt funktionierenden Laufmaschine Manfred Claaßen überzeugen. Daniel Fink und Lukas Schommers nahmen vom Holunder an bis ins Ziel teil an der Ausdauer-Demonstration eines Ausnahmesportlers.

Ohne Fehl und Tadel sowie ohne Probleme finishte er in 3:58:45 Stunden. Im Ziel durfte er nach dem journalistischen Vorspiel zu seinem Jubiläumslauf weitere Interviews über sich ergehen lassen, bevor er sich ausgiebig im Verpflegungs-Dorf versorgte und anschließend ordentlich erfrischte. Daher das nur scheinbar verspätete Erscheinen am Holunder, wo er umgehend und unter Verdrücken der ein oder anderen Träne ausgiebig von den anwesenden Laufmonstern, seiner Familie und Freunden gefeiert wurde. 100 Marathons sind schon viele ambitionierte Sportler meist mehr schlecht als recht gelaufen, doch Manfred Claaßen bildet mit seiner Kontinuität und der steten Ambition an ein fest definiertes Ergebnis eine einmalige Ausnahme. Und er wird weitermachen. Für Frankfurt in vier Wochen ist er schon gemeldet.

Alles Gute!

Fotos von der Feier am Weißen Holunder inklusive Reporter Peter Berger

Fotos vom Tage von Kai, Winfried und Marc Reuther

Videos aus der Erftstr.: 123Passage von Manfred


Eintrag verfassen